Freitag, 8. Mai 2015

Ein gesundes, starkes Herz ....

.... ist mehr als Gold wert.

Kürzlich hörte ich auch zu Gold - selten, daß jemand es so klar und deutlich ausspricht! - dies: Am Gold bzw. an der Gier nach Gold - klebt ungeheuer viel Blut und Elend. Und der Mensch fügte hinzu: Investier lieber in Saatgut.

Zum Herzen - hörte gestern in den Tagesenergien 73 vom Herrn Rockefeller, der mit 99 nun seine sechste (!!!) Herzplantation erhalten soll oder schon hat. Der Hammer! Nun, der hat ja quasi alles Geld der Welt - und kann sich sicher mühelos auch aussuchen, wessen Herz er genau implantiert haben will. Gegen Geld - kriegst Du ja von vielen alles gebracht - auch Menschen.

Das erste aber, was mir dazu einfiel, war: Danke, mein Herz! Also an das meine. Und das gilt genauso- für jedes Organ und das gesamte "Körperkonglomerat". Jedes Kleinlebewesen miteingeschlossen.

Bislang habe ich das mit Geld ohnehin nicht bezahlbare Glück - außer zwei kleineren, ambulanten Eingriffen einst, die ich heute womöglich auch nicht mehr so machen lassen würde - niemanden an meinem trefflichen Körperkonglomerat herumwurschteln haben zu lassen. Und bislang - regeneriert es sich immer noch bestens - selbst.

Wenn dem nicht mehr so wäre - und wenn ich noch soviel Geld hätte und mir auch die Herzen der vitalsten Menschen "bestellen" könnte - so scheint es mir doch äußerst befremdlich, mir dies auch nur vorzustellen.
Eher wohl würde ich mir einen formidablen Schmerztherapeuten leisten - und mich verabschieden, weil meine Zeit gekommen ist.

Die Vorstellung - mir alle naslang ein anderes Herz einpfropfen zu lassen - ist für mich einfach nur gruselig. Oder auch "nur einmal" ... ist für mich ein befremdlicher Engriff in den natürlichen Lauf.
Nicht zuletzt - weil viele Menschen, die ein fremdes Organ eingebaut bekamen, davon berichten, wie sich die Informationen des Organspenders über das Organ in ihr Sein übertrugen.

Nun - der o.g. sieht das wohl anders - und womöglich braucht der sogar Mut zu solchen seltsamen Experimenten? Könnte ja sein - daß er versehentlich ein Altruisten-Herz erwischt - und dann kriegt er womöglich erst recht noch einen Herzschaden?

Oder - er flutet plötzlich "seine Gelder und Güter" - die ihm ja ohnehin nicht gehören und die er nicht verdient hat und auch nicht mitnehmen kann  - zum Wohle seiner Mitmenschheit? Läßt die "Think-Tanks" einfach mal ganz neu ansetzen - zum Wohle des Planetens und seiner Bewohner? Wer weiß, wer weiß ...... das rechte Herz am rechten Fleck - nur aus Versehen - kann schon viel bewirken.

Ich habe jetzt etwas mehr als ein halbes Jahrhundert auf diesem schönen Planeten weilen dürfen. Und ich finde - das ist doch schon mal was. Wäre heute mein letzter Tag hier - ich würde mich bedanken und als reichlich gesegnet verabschieden.

Natürlich gibt´s auch Ängste.
Wenn ich - innerhab einer geisteskranken Matrix - dran denke - alt zu werden - was ich nur selten tue - weil ich´s mir ja gar nicht vorstellen kann. Oder so - ich hab´ noch keine Vision dazu. War in den vergangenen Jahren sehr viel mit Abschieden beschäftigt - war oft "drüben" - und bin erst seit kurzem wieder hier. Und lange nicht immer.

Ängste vor möglichen Schmerzen zuvorderst - vor eventueller Unbeweglichkeit und/oder Siechtum - haben wohl die meisten von unserer Spezies. (Gibt noch einen anderen Post - ist ja ein großes Thema - auch im Hinblick auf Manipulation und Gehirnwäsche in Richtung scheinbar "ganz normaler Erscheinungen" wie Alzheimer, Parkinson u.v.m. - aber alles andere eben, als "normal" .... und dazu die schwarzmagisch-herbeigerufene "Altersarmut" - die auch nicht natürlich ist - sondern das Gegenteil!) 

"Erfahrungswerte aus der Vergangenheit" - erzählen im Grunde ganz andere Geschichten, als die Vorstellung. Trotz aller möglichen vorstellbaren, diffusen Ängste - richtet sich das Sein immer in dem ein, was ist. Zuvorderst Widerstand - führt zu Schmerz. Und Vorstellungen eben - wie es anders sein sollte.

Die beeindruckendensten Menschen durfte ich über eine Dekade manches Mal fahren - solche, die für jeden halbwegs gesunden Menschen mit Hindernissen zu leben wußten und dabei sogar ein sonniges Gemüt bewahrten - wie es kaum vorstellbar ist. Und sie haben es dennoch gemeistert, meistern es.
Diese - wenn ich sie traf - und es ist nicht die Mehrheit - waren immer sehr zügig zu erkennen - an ihrem hellen Lichte in scheinbarer Dunkelheit - an lichtem Gemüt und oft messerscharfem Geist. 

Manchmal erscheint scheinbar sogar Angst vorm Tod - aber das ist es nie im Kern. Den Tod - muß mensch m.E. nicht fürchten - nur die Reise dahin könnte etwas beschwerlich sein. Wie manchmal auch das Leben eben. Jedenfalls scheinbar.

Was mich auch noch beeindruckte beim Lauschen - war die durchaus berechtigte und zunächst hypothetisch formulierte Frage danach - wer genau denn in einer hochtechnisierten "Menschenwelt" über das komplexe Wissen  verfügt - diese Techniken auch zu bedienen. Eines von momentan vielen Gedankenspielen, welches mich in jüngster Zeit erreicht - und welche so gar nicht alternativlos sind.

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