Mittwoch, 25. Juni 2014

Liebesarbeit für´s Haus .....

..... in dem es sich inzwischen trefflich wohnen läßt.
Die Sommerfrischler sind kurz hier angelandet - um in wenigen Tagen wieder für Monde zu verschwinden und es sich weiterhin gut gehen zu lassen am Zweitwohnsitz.

In netter Runde sitzen sie alle vorm Haus, als ich aus der Kolonie komme - und ich geselle mich gerne noch dazu. Unbeschreiblich anders alles - als noch vor einigen Monaten mit den Haßbratzen.

Wir besprechen ein paar praktische Dinge ... u.a. brauchen wir ein Schild, welches daraufhin weist, daß dies hier eine Sackgasse ist und nur eine einzige Hausnummer hier zu finden ist. Allzuviele verirren sich hierhin mit ihren Fahrzeugen - auf der Suche nach ganz anderen Hausnummern - weil die Beschriftung in der Gegend recht chaotisch ist. Am Morgen gestalte ich dieses, laminiere es und gebe es weiter - zwecks Anbringung. Arbeitsteilung - funktioniert gut. Und zügig.

Von den einstigen  "Asenbratzen" höre ich - viele neue und üble Geschichten. Sie terrorisieren jetzt - ganz andere Leute - und nicht zu knapp. Recht entspannt stellen wir nur fest: Da wird sich in Kürze schon der rechte Meister finden - der denen mal eine richtig gute und wirksame Lektion verpaßt! Soviel Ärger kann kein Mensch seinen Mitmenschen auf Dauer ungestraft bereiten -  irgendwann rappelt es aber so richtig im Karton bei diesen seltsamen Exemplaren.

Alles - was wir hier eine ganze lange Weile ertragen durften - wird nun Anderen zuteil. Der sinnfreie, schon seit Lichtjahren vom Amt gesponserte Typ  - zeigt unbescholtene Menschen bei der Stadt und bei der Polizei an und hetzt ihnen unnötigen Ärger ins Haus. Will sagen - normalerweise bin ich echt keine Freundin von solchen flachen Sprüchen wie "Der sollte wohl mal besser arbeiten gehen ...." - aber in diesem speziellen Fall - ist durchaus viel dran.
 
Wie einstmals hier beim Nachbarn - verbringt er seine kostbare und amtsfinanzierte Lebenszeit u.a. damit -  die Polizeiwache zu alarmieren, daß jemand angeblich betrunken Auto fahren würde - und schickt diesen Menschen eine Streife hinterher. Aber noch ganz andere, abstruse Dinge fallen dem ein - bzw. dem Clan der Elenden.

Der Kriminale einst hat recht behalten mit seinen Erfahrungswerten - solche Leute würden sich immer dort "abarbeiten", wo sie sich gerade befinden. 

Hier ist es ruhig inzwischen. Nur die beiden Kinder - besonders eines - zeigen sich ab und an nochmal aggressiv - werfen den neuen Nachbarn Steine in Richtung ihres Balkons - und Müll über den inzwischen neuen und hohen, nicht-einsehbaren Zaun.

Zwei Strafanzeigen laufen noch gegen diese Trolle - aus ihrer hiesigen Zeit. Und sicher - kommen viele neue dazu.
Irgendwann - ist der Arsch ab. Denn - wie geschruben - irgendwann finden sie ihren Meister.

Ich registriere aus den Neuigkeiten - die ganze, weitläufige Umgebung weiß Bescheid - inklusive aller "Behörden". Man muß nur den Namen erwähnen - und schon sieht man in wissende Gesichter. Und ich denke - bisher hat der sinnentleerte Denunziant und Angreifer allzu geduldiger Mitmenschen echt Glück gehabt - daß ihn noch keiner so richtig und ausgiebig verhauen hat. Aber - was reifen will - wird reifen.

Die gute Nachricht bei solchen Geschichten über Trolle ist - 99, 99999 % der Menschen - wollen einfach in Frieden ihr Leben leben - und haben gar keine Lust auf sinnlosen Ärger.

Nach dem Fertigstellen eines sehr hübsch gewordenen Hinweisschildes am Morgen - finde ich mich noch mit ein paar bunten Markern wieder - den "Hausordnungsplan" für´s zweite Halbjahr bunt malend. Und stelle zufrieden fest - niemand hier braucht so eine "Ordnung" wirklich - sie ist inzwischen eher Makulatur .... und funktioniert eh ganz anders - unkompliziert und freundlich.                          

Keine Kommentare: