Montag, 16. Februar 2015

Von scheinbarer Aufschieberitis und günstigen Sternen ....

... das hab´ ich immer noch - zu lernen.

Das nicht immer alles so funktioniert - wie der Verstand es gerne vrgeben würde.

In unserer sinnes- und wahrnehmungsverkümmerten "Welt" gilt es ja eher als verrückt, den Zeitqualitäten und -energien nachzuspüren. Ich tue es aber dennoch. Und zwar - jenseits von "Systemen", von denen ich immer noch keinen Schimmer habe.
Das hiesige wäre natürlich zuvorderst die Astrologie - aber auch da habe ich festgestellt - gibt´s reichlich Unterschiede - wie man die Sterne so lesen kann.
Da lob ich mir den Sternenbruder, der von sinnfreien Festlegungen absieht und dafür vielmehr der Poesie der Götter huldigt. 

Besonders spannend für mich manches Mal - die ich mich immer noch nicht wirlich kundig gemacht habe, wie mensch in den Sternen liest - und das aus einer seltsamen Befürchtung heraus, ich könne derart meinen intuitiven Zugang versauen - wie es dann perfekt paßt, wenn mir der Sternenbruder einen wertvollen Hinweis gibt.
Ist nicht gelogen - oft habe ich den ein oder anderen "Besuch" der Götter  schon gespürt. Oder auch - ihren Wink mit dem Zaunpfahl.

Auch auf den Straßen in der Kolonie - kann mnesch sowas spüren. Neulich noch einer dieser Tage - an denen Du am frühen Morgen schon wußtest, daß bis zum späten Nachmittag erhöhte Aufmerksamkeit im Straßengeschehen geboten ist. Einfach - scheinbar unbegründetes Chaos. Und schon am Vormittag gegen zehne - hast Du schon mindestens zwanzig Sirenen vernommen - von den Menschen, die im Notdienst tätig sind. 
Als die Frau neben mir meint - was denn wohl heute los sei? - sie hat es auch schon registriert - meine ich: Keine Ahnung. Vermutlich der Sternenstand. Sie lacht - mich fast aus. Aber ich meine es schon so, wie ich es sage.

Und jetzt - habe ich auch endlich kapiert - wie es sich mit der scheinbaren "Aufschieberitis" von gewissen Dingen verhält. Die vermutlich viele kennen. Du weißt - da steht was auf dem Plan, was erledigt werden will - aber es geht nicht. Fühlt sich an wie ein sehr schwerer Brocken, obwohl es gar keiner sein muß. Aber - es will sich nicht bewegen lassen. Erstmal.

So auch gestern wieder. Da ging gar nichts. Also - habe ich nachgegeben und mir gesagt: Manana. 
Und heute - lief alles rund. Mühelos.
So ist das manchmal - da muß mensch nur noch ein wenig Geduld haben.  Bis sich der nächste gute Zeitpunkt offenbart.

Übung dabei ist immer noch - es gelassen zu nehmen - und abzuwarten, wann die Dinge genau erledigt werden wollen. Sich nicht zu solchen Dingen zwingen zu wollen - wenn die Zeitqualität von etwas ganz anderem kündet - und was ganz anderes verlangt.

Das treffliche Sprichwort dazu lautet: Alles - zu seiner Zeit.

Heute bekam ich auch gleich noch die gewünschten, bunten und frühlingshaften Primelchen auf dem Weg der anderen Erledigungen dazu. Die kommen gleich in den Topf vorm Haus - in dem bis heute noch die Weihnachtsdeko herumwaberte - und mir schon seit ein paar Tagen auf den Geist ging.

Und heute bekam ich auch beim Bezahlen der Primeln im Blumengeschäft - meine Antwort auf die Frage, die ich mir lange nicht recht beantworten konnte: Ja - ich mag sie schon sehr, die Menschen. Also die "echten", die ich so im Leben antreffe auf meinen Wegen.
Und die mich oft zum Schmunzeln bis zum Lachen inspirieren.
Sogar die Kostümierten am Wegesrand eben - die sich für den Karnevalsumzug im Dorf sammelten.
Und zum Glück - kam ich noch rechtzeitig wieder nach Hause. 

Die Menschen, die ich nicht mag - sind die, die mir in den vielen "Medien", besser: Lügenmedien begegnen - und die von Macht träumen und dafür Kriege führen. Für Macht oder Geld. Oder einfach nur - für den Erhalt eines längst toten Pferdes. Solche - die für ein totes Pferd - über Leichen gehen. Nein - die mag ich sicher nicht.

Bin ganz erleichtert über die klare Antwort heute.
Hatte schon manches Mal fast befürchtet - meine Artgenossen an sich nicht mehr zu mögen.
Das ist aber - glücklicherweise - Unsinn.
Und schon wieder ein anderes Thema: Die Vielschichtigkeit auf diesem Planeten.

Im Moment heißt es einfach nur: Medienabstinenz. Jedenfalls öfter als sonst.
Denn die, die ich definitv nicht mag, verbrauchen allzuviel Aufmerksamkeit - auf übelste Weise.
Die sie gar nicht verdient haben.
Oder so - was sich sortieren soll, wird sich sortieren.
Sogar inmitten des scheinbaren, menschengemachten Irrsinns.
 
Für den Rest dieses sonnigen, leichten Tages - halte ich mich also lieber an die Frühlingsbotschafter. Die Primeln, die hochgeschossenen Krokusse, die Osterglocken, die prachtvollen Hyzinthen - und an meine geliebten Tulpen.        

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