Freitag, 10. April 2015

Was nützt das "Wissen" um die Welt ....

... und ihre aktuellen Funktions-Mechanismen?
Wenig.

Allein zu wissen, was und wie so alles an Irrsinn in der Welt läuft - in Form von Information - bewegt erstmal gar nichts. Läßt einen vielleicht sogar noch manches Mal wie das Kaninchen vor der Schlange zurück - paralysiert. Ganz fixiert auf die Schlange - und vergessend, daß man selbst beste Haken zu schlagen versteht und sehr fix ist.

Seit einer Weile - trenne ich. Ich trenne zwischen "Welt" und "Leben".
Die Welt ist nur ein Teil des Lebens.
Das haben die meisten von uns vergessen.

Frage mich frühmorgens - noch im Bett liegend den ersten Vogelstimmen und ihren Liedern und Rhythmen lauschend (sehr inspirierend) - was mich eigentlich immer wieder dazu angehalten hat - die Welt für das Leben zu halten?

Kann man das erklären?
Nun - die Welt - und das ist immer wieder die "Menschenwelt" die hier gemeint ist - wird umso kleingeistiger, desto "globaler, fortschrittlicher, vernetzter" sie zu werden vorgibt.

Neulich hörte ich von einer Frau, die von Deutschland nach Ungarn gezogen ist mit ihrer Familie - schon wenig hinter der Grenze könne Mensch eine ganz andere Weite verspüren - allein im Denken, in Form der Gedankenmuster, die dort anders sind. Weiter. Offener.
Ich übersetzte es für mich mit "lebendiger" = noch mehr dem Natürlichen zugewandt.
Noch nicht so degeneriert - komplett übertechnisiert - allerdings ohne jede Weisheit - wie wir hier.

Apropos "Weisheit" - das Wort scheint eh auszusterben und auch ein Bestreben nach solcher.
Selbst in esoterischen Kreisen - findet es nicht allzuviel Erwähnung. Erleuchtung ist gefragt.
Selbsterfahrung. U.v.m. Aber - Weisheit?  Scheint nicht mehr erstrebenswert. Gibt ja auch nichts dafür ... hmmh.

Ich unterscheide also neuerdings - zwischen Welt und Leben. Die Welt ist vergänglich und veränderlich - Leben bleibt. Auch, wenn der Mensch noch so destruktiv ist - und seine eigene Welt an den Abgrund bringt - dann wird er eben mal kurz abgeschüttelt - und durch neues Leben ersetzt.

Dieser Bauer hier - dem ich kürzlich erneut lauschte - hat´s begriffen. Er sagt - neben vielem anderen Lebendigen - wenn Du nur eine Handvoll Erde in die Hand nimmst - so snd darin über 10.000 lebendige "Kleinstlebewesen". Und - für mich eine Freude - er sagte auch - in einem menschlichen Körper ist es nicht anders.

In der Welt aber - wird getrennt, was das Zeug hält. Mittels scheinmoderner, aber äußerst kleingeistiger und sinnfreier = resultarmer ergebnisloser Wissenschaft. Es bringt halt nichts - nur auf eines zu schauen - wenn sovieles beteiligt ist - um lebendig zu sein.

Leben ist daher für mich - weit mehr als die Welt. Die Welt ist nur ein seltsames Theaterstück. Und wie ich hoffe - nur den Menschen anheim gelegt. Die Tiere und Pflanzen scheinen mir von Haus noch sehr lebendig - so sie es sein können - gelassen werden - von den seltsamen Weltlichen.

Leider haben die Tiere schon sehr oft keine Chance mehr dazu.
Was die Pflanzen betrifft - sieht es wohl etwas anders aus, weil die ihre lebendigen Informationen von weit her beziehen - also "außerkörperlich" ins Leben gerufen werden. Mit meinen schmalen Worten hier - und ich beziehe mich da auf das, was der von mir geschätzte Herr Storl als "Pflanzenseele" bzw. als "Pflanzendeva" bezeichnet.

Da können die Todeskonzerne wie Monsanto, Syngenta und Co. noch soviel dran rumoperieren - in dieser Welt der Schwach- und Irrsinnigen - wenn dem so ist - und ich denke, es ist so - werden sich die Pflanzen immer wieder neu (re-)generieren.  Und die Menschen und ihre geistig-armen Welten locker überleben.

Immerhin höre ich ja immer wieder von solchen erquicklichen Dingen - daß sie ihre eigenen Resistenzen gegen das ausgebrachte Menschengift entwickeln. Erfindungsreich bleiben.

Anders gesagt: Ja - die Pflanzen sind aktuell in der Welt ebenfalls sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Aber ihr Quell ist da - und bleibt da. Über Jahrtausende. Das schafft der Mensch nicht - kriegt er nicht kaputt - zum Glück.

Nochmal zurück zur "Weisheit": Neulich hörte ich eine CD mit Vorträgen zum Thema Altwerden - die lag hier schon ewig rum. Ich hörte auch nur rein, weil ich eine der Vortragenden mal mit der Limousine gefahren hatte - und es war ein unvergessenes, sehr anregendes Gespräch - in dem sich zwei alte Seelen trafen. Sagte sie. Am Ziel bat sie mich noch herein und schenkte mir ein paar ihrer Bücher.

Und jüngst lauschte ich erstmals dieser Vortragsreihe - über "Altern als Chance". Von sehr verschiedenen Menschen. Sofort aber blieb mir in bester Erinnerung dieses:

Wie wäre es - diese angebliche und hysterisch-angekündigte "Überalterung" der Bevölkerung hierzulande - aufgrund von kleingeistigem Demographengelärme - als Chance zu sehen?! Dafür - sich wieder mehr auf das Leben zu besinnen - und weniger auf die Welt bzw. darauf, was gerade "wichtig" erscheint - also etwa das immer schnellere Laufen im Hamsterrad und anderer Wahnsinn.

Ja - das könnte eine wunderbare Vision sein - mit vielen älteren Menschen, die von einer sinnfreien Schnelligkeit und Oberflächlichkeit die Schnauze eh voll haben - und sich vielleicht lieber einer neuen Tiefe zuwenden möchten.
Ich freute mich schon drauf - nur beim Lauschen.

Ergänzend dazu dies - von mir jetzt - aber auch sehr wichtig: Dieses Land - benötigt in keiner Weise über 80 Miliionen Menschen - im Gegenteil. Es täte diesem Land sicher mehr als gut - weniger Menschen in der Fläche zu haben. Und mehr Raum - für jeden, der nicht nur buckeln, sondern viel lieber kultivieren möchte.

Kleingeistige, engstirnige, eingefahrene Vor-stellugen - brauchen wir gar nicht.
Es kann auch ganz anders gehen.
Den Status Quo wollen eh nur die erhalten - die an dem profitieren, wie es ist.
Das "Rentensystem" ist schon seit ein paar Jahrzehnten tot - auch der Herr Blüm hat uns allen einst  schon die Hucke vollgelogen - wofür er sich hoffentlich übergeben mußte im Nachgang - also kotzend. Übergeben tun die sich eh alle - an den Mammon.
Aber es wird immer wieder was Neues kommen. 

Nochnal anders: Die Welt - wie sie sich gerade darstellt auf der Leinwand - steht Kopf und ist eh nur eine Illusion - der Illusionierten, Konditionierten.
Die engsten Hunger-Geister rufen aus: "Wer Visionen hat - der soll zum Arzt gehen."
Und sich Psycho-Pharmaka verschreiben lassen - um gefälligst weiter zu funktionieren - im kompletten Irr-Sinn - und zu unseren Gunsten natürlich.

Leben aber - kommt ohne Visionen nicht aus.
Kreiert immer wieder neu.
Endlos.
Nicht etwa "alternativlos" - uahaha.

Altersreichtum (Leben) - nicht "Altersarmut" (vor-verordenete Weltsicht - von eigenblutleeren Zecken und Parasiten auf zwei Beinen) wäre also eine Vision - von Vielen.     

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