Freitag, 8. Mai 2015

Die Schwalben und Tagesenergien 73 ....

Die Schwalben kamen tatsächlich am gleichen Tage wie die Kühe an. Dachte erst, ich hätte sie verwechselt - mit anderen flinken Vögeln hier.  Aber sie sind es.
Ein Johannisbeersträuchlein ist gesetzt und wächst fröhlich an seinem Platz - in nur zwei Tagen kann mensch es gut sehen. Heute kommt eines mit Stachelbeeren hinzu. Hmbeeren gibt´s auch - und die sähen sich fleissig selbst aus.
Johannis- und Stachelbeerstrauch sind eine schöne Kindheitserinnerung für mich - die hatten wir üppig im Schrebergarten einst und es war meine Pflückarbeit. Sowas wie "Beeren-Meditation" - und niemand hat mich gestört dabei.

Die Nachbarsdamen haben sich zum "Fertigblumeneinkauf" verabredet - das überlasse ich gerne diesen. Als die eine meinte - wenn die andere nicht kann, sollen wir doch zusammen fahren - traf sie bei mir sofort auf für mich selbst überraschenden Widerstand. Wenn ich nicht unbedingt muß - kriegt mich nämlich niemand mehr in einen Laden.
Ich bringe lieber immer wieder mal Bumenzwiebeln und -samen mit, wenn ich solche auf den notwendigen Einkaufswegen treffe - und die sind schon gesetzt und zeigen sich auch langsam. 

Meine kleine Welt ist also gerade - so gut wie paradiesisch. Und nicht zuletzt, weil wir hier wohnenden Menschen freundlich miteinander umgehen.

Die "Gartentürchen-Diebesattacke" neulich war zwar nochmal sehr befremdlich für den Moment - aber immerhin hatten wir es schon lange sehr ruhig hier. Den beiden Rentnern hängt der einst hier hausende Irre noch nach - aber uns anderen geht der gründlich am Allerwertesten vorbei, so daß auch das sich einpendelt. Der seltsame Clan versammelt sich ja täglich nur wenige Meter weiter bei der Clanmutter und meine Nachbarn haben täglich Sicht auf diese unangenehmen Zeitgenossen, die immer noch keine anderen Hobbies haben, als mittels sinnfreiem Ärger ihren Mitmenschen die eigene Energie abzusaugen. Aber mich schützt von Anfang an hier eine prächtige, hohe Thuja vor dem Anblick des Elends - und ich sehe und höre täglich mit Freude die dort nistenden Vögel ein- und ausfliegen.

Der schlimme und völlig unbegreifliche Ärger, Hass und Terror hier in den ersten eineinhalb bis zwei Jahren ist also vorbei - und es hat sich gelohnt, dies auszustehen. Die beiden, die nun vor etwa eineinviertel Jahren kamen, sind angenehm, korrekt und "pflegeleicht". Sie waren - wie auch ich einst - die beiden letzten von vielen, die sich die Wohnung angesehen hatten - und bekamen gleich den Zuschlag. Saßen von Anfang an im netten "Kaffeekränzchen" mit den anderen Nachbarn in deren Salon. So soll es sein - und so ist es! Also - "locker gesellig". Oder eben auch nicht - je nach Gusto.

Eine Qualität namens "Nachbarschaftshilfe" - wird von allen geschätzt. Oder so: Drei "Parteien" - quasi noch von einem "älteren Schlag". Ich geniesse das und freu mich dran. Und lerne immer gerne was dazu von den beiden Älteren, wenn sie denn hier und nicht im Urlaubsdomizil sind. Trotz etwas "überordentlichem Garten" - sind die sehr naturverbunden und wissen viel. Viel mehr als ich - und ganz bestimmt viel mehr als die "armen Stadtkinder".

Kurz: Ein angenehmes Fleckchen. Ein Fleckchen Erde.

"Erde ist nicht gleich Welt" .... ging mir sehr oft durch den Kopf in jüngster Zeit. Oder: "Welt ist nicht gleich Leben". Gibt eben verschiedene Ebenen.

Auf der "Weltenebene" tobt weiterhin der Irr-sinn. Eine mögliche Zusammenfassung gibt´s hier bei den Tagesenergien 73.

Und dort sagt es Alexander auch nochmal sinngemäß so: Es heißt ja nicht etwa "Erdregierung" -  sondern angestrebt wird eine "Weltregierung".

Ich strebe - gar keine "Regierung" an. Ich wüßte nicht - wozu ich sowas bräuchte. Wußte ich noch nie - aber jetzt kommt nochwas dazu: Die nun schon über einige Praxis-Monde gelebte Erkenntnis, daß meine mir von der Schöpfung mitgegebene Ethik auch ohne jegliche Reglementierung = Regierung bestens auskommt.
"Was Du nicht willst, daß man Dir tu - das füg auch keinem andren zu." Fertig!

Und neulich erreichte mich eine grundlegende Botschaft, in kurzen und einfachen Worten, die vielleicht simpel klingt - aber viel sinnfreien Gedankenballast auflösen kann.
Die lautet: Nichts und niemand - steht zwischen mir und der Schöpfung. 
Kein Gott - keine Götter - kein Schicksal - kein Karma - kein menschengemachter Glaube - keine Religion - keine menschengemachte, falsche Moral - keine Politik - keine falsche Geschichtswiedergabe - keine Chemtrails .... läßt sich beliebig fortsetzen.

Ich meine ja - das ist eine äußerst gute Nachricht.

("Mit ohne kein" - könnte mensch es so sehen: Alles, was es wirklich zu wissen gibt - ist immer hier. )

Keine Kommentare: