Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ich danke meinem besten Zen-Meister ....

... dafür braucht´s keine Worte - würden sich auch keine passenden finden lassen.






S´Weinen ...

... tut mir gut.
Habe mein Leben lang viel zuwenig geweint.
Konnte nicht. Nur selten.
Der Schmerz muß groß sein bei mir, daß es mal geschieht.
Und wenn es so war - war oft "keine Zeit" - denn "einer muß ja funktionieren und klar bleiben".
Und auch noch stark sein - und die Anderen trösten.
So - blieben viele Tränen ungeweint.
Auch, weil ich mir immer jegliches Selbstmitleid verboten habe.
Und der Verstand der Zwillingssonne immer sowas raushaut wie "Es ist, wie es ist ..." oder "Es geht immer weiter." und "Tu noch mehr - Du hast viel zuwenig getan!". Immer knallhart preussisch-protestantisch.

Jetzt habe ich Zeit ....

Mit der Liebe - bin ich im Hader, seit der Kater so plötzlich und unerwartet verschwunden ist, wie er einst hier auftauchte. Wie ein trotziges Kind, welches sich nicht immer und immer wieder das Beste wegnehmen lassen will - und vom Leben immer noch zuwenig weiß.

PS: Und dann versucht sie sich wieder hinterrücks einzuschleichen - die Liebe - die ich eben noch meines Hauses verwiesen habe - weil sie zu nichts getaugt hat - außer zu viel Leid. 

Läßt das Telefon klingeln - und bislang fremde Menschen nachfragen, ob denn der Kater wieder zuhause sei ... sie haben an ihn gedacht - und denken weiter an ihn - besonders die Kinder. 

Mittwoch, 30. Dezember 2015

"Ruhetag" ...

... nach sechs mehr als unruhigen und oft sehr traurigen Tagen, in denen viel zu tun war, um nach dem Kater su suchen, ist die Arbeit nun gemacht. Jetzt - kann ich nichts mehr tun, außer hoffen, daß mir jemand Bescheid gibt, daß es ihm gut geht.

Ich hoffe, er hat sich einfach ein neues Zuhause gesucht. Eines - welches er selbst gewählt hat. Er hatte ein schweres Jahr mit zwei Umzügen - und am schwersten war wohl die Zeit in der Großstadt, wo er nicht raus konnte und auch noch "feilgeboten" wurde.

Dann kam er zügig zu mir - und es sah so aus, als wäre das alles perfekt vom Leben eingerichtet worden.
Er brachte auch noch gleich alle seine "Sachen" mit. Und eroberte sich dann schnell sein neues Revier - meisterte auch die kleine Hürde mit dem Treppenhaus mit Bravour. Sehr schnell haben wir eine feine Kommunikation über´s Fenster gefunden - zum Wiederreinkommen.

Jeden Abend ist er sofort mit ins Bett gekommen, wenn ich mich hinlegte - und manchmal war er mehr als nah. Ich wunderte mich einige Male - wie meine Hand plötzlich zur Großkatzenklaue wurde oder mein Gesicht zu einer Katzenschnauze.

Seit er weg ist - hat er mir viel beigebracht. Habe viele Botschaften empfangen von ihm. Nur nicht die eine - wo er ist. Mir würde es genügen, zu wissen, daß er sich womöglich nun selbst ein optimales Zuhause gesucht hat.
Natürlich - müßig eigentlich, es zu schreiben - ist er hier jederzeit willkommen und ich gebe sicher nicht den Gedanken daran auf, daß er gesund und wohlauf wiederkommt.

Meine Such-Arbeit in der Welt ist aber vorläufig beendet. Es ist alles getan. Nun - habe ich zu warten. Nur eines werde ich noch "tun" - eine Katzenflüsterin beauftragen, nach ihm zu suchen.
Ja - sowas gibt es. Sogar viele.
Gar nicht so leicht, die "Richtige" zu finden.
Eine solche  - hat erst nächste Woche Zeit für uns.
Und eine andere solche - hat noch nicht geantwortet.
Also muß ich auch hier - warten - und darauf vertrauen, daß alles vom Leben bestens orchestriert ist.
So - wie des Katers Erscheinen hier vor drei Mondläufen.

Habe auch nochmal nachgeschaut - einen Katzenfänger hat er wohl kaum getroffen, denn im Umkreis wird sonst keine weitere Katze vermißt gemeldet zum Zeitpunkt seines Verschwindens.

Auf meinen Wegen traf ich viele freundliche, verständnisvolle und hilfsbereite Menschen. Die Menschen sind wohl doch oft viel besser, als ihr Ruf. War mein Eindruck.

Gestern abend gab´s einen Fehlalarm über des Kater´s eigene E-Mail-Adresse. Muß ein anderer Kater sein - gut, daß ich nochmal hingefahren bin und mit den Menschen dort gesprochen habe.

Gestern nachmittag gab´s ein langes, erbauliches Gespräch mit einem jungen 82-jährigen auf meinem Weg, als ich gerade den letzten Flyer für den Tag anheftete - in der Wallachei.
Eben habe ich noch den mißmutigen Installateur um Aufmerksamkeit gebeten, der kommt ja sehr viel in der Gegend rum. Er hat eigentlich Urlaub ... daher sein Mißmut und sein gescheiterter Versuch am Telefon, mir zu erzählen, daß sei "schon alles normal so" (hahaha ...).  Als ich ihm vom Kater erzählte, wurde er aber gleich sehr sanft - und erzählte von seinem, der einst verlorenging.

Der kleine Junge auf der Straße  sagt "Ooooch, schade ..."  als ich ihm beim Aushangkleben sage, daß mein Kater weg ist. Und "Vielleicht kommt er ja wieder". "Ja" - meint er "warum nicht!"
Und auch die ältere Dame aus der Siedlung mit ihrem kleinen, äußerst gefährlich-tuendem Dackel kennt es aus Erfahrung, wie es einem ergeht, wenn ein Katzentier verschwindet.
Viele wissen es - und ich staune auf den Such- und Findeseiten über die Katzen - wie zahlreich sie verschwinden. Am schönsten sind natürlich die Meldungen mit "Hurra - wieder da!"

Und jetzt - kann ich nur hoffen, daß der Kater tatsächlich ein konsequenter Opportunist ist und es bestens antrifft - oder aber, falls er auf Abenteuer-Ausflug sein sollte, wenigstens einen Riesenspaß dabei hat.

Dienstag, 29. Dezember 2015

"Man kann einen Fluß nicht schieben ....

... liebevolle Hartnäckigkeit und stetiges Gedeihenlassen führen zu einer reichen Ernte."
lautet die Runenbotschaft für den Tag.
Heute geht´s wieder mit Aushängen los - in die andere Richtung.
Ansonsten habe ich alles getan - was ein Mensch tun kann, wenn das Tier futsch ist.
Also - Informationen in die Welt tragen.
Und weiter rufen.
Mental - bin ich sowieso nirgends anders.
Und - ich hab´s sogar ganz gut hinbekommen, soweit es geht, die Ruhe reinzubringen. Anders geht nämlich nichts. Und ist es nicht hilfreich.
Gestern habe ich noch festgestellt, daß der Feiertag erst einen Tag später ist, als ich es im Kopf hatte.
Des Katers einstige Mutter übernimmt die Arbeit mit Facebook - da kenne ich mich nicht aus.
Und gestern erzählte mir die tolle Frau bei der Post im Dorf - das man da in Windeseile etwas "geteilt" bekommt. Ja - stimmt ja - hatte ich gar nicht dran gedacht.
Von Tasso e.V. habe ich in Windeseile einen professionellen Flyer zugesandt bekommen - noch am gleichen Tage. Den habe ich als Vorlage genommen - für einen eigenen. Den von Tasso darf man nämlich nicht "wild" kleben. Meinen dürfte ich auch nicht wild kleben - aber alles Andere als auch überall wild kleben ist ja völlig sinnfrei.

Die Menschen waren alle sehr freundlich. Habe nachgefragt in Supermärkten, auf der Post, Bank, an Tankstellen, im Fitness-Studio - ob ich dort einen Aushang machen kann. Überall - wo viele Menschen vorbeikommen.
Interessant - wie unterschiedlich sie reagieren. Von "das dürfen wir leider nicht ..." über ein zauberhaftes "... normalerweise dürfen wir das nicht - aber diesmal haben wir das nicht gesehen ..." bis: "Achja - den hefte ich gleich mal in die Eingangstür":
Die Kreuzung an der Autobahn-Auf- und Abfahrt habe ich zugepflastert .... an den Ampeln- in Sichtrichtung.

Niemand hat mich blöd angequatscht - nur freundlich. Und - es wird sogar gelesen.

Heute geht´s also weiter. Ohne Panik. Langsam geht´s voran.
Und immer nur soviel, wie geht.
Und wenn mir noch tausend Orte einfallen - bis nach "Usamapataschote" - wo noch ein Zettel hinkönnte - sollte.
Eine Frau an seinem einstigen Heimatort -hält auch schon Ausschau nach ihm. Und auch dort werden Suchzettel aufgehangen.

Also - "Einen Fluß kann man nicht schieben ..." - wie wahr.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Kinder sind gut!

.... eben nochmal eine kleine Runde - mußte dringend mal anfragen, ob ich in den "Knusperschuppen" unter des Kater´s Dachrevier darf - um nach ihm zu rufen. Und in den Keller vom Nachbarhaus. Ein größeres Mietshaus. Da hatte ich schon teils mündlich Bescheid gesagt - aber keine Zettel an die Tür für alle sichtbar angeklebt.
Und eben - höre ich ein paar Leute nach Hause kommen - und sofort ruft eine Kinderstimme laut "Jerri !!!" .... so sind se - und es ist gut, daß die Kinder jetzt alle Bescheid wissen. Die sind nämlich auch noch wild - und da unterwegs, wo kein Erwachsener mehr hingeht.
Außerdem - können sie noch zaubern.
Ein kleines Mädchen rief gleich bei meiner Siedlungstour - sie wird ihn wieder herbeizaubern.

Freitag, 25. Dezember 2015

Die Siedlungstour eben ....

... fiel erheblich leichter und ganz anders aus - als ich es angedacht hatte.

Ich ging also los - mit meinen Zetteln zum vermißten Kater und einer großen Rolle Tesafilm -  weil ich erwartet hatte - eh niemanden anzutreffen über diese Feiertage.
Und dann - geschah genau das Gegenteil.
Wie genau - weiß ich gar nicht.

Jedenfalls fand ich mich in der Siedlung wieder - mit der Absicht, den Menschen ein "Info-Schreiben" zum womöglich festsitzenden Kater an ihre Eingangstüren zu pappen -  und dann - traf ich sie alle persönlich an - nachdem in kürzester Windeseile meine Hemmschwelle gefallen war - überall dort anzuklingeln - wo ich Licht sah.
Sehr gut so!

Statt also - quasi anonym bzw. unbekannterweise - Zettel an die Türen zu pappen - habe ich mich wacker durchgeklingelt eben - durch die komplette Siedlung. Ihnen kurz erzählt - warum ich klingel - und ihnen dann im Nachgang meine Info-Zettel zum verschollenen Kater in die Hand gegeben.

Das - ist immer anders und viel besser - wenn Du wenigstens ganz kurz mit den Menschen selbst sprichst - sprechen kannst. Überraschenderweise - waren sie alle sehr freundlich.

Es kam was ganz Anderes raus - als hätte ich ihnen den Zettel mit meiner Herzens-Suchmeldung nach Jerringer - einfach nur auf ihre Türen geklebt.

Das Schönste waren die Rückmeldungen der Kinder - sie werden fleißig mithelfen, daß Jerri wieder nach Hause kommt !!! - und sie können ja auch noch bestens zaubern.

Bin froh - einen guten und kräftigen Impuls bekommen zu haben - und schon mal alle Menschen in der Siedlung sensitiviert zu haben - dazu noch - von Mensch zu Mensch.
War eine sehr leichte Tour eben.
Durch die ganze Siedlung.
Habe  - gestaunt.

Der Kater ist verschwunden ...

... bitte betet mit mir - daß er wohlauf ist - und womöglich wieder gut nach Hause findet - alle, die Ihr hier immer noch lest - und nichts sagt.
Gemeinsam können wir auch darum beten - daß er das Beste aller "Zuhause" für sich gefunden haben  mag - falls es hier nicht paßte für ihn.
Die vergangenen drei Monde aber -  hat er mir was ganz Anderes mitgeteilt. Und ich meine - er war sehr zufrieden - mit seiner Welt, mit sich - und auch mit seinem neuen Zuhause..

Nichts deutet darauf hin - daß er überfahren wurde.
Dafür bin ich schon mal sehr dankbar.
Eher - scheint er irgendwo festzuhängen - denn sonst wäre er schon lange lange wiedergekommen.

Also - dies ist meine Bitte an alle - die hier manchmal still vorbeikommen:
Drückt uns die Daumen - daß wir uns bald wiederfinden.
Und daß der Kater wohlauf ist.
Sendet eine wohlwollende Bitte - so Ihr könnt - an die Katzen-Instanz.

Es ist sehr selten - geworden im Laufe der Jahre - daß ich um etwas Konkretes  bitte - im Weltenlauf.
Jetzt aber - tue ich es.
Für den Kater.
Und ich - liebe und schätze ihn so sehr - daß mir sogar eine Mitteilung der Instanz reichen würde - daß er schlicht glücklich und zufrieden ist - und es noch besser angetroffen hat, als hier. 

Für den Sternenbruder:
Jerri ist geboren am  04.05.2009 - damals noch mit einem "Ypsilon" am Ende - und bisher verschwunden seit dem 23.12.2015 - nachdem ich ihn um 19.30 Uhr nochmal rausließ - als sehr erfahrenen Freigänger - der abends eigentlich immer nur sehr nah am Haus herumstreunte.
Danke.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Ob dat mal alles so harmonisch wird ....

... in den lieben Familienkreisen dieses Jahr?
Heute morgen fiel mir ein - nicht nur, daß es das ja ohnehin oft nicht ist - sondern auch, daß es dieses Jahr nochmal deutlich mehr knistern könnte an den Weihnachtstafeln - sobald das Thema der Zwangsbereicherung auf den Tisch kommt.

Ich höre schon die vielen Beschwichtigungen im Geiste: "Ach - laßt uns heute mal nicht darüber sprechen  - es ist doch Weihnachten." Und drunter brodelt´s dann gehörig weiter ... guten Appetit sage ich da nur.

Das habe ich schon immer gehaßt wie die Pest (... Redensart aus einem Vorleben ...):
Scheinfrieden und Scheinharmonie.
In diesem Sinne wünsche ich allen - eine gepflegte, offene Streitkultur zum Jul-Fest.
Das bereinigt die Luft - und ist erheblich ehrlicher und damit gesünder.

Ich darf mein Privileg genießen - solche Familienzusammenkünfte hinter mir zu haben - und erinnerte mich heute morgen nochmal kurz daran - daß es die Pest ist - so zu tun, als gäbe es nichts zum Streiten = zum Bereinigen.

Lustig auch - die Erinnerung an einen solchen "heiligen Abend" - als es ordentlich knirschte und knisterte - aber mal wieder niemand was sagen sollte - denn "heute soll´s ja schön sein".
Und - was passiert bei solchem Redeverbot?
Genau - das Fondue schlug Flammen als Antwort ... hahaha.
Und nie wieder - gab´s danach Fondue.
Obwohl das Fondue ja nicht wirklich was dafür konnte ....

Montag, 21. Dezember 2015

Sehr gut gemacht ....

... mal wieder, der Hiesige!
Er hat seine Sozialkontakte draußen bestens gepflegt - und den großen, hohen Roten mit aufgestellten Schweifhaaren von dannen ziehen lassen.
Als ich aus der Haustür komme, sehe ich den großen, hohen Roten abziehen. 
Und von "meinem Beet" her - schaut der hiesige Tiger dem gelassen hinterher.
Mal wieder - hat er gewonnen.
Und sein Revier erfolgreich verteidigt.

Ich sehe wieder - die Körpergröße ist nicht unbedingt entscheidend dafür.
Des Roten Rücken ist locker 5 bis 10 Zentimenter höher gebaut - und überhaupt hat er eine stattliche Statur. Doch - scheint ihm diese keinen echten Vorteil zu verschaffen.
Die regeln das anders.
Selbst die kleine, wilde und lustige Rote hier einst - hat den hohen, großen Roten gut im Griff gehabt und ebenfalls erfolgreich das Terrain ums Haus herum für das ihre erklärt.

Ich schaue noch den beiden hinterher - der Hiesige geht dem Roten gen Graben nach - hole die Wäsche aus dem Keller und - als ich hochkomme, sitzt der Hiesige bereits oben vor der offenen Türe. Wie hat er das jetzt wieder hingekriegt?
Nun - es bleibt alles sein Geheimnis.
Ein wichtiger Bestandteil ist ganz sicher - diese bewundernswerte Lautlosigkeit seiner geschmeidigen  Bewegungen ...

Topinambur und: Weihnachtsbeleuchtungs-Terrorismus ...

... beginnt für mich mit diesen "Blaulichtern" - die ja wohl von "heimelig und/oder gemütlich" viele Lichtjahre entfernt sind.
Und eben sichtete ich wieder beim Blick aus dem Ostseitenfenster die Weihnachts-Kirmesbude auf der anderen Seite des Tals, am Berg. Ein Riesenteil - so etwa 5 mal 3 Meter - mit bunten Blink- und Lauflichtern.  Und dachte - die merken nix mehr.
Daneben noch ein paar etwas kleinere Kirmesbuden - also mit solchen Blink- und Lauflichtern.

Nochmal eine halbe Stunde später - will ich mir das nochmal aus sicherer Entfernung ansehen -  und drüber sinnieren, warum Menschen ihre Mitmenschen mit sowas quälen - und bin baff:
Noch ein wenig weiter oben - leuchtet was wie eine überdimensionale Großbildleinwand - in Blautönen und mit irgendwas drauf, was ich nicht gleich erkennen kann.
Ich gucke irritiert - das kann ja wohl nicht wahr sein - das ganze Kaff am Berg - eine einzige Kirmesbude.

Oder - ist das für die Flieger hier - zur Leitung?
Von der überdimensionalen Größe her würde es passen.

Nein - es ist ein komplettes Mehrfamilienhaus - welches sich gnadenlos selbst bestrahlt mit kaltem Blaulicht.
Zweistöckig - also über Parterre.
Die ticken doch nicht ganz sauber ... wirklich nicht.

Gut - daß ich das normalerweise nicht sehen muß und auch gar nicht kann - es sei denn, ich strecke mich aus dem Fenster in die Richtung, in die ich normalerweise gar nicht schaue - und wohin ich auch nur die Dachluke in der Geheimkammer habe.

Hier - ist es sehr angenehm. Kirmeslichter gibt´s gar nicht - und auch keine Blaulichter mehr wie einstmals, als hier noch andere Gestalten hausten.
Ein paar warme Lichter in den Fenstern vom Haus - und der Weg ist dunkel. Naja - ein klitzekleines Blaulicht schon noch bei den Nachbarn unten - aber sehr klein ...
Vorm Haus jedes Jahr - eine Schale mit Tannenzweigen von den verbliebenen Tannen am Weg, bischen Thuja aus dem Garten - und eine Lichterkette drum.
Ein Stückchen weiter hat ein entfernterer Nachbar immer so eine Kette mit warmem Licht um sein Gartenhäuschen. Sieht nett aus aus der Distanz - und auch beim Blick aus meinem Fenster.

Außedem gibt es hier inzwischen noch einige Bewegungsmelder - die ich an sich nicht so schätze - aber die mußten hier installiert werden, um die Verrückten von den Autos fernzuhalten. Zwar ist hier schon länger Ruhe eingekehrt - wohl auch dank der Kamera - aber einmal hat doch auch in diesem Jahr irgendein Verrückter dem "neueren Nachbarn" die Radmuttern an seiner Limousine gelöst.  Der hat´s Gott sei Dank gemerkt.
Das Lustige an den Bewegungsmeldern ist - daß ich abends immer sehe, wenn der Kater bereit ist, heime zu kommen.

Schon seltsam, die Menschen manchmal mit ihrer Verdrängung von natürlicher Dunkelheit.

Heute - ist Wintersonnenwende.
Heißt es jedenfalls - laut diesem aufoktruierten Sklavenkalender.
Mir schien es - wie schon seit ein paar Jahren - eher so, als würde es längst wieder etwas später dunkel. Gestern erst nach fünfe ....

Habe heute ein paar Topinambur-Knollen mitgebracht - die werde ich mal unauffällig in das Stück Erde am Graben vorm Haus setzen. Da ist zwar die denkbar schlechteste Erde für ein "normales Beet" bzw. "normale Pflanzen" - aber ich werd´s mal probieren, denn dieser Topinambur soll ja immense Wachstumskräfte haben. Und wenn´s klappt - wird der Boden auch gleich erheblich besser.
In den Garten werde ich ihn lieber nicht setzen - denn da kriegt mensch ihn kaum wieder raus, wenn er mal so vor sich hin wächst. Und "mein Beet" ist eh viel zu klein für ihn.
Habe eben noch kurz nachgeschaut - es ist dem Topinambur völlig wurscht, wann man ihn setzt - und wie - er kommt auf jeden Fall, heißt es. Selbst ein klitzekleines Stückchen von seinen Knollen - soll sich üppig vermehren. Donnerwetter!
Mäuse mögen ihn wohl sehr gerne - und Katzen mögen ja sehr gerne Mäuse ... tja - so einfach ist das im Grunde alles - wäre der Mensch nicht so degeneriert. Aber das habe ich eben erst in Erfahrung gebracht - mit den Mäusen - nachdem ich die Knollen mitgebracht habe. Also keineswegs in der Absicht, den Katzen hier zu einem Schmaus zu verhelfen.

Apropos degeneriert: Immer wieder - wundere ich mich darüber, daß hier in der Siedlung alle nur so komische "Ziergärten" und überhaupt keine Nutzgärten haben. Ein Stückchen weiter sieht das schon viel besser aus - da gibt es einen üppigen Nutzgarten, den ein altes Ehepaar bewirtschaftet.Mit großem, begehbarem Gewächshaus drauf. Und noch ein Stückchen weiter gibt es feine Schrebergärten.

Habe mal vor längerer Zeit ein Beet mit Topinambur  "abgeerntet" - das war echt Arbeit, denn es gab Knollen über Knollen ....  und dann noch - Knollen. Hier ein Video zum Topinambur - und wie immer ist es so: Der eine sagt so - die andere so ...

Wünsche allseits eine besinnliche und ruhige Wintersonnenwende - es wird bald Frühling.

Samstag, 19. Dezember 2015

So langsam ...

... "weihnachtet" was.
Natürlich - überhaupt nicht "christlich" - aber es geht auf die heilige Sonnenwende zu.
Habe noch soviele bunte Kugeln nicht in Betrieb - werde ich mal noch schnell und unkompliziert  angehen.
Zum 24. - werde ich das traditionelle, einstige Familien-Festmenue zubereiten:
Kartoffelsalat mit Bockwurst. Vermutlich mit ohne Fleisch.
Die einstige anschließende traditionelle Völlerei - werde ich mir schenken.
Es gibt also - keine Gans und keine Sahnetorten.
Und ich werde mir das so bestens schmecken lassen.
Wie eh schon seit vielen Jahresläufen.

Der Kater - wird auch was Gutes bekommen.
Kriegt er eh - aber es stellt sich langsam heraus - daß er frisches Fleisch seiner Natur gemäß klar bevorzugt.  Frißt eh nicht wirklich viel - das längst erwachsene "Kind".
Und von daher - wird´s in 2016 noch bessere Lösngen geben.
Soweit also - das "große Weihnachts-Freßthema" - allseits erledigt.

Geschenke gibt´s keine - es sei denn, vom Leben eben.
Und die - gibt´s ja immer wieder mal über alle Mondenläufe.
Meist ganz unerwartet - und oft zur rechten Zeit.

Heute morgen gab´s eins - welches ich nicht recht beschreiben kann.
Ich lag noch im Bette - als es dämmerte - mein Rhythmus hat sich verschoben gen dunkelste Zeit.
Der Kater ist sehr geduldig - und weckt mich erst spät mit leichten Sprüngen auf mein Körpertier.
Als ich da also heute morgen noch im Bette lag und langsam wach wurde - damit der Geduldige endlich zu seinem Recht kommt - lag eine meiner Hände auf meiner Schädeldecke.
Und - es fühlte sich sehr seltsam an.
Da war wohl kurz die Seele entschlüpft aus dem Körpergefährt - und tummelte sich woanders.
Solche Momente - geschehen immer wieder mal - kann mensch aber nicht "machen".
Heute morgen war es ein bischen so - als würde die Seele sich einen Spaß machen - und mal eben auf Urlaub gehen. Wohlwissend, daß sie gleich wieder zurückkommen wird in den Kasten - aber den Kasten mal wieder ein wenig von außerhalb begutachtend.
Quasi armlos den Kopf tätschelnd mit wohlwollendem Grinsen:
Guter Kasten!
Bestens gemeistert alles - im vergangenen Jahr!

Auch der Kater ist ein Gestaltwandler - soviel steht fest.
Und eine alte Seele - mit Charakter.

Ich denke - fast alle sind das.
Aber - "man" (???) merkt es halt nicht immer.
Ich - im Kasten - jedenfalls nicht.
Und - da nützt auch das Wissen nicht viel - daß manchmal die Seele außerhalb jeden Kastens fliegt.
Sie muß halt immer wieder hier landen.
Und komische Dinge tun.
Sehr komische Dinge tun.

Die "deutschen Werte" ...

... muß man wohl in der Vergangenheit finden. Lange vor dieser Zeit - also bei den einstigen Stämmen und/oder Völkern - bevor diese zwangs-christianisiert und damit schon einmal gleichgeschaltet wurden, werden sollten.
Spätestens seither - wurde wohl die Geschichte mit Lügen überzogen.
Obwohl ich ja auch nicht wirklich weiß, ob es früher, viel früher mal - wirklich alles besser war.
Doch - damals gab es wohl sowas wie teutsche Werte.
Und diese werden schon seit Hunderten von Jahren bekriegt.
Nun - ich weiß zuwenig - und habe hier noch ein Buch mit 2000 Jahren Religions- und Wirtschaftskrieg gegen die Deutschen bzw. Germanen und andere einstige Vöker liegen - welches ich noch zu lesen habe.

Denke ich aber heute an "deutsche Werte" - so muß ich sehr sehr lange suchen - wo diese wohl noch zu finden sind. Am ehesten wohl noch bei den Menschen in Ossiland - die nicht so hirngewaschen sind, wie die hier im Westen. Obwohl auch diese in ihrer einstigen DDR - reichlich hirngewaschen waren. Jedenfalls ein Teil, der, wie hier, den eigenen Landsleuten das Leben sehr schwer gemacht hat - und nach dem Ende von Hitler-Deutschland mal ganz schnell umschwenkten. Wie im Westen nicht anders.

Schon zum dritten Male binnen nur Hundert Jahren - sind die eigenen Landsleute die schlimmsten Feinde - der Landsleute. Wie verblödet muß man dafür eigentlich sein?

Hier ein recht interessantes Gespräch über die Krankheit "Gutmensch" ....

Freitag, 18. Dezember 2015

Was für ein Unsinn ...

... von wegen "ich wünsche mir Geduld".
Das Gegenteil ist der Fall.
Schrub ich ja auch schon - mit Gruß an Uranus - den Wirbler.
Die Geduld - gehört zur Dummheit.
Also - ich wünsche mir - reichlich Ungeduld -  oder so:
Keinerlei Er-Dulden mehr - von all dem Wahnsinn!
So - muß es lauten.
Und sein.

Dezemberwespe ....

... heute am Fenster. Und unten sprießen schon die ersten Blumen aus den im November gesetzten Zwiebeln. Die Hasel ist auch schon lange wieder am Start.
Heizung ist aus, Fenster sind offen.
Der Kater hatte gestern schon Freude beim Jagen einer Fliege drinnen - und mal eben geschmeidig die Gardine runtergeholt dabei - die dünne Stange kunstvoll verbogen. Wurde auch mal Zeit - daß er was kleinkriegt hier ... hatte mich schon gewundert.
Noch dreimal schlafen - dann wird´s wieder heller.
Was für ein herrlich milder Winter. 

Ab morgen dann - wird es wohl erheblicher ruhiger werden auf den Straßen und viele in den Weihnachtsurlaub gehen,
Werde mal die stille Zeit so gut geniessen, wie es geht. Schätze - das kommende Jahr wird nicht viel leichter und auch  nicht gemütlicher werden für viele Menschen, als das vergangene - eher das Gegenteil.
Schaumermal.
Zum Glück weiß ja niemand was Genaues.

In 2015 gab´s zu lernen: Wissen ist noch lange nicht Weisheit.
Und immer relativ - aus dem Blickwinkel des Betrachters.
Der eine sagt so - die andere so - wie immer schon.
Auf die Frage - womit ich mich gegebenenfalls identifizieren möchte - gab´s auch noch keine erhellende Antwort. Diese Welt - besteht aus lauter engen Kästen. Je mehr Du in einen hineinschaust - desto mehr andere Kästen entdeckst Du. Teils uralte. Und alle - voller Verrückter.
Das gesündeste wäre wohl - ein komplettes "Reset" - also ein Neustart.
Aber dagegen sträuben sich ja die meisten - noch.
Und es weiß ja auch niemand so recht - wie das genau geht.
Es geht wohl auch gar nicht - zu machen - sondern muß sich eben entwickeln.
Jeder Einzelne ist dabei wichtig.
Für 2016 wünsche ich mir daher auch - daß dieses blödsinnige "Wir-Gefasel" endlich mal aufhört.
Immer hießt es "Wir" - wenn die, die im Leben noch selten einer Fliege was zuleide getan haben, dafür geradestehen sollen, was einige wenige Berufsverbrecher alles an massivem Elend anrichten.

Geduld wünsche ich mir auch - es wird wohl noch dauern, bis eine "kritische Masse" womöglich noch mit dem Licht der Erkenntnis gesegnet wird.  Wenn überhaupt.

In 2015 gab´s viele Fragen - und wenig Antworten der praktischen Art.
Und immer wieder so ein seltsames Gefühl - daß jetzt was gelöst werden will.
Aber was genau - habe ich auch nicht rausbekommen. 
Ist ja auch noch alles nicht gelöst. 

Oft dachte ich in den letzten Monden - wie glücklich die Katzentiere draußen - die von all dem Menschen-Irrsinn nicht die geringste Ahnung haben.
Und vielleicht auch das immer noch schaukelnde Mädchen - jedesmal eine Atmosphäre für die Götter abends - das schaukelnde Mädchen und dazu die leisen, monotonen knirschenden Geräusche, die die Schaukelbewegung erzeugt - und ein paar zufriedene Katzen dazu unterwegs.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

"Schuld Schuld Schuld" ....

... in 2015 wurde mir recht klar - nochmal wieder anders als zuvor schon - und widerum nur vorläufige Klarheit, die sich nochmals wandeln wird - wie sehr ich verarscht wurde und mich habe verarschen lassen - mit einer "Schuld" - die die meine gar nicht sein kann.
Für 2016 - wünsche ich mir - weil es sein muß und an der Zeit ist - das berühmte Ende mit Schrecken - statt des Schreckens ohne Ende.
Alles - muß ans Licht.
Und - ich bete dafür.
Ganz sicher nicht - mit einem Papst oder sonstigen Frevlern, die ohnehin zutiefst schwarzmagisch unterwegs sind - sondern einfach mal - ganz natürlich.

Könnte durchaus unbequem werden -  aber ist es eh schon - sehr sehr lange.
War eigentlich - nie anders - nur durch die Konsumbrille sieht´s gerade kaum noch jemand.
Naja - wie auch immer - so ist mein Wunsch an Uranus:
Laß es mal so richtig krachen- im längst morschen Gebälk.
Danke - vorab.

Treffliche Zusammenfassung, was so alles auf dem Kopf steht ....

... besser hätte ich es nicht hinbekommen. Dachte neulich noch drüber nach - mal so eine Auflistung zu erstellen - und schon ist sie da.
Die Nachbarin nennt es "Gegenteil-Prinzip" - andere "Spiegelung".
Ich saach immer: Es steht alles auf dem Kopf - und gehört wieder auf die Füße gestellt.
Hier eine Zusammenfassung von Ivo Sasek - der es ebenso benennt - und sich die Arbeit machte, mal alle Bereiche des Lebens dazu trefflich auf den Punkt gebracht aufzuführen.

(Den ganzen Vortrag gibt es hier ....)

Übrigens - der Papst sitzt manches Mal auf einem Thron mit umgedrehtem Kreuze - es steht auf dem Kopf - und kein "frommer Katholik" scheint es irgendwie zu bemerken.
Er nennt sich selbst den "Papst der Armen" - und die Schäfchen glauben ja, er sei deshalb für die Armen da. Aber - Spiegelung - er ist wohl eher dafür da, noch mehr Menschen auf dem Planeten arm zu machen. 

Böse Zungen behaupten sogar - daß Grenzzäune dafür errichtet werden - daß die Menschen nicht mehr raus kommen. Ich weiß es nicht - aber es ist natürlich auch eine Option.

Es herrscht viel Verwirrung ... soviel weiß ich wohl.

Montag, 14. Dezember 2015

Tropische 19,5 Grad in der Hütte ....

... puh.
Wegen anreisender Grippe heute - womöglich reist sie ja zügig noch vorbei.
Habe mich in diesem "Winter" an luftige etwa 17 bis 18 Grad gewöhnt - und hab auch noch oft das Fenster dazu offen. Vermute - es liegt an dem Experiment - keine Socken zu tragen.  Und geschlossene Schuhe nur auf Ausflug draußen. Das - war in keiner Weise so geplant -  scheint aber dem Körper viel Eigenwärme zu erhalten. Und die Füße erstaunlich warm.
Bei nun 19,5e - komme ich ja schon fast ins Schwitzen .... und ich war sonst immer so eine Frierende.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Homs - Syrien - Feiertag ....

... ohne Worte - nur mit nassen Augen - aber vor "Mit-Erleichterung". 

Gefunden eben auf dem Kanal von staatenlosinfo2 -  keine leichte Kost - aber sehr erhellend. 

Samstag, 12. Dezember 2015

Der Kater war hier ...

.. überraschend früh - mindestens eine Stunde vor seiner Zeit - hat sich geholt, was er braucht - und ist wieder raus. So - soll es sein.
Übrigens - ist der Kater derart formidabel natur-getarnt unterwegs in seiner Musterung - daß auch ich ihn manchmal nicht gleich erblicke. Genial!
Besser - geht´s ja gar nicht.

Habe bei mir was bemerkt - mit sehr viel Widerwillen - daß ich eine grausliche "Mutter" bin. Nämlich so eine - wie die meine einst. Buaaahhh - schüttel.
Ein kompletter Spiegel zu einst - erwischte mich.
Wobei ich mal denke - der Kater nimmt es wesentlich gelassener, als ich einst.
Er weiß ja auch gar nichts davon.
Und ich gebe meine Energie mit ihm - in seine Freiheit - so gut ich vermag.
Ja - ich vermag es erstaunlich gut - ihn auch im gröbsten Scheiß-Wetter  einfach draußen zu lassen - wo er sein will - und beobachte halt währenddessen - die sehr dummen Menschenmuster ... in mir.
Da gibt es solche Programmierungs-Durchsagen wie "Wie kannst Du nur - das arme Tier da draußen im Regen - blablabla - bla! Unfaßbar  ... jedenfalls was den Kater betrifft.

Er hat´s mir nur aufgezeigt = gespiegelt  - wie die einstige Erzeugerin wohl herumgefuhrwerkelt hatte - mit mir - so, wie ich eine Weile  mit dem Katertier:
Immer hinterher - ob er nochwas braucht.
Ob ich ihm auch seine Decke aufs kalte Fensterbrett gelegt habe ....
Lauter so fürsorgliches Zeugs - was der Kater ebensowenig braucht - wie ich es einst brauchte.
Ich brauchte einst - meinen Freiraum - und den ließ mir diese Frau nicht.
Den - fand ich immer draußen - wenn sie nicht da war.
Spieglein Spieglein ...

Ja - das sind so die harten Nüsse - aber die gute Nachricht ist: Mensch kann sie auch knacken.

Der Kater ist ein formidabler Lehrer - er macht eh fast alles anders, als andere Katzentiere.

Mache ich ihm extra die Heizung an, wenn er kllitschnaß reinkommt, damit er sich da schön kuscheln kann - legt der sich - mitten in den Raum auf den kalten Boden.
Ist ein guter Lehrer ....  äh - Spiegel.
Wenn er hier ist - ist er immer bei mir.
Er liebt  - Menschenwärme.  
Heizungswärme - interessiert ihn nicht, 

Und - den Göttern sei Dank - kriegt er von meinem Zeugs nicht wirklich viel mit.
Wenn er denn hier ist.
Dann - bin ich nämlich mit ihm hier  ... andere Ebene.
Hier muß ich wieder enden - mit Worten.
S´geht halt net - zum Sogn ...
Sog I. 

Wozu - das ganze Herumsinnieren ...

... manchmal?
Nun - ginge es auf diesem Planeten mit gesunder Logik zu - könnte Mensch sich sowas schon lange ersparen. 
Rein anhand von simpelster, wahrlich simpelster  Logik -  kühler, sachlicher solcher - könnten schon zahlreiche Ungleichgewichte lange ins Gleichgewicht gebracht worden sein.
Simpelste Grundrechenarten - würden helfen - wenn es denn so gewollt wäre - und für eine ausgewogene und gesunde Verteilung  von guter, gesunder Lebensenergie sorgen.

Nehmen wir doch mal die ins Land gefluteteten Invasoren - da gab es vorgeblich ja keine Gelder mehr - um für jeden Menschen in relativer Heimantnähe nur 30 Euronen oder Schrott-Dolares pro Mondlauf zu generieren.
Nun aber - fluten sie alle durch sieben Nicht-Kriegsländer nach der BRD - und bekommen hier gute 1.000 Euronen Taschengeld. Also etwa dreimal soviel wie jeder hilfsbedürftige Einheimische.

Das - hat mit Logik und Verstand rein gar nichts zu tun -  denn würden Gelder wirk-lich = wirksam  eingesetzt - hätte man schon lange lange lange guten Willens allen Menschen in Heimatnähe - locker mal 200 oder 300 Euronen zukommen lassen können - und sie hätten dort wahrlich und wirklich gut leben können.

Oder anders: Mit nur einem Bruchteil von dem verschleuderten Geld wie hier gerade - welches ja nur dazu dient, die Hiesigen kleinzuknechten - hätten alle diese Menschen sich vor Ort längst wahre Oasen erschaffen können.

30 Dollar im Monat - waren also nicht mehr drin?
Die lediglich für ein karges Überleben reichten ... aber nun ist es angeblich machbar - wir schaffen das ja - jeden mit locker mal mindestens  2.000 Euronen zu alimentieren - also: "Taschengeld" von dreimal soviel, wie ein Hartzler empfängt - und dazu Miete, Sprachkurs, Handy mit Flatrate weltweit, kostenfreie Krankenversicherung u.v.m.  -  und viel anderes "Pillepalle" - welches diese Menschen großteils gar nicht wünschen - also das "Pillepalle" - wie "Integrationskurse" oder sowas. Man hat ihnen Haus, Auto und beste Arbeit versprochen. Und darauf - warten sie. 
Und den Herren vermutlich noch viele willige blonde Jungfrauen dazu.

Mit schlichter und kühler, luftiger Logik also - wären auf diesem Planeten im Handumdrehen - sehr sehr viele Mißstände zu lösen.
Ein klein wenig gesundes Herz dazu - welches sich gar nicht weiter um seine ihm gegebenen Qualitäten sorgen muß, weil sie einfach mitgegeben sind von Haus aus.
Und dann - ein paar Grundrechenarten eingesetzt - und ein wenig logisch verteilt - im Sinne des Wohlseins - für´s Lebendige - das würde genügen.

Tut es aber nicht.
Was mich als Zwillingssonne und erdiges Luftelement  schon zeitlebens - an den Rand des Wahnsinns bringen könnte ... rein logisch.
Hätte ich nicht lernen müssen - daß Logik und Verstand auf diesem Planeten zwar immer scheinbar hochgehalten werden - aber nie wirklich eingesetzt werden.
Es ist eine Lüge.

In Wahrheit - dirigieren und regieren  immer noch die Dämonen - die von Logik und Verstand nicht die geringste Ahnung haben - bzw.dise zutiefst verabscheuen.
Und die es dennoch geschafft haben - den Menschen scheußlich scheinbare Logik und Verstand - zu verkaufen.
Zutiefst dämonisch - schwarzmagisch - heuchlerisch.
Und äußerst tödlich.
Was echte Logik - keineswegs ist.

Ich muß hier aufhören - ich komm nicht weiter - wie kann ich die luftige  Logik beschreiben, die doch so sonnenklar ist - und die offenbar kaum jemand wahrnehmen will?

Ergänzung ....

... fragte mich auch:
Will ich hier wirklich festsitzen - und Dem harren, was da kommt?
Als gäbe es sonst keine Länder und übrigens auch wunderbare Pflanzen auf diesem Planeten?
Wie steht´s denn - mit Abhauen, Auswandern?
Gute Frage.
Und immer wieder - kam keine Resonanz in 2015 - wenn ich mir solche Frage gestellt habe.
Es springt nichts an.
Rrrrr - rrrr - rrrr .... Stille.
Der Motor läuft nicht dafür.
Die Träume - die das Schmieröl sein müßten - sind zu dünn.

Stelle ich mir vor - ich säße in einem der scheinbar sicheren Länder auf diesem Planeten - komme ich mir eher albern vor. Weglaufen - hat mir noch nie geholfen.
Gib mir 20 Millionen heute - wo würde ich dann hingehen wollen?
Keine Ahnung ...
Nicht - weil es nicht noch soviele schöne andere Orte auf dem Planeten gibt - sondern, weil´s nichts löst.
Und letztlich nur eine Frage der Zeit ist - bis auch diese verwüstet werden - wenn sich nichts ändert.

Ein schlechter Traum also - in dem ich mich wiederfinde - und das nie so gedacht hätte:
Hier - genau hier - ist der Ort - von dem aus noch eine Wandlung geschehen kann.
Auf der Weltenbühne.
Mit den lange schon fälligen und not-wendigen Friedensverträgen.
Ein weites Feld ... welches nicht leicht zu beackern ist. 
Und auch - im eigenen Inneren.

Was würde es mir also nützen - wenn ich ein Paradies fände im Außen?
Wenig - ich würde jeden Tag an Deutschland denken.
Tun ja auch viele - die sich scheinbar weggemacht haben.
Sie kommen ja gar nicht wirklich davon los - im Geiste.

Würde ich mich also körperlich woanders befinden - wie schön und paradiesisch  auch immer - wäre auch ich im Geiste immer noch hier. Wie die meisten derer - die sich schon woanders wähnen - und deren Thema dennoch - huch? - immer wieder Deutschland ist. Auch aus scheinbarer Ferne.
Sogar von der gegenüberliegenden Seite des Erdballs - so es einer ist. Übertrieben gesagt also: Sogar noch zerrissener - als die, die nicht fliehen.

Würde ich zum Mars reisen - es wäre nicht anders. Obwohl ich ja gar nicht an diese Reisen glaube - im Physischen bzw. Materiellen. Ich glaube vielmehr - daß man die Menschen da gehörig verarschen will - aber das ist ein anderes Thema.

Naja, gut - mit würde schon was Feines einfallen - mit einer Tasche voller Geld, denn auf diesem Planeten ist Geld = Bewegungsfreiheit.  Als Allererstes - käme ein großes Wohnmobil her - und würde der Ausnahmekater an dieses gewöhnt - als sein "warmes Körbchen mit Freßnapf". Und dann ginge es - gen Osten ....

Aber zurück: Angesichts solcher Betrachtungen - frage ich mich auch immer wieder - wie frei denn so ein Geist überhaupt ist?
Mir - so ich das beobachte - werden jedenfalls immer wieder Themen mitgegeben - die ich offenbar nicht wirklich zu wählen habe.
"Fremde Themen" - alte Themen - die gelöst werde wollen.
Warum um Himmels willen - sollte ich sonst hier sein?
Ausgerechnet - hier?

Und das - nachdem ich schon mehrfach dachte - ich hätte das ganze alte Zeugs endlich hinter mir gelassen. Das Gegenteil scheint der Fall - es kommt wie ein beschleunigter Bumerang immer wieder zurück - nur immer wieder anders.

Bei meinen Mitmenschen - beobachte ich schon lange Ähnliches: Auch sie "kleben" an ihren Themen - ob sie´s nun merken/wollen oder nicht.  Manchmal scheint es sehr leicht - das bei Anderen zu sichten.

Wie frei ist also nun der Geist?
Nun - ich weiß es nicht.
Kann ja immer nur in "Echtzeit" den meinen hier beobachten - und seine Schwankungen.
Hat er sich gerade scheinbar endlich freigemacht - von lauter Vermüllung -  setzt das Leben nochmal eins mehr drauf - auf das alte Thema. Aus diesem Leben ... und dazu - gibt es gleich noch viele andere mit aus ganz anderen Leben.
Das - meine ich mit Gleichzeitigkeit - die ich wahrlich nicht schildern kann.

Als Bild habe ich immer eine Art "göttliche Blase" vor mir - in welcher alles über alle Zeiten - also die Ewigkeit - enthalten ist.
Und manche Wesen - scheinen darauf einen besseren "Zugriff" zu haben. Oder so: In dieser lesen zu können. Viele heute - können es nicht mehr.

In dieser "göttlichen Blase" ist also ALLES enthalten.
Auch - die immer wieder von mir erwähnten Ahnen - also alle, die schon lange übergegangen sind. Deren Energie aber weiter in der Jetztzeit wirkt.
Und die - wie es mir oft scheint - immer lauter rufen:
Lösen, lösen, lösen ... endlich - erlösen.
Könnte auch Gott selbst sein - der müde geworden ist - an sich selbst.

Natürlich - habe ich nicht wirklich die geringste Ahnung - wie es sich genau verhält.
Immer nur solche Ahnungen - daß die scheinbaren Grenzen - nur ein Trugbild sind. 
Und - immer weniger Hoffnung - es wirklich noch rauszukriegen.
Denn - so ist es mit allem - öffnet sich mal wieder ein Türchen - erscheinen gleich neue  Abgründe und Du siehst - Du kriegst es nie erfaßt. 

Also immer mehr das Gefühl - hier geht´s immer um weit "Größeres", "Ineinander-Greifendes" (finde kein Wort ...), als der Mensch sich je vorzustellen vermag. Und derweil - wird´s in der Welt scheinbar immer flacher und erbärmlicher an Geist.  Aber ob das so stimmt - wer weiß das schon.
Sind nur Ideen - die auch nicht wirklich meine sind.

Ich kann nur weiter beobachten - und maximal sinnieren - was es mit all dem hier wohl auf sich hat ...
und bleibe bescheiden - denn es hat noch niemand vor mir rausbekommen - trotz unzähliger Versuche.

Heute wieder lichter ...

... gestern ein gespenstischer Tag - wie lange nicht mehr?
Naja - einige gab´s schon im vergangenen Jahr.
Aber gestern war´s nochmal gespenstischer.
Bei dunklem Regenwetter - den ganzen Tag lang - saß ich hier versunken in schwarze Gedanken.
Und kam nicht raus - aus der Dreherei..

Ich war abgetaucht - in die schlimmsten, denkbaren Szenarien, die uns hier bevorstehen könnten. Und vielleicht sogar werden. Auslöser war womöglich dieses Video-Gespräch,  jedenfalls teilweise.
Und darin die Beschreibung - daß die Züge mit Massen von völlig kulturfremden  Menschen nun nachts fahren - Gespensterzüge - und diese in die Lager bringen. Von solchen Zügen träumte ich schon viel früher öfter.

Es war so eine gespenstische Verdichtung von allem, was in diesem Land hier schon mehrmals stattgefunden hat. Oder haben soll. Je nach Betrachtung.
Hat - weil auch damals immer die scheinbar ganz normalen Menschen fleißig mitgeholfen haben - also Lokführer. Es gruselte mich, dieses Bild.
Und es gruselt mich, "irgendwo" zu wissen, daß das ganze Land schon längst komplett übersät ist - mit Lagern. Auch das - eine Wiederholung - nur anders diesmal.
Es gruselt mich - irgendwo zu wissen - daß diese Menschen benutzt werden sollen - gegen die Hiesigen.
Es gruselt mich, was sonst überall auf dem Planeten an Kriegen tobt.
Es graust mich - wenn ich höre - wie ein Land = Syrien = die unschuldigen Menschen von Dutzenden "Fremdnationen" zerbomt wird. Falscher Begriff - es sind die Wirtschaftsmagnaten der jeweiligen "Nationen" - die diese eh auflösen wollen.
Es graust mich - wenn ich an die Ukraine denke - die Ostukraine und die Menschen dort - von denen man ja in den "Medien" kaum noch was hört.
Und noch viel mehr graust mich - wohl oft unbewußt - was gestern alles mit einem Streich hochkam, ans Licht des sehr trüben Tages.
Was ich sonst manches Mal - zu verdrängen suche in solcher Gänze - da es ein einzelnes Hirn auch überlasten kann auf Dauer.
Und gestern - war alles auf einmal hier.
Mehr gefühlt - als "gedacht".
Oder - gespürt.
Das kleine Hirn - kann das eh nicht erfassen. 


Und ich fand mich - fassungslos in einem Gespensterland.
In dem an der Oberfläche gerne noch so getan wird - als sei alles im Lot.
In dem aber in jedem Kaff - Lager installiert wurden - und wildfremde Menschen ungeduldig auf "ihr Haus und ihr Auto" warten - welches ihnen zugesagt wurde dort, wo sie aufbrachen - von bösen Geistern. Und in dem - ein Großteil der militärischen Kasernen ebenfalls mit diesen Menschen belegt ist - wer da an Zufall glaubt -  der möge auch weiter an den Weihnachtsmann glauben.

Gespensterland. 
Wie schon früher ein paar Mal.
Auch die Geister waren alle anwesend.
Sie leben ja weiter - in denen, die mit Trillerpfeifen ihre Mitmenschen niederbrüllen.
Und in solchen "Kirchenteufeln" - die die Lichter ausmachen gegen wackere Menschen.
In bezahlten Schergen - die für ein lächerliches Salär Menschen auf den Straßen niederschlagen, prügeln.
In allen "Verbänden" - die nur scheinbar für die Menschen eintreten.
Und und und ...

Es ist - wie eine Zeitreise.
In dunkle Zeiten - die nie vorüber waren - nur eine Weile überlagert.

Und so saß ich gestern hier - und fragte mich:
Was tust Du hier?
Es schien so für Stunden - als säße ich hier - trotz aller "Information" überall - und warte auf den Krieg.
Unfähig - etwas Wirksames dagegenzusetzen.
Absolut gespenstisch - und doch auch wahr - auf der Weltenbühne.

Dazu noch - war ich verärgert - über meine eigene Befindlichkeit.
Über eine gewisse Kraftlosigkeit in den vergangenen Monden.
Über´s körperliche Angeschlagensein - welches aber nicht wirklich ausschlaggebend ist für´s Verharren. Das Verharren - kommt aus der Seele, nicht aus dem Körper.
S´Hirn arbeitet ja noch - manchmal.  Werkzeuge sind noch reichlich hier - die Resignation ist die Krankheit, die paralysiert.

Das Seltsame heute: Ich bin ganz froh - solchen tiefscharzen Tag erlebt zu haben.
An dem wirklich alles mal hochkam - und ich es erst gar nicht verdrängt habe.
War eh aussichtslos - und sollte daher so sein.

Schon in den vergangenen Tagen - Monden - habe ich immer wieder resümiert, wieviele Baustellen die Menschheit sich geschaffen hat - was alles in Trümmern liegt.  Und oft - sehe ich eine heillose Verwirrung - statt Sortierung.
Manchmal - sehe ich beides.
Und ich sehe - daß ein jeder für sich selbst rausfinden muß - was zu tun oder zu lassen ist.

Mut im tiefen Gespenstischen - machte mir ein aktiver Mensch - der viel bewegt hat in 2015 
und auch vorher - im "Kleinen" - und der selbst sagt, daß er oft genug in die Resignationsfalle fällt - aber sich wieder da raus zieht - und weitergeht. Auch und obwohl er nicht weiß - ob es überhaupt etwas bewirken wird, was er da tut.
Dieser eine - sagte es stellvertretend für viele Andere.

Also - so ein rabenschwarzer und zutiefst gespenstischer Tag - kann auch gute Medizin sein.  Jedenfalls fand ich mich hier mit dem Gedanken wieder - daß ich nicht wirklich Lust habe - auf die bevorstehene Schlachtung zu warten. Das ist ja - mehr als gespenstisch. Wie ein Zombie - ein atmender Toter - fühlte sich das an.

Was ich nun genau tun kann und werde - weiß ich noch nicht. Also - auf der Weltenbühne. In 2015 habe ich es mehr als meine Hausaufgabe betrachtet - auch aufgrund von körperlichen Einschränkungen - wenigstens hinzusehen und den Schmerz zu fühlen, den Andere lieber vermeiden. Dieser setzt sich aus mehreren Ingredenzien zusammen - wie Wut, Zorn, Ohmacht, sich hilflos fühlen ... alles, was kein Mensch will - jedenfalls nicht vordergründig.
Und dann - wieder da raus zu kommen - im Wissen darum, daß niemand wirklich wissen kann - was sich genau entwickelt.  Dafür ist die Weltenbühne zu immens - und zu vielschichtig.

Das Verrückte an dem, was jetzt hier alles geschieht, ist - ich werde das Gefühl nicht los - daß alle Ahnen(-geister) sehr alert mit beteiligt sind. Geradezu lebhaft.

Der "Hammer" war noch ein Traum in der Nacht zuvor - da bekam ich Besuch von Angela Merkel. Die - war weder Gut noch Böse - die machte einfach "ihren Job" - recht emotionslos und unerbittlich, was ihr eigenes Arbeitspensum betraf. Ein wenig mechanisch - und kühl. Menschlich sehr unreflektiert, was sie eigentlich genau tut. Einfach - ein gut dressiertes Arbeitstier - mit reichlich Terminen und Stress - die vom eigentlichen Denken eigenen Empfinden abhalten.
Ich staunte wahrlich nicht schlecht über solchen Traumbesuch - der sich in der letzten Koloniebehausung zutrug.

Apropos Kolonie - und Besatzung bzw. Besetzung:
Dachte ich immer mal - ich hätte was begriffen mittlerweile - erschließen sich mir die Dinge jetzt erst - wieder - neu. Ich sehe wie selten zuvor - wie wir dressiert werden, worden sind - und dies in der Masse recht fraglos hinnehmen. Der eine mehr - der andere weniger.
Es sind soviele Schichten -  auf allen Ebenen des Lebens - das kriege ich nicht beschruben.
Ich kann nur bei mir selbst beobachten - mit welchen Programmierungen ich belegt wurde.
Und wie weit ein Weg zum Freisein ist ... oder vielleicht auch nah.
Innerhalb dieser Weltenstrukturen - ist es nahezu unmöglich.
Irgendjemand wird immer wieder kommen - und Dich herausfordern.
Sich mit etwas aufblasen - was ihm gar nicht zusteht - was aber alle für "normal" halten.
Und - solange ich am Leben festhalte - werden sie auch mich immer wieder kriegen.

Das war auch sehr erstaunlich gestern - sogar an solchem tiefschwarzen, sehr gespenstischem Tage - hängt dieses Wesen - am Leben. Es muß also was haben - das Leben.

Abends kam der Kater heim - der war den ganzen Tag wieder quietschvergnügt im schlimmsten Wetter draußen und pitschepatschenass. Das interessiert ihn  aber nicht weiter. Es gab leckeres Frischfleisch zum Abendessen - und dann bettete er sich zufrieden - nach einem gelungenen Tag im Schmuddelwetter. Träumend wartend darauf - daß die Tür in sein Freirevier wieder geöffnet wird.

Der Mensch aber - hat diese Tür selbst zu öffnen.
Und - das scheint manchmal nicht leicht.

Soweit - in aller Unvollständigkeit - und heute geht´s wieder lichter weiter.

Mein Dank noch - an alle, die bereits etwas auch "im Außen" tun = zu bewegen versuchen  - was auch immer -  der Berg ist gewaltig und erfordert viel Ausdauer.
Ob ich diese noch aufbringe - weiß ich nicht.
Manchmal - würde ich gerne hinschmeißen.
Und dann wieder  - kommt neues Licht und ich denke:
Ja - bittesehr - geh doch einfach weiter.
Was willst denn hier sonst tun?!
Wofür - biste denn gekommen?!
Eben. 

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Blitz-Sinnierien über kölsches Wortgut ....

... eben nochmal von mir völlig gedankenlos wiedergegeben und niedergeschruben als "Bloos mir jet" - im Sinne von "Du kannst mich mal ...." - also - "Ich mache eh nur, was ich will."
.. fiel mir nur sehr kurz ein:  Aus welcher Zeit stammt das eigentlich?
Nun - offenbar aus einer Zeit - in der viel geblasen wurde - hier: Aus Hörnern oder Trompeten - zum Beispiel zum Marsch in weitere sinnfreie Kriege.
Es ist also - eine Verweigerung - solchem Gebläse nachzukommen.
Nun habe ich schon mein Leben lang mit solchen "flachen Sprüchen" zu tun - und fragte mich heute erstmals rein intuitiv - wo die wohl genau herkommen. Interssiert hat mich sowas schon immer ... aber diesmal hab ich nicht gehugugelt oder sonstwas.
"Bloos mir jet" - ist demnach Widerstand - gegen scheinbare Besatzungsmächte - die es einst in der Kolonie reichlich gab - und gegen eine scheinbare "Staatsgewalt" - die den Menschen einen Marsch blasen wolten - den sie nie bestellt hatten.
So weit - so kurz ...
Für mich nur ein Zeichen dafür - daß ich mittlerweile doch erheblich sensibler auf Sprache und Sprüche (re-) agiere- als noch vor Kurzem.
Oder - vielleicht lichtet sich einfach was .. Sprach-Schleier gehören auch dazu.

Es gibt auch im Kölschen noch eine andere Redensart, die da lautet: "Un am Arsch - e Tröötsche"  .. die weist wohl auf Ähnliches hin - und dazu noch auf die Dinge, die auf dem Kopf stehen.
Wie kann mensch das übersetzen?
Also - und am Arsch - eine Tröte - irgendwas - zum Marsch blasen also.
Warum am Arsch?
Weil´s wider die Natur ist. Wider allem, was die Menschen wollen. Heutige Entsprechung zum Beispiel: Gefälschte Umfragewerte. Uahahaha ...
"Un am Arsch e Tröötsche" heißt etwa: Was willst Du mir denn erzählen - was eh nicht stimmmt?!!
Ist gar nicht sooo leicht - das Zeugs aus dem Jargon zu übersetzen .... Aber - es ist sehr leicht - den Sinn zu erfassen. Jedenfalls, wenn mensch mit sowas aufgewachsen ist.

Da mein Faible aber ohnehin schon von je her viel auf Sprache lag - achte ich seit ein paar Monden nochmal ganz anders drauf. Inspiriert von anderen Menschen. Die ganzen "alten Sprüche" gibt es nicht umsonst - sondern sie haben alle einen tieferen Sinn - der bis in die Jetztzeit hineinreicht.
Besonders auch alles, was in "Dialekten" gefaßt wurde. 
Und damit - manches Mal "verpackt wurde" - weil´s nicht geraderaus gesagt werden konnte.

Auweia - da, der erste fremde Mann auf des Kater´s Dachrevier ....

... das wird dem Kater nicht recht behagen.
Aber - da muß er durch. Das Gebäude wurde ja erstanden und wird nun umgebaut.
Für mich - scheint es sich eher günstiger zu gestalten, da der Kater heute schon auf den für mich einsehbaren Teil seines Dachrevieres ausweicht und dort sein Sonnenbad nimmt.
Aber - wer weiß?
Ließ er sich bislang nur dort blicken, wenn er auch mal auf einen Imbiß reinkommen wollte - läßt er sich heute schon oft dort blicken, will aber gar nicht kommen und sendet "Bloos Dir jet" ... das ist kölsch und heißt etwa - Du kannst mich mal gerne haben.  Ich bleibe noch draußen.

Eben eine Dose mit feinem Zeugs bei der Nachbarin vor die Tür gestellt - zum Probieren. Und so einen wiederverschließbaren Deckel mit draufgetan auf die Dose - auf der steht "ganz zufällig" der Name der kleinen, wilden Roten, die im Sommer überraschend schon übergegangen ist .... so hält sie sich bei mir täglich in lebendiger und fideler Erinnerung. Täte sie aber auch - ohne den Dosendeckel ...

Und sonst?
Nun - lasse ich mal den Welten-Irrsinn außen vor - staune ich schon seit November über einen sehr milden Vorwinter. Heute habe ich mir mal komplett "freigegeben" - von allen poteitiellen Sorgen, Ängsten, Nöten, scheinbaren Notwendigkeiten. Tut gut. Ist wie Urlaub.
Dazu scheint die Dezembersonne - so gut sie kann aus der Vernebelung mit künstlichen Strahlen am Himmel - und freue ich mich heute am - scheinbar - kleinen Glück.

Und sei es nur - daß ich gestern den PC wieder an meine alte, weltbeste Stereo-Anlage anklemmen konnte (durfte/mußte) - weil die anderen Boxen wieder mal wegen einer sehr banalen Banalität ausfallen.
Das - passiert hier alle Naslang - weil das Kabel bricht oder der Stecker nicht mehr taugt ....
nun habe ich wieder eine andere Lösung gefunden und freue mich, daß es funktioniert.
Und ich werde mich wappnen - mit jeder Menge Stecker - die immer wieder aussetzen. Habe eine Quelle gefunden. Und nun auch gleich mehrere Optionen. Auch ein paar Stecker zum Verlöten ...
So "technisches Zeugs" - läßt mich selten ruhen als Zwillingssonne - bevor das nicht gelöst ist.
Und gestern lief es mal - wie geölt. Ganz mit ohne Fluchen. Das war - wunderbar!

Eben noch gelacht über eine Wortschöpfung - zur Verliebtheit ... war wohl sowas wie "Großhirnrindenverklebung" .... werd´s jetzt nicht mehr nachhören, wie es genau war - aber es traf es schon recht genau. Uahaha ...

Achja - und dies hier noch - sinngemäß und unvollständig wiedergegeben - neulich mit weit offenen Lauschern vernommen: Da sagte doch jemand glatt sowas wie - daß wir in einer äußerst lichten Zeit befindlich seien.  Wieso? Weil es eben eine Zeit ist - in der alles ans Licht kommt.
(Nun - Letzteres - empfinde ich ebenso. Daß alles Mögliche ans Licht kommt - was der Menschheit so verborgen bleiben sollte.) Also - wäre nicht soviel Licht hier gerade - könnte ja auch nicht alles ans Licht kommen, was solange im Dunklen lag - und weiter liegen soll, wenn es nach den Dunkelgötzen geht. .
Ist das plausibel?
Ja - ist es.
Kommt immer auf den Fokus an.
Vermutlich wird es in "2016" noch viel heller werden .... sog I.
Aber des is eh wurscht - wos I sog.
Gott sei Dank.

Brekkies und: So sind se ...

"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind - es gibt keine anderen."
Soll der Herr Adenauer gesagt haben - jedenfalls ist viel dran.

Gestern kurzes Gespräch draußen mit der Katzen-Nachbarin über Futter bzw. "Brekkies" - also Trockenfutter. Hatten wir schon mal - beim letzten Mal sagte sie noch: "Die sind aber wichtig, Sati, für die Zähne, das brauchen die."

Gestern die neue Version: "Die sind gar nicht gut". - hat der Tierarzt gesagt.
Aha - na, wenn der das sagt ... Ich sagte neulich schon das Gleiche - aber es zählt nur, wenn die Weißkittel es sagen. So sind se ...

Das ist ein leidiges Thema hier - bei mir, nicht beim Kater. Der liebt das Zeugs über alles und frißt viel zuviel davon. Da er aber zuwenig frißt, wenn ich sie "verstecke" - und gestern sogar recht mißgestimmt war, weil ich ihm eine Portion voenthalten wollte - kann ich sie ihm nicht einfach entziehen.
Außerdem sind die Dinger Teil eines Liebesrituals - auf welches das Tier schon gar nicht verzichten will. Er findet es genial, wenn ich sein Freßbrett damit fülle - es ist eine Zeremonie.

Bleibt also Thema - weil ich die optimale Lösung noch nicht gefunden habe: Gesundes, kaltgepreßtes Zeugs, welches sich gut im Magen auflöst - das hatte ich schon gefunden - aber es muß auch solches sein, welches das Kind gerne frißt. Die letzten - hat er verächtlich stehen lassen. 
Und das, was es noch gibt - ist wieder "Typisch Öko" - schon die Form ist nicht einladend und eher ungeeignet, sowas wie Stäbchen. Nun - ich bleibe einfach dran. 

Kern des Posts ist ja auch nicht die Beschaffenheit von dem Zeugs - sondern immer wieder diese Verwunderung über meine Mitmenschen - daß sie einem "Fachmenschen" sofort gerne glauben - aber mir offenbar nicht. Ich hatte ihr schon mal einiges zu dem Zeugs berichtet - und auch vom Wassertest - da kann mensch sehen, ob die Dinger sich gut lösen oder tagelang unverändert obenauf schwimmen - also eher unverdaulich sind und die Magenwände verkleben.

Nun - damit darf ich wohl auch weiterhin leben.  Ist mir schon so oft begegnet im Leben - daß ich den Menschen was mitteile - und sie es nicht glauben. Kommt dann aber ein "Spezialist" daher uns sagt was Ähnliches - erzählen sie s mir, als sei es eine Neuheit.

Hatte der guten Frau einst auch  ein Gläschen mit "MSM" geschenkt - statt Schmerzmittel, zum Ausprobieren, wenn sie will. Und ihr was dazu erläutert. Sie meinte sogar beim Lauschen - vielleicht wäre das ja auch was für ihren Schwiegervater - ein recht kranker Mann mit vielen Schmerzen.
Und dann - verlief es im Sande - wie sovieles. Käme nun der Arzt des Schwiegervaters daher - und würde mal drauf verweisen - dann wäre es wohl glaubhafter für sie.
So sind se - und ich mag sie dennoch. Man muß sie auch einfach lassen, wie sie sind. Mehr, als ggf. Informationen weitergeben, wenn es sich im Gespräch so ergibt, kann ich nicht tun.

Früher mal - habe ich mich oft geärgert über sowas. Du erzählst ihnen was - und sie glauben kein Wort. Dann kommt ein "Hohepriester" des Wegs  - und schon glauben sie´s, verkaufen es Dir gar als brandheiße Information aus erster Hand.
Es hat mich manches Mal getroffen - daß ich offenbar über nicht genügend Glaubwürdigkeit verfügte. Und manchmal sagte ich auch noch beleidigt/verletzt "Ja - aber das habe ich Dir doch gesagt."

Nun - gestern war´s anders.  Es ändert sich mit der Zeit - und ich kann es mehr mit Humor nehmen. Amüsierte mich gar drüber ... sie erinnerte sich offenbar gar nicht daran, daß wir das schon mal alles besprochen hatten.
Und ich dachte - mir ist es im Prinzip wurscht - wie oder von wem die Menschen etwas dazulernen. Hauptsache - sie glauben nicht mehr den ganzen Mist - wie in diesem Falle den Industriewerbeslogan "gesund für die Zähne".

Heute kommt Kater´s Lieblingsfutter - und ich werde mal eine Dose runtergeben - für die Puschelperser - zum Kosten. Die kriegen immer noch das Zeugs, in dem mehr Müll als Fleisch drin ist (4% Fleischanteil - hallo? der Rest ist Abfall und Gensoja). Und ich habe es aufgegeben - mit dem "Missionieren". Aber so ein Pröbchen verschenken mit gutem Zeugs - finde ich noch ganz in Ordnung. So entscheiden - die Katzen.

Und heute - bedanke ich mich mal still bei meiner Nachbarin - für die erfreuliche Lektion gestern. Es verletzt mich nicht mehr sonderlich - wenn die Menschen mir nichts "abkaufen" wollen - was sie ohnehin immer für sich selber prüfen müssen. 
Es ist eben - ein Teil meines "Karmas" - OM.
Und ich kann es jetzt nehmen, wie es ist, ohne mich persönlich zurückgesetzt zu fühlen. 
Ohne - wie früher mal - auch noch heiß auf ein bischen Anerkennung zu sein.

Lerne einfach still für mich weiter - wenn mir etwas begegnet, was meine Aufmerksamkeit erweckt. 

Dienstag, 8. Dezember 2015

Hier geht´s raus ...








.. von morgens bis abends.
Der "Imbß-Rhythmus" hat sich verändert - wegen Kaiserwetter wie im Frühling - der Kater kommt nur noch einmal am Tag rein. Und ist danach - umso schneller wieder draußen. Ich würd´s auch so machen wie er - weil er ja über Nacht immer noch nicht raus darf.  Was purer Egoismus meinerseits ist - sonst würde ich ihn wohl kaum noch sehen. Und kleine Menschenbedenken - er würde sonst verwildern...

Nun - nach der Sonnenwende wird sich auch das wieder alles ändern ...vielleicht noch einige Male.

Er ist aber nicht sauer - im Gegenteil - geht einfach gleich mit ins Bett und läßt sich gerne eine Stunde kraulen, gegebenfalls auch gerne lausen - von irgendwelchem Zeugs im Pelz, welches er sich im Gebüsch eingefangen hat und welches wie Zecken festsitzt. Man sieht sich ja sonst nicht ...
Die wilde und schlimmste Beißerei - hat er sich (fast) abgewöhnt. Auch, wenn er es einfach immer wieder gerne mal versucht. Da kann er gar nicht anders, es ist seine Natur. Gestern abend fiel mir der passende Name für ihn ein - er wäre Leo gewesen. So gibt er sich - wie ein Löwe - in seinen Verhaltensweisen. Und gegen die freundige Beißerei hilft auch das - was Löwenmütter tun - entweder in den Nacken beißen (greifen)- oder auf die Schnauze tippen - sofern mensch noch unverletzt drankommt.
Der beste und sicherste Trick aber ist - einfach  weiter das dritte Auge zu kraulen - da bleibt er geschmeidig. Wenn ich mal nicht gewinnen kann - fliegt er eben raus - und kommt nach zwei Minuten wieder wie ein Unschuldslamm.
Die meiste Zeit ist es ja auch ein solches. Ein sanftes, liebewolles Gemüt.
Und manchmal liege ich da im Bett - dieses Tier liegt ganz nah bei mir - legt sich über Nacht in meine Hand, die ich irgendwo abgelegt habe im Schlaf ... und schmiegt sich an und in diese ... und ich denke - mein Gott - was für ein Vertrauen.  Oder besser: Zutrauen.
Ja - der traut mir schon viel zu, dieser Ausnahme-Kater. Vom ersten Moment an - als er hier auftauchte.
Ich ihm aber auch.
Könnte gut sein - daß es auch deshalb so prima läuft mit uns.
Voller Vertrauen eben ...

Bei den Nachbarn sitzt noch das Trauma mit der kleinen wilden Roten drin - immer wieder bekomme ich sowas wie "Dämpfer" auf mein Vertrauen in den Löwen verpaßt. Wenn ich sage: Der paßt einfach gut auf sich auf (und läßt sich nicht von anderen Menschen anfassen .... geht aus dem Weg, wenn solche lärmen ...oder er Geräusche hört, die ihm nicht geheuer sind ...) - kommt immer sowas wie "Hoffen wir - daß es auch so bleibt."
Das alles - ist ebenso wie mit den vielen anderen Besprechungen -  die Menschen so gerne äußern, ohne auch nur einmal drauf zu achten - was sie da reden.

Nun - ich habe auch keine Ahnung, was dieses Tier so treibt, wenn er sich neun oder zehn Stunden  nicht blicken läßt - auf seiner ersten Schicht. Aber ich habe viel Vertrauen in das Tier - denn jedesmal taucht es irgendwann wieder auf - fidel und gut gelaunt- nach dem ersten Verschollensein.
Gen Abend ändert sich auch das - da ist er mehr in der Nähe unterwegs.
Immer köstlich - wenn die Katzen sich draußen begegnen.

Neulich noch - ging ich abends runter, weil ich dachte, der Hiesige hätte Signal gegeben. Hatte er auch. Aber gleichzeitig tauchte der große Rote auf - der dann auch gerne ein paar "Leckerlies" von mir bekam. Ich war ja noch nie so ganz monogam ....
Während ich also mit dem Roten erzählte und diesen zufütterte - hörte ich doch noch den Hiesigen fauchen und rumoren - unterm anderen Auto ... uahaha.
Vor dem großen Roten - hat er wohl Respekt. Setzt sich aber trefflich durch.
Und - das Beste - sie schlagen sich nicht.
Jaulen nur grauslich.
Neulich gar beide - unterm selben Auto.
Also wieder was dazugelernt - wenn gerade Grabenkämpfe stattfinden - krieg ich den Besten nicht rein. Gab also dem Roten noch ein paar Leckerlies und schickte ihn dann liebevoll dirigierend weg ...
zuversichtlich, daß auch das noch Freundschaft werden kann.

Der Hiesige hat hier so eine Art "Durchgangsrevier" aller Katzen aus der Nachbarschaft für sich zu verteidigen - und meistert das bestens. Und außerdem hat der Hiesige noch zu meistern - daß er nicht ebenerdig rein und rausgelassen wird. Und - daß er im Herbst noch den Menschen und sein Revier wechseln mußte.

Der Hiesige - hat eine Menge zu meistern - und er meistert es - mit Bravour.
Für 2016 wünsche ich mir für ihn - und auch für mich - leichtere Zeiten.

Samstag, 5. Dezember 2015

Woran merkt ein mensch - daß er alt geworden ist?

... kann hier nur meine Antwort geben - und die ist wieder eine Frage:
Wozu - all das Streben? - lautet sie.

Könnte es auch so formulieren:
Was - suche ich noch?
Und vor Allem: Wieso - wozu - eigentlich?
Wo - glaube ich denn - hinkommen zu wollen und/oder zu können?

Ist das nicht alles - vielmehr ein Scherz?
Diese unendliche Mär von irgendeiner "Entwicklung"?

Der Kater ist gerade mein Meister - in seiner vollumfänglich entwickelten und natürlichen Lebenskunst.
Der sucht nichts - der ist einfach.
Naja gut - Futter sucht er schon.
Hat er ja - bekommt er ja - indem er einfach seine Schlafstatt aufsucht.
Wenn es nur das wäre für einen Menschen - ha!

Inmitten des Welten-Wahns ist also immer wieder meine Frage:
Und?
Was sucht der Mensch denn - was nicht hier ist?
Oder - weiter gefasst:
Wozu - wieso - weshalb - warum - sucht der Mensch immer wieder dort, wo er nicht ist, was er ohnehin nicht finden kann?

Da draußen gibt es ein schaukelndes Mädchen - die schaukelt schon seit vielen Jahren dort - und wird nun langsam eine junge Frau. Ich beobachte sie im Winter - bzw, registriere und höre sie einfach, wenn ich nach dem Kater schaue - und erinnere mich an mich selbst einst - tagelang an der "Kletterstange" hängend einst - und wie sie hier auf ihrer heißgeliebten Schaukel  - von allen verhöhnt, die sich selbst vergessen haben.

Der Kater - hat noch keine Lust, reinzukommen - streichen wir also eine "Imbiß-Schicht" - und bleibt er glücklich draußen.  Ebenfalls - dem  schaukelnden Mädchen lauschend.

Sati - die früher auch ganz andere Namen hatte, auf die sie hörte re-agierte, wenn sie von irgendwem gerufen wurde - erinnert sich derweil daran, daß die Zeit stillstehen kann.

Und - bitte - was soll es da zu lernen oder anzustreben geben - wenn die Zeit doch eh stillsteht?
Das erste Mal stand die Zeit einst in Zahlen still - am 01.01.1969 ... und ich saß vor der Uhr bzw. dem Kalender - in großem Staunen und "Philosophieren" - was da wohl los war - viele Stunden lang rührlos - bis es sich wieder löste - und die Uhr scheinbar weiterlief. Übrigens - vor meiner "Einknastung" ins Schulsystem - da konnte ich schon ganz  gut alles lesen ... was das Leben betrifft.

Aber auch viele Male zuvor und danach - stand die Zeit immer wieder still ... so, wie ich es vermute - wohl auch bei der jungen Heranwachsenden draußen, die dies auf ihrer Schaukel erlebt - im Winter umso mehr - wenn die lärmenden Geister woanders unterwegens sind.

Es war also - immer alles da - solange ich nicht völlig hirngewaschen war.
Und selbst da - war es noch oft hier. 
Und deshalb frage ich mich immer mehr - was es denn da überhaupt zu suchen geben soll - was nicht eh hier ist?

Die unschuldigen Wesen sind die besten Erinnerer - wie oben geschruben: Das schaukelnde Mädchen - und natürlich - sonnenklar - der beste Kater im Katerversum .....
Danke - an beide.

Mütze wieder da - Tag gerettet ....

... eben im Supermarkt höre ich die Großmutter zu ihrem Enkel sagen: "Wo hast Du sie denn gelassen, Deine Mütze?" Eine Bilderbuch-Großmutter, aus östlichen Gefilden. Ich antworte: Die Mütze liegt beim Brot, da, wo die Tüten liegen ..." - und große Erleichterung macht sich breit.
Hatte noch sehr kurz überlegt - die Mütze vorne abzugeben - aber da schau her - es funktioniert.
Und es gibt ein feines Lachen.

Neulich war´s nicht so lustig - da hat ein junger Mann einer alten Frau das Portemonnaie geklaut und ist abgehauen. Ich wollte gerade hinterhersprinten, als mir einfiel - ne, mach das nicht mit Deiner Klammer im Rücken .....  Ansonsten fand sich auch kein Held - die meisten standen wirklich da, wie die Ölgötzen.
Und ich staunte sehr. Ohne Klammer - wäre ich tatsächlich hintergelaufen - so war das immer bei mir - ich denke in der Regel gar nicht erst in solchen Situationen, sondern reagiere einfach.

Auch der fragende Mann wollte nicht den Helden geben - er hätte den vielleicht gerade noch erwischen können, aber der reagierte leider auch nicht.
Das hat mich - sehr geärgert an dem Tag.
Ich ging dann noch zu der völlig aufgelösten Frau nach draußen, die dort zitternd auf dem Parkplatz stand - und sprach ein paar Worte mit tröstlcher Absicht und berührte sie mal sanft - mit beruhigender Absicht.
"Alle meine Papiere sind da drin" - "Ja, das kenne ich ...  vielleicht bekommen Sie ja wenigstens ihre Papiere wieder." So wie ich einst, nachdem mir ein Sackgesicht meine Taxibörse geklaut hatte - da bekam ich auch meine Papiere wieder - als ich längst neue hatte.

Als das geschah und ich sprinten wollte, es aber ließ, als ich mich an die Klammer im Rücken erinnerte - stand ich an der Kasse und wartete auf einen Cent Rückgeld von der Verkäuferin. Die war - völlig bewegungsunfähig und brauchte fast zwei Minuten, bis sie endlich wieder "in Betrieb" war - und mir den Cent gab. Und die ist gute zwanzig Jahre jünger als ich ...
Ja - das hat mich sehr geärgert an dem Tag - daß sich niemand bewegte.
Besonders - daß ich mich nicht bewegt habe.
Sowas - kann mich sehr bewegen.

Die "kleinen" Freuden und Leiden halt.
Die sowas wie das Lebenselixier sind.
Diese - will ich nicht vergessen über das große Weltentheater und das erbärmliche Kriegstreiben - niemals.
Besteht wohl auch keinerlei Gefahr - soweit ich das immer wieder erlebe.

Neulich erblickte ich auf dem Parkplatz meine einstige "Bettnachbarin" aus dem Krankenhaus. Und zögerte erstmal - sie anzusprechen. Überlegte es mir zweimal - weil ich schon wußte, was wohl kommen wird. Gejömer - der seltsamen Art. Gepaart - mit viel Energie und Kraft - es ist eine alte Dame - Hut ab für Letzteres.
Ich konnte nicht anders, als sie doch noch zu grüßen - und schon ging´s los - mit dem Gejömer. Ich klinkte mich dann rechtzitig aus diesem wieder aus - und mag sie dennoch.
Unvergessen ihr Spruch im Krankenhaus - vor ihrer OP und mit wirklich ernsten Sorgen einst - um sich selbst und ihren Mann, der im Sterben lag, und mit dem sie weit über 50 Lebensjahre verbracht hatte:
"Ach - wäre ich doch nur noch zur Fußpflege gegangen, was sollen die denn von mir denken (bei der OP) ..."

So sind se - und irgendwie - sind se trotzdem liebenswert. 

Die Großmutter von heute vormittag - hätte ich auch genommen einst als Kind.
Aber - bin mit der meinen auch sehr zufrieden!
Therese Gutzeit - heißgeliebte Löwin - von unzähligen Schwiegerkindern und Enkeln.

Ich wünsche mal allen Kindern auf dem Planeten heute  - solche Großmütter.
Und - gut, daß ich die Mütze gesehen habe.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Alle "fisselofische Schreibansätze" heute ...

... Gott sei Dank - gescheitert!
Oft ist mir danach - etwas zu schreiben - um es für mich zu klären - und dann merke ich - schreib´s einfach nur für Dich, wenn Du es willst.
Sobald ich´s in die Welt rausschreibe -bekommt es so eine Art "belehrenden Beiklang" - besser wäre ja noch "beleerend" - und dann -wird´s eben wieder gelöscht.
Stelle immer wieder fest - es wurde alles schon etwa einige Billionen Male wiederhot auf diesem Planeten.

Für mich eben eine Kater-Belehrung:
Nanu - was ist denn mit ihm los?
Legt sich entspannt hin auf ein Schläfchen - und will nicht gleich wieder los auf seine dritte Schicht heute?
Übrigens - habe ich keineswgs eines dieser wärmeliebenden Exemplare erwischt.
Statt sich ggf. auf einen warmen Platz zu legen - hatte ihm anfangs sogar extra die Heizung angemacht dafür - legt er sich immer bei seinen kurzen Zwischenaufenthalten ganz in meiner Nähe ab - auf dem Boden eben.

Und eben - hat er sich derart lange und tiefenentspannt abgelegt - daß ich schon fast verwundert dachte: Huch - er will gar nicht mehr raus heute.
Kleiner Scherz ..... seinerseits.
Oder eine Nachmittagserschöpfung - da traf ich ihn draußen per Zufall wieder mit dem freundlichen Schwarzen - und er war kurz hin- und hergerissen - wo er jetzt hingehen soll: Dem Schwarzen hinterher durch den Grabe und auf Abenteuer - oder mal kurz oben zum Napf, wo doch die Tür schon aufsteht?
Aufgeregtes Maunzen bekam ich zu hören .... und verabschiedete mich mal wieder gerne vom wilden Kinde - bis später halt. .

Soll es Krieg geben?
So lärmt es in der Menschenwelt - seit ich diese kennenlernte .....
Hmmmhhh ...
Wir werden sehen.

Den denkbar besten und klügsten, selbstständigsten Kater habe ich "adoptieren dürfen" vor etwa zweineinhalb Monden - weil ich nicht mehr dran glaubte - an den ewigen Krieg.
Nach über einem halben Jahrhundert - menschengezählt - auf diesem Planeten.

Dazu gäbe es noch soviel mehr zu schreiben und zu sagen - aber ich lasse das alles mal an dieser Stelle - und sehe dieses beste Tier in seiner naturgegebenen Tiefenentspanntheit -  als Gruß vom Göttlichen daselbst.

Wer ein wenig dazu "sinnieren" möchte - und derart in eine tiefe Ruhe kommen - dem darf ich dieses hier nicht vorenthalten - es steht im Netze - und ist deshalb für jeden von uns dort, dem es etwas zu sagen vermag ...... und gibt es sogar zu lauschen:
"Was sucht ihr" ....

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Heute kam wieder so eine "Droh-Mail" ...

... eigentlich fing sie mit einer wirklich netten Geschichte aus dem und zum Leben an - und hätte also einfach eine feine Erinnerung sein können. Die Absenderin - mag ich - und so las ich mal.
Bis es dann losging -  der Titel selbst war schon seltsam - und dann kam es wieder:
Du mußt diese Nachricht weitersenden - dann bringt es Dir sofort Glück.
Wenn Du es aber nicht tust - wird es Dir Unglück bringen.
Das Ganze war sogar noch beziffert - wieviel Glück bei wieviel Weiterleitung .... und in der nächsten Stunde sollte es passieren.

Halloooo?!!!!
Ich löschte also die Mail zügig - und habe was dazugelernt:
Früher mal hätte ich der Absenderin - eine an sich hochintelligente Frau in jeder Hinsicht - noch geschruben, sie möge mich nicht mit solchem Zeugs beladen - da es sich dabei um pure und schwarzmagische Energiefresser handelt. Hatte ich sogar schon mal vor ein paar Jahren geschruben.
Heute - habe ich mich damit begnügt - das einfach zu löschen - und nichts weiter dazu rauszuhauen.

Die Verwunderung aber darüber - wie Menschen sowas überhaipt weiterschicken - bleibt.
Also die Verwunderung darüber - wie selbst sehr reflektierte und inteligente an sowas teilnehmen können - und es derart auch noch Anderen zumuten.

Naja - ich mag sie dennoch,
Und freue mich - daß ich nicht noch reagieren mußte - mit einer erneuten Untersagungsaufforderung.
Mensch kann es auch - einfach durchlaufen lassen - als Spam.
Davon gibt es ja reichlich.
Und alle haben gemeinsam - daß sie immer nur Energie abziehen wollen - wie auch immer.
Gilt ebenso - für alles "Politische" auf dieser Weltenbühne.

Heute hat mich weit mehr berührt und/oder erfreut:
Das arme Katertier - voll am fröhlich-erwarteten Start gen Draußen am Morgen gehindert - durch sehr lautes Klopfen der Fensterbauer im Parterre heute, die bis in den Abend hinein lärmten.
Sowas - mag er nicht, der Kater. Und traute sich erst, nachdem ich ihn immer wieder ein bischen in die Richtung anstupste ...

Die formidable und sehr hilfreiche chinesische Ärztin - die mir bestens beisteht seit Mai - und bei der ich mich heute zum zweiten Male wieder vetrauensvoll akupunktieren ließ - was mich Überwindung kostete - weil ich nicht so gerne Nadeln in die Narben haben wollte ... tut aber gut.

Der Anruf einer Dame von der Krankenkasse - geradezu liebevoll. Ein langes Gespräch auf menschicher Ebene - und sehr viele, wertvolle Erhellung für mich auf offene Fragen. Ich bedankte mich hrzlich bei ihr - und auch nochmal bei ihrer Kollegin - zur Weitergabe. Es tut gut - wenn solche Menschen wirklich weiterhelfen wollen - und können. Und gehört dann auch - so gesagt. Sog I.

Weniger Erfreuliches gabs auch - die Versicherung der mich einst über den Haufen Fahrenden - weigert sich beharrlich, Schadensersatz zu leisten - und behauptet, ich sei quasi selbst schuld gewesen. Tja ... solche gibt´s eben auch. Vermutlich sogar sehr viele - daher darf ich mich ja immer freuen über die o.g. Ausnahmeexemplare der wohltuenden Art.
Übrigens etwa meine Jahrgänge - spielt sicher auch nochmal eine Rolle - weil wir es oft noch anders gelernt haben einst.

Der Brief mit der schlechten Nachricht kam gleich - innerhalb dieser Stunde, in der ich hätte die schwarzmgische Email weiterleiten sollen.
Und ich dachte nur - der wäre auch so gekommen - kam ja bisher eh nichts Anderes in dieser Sache - die anvisierte Tendenz ist also schon lange klar.

Was also - überwiegt?
Ganz klar - die freundlich gesinnten Mitmenschen in ihrer Energie.

Und zur "Kettenbrief-Post" mal wieder nur:
Mit solcherlei übelsten Drohungen - läßt sich das Glück wohl kaum locken ...
is dat denn so schwer - zu bergeifen?
Tsssssss ....

Dienstag, 1. Dezember 2015

Pastinakenkuchen ....

... schmort gerade im Ofen.
Das wird der - Knaller!
Kann die Nase schon riechen.

Ich liebe Pastinaken- die ich bis vor wenigen Jahren nicht einmal kannte.
Heute aber - gibt es die sogar schon wieder im großen "Discounter" ....
jedenfalls - erstmals - in diesem Jahr.
Immerhin.
Mensch darf auch auf die kleinen guten Zeichen achten.

Heute habe ich mal eine Art "Marmeladenzählung" eingelegt ... habe erstmals in diesem Jahr jede Menge köstlichste Marmelade - kreativ - selbst gekocht - und bin sehr zufrieden damit.
Hatte auch nochmal einen kurzen Geschmackstest eingelegt - zwischen den geschenkten und den selbst eingekochten - und ich darf sagen: Meine schmecken mir - am besten.
Werde also dabei bleiben.

Und im kommenden Frühjahr werde ich mich tief  in die Löwenzahnblüten knien - das war weit das beste Elixier, welches ich ebenfalls erstmal  gekocht hatte. Pure Sonne ....

Gestern habe  ich nochmal eine andere leichte Übung eingelegt -  herzhafte Gemüsebratline mal eben selbst zusammenmischen - aus Gemüse halt - uahaha.  Es ist so einfach - und ich möchte weder tote Tiere noch Soja-Mist fressen in Zukunft. Also: Ein paar geschmeidige Übungen - helfen dabei.
Zuviel totes Fleisch hatte ich einst noch - wieder - unterwegens mit der Limousine gefressen ... aus reinem Mangel an besseren Möglichkeiten.

Diese Woche gab es gleich dreimal hintereinander - frisch zubereitet - und geradezu gierig vom Körpertier aufgenommen: Kartoffel-Sellerie-Pürree - mit gebratenen Zwiebeln. Gestern gab´s noch einen Hauch von Blumenkohl dazu - ins Pürree.
Und viel Muskatnuss.

Will sagen - das, was gerade wächst - ist immer noch und wieder - das Beste überhaupt.
Mensch braucht allerdings auch den nötigen Ansporn - um etwas aus dem Besten zubereiten zu wollen.
Nun - in Kürze wird es Grünkohl geben - und das ist die Krönung im Winter - für mich.

Darf mensch sowas sagen - daß es einem am besten schmeckt, was man selbst zubereitet?
Ja - ganz sicher.

War auch lange wieder lau und anders bei  mir - aber ich komm wieder drauf zurück.

Für´s Frühjahr ist angedacht - sehr exzessiv mit den wilden Kräutern zu kochen.
Und das ganze Jahr über - mit der Brennessel.
Womöglich - mit ein wenig Glück - sogar Huflattich zu sichten im Februar ... schaumermal.
Ist ebenso Gold wert - wie Löwenzahn.

Bueno - der Pastinakenkuchen ist wohl fertig - jedenfalls duftet das ganze Himmelsgeschoß nach ihm .... sehr süß. Ohne viel Zucker ... der Pastinak ist in sich - mehr als süß.

So geht das ...

.. mit viel Liebe und noch mehr Geduld.
als das längst erwachsene "Kind" hier ankam - war es nur auf Fastfood. Und hatte erst mal keine Ahnung - was er jetzt mit so einem rohen Hühnerbein anfangen soll.
Etwa zwei Nächte hat er gebraucht, um das in aller Ruhe für sich zu lernen.
Beim ersten Knochen.
Heute zerlegt er solchen - mühelos.
Und läßt dafür gerne alles Andere stehen.

Ich habe immer noch zu lernen - mit dem Kater.
Hatte nicht vermutet, einen solchen zu erwischen, der sich liebend gerne draußen im Regen herumtreibt und suhlt. Und sich dagegen verwehrt - oben mal mit einem Handtuche trocken gerieben gerieben zu werden - jedenfalls meistens, wenn es nicht ein wildes Spiel wird - im lustigen Kampfe gegen das Handtuch.

Bevor er also überhaupt noch wieder angetrocknet ist - ist er schon wieder auf seiner täglichen, dritten Außenschicht unterwegens.
Und das alles - gen Winter.

Im Sommer - werden wir uns dann wohl in der Hütte noch weniger treffen - dafür mehr draußen. Da kann ich ihm beim besten Willen nicht mehr verwehren - zur besten Kater = Nachtzeit draußen herumzustreunen.
Noch - ist er mit einem Winterkompromiß einverstanden - und schläft manchmal des nächtens fester, als ich - schön lang ausgebreitet im Bette.
 
Manchmal aber - tut er auch nur so - und ist gleich wieder qietschfidel, wenn ich mich rühre - um rauszugehen.
Soll er auch - ich lerne eben auch noch ....
Einst mit fünfen -  und einem sehr sehr wilden - hatte ich keines dabei  welches so dringlich raus wollte auch in der Nacht - nachdem sie alle Tags über lange draußen waren  - wie dieser hier.

Und dieser hier - hat sich die ersten zwei bis drei Wochen - derart in die Wohnung eingekrümelt - bevor er sich raus machte - daß ich schon dachte: Hallo - was solll denn das für ein "Freiläufer" sein?
Er ist aber einer .... durch und durch.

"Angestammte Rechte" ...

... in einer völlig auf dem Kopf stehenden Welt - gibt es sowas?
Also da gibt es ja sehr viele Menschen, die sich mit "Rechtlichem" beschäftgien, bis zum Anschlag und aus verschiedenen Ansätzen heraus. Ich staune immer - woher mensch für sowas die Energie nehmen kann.

Für mich - ist das alles bislang nicht greifbar - da auch alles "Alte" bereits auf Unrecht und Willkür sich gründet. Das entspricht einfach der Geschichte - die auf Unrecht und Willkür gründet.
Wo sollte ich da also ansetzen - an welchem Punkt in den letzten Tausenden von Jahren - um einen solchen Punkt aufzugreifen und auch noch als "rechtens" zu bestimmen?

Und wer - weit und breit auf diesem Planeten - sollte dann auch noch berechtigt und befähigt sein - mir ein Recht bescheingen können zu sollen? Da wir heute überall/allerorten in Lügen- und Unrechtssystemen uns verstrickt haben - bitte, wer sollte mir etwas bescheinigen können - dürfen?
Warum sollte es überhaupt sowas geben - daß ein Menschen dem Anderen etwas zu bescheinigen hätte?

M.E. - gibt es nur einen rechten Weg: Raus aus dem Wahnsinn - komplett. Und - keine Bescheinigungen mehr -  sondern das eigene Wort muß wieder alles zählen - eventuell in Verbindung mit einem Handschlag - zur Besiegelung einer Vereinbarung unter Menschen - frei-willig.

"Angestammte Rechte" gibt es höchstens vor Gott - oder der Quelle.
Wenn überhaupt.
Und da gibt es diese auch nur - wenn mensch selbst tätig wird.
Bis heute - kam hier nie jemand vorbei, der mein Geschirr gespült hat.
Oder mir etwa meine Zähne putzte ...
Also darf ich es jeden Tag wieder selbst tun.
Denn auch Gott wird es nicht für mich tun.
Er - oder sie - oder es - hat mir lediglich  großzügigerweise das Werkzeug dafür mitgegeben.

Ich war ja einst in so einer "Montessori-Schule" - was im Grunde keinen großen Unterschied zu anderen, nicht-erbaulichen "Erziehungsanstalten" machte.
Nur am Eingang - gab es einen Spruch unter einem schweren Kupfer-Relief - den ich bis heute gut finde und der lautete:
"Hilf mir - es selbst zu tun."
Um mehr - kann mensch eigentlich nicht erbitten - oder erbeten.

Was meine "Abstammung" und/oder Herkunft betrifft - die ist mir ja bekannt. Und ich kenne niemanden, der mir diese bescheinigen könnte - oder eine wahrhaftige Berechtigung dazu hätte.
Es ist einfach - ein übles Spiel, welches nur so selten hinterfragt wird.
Und - mein Wort sollte hier mehr als reichen.
Sog I.

Neulich hörte ich was Interesssantes dazu -  mehr am Rande. Demnach haben "Flüchtlinge" genau diese Rechte bzw, solchen Status, den ohnehin ein jeder Mensch auf diesem Planeten haben sollte - nämlich, daß sie gar nicht kontrolliert werden dürfen und ihr Wort gilt.
Laut einer widerum eh illegitimen "UN" .... aha!

Wie auch immer - bis heute ist es mir nicht wirklich möglich - an irgendwas Menschengemachtes ernstlich zu glauben. Ob es sich um "Religionen" oder scheinbare "Rechte" handelt.
Es ist alles - sehr relativ und wandelt sich permanent auf der Weltenbühne. Wurde ja auch im Grunde nie zugunsten der Menschen aufgesetzt, das ganze Schriftzeugs.
Wegen mir - gehört das alles auf einem Haufen verbrannt - und ist eh kriminell.

Der Kater - kennt und braucht sowas nicht.
Obwohl - bedauerlicherweise wurde dieser einst "gechipt" - und hat sogar "Papiere".
Unterlag also dem Menschenwahn - ohne davon zu wissen.

Ende September kam er her - also noch keine zweineinhalb Mondläufe. Und ich darf ihm recht vertrauen, er ist ein kluges Geschöpf und findet immer seine Wege.
Werde also mal eine potentielle "Entchippung" anvisieren in nahender Zukunft.
Es ist schlicht - widernatürlich.
Wie sovieles Andere - besonders in der Menschenwelt.
Und dennoch - wird´s geglaubt - und nur selten eigenhirnig hinterfragt.
Immer wieder höre ich zum Beispiel solch krudes Zeugs wie - u.a. - die Brekkies sind gut für die Zähne ... die brauchen das (da freut sich ja die Tierfutterindustrie ...)
Ja - is klar - mindestens so gut wie Zuckerstangen für Menschenzähne.

Das arme "Kind" wird jetzt also teilentwöhnt von dem Zeugs ... er bekommt nur noch solches auf sein heißgeliebtes "Freß-Spielbrett" ... ein bischen Fastfood ist nicht so arg. Und er hat einfach eine Riesenfreude dran - die will ich ihm nicht nehmen.
Aber - ab sofort gibt es keine Extraschüssel mehr mit dem Zeugs.
Kleine Schritte - wie bei uns Menschen eben.

Mit kleinen Schritten - geht´s auch bei mir weiter.
Manchmal wünschte ich mir größere - aber mein Geist ist zu klein und zu eng.
Wieder muß ich feststellen - ich habe nichts von Wert gelernt im Leben.
Habe mich allzuviel mit Belanglosem selbst aufgehalten.
Und weiß immer noch nicht recht - wie echte Menschwerdung "funktioniert".

Nur soviel - über menschengemachte Scheinrechte geht´s auch nicht.
Und auch nicht - über menschliche Ideen.
Vielleicht geht´s ja nicht mal - um eine "Menschwerdung"?
Sondern eher darum - von all dem Menschen-Unsinn wieder frei zu werden?

Ich weiß es auch nicht - ehrlich gesagt.
Manchmal aber sehe ich ganz gut - daß es um sowas gehen muß - besonders in diesen Tagen - wo soviele Menschen sich schwer tun damit - einfach bei dem zu bleiben, was sie selbst für sich - als richtig erkennen. Zweifelsfrei - und "von Haus aus".
Sich aber dennoch wieder verunsichern lassen darin - im ureigenen Wissen - nur, weil soviele Geisteskranke dagegen lärmen.

"Ach - was kann ich kleines Licht denn schon tun?"
Die eigene Lampe anmachen ... mehr geht nicht - und weniger auch nicht.  

Die "Tagesenergie 82" ...

... kann gelauscht werden.

"Vereinte Nationen fordern Bevölkerungsaustausch ...." ab Minute 1:07 etwa .... lauscht lauscht!
Hatte es schon gesichtet - bis Ende 2016 sollen demnach in Deutschland der BRD mal geschmeidige 11,4 Millionen neue Siedler eintreffen.

Ich frage mich nun - wer zum Teufel - sind eigentlich diese Vereinten Nationen?
Rhetorische Frage ....

Vorher sagt Alexander sowas wie: Die Böswilligkeit ist für normale Menschen gar nicht zu fassen."
So - ist es.
Und - so ist auch gut.
Wozu soll es nützen, vom Teufel zu lernen?
Das Gegenteil ist notwendig.
Sich umzudrehen.
Aber - das nur am Rande, es ist ein sehr weites Feld.

Sehr interessant finde ich bisher auch - bin noch nicht durch bis zum Ende - wie das Thema "Paris-Anschläge" abgearbeitet wird - kurz und knapp. Danke dafür!
Hatte mir noch ein Analyse-Video dazu angeschaut, eher mit Widerwillen und Abscheu - und stelle fest: Nach sovielen Inszenierungen der häßlichen Art, spätestens seit 2001 gut sichtbar, bin ich abgestumpft, was meine "Emotionalisierung" betrifft. Schon länger. Hatte ich ja geschruben - nachdem es wieder vorbeigelaufen war mit Paris an mir - habe ich mir einmal kurz das für "uns Dummbratzen" gedrehte Video vom "Bataclan" angesehen und eiufach nur nachgespürt - ob mir das echt scheint, was dort aufgenommen wurde. Schien es mir keineswegs. Menschen in Panik - (re-)agieren anders. Und echte "Terroristen" wohl auch.

Einstweilen frage ich mich mehr - wo der Kater sich eigentlich rumtreibt - der ist seit neune auf Dauerschicht im häßlichen Dauerregen .... manchmal habe ich so eine Idee, ob er vielleicht die alte Dame am Ende vom Dach, deren Mann vor nicht langer Zeit verstarb? Oder mit dem schwarzen Kater durch dessen Balkontürklappe geht - und sie drinnen spielen?
Er ist zwar hartgesotten und es hält ihn nichts davon ab, rauszugehen - im Gegenteil. Aber solange - im Dauerregen - hmhhh ....
Und "schon" - isser wieder hier (Nach 25 Mal Gucken, Rufen, Pfeifen ....). Vermutlich nicht lange.
(.. ne gute halbe Stunde hat er geschafft ...)

Heute werde ich doch mal ein paar goldglitzernde Kugeln auspacken - bin schon wieder zu weit vorne in der Zeit und erwarte den Frühling und prächtige Tulpen ... aber es ist ja erst Dezember.        

Montag, 30. November 2015

Die Sehnsucht nach "Deko-Gemütlichkeit" ...

... hält sich in diesem Jahre bislang bei mir  in Grenzen.
Auch sonst ging ich mit sowas eher moderat um.
Vor drei Jahren habe ich mir gerne mal ein "Gesteck" mit Tannen schenken  lassen von der Nachbarin - die machte sowas immer selbst an einem Bastelnachmittag in Gesellschaft. Aber - letztlich - obwohl ich einst sehr nett fand und mich freute - habe ich manchmal auch gar keinen Platz Raum für sowas.
Der Kater legt auch keinen Wert drauf - uahaha.
Der rollt sich lieber draußen unter den echten Tannen.

Kerzenlicht gerne - in der dunklen Jahreszeit. Aber nicht auf Tannen, wo das Zeugs gerne mal unerwartet abfackelt und Flammen wirft ....
Nun - ich habe noch viele bunte, glitzernde Kugeln hier - besonders kleine, feine - und ein paar werde ich auch noch auspacken in den kommenden Wochen - aber so recht will keine Laune dafür aufkommen in diesem Jahr.

Neulich staunte ich ehrlich - über meine Nachbarinnen. Die scheinen das recht ernst zu nehmen - und hatte schon vor dem gestrigen ersten "Adventssonntag" alles am Start.
Als ich meinte - mir wäre dieses Jahr nicht danach und: Soweit ich mich erinnere, gab es sowas bei uns einst zuhause eh erst am 24. Dezember - also Deko bzw. einen Tannenbaum, der an dem Tage geschmückt wurde - ließ ich mich belehren über die feinen Unterschiede: Das eine ist "Adventszeugs" - das andere "Weihnachtszeugs". Aha ....

Die liebe Frau unter mir hat schon eine Art Kirmesbude - jedenfalls erscheint mir das so. Soviel "Zeugs" hatte ich im Leben noch nie gesehen in einer Wohnung. Und mußte erst mal lachen - als ich es einst sah. Große Engelchen und anderes Zeugs - alles mit Lichtern.
Und als Krönung einen künstlichen Tannenbaum - mit "Scheinschnee".
Naja - jede(r), wie er es mag.
Zwillinge brauchen was Leichtes, Bewegliches -  blanke Haselnußzweige von draußen in eine Vase mit buntem Getreide  gestellt und ein paar kleine Kugeln dran - die Stierfrau liebt es üppig-überladen - die ganze Bude samt Balkon voll mit dem Zeugs ... und alles künstlich.

Der Kater ist auch Stier - aber legt zum Glücke keinen Wert auf sowas .... allerdings auf gute und üppige Plätze im Bette.

Solches Deko-Zeugs installiere ich, wenn überhaupt, zu meiner Freude. Und staunte also kürzlich darüber bei den beiden Damen - daß mensch das auch irgendwie ernst nehmen kann. Und daß das zu festgelegten Terminen alles fertig und akurat zu sein hat.
Das war mir neu ...
Und das macht ja die Vielfalt - die einen nehmen´s gar ernst - und wieder jemand anders, hier: I, weiß nicht mal was davon.

Traurig war ich nicht darüber - daß mir sowas nie beigebracht wurde einst von den Erzeugern.
Da gab´s sowas ja nicht einmal - außer einem Adventskranz auffem Salon-Tische.

Oder so: Mit der Lebens-Zeit - kann mensch sich im Leben auch oft drüber freuen, was alles an ihm vorbeigegangen ist.

Daß es sich bei all dem eh um einstige, vorchristliche = "heidnische" Bräuche handelt - besser: Germanische, keltische etc. - weiß ich schon. Das aber - wissen meist die Anderen nicht (mehr). Und ich hab auch nix gesagt dazu.
Ist ja jedes Frühjahr, jeden Sommer und jeden Herbst schon schwer genug - ihnen vom kraftvollsten Wildkraute zu reden - welches sie immer noch für "Unkraut" halten- was "weg muß" ...

So sehr ich sie alle mag - sie sind wirklich schwer  in Ordnung und liebenswert -  aber für mich und den Kater - besonders für diesen - wünsche ich mir so langsam ein etwas "wilderes Terrain" ... mit "naturgegebener Außendeko".
Schaumermal ...

Solange aber - genieße ich es hier - denn es hat auch was - diese sonst oft  längst verlorengegangene "Penibiltät" (im positiven Sinne!) in manchen Dingen.
Und - kann ja eh jeder halten - wie er/sie will.
Ganz ehrlich - hier wird jede Woche der an sich völlig saubere Keller naß ausgewischt.
Ich finde das toll - aber ich hab´s noch nie gemacht, höchstens ausgekehrt, weil ich meine - es reicht ja mehr als aus, wenn die anderen  Frauen ernstlich glauben, daß das so nötig sei.  Und dieses Jahr - hatte ich ja ein "Entschuldigungsschreiben" ... der unerwarteten Art.
 
Ich vermag auch nicht ernsthaft Gespräche darüber mitzuführen - wann ich das nächste Mal meine Fenster zu putzen beabsichtge - aber es hat was. daß sie es derart ernst nehmen. 

Habe einfach die Zeit gut genutzt bislang - auch was für mich zu lernen- soweit ich einsichtig bin.
Und mich an manch Gutes zu erinnern - was es hier noch gibt.
Mit Nachbarn - und in der Nachbarschaft.
Es ist - sehr ordentlich hier.
Und jede(r) berichtet gerne darüber - was er/sie wieder alles in Ordnung gebracht hat - oder bringen will.

Ich käme nicht mal Traum auf die Idee - über sowas zu sprechen - aber amüsere mich drüber.
Und ab und an - bekomme ich mal den "technischen Part" - für einige Gerätschaften - schweigend.
Oder ahlt - Katzenbetreuung.
Paßt schon ...

Ja - war eine schöne Zeit hier - und ist es noch.
Langsam aber - wird´s wieder Zeit für Ablösng ...
besonders mit dem wilden Kater - der ein größeres, feineres Revier braucht.
Sog I - der Kater ist zufrieden bislang.

Falls ich also doch noch "dekoriere" - werden ein paar Wünsche mit i die giltzernden Kugeln gegeben - für die nächste Reise.