Donnerstag, 28. Mai 2015

Hilfreiche Menschen ....

... sind ein Segen.
Naiv und so unbeschwert, wie ein mensch nur sein kann, nachdem ihm die Knochen geschreddert wurden - dachte ich neulich noch: Ich gehe mit dem Beckenbruch nach Hause und kuriere den dort fein aus. Laut Ärzten müsse der nicht operiert werden und solle der Bruch konventionell, also von selbst wieder zusammenwachsen. Nach einer Woche sollte ich bereits nach Hause gehen - habe auch geübt wie eine Wilde - aber ganz langsam.
Dann - stellten sie doch noch was Anderes fest, wenige Stunden vor der Entlassung - und eine OP stand an. Weggebrochener Brustwirbel und halb zerschredderter Lendenwirbel.

Ein Beuscher einer Zimmernachbarin machte mich darauf aufmerksam, daß ich als Geschädigte Anspruch auf Schmerzensgeld habe. Und noch einige andere hilfreiche Menschen. Ich selber hatte überhaupt nicht an sowas gedacht - hatte ja auch noch nie so einen Unfall.

Habe noch kurz vor der OP ein Fax an die Polzei geschickt - ausgefüllter Fragebogen. Und Strafanzeige gestellt.
In solcher Situation gibt es nur dies: An sich selbst denken.
Und wie mein erster Tipgeber sagte: "An mich und meine gute Zukunft denken."

Eine andere Patientin mit reichlich Berufserfahrung und ehemaliger Klientel hier aus der Region fragte ich, ob sie nicht zufällig einen guten Anwalt kenne? Schon nannte sie mir einen. Eben rief ich dort in der Kanzlei an - und der gute Mann kommt Montag auf Hausbesuch zu mir. Die Kosten trägt die Gegenseite. Hallelujah! Und ein ganz unerwarteter Service.
Ja - da bin ich im wahrsten Sinne des Wortes heilfroh, daß das jemand für mich regelt.
Jemand, der sich bestens auskennt.

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