Dienstag, 21. April 2015

Eine Frage des Abwägens ....

... sechs mal sechs Eier im Karton - sind eben doch noch in der Tonne gelandet. 
Besser isses.
Wenn mensch Verrückte in der Nähe und schon genügend Erfahrung mit denen in der Vergangenheit gemacht hat, ist es wohl besser, seltsame Geschenke mal wegzuwerfen, bevor ich mir nachher noch eine überraschende Vergiftung zuziehe.

Hab mir auch nochmal unsere einst prächtigen Tannen angesehen eben - da wird wohl auch keine gute Jauche mehr helfen, die sterben traurig und sehr zügig vor sich hin.

Heute morgen waren de Sprüher mal wieder hier - aber "in Maßen". Zwar deutlich sichtbar für eine Weile, aber jetzt ist der Himmel wieder frei. Ob die das System gewechselt haben - ich weiß es nicht, was da los ist. Weiß wohl niemand so recht - was alles genau los ist gerade - auf diesem Planeten.

Ich - halte Ausschau nach einer sinnhaltigen, größeren Aufgabe - und finde keine (Inspiration).
An "kleinen Aufgaben" bin ich gestern und heute gründlich gescheitert bzw. eben nach längerem Suchen - nach speziellem Reparatur-Zeugs, von dem ich so gar keine Ahnung habe.Klärt sich aber gerade im Nachgang - hatte mich einfach verwirren lassen in der festen Vorannahme - zuwenig = gar nichts davon zu verstehen. Verstehe zwar immer noch nichts davon - aber das ist ja gerade das "Abenteuer" .... erfordert ein bischen Mut und vor allem Lachen über sich selbst und seltsame Berührungsängste - bisher hatte ich immer das Glück, das Andere es für mich taten.

Oder so: Manchmal staune ich heute - wie zögerlich ich bin. Selbst dort - wo es nichts mehr kaputtzumachen gibt - sondern bestensfalls etwas zu verbessern und zu lernen. Dann kommt wieder Mut und Frechheit - für einen Moment. Gleich im nächsten - Verzagtheit.Wechselbäder also. Als Erklärung - dürfen hier gerne mal die Wechseljahre herhalten. So ist es nämlich - einfach - mit den Erklärungen. Basta!

Was mir auch auffällt in diesen Jahren des Wechsels: Ich war auch früher nie wirklich mutig. Bin halt einfach drauflosgegangen und vorgeprescht - trotzig über sämtliche Ängste drübergegangen, bevor ich sie überhaupt bemerken konnte - sonst hätte ich Manches nicht meistern können.

Jetzt - nehme ich wohl mehr wahr. Innerlich. Muß  nicht mehr soviel verdrängen - um in irgendwelche Rollen zu passen - in die ich gar nicht mehr passen will.

Wenn mir der Arsch auf Grundeis geht - dann ist es eben so.
Dann wird das eben auch gefühlt - und irgendwann kann ich vielleicht wieder über mich selbst lachen und bin wieder besser gestimmt.

Früher mal - habe ich recht harte Attacken abgewehrt - auch auf Leib und Leben - und habe mir gar nicht die Zeit dazu gelassen, meine Angst zu spüren. Heute - pasiert manchmal rein gar nichts - und meldet sich die einst unterdrückte Angst plötzlich - will mal gesehen werden.

Früher mal - habe ich als Frau immer meinen Mann stehen müssen. Und heute - habe ich keine Lust mehr dazu. Wie geschruben - Wechseljahre eben. Gar nicht so übel. Zumindest - facettenreich.

Und nochmal zurück zu den vor die Tür gelegten Eiern- die ja heute in die Tonne wanderten:
Das ist auch gut so - nicht mehr alle vor die Tür gelegten Eier von Fremden ausbrüten zu müssen. Hegen. pflegen, bewahren zu sollen.

Keine Kommentare: