Dienstag, 23. Dezember 2014

Was für ein Vergnügen - dieser ältere Herr!

... der Einiges hinter sich hat - oder noch weiterhin Unangenehmes vor sich. 
Wie es in der Kolonie unter "Mental-hier-Gebürtigen-und-Aufgewachsenen" manchmal üblich ist - beginnen wir unsere kleine Konversation auf die übliche "läpsch-kölsche Art" - mit ein paar oberflächlichen, aber dennoch amüsanten Witzchen.

Zügig merke ich - der Mann ist zwar alt und hat seine körperlichen Malesten sowie einen Rollator, an den er sich hält - aber im Kopf ist der hellwach und messerscharf-schließend.

Wir unterhalten uns ein wenig über die Kolonie ... und darüber, wie marode diese inzwischen ist. Es bröselt und bröckelt überall und langsam fällt sie immer mehr in sich zusammen.
Daraufhin kommt er auf diverse lokale Politfiguren zu sprechen - und bei einer dieser hake ich ein, als er erzählt, der arme Mann habe ja Krebs. Ich frage nach: "Ist das so? oder geht´s dem inzwischen wohl wieder besser?".  Der - über den wir sprechen - ist nämlich ungebrochen quietschfidel und energiegeladen, und ich merke noch an: Krebs sei ja schließlich nicht unheilbar und kein Todesurteil.

Daraufhin erfahre ich, daß der Mann neben mir ebenfalls mit Krebs diagnostiziert ist - und in der Chemo-Mühle steckt. Ich erfahre weiterhin, daß alle seine Geschwister ebenfalls mit Krebs der unterschiedlichen "Definition" diagnostiziert wurden.

Ob ich wüßte - woher das komme - daß soviele Menschen überhaupt Krebs hätten heutzutage?
Nun - meine ich - das wird wohl auch an den vielen Giften liegen, denen wir inzwischen  ausgesetzt sind.
Ich bin immer recht behutsam mit solchen Menschen, die die schlimme Diagnose bekommen haben - und halte mich so gut es geht zurück - sofern diese nicht selbst offen sprechen. Daher sage ich ihm jetzt auch nicht: Es könnte auch gut daran liegen - daß solche Diagnosen eine Menge Kohle bringen.

Dieser hier neben mir - weiß Bescheid. Über Vergiftung, z.B. via Lebensmittelindustrie u.v.m. Und da er selbst davon angefangen hat - von den Vergiftungsmechanismen - frage ich ihn: Und wissen Sie denn auch, was in ihrer "Chemo" enthalten ist?

Ja - er weiß es.  Pures Gift - welches auch bei ihm zu schwerwiegenden anderen Gesundheitsschäden geführt hat. Dennoch - hat er sich dieser Tortur ausgesetzt. Ich frage ihn gar nicht mehr - warum.
Er berichtet noch kurz - was alles in Folge der Chemo bei ihm durcheinandergeraten ist und ausgesetzt hat.
Ganz offen sagt er - selbst das Pinkeln hat er wieder neu lernen müssen nach dieser Folter.

Es ist wirklich schwer zu begreifen manchmal - was in diesem Industriesektor so abgeht - und den Menschen wohlwissentlich  angetan wird - für viel Geld und von sogenannten "Ärzten".

Ich kommentiere sowas nicht "persönlich-subjektiv" - denn die Entscheidung hat jeder für sich selbst zu treffen und zu tragen, ob er/sie in möglicher Verzweiflung - so eine hochgiftige Chemo wagt. Im besten Glauben.
Ich sage ihm auch nicht - daß ich in den vergangenen Jahren zunehmend Zweifel habe - an den zahlreichen von den meisten einfach so geglaubten "Diagnose-Riten". Höre ihm lieber erst mal zu. 

Sage ihm nur dies noch: Ich habe dennoch ganz gute Nachrichten bzw. eine gute Botschaft für Sie - von den vielen Menschen, die ich in den vergangenen Jahren gefahren habe - und die wieder ganz prima gesund geworden sind nach der Prozedur mit der Chemo - und: Trotzdem!

Wir verabschieden uns mit einem: Bis zum nächsten Mal!
Die Kolonie ist klein - und manche Menschen triffst Du garantiert wieder.

Warum war das jetzt ein Vergnügen? Das ist sehr einfach - er hat sich trotz allem seinen Humor bewahrt - und sprudelt vor Lebendigkeit.

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