Sonntag, 31. Mai 2015

Ganz feine Nachbarn ....

... habe ich.
Inzwischen. War ja mal komplett anders hier - und ist Gott sei Dank vorbei.
So wie jetzt - soll es sein.
Jeder hilft jedem - und jetzt bin ich dran mit Hilfe annehmen.

"Das ist doch ganz selbstverständlich - und das würdest Du für mich ja auch tun." hieß es. Stimmt.  Hier sind alle so getaktet.

Kürzlich bat ich meine formidable Vermieterin, den Zweitschlüssel an meine Nachbarin abzugeben für die Zeit, in der ich beste Unterstützung erhalte von dieser. Sie bringt mir Einkäufe, wäscht meine Wäsche und geht mir zur Hand, wenn ich was noch nicht kann.
Und ich lerne - anzunehmen. Und um praktische Hilfe zu bitten.

Beide Nachbarinnen haben mich ein paar Mal im Tollhaus besucht und mir Sachen gebracht - und ich habe mich gefreut. Beides feine Seelen. 

Bei manchen Besuchern meiner Bettnachbarinnen dachte ich: Gut, daß Du solchen Besuch nicht bekommst.

Bei der türkischen Dame kam der ganze Clan über Tag bis abends - und ihr Nachtskonsölchen stand voll mit Blumen, teils in Cellophan und ein bischen wie im Kitschroman. Alle anderen hatten dort nur Gebrauchsgegenstände.
Sie ist aber eine sehr feinfühlige Frau - und ging fast jedes Mal gleich raus aus dem Zimmer mit ihrem vielen Besuch. Was ich ihr hoch anrechnere - wenn ich denn abends mal gerne in Ruhe im Bett lag.

Andere bekamen Besuch von der buckeligen Verwandschaft - da rappelts schon mal gehörig im Karton. Einer verkündete uns draußen, er würde jetzt seinen Sohn enterben. Uahaha .... Manche Besucher wären lieber nicht gekommen - und lösten vorsichtshalber nur für kurze Zeit einen Parkschein, um diesen als Grund für ihren kurzen Aufenthalt anzugeben.

Besonders betrüblich fand ich über Pfingsten, daß keines der drei "Kinder" - alles längst erwachsene Menschen - meiner direkten Bettnachbarin kam - und auch niemand von denen mal anrief.
Ihr anschwellender Zorn darüber war deutlich spürbar.

Eine 78-jährige äußerst zähe Frau. Sie wohnt gleich in der Nähe auf dem Berg - genau dort, wo ich beim Spazierengehen immer denke: Herrlich - ganz alleine auf weiter Flur. Dort ist sie geboren und lebt immer noch im gleichen Haus. Mit viel Land, Tieren und Pflanzen.
Bis letztes Jahr ist sie jeden Tag 5 km gelaufen. Jetzt hat sie einen Beckenbruch. Aber die kommt wieder hoch - ist so eine Type. Eine sehr originelle Type - auch, wenn sie manchmal nicht besonders viel merkt - was Andere betrifft.

In der Woche vor Pfingsten hieß es dann - ihr 84-jähriger Mann liege im Sterben. In einem anderen Krankenhaus. Diesen hatte sie die vergangenen Jahre gepflegt, bis sie nicht mehr konnte und dieser in eine vorläufige Pflegeeinrichtung kam.

Nun also - nach ihrer OP - berichtete der Sohn, daß der Vater in einem anderen Krankenhaus sei und nicht mehr wolle. Die Familie hatte die OP abgewartet, um ihr dies mitzuteilen und sie nicht zu beunruhigen. Jetzt war´s natürlich geschehen - und sie war oft sehr unruhig.  Aber auch bärenstark und klargeistig - was die Situation betrifft.

Alle redeten auf sie ein - ob sie ihren Mann nicht nochmal besuchen wolle im Krankenhaus. Man würde auch einen Transport für sie organisieren.
Und sie sagte wacker: "Nein! Ich schaffe das jetzt nicht - und ich muß nun an mich denken."
Ich hatte höchsten Respekt vor ihrer Entscheidung - nach 58 Jahren Ehe - aber ich war alleine damit.
Alle Anderen versuchten, sie vom Gegenteil zu überzeugen. "Nicht, daß Du das eines Tages bereust" und andere Sprüche kamen. So sind sie halt ...

Jedesmal, wenn ich dabei war - ich lag oder saß halt nur eineinhalb Meter daneben - und die Besprecher wieder abgezogen waren, sagte ich zu Ihr: "Ich finde das goldrichtig, daß Sie das für sich entscheiden." und "Lassen Sie sich bloß von niemandem hier bequatschen."
Tat sie eh nicht.

So hörte ich dann im Laufe der Tage viele viele Anekdoten aus ihrem Leben - sie reiste immer wieder in die Vergangenheit. Verarbeitete. Eine echte "Bauernnatur" - einerseits. Als niemand kam - die waren wohl mehr bei dem Vater - wurde sie langsam etwas ungeniessbarer. Und obwohl sie sehr stark ist - jammerte sie mir auch zuviel irgendwann. Lag zuviel im Bett rum. Ich forderte sie noch einige Male auf - wenigstens dreimal am Tag ein paar Schritte zu machen - bis ich´s ließ. Wunderte mich dann, wenn sie mal aufstand, wie zackig sie das tat. Das hätte ich so nicht geschafft, wenn ich soviel rumgelegen hätte.

Dem Mann ging es dann wohl doch nach einigen Tagen wieder etwas besser, es hieß, er singe und bete viel. Ein Italiener. Darauf sagte sie "Der verarscht uns doch alle." und ich mußte herzlich lachen.

Pfingstmontag abends dann gegen halb zehn - rief endlich mal einer bei ihr an. Und sie explodierte. Zu recht. Wäre ja sicher machbar gewesen, daß wenigsten einer mal vorbeischaut. Aber so ist das mit der buckeligen Verwandschaft. Und ich meinte nur: "Ja - fluchen sie nur, Frau Dings -  das ist gesund, wenn der Zorn rauskommt."

Sie ist am gleichen Tag wie ich nach Hause "gegangen". Am vorhergehenden Nachmittag teilte man es ihr mit, daß sie gehen könne. Ich wunderte mich, denn die Frau hatte noch schwere und nicht-geklärte Malesten und wird sich also selbst kurieren. Ich wunderte mich manches Mal - daß dort kaum etwas gründlich untersucht wurde - also entsprechend der Patientenangaben - meist war es reine Routine. Zum Röntgen oder ins MRT/CT schieben. Blut abnehmen. Oder es passierte tagelang gar nichts. Und dann plötzlich wurden die Leute doch sehr schnell entlassen.
Naja - auch die "Kollegen" werden zuhause sicher besser genesen.

Klingt vielleicht ein wenig seltsam ....

... aber dieser Unfall am 12.05.2015 hat mir viel beigebracht - über Freude.
Und heute morgen denke ich:
Das ist die größte Kunst: Die Freude - an der Schöpfung.
Jeden Tag.

Früher mal habe ich nach "Wahrheit" gesucht. Und noch früher nach noch vielem Anderem. Vieles von dem Gesuchten lag in einer Zukunft. Und hing an Vor-stellungen. Irgendwann lernt es sich, daß diese nicht viel taugen, denn fast immer kommt es anders.

Und neulich dann der Unfall. Kompletter "Filmrollenwechsel".
Erst mal das Nichtwissen, was überhaupt je wieder gehen wird. Und dann die Freude an jedem noch so kleinen Schritt, den ich wieder tun konnte. Prioritätenverschiebung - in jeder Hinsicht.
Gedanke "Gut - dann eben dies jetzt."
Den ganzen Tag füllen mit Üben und Zuversicht.
Viel Dankbarkeit.
Und erstaunliche "Disziplin". Auch mental - oder besonders mental.
Auf den Übungswegen immer einen Rhythmus oder ein Liedchen sinnierend und ein "Geht doch!".
Habe viel für mich gelächelt und gelacht - vor Freude eben.
Zweimal hatte ich einen Durchhänger, der aber nicht lange anhielt.
Manchmal war ich etwas genervt von dem Tollhaus und dem Vierbettzimmer, besonders, wenn noch jede Menge Besuch dazukam und die Energie überquoll - aber ich konnte ja schon zügig wieder stiften gehen und habe ein paar Inseln gefunden.

Jeden Tag geht´s wieder ein bischen besser, jeden Tag lernt der Körper dazu und der Beckenbruch heilt gefühlt bestens. Ich staune, wie ich immer besser aus dem Bett komme, was anfangs noch ziemlich mühsam und schmerzhaft war. Jetzt - geht´s schon erstaunlich gut.

Gestern war ich mal ein bischen müder als zuvor. Auch das darf sein. Falscher Ehrgeiz ist nämlich auch nicht angebracht. Und die ganz normalen Wege und Handgriffe zuhause sind auch gutes Training - welches im Tollhaus noch nicht anstand. Und gestern habe ich sogar gekocht. Geschmeckt hat´s nicht, denn ich habe keinen Appetit. Werde mich also auf Rohkost beschränken, was die Essenszubereitung betrifft. Ist eh besser.

Das alles - ist für jeden kerngesunden Menschen sicher sehr langweilig. Für mich ist es ein Segen und eine Art Abenteuer. Und ich hatte lange nicht mehr soviel Erfolgserlebnisse und Freude an den scheinbar banalen Handlungen und Bewegungen.

Gelernt habe ich auch, daß ein jeder Mensch in seinem ureigenen Kosmos befindlich ist. Mit all seinen Geschichten, Empfindungen und Wahrnehmungen.
S´Wetter war hier einer der vielen Zeiger - es ist für alle das Gleiche und wird doch völlig unterschiedlich wahrgenommen.
Die vielen sinnfreien Mahnsprüche waren ein Zeiger - oft wurde ich gewarnt vor "Gefahren", die für mich gar existent waren. "Passen Sie auf." blablabla .... "Wollen Sie wirklich schon nach Hause? Meinen Sie, Sie schaffen das auch?" blablabla .... "Macht denn Ihr Kreislauf da mit?" blababla ....
Ja - sicher - sonst würde ich es ja nicht tun.

Kurz nach meiner OP besuchte ich eine Dame, die zuvor bei uns im Zimmer weilte und verlegt worden war auf eine andere Station.
Dieser ging es mehr als dreckig, als man sie zu uns hineinfuhr im Bett. Sie hing an -zig Schläuchen mit Infusionen, an Sauerstoff und hatte einen Katheder und einen Beutel für Lungenwasser, der einfach auf dem Boden lag. Man hatte sie zuvor einige Tage in die Intensiv-Station verbracht.
Sie sollte sich ursprünglich einer ähnlichen OP wie ich unterziehen - und baute dann komplett ab im Tollhaus. Was sie zu sich nahm, kotzte sie gleich wieder aus. Als wir zu Abend aßen - lag sie auf der Pfanne, um zu verdauen. Ich dachte: "Aha - so ist das hier also."
Gleich am ersten Tag fing die eine ausgiebige Konversation mit mir an - trotzdem es ihr so elend ging. Und ich dachte nur: "Respekt! Wie ein Mensch in solcher Lage so gut gelaunt sein und einen feinen Humor bewahren kann."

Ich besuchte sie also und sie staunte, wie schnell ich wieder unterwegs war. Hatte es schon gehört - von wem auch immer. Ich fand sie ohne Schläuche und angezogen im Bett. Am Tag zuvor hatte ich sie schon mit ihrem Sohn draußen gesehen - sie ging, wenn auch noch mühsam, an so einem Gehgerät, welches bis unter die Schultern reicht. Es ging also bergauf, wenn auch langsam.
Sie freute sich über meine Botschaft, daß die Rücken-OP gut verlaufen sei und daß es mir soweit sehr gut geht. Nur so geht´s.  Als "lebendiges Beispiel" - ohne viele Worte. Denn das - machte auch ihr nochmal Mut - für ihre noch bevorstehende OP.
Den Sohn traf ich wenig später nochmal vor dem Tollhaus und wir unterhielten uns eine Weile. Seine Mutter würde nun schon eigenständig mit einem Rollator über den Flur laufen. Eine zähe Frau.

An diese und eine andere, feine muß ich oft denken. Bald muß ich nochmal dorthin - zum Röntgen - und werde mal sehen, ob sie noch dort sind und sie besuchen. Die eine half mir bei der Findung eines Anwalts - und dafür bin ich ihr sehr verbunden.
Diagnose "Leberkrebs". Sie werden ihr also was herausschneiden. Da kennen die nichts. Und sie kennt sich nicht mit Alternativen aus. Oft stimmte mich das traurig und hilflos dort.
Ich fasste mir ein Herz - und berichtete ihr davon, was ich nun schon oft vernahm: Daß viele Menschen im Laufe ihres Lebens Krebs "haben", ohne es zu bemerken. Und daß dieser sich von selbst wieder heilt, also quasi eine Art Selbstheilungsvorgang des Körpers sei.
Sie hatte ja auch nichts bemerkt - bis sie sich untersuchen ließ wegen was-auch-immer und es so "zufällig" rauskam..
Diese Geschichte mit den vielen "Krebsdiagnosen" ist bis heute äußerst dubios - was ich nicht mehr sagte. Werde ihr ein Buch mitbringen von Leonard Coldwell.
Es ist nie zu spät - für andere Optionen.

Samstag, 30. Mai 2015

Blauer Eisenhut und Beinwell .....

... den blauen Eisenhut hab ich hier - fein. 
Beinwell habe ich eben bestellt - als Globuli und als Balsam von Maria Treben.
Beide unterstützen die Heilung der Knochen.
Und beide kann ich ganz unbedenklich einsetzen.
Blauer Eisenhut gilt zwar als giftig - aber nicht in Globuli-Form.
Und Beinwell ist die beste Wurzel für alle Knochenangelegenheiten.

Jetzt - habe ich den Kopf frei, um mich mit dem zu befassen, was ich über die Jahre so für mich selbst gelernt habe. Im Tollhaus ist das alles nicht so leicht handhabbar wie daheim. Dort mußte es auch mal eine Weile so gehen - und ich habe mir nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht, sondern einfach jeden Tag trainiert.

Die guten und sanfteren Mittel - werden ja in der Regel nicht oder nicht gerne von der Kasse bezahlt. Oder so: Alles Gute - mußt Du immer noch selbst besorgen und zahlen.

Einen blödsinnigen "Toilettenaufsatz" hätte ich finanziert bekommen - aber sowas brauche ich nicht. Ein wohltuendes Beinkissen, auf welchem Du Dich mal zur Tiefenentspannung lagern kannst für eine Weile aber - übernehmen sie nicht, habe ich mir also auch selbst bestellt.

Außerdem das feine Vitamin D3 und OPC (Thrombosevorbeugung der sanften Art u.v.m.) ... sowie MMS zur Entgiftung.

Werde mal alles fein im Ordner abheften - und zusehen, daß ich es von der Versicherung der Dame wiederbekomme, die mich über den Haufen gefahren hat. Wenn nicht - wirds auch so gehen,

Insgesamt eine erstaunliche Erfahrung - mit dem "Krankheitssystem", welches ich normalerweise meide, wie der Teufel das Weihwasser.

Als sie mir die Aufnahmen vom "MRT" zeigten (da bin ich übrigens so gar nicht indolent und sagte den Herren Chirurgen, in diese Höllenmaschine würde man mich nur noch reinbekommen, nachdem man mich zuvor mit einem Betäubungsgewehr angeschossen habe ...) und den komplett weggebrochenen Brustwirbel - dachte ich ernstlich noch drüber nach, die OP einfach sein zu lassen - und ob ich nicht einfach auf die Selbstheilungkräfte meines Körpertieres vertrauen soll?
Das wäre dann aber doch sehr gewagt  gewesen. Nicht unmöglich - aber gefährlich. Dafür braucht mensch schon eine sehr gute Erfahrung mit den entsprechenden Kräften. Und muß sich bereits sehr weit von allen gängigen Glaubensmustern entfernt und gelöst haben.

Vor vielen Jahren las ich mal von australischen Aboriginees und wie diese Knochenbrüche heilen. Die wenigen, die das noch beherrschen, heilen gebrochene Knochen binnen ein, zwei Tagen. Ohne OP, versteht sich. Für ich ist es keine Frage, daß sowas funktioniert. Aber mir fehlt die Übung - dafür bin ich noch zu degeneriert.
Für mich ist es auch keine Frage - daß Menschen mit genügend Erfahrung ihren "Urzustand" wieder herstellen können.  Ich habe keinen Zweifel daran, daß das gehen kann. Aber auch hier - braucht´s Übung, einen unerschütterlichen Glauben und völlige geistige Freiheit.

Also - habe ich für die OP eingewilligt und mir gedacht: Nimm den mittleren Weg. Der ist gangbar. Das Rückgrat also jetzt "minimalinvasiv" geklammert und der fehlende Wirbelkörper erstmal mittels Zement ersetzt - alles Weitere dann später, so gut es geht.

Den Chirurgen rechne ich hoch an - daß auch sie auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzen und nur das Nötigste getan haben. Glück im Unglück nennt sich das wohl - in einem anderen Krankenhaus würde anders eingegriffen, erklärte mir der Mann, der mich operieren sollte. Da hätten sie nicht nur hinten eine Klammer gesetzt - sondern gleich auch noch durch die Brust eine von vorne.
Und Glück im Unglück auch - daß ausgerechnet dieses Hospital das nächste in meiner Umgebung war. Die sind bekannt dafür - gut zu operieren, heißt es. 

Es ist ein vergleichsweise kleines Haus - und eine vergleichsweise kleine chirurgische Abteilung. Also ein vergleichsweise noch ruhigeres Tollhaus. Sehr schön gelegen übrigens. Tausende Male dachte ich: Wie gut, daß Du auf dem Vorland bist.
Hier geht im Kontrast zur Stadt alles etwas "gemütlicher und familiärer" vonstatten.
Und ich hatte nach zwei Tagen einen Fensterplatz im Vierbettzimmer mit wunderschöner Aussicht auf prachtvolle Bäume und in den weiten Himmel. Das ist auch gute Medizin.

Dazu fast zwei Wochen Sonne und feines, trockenes Übungswetter draußen.
Jeden Tag aber meckerten meine Mitbewohnerinnen über´s Wetter - es sei ja so kalt und es solle doch endlich mal schön werden ???
Ich dachte mir - sie ticken schief ..... wo schauen sie nur hin?

Schmerztabletten - "Lassen Sie das sein" sagt die chinesische Ärztin ...

... und spricht mir aus der Seele.
Gut, im Zweifelsfall einen Ansprechpartner zu haben, der auf einer ähnlichen Welle reitet.
Mußte gestern zu  ihr wegen einem Rezept - im Krankenhaus stellen sie einem keines aus und schicken die angeschlagenen Patienten noch am gleichen Tag zum Hausarzt.

Ich nenne das "Systemterror" - erst stopfen sie Dich großzügigst voll mit dem Zeugs - und dann geben sie Dir nichts mit nach Hause, sondern halten Dich beschäftigt mit weiteren Arztbesuchen und organisatorischen Angelegenheiten.
Einige einstige Taxikunden fielen mir wieder ein - die ich derart fuhr und die berechtigt fluchten über solchen Unsiinn und die entstehenden Zusatzkosten.
Auch die arg Angeschlagenen, die sich nach Ruhe sehnen, sollen beschäftigt gehalten werden.  Im Tollhaus geht das den ganzen Tag so - und wenn Du raus bist, geht´s weiter. Heute mache ich mal frei.

Ich habe mir eh zwei Tage Zeit gelassen mit diesem obligatorischen Hausarztbesuch und hatte mir für diese Zeit einen potentiellen Vorrat organisiert. Diesen habe ich aber nicht gebraucht, denn ich habe das Zeug zügig fein runtergefahren - und es geht mir viel besser damit. Der Kopf ist schon frei und mir ist kaum noch schwindelig, höchstens, wenn ich viel geübt habe - und das hab ich.

Gestern also nur noch viermal eine halbe "Ibuprophen" - und eine halbe davon rein prophylaktisch auf meinem ersten Ausflug ins Nachbardorf zur Ärztin. Heute morgen fühlt sich der Körper viel freier an als noch mit dem ganzen Schmerzzeugs kürzlich.

In der Nacht nochmal eine halbe - wegen dem Brettbett. Die Matratze ist wirklich knnallhart, was aber auch wieder Vorteile hat - erstmals drehe ich mich für eine kurze Weile auf die Seite. Das geht auf dieser. Und es geht immer besser. Heute gehe ich auf eine Tablette runter - also zwei halbe. Eine davon für die Nachtmitte - ggf..

Nach meinem Ausflug gestern noch ein paar Stunden draußen im Gespräch mit meiner formidablen Nachbarin. Die erzählt mir ihre Geschichte - eine sehr lange Odyssee von Krankenhausaufenthalten und  Operationen.  Der Wahnsinn! Äußerst zäh ist sie, Hut ab. Und sie gab mir den guten Hinweis - die Tabletten zu halbieren. Kennt sich schon lange Jahre aus mit dem Zeugs. Und bestätigt mir meine Vermutung - daß mensch von Schmerztabletten Schmerzen bekommt.Außerdem verursachen diese Verstopfung und schädigen die Magenschleimhaut, weswegen mensch gleich noch eine Pille für den Magen bekommt. Letztere hab ich eh vergessen gestern, mir rezeptieren zu lassen .... Kurz: Da muß man gut auf sich selbst aufpassen, nicht in eine für Andere profitable Endlos-Pillen-Spirale zu geraten.

Auch im Tollhaus traf ich solche Menschen mit langen Odysseen und dachte bzw. sagte: Respekt!
Solche die trotzdem lachen. Die nicht zuviel zurückschauen, sondern hier sind und nach vorne blicken. An diese muß mensch sich halten und von ihnen lernen - die Jömerer sind nicht zu gebrauchen für eine Genesung.

Öfter hörte ich nun von Menschen: "Ich habe zu oft ´`Hier`` gerufen". Und dachte mir jedesmal beim Lauschen - sie wissen es alle - innerlich, tief im Unterbewußten.                          

Freitag, 29. Mai 2015

Der beste Genesungsraum ....

... ist eben zuhause.
Was für ein wunderbarer Vormittag!

Niemand schneit um kurz vor sieben ins Vierbettzimmer, um Blutdruck, Puls und Temperatur zu kontrollieren. Niemand fragt "Wann hatten Sie zuletzt Stuhlgang?" und keiner will wissen, wie Du Dein aktuelles Schmerzempfinden auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen würdest.

Keine Bettnachbarinnen, die viel zuviel über Krankheiten statt über Gesundung und die kleinen, großen Fortschritte erzählen. "Meine Krankheit" sagen viele der Einliegenden im Hospital - und halten derart schon fast geizig dran fest - als sei es eine Art Kostbarkeit, die es zu hüten gilt.

Um sechse steh ich auf - der Körper hat seinen Trick gefunden. Nein - das Bett ist nicht zu niedrig, wie soviele Menschen unkten. Unken tun sie eh gerne. Und es braucht auch keine Toilettenerhöhung", die ich dankend ablehnte im Tollhaus.  Für morgen ist der erste behutsame Einstieg in die Wanne geplant - zum Duschen. Wird schon klappen.

Überhaupt klappt viel. Jeden Tag wieder was Neues. Meistens vergesse ich quasi - daß die Knochen gebrochen sind oder gar fehlen. Gehe in der Wohnung immer öfter ganz ohne Krücken los - sind ja kurze Wege.

Die vielen kleinen Handgriffe, die mensch sonst überhaupt nicht weiter beachtet, füllen den Tag. Heute kam das Paket mit dem Greifer. Falls ich was runterwerfe. Soweit darf ich noch nicht. Funktioniert prima - sogar für´s Gemüsefach im Kühlschrank.
Überhaupt - was hier so alles unter Kniehöhe befindlich ist - fällt mir gerade besonders auf, weil ich nicht soweit runter darf.

Heute morgen schon feines Außentraining. Je mehr mensch läuft, desto besser gehts. Und desto weniger Schmerzen.  Diese halten sich eh in Grenzen.

Ein Wunder - wie es vorangeht.

Nur meine Matratze - taugt gar nicht gerade. Die ist so steinhart, daß ich die Klammer im Rücken zu spüren glaubte beim Liegen. Werde morgen mal bei der chinesischen Ärztin anfragen - ob die Krankenkasse nicht eine rückenfreundliche Matratze spendiert? Dieses Brett hier ist nur was für einen kerngesunden Rücken. Überhaupt habe ich nur harte Unterlagen. Habe schon das weiche Gartenstuhlkissen von unten mit raufgebracht - das ist ganz gut.

Eine erstaunliche Übung alles. Jeder scheinbar normale Handgriff gereicht zur Freude, wenn er gemeistert ist. Öfter mal habe ich Tränen in den Augen bei meinen Übungen - auch schon im Tollhaus auf meinen zahlreichen Ausflügen. Eigentlich bei fast jedem Schritt - vor lauter Erleichterung.

Gestern las im am Rande - daß irgendeine USA gegen irgendein China Krieg führen möchte - und bemerkte zügig: Für die Irren ist aktuell keinerlei Platz in meinem Genesungsversum. Bin vollbeschäftigt - mit erquicklicheren Ideen.

Auch im Hospital fragte ich mich ab und an - wo eigentlich diese vielen Wahnsinnigen sein sollen? Ich traf fast ausschließlich auf freundliche, hilfsbereite und mitfühlende Menschen, die sich miteinander arrangierten, so gut es ging. Der Lahme stützte den Blinden usw. ..... Nach meiner OP hatte ich den Tisch voll mit Süßigkeiten - weil fast alle diese seltsamen Gelüste kennen nach der Prozedur.
Jeder hatte immer jemanden, der zugehört hat im Bedarfsfall.
Und mitten in dem ganzen Elend dort gab´s manchmal auch viel zu lachen. Mit sehr starken, tapferen  Menschen. Natürlich gab´s auch Mimosen und Jammerlappen - meistens die, die nur eine Nacht da waren - das ganze Programm eben.

Sogar einen richtig formidablen, katholischen Krankenhauspfarrer traf ich. Hut ab - der macht gute Seelenarbeit dort. Ich hab´s sonst ja nicht so mit den Katholen und der Kirche - aber die Krankenhauskapelle hatte was - nämlich wohlige Stille mitten im Tollhaus - und war auch von außerhalb ganz gut besucht.

Ne - ich weiß nicht, wo die ganzen Wahnsinnigen sein sollen - und will es auch gar nicht wissen. Wieder mal - habe ich etwas ganz anderes vorgefunden - und erstaunlich freundliche, hilfsbereite  Menschen. Natürlich ein jeder - mit ureigenen Marotten, aber das ist ja die Würze des Lebens.

An manche, die noch dort sind, denke ich. Mögen sie gut und heil nach Hause kommen. 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Im Krankenhaus hätte ich um diese Uhrzeit ....

... schon reichlich Schmerzmittel auf dem Tablett serviert bekommen.
Vor sieben die einen Pillen für den Tag - und zum Frühstück um halb achte nochmal zwei andere Mittelchen. Von den einen hatte ich schon vor einigen Tagen eine selbst weggelassen - ohne es den Damen und Herren mitzuteilen.
Mit Schmerzmitteln sind die äußerst großzügig.
Und nicht wenige der Patienten fühlen sich auch gut versorgt, wenn sie reichlich davon bekommen. Krähen sogar danach.

Ich hatte mich die vergangene Woche gewundert, daß mir oft schwindelig war. Die Anästhesistin sagte dann - daß käme wohl von diesen Schmerzmitteln.

Heute habe ich bisher gerade mal eine halbe Tablette zu mir genommen. Von insgesamt sechs. Und dazu gab´s noch Tropfen extra.
Mir ist weder schwindelig - noch habe ich gerade erwähnenswerte Schmerzen.
Im Gegenteil - ich frage mich gerade, ob nicht manche Schmerzen von den Schmerzmitteln kommen.
Körper, Kopf und Augen fühlen sich schon klarer an heute - als gestern noch im Hospital.
Der Wahnsinn .....

Die tägliche Thrombosespritze habe ich schon vor Tagen verweigert. Mit Eintrag in die Patientenakte und saublöder, überflüssig-schnoddriger Bemerkung vom Pfleger: "Wie sie wollen. Wenn Sie jetzt eine Thrombose bekommen, ist es ihre eigene Schuld."

Habe mir heute nochmal OPC bestellt - das ist weit gesünder als die Giftspritzen. Die Bettnachbarin hatte schon einen tiefblauen  Bauch davon - und ich hab auch dunkelblaue Flecke dort von dem Zeugs.

Vitamin Sonne = D3 habe ich hochgefahren dort - natürlich ohne die Damen und  Herren in Kenntnis zu setzen.

Morphine habe ich bekommen nach der OP - ohne es zu wissen. Naja, wie geschruben, sie sind sehr großzügig mit dem Betäubungszeugs dort. War auch nur kurz - als ich´s vernahm, bat ich gleich um Wiederabsetzung. Der schnoddrige Pfleger meint: "Am besten sagt man den Patienten gar nicht erst, was sie für Pillen bekommen - dann geht´s denen gut - und sie sind ruhig."

Zum Glücke - traf ich auf kluge Chirurgen, die möglichst nicht operieren, wenn es sich vermeiden läßt. Und auf ganz formidable Physiotherapeutinnen mit guten Tips.

Die meisten anderen dort tun auch ihr Bestes. Bemühen sich, so gut es geht - bei chronischer  Unterbesetzung und akuter Arbeits-Überlastung. Aber die meisten dort - haben auch einen Tunnelblick. Der Tunnel heißt "Schmerzvermeidung durch Medikamentengabe".
Die widerum - verstopfen den Darm und nicht selten gehen Patienten dort fünf Tage nicht auf die Toilette und krümmen sich also vor Verstopfungsschmerzen. Liegen viel zuviel im Bett rum.
Dann - bringen sie noch eine Pille und ein Pülverchen .... usw.
Statt den Leuten Obst zu geben am Vormittag und sie zur Bewegung aufzufordern.
Diese schieben sich dann noch dreimal am Tag das Essen obenrein - und wundern sich über ihre Schmerzen in den Gedärmen.

Hab mental schon ein dickes Buch vollgeschrieben zum Tollhaus. Habe in 15 Tagen nicht wirklich erlebt, das mal ein Mensch ganzheitlich betrachtet wurde und die eigentlichen Ursachen der vielen Beschwerden ergründet und gelindert wurden.

Eine meiner Bettnachbarinnen hatte vor fünf Jahren einen Arbeitsunfall - und nimmt seither Schmerzmittel. "Weichteilrheuma" habe sie. Seit drei Jahren nimmt sie Morphium, von vielen Ärzten verschrieben - anfangs 50 Milligramm, heute knapp 600 Milligramm - und sie hat dennoch starke Schmerzen. Wenn sie das Zeugs nicht nimmt, bekommt sie zügig Entzugserscheinungen. In zwei Monaten geht sie wieder in ein Krankenhaus - auf kontrollierten Entzug.

Erstaunlich alles ....                

Hilfreiche Menschen ....

... sind ein Segen.
Naiv und so unbeschwert, wie ein mensch nur sein kann, nachdem ihm die Knochen geschreddert wurden - dachte ich neulich noch: Ich gehe mit dem Beckenbruch nach Hause und kuriere den dort fein aus. Laut Ärzten müsse der nicht operiert werden und solle der Bruch konventionell, also von selbst wieder zusammenwachsen. Nach einer Woche sollte ich bereits nach Hause gehen - habe auch geübt wie eine Wilde - aber ganz langsam.
Dann - stellten sie doch noch was Anderes fest, wenige Stunden vor der Entlassung - und eine OP stand an. Weggebrochener Brustwirbel und halb zerschredderter Lendenwirbel.

Ein Beuscher einer Zimmernachbarin machte mich darauf aufmerksam, daß ich als Geschädigte Anspruch auf Schmerzensgeld habe. Und noch einige andere hilfreiche Menschen. Ich selber hatte überhaupt nicht an sowas gedacht - hatte ja auch noch nie so einen Unfall.

Habe noch kurz vor der OP ein Fax an die Polzei geschickt - ausgefüllter Fragebogen. Und Strafanzeige gestellt.
In solcher Situation gibt es nur dies: An sich selbst denken.
Und wie mein erster Tipgeber sagte: "An mich und meine gute Zukunft denken."

Eine andere Patientin mit reichlich Berufserfahrung und ehemaliger Klientel hier aus der Region fragte ich, ob sie nicht zufällig einen guten Anwalt kenne? Schon nannte sie mir einen. Eben rief ich dort in der Kanzlei an - und der gute Mann kommt Montag auf Hausbesuch zu mir. Die Kosten trägt die Gegenseite. Hallelujah! Und ein ganz unerwarteter Service.
Ja - da bin ich im wahrsten Sinne des Wortes heilfroh, daß das jemand für mich regelt.
Jemand, der sich bestens auskennt.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Umbruch ....

... die Zwillingssonne war 15 Tage im Krankenhaus - mit gebrochenem Becken und einem komplett weggeschmetterten 12. Brustwirbel samt Bandscheibe. Ein lLendenwirbel halb weggebrochen.

Eine unachtsame Autofahrerin hatte mich vom Fahrrad geholt.
Der Schaden am Auto beläuft sich auf 2.500 Euronen - ich denke, daß spricht für sich.

Ein Wunder, daß ich wieder gehen kann - kleine Schritte - mit viel Geduld und Zähigkeit -  und bei jedem Schritt ein Hallelujah und Dankbarkeit.

Heute bin ich entlassen worden - ebenfalls ein Wnnder mit den Blessuren und gerade mal viereinhalb Tage nach der Rücken-OP.
Die erlernte Geduld und Zähigkeit der vergangenen Jahre kommen mir zugute.
Die Ärzte haben mir erstaunten Respekt gezollt - sie hatten nicht damit gerechnet, daß ich so schnell wieder in Bewegung komme. Ich auch nicht. Und das Ganze gleich zweimal in den 15 Tagen.
"Fällst Du siebenmal hin - steh achtmal auf" - war mein Gedanke.

Ein paar Stunden nach der OP des weggebrochenen Wirbels war ich wieder unterwegs und habe trainiert. Der Arzt, der am nächsten Morgen zur Kontrolle kam, stutzte, als ich ihm an den Krücken entgegenkam.
Er könne mir Leute zeigen, die nach einer Woche noch im Bett lägen. "Sie sind ja tatsächlich sehr indolent" war seine Bemerkung. Vor der OP hatte ich bei der Chefarztvisite angemerkt, daß Schmerzempfinden wohl etwas sehr Relatives sei - also bei jedem anders. 

Eine lange und dichte Geschichte - ich werde sie aufschreiben zwecks Verarbeitung.
Im Krankenhaus war dafür kein Raum - da geht´s zu wie im Tollhaus. 

Für den Astrologenbruder: Am 12.05.2015 um 15.45 Uhr hat´s gekracht.

Jetzt - muß ich erst mal zuhause ankommen, also mental, nach diesem seltsamen Ausflug. Und runterkommen von dem Tollhausbetrieb.

Glücklicherweise gab´s einen wunderschönen Park mit alten Bäumen am Krankenhaus, in den ich oft entfloh. Und auf dem Weg dorthin eine Kapelle. Eine kleine Oase quasi - für´s Gemüt.

Montag, 11. Mai 2015

Mensch Gottfried ....

.... reicht ja als Titel  Habe ich gestern "zufällig" entdeckt im Netze.
Im Untertitel heißt es dann - der Aussteiger.
Ist es einer - oder ist er nicht auch ein Wiedereinsteiger - einer, der zurückkehrt?
 
Wie auch immer - eine sehr interessante und eigenwillige Persönlichkeit.
Und lernen kann mensch auf jeden Fall was von diesem Gottfried.
So auch dieser Medienmensch - der von Gottfried aufgefordert ist - auch was von sich zu geben und sich einzubringen.

Der "mittlere Weg" - wäre schon ein Segen.
Und ein gut begehbarer Weg - jenseits aller Extreme.

Da danke ich den Göttern - daß der Sohn vom Sepp Holzer ....

.... die Passion des Vaters teilt und weiterführt. Hier ein Film mit dem Sohn auf dem höchst fruchtbarem und mehr als erfreulichem Krameterhof.

Sepp Holzer ist ein erstaunliches, lebendiges Beispiel dafür, was ein Mensch in nur einem Leben alles bewirken kann. Den erforderlichen starken und ggf. auch bärbeißigen Charakter dafür hat er - zum Glück.
Ohne solchen - wär´s wohl auch kaum gegangen.

In Zeiten wie dieser - wo alles auf dem Kopf zu stehen scheint und Krieg als Frieden verkauft werden soll - wo überhaupt nur noch alles verraten und verkauft werden soll - und kaum noch jemand etwas von der lebendigen Natur versteht - reines Balsam, solche Menschen.

Hurra - ich hab mich getraut!

Heute habe ich mit einem neuen Selbstexperiment begonnen: "MMS" heißt das Elixier. Bzw. - in meinem Falle, weil ich ausnahmsweise nicht so mutig war - habe ich mir eine Weiterentwicklung des "MMS" geschenkt, welche leichter zu handhaben ist. Die nennt sich CDS- bzw. CDL-plus und die "Explosionsgefahr" ist nicht so hoch.
Ne - nicht wirklich, war ein Scherz - aber ich bin halt bisweilen der Chemie gegenüber etwas skeptisch. Und CDS-plus ist basisch - also für potentiell übersäuerte Menschen einfach besser verträglich.

 Hätte eigentlich schon gestern nachmittag anfangen können - das Elixier muß zusammengemischt werden und dann 24 Stunden im Kühlschrank ruhen und vor sich hinbrodeln, was gestern nachmittag vollbracht war. Habe aber bis heute morgen gewartet - was eher selten vorkommt - daß ich noch warte.
Dann habe ich nur zwei Tropfen genommen - also sehr sehr wenig - und diese in eine Flasche mit Wasser gegeben. Die ist nun schon fast ausgetrunken - eine Portion hab ich noch - und was soll ich sagen:
Es tut gut. Spürbar. Außerdem hat es Durst gemacht und ich habe gleich nochmal einen Liter normales Wasser dazu getrunken.

Gestunken hat´s wie die (chemische) Pest, als ich das gelb gewordene Elixier entnahm - und ich dachte: Aha - jetzt weißt Du auch schon, warum mensch das nicht einatmen soll.

Werde also - aufmerksam weiter beobachten, was so geschieht. Und morgen die Dosis verdoppeln, was immer noch wenig entspricht. Ganz behutsam werde ich mich da ranarbeiten und erst mal nachspüren, was das Körperkonglomerat davon hält.

Sehr vereinfacht könnte man sagen - das Körperwasser wird gereinigt mittel des Elixiers. Aber auch viel anderes bewirkt es. Es vermag Schwermetalle u.a. Gifte zu lösen und auch Parasiten zum Auszug zu veranlassen.

Von den sogenannten  "offiziellen Stellen" und den Mainstream-Verblödungsmedien wird es gerne  lautstark verteufelt - daß ich dachte: Es muß wirklich richtig, richtig gut sein.  Verdammt gut!

Nu - hab ich mich also getraut, den Anfang zu machen. War gar nicht schwer.
Und bin weiterhin gespannt. Werde es für mich "dokumentieren".

Hier ein Gespräch mit Ali Erhan - da geht´s u.a. um MMS - aber auch viele andere, interessierte Dinge werden angesprochen. 

Zuvorderst die "Programmierung" der Menschen darauf, daß bestimmte Krankheiten sozusagen via Medien und Filmchen geradezu salonfähig gemacht werden - und mittels solcher Umerziehung für unabänderlich hingenommen werden sollen. Und das - muß ja nun wirklich nicht sein.

Gibt noch mehr vom Herrn Erhan zu lauschen - und von Kollegen, die sich ebenfalls intensiv mit dem MMS u.a. auseinandersetzen. Sollte auch jeder im Vorfeld tun, bevor mensch so ein Eigenexperiment startet.

PS: Nach einem für mich wunderbaren Tag - habe ich mir doch gleich nochmal so ein leckeres Fläschen Wasser mit Explosionsgemsich für den Abend und die Nacht bereitet ..... .
Gut - daß die einstige Berührungsangst verschwunden ist. Oder so: Die war mental. Das Körperkonglomerat ist aber hier der Tonangeber - und dieses meinte: Misch nochmal sowas an.      

Freitag, 8. Mai 2015

Ein gesundes, starkes Herz ....

.... ist mehr als Gold wert.

Kürzlich hörte ich auch zu Gold - selten, daß jemand es so klar und deutlich ausspricht! - dies: Am Gold bzw. an der Gier nach Gold - klebt ungeheuer viel Blut und Elend. Und der Mensch fügte hinzu: Investier lieber in Saatgut.

Zum Herzen - hörte gestern in den Tagesenergien 73 vom Herrn Rockefeller, der mit 99 nun seine sechste (!!!) Herzplantation erhalten soll oder schon hat. Der Hammer! Nun, der hat ja quasi alles Geld der Welt - und kann sich sicher mühelos auch aussuchen, wessen Herz er genau implantiert haben will. Gegen Geld - kriegst Du ja von vielen alles gebracht - auch Menschen.

Das erste aber, was mir dazu einfiel, war: Danke, mein Herz! Also an das meine. Und das gilt genauso- für jedes Organ und das gesamte "Körperkonglomerat". Jedes Kleinlebewesen miteingeschlossen.

Bislang habe ich das mit Geld ohnehin nicht bezahlbare Glück - außer zwei kleineren, ambulanten Eingriffen einst, die ich heute womöglich auch nicht mehr so machen lassen würde - niemanden an meinem trefflichen Körperkonglomerat herumwurschteln haben zu lassen. Und bislang - regeneriert es sich immer noch bestens - selbst.

Wenn dem nicht mehr so wäre - und wenn ich noch soviel Geld hätte und mir auch die Herzen der vitalsten Menschen "bestellen" könnte - so scheint es mir doch äußerst befremdlich, mir dies auch nur vorzustellen.
Eher wohl würde ich mir einen formidablen Schmerztherapeuten leisten - und mich verabschieden, weil meine Zeit gekommen ist.

Die Vorstellung - mir alle naslang ein anderes Herz einpfropfen zu lassen - ist für mich einfach nur gruselig. Oder auch "nur einmal" ... ist für mich ein befremdlicher Engriff in den natürlichen Lauf.
Nicht zuletzt - weil viele Menschen, die ein fremdes Organ eingebaut bekamen, davon berichten, wie sich die Informationen des Organspenders über das Organ in ihr Sein übertrugen.

Nun - der o.g. sieht das wohl anders - und womöglich braucht der sogar Mut zu solchen seltsamen Experimenten? Könnte ja sein - daß er versehentlich ein Altruisten-Herz erwischt - und dann kriegt er womöglich erst recht noch einen Herzschaden?

Oder - er flutet plötzlich "seine Gelder und Güter" - die ihm ja ohnehin nicht gehören und die er nicht verdient hat und auch nicht mitnehmen kann  - zum Wohle seiner Mitmenschheit? Läßt die "Think-Tanks" einfach mal ganz neu ansetzen - zum Wohle des Planetens und seiner Bewohner? Wer weiß, wer weiß ...... das rechte Herz am rechten Fleck - nur aus Versehen - kann schon viel bewirken.

Ich habe jetzt etwas mehr als ein halbes Jahrhundert auf diesem schönen Planeten weilen dürfen. Und ich finde - das ist doch schon mal was. Wäre heute mein letzter Tag hier - ich würde mich bedanken und als reichlich gesegnet verabschieden.

Natürlich gibt´s auch Ängste.
Wenn ich - innerhab einer geisteskranken Matrix - dran denke - alt zu werden - was ich nur selten tue - weil ich´s mir ja gar nicht vorstellen kann. Oder so - ich hab´ noch keine Vision dazu. War in den vergangenen Jahren sehr viel mit Abschieden beschäftigt - war oft "drüben" - und bin erst seit kurzem wieder hier. Und lange nicht immer.

Ängste vor möglichen Schmerzen zuvorderst - vor eventueller Unbeweglichkeit und/oder Siechtum - haben wohl die meisten von unserer Spezies. (Gibt noch einen anderen Post - ist ja ein großes Thema - auch im Hinblick auf Manipulation und Gehirnwäsche in Richtung scheinbar "ganz normaler Erscheinungen" wie Alzheimer, Parkinson u.v.m. - aber alles andere eben, als "normal" .... und dazu die schwarzmagisch-herbeigerufene "Altersarmut" - die auch nicht natürlich ist - sondern das Gegenteil!) 

"Erfahrungswerte aus der Vergangenheit" - erzählen im Grunde ganz andere Geschichten, als die Vorstellung. Trotz aller möglichen vorstellbaren, diffusen Ängste - richtet sich das Sein immer in dem ein, was ist. Zuvorderst Widerstand - führt zu Schmerz. Und Vorstellungen eben - wie es anders sein sollte.

Die beeindruckendensten Menschen durfte ich über eine Dekade manches Mal fahren - solche, die für jeden halbwegs gesunden Menschen mit Hindernissen zu leben wußten und dabei sogar ein sonniges Gemüt bewahrten - wie es kaum vorstellbar ist. Und sie haben es dennoch gemeistert, meistern es.
Diese - wenn ich sie traf - und es ist nicht die Mehrheit - waren immer sehr zügig zu erkennen - an ihrem hellen Lichte in scheinbarer Dunkelheit - an lichtem Gemüt und oft messerscharfem Geist. 

Manchmal erscheint scheinbar sogar Angst vorm Tod - aber das ist es nie im Kern. Den Tod - muß mensch m.E. nicht fürchten - nur die Reise dahin könnte etwas beschwerlich sein. Wie manchmal auch das Leben eben. Jedenfalls scheinbar.

Was mich auch noch beeindruckte beim Lauschen - war die durchaus berechtigte und zunächst hypothetisch formulierte Frage danach - wer genau denn in einer hochtechnisierten "Menschenwelt" über das komplexe Wissen  verfügt - diese Techniken auch zu bedienen. Eines von momentan vielen Gedankenspielen, welches mich in jüngster Zeit erreicht - und welche so gar nicht alternativlos sind.

Die Schwalben und Tagesenergien 73 ....

Die Schwalben kamen tatsächlich am gleichen Tage wie die Kühe an. Dachte erst, ich hätte sie verwechselt - mit anderen flinken Vögeln hier.  Aber sie sind es.
Ein Johannisbeersträuchlein ist gesetzt und wächst fröhlich an seinem Platz - in nur zwei Tagen kann mensch es gut sehen. Heute kommt eines mit Stachelbeeren hinzu. Hmbeeren gibt´s auch - und die sähen sich fleissig selbst aus.
Johannis- und Stachelbeerstrauch sind eine schöne Kindheitserinnerung für mich - die hatten wir üppig im Schrebergarten einst und es war meine Pflückarbeit. Sowas wie "Beeren-Meditation" - und niemand hat mich gestört dabei.

Die Nachbarsdamen haben sich zum "Fertigblumeneinkauf" verabredet - das überlasse ich gerne diesen. Als die eine meinte - wenn die andere nicht kann, sollen wir doch zusammen fahren - traf sie bei mir sofort auf für mich selbst überraschenden Widerstand. Wenn ich nicht unbedingt muß - kriegt mich nämlich niemand mehr in einen Laden.
Ich bringe lieber immer wieder mal Bumenzwiebeln und -samen mit, wenn ich solche auf den notwendigen Einkaufswegen treffe - und die sind schon gesetzt und zeigen sich auch langsam. 

Meine kleine Welt ist also gerade - so gut wie paradiesisch. Und nicht zuletzt, weil wir hier wohnenden Menschen freundlich miteinander umgehen.

Die "Gartentürchen-Diebesattacke" neulich war zwar nochmal sehr befremdlich für den Moment - aber immerhin hatten wir es schon lange sehr ruhig hier. Den beiden Rentnern hängt der einst hier hausende Irre noch nach - aber uns anderen geht der gründlich am Allerwertesten vorbei, so daß auch das sich einpendelt. Der seltsame Clan versammelt sich ja täglich nur wenige Meter weiter bei der Clanmutter und meine Nachbarn haben täglich Sicht auf diese unangenehmen Zeitgenossen, die immer noch keine anderen Hobbies haben, als mittels sinnfreiem Ärger ihren Mitmenschen die eigene Energie abzusaugen. Aber mich schützt von Anfang an hier eine prächtige, hohe Thuja vor dem Anblick des Elends - und ich sehe und höre täglich mit Freude die dort nistenden Vögel ein- und ausfliegen.

Der schlimme und völlig unbegreifliche Ärger, Hass und Terror hier in den ersten eineinhalb bis zwei Jahren ist also vorbei - und es hat sich gelohnt, dies auszustehen. Die beiden, die nun vor etwa eineinviertel Jahren kamen, sind angenehm, korrekt und "pflegeleicht". Sie waren - wie auch ich einst - die beiden letzten von vielen, die sich die Wohnung angesehen hatten - und bekamen gleich den Zuschlag. Saßen von Anfang an im netten "Kaffeekränzchen" mit den anderen Nachbarn in deren Salon. So soll es sein - und so ist es! Also - "locker gesellig". Oder eben auch nicht - je nach Gusto.

Eine Qualität namens "Nachbarschaftshilfe" - wird von allen geschätzt. Oder so: Drei "Parteien" - quasi noch von einem "älteren Schlag". Ich geniesse das und freu mich dran. Und lerne immer gerne was dazu von den beiden Älteren, wenn sie denn hier und nicht im Urlaubsdomizil sind. Trotz etwas "überordentlichem Garten" - sind die sehr naturverbunden und wissen viel. Viel mehr als ich - und ganz bestimmt viel mehr als die "armen Stadtkinder".

Kurz: Ein angenehmes Fleckchen. Ein Fleckchen Erde.

"Erde ist nicht gleich Welt" .... ging mir sehr oft durch den Kopf in jüngster Zeit. Oder: "Welt ist nicht gleich Leben". Gibt eben verschiedene Ebenen.

Auf der "Weltenebene" tobt weiterhin der Irr-sinn. Eine mögliche Zusammenfassung gibt´s hier bei den Tagesenergien 73.

Und dort sagt es Alexander auch nochmal sinngemäß so: Es heißt ja nicht etwa "Erdregierung" -  sondern angestrebt wird eine "Weltregierung".

Ich strebe - gar keine "Regierung" an. Ich wüßte nicht - wozu ich sowas bräuchte. Wußte ich noch nie - aber jetzt kommt nochwas dazu: Die nun schon über einige Praxis-Monde gelebte Erkenntnis, daß meine mir von der Schöpfung mitgegebene Ethik auch ohne jegliche Reglementierung = Regierung bestens auskommt.
"Was Du nicht willst, daß man Dir tu - das füg auch keinem andren zu." Fertig!

Und neulich erreichte mich eine grundlegende Botschaft, in kurzen und einfachen Worten, die vielleicht simpel klingt - aber viel sinnfreien Gedankenballast auflösen kann.
Die lautet: Nichts und niemand - steht zwischen mir und der Schöpfung. 
Kein Gott - keine Götter - kein Schicksal - kein Karma - kein menschengemachter Glaube - keine Religion - keine menschengemachte, falsche Moral - keine Politik - keine falsche Geschichtswiedergabe - keine Chemtrails .... läßt sich beliebig fortsetzen.

Ich meine ja - das ist eine äußerst gute Nachricht.

("Mit ohne kein" - könnte mensch es so sehen: Alles, was es wirklich zu wissen gibt - ist immer hier. )

Donnerstag, 7. Mai 2015

Soldaten für den Frieden ....

... glasklare Worte von ehemaligen NVA-Soldaten 
zur aktuellen Kriegstreiberei 
seitens der hinlänglich bekannten "Interessengruppen"
und deren willfährigen ZuarbeiterInnen. 

Mittwoch, 6. Mai 2015

Meine Kühe sind heute eingetroffen ....

... und haben an ihrem ersten Tag auf der Weide ordentlich Nasses auf´s Fell bekommen.
Sind jetzt unsichtbar - haben sich vermutlich im Wald untergestellt ....

Etwa sechs Vogelhäuschen im Garten sind längst bezogen samt Nachwuchs. Passion des Nachbarn. Und für die kleine, kluge, fidele und außerordentlich hübsche rote Katze - eine spannende Angelegenheit. Bislang hat sie aber niemanden erlegt, soweit ich weiß. 

Vielleicht - kommen ja morgen auch die Schwalben wieder - mit dem seltenen Südwind - wer weiß?

Das Leben - kriegste nicht kaputt, Mensch. 
Soweit die gute Nachricht des Tages.

Neues Selbstexperiment mit "Knallgas" .....

... uahaha.
Treffe schon seit ein paar Jahren immer wieder am Rande auf das Elixier namens "MMS" - aber immer nur am Rande. Mir waren bisher andere Experimente lieber - z.B. mit einheimischen Pflanzenelixieren, die gerade vor der Haustür wachsen und sich üppig verschenken.
Und deren Lebenskräfte und -säfte derart stark sind - daß sie schon am nächsten Tag nach dem Säbeln des Rasens wieder wie neu dastehen, als würden sie lachen über die Menschen.

Dachte also immer sowas wie: Dieses "MMS" scheint ja eine feine Sache für viele Menschen zu sein - aber ich hab´ ja keine Malaria ...

Jetzt aber trommeln die Medienkanäle der globalen Oligarchen derart laut dagegen - daß ich endlich neugieriger wurde. Denn - in einer Welt, in der alles auf den Kopf gestellt werden soll, besonders alles Gute und Natürliche, kann mensch getrost davon ausgehen: Wenn derart laut gegen etwas getrommelt wird - womit die Pharmaindustrie keine Milliardenumsätze generieren kann - dann muß das wirklich ein sehr gutes und hilfreiches Elixier sein.

Heute habe ich es bestellt - und bin gespannt.
Werde es sehr sanft angehen - und habe mich auch schon einige Stunden akkustisch und lesend informiert, wie das anzuwenden ist. Nun reicht es damit, denn bei jedem Experiment braucht es auch noch ein Stück Unbeschwertheit - also offenen Zugang - mit offenem Ausgang.

So ganz geheuer war mir das erst nicht - denn es handelt sich um eine chemische Lösung, die mensch keinesfalls einatmen soll. Und die ggf. auch zu Explosionen führen kann. Allerdings alles - bei unsachgemäßer Anwendung. Bissel schlau machen muß mensch sich also schon vorher.
Und ich merke - das finde ich gar nicht mal verkehrt. Gehört zu einem Selbstversuch eh immer dazu - und stärkt die Eigenverantwortlichkeit.

Wie geschruben - ich bin mal gespannt. Und werde diesmal sehr "suave" damit umgehen.  Also anders, als mit natürlichen Substanzen. Chemie bzw. chemische Reaktionen - sind zwar auch irgendwie natürlich - solange sie natürlich sind - aber eben ganz anders als zum Beispiel Pflanzenelixiere.

Und - wie ebenfalls geschruben: Wenn da derart laute, gekaufte Gegenrede forciert wird - muß es ja geradezu phantastisch sein. Wie sovieles Andere - was hilft und fast nichts kostet. Jedenfalls nicht im Vergleich mit den überteuerten Giften, mittels derer an den Börsen äußerst gewinnbringend spekuliert wird. Schaumermal .....

Infos zum Thema MMS u.a. zu finden im Kulturstudio - beim Spirit of Health Kongress und bei Ali Erhan .... alles guhugelbar.

Dienstag, 5. Mai 2015

Ein Tagewerk, welches zur Freude gereicht ....

... braucht jemand noch mehr?

Habe ich irgendwie aufgesogen eben - beim Lauschen der Mahnwache Rostock von gestern. 
Und ist auch mein Thema gerade - deshalb sofort freudigst in alle Zellen aufgenommen.
So ist das mit den Wort-Schätzen- ein Tagewerk dreht ganz anders die Zellen an - als so ein Begriff wie "Arbeit" - der auch mit "Mühsal" gleichgesetzt ist - oder gar ein "Job" - der wohl nur für vermutete Zombies erschaffen wurde.

Gibt aber noch vieles vieles mehr - auf o.g. Mahnwache zu lauschen - insbesondere sehr aufschlußrech der Beitrag relativ am Anfang - zur "Firma" bzw. zu diesem "Think-Tank"  Bertelsmann und allen offenliegenden Verstrickungen, die diese mit sich bringt. Mensch achte auch durchaus auf die genannten Namen - der in diesem Netzwerk Beteiligten - da gibt es viele, die oft gehört wurde und werden.  

Die Kühe kommen noch ...

... sagte die Nachbarin gestern. Es war einfach noch viel zu kalt - frostig eben über Nacht.
Heute vehementer Südwind - sehr selten hier - und sehr ungewohnt war´s, also gefühlt.
Ich war aber trotzdem draußen - oder eben deswegen - um das Ungewohnte zu fühlen.

Ansonsten - Im Westen nichts Neues.
Die Kriegstreiberei nimmt weiter ihren Lauf - auf verschiedensten Ebenen.
Wer das nicht bemerkt - dem ist wohl kaum noch zu helfen, was die Wahrnehmung betrifft.
Menschen werden gegen Menschen - und Völker gegen Völker ausgespielt - derweil die sogenannte "Hochfinanz" sich warm die Handflächen aneinander reibt - und nun so schnell als möglich das "Bargeld" abschaffen möchte.

Und immer noch - keine nennenswerte Welle zu spüren gegen diverse perfide Planungen..
Die Umerziehungsprogramme der vergangenen 70 Jahre greifen bei den meisten immer noch tief in die eventuell vorhandene Hirn- und Denksubstanz.

Am kommenden Wochenende - wird wieder das komplette "Ewige-Schuld-Programm" für alle Deutschen abgespult werden - seitens der satanistischen VorbeterInnen.

Ich - sortiere derweil meine Hirnzellen weiter.  In Kopf-, Herz- und Bauchhirn.
Das nimmt kein Ende - denn immer, wenn Du glaubst - innnerhalb dieses Traumes - Du hättest nun etwas begriffen, geht´s wieder eine Runde weiter bzw. tiefer in den einstigen Kaninchenbau.

Nun - habe ich mein Begehr umgestellt.
Da ich bald - innerhalb der Illuson - nominale  52 Erdenjahre gedreht haben werde - habe ich nochmal nachgeschaut, was ich in dieser Zeit so alles gelernt habe.
Das Ergebnis ist mehr als mager.
Und das liegt daran - daß ich den mir von der Schöpfung anheim gegebenen Geist in diesen nominalen 52 Jahren nur selten frei genutzt habe.

Wie vermutlich der Großteil der menschlichen Spezies - habe ich mich die meiste Zeit innerhalb  von anderweitig vorgegebenen und überwiegend sehr destruktiven und sinnfreien  Programmierungen bewegt - oder auch nicht bewegt - und wie das Kaninchen vor der Schlange gesessen.

Kurz überschlagen könnte ich es auch so formulieren: Ich habe mich wohl bis auf sehr wenige Jahre
komplett verblenden und verarschen lassen - vom "kollektiven Ungeist", der besonders hier im sogenannten Westen seit Äonen immer noch nichts Besseres als Krieg und Feindschaften hervorzubringen vermag. Gesteuert - von einigen wenigen Vollblut-Psychopathen.
Eigentlich - eigenblutleer und massiv parasitär. Vampire - wie aus dem Bilderbuch.
Soweit also - dazu - zu dem, was eigentlich jeder für sich wissen kann.

Und jetzt?
Was schenke ich mir zum anstehenden Geburtstag?
Und zum Älterwerden - in Würde und in der Kraft?
Eben:  Neue Bilder.
Und Gedankenfreiheit.
Pudelgesunde Ignoranz - jedweder zerstörerischer Intention.
Das alles - fängt im sehr Kleinen an.
Wie der Stein, der ins Wasser geworfen wird und Wellen erzeugt.
Erfordert Übung und Zielgerichtetheit.
Ich bin gerade mal - am Anfang - wie schon immer.

Aber: Immerhin - habe ich meine Übung gefunden für jeden Tag.
Und - Zeit oder "Alter" spielen gar keine Rolle dabei.
Das ist schön, zu sehen.
Viele Jahre - hab ich gar nichts mehr gesehen - in einer "Zukunft".
Jetzt - braucht es eine solche nicht einmal mehr.

Montag, 4. Mai 2015

Wat machste denn damit? - Essen ....

.... s´Kätzle versteht mich schon - kommt sofort wieder herbeigesprungen, als ich erneut ein paar Löwenzahnblätter gepflückt habe und gerade nach frischen Giersch-Trieben Ausschau halte.  
Ein paar genüssliche Streicheleinheiten und schmeichelnde Worte nimmt sie noch mit  - bevor sie abzieht

Kurz drauf treffe ich auf die Dauer-Exilanten, die sind für eine kurze Weile zurückgekehrt.
Wat machste denn damit - fragt mich die Sie der beiden - als sie mein Bündlein an Löwenzahn und Giersch erblickt.
Essen - sag ich.
Und verkneife mir ein - was denn sonst?
Aha - Wildkräuter ... ?
(immerhin! - heißt schon nicht mehr "Unkraut")
Genau.

Komisch die Leut´- sowas überhaupt zu fragen - und nicht mehr zu wissen.
Wie gut es schmeckt - und wie wohl es tut.
Obwohl die doch weit mehr als ich verstehen - oft - was Pflanzen und ihre Pflege betrifft.
Hmhh .....

Sonntag, 3. Mai 2015

"Frische Empörung" ...

... ist wichtig.

Gestern lauschte ich diesem Beitrag von KenFM, der eine Vortragsreise vom Herrn Willy Wimmer begleitete. Was der Herr Wimmer da ausführt - ist mir nicht wirklich neu. Aber einigen Mitmenschen wohl schon - wie sich aus den kurzen Interviews mit den Besuchern der Veranstaltung heraushören läßt. 

Was mich hier besonders "freute": Daß endlich auch die "gutsituierten" und älteren Mitbürger aus ihrem tiefen Schlafe erwachen. Also auch solche Menschen, die wohl eher nicht der längst ausgeleierten Totschlags-Kategorie "Verschwörungstheoretiker" entsprechen.

Was den Herrn Wimmer und andere ältere Semester betrifft, die wenigstens im Nachgang zu ihrer einstigen  "erfolgreichen" und durchaus systemkonformen Laufbahn Wahrheiten geläutert an- und aussprechen: Auch über diese Menschen freue ich mich.
Besser spät - als nie.Auch, wenn ich schwer davon ausgehen darf, daß ihnen auch seinerzeit schon einiges bekannt war - was den Besatzungsstatus dieser "BRD" betrifft. An dem sie ja de facto mitgewirkt haben.

Eben noch ein anderes Gespräch - zwischen dem Herrn Andreas von Bülow und Michael Vogt. 
Der klarste Satz war ein Zitat von einem ehemaligen amerikanischen Militaristen - der besagt, daß ALLE Kriegshandlungen ausschließlich für die Wall-Street getätigt wurden und werden.

Und deshalb meine ich - wir müßten dringend mal unsere verwendeten Begrifflichkeiten neu sortieren -  denn immer noch wird von "den USA" und anderen so nicht zutreffenden Gebilden gesprochen.
Wer da weltweit operiert - das sind ganz sicher keine "Staatengebilde" - sondern Clubs. Und innerhalb dieser findet mensch immer wieder die gleichen Clans und Namen, über viele Generationen hinweg.

Meine eigene "Empörung" - ist schon lange sehr lau temperiert. So ist das - wenn mensch über viele Jahre schon hinschaut - aber immer im Wissen darum, daß es sich hier um den Irrsinn innerhalb der Matrix dreht. Innerhalb dieser - gibt´s keine "Wahrheit".

Aber - ich freue mich dennoch, daß soviel zu geschehen scheint - bei den Menschen, die mich früher halt für "ballaballa" erklärten.
Wofür ich sogar Verständnis hatte - wer will schon gestört werden in einem guten, gemütlichen Lebensentwurf.

Jetzt aber - ist wohl für viele mal Schluß mit gemütlich. Ob es die offensichtliche Invasion der o.g. immergleichen Clubs in der Ukraine geht - die sich erneut im Größenwahn gegen Mütterchen Rußland und ihre Ressourcen richtet - oder ob´s schon vielen ans Eingemachte geht. Ist egal - Hauptsache - es ändert sich was im "kollektiven Bewußtsein".

Ein weiteres Zeichen hierfür - setzt dieses Gespräch mit Dr. Rainer Rothfuss und einer engagierten amerikanischen Mitbürgerin bei Anna-News. Diese Dame - Anna Erik - erwähnte kürzlich noch in einem anderen Gespräch auf dem gleichen Info-Sender, daß derzeit etwa 30 (!) verschiedene Privatarmeen aus den USA in der Ukraine "tätig" sind. 

U.a. auch daher meine Begehr  - endlich den Wort-Schatz enstprechend zu korrigieren und nicht mehr von "Staatenbünden" zu sprechen.
Das ist völlige Irreführung.
Und lenkt ab von den eigentlichen Kriegstreibern - die sich in ihren sehr kleinen, auserwählten Clubs wie ein roter Faden des Blutvergiessens aus Gier durch die Geschichte ziehen.

Samstag, 2. Mai 2015

Frauen, Frisur und Frisör ....

.... im Wandel der Zeiten - dachte ich eben.

War mal Zeit - mir nach drei oder vier Monden jetzt mal wieder ein, zwei Zentimeter abzusäbeln vom "Freihaar" jenseits der Stirn. An diesem Bewuchs, der auf der Stirn herumhängt, schneide ich öfter rum - seit es mich nervt, das Gehaare womöglich im Sichtfeld zu haben.

Fühlt sich gut an - so frisch vom Frisör zu kommen. Mindestens ein Kilo weniger - gefühlt - am Kopf.
Allerdings nur gefühlt - denn tatsächlich habe ich eher feines Haar auf dem Haupte.

Wenn ich mich dunkel erinnere - was ich einst als junges Wesen alles mit meinen Haaren veranstaltet habe - alle Farben und Formen - so bin ich heute sehr in Frieden damit, dieses "Thema" schon lange ad acta gelegt zu haben.

Alles, was ich noch benötige, sind zwei Paar Scheren: Eine für den "Pony" - und die andere für´s Rasenmähen alle zwei, drei Monde. Diesmal waren es wohl eher vier.

Seit etwa zweieinhalb Dekaden - erledige ich das höchstpersönlich - und äußerst uneitel.
Das ist der Vorteil - wenn frau in sehr jungen Jahren - "frühpubertierend" -  schon sehr viel Unsinn durchlebt hat.

Wenn ich an meine Kindheit denke - sehe ich all die Damen aus dem Wohnviertel immer noch jeden Samstag - also:
Jeden Samstag! -
gemeinschaftlich ratschend und traschend in den Frisörsalons sitzend.
Unter gigantischen Trockenhauben - mit quälenden, zwickenden Wicklern - und im Nachgang noch geföhnt und mit stinkender Chemie zugeklebt.  Nein - sie waren nicht schöner für mich - aus kindlicher Sicht - wenn sie da raus kamen - im Gegenteil - aber: 
Sie haben es alle genossen.

Achja - und sie hätten ja auch seinerzeit - durchaus an einem anderen Tag dorthin gehen können.
War also ganz klar sowas - wie seinerzeit Jahrtausende später für unsereiner - der "Jugendtreff".

Ich weiß gar nicht mehr - wieso ich mich so gut dran erinnern kann - jedenfalls war ich öfter mal an solchem Samstag dort - schaute einfach mal unverbindlich rein - wenn auch meine Erzeugerin dort mit den anderen Damen weilte - kannte die ja auch fast alle - vermutlich aus Neugier, was die da ratschen - und um ggf. kurze Fragen zu stellen - und habe das ganze Geschehen jeweils aufmerksamst beobachtet.
Also für eine kurze  Weile - um dann doch  schnell wieder rauszulaufen und durchatmen zu können.

Bei meinem Erzeuger darf ich mich heute erstmals noch im Nachgang bedanken - nicht nur wie immer dafür, daß er vehement und erfolgreich abgewendet hatte, daß ich in eine Früh-(um-)erziehungsanstalt gegeben wurde = Kindergarten - sondern auch dafür, daß ich als Kind nie zu einem Frisör mußte - der hat mir immer höchstpersönlich die Haare geschnitten.

Also - quasi - von Zwillingssonne zu Zwillingssonne ... irgendwo - muß ein sehr tiefes Grundvertrauen da gewesen sein - sonst wäre ich ganz sicher abgehauen und hätte gebrüllt wie am Spieß. Hab ich aber nie - hab einfach vertrauensvoll stillgehalten.

Zwar war ich nicht immer ganz einverstanden mit seinem modischen Geschmack - immer wieder mußte ich dem Mann sagen: "Hey - den Pony nicht so kurz!" - aber heute bin ich doch immer wieder sehr erleichtert, daß er mich vor vielen scheinbar "ganz normalen" Folterbänken und - institutionen  auf einfachste Weise bewahrt hat.

Und jetzt - schneid´ ich nochmal den "Pony" nach - bischen kürzer ..... uahaha.

Katze treffen ist gut für die Seele ....

... denn: Katze bzw. Tier und Mensch treffen sich nicht in der Menschen- und auch nicht in der Katzenwelt, sondern halt irgendwo auf der Seelenebene. Von mir aus auch in einem Paralleluniversum. Jedenfalls ist es ein Treffpunkt, der sehr wohl tut - und wohl wohlig an Urzeiten erinnert.

Nicht nur mir ab und an - seit ich temporär "Schlüsseldienst" habe und dem feinen Tierchen die Tür zum Mittagessen und behaglichem Kurzschläfchen öffne - sondern auch der Katze, die sich neuerdings extra solange vor meine Füße setzt, bis ich sie auf den Arm nehme, was sie vor kurzem noch nicht kannte und auch nicht gleich mochte. Inzwischen ist es ein Spiel zwischen uns - und sie fordert mich von sich aus dazu auf, sie nochmal auf den Arm zu nehmen und kurz aufs immer wohlduftende, geputzte Fell zu küssen  - bevor sie loszieht in ihr Katzenversum.

In diesem Frühjahr bisher keine Kühe auf der Wiese vorm Fenster .... aber womöglich kommen sie noch, denn es hat ja bisher immer noch gefroren des nächtens.

Freitag, 1. Mai 2015

Historische Glanzleistung: Merk-würdige Pressekonferenz ....

... einfach mal ansehen (Mimik und Körper studieren) und lauschen. 
Ich verspreche - es ist sehr beeindruckend und wer noch sein Quäntchen Humor behalten hat, für den ist es sogar höchst amüsant. Ach ja: Mehr habe ich dem nicht hinzuzufügen (hoffentlich habe ich nicht schon zuviel gesagt ....). 
Her mit dem "Job" - das krieg ich auch hin - und kauf mir von dem Salär, welches diese Herren für ihre Meisterleistungen beziehen (beziehen ist nicht verdienen), einen SUV und einen schönen Landsitz - zum Schämen und Bereuen meiner Charakterlosigkeit in hübscher Umgebung.