Dienstag, 18. August 2015

Verstrahlungsapparat wieder mal überlebt ....

... heute morgen hatte ich einen Termin im Krankenhaus für eine CT-Aufnahme von meinem wunderbaren Rückgrat. Und eine Menge inneren Widerstand, überhaupt nochmal dahin zu fahren. Ich habe mich also sozusagen selbst besänftigt und mich damit getröstet, daß das schnell geht.

Konnte durch einen Seiteneingang rein - und war wirklich noch schneller wieder draußen, als ich dachte. Besprechung und Bildchen gucken ist nächste Woche.

Tröstlich auch bei solchem Gang mit Widerwillen - eine außergewöhnlich bezaubernde junge Frau, die den ganzen Tag die Verstrahlungsmaschine bedient, und die allerbeste gute Laune versprühte. Ich war ihr beim Versprühen behilflich - und so ging´s. Ratzfatz.

Als ich in der Maien-Monade noch dort fest hing für zwei Semanen - habe ich noch gescherzt mit den Leuten - so vollgepumpt, wie wir waren mit den vielen Schmerz-Betäubungs-Drogen - da würde wohl so ein bischen Verstrahlung auch nichts mehr schaden.
  
Habe mir eine CD mit meinen gesammelten Bildchen bestellt für kommende Woche - die wollte ich eh haben. Falls ich doch noch weglaufen sollte vor der an sich auch freundlichen, noch sehr jungen Ärztin und ihren ehrgeizigen Ambitionen auf eine "große OP".

Die mit mir nicht gemacht werden wird.

Kommende Woche wird der Chefchirurg, der mich einst zusammenzimmerte = mir die Rückenklammer setzte, ebenfalls anwesend sein bei der Bildchen-Besprechung - und den werde ich ggf. an sein eigenes, mir sehr sympathisches Credo erinnern: Mnimalinvasives Vorgehen. Da bin ich nämlich mit dem ganz auf derselben Wellenlinie. Und im Nachgang auch ganz froh - auf einen  Menschen mit solcher gesunder Einstellung getroffen zu sein.

Neulich - Ironie des Schicksals - fuhr ich mit meiner weltbesten Privatlimousine eine Nachbarin zum Orthopäden - die war auf´s Steißbein gekracht, aber alles ok.  Habe also im Zweifelsfall eine Adresse von einem guten, jungen Ortophäden, der auch mit vielen alternativen Behandlungsmethoden vertraut ist, falls mich nächste Woche jemand mit unliebsamen Aussichten beglücken möchte.

Solange ich nicht nochmal unfähig, aufzustehen, auf dem Asphalt zu liegen komme - kommt mir jedenfalls niemand mehr mit einer Schere an meinen Rücken. Höchstens zum Entfernen der Klammer.

Ansonsten: Toi toi toi !!!
Jeden Tag ein bischen besser.
Hier gilt es - die Feinheiten zu beachten. Ganz am Anfang waren die "Fortschritte" in der Heilung natürlich einfacher zu bemerken - sie waren sozusagen "grobmotorischer". Aber mit ein bischen Aufmerksamkeit bemerke ich auch jetzt jeden Tag, wie der Körper sich verändert und von sich aus an einer vollständigen Heilung interessiert ist - und diese meistert.

Phantastisch, wie mein hochgeschätztes Körper-Konglomerat das für sich selbst regelt - fast ohne mich. Nur ein paar gute "Treibstoffe" führe ich ihm zu. Vitamine - C, D3, B12, selbstverständlich hochdosiert, sowie Mineralien. Und das neulich beschrubene MSM, welches wirklich eine sehr wohltuende, spürbare Wirkung mit sich bringt.  Der Schmerz hat nachgelassen. Und ich kann wieder ganze Tage durchstehen - ohne mich zwischendurch mal hinzulegen.
Ich kann nur bestätigen, was Robert Franz dazu sagt: Der Körper lechzt danach! (MSM: körpereigener Schwefel - bei den meisten Menschen kaum noch vorhanden ....)

Kann nur sagen: Nach wenig mehr als drei Mondläufen - bin ich schon gut wieder zusammen. Und jeden Tag dankbar, so etwa 24 Stunden - für diese wundersame Reise!

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