Montag, 9. März 2015

Die "Draußen-Saison" ist eröffnet ...

... gestern gings los. Ratzfatz waren alle "Draußen-Möbelstücke" vorm Haus - spontan-organische Entwicklung quasi - und ein erstes kleines Beisammensitzen erfolgte in der frühen Märzensonne, die schon viel Kraft hatte, obwohl sie nicht durchgelassen wird durch den Metallschirm, wie sie es noch viel besser könnte.

Immer wieder merke ich - ich bin lange nicht mehr so "gesellig" wie einst - oder "dauergesprächig".
Aber: Auch gestern staunte ich wieder erfreut darüber, was ich alles von meinen Mitmenschen lernen kann, wenn ich einfach zuhöre. Und wie gerne ich zuhöre - wenn´s um die Angelegenheiten der Natur geht.

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

Ja, mir geht's auch so - als Krebsaszententenbruder - so gesprächig bin auch ich nicht - von mir her -
gern mag ich schauen, wie ein Einjähriger die Welt untersucht -
- das ist wohl die Fischgüte-
aber wie wenig gibt dagegen ein Blah-blah normalerweise her
...
aber manchmal- neulich ging's mir so - gibt's ein Gespräch am Weg mit einer Frau die sich auf der Bank in der späten Märzsonne sonnt mit geschlossenen Augen und ich stehen blieb und ergriffen war von der Ruhe und dem perfekten Augenblick - und sie tat die Augen auf und ich beglückwünschte sie, dass sie die innere Freiheit habe, die es brauche um in diesem Moment diese Sonne zu empfangen.

Das, meinte ich, sei Gelingen. Das sei das Höchste: Bestimmen, über seine eigene Zeit ... Das sprach deutlich ihre innere Vermutung aus und sie folgte dann
mit Erstaunen meiner sprachlichen Art
bis sie fragte: "und was sind die 4 Gründe, dafür,dass sie so eine Leichtigkeit ausstrahlen?"

Und ich: "als 4. Grund die Astrologie" nannte antwortete
sie: Steinbock , ich eingeschränkter Zugang zu Gefühlen, sie: sogar doppelter Steinbock! Ich: "dasist der kindliche Steinbock "
... es ging in dem ganzen Gespräch um Entlastung
und am End springt plötzlich die Frau auf und nimmt mich in den Arm ...das hätte Jesus auch gefallen.
Später, hundertzwanzig Meter weiter, zum endgültigen Abschied war ich es, der sie zweimal in den Arm genommen hat.
danach: "Wie heißt du?" "Hildegard" - - -

Will also sagen, es gibt Ausnahmen, aber generell sind wir Krebs-Gezeichnete irgendwie schon stille Wasser.

Und wenn ich als Zwilling viel zu erzählen hätte - oder zu fragen - so würd's doch immer um Krebs gehen - das fühlende Einmaligsein.

So jetzt habe ich mich hinreißen lassen
liebe Schwester- sei gedrückt
Mundanomaniac

Sati hat gesagt…

Eine angenehme Ausnahme-Begegnung, danke für Mitnehmen.

Und ja - stimmt - mich interessiert, was sie wirklich denken bzw. fühlen, die Menschen. Wie sie was erleben.
Also das "Erleben hinter den Geschichten".
Oder einfach nur - was jetzt gerade ist.

Eben las ich bei Dir die Poesie zur Sternenwoche - und ich hoffe sehr, daß ich kommende Woche wieder etwas lesen werde - also das Uranus sich durchsetzt mit dem Neuen.

Weitere wärmende Märzsonnen-Spaziergänge wünsche ich Dir, Sati