Mittwoch, 3. Juni 2015

Weg damit ....

.... eben die Pflaster vom Rücken abgezogen.
Gucke erstmals, wo sie diesen Rücken mit dem Skalpell bearbeitet haben. Dort sind sie dann wohl mit ihrem Hightech-OP-Gerät hineingereist. Erstaunlich, diese Chirurgen.

Zuvor - endlich den Einstieg in die Badewanne zum Duschen gewagt und noch viel besser gemeistert vom Körper, als vermutet. Wie ein junges Reh quasi. Der Körper weiß ganz genau - wie er was macht - und wie weit er gehen kann.
Natürlich - Naturgesetz - fällt die Seife runter, und der Körper bückt sich einfach und hebt diese wieder auf. Es geht also weit mehr, als gedacht - und als ich "soll". Zum Glück habe ich sehr lange Arme.

Vieles ist auch eine Frage der Tagesform. Gestern hätte ich es nicht gewagt - weil ich müde war und der Kreislauf nicht besonders fit. Heute sieht´s schon wieder anders aus.

Für eine ganze Weile werde ich noch in diesem Genesungsversum weilen - und dies ein guter Lehrmeister für´s Leben.

Wenn ich dran denke - womit ich mich noch vor etwa drei Wochen mental beschäftigt habe und was mir alles so völlig selbstverständlich erschien, kann ich mich amüsieren. Und staunen darüber, wie relativ alles ist.

Mit meinem formidablen Körper bin ich im Gespräch mit folgendem Vorschlag: Wie wäre es - wenn es noch besser wird als vorher? Er ist grundsätzlich sehr einverstanden und wir arbeiten gut zusammen. 

Jeden Tag, wenn ich wieder "eingelaufen" bin nach dem Aufstehen - wundere und freue ich mich, daß ich keine Kreuzschmerzen habe, obwohl meine Haltungen eingeschränkt sind. Das Kreuz halte ich so ziemlich kerzengerade seit dem ersten Tag, an dem ich wieder loslaufen konnte. Muß auch - mit der Klammer.  Und mußte erst recht ohne, als noch "Einsturzgefahr" bestand..  Und das Becken  geschmeidig.

Neben der wohltuenden Körperhygiene eben - ist gerade "gesammelte Gedankenhygiene" angesagt im Geneseungsversum.

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