Samstag, 30. Mai 2015

Blauer Eisenhut und Beinwell .....

... den blauen Eisenhut hab ich hier - fein. 
Beinwell habe ich eben bestellt - als Globuli und als Balsam von Maria Treben.
Beide unterstützen die Heilung der Knochen.
Und beide kann ich ganz unbedenklich einsetzen.
Blauer Eisenhut gilt zwar als giftig - aber nicht in Globuli-Form.
Und Beinwell ist die beste Wurzel für alle Knochenangelegenheiten.

Jetzt - habe ich den Kopf frei, um mich mit dem zu befassen, was ich über die Jahre so für mich selbst gelernt habe. Im Tollhaus ist das alles nicht so leicht handhabbar wie daheim. Dort mußte es auch mal eine Weile so gehen - und ich habe mir nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht, sondern einfach jeden Tag trainiert.

Die guten und sanfteren Mittel - werden ja in der Regel nicht oder nicht gerne von der Kasse bezahlt. Oder so: Alles Gute - mußt Du immer noch selbst besorgen und zahlen.

Einen blödsinnigen "Toilettenaufsatz" hätte ich finanziert bekommen - aber sowas brauche ich nicht. Ein wohltuendes Beinkissen, auf welchem Du Dich mal zur Tiefenentspannung lagern kannst für eine Weile aber - übernehmen sie nicht, habe ich mir also auch selbst bestellt.

Außerdem das feine Vitamin D3 und OPC (Thrombosevorbeugung der sanften Art u.v.m.) ... sowie MMS zur Entgiftung.

Werde mal alles fein im Ordner abheften - und zusehen, daß ich es von der Versicherung der Dame wiederbekomme, die mich über den Haufen gefahren hat. Wenn nicht - wirds auch so gehen,

Insgesamt eine erstaunliche Erfahrung - mit dem "Krankheitssystem", welches ich normalerweise meide, wie der Teufel das Weihwasser.

Als sie mir die Aufnahmen vom "MRT" zeigten (da bin ich übrigens so gar nicht indolent und sagte den Herren Chirurgen, in diese Höllenmaschine würde man mich nur noch reinbekommen, nachdem man mich zuvor mit einem Betäubungsgewehr angeschossen habe ...) und den komplett weggebrochenen Brustwirbel - dachte ich ernstlich noch drüber nach, die OP einfach sein zu lassen - und ob ich nicht einfach auf die Selbstheilungkräfte meines Körpertieres vertrauen soll?
Das wäre dann aber doch sehr gewagt  gewesen. Nicht unmöglich - aber gefährlich. Dafür braucht mensch schon eine sehr gute Erfahrung mit den entsprechenden Kräften. Und muß sich bereits sehr weit von allen gängigen Glaubensmustern entfernt und gelöst haben.

Vor vielen Jahren las ich mal von australischen Aboriginees und wie diese Knochenbrüche heilen. Die wenigen, die das noch beherrschen, heilen gebrochene Knochen binnen ein, zwei Tagen. Ohne OP, versteht sich. Für ich ist es keine Frage, daß sowas funktioniert. Aber mir fehlt die Übung - dafür bin ich noch zu degeneriert.
Für mich ist es auch keine Frage - daß Menschen mit genügend Erfahrung ihren "Urzustand" wieder herstellen können.  Ich habe keinen Zweifel daran, daß das gehen kann. Aber auch hier - braucht´s Übung, einen unerschütterlichen Glauben und völlige geistige Freiheit.

Also - habe ich für die OP eingewilligt und mir gedacht: Nimm den mittleren Weg. Der ist gangbar. Das Rückgrat also jetzt "minimalinvasiv" geklammert und der fehlende Wirbelkörper erstmal mittels Zement ersetzt - alles Weitere dann später, so gut es geht.

Den Chirurgen rechne ich hoch an - daß auch sie auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzen und nur das Nötigste getan haben. Glück im Unglück nennt sich das wohl - in einem anderen Krankenhaus würde anders eingegriffen, erklärte mir der Mann, der mich operieren sollte. Da hätten sie nicht nur hinten eine Klammer gesetzt - sondern gleich auch noch durch die Brust eine von vorne.
Und Glück im Unglück auch - daß ausgerechnet dieses Hospital das nächste in meiner Umgebung war. Die sind bekannt dafür - gut zu operieren, heißt es. 

Es ist ein vergleichsweise kleines Haus - und eine vergleichsweise kleine chirurgische Abteilung. Also ein vergleichsweise noch ruhigeres Tollhaus. Sehr schön gelegen übrigens. Tausende Male dachte ich: Wie gut, daß Du auf dem Vorland bist.
Hier geht im Kontrast zur Stadt alles etwas "gemütlicher und familiärer" vonstatten.
Und ich hatte nach zwei Tagen einen Fensterplatz im Vierbettzimmer mit wunderschöner Aussicht auf prachtvolle Bäume und in den weiten Himmel. Das ist auch gute Medizin.

Dazu fast zwei Wochen Sonne und feines, trockenes Übungswetter draußen.
Jeden Tag aber meckerten meine Mitbewohnerinnen über´s Wetter - es sei ja so kalt und es solle doch endlich mal schön werden ???
Ich dachte mir - sie ticken schief ..... wo schauen sie nur hin?

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