Samstag, 25. April 2015

Nach acht oder neun Tagen mit Sonne ....

... heute der erste Regentag.

Die feine kleine Katze kam nach vier Stunden draußen im Nassen heim auf ihren Balkon - heute morgen funktionierte die "Katzen-Fürsorge-Türklingelkommunikation" - und ich schaute nochmal nach, um sie rein zu lassen. Eine Stunde zuvor war sie noch nicht zu sehen trotz ungemütlichen Regens. So ist das, wenn man sich als Teilzeitpate zur Verfügung stellt - schon laufe ich rauf und runter, damit die Pelzige es sich im Trockenen gemütlich machen kann.

Nach dem Verwöhnprogramm mit Kaiserwetter und davon sogar zwei Drittel der Tage chemtrailfrei - heute also erstmals so ein Tag, an dem Mensch und Katze lieber nicht draußen sind.
Und dazu die Frage - wie habe ich eigentlich jemals einen Winter überstanden?
Kann mich nicht erinnern.

Eben erneutes Angebot - als temporäre Betreuerin der Gepelzten - an sie, doch nochmal rauszugehen. Sie setzt sich in den Haustürrahmen und macht keinen Schritt weiter - ist alles zu nass draußen.
Also - Programmänderung. Katzen-Entertainment. Haustür zu - und nach oben zu mir.

Die kommt einfach mit - die hat vor gar nichts Angst - jedenfalls nicht, wenn sie einen schon ein bischen kennt. Bis ganz oben war sie noch nicht - aber sie zögert keinen Moment. Dreht eine Runde hier oben in der Himmelshütte und untersucht alles, was auf vier Pfoten zugänglich und zu beriechen ist. Wackelt dann wieder elegant in den Hausflur - und ich denke - das ist doch schon mal ein guter Anfang - und genügt für´s erste.

Hatte mir nämlich heute als "Teilzeitpatin" überlegt - daß sie bei erneutem Sauwetter einfach mal zu Besuch kommen kann, wenn sie denn möchte.  Statt den ganzen Tag alleine in der Wohnung rumzuliegen. Wir werden sehen. Ist auf jeden Fall ein Ausnahmeexemplar - sie gibt recht klare, gut verständliche Signale, was sie will.
Das - schaffen ja viele Menschen nicht mal mittels Sprachbegabung.

Was mir übrigens extrem auffällt und mich quasi "anspringt", seit ich diesem bezaubernden Wesen hier und da mal die Wohunngs- oder Balkontür  öffne - ist dieser "alles durchdringende Dampf" vom Katzenstreu in der Wohnung der Dosenöffner, der sich mir sofort auf die Atemwege und auf die Zunge legt. War mir früher, als ich selbst noch viel mit den Tierchen gelebt habe, nie so extrem aufgefallen. Aufgefallen war´s mir auch schon seinerzeit. Scheint eine Menge seltsamer Chemie drin zu sein.

Erinnere mich an eine junge Frau, die ich vor wenigen Monden von einer großen Tierhandlung abholte - die erzählte mir, daß ihre Katzen unter Ausschlag leiden von dem Zeugs. Sie hatte etwas Neues besorgt, was besser sein soll laut Tierarzt.
Und so - sehe ich das inwzischen mit dem ganzen Futter  für die feinen Tierchen - da ist eine Menge Müll drin, der diese krank werden läßt. Hab ich früher noch nicht so drüber nachgedacht in jüngeren Jahren. Abgesehen davon - haben wir öft sogenanntes "Kopffleisch" beim Schlachthof besorgt für fünf Katzen .... weil das schon mal weit besser sein sollte. Und dann war auch immer die begierige Hölle los in der "Fütterungsstation".

Irgendwann später hatte ich zwei Katzen - ganz wunderbare "Typen". Und zelebrierte mit ihnen ein sehr feierliches Ritual, als ich vom Urlaub aus dem Norden wiederkam - mit vielleicht zwei Kilo frischer Krabben im Gepäck: Wir saßen zu dritt auf dem Sofa, ich in der Mitte als "Krabbenpulende" - und genossen das ganz besondere Festmahl ganz ohne Hektik - zu dritt. Krabbe für Krabbe.

Heute - würde ich dadrüber nochmal ganz neu sinnieren - über Futter und "Streuzeugs" etc. - wenn ich mir ein Tier zulegen würde.
Und kürzlich hab ich nochwas gelernt über Hunde - solche, die großenteils vegetarisch ernährt werden und damit sehr zufrieden sind. Nicht etwa von irgendwelchen "Exoten" - sondern von sehr bodenständigen Menschen.  

Keine Kommentare: