Dienstag, 28. April 2015

"Lieber einen Ort im Grünen ...

... als einen "Grünen" im Ort."

Für diesen schönen, sinnhaltigen Spruch muß ich ausnahmsweise mal hier auf den Herrn Proebstl hinweisen.

Außerdem hat er noch ein paar andere, beste nachgeschmettert - zuvorderst diesen: 
"Das Schönste an Köln soll ja Düsseldorf sein."

und nicht zuletzt:
"S´Geld is ja net weg - es hat halt nur an Anderer."

Prinzipiell denke ich - daß die Teilnehmer dieser Veranstaltung, auf der der Herr Proebstl so seine Sprüche abließ, noch hübsch fett und wohl leben - und noch keinen Schimmer haben von einigen anderen Lebensrealitäten.
Also immer noch ihre (scheinbar verdienten) Pfründe sichern - auf hohem materiellem Niveau quasi.
Und wer Zeugs von Degussa verkauft - darf sich vielleicht auch mal fragen, mit wem er da - historisch und in der weiteren Entwicklung - genau zusammenarbeitet.
Aber sei´s drum - die drei Sprüche haben mir gut gefallen.

Sehr tiefschwarzer "Humor" noch die Empfehlung mit dem Reisepaß ... aber womöglich nicht ganz unrealistisch für manche.

Über die politisch-überkorrekt-atlantisch-eingenordete deutsche Medien-Kabarettisten-Zunft kann ich schon lange nicht mehr lachen.
Hier über den Proebstl auch nur an wenigen Stellen - aber immerhin traut der sich einiges - ganz anders anzusprechen.

Und mit dem ersten Satz - stimme ich sogar von Herzen überein.

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

"Lieber einen Ort ... als einen Grünen am Ort."

In der heutigen Lebensrealität gibt es unter den hunderten Lebensrealität-Zeitschiften nicht eine, die den Geist dieses Ausspruches darstellt. Kann auch nicht. Das können nur Künstler.

Die öffentliche Bekundung der Wahrheit ist eine Tat.

Die diese Tat wagen, stricken die Zukunft.

Die Wahrheit ist einfach und klar.

Daher die ständigen Zaubereien der Glänzenden.

Dich hat die Stimme jedenfalls
- lass Dich drücken Schwester -
nicht vergebens verlegen gemacht.

Lass mich weiter Dir zuhören

M. aus M.


Sati hat gesagt…

Ich danke für diesen poetischen Beitrag, lieber Bruder - aber hier doch noch der Hinweis darauf, daß ich lediglich zitiert habe.

Du weißt ja ... von wegen "sich mit fremden Federn schmücken" - steht weder Hahn noch Huhn auf Dauer gut.