Mittwoch, 18. Februar 2015

Ich mag ihn sehr - "Warum nicht gesund sein?" ....

... Bruno Würtenberger in Höchstform. 
Kann ihm nur 100 % zustimmen.
Besonders in der "Einfachheit", mit der er das Wesentliche auf den Punkt trifft .


Und - das Leben hat mir genügend Lektionen geschickt über Körper, Seele und Geist in den vergangenen Monden. Zuletzt hat´s mich noch in tiefen "Fieberschlaf" geschickt und mir fast noch einen Hägsenschuß als Zugabe verpaßt. Fast - da war´s dann doch nochmal gnädig.
Weil´s eben eine wichtige Botschaft rüberbringen wollte. Und da paßt das Sprichwort bestens: Wer nicht hören will - muß fühlen.

Mich bremst es gerne mit Fieber aus, wenn ich zu lange nicht zugehört und selber rechtzeitig eingebremst habe.
Bei Anderen läßt es sich was Anderes einfallen. 
Die Seele ist äußerst kreativ.
Gott sei Dank.

Was die Zugabe von "Mittelchen" betrifft:
Das halte ich flexibel - je nach Bedürfnis.
Manchmal braucht es nichts - und manchmal ist es schön, sich unterstützt zu fühlen mit sanften Helfern.

Manchmal träume ich auch plötzlich von irgendwelchen Pflanzen (-elixieren) - so, wie es der Herr Strol ja auch immer wieder zu berichten weiß. Oder ich treffe sie plötzlich irgendwo an - und werde gegrüßt. Wie neulich im Supermarkt unüberhörbar von einer schwarzen Nieswurz - Helleborus Niger, die ich sofort mitnahm.

Sie erzählte mir dann: Schau mal - ich blühe mitten im Winter und ich werde sehr alt. Das kannst Du auch!

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

Sati, noch zu:
"loyal zu sich selbst"

ich schaff ja (s. oben)keine 2 Stunden, aber Deine kurzen Anmerkungen genügen mir auch völlig.

Muß ja eh jeder selbst seinen Weg durchs Alter lernen.

Mit Betonung auf Selbst. Ich fühle "Selbst" ist der Funke, der seit Papas Orgasmus in Mama die Regie übernahm, und der immer aufgepasst hat, dass nichts zu kurz und nichts zu lang werde im Raum und in der Zeit.

Meiner Dankbarkeit und Loyalität Ihm, gegenüber - dem Funken - ob ich ihn jetzt Gott nenne, oder nicht - wurde ich gottseidank nach im 39. Jahr eines abends bewusst.

Und blinder Trotz wuchs heran zu freundlicher Distanz.

Dir wünsche ich interessante Neuanfänge mit dem Mars und der Venus im Widder
übermorgen - im Zeichen neuer Einheit

brüderlich
mundanomaniac

Sati hat gesagt…

"Und blinder Trotz wuchs heran zu freundlicher Distanz."

Jetzt - darf ich wieder staunen und lachen - über die Anmerkung zum Trotze.
Nachdem ich neulich doch nochmal aus dem Fieberkoma zurückkam, habe ich den nämlich morgens verabschiedet - diesen hinderlichen und kindischen Trotz - der sich gegen den Lebensfluß stellen will.

Ja - es genügt durchaus - dieser göttliche Funke zu sein. Geht ja auch gar nicht anders, wenn mensch ehrlich ist.

Was das Altwerden und - sein betrifft: Ich weiß ja noch nicht viel davon, außer daß es in diese Richtung geht. Und daß ich mich temporär auch uralt fühlen kann.

Aber - das muß ja nichts Schlechtes sein - im Gegenteil. Ganz im Gegenteil zu den vielen Menschen, die mir in den vergangenen Jahren sofort die Ohren vollgejammert haben - erinnere ich mich sehr gerne an die, die mir viel Mut mitgegeben haben - und vielleicht gar weise waren - ohne damit anzugeben.
Und die das temporäre Krachen der Knochen und andere Zipperlein - nicht überbetont haben.

Am meisten haben mich die beeindruckt - die wirklich schlimme Malesten zu bewältigen hatten - und dennoch aus den Augen strahlten, wie Zwanzigjährige.
Solche - bei denen mensch sich selbst gerne viel Zeit gibt - einfach mal die Uhr anhält - um die guten Momente mit ihnen auszukosten.

Du bist auch so ein wohltuendes Exemplar!

Herzlichst, Sati