Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mit einer mehr als dümmlichen Ausrede wird diese Frau in ihrem Redefluß ausgebremst ...

 die von einem von "Panorama" abgesandten Manipulations-Papagei befragt wurde unter den  Teilnehmern bei der vergangenen "Pegida-Demo" in Dresden am 22.12.2014.
Die angeblich so offen eingestellten Befragungen der Menschen vor Ort - zielten doch sehr offensichtlich darauf ab - nur irgendwelche "Dummbrot-Aussagen" einfangen zu wollen. 

Bei Minute 32:30 etwa - trifft also dieser "Reporter" auf eine Dame mit Wollkappe, die er so wohl  nicht erwartet hatte - und die nicht in seinen klaren "Sendeauftrag" paßt - die Befragten als dumme, bildungsferne Menschen darzustellen.

Eine - die sicher alles andere als "dumm" ist - und als sie gerade begonnen hat, warm zu werden und - wie es mir scheint - zur Höchstform aufzulaufen, sagt dieser Praktikant tatsächlich "Äh, wir müssen hier leider abbrechen - es wird zu laut."
Er hätte auch sagen können - ach ne, bitte nicht - zuviel Reflektiertes hier jetzt.

Ist jedenfalls mein Eindruck.

Übrigens - bei "Bogida" wird´s schon schwieriger für die Propaganda-Anstalten, gezielt nach scheinbaren "Dummmbratzen" zu suchen. Da trifft sich halt viel sogenanntes "Bildungsbürgertum".

Hier eine Rede von einem erzürnten  - parteilosem - Bonner Bürger - bei der "Bogida" vom 22.12.2014 - der "die Schnauze gestrichen voll hat".
Die Einwohner des "kleinen Königreiches der Alt-68er" nennt er "Rotwein-Talibans" - die in ihren "Bionade-Ghettos" leben - und sämtliche Asylanten-Heime und Wohnstätten recht weit von sich weg plaziert haben. 

"Sie verlieren die Deutungshoheit über Themen"
also alle Staatspropandisten, die befleißigt zu "Gegendemonstrationen" aufrufen, als da wären u.a.:
"Politiker" und "Parteien"
Gekaufte Journalisten
BDI
Gewerkschaften
Kirchensprecher -
der Katholiken
der Evangelen
der Juden und
der Muslime
Sozialverbände -
aller Couleur
und übrigens auch -
sämtliche namhafte Kabarettisten im Lande -
im erstaunlichen Schulterschluß -
und bei mir persönlich allemale -
janz weit unten durch ...
etc. pp.

Der ganze Systemapparat also .... sag ich jetzt dazu.
Und selten zuvor -
war dieser Apparat deutlicher erkennbar.

Ja - sogar die scheinbaren "Alternativmediensprecher" aus dem Netze -
schließen sich dem o.g. Apparat gerne an.

"1989 - das war keine Wende - das war eine Übernahme.
Die Wende - kommt jetzt."
sagt der Mann noch.

Ob ich seinen Optimismus teile - weiß ich noch gar nicht.
Das ist nämlich - noch etwas zu früh.

Und genau deswegen - weil die Dinge sich erst entwickeln -
wundere ich mich umso mehr über alle - besonders die im Netze. die sich so gerne zu den "Truthern" und "Aufklärern" zählen - wie schnell sie damit sind - befremdliche Urteile und Rückschlüsse zu ziehen.
Ja - gar zu warnen - vor den "Rattenfängern" einer Pegida u.v.m.

Viele Jahre lang haben die gleichen ihre Mitmenschen als "Schlafschafe" beschimpft - auf oft sehr üble Weise.
Und jetzt - wo diese aufwachen - in mannigfaltiger Weise übrigens - und tatsächlich auf die Straßen drängen - ist es ihnen auch nicht recht.

Nochmal mein Hinweis - sich zuallererst wirklich mal alle Redebeiträge selbst anzuhören - was m.E. die allerwenigsten der -zigtausenden Schnellschuß-Kommentatoren getan haben.

Wer diese Hausaufgaben wirklich gemacht hat - wird feststellen - daß schon fast alle "systemrelevanten Themen und -fragen" längst angesprochen werden von den Menschen auf den Straßen.

Und dies - erklärt - mir jedenfalls - auch das immense Aufgebot aller systemrelevanten Institutionen - und sogar die Bezahlung - der Gegendemonstranten.

Den gut gesettelten Bionade- und Rotwein-Talibans .... und ihren Freunden von einer Antifa, mit denen sie so hübsch gemeinsam "Deutschland verrecke" und "Dresden nochmal" - bezogen auf eine bestialische Bombardierung -  singen - wünsche ich für 2015 u.a. dies:

Mehr Realitätsbezug - also im richtigen Leben! Bodenhaftung. Und viele Asylantenheime in ihren Villenvierteln - rausgehen werden sie ja nicht freiwillig aus ihren Bionade-Ghettos - zwecks Kennenlernen.

Kennenlernen auf dem Boden der "politischen Realitäten" - mit einer freundlichen Bionaden-Begrüßung seitens der Syrer z.B. - ganz "dankbar und ergeben" für die Bionaden-Schein-Rettung -  aus zuvor mit deutschem Rüstungs-Export-Gut zerschossenem Heimatland.

Besser noch - Ihr realitätsfernen Bionade-Arschgeigen: Fahrt mal Taxi für zehn Jahre oder länger .... mit entsprechendem Real-Salär.
Da trefft Ihr alles - sogar  das "fette Überleben" in einem der reichsten Länder überhaupt auf dem Planeten.
Aus erster Hand.
Und dann - können wir nochmal reden.
 
Nein - ich bin immer noch kein "Rassist" - warum auch?
Ich mag manche Menschen - und andere nicht.
Das ist menschlich.
Ich entscheide selbst - wen ich sympathisch finde - und wen eher nicht. 
Mein subjektives Kriterium ist -  die direkte Begegnung mit Menschen.
Und - ob wir uns etwas mitzuteilen = zu teilen haben - oder eher nicht - wenn wir uns begegnen und einen Moment Leben miteinander teilen.

Was ich aber sicher nicht mag - sind solche - die im Leben noch nie viel Zeit auf den Straßen verbracht haben - mit Menschen aller Couleur -  und die lediglich ihre hohlen Phrasen dreschen. 
Und auch nicht solche - die sich zeitlebens nur in ihren eigenen Kreisen bewegen - nie drüber hinausschauen - und sich Urteile anmaßen, die niemandem zustehen, der in seinem Bionade-Ghetto lebt - oder in einem anderen.

Dies noch - weil ja angeblich soviele Menschen lediglich mit "diffusen Ängsten" einer Pegida "hinterherlaufen" sollen - aus meiner rein subjektiven Perspektive - also zum Thema "diffuse Ängste":

Ich bin einst geborenes Stadtkind. Und von klein auf immer durch alle möglichen Straßen gelaufen - bzw.ich habe meine Tage eben einfach draußen verbracht - freilaufend.
Bin in einst sogenannten "Bandenvierteln" aufgewachsen - die auch solche waren - was nicht immer lustig war. Viele Erwachsene haben sich dort nach Sonnenuntergang nicht mehr auf die Straße getraut.
Heute ist dort, wo ich einst aufwuchs - schon seit ein paar Jahrzehnten - einer der größten Drogenumschlagsplätze in Europa. Also quasi - eine Art "No-Go-Zone" - und schon lange fest in der Hand der Mafia.

Hab mich aber einst ganz gut - gehalten - ohne Prügeleien. Die ein oder andere Demütigung habe ich wegstecken dürfen einst - wenn ich derart schon in Kinderjahren attackiert wurde. Also auf der Straße, Leute. So etwa im Verhältnis von "Rudel" - gegen Eine. Seinerzeit übrigens erfolgten solche Begegnungen - noch vorzugsweise mit deutschstämmigen Asis.

Dennoch - blieb ich immer auch mit diesen Arschgeigen im Gespräch.

Und ich habe manches Mal sowas bemerkt: Das kannten die gar nicht - daß man sie nicht einfach verachtet - und schon gar nicht - daß man sie nicht wirklich fürchtet.
Natürlich war es mir manchmal mulmig - wenn ich wieder mal auf eine derartige Armee traf - und sie mich wieder mal demütigen wollten - um sich vielleicht für einen Moment "stark" zu fühlen - im Rudel wohlgemerkt.
Ging aber meist -  gut für mich aus - weil ich - wie geschruben - wirklich mit ihnen sprach.
Und mich nicht sinnfrei erhoben habe - ob meiner Schein-Bildung.
Mich aber auch nicht klein gemacht habe - damit ich nicht ein paar auf die Fresse kriege.

Manchmal aber in späteren Jahren - war ich auch durchaus sehr offen für diese Form der direkten Austragung. Das wer´n se wohl gemerkt ham - die Arschgeigen - in den Momenten. Da stehst Du irgendwann nur noch da und sagst Dir sowas wie - So!  Wenn diese Asis es immer noch drauf anlegen - dann kann es jetzt mal richtig losgehen! Und dann - werd ich mich mal rchtig ausleben- und ihnen sowas von die Fresse polieren -  wie sie es zuvor noch nie erlebt haben - und wie ich es - viel zu lange zurückgehalten habe.

Und das seh ich jetzt - als Bedürfnis vieler Menschen - die sich allzulange zurückgenommen haben.
Und ich sehe viele "Debile" - siehe oben in der Systemliste - die sich über eine gesunde "Rudelbewegung" erheben wollen  - und sich für klüger und aufgeklärter erklären - und das - das ist das Widerlichste für mich - obwohl sie nie im Leben auch nur ansatzweise mal auf den Straßen unterwegs waren - und die Straße steht hier für Vielfalt - aber auch für Instinkt und guten Riecher..

Bis heute habe ich persönlich keine Ängste auf den Straßen - sonst könnte ich ja auch den Job nicht machen.
Aber - ich bin ein bischen müde geworden mit den Jahren. Und liebe es - hier zu sein in diesen Tagen - an der Peripherie der großen Stadt mit all ihren Spannungsfeldern - die es nun mal gibt.

Und - ich bin auch deswegen einst rausgezogen aus der Stadt - weil diese Kriege untereinander und die Feindseligkeiten de facto bestehen. Einfach  - da sind. Da spielt es keine Rolle - ob ich mit diesen nun eher locker umgehe. Für viele ist das - einfach ein Horror.
Und das alles ist auf Dauer auch für mich anstrengend - zumal ich ja von Berufs wegen - immer noch auf der Straße unterwegs bin - wie eh und je. 

Hier ein trefflicher Kommentar - aus vielen Tausenden übrigens - zu dem, was gerade in Bewegung gerät - und der es ganz  intelligent zusammenfasst - außer, daß "Pegida" zum großen Teil auch aus hart arbeitenden und steuerzahlenden Menschen besteht - bzw. aus vielen verschiedenen Menschen:

"Ich war in Dresden habs mir angesehen.
Als Bild :
3 Leute an einem Tisch :
Ein Bankster, ein Asylbewerber und ein Harz4er.
Auf dem Tisch liegen 15 Kekse -
der Bankster nimmt sich 14 und sagt zu
dem Hartz4 ( Pegida Gänger )
"Pass auf der Asylant will dir deinen
Keks wegnehmen."
Die Pegida Leute fallen auf den Trick rein.
Das macht sie jetzt nicht zu politischen Gegnern -
sondern mehr zu Leuten die aktiv werden
aber erstmal in die falsche Richtung laufen."

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

Liebe Sati-Schwester,

dieser Text ist das wichtigste über den "freundlichen Faschismus" in Deutschlan, was ich in diesem Jahr gelesen habe.
Mit Deiner Schreibkunst und Deiner außergewöhnlichen Straßenerfahrung
ist Dir ein überaus wichtiger Beitrag- außerhalb von Eitelkeit und Karriereinterssen - gelungen.
Dafür gratuliere ich Dir.
Und er ist einer der der Deutlichsten, in dieser "Zärtlichkeit" von die der der Pappa sprach.
Saker in seinem Rahmen spricht auch so.
Noch einer sprach in diesem Jahr so zärtlich und so wichtig:
mein tiefverehrter alter Deutschlehrer (Jahrgang 1920) in seinen Damals-Texten, die nicht im Netz sind.

Kostprobe seiner Prosa aus dem Vorwort:

"Den 1. Und 2. Text - Hineinschliddern in die Nazizeit selbst - schrieb ich, weil es mir fast wichtiger schien, unser Uns-Hineinziehen-lassen in die Diktatur und einige Essentials der Diktaturzeit zu versuchen zu beschreiben, ohne die es auch den wahnsinnigsten Krieg aller Zeiten nicht gegeben hätte.

Mein Grund für das Schreiben der Texte: das Verstehen für das Damals zu stärken, das Verstehen wieso wir uns damals in den Verbrecher-Wahnsinn begeben haben, oder hineingeraten sind. Dieses Verstehen suche ich zu erleichtern, indem ich, soweit möglich, erinnerte Beispielssituationen erzähle.
Wer auf "Spekuläres" aus ist, lege die Texte besser zur Seite. Ich suchte gerade, auf das Erleben des sich durch die Nazis ändernden Alltags einzugehen."

Sati, ist wohl klar, dass es gar nicht mal so viele gibt, die das Augenblickliche so kompetent und klar beschreiben können, wie Du es tust in Deinem begnadeten Schreibwahn.
Dafür wünsche ich Dir alles, was es weiterhin dafür braucht inclusive immer wieder baldige Linderungen beim Älterwerden.

Und ich wiederhole, was ich im Sommer schrieb: von den deutschen ist mir Dein Blog der liebste.

Frohe Weihnachten aus der Postgasse 1 vom Bruder und Frau

Heute Nacht läuteten plötzlich über Murnau die Glocken und ich dachte im Dunken nur eins:
" Der Erlöser ist geboren"

Ich will............. hat gesagt…

der mann ist klasse. ein ehrlich zorniger!

Sati hat gesagt…

Bruder hop hop - danke für die warmen Worte. Damals schrubst Du "der wichtigste" - und das war dann wohl ein bischen zu dick.
"Der liebste" ... das nehme ich gerne entgegen.
Ja - es gibt viel Erstaunliches zu beobachten gerade, Sati