Mittwoch, 26. Februar 2014

Wieso hast Du immer das Gleiche an?

... fragt mich eines der netten Kinder, die ich ein paar Mal fuhr.

Ich lache - und sage: "Weil ich dann nicht überlegen muß, was ich anziehen will."
Ich beruhige ihn aber noch kurz - teile ihm mit, daß ich schon mehr als eine Jeans habe.
Aber die Stiefel hätte ich eigentlich den ganzen Winter an.
Und die Jacke auch.
Aha!

Neben mir ertönt eine lebendige Stimme: Ich habe auch immer die gleichen Schuhe an! Guck mal!
Aber - die haben schon ein paar Löcher - hier und hier und hier ....
Ich meine zu ihm - er soll mal Bescheid sagen nach der Schule, daß er dringend ein paar neue braucht.
So - kann er ja in keine Pfütze treten, ohne nasse Füße zu bekommen.

Das Leben ist einfacher - wenn mensch sich keine Gedanken machen muß - was er/sie anzieht. So habe ich mir gerade gleich viermal (!!!) die gleiche, formidable und äußerst praktische Weste bestellt. Da brauche ich laaaange Zeit nicht mehr drüber nachdenken.

Schon in meinen Zwanzigern habe ich aufgehört - mich irgendwie zu "schminken". Ne - stimmt nicht ganz - noch viele Jahre lang habe ich mir einfach einen Kajalstrich gezogen - aber das war´s. Und später habe ich auch das gelassen.
Nach einstigen, exzessiven Schminkorgien schon mit Zwölfen. Klebriges Zeugs ....
Das klebrige Geschminke einfach wegzulassen  - spart viel Zeit und schont die Haut.

Die Haare - bleiben auch so. Alle Formen, Frisuren, Farben habe ich einst durchexerziert in der Jugend. Dann - war´s gut. Da muß nichts mehr "passieren" wie früher mal - Frauen gehen ja bekanntlich gerne zum Friseur, wenn sie sich verändern wollen. Aber nachdem ich auch da exzessiv alles Mögliche durchprobiert hatte - habe ich festgestellt, daß sich eigentlich nicht viel ändert mit einer neuen Frisur. Alle paar Monde fällt mir ein - daß ich mal wieder die Spitzen gesundschneiden könnte - und das war´s dann auch schon. Eine gute Schere habe ich hier. Und neuerdings ja auch feine Erde - zum Waschen.

Klingt sicher sehr langweilig - für solche, die sich gerne mal verkleiden. Einkleiden. Die es schön finden - immer mal wieder anders auszusehen. Was ich übrigens auch sehr schön finde - jedenfalls bei denen, die eine Art Passion damit haben und auch wirklich viel guten Geschmack.

Als der kleine Junge mich neulich drauf ansprach - fiel es mir erstmals wieder auf. Normalerweise - denke ich einfach gar nicht mehr über sowas nach. Wie geschruben - ich halte das alles sehr einfach und pragmatisch - das spart Zeit und Energie.
Und als der mich überraschend und natürlich so ansprach - fiel mir erstmals wieder auf - wie angenehm und simpel das ist - sich keine Gedanken über "äußere Schönheit" machen zu müssen. Über ein "adäquates Auftreten" oder gar Business-Uniformierung etc.

Und wie lange das her ist - daß irgendjemand auch nur ansatzweise versucht hat, an mir rumzukritteln - ich solle doch mal .... irgendwie anders sein, als ich bin. Das muß in einem sehr lange vorhergehenden Leben gewesen sein - daß jemand das letzte Mal mein Äußeres bemäkelt hat.

Absurderweise sagte einst der Vater zu mir - ich solle mir doch nun endlich mal einen Rock anziehen. Da war ich sechzehn - und bis dahin hat er mir gerne bequeme Hosen zugestanden. Ich hab´s ihm gerne nachgesehen - er lag qausi auf dem Sterbebett. Vermutlich hat er sich gefragt - ob das wohl richtig sei - so eine "wilde Tochter" als sein Erbe zu hinterlassen.

Der Mutter sagte ich einfach - wenn sie mal wieder zu kritteln versuchte - sie solle mich in Ruhe lassen. Tat sie ja auch - widerwillig.

Der überraschendste Spruch kam von einem Ex einst - als er plötzlich meinte, erstmals und nach vielen Monden - da solle ich mir doch mal "was Hübsches, Weibliches" anziehen - wenn wir zu seinen Freunden gehen. Ich guckte etwas konsterniert - und lachte ihn aus.
Ob er noch ganz sauber sei - fragte ich ihn noch. Und ergänzte: "Wie gesehen - so gekauft" - bislang war ich ihm ja ganz offenbar schön genug gewesen.
Das Licht zu dem Spruch ging mir dann am Abend auf - als wir auf diese "feine Gesellschaft" trafen .... Alle "außen Hui ...." aber ansonsten ein grauslicher Abend. Die armen Kinder der vielen Irren wurden gleich mehrmals umgezogen - jeweils in Klamotten für viele Hundert D-Mark gesteckt.

Ne - das wird nichts mehr mit mir und den komischen Frauenzeitschriften in diesem Leben .... war noch nie was.
Und der Mann, der mich einst in einen weibergemäßen, knappen Fummel stecken wollte - damit er bei seinen feinen Freunden punkten kann - genau dieser Witzbold - meinte auch einst: "Du bist viel weiblicher - als Du nach außen hin tust." Ich dachte nur bei mir: Na, siehst Du - ist doch alles gut - hast es doch auch so begriffen ....

Übrigens - das schönste Kompliment, was mir einst jemand machte, war dieses:  Du kannst auch in Sack und Asche gehen - und siehst immer noch gut aus.
Neinnein - ich bin nicht eitel oder größenwahnsinnig - und sicher auch keine Schönheit - aber es war einfach ein ganz feines, echtes Kompliment!

Kleider mögen ja viele Masken machen - aber sicher keine Leute.
Und schon gar keine Menschen.
Vergeblich Kostümierte - nehme ich ohnehin nicht für voll - und ziehe sie kurzerhand aus, mental. 

Aus der Adlerperspektive ...

.... waren meine Vorfahren oft heimatlos. Ehemals mußten sie von Frankreich aus flüchten - jedenfalls die eine Linie - und landeten im Osten. Später mußten sie aus dem Osten flüchten und landeten an verschiedenen Orten. Mußten oft umziehen - bis sie mal irgendwo eine Weile bleiben konnten.
Im Grunde waren die Zeiten, in denen sie sich mal niederlassen konnten, nicht allzu lang.
Das sieht man leicht, wenn man sich mal drei-, vierhundert Jahre aus der Adlerpersektive anschaut.
Am Boden - in der scheinbar schweren, unbeweglichen Materie - ist das nicht immer gleich zu sehen.
Guckt mensch mal von oben, sieht man, wie sich alles ständig wandelt.

Verrückt eigentlich - daß die ehemaligen Franzosen sich später für deutsch halten .... und derart - verblendet und verblödet -  in zwei Weltkriege zogen. Mit Verlaub und ohne Schnörkel gesagt.

Und verrückt diese alberne aktuelle mediale Parole "Die Deutschen sterben aus."
Immerhin ist das hier immer noch das Land mit der mit Abstand größten Bevölkerungszahl in Europa.
Und selbst, wenn es nur noch halb soviele Deutsche gäbe - wären das noch eine ganze Menge.
Aus der Adlerperspektive - alles ein Witz ....
Und die Menschen seit ewigen Zeiten umherziehend in der Welt.

Plötzlich ist mir auch gut verständlich, warum ältere Menschen so gerne 40, 50 Jahre in der gleichen Wohnung bzw. am gleichen Ort bleiben. War mir gar nicht so klar vorher.

Bei Buddhistens einst sagte mal ein Kollege zu mir: "Du wirst auch  noch lernen, daß Du kein Zuhause hast."
Ich ärgerte mich kurz über einen so blöden Spruch. Aber ganz unrecht hatte er nicht. Das hier - ist halt eine Reise. Und eine Wohnung mit ein paar Möbeln drin - ist ja nicht wirklich ein Zuhause. Was ein Zuhause ist - muß wohl jeder für sich selbst herausfinden.  Bzw. - ob es ein solches überhaupt gibt.

Auch Identitäten sind flüchtig. Eine zeitlang kann mensch mal Mutter oder Vater sein, sich über einen Beruf definieren oder wie soviele es tun, über den Zufall seiner Geburt. Bis die Kinder dann aus dem Haus gehen, der Beruf wegfällt und er/sie plötzlich als "Europäer" oder sowas definiert wird.  Eine angenommene Identität - kann also auch kein langfristiges Zuhause sein. Auch nicht "Werte" oder "Weltsichten" ... die wandeln sich ebenso im Laufe der Zeiten.

Wie geschruben - von oben und mit ein bischen Abstand betrachtet - recht leicht zu sehen. Und der Kollege mit seinem kurz ärgerlich-klugem Spruch einst - scheint recht zu behalten.

Dienstag, 25. Februar 2014

Für Therese - Falten und ein paar graue Haare ...

...  diese Faltenphobie der vielen Mitmenschen war mir meist unverständlich und suspekt.
Falten - aus dem Leben selbst heraus entstanden - waren für mich immer schon vielmehr ein Zeichen von gemachten Erfahrungen - und bei manchen ein Zeichen von echter Schönheit - gemachter Lebenerfahrung.

Es gibt - naja gut, nicht mehr allzuviele - faltengegerbte Gesichter, die von einer echten Naturverbundenheit künden. Und von viel Lebenserfahrung - Intensität eben.

Mit den meinigen - bin ich sehr einverstanden.
Im Grunde habe ich eh nicht allzu viele - außer um die Augen rum. Und das sind ja widerum - Lachfalten.
Eine unsagbare Voll-Idiotin - in meiner Wahrnehmung von Leben - die sowas mit "Botox" überspritzen wollte ...

Manchmal würde ich mich gerne mal mit den Augen der Menschen sehen wollen - die mir so begegnen.
Oft heißt es - sie hätten mich für jünger gehalten.
Und dennoch bin ich sicher - daß man mir auch meine Jahre gut und einfach ansehen kann - mit einer gewissen Aufmerksamkeit, die aber längst nicht immer da ist bei vielen.

Dann wieder - weiß ich, daß die Jahre keine Rolle spielen - sondern vielmehr die Seele das "Alter" bestimmt. Und so- sah ich es dem zwanzigjährigen Spund neulich nochmal großzügig nach - daß er mich duzte. Er hatte sich vertan - in mir.

Ein einstiger "Spell" meiner verstorbenen Erezugerin lautete:  "Du - kriegst sowieso keine grauen Haare!"
Fast aus Trotz - wartete ich also ein paar Jahre auf das Gegenteil.
Heute weiß ich - mensch muß auch keine grauen Haare bekommen.

Die wenigen grauen Haare, die ich aufzuweisen habe - sind wie geschruben - mehr aus Trotz gegen den einstigen "Spell" der Erezugerin zustande gekommen - und nicht einmal gegen diesen speziellen, sondern vielmehr gegen andere, weniger erbauliche "Spells" von ihrer Seite einst.

Übrigens - mit dem "Erdshampoo" fühlen sich die Haare komplett anders an, als wie mit dem chemischen. Und sehen auch anders aus - fetten viel weniger nach und glänzen ganz anders.

Aber - nochmal zu Falten und anderen Lebens-Mustern, die sich abzeichnen auf einem Menschengesicht- oder - körper:  Diese haben - in meiner Wahrnehmung - immer eine ganz eigene Schönheit. Jedenfalls bei denen, die sie annehmen.

Meine einstige  - die von mir und vielen Anderen geliebte der beiden Großmutter - fällt mir ein. Die hatte ein großen, breites Gesicht voller tiefer Falten. Und jede einzelne fand ich schön - schon als Kind. Nur selten sehe ich noch solche Gesichter - auch bei alten Menschen. In denen sich die ganze Lebensgeschichte abgezeichnet hat. Ich fand das - sehr faszinierend als Kind - in so ein gegerbtes Gesicht zu blicken!

Im Moment - bin ich an einer Art "Wendepunkt" - auch, was die Falten betrifft.
Noch bin ich weder jung noch alt.
Allerdings - so ich alt werde - werde ich für mich jede einzelne Gerbung und Falte begrüßen.
Allerdings bezweifle ich - daß ich jemals so prägnante Kerbungen bekomme - wie die einst geibte Großmutter.
Schon ihre Töchter - waren weit davon entfernt, ein solches "Charaktergesicht" zu bekommen im Laufe des Lebens. 

Die gesichtsfaltenreiche, äußerst spannend aussehende Großmutter - wurde einst 92. Ihre Tochter auch - aber die sah dagegen aus wie ein frischer, glatter Kinderpopo. Auch meine Mutter - die jüngste Tochter der  einst so Faltenreichen - wies kaum echte Kerbungen auf. Auch nicht ihr Bruder - der in viel jüngeren Jahren schon ging.

Von des Vaters Seite - sind überhaupt keine Gesichtskerbungen zu erwarten. Die Großmutter, die seine Mutter war  - wurde ebenfalls 92 und hatte ein arschglattes Gesicht. Flaumig wie ein Baby dazu.
Allerdings - lebte sie auch so. Obwohl ich keine echte Ahnung habe - was in dieser Frau zeitlebens so vor sich gegangen war - erschien sie mir schon als Kind immer wie ein Museum - in dem nichts geschieht.
Und wenn ich dort sein mußte - weil  die Eltern mal was ohne mich machen wollten - war es eher ein Albtraum für mich.  Verweilen - unter Untoten.

Diese Großmutter - die ich nie geliebt habe und die mir immer fremd blieb - lebte mit ihrer Tochter in einer Zwei-Zimmer-Wohnung - und ließ sich von dieser jeden Tag behandeln, wie ein kleines Kind.
Die schliefen - in einem Ehebett zusammen. Wenn ich da war - schlief ich auch dort - und hörte die ganze Nacht das Ticken einer lauten Wanduhr.

Das einzige Higlight dort - war für mich der frühe Morgen - wenn die Tochter Jungfer ihrer alten Mutter das erstaunlich lange Haar kämmte und danach zu einem "Dutt" flocht.
Jeden neuen Morgen dort staunte ich - daß diese alte Kindfrau, die scheinbar keinen eigenen Willen hatte und sich zeitlebens von ihrer Tochter herumkommandieren ließ - so langes, wildes und weiches, schönes Haar hatte.
Habe keine Ahnung - von der Seele dieser Frau. Und nie eine bekommen.
Für mich war sie eigentlich - nie wirklich da - also lebendig und greifbar.
Wie eine Mumie saß sie auf ihrem Thron - ein häßlicher Sessel - wenn sich ihr Clan mal wieder um sie versammelt hatte. Ihre leiblichen Kinder - bis heute kann ich mir in keiner Weise vorstellen, daß sie die mittels ganz normalem, gar lustvollem Geschlechtsverkehr gezeugt bzw. empfangen hat - so unberührbar und unnahbar war die - daß ich ihr eine "Mariengeburt" sofort abgenommen hätte einst.

Und dann - gab es noch einen göttlichen Pudding - von der garstigen Tante für mich zubereitet - der mich nochmal besänftigte. Aber wirklich gut - ging es mir sicher nicht mit diesen beiden wächsernen Frauen .... die auch ihr bestes gegeben haben.  Aber - das war nicht viel für eine Kinderseele. Gerettet hat mich - ein Aufzug einer Malerfirma im Hinterhof - dem ich stundenlang völlig fasziniert zugeschaut habe einst.

Vermutlich "alter Adel" im Blut - bei der väterlichen Patronin. Bewegungs- und rührungslos.
Umso schöner für mich einst - die deutlichen Kerben im Gesicht des Vaters - entgegen seiner sehr glatthäutigen Mischpoke.
Manchmal habe ich mich noch gefragt - wie hart das für meinen Vater einst gewesen sein muß - als Kind.
Mit so einer Wächsernen - Unlebendigen. Umso mehr hat dieser seine faltengegerbte Schwiegermutter - meine liebste Oma - später geliebt und verehrt.  Und ich habe so eine gute Idee - warum.  Weil sie halt - echt war. Sehr lebendig - und anfassbar.

Beide Großväter haben sich einst erhangen - als ihre Kinder Zwölf waren - also jeweils diese ihrer vielen Kinder - die später meine Eltern wurden. Vermutlich - hat das die beiden auch nochmal auf eine Weise verbunden - die ihnen gar nicht recht klar war. Und ich darf mich heute - von vielen Nackenverspannungen lösen - die nie meine waren - sondern diese Unausgesprochenen - der beiden Großväter, die sich einst selbst aufgehangen haben.

Übrigens auch erstaunlich -  beide Eltern waren jeweils Torhüter ihrer Mannschaften - die Mutter im Handball und der Vater im Fußball. Beide die jüngsten im Familienbunde - und doch Hüter.

Nur von dem einen Großbater weiß ich - warum er sich vermeintlich erhangen hat - und wer weiß, ob´s stimmt? Es hieß - er habe sich geweigert - als einstiger Sozi in der Nazizeit - seine Gesinnung zu verraten.
Von dem anderen - weiß ich ebensowenig - wie von seiner wächsernden Frau - die ja toter und wächserner schien, als die angebliche Jungfrau Maria.

Diese beiden Männer - haben ihrerseits tiefe Kerbungen in ihren Familien hinterlassen - aber wieder auf ganz unterschiedliche Art.
Der Eine - hat die Seinen mit der Erinnerung an seine Lebenslust verlassen: Er trug am Wochenende ein Grammophon in den Garten und frönte der Musik, tanzend. Um die Seelen seinr Kinder habe er sich nicht gekümmert - berichtete mir meine einstige Mutter - seine jüngste Tochter - die ihm einst sein Mittagessen über viele Kilometer per pedes zu seinem Bahnwärterhaus brachte. Aber wer weiß - vielleicht hat er es ja doch gerade getan - indem er Musik spielte im Garten?!

Der Andere blieb scheinbar streng und unerbittlich ??? Hat versäumt - weich und kerbbar = lebendig zu werden. Jedenfalls in der Wahrnehmung seiner Nachkommen. Nie habe ich auch nur ein Wort im großen Clan über diesen Mann vernommen.

Der Eine - wurde Bahnwärter, nachdem ihm im ersten Weltkrieg ein Durchschuß ein Bein versteifte.  Und dieser hinterließ mir - in der übersprungenen Generation - von je her eine seltsame und unbrüchliche Liebe zu alten Dorfbahnhöfen. Die bis heute anhält. Wobei es ja kaum noch solche gibt.

Der Andere - war einst Dorfschullehrer - und hinterließ mir die Botschaft - daß jegliche unsinnige Strenge mit Kindern - ein Verbrechen an diesen ist. Er hinterließ mir aber auch - daß eine liebevolle "vordergründige Strenge" - eigentlich mehr ein Schauspiel - durchaus ein probates Mittel ist - um mit Kindern zu kommunizieren und sie eventuell etwas zu lehren -für´s Leben eben.

Ich hoffe für meinen Vater - daß er es so begreifen konnte von seinem Vater!
Ich begreife es durchaus - was dieser Großvater da vermitteln wollte einst. Ob er es so geschafft hat - weiß ich nicht - obwohl ich weiß - daß auch mein Vater ein großes und weites Herz hatte - auch, wenn er vordergründig die Mumie seiner Mutter gab - komplett erfolglos. Und gut so. Ein Weichherzler eben - trotz Clan-Dogma. Ein gutmütiger Mensch, der gerne weitergeholfen hat - auch mit handwerklichen Fähigkeiten. Und der - meistens noch dafür in den Arsch getreten wurde - innerhalb seines seltsamen Clans. 
 
Erstaunlich für mich waren einst seine beiden Tanten - uralte Frauen und meine Großtanten - die spiegelten die Extreme seines Clans perfekt wieder: Tante Mieze und Tante Käte. Die Mieze - natürlich weich und sanft und die Käte - is klar, oder!
Beide - völlig in Ordnung! Und wieder so eine von sehr vielen Frauengemeinschaften im Clan ....

Meine "Kindheits-Patronin" - unter vielen Patroninnen -  war jedenfalls immer die von mir heiß-geliebte Großmutter Therese.
Die mit diesen tiefen Furchen im Gesicht. Die - die nie Angst hatte davor - daß sich das Leben selbst sehr tief in ihre Haut gräbt - und Falten wirft.
Die - die ein sehr sehr großes Herz und Engelsgeduld  hatte - und jede Menge ebenso glücklicher Enkelkinder - wie mich einst.
Die Frau - die neun Kinder gebar - und davon nur fünf lebendig durchbrachte. Die alleine mit den Kindern  flüchten mußte aus einstiger Heimat - und alles alleine bewältigte. Keine Ahnung - wo ihr Mann abgeblieben ist.  Von den Urgroßvätern weiß ich noch viel weniger als von den Großvätern.

Von den Frauen in diesen Familien weiß ich - daß sie das "Gröbste" immer alleine bewältigt haben. Sogar diese andere Großmutter einst - die sich später so kindlich betutteln ließ.

Oder besser: Daß sie ihre Familien mit ihrer eigenen Kraft haben durchbringen müssen - und diese Aufgaben immer wieder bewältigt haben. Auf die Männer bzw.Väter - war da eher kein Verlaß. Scheinbar waren die eher - wie noch ein
weiteres Kind, was es durchzubringen galt. Oder  - wieder mal draußen zum Spielen - in sinnlosen Kriegen.
 
Und von meiner einstigen Mutter weiß ich - daß auch sie Gefahr lief als jüngste Tochter einst in diesen seltsamen Frauen-Konstrukten des Clans - zu versauern. Und sich zeitlebens um die Mutter zu kümmern - wie soviele Andere,
Hallelujah - daß mein Vater vorbeikam - einst sehr schmuck und ansehnlich. Und es gab auch noch einen anderen Bewerber - aber mir kann es ja wurscht sein heute .... Hauptsache - diese seltsamen Konstrukte sind gelöst.

Später - landete die geliebte Großmutter dann bei ihrer ältesten Tochter - und zeitlebens gab es Streit zwischen dieser und der jüngsten Tochter - also meiner Mutter - was die Versorgung der Töchter-Mutter betraf.

Meine heiß geliebte Großmutter gebar also neun Mal insgesamt - macht viele Jahre Schwangerschaft -  und nur fünfe blieben am Leben. Vorerst.
Von einem hieß es - er sei später im Kinderwagen gestorben, weil ihn der böse Blick getroffen habe.
Gustav hieß der - und bis heute ist Gustav sehr lebendig und aktiv.

Alle anderen totgeborenen Kinder meiner Oma - wurden nie erwähnt - aber Gustav erstaunlich oft.
Und wieder mal - treffe ich auf ihn - jetzt - wo alle lange weg sind - aber Gustav sich nochmal in Erinnerung bringt,
Werde es mal mit ihm klären - was da noch im Raum ist. Und was gehen will. Im Sinne aller - und im Sinne des einstigen großen Clans - bzw. zweier solcher.

Ein Lob jedenfalls - auf die erfolgte und signifikante Gerbung also!
Und auf die wunderschönen, tiefen Falten meiner Großmutter Therese !!! Geborene "Gutzeit".

Mit mir - löst sich also der ganze seltsame Zauber der einstigen Clans auf.
Nachkommenschaft - hat sich schon rein biologisch erledigt - und war auch nie anders von meiner Seite beabsichtigt - sondern schon in frühen Jahren sehr klar.
Und der einzige Nachkömmling, der noch hätte ein paar Kinderlein zeugen können - hat sich mit zarten 40 mal eben sterilisieren lassen. Verständlich - nach seiner Kindheitshölle einst.

Wenn´s um Kinder geht - verstehe ich nur wenig Spaß.
Und - es gibt von je her soviele Kinder - die eine Menge Liebe, Spaß und Freude brauchen können - für die ich ebenso gut da sein kann - so ich will.

Ganz ohne weitere Neune zu gebären.
Gustav - was sagst Du dazu?

Neue Mokassins müssen her ...

... nach meiner einstündigen Stiefelei gestern über den seelenlosen Asphalt der Kolonie - hab ich´s wohl endlich eingesehen: Ich brauche neue Mokassins. Leichte - mit Hermes-Flügeln an den Fersen.

So ein paar Biker-Stiefel für´s Leben - schienen einst verlockend und sehr praktisch - sind es aber nicht. Die wiegen schwer wie Blei. Sie wiegen tatsächlich ein paar Kilos - und für nur ein paar Schritte mögen sie ein guter "Fußpanzer" sein. Wie ein Arbeitsschuh eben - waren ja wohl auch mal für´s Motorrad-Fahren gemacht.

Aber zum Laufen - taugen sie nicht viel.
Seit Monden weiß ich das - und wunderte mich des Morgens oft - was ich mir da ans Bein hänge an Gewicht.
Gut - Du kannst bedenkenlos in jede tiefe Pfütze oder in den Vorjahres-Schnee damit treten. Und zum Gaspedal- und Bremsen-Bedienen sind sie auch ganz gut geeignet. Für beschränkte Zwecke sind sie geradezu unverwüstlich.
Nur - Laufen kannst Du damit nicht. Weil sie wie Blei an den Füßen hängen. Dabei zwar bequem und paßgerecht - aber eben wie Blei.

Heute morgen zog ich mir dann ein paar federleichte, an Jahren schon sehr alte Schuhe an. Die sind aber noch - wie neu. Und fühlte mich etwa zwanzig Jahre beweglicher .... und leichter. Fast wie ein junges Reh.

Anders gesagt: Kleider und Schuhe - machen nicht nur "Leute" - sondern auch ein Lebensgefühl.
Und - so wunderbar die Qualität und Verarbeitung der lebensüberdauernden Bleistiefel auch sein mag - für ein gutes, leichtes Lebensgefühl sind sie nicht gemacht.

Und das mir - die ich so gerne mit den Füßen - auf leichte Weise - den Boden berühre. Wie kann mensch für so simple Dinge - nur soviel Zeit zur Einsicht brauchen?

Neptun ...

... danke an den Sternenbruder nebenan, der mich neulich auch im scheinbaren Außen  auf Neptun hinwies.
Nach kurzem Sinnieren brachte mich sein Hinweis darauf, daß ich mich über die Zeiten immer wieder mit den Göttern und Göttinnen angefreundet habe - allerdings Neptun immer ausgeklammert hatte. Anders: Er hatte sich nicht bei mir gemeldet. Besser: Ich habe nicht zugehört - obwohl er schon die ganze Zeit an allen Türen rüttelt - weil er so "unrealistisch" ist .... Man kann schließlich den Ozean nicht als "bodenständig" bezeichnen.
Oder so: Da muß mensch schon tief tauchen - um auf neuen Grund zu gelangen.

Tatsächlich ruft also Neptun schon ein lange Weile. Ich habe nur nicht hingehört. Habe meine kostbare Lebenszeit damit verbracht, allzu oft auf "Äußerlichkeiten" zu schauen. Neptun ist innerlich. Seele, Sehnsucht, Suche ... eigentlich alles, was uns Menschen hier im "Westen" zutiefst abgeht.  Zugunsten einer angeblichen Realität, die nur noch in diffusen Zahlen dargestellt wird - in "Geldwerten", die es gar nicht wirklich gibt - an die aber dennoch zutiefst geglaubt wird. Und hier sage ich ganz und gar nichts gegen Geld - denn Geld an sich ist erst mal wertfrei - und dazu noch sehr hilfreich, um beispielsweise gute Projekte ins Leben zu bringen.  Allein - ich sehe  nichts von guten Projekten in der "Finanz-Industrie". Wohl aber - bei vielen anderen Menschen - bei den "Unbemerkt Merkenden" - wie der Sternenbruder es auch nennt. Oder so - bei den - noch - recht unbemerkt-Wirkenden.

Kreativität, Kunst, Seele, innere Bilder ... haben kaum Raum im kollektiven Welten-Gelärme. 
Und fast jedes Kind hat ja einst vernommen - daß das alles nicht von Wert sei und "brotlos".

Das Leben der Menschenmassen wird auf zunehmend absurde Weise "berechnet" und durchökonomisiert - von den Wenigen, die davon profitieren wollen. Je mehr das Leben nur noch dem Mammon zugerechnet wird - und so ist es ja bereits - desto mehr Menschen haben wundersamerweise um ihre Existenz zu fürchten. Weil auch sie - an den unsinnigen und unseligen Gott Mammon glauben und ihm huldigen - wider bessere Wissens - bzw.im Wissen darum, daß dieser sich immer nur wenigen andient.

Scheint doch auf einen klaren "Systemfehler" zu deuten bzw. auf eine weitere falsche und seelenvergiftende Religion.
Und diese will ich - wie geschruben - nicht dem an sich neutralen Geld zurechnen - sondern den vorherrschenden Glaubenssystemen - in allen Kasten - die dem Mammon huldigen.

Anders: Geld ist einfach Geld - und ein nützliches Mittel für Energieaustausch - aber keine Religion - die aus ihm gemacht wurde. Es gilt also - den Mammon selbst und den Glauben an diesen Ungott abzuschaffen. Nicht das Geld als Tauschmittel, welches ja an sich eher praktisch gedacht ist. Also auch leicht - merkurianisch - besser, ein wenig Mittler-Papier als ein tonnenschweres Wagenrad an sich zu tauschen.

Interessant auch: Je weniger die geistige Nahrung wertgeschätzt wird - desto schlechter und gehaltloser werden auch die sogenannten Lebensmittel, von denen viele nur noch als "Füllstoffe" daherkommen, aber keine gesunde, vitale Energie mehr liefern.

Und auch in anderen Bereichen nimmt zwar der Konsum zu - wird aber die Qualität schlechter.
Statt Massivholzmöbel wie einst, die mehrere Generationen locker überdauert haben - kaufen wir Preßspan und Laminat. Und entwurzeln uns derart. Mobilität mit Preßspan ... beim nächsten Umzug einfach wegwerfen. Auf Dauer führt das in eine "Heimatlosigkeit" - seelisch wie örtlich.

Politisch gewollte "Völkerwanderungen" - die es in der Geschichte auch schon immer gab - zeigen die Entwurzelung noch deutlicher.
Früher mal habe ich mir gewünscht, daß die Menschen zueinander finden und diesen Unsinn von "Nationaler Herkunft"  vergessen - also sich quasi wieder verschwistern. Allerdings war meine Vorstellung weit positiver, als die Realität gerade - in meiner Vorstellung war diese Entwicklung von allseitigem Wohlergehen und Wohlwollen begleitet.  Nicht von "Entfremdung".

Aktuell vernehmen wir also hirnwäschemäßig und gebetsmühlenartig durch die Medien, daß nur gut ausgebildete Menschen ins Land kommen. Und ich wundere mich, wenn ich mit der Limousine an einem Containerlager lande - wo die vielen armen Menschen  herkommen, die da auf eine Weise hausen, wie es niemand von uns hier sich wünschen würde. Diese aufeinandergestapelten Metall-Container  werden in der Regel an Orten aufgestellt, wo ein normal-umtriebiger Mensch erst gar nicht vorbeikommt. Außer vielleicht ein paar Hundehalter beim täglichen Gassi-Gang.
In diesen Lagern finden sich alle möglichen Nationalitäten - die miteinander nicht viel zu tun haben. Die meisten sprechen nicht die Sprache des Landes, in dem sie gelandet sind. Und haben entsprechend viele andere kulturelle Wurzeln und Lebensgewohnheiten - anders gesagt: Nicht viel gemeinsam - außer dem Wunsch nach einem besseren Leben hier.
Als ich eine blutjunge Afrikanerin und ihr frisch geborenes Baby dort hinbringe - der Arzt im Krankenhaus hat ihre Taxifahrt bezahlt, das fand ich mal erfreulich - staune ich nur: Aha - das sind also die vielen Fachkräfte, von denen immer erzählt wird in den Zeitungen, im Radio und im TV ?!!!
Und ich dachte auch spontan: Eine tickende Zeitbombe.
Kannte dieses trostlose Lager noch gar nicht. Kannte schon ein paar "Asylantenheime", in denen es oft nur eiskaltes Wasser gibt und viele kleine Haustiere auf sechs bis acht Beinchen. Hier also - eine Menge neu angekommener Menschen, die gar nicht gesehen werden von den meisten Kolonie-Bewohnern. Bis sie in die Stadt gehen. Die ist fußläufig - die Container stehen auf dem Gelände des einstigen Straßenverkehrsamtes der Kolonie - allerdings für mit dem Auto Vorbeifahrende quasi unbemerkt.
Und die dort manches Mal betteln oder stehlen gehen werden - was sollen sie auch sonst tun! Was würden wir denn an deren Stelle tun? Besser - was würden wir vermögen?
Ein feines Wort: "vermögen" - verwandt mit "Vermögen".

Meine einstige Vision - ist also nur zum Teil wahr geworden: Ja, es sind nun viele Nationalitäten vermischt, was die Orte betrifft. Aber die Herzen und Seelen sind weit entfernt voneinander. Und die politische Kaste hat ganz sicher kein echtes Interesse an der vielzitierten "Integration" - im Gegenteil - sie nutzt diese aggressive Überfremdung für das alte "Dividere et impere". Und die Wirtschaftsflüchtlinge - als Sündenböcke, um - wie eh und je - von eigenen dahinterstehenden Motiven und dem eigenen menschlichen Versagen - aus der immer wieder kehrenden Gier heraus  - abzulenken.

Ich nenne es schlicht: Überfremdung. Weil im Grunde bei keinem Beteiligten ein echtes Interesse füreinander vorhanden ist. Weil die Menschen nicht auf einem natürlichen, aus sich heraus wachsenden und sich-entwickelnden  Wege zueinanderfinden - sondern nur aus schein-ökonomischen Gründen zusammengewürfelt werden.Die für die meisten beteiligten weiter bergab führen - und für Wenige scheinbar bergauf - bis sie vom Gipfel stürzen.

Wegen "persönlicher Überfremdung" bin ich auch aus der Kolonie weggezogen. Es war mir zuviel geworden - inmitten einer Million Menschen dort zu hausen - die nicht viel gemeinsam haben. Irgendwo eingekastelt zu sein wie in einem Schuhkarton und beim Gehen auf der Straße aggressiven Zeitgenossen ausweichen zu sollen, weil immer mehr ihre Ellbogen ausgefahren haben. Manches Mal wich ich nicht aus - und ließ es auf einen Zusammenprall ankommen. Ein Witz jedes Mal - die gespielte Empörung des Gegenübers. Und das waren nicht etwa Rambos - im Gegenteil!, die sind oft gemscheidiger, als allgemein vermutet - sondern eher mal ganz feine Damen.

Gestern hatte ich eine Stunde Zeit und ging durch die Straßen der Kolonie - die Limousine war in der Werkstatt. Eine häßliche, seelenlose Gegend mit eher nicht fröhlichen Menschen. Nichts als Beton - und Lärm und Gestank von viel zuvielen Autos. Das herrliche Frühlingswetter - kam gar nicht durch durch diese trostlose Kulisse.
Ich schaute mir vielen Häuser an - und wußte mich wieder sehr glücklich, nicht in solchen zu hausen.
Dieses Haus hier ist dagegen ein echtes Juwel - und hat Seele. Und rundum - Bäume und Wälder satt.

Dachte während der Schritte mit den schweren Stiefeln auf dem Asphalt: Aha - so sieht es also in einer Stadt eines der reichsten Länder dieses Planeten aus. Grau in grau - laut - stinkend - und weit und breit keine lächelnden, tanzenden, zufriedenen Menschen. An einer Ecke noch ein seelenloses Neubau-Gebäude - da sind die Alten untergebracht.
Weit und breit nur wenig Bäume oder Pflanzen überhaupt. Am Wegesrand ein paar wild und frisch sprießende Kräuter - von der Masse "Unkraut" genannt - und dabei das einzige, lebedige Elixier hier überhaupt - in einer völlig künstlichen Umgebung.

Überfremdung fühle ich, wenn ich mir in dieser Millionen-Kolonie die Menschen anschaue - die sich nur noch mit an die Haut angeschweißten Smartphones bewegen und ohne "Apps" nicht mehr in der Lage sind - sich wie auch immer zu orientieren. Also selbst zu orientieren - an und in sich selbst - aus sich selbst heraus.

Kaum noch jemand sagt - Moment, ich denke mal drüber nach. Nur noch: Moment - ich schaue mal eben nach. Sinnieren - scheint völlig passé.

Dachte auch: Wenn ich die schon als Zombies erlebe - um wieviel geisteskranker mögen diese denen erscheinen, die da gerade in den Containern angekommen sind? Also diesen vielen "Hochqualifizierten" - die tatsächlich noch ein offenes Feuer machen und echte Musik spielen und singen und betanzen. Der jungen Afrikanerin mit ihrem Baby - die es wohl bis Lampedusa geschafft haben - um dann in dieser anderen Trostlosigkeit zu landen - unter ganz anderen Zombies als zuhause. Vermeintliche "Wohlstandszomies".

Könnte hier noch viel weiter in den Ozean tauchen - aber lasse es mal soweit bewenden in der "Außenbetrachtung". Und will noch hinzufügen - daß jegliche direkte Begegnung mit Menschen, besonders auf so engem Innenraum wie in einer Limousine - sich in der Regel ganz anders gestaltet, als es die "taube Kollektivität" so verkündet.

Werde mich mit Neptun drüber unterhalten ... und mich mit diesem unerhört anfreunden. Ist eigentlich schon geschehen - nur noch viel besser kennenlernen will ich ihn.

Und immer wieder klingt dieser Spruch täglich tausendfach in mir - von dem ich vergessen habe, wer ihn einst so weise und so ähnlich in die Welt brachte:
"Die Welt braucht viel mehr Verrückte - schau nur, wohin uns die Normalen gebracht haben".

Liebe Trojaner, En-Es-Eijler und Spämmer ....

.... ist ja gut - ich weiß ja, daß Ihr drinsitzt - im System.
Eben nicht zum ersten Mal die erstaunliche Nachricht während des Schreiben eines Blog-Beitrages gelesen: "Sie haben sich soeben an einem anderen Standort abgemeldet - möchten Sie sich erneut anmelden?"
Das Anti-Virenprogramm meldet zuverlässig von Zeit zu Zeit: Achtung - gefährliche Seite - und anschließend berichtet es mir, es habe soeben einen Trojaner entfernt. Ich freue mich immer über dieses Programm - aber bin nicht wirklich sicher, daß die Entfernung erfolgreich war.
Seit einigen Monaten außerdem immer wieder Spämmer - die mir Nachrichten senden, ich hätte irgendwelche  Rechnungen nicht gezahlt - Absender ist beispielsweise "Anwalt". Aha ?!?
Beim ersten Mal habe ich mich noch gewundert - und überlegt, ob ich was vergessen habe. Jetzt geht das Zeug einfach nur noch kurzerhand in den Müll. Wer ernstlich etwas mitzuteilen hat - nutzt immer noch, wie es sich gehört, die echten Postwege.

Also -  liebe Obengenannten - ich grüße Euch an dieser Stelle mal wieder herzlich und wünsche Euch einen guten Tag. Und ein gutes Gewissen in jeder Nacht - trotz Eurer Jobs, bei denen Ihr so etwas Sinnloses tut, wie Eure Mitmenschen zu verarschen und zu tyrannisieren - sonst wird der Schlaf zum Albtraum.

Bei den Leuten, die das Virenprogramm stricken und ergänzen, bedanke ich mich ebenfalls - hier: Ernstlich.
Auch, wenn es vermutlich eh durchlässig ist. Bzw. offenbar.
  
Besonders aber bedanke ich mich bei meinem feinen Laptop - der immer da ist und immer gute Dienste leistet. Trotz der vielen Parasiten.  Ein echt guter Begleiter!  Und bis heute wundere ich mich manches Mal - daß ich ihm noch keinen Namen gegeben habe. Aber reden tue ich schon mit ihm .... jedes Mal, wenn wir in Kontakt sind. Und auch bedanke und freue mich jedes Mal - für die gute, zuverlässige Arbeit, die es verrichtet. Trotz der nicht-geladenen Gäste!

Tätäää und Blabla ....

.... anläßlich des mehr als seltsamen, hiesigen Brauchtumsfestes, bei dem Menschen, die das ganze Jahr über erwachsen tun, sich erneut als Biene Maja, Prinzessin, Cowboy oder Matrose (wie originell!) "verkleiden" werden - wird gerade viel Sendezeit mit der überaus wichtigen Frage gefüllt, ob das nun ein schönes Fest werden kann, wo doch das "absolute Rauchverbot" erstmals in diesem Jahr allerorten gilt.
Ich hätte da mal eine knappe Empfehlung:
Das Einzige, was gegen unsinnige Verbote hilft, ist, sich drüber hinwegzusetzen.

Bis heute frage ich mich, wie es sein kann, daß sich Millionen von Menschen ernstlich in dafür vorgesehen, dunklen Spelunken - also nicht etwa in Speiserestaurants, wo ein Rauchverbot sinnvoll ist - das Rauchen "verbieten" lassen - ohne aufzumucken. Mich erschreckt das. Weist es doch darauf hin - daß wir offenbar jeden Schwachsinn mitmachen - ohne zu mucken.

Ansonsten bin ich ganz froh, nur an den peripheren Tagen unterwegs zu sein - der Hammertag ist immer der Donnerstag, "Weiberfastnacht" - wenn binnen weniger Minuten plötzlich all die Ventile geöffnet werden, die das ganze Jahr unterm Deckel gehalten wurden.
Zwar gibt es da mit einer Limousine viel zu fahren - aber lustig ist das nicht immer.
In der Limousine selbst war es zwar oft auch tatsächlich lustig - und die meisten waren sehr nett und freundlich, obwohl sturzbetrunken - aber an den Straßenrändern tobt das Grauen. Und manches Mal auch erstaunliche Aggressivität.
Hier und da habe ich mal jemanden gerettet einst vom Straßenrand - der froh war, mit mir schnellstens davonzukommen, bervor er richtig was auf die Fresse bekommen sollte von irgendwelchen Zugeknallten, die wohl nicht wissen, was Humor ist.

Humorlos bin ich meistens - wenn ich an dieses Trauerspiel der ansonsten unterdrückten "Zärtlichkeiten" denke. "Suffe - poppe - danze ...." - und dann ein Jahr lang - keine Ekstase und keine auffälligen Ausfälligkeiten bitte!

Vergangenes Jahr habe ich mir ein Accessoire geschenkt - kann manchmal ganz auflockernd sein in der Limousine. Aber - so hübsch diese Kopfbedeckung auch sein mag - ich hatte ganz vergessen, daß sie gar nicht tragbar ist bei der Arbeit, weil viel zu hoch. Vielleicht ziehe ich sie mal bei der Gartenarbeit demnächst auf .... oder verschenke sie weiter.

Neulich hörte ich im Radio eine Sendung  über die Kolonie - aus literarischer Perspektive. Und - endlich mal - Tacheles - über die Häßlichkeit dieser Stadt!
Ich sage es oft in der Limousine - daß diese Stadt im Grunde häßlich ist - bis auf die wenigen Ecken, die nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Und ich füge hinzu - ich darf das sagen, ich bin hier einst geboren.
Im Beitrag gab es Beiträge, die diese Kolonie als häßlich, dreckig, schmierig und so weiter bezeichneten. Von Immies, die froh waren - endlich wieder weg zu sein. Neulich schilderte mir eine Dame aus Frankfurt einen sehr ähnlichen persönlichen Eindruck der Kolonie - ich stimmte ihr gerne zu - konnte allerdings auch keine Blumen für Frankfurt mitgeben. 
Die naiven Kolonie-Schwärmer frage ich gerne - was sie denn genau so toll finden hier? Und die Antwort ist immer ähnlich: "Die Menschen. Es ist sehr lebendig." Ja - das stimmt. Wenn man´s mag.
Manche mögen es nicht - und erzählen mir, daß sie nicht leben könnten in so einer Stadt - sie sind froh, wieder auf ihre Dörfer zurückzukehren. Und ich verstehe sie immer besser! Jeden Abend nach einer Schiciht bin ich unverändert froh, aus dem Moloch raus- und wieder auf mein "Dorf" zu kommen - seit ich hier bin.

Gestern mal wieder ein verkehrstechnisches Highlight aus der lauten, chaotischen Stadt: An einer sehr großen Kreuzung in der City war die Ampelanlage komplett ausgefallen - erzählte mir der Limousinen-Besitzer auf meine Nachfrage für die Ursache des Verkehrschaos - und der komplette Verkehr, der ansonsten in fünf, sechs  verschiedene Richtungen fließt über diese Innenstadt-Kreuzung, wurde in eine einzige Richtung umgeleitet. Und dazu noch in Richtung Innenstadt. Im langen Rattenschwanz lief gar nichts mehr weiter - Stau auf drei bis vier Spuren.
So ist das hier - das geht den Verkehrs-Spzeialisten offenbar völlig am Arsch vorbei. ("Köbes Underground - die Hausband der "Stunksitzung" - und durch die Bank richtig gute Musiker).
Gibt es denn keine Schutzmänner mehr - die den Verkehr regeln können? fragte ich den Kollegen am Telefon - und der fluchte gerade kräftig, weil er mittendrin stand und auf lauter aggressive und dumme = nicht umsichtige AutofahrerInnen traf.

Das zusammengestürzte Stadt-Archiv ist auch gerade wieder Thema - nach fünf Jahren !!! - hat man noch keine Verantwortlichen ausmachen können. Und bis heute - stoppt daher der Weiterbau einer U-Bahn, die keine Sau braucht und die viele Milliarden verschlingt. Der Dom wackelt, wenn diese neue U-Bahn auf der kurzen Teilstrecke, die fertig wurde, vorbeifährt. Die muß nun immer deutlichst abbremsen, damit die große Kathedrale nicht auch noch einstürzt.

750 Jahre Bauzeit einst - für den düsteren Dom. Inzwischen mache ich mich gerne über die Protzmoschee lustig - so wie es aussieht, wird es wohl auch 750 Jahre dauern, bis die mal fertig ist .... Baustop seit langem. Und am Fundament schon Schimmelpilz. Der junge türkische Fahrgsat neben mir - fand das scheinbat nicht lustig. Ich schon ...

Hier noch ein "kölsches Krätzjer" ... von einem jungen Mann namens Phillip Oebel. Schön vorgetragen, saubere Musik. Es gibt nämlich auch "nettes Kulturgut" ab und an - im Karneval und in der häßlichen Kolonie.

Samstag, 22. Februar 2014

Liebe Kinder ...

... ich werde ein Buch für Euch schreiben - darüber, wie es vor Kurzem noch war.
Also ein paar Jahrzehnte vor dieser Zeit.
Bevor alles in eine absurde "Political Correctness" gepreßt wurde, werden sollte - eine Zeit, in der es ein paar Ganzlichter von Freiheit gab. Über noch analoge Zeiten - vor der "Elekronisierung", Digitalisierung der Menschheit.

Sowas zum Beispiel:
Damals - als ich jung war - gab es noch keinen "Zwangs-Genderismus" und absurde Fehl-Sexualisierung von kleinen Wesen. Zwar hatten wir auch schon unsere Erlebnisse mit unseren Körpern - aber wir wurden nicht völlig fehldressiert auf eine "Erwachsenen-Sexualität". Wir durften noch ganz viel draußen spielen und hatten unsere eigenen Geheimnisse. Ich hatte auch meines - schon von Anfang an - auch mit meinem Körper - aber die Erwachsenen haben mich nicht belästigt mit ihren kranken Trieben - und mich die meinen, mir ganz natürlich mitgegebenen Neigungen für mich selbst erfahren lassen.

Als ich selbst noch klein wat - saß mein Neffe bei seinen Großeltern auf dem  Sofa und spielte mit sich selbst und an seinem kleinen Kinder-Pimmel herum. Fröhlich und froh - unschuldig, wie er einfach war. Und niemand - hat ihn verstört. Mit irgendwelchem Unsinn. Er spielte einfach eine Weile - wie Kinder es tun - mit seinem Körper und freute sich. Und es wurde gar nicht weiter zu einem "Thema" gemacht ... außer vielleicht einem unauffälligem, breiten, aber schweigenden Grinsen bei allen anderen Anwesenden - der Jahrgänge 1921, 1927 und 1963 - deren eigene Übung es war, dieses Kind einfach in seiner ihm gegebenen Unbefangenheit zu belassen. Hut ab vor meinen einstigen "alten"  Eltern dafür - woanders wäre dieses Kind sicher unnötig verstört worden - durch sinnfreie "Aufklärung" über seine naturgegebene Freude!Einfach - ein dreijähriges Kind, welches aus Freude mit sich selbst spielt - weiter nichts. Und ganz sicher nichts für "Pädophile". Basta !!!

Als ich irgendwann pubertierte - durfte ich auch hier meine eigenen Abenteuer erleben und meine eigenen Geheimnise haben - und vor den Erwachsenen bewahren. Die das ja auch alles gar nichts anging. Im Gegenteil. Das war viel zu privat und intim.

Einige Jahre später erzählte ich meiner Mutter - der Vater war bereits rübergegangen - doch einmal was, einfach, um sie endlich mal aus einer gewissen Stoik zu bringen, eine Steinböckin halt. Ich erzählte ihr, daß ich mit einem sehr alten Mann die Nacht verbracht hätte. Ich war deutlich unter Zwanzig - und der angenehme Mann weit über Fünfzig.
Sie ließ sich aber gar nicht provozieren von mir - auch nicht von meinen mitgebrachten Geliebten später  (nach dem Ersten - der seinerzeit noch der Prototyp war für Schwiegermutters Liebling ....). Sie blieb im Grunde immer sehr souverän - und freundlich. Also - ehrlich freundlich. Auch noch - als ich mit meinem einstigen Geliebten zur Essenseinladung kam - und wir beide deutliche Blessuren von einem Kampf in unseren Gesichtern hatten.
Maximal hinterher ließ sie einen blöden Kommentar ab - von wegen - naja, das wäre ja eh nichts gewesen ..... und da gab´s direkt Ärger mit mir, denn  - was weiß sie denn schon - von meinen Lektionen !!!

Ich sprach von früh an gerne freiwillig und aus Neugier aufs Leben mit Menschen - die anders geneigt waren. Lud sie später auch zu mir ein, in meine ersten Wohnungen - manche Nächte haben wir zusammen gesessen und uns freiwillig ausgetauscht - uns gegenseitig etwas über unsere Leben erzählt. Auch mit Fremden saß ich oft zusammen irgendwo - und tauschte mich lange mit diesen aus. Alles - im echten Leben. Und ganz ohne pornografische Bilder in Internetzen.

Einmal fuhr mich ein Transvestit nach Hause - und ich erfuhr von ihm selbst, daß er gar nicht schwul ist - wie ich es vermutet hatte. Er hatte nur diesen Drang - sich als Frau zu kleiden. Da war gerade Karneval in der Kolonie - sonst lief er immer als "Hardrocker" rum und spielte E-Gitarre in so einer Band. Ich sah ihn noch einige Male wieder in der Stadt und wir grinsten uns an.

Ein anderes Mal setzte sich eine Schwuchtel an meinen Tisch - bevor ich ins Kino ging. Und ich amüsierte mich köstlich mit dieser - für diese Weile - über solche überzogene Exzentrik. Und über das, was er sonst im Vertrauen von sich gab.War eine von vielen Begegnungen mit Fremden - die sich einst einfach ergeben haben - für jeden offenen Menschen. Auf Dauer wäre mir persönlich die Schwuchhtel zu anstrengend gewesen - aber das ist ja Geschmackssache. Oder war jedenfalls mal eine solche - in den Zeiten, als man sich noch persönlich und unbefangen einfach begegnete - jenseits irgendwelcher politischer Zwangsparolen - und diffuser "Zwangssexualisierung" ....
Einfach - aus mitgegebener Neugier und aus Inter-esse im jeweiligen Moment.

Ebenso unterhielt ich mich mit sogenannten "Nazis" und "Linksextremisten" ... im richtigen Leben. Hörte zu - und entschied selbst für mich - was ich davon für mein Leben lernen kann - und was nicht.
Bis heute - rede ich mit vielen Menschen aller "Art" - wenn es sich ergibt. Schon rein "beruflich".
Und bis heute - bin ich doch sehr froh - daß ich einst gelernt habe, mir von nichts und niemand was erzählen zu lassen. Solchen Unsinn, wie er heute als "politisch-korrekt" vorgegeben werden soll.

Ja, liebe Kinder - tatsächlich gab es mal so eine Zeit - in der es einem Menschen frei stand, sich ein eigenes Bild zu machen. Und übrigens - ist diese nicht vorbei.
Laßt Euch also auch heute - nichts erzählen. Vor allem keinen Schwach-Sinn.
Bleibt - bei all Euren eigenen Sinnen - und benutzt diese.

Macht Euch weiter - Euer eigenes Bild. Egal - was die angeblich "Großen" auch immer für einen völligen Unsinn erzählen.
Erlebt Eure eigenen Abenteuer. Und werft Eure Fußfesseln weg - also Eure Smartphones und anderen Elektronik-Schrott. Trefft Euch irgendwo - in der Natur. im Gebüsch, im Schutz von Pflanzen - unter Euch - und lernt voneinander - nicht von den geisteskranken Erwachsenen.

Früher mal - war ich wahrlich ein toleranter Mensch - also vom Herzen her - und sehr interessiert daran, wie die anderen Wesen so ticken. Im direkten Gespräch von Mensch zu Mensch - ist das eh alles ganz anders, als es über die nur noch hirnkranken Parolen herausgegeben werden soll - von Psychotikern, die sich selbst "Elite" schimpfen - für die restliche Menschen-Massen-Haltung.

Heute - bin ich nicht mehr so tolerant wie einst - wenn ich sehe, wie von natur-abgedrehten Geisteskranken den  Menschen vieles aufoktruiert werden soll - was kein Mensch wirklich für sich braucht - und was jeder Mensch für sich selbst entscheiden darf.  Ich bin also inzwischen sehr intolerant - was die "Parolen-Erfinder" betrifft. Mit Menschen - rede ich immer noch.

Hier ein Gespräch zum "Genderismus" - das Wort an sich ist schon überflüssig. Aber ein ganz aufschlußreiches Gespräch - zu einem absurden Thema.

Und was mich betrifft - kann ich nur allerwärmstens zustimmen:
Kindliche Sexualität - und ich hatte immer eine Menge sogenannter sexueller  Energie - ist eine ganz eigene, eine "heilige" = heile - die rein gar nichts mit der von Erwachsenen zu tun hat.
Oder so: Seit ich überhaupt zu denken begonnen habe einst, als Kind, hatte ich eine sehr starke Libido - aber die hatte rein gar nichts mit der der Erwachsenen zu tun.
Wer diese Unterschiede und natürlichen Grenzen nicht kennt - ist meines Erachtens einfach geisteskrank.

Here I am again - back on the corner again - back where I belong ...where I´ve always been. Everything´s the same.
In the Healing Game .....  Ancient - und so weiter .....
Sing it out loud.
Sing it in your name
Sing the Healing Game
Sing the Healing Game
Sing the Healing Game
Sing it in you name ....
Laut laut laut - 
In Deinem Namen  - und in dem Deiner Ahnen.

Also einfach - daß, was Du bist.
Und für den Fall, daß ich mal wieder eine ehemalige "Gruppenhymne" hier erwischt habe - wie es mir einst mit vielen guten Songs ging: Jedes darf sein eigenes Lied singen - einfach so - ohne die Anderen zu irgendwas zu nötigen.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Dafür hab ich jetzt eine Weile gebraucht ....

... für´s Reinigungsritual im und ums Haus.
Mußte mich - zu meinem eigenen Erstaunen - erst noch mental drauf vorbereiten.
Und dann noch ein wenig Mut zusammennehmen - schließlich gab es hier einst eine Menge seltsamer Geister.  Also Mut insofern - daß ich mich locker genug dafür fühle. Egal - wem oder was ich begegne bei der Reinigung.

Wie so oft - hat das Leben genau den richtigen Zeitpunkt erwischt - denn ich erfahre während des Glöckchenklangschwingens, daß der seltsame Typ gerade eben nochmal hier gewesen sei - und eben erst wieder abgehauen. Aha - sage ich - dann paßt es doch bestens jetzt! und denke "Perfektes Timing! Am Jupitertag."

Haus und alles drumherum sind nun also gereinigt - mit Beifußrauch und Glockenklang.
Weil die mich sicher eh schon gehört haben - Bimmelbimmel .... - klingel ich noch kurz bei den Nachbarn - und sie tut es tatsächlich: Nimmt das Gläckchen und geht mal mit durch, wenigsten im Haus. Gibt ihre eigenen guten Wünsche rein. Raus will sie aber nicht ... ich lache und meine: Ist schon in Ordnung, Reicht ja - wenn die hier eine für ballaballa halten.

Die - sind in diesem Fall die Bauarbeiter, die das haus gegenüber aufstocken. Im Affenzahn. Gestern haben sie schon sämtliche Wände im Rohbau eingezogen - wie Lego quasi - im Fertigbausystem - alles mal eben "zusammentackern" und später verfeinern.

Ich gehe trotzdem rund - laut bimmelnd. Muß! 
Und der Vorteil am Älterwerden ist ja bekanntlich: Ist eh wurscht, was die Leut so denken.

Alle guten Wünsche habe ich am Morgen zu Papier gebracht - und verlese diese nochmal in alle Richtungen, als genug geräuchert und geklungen ist. Jetzt fehlt noch der letzte Teil: Das Papier wird gleich in die Erde gesetzt und ein paar frühliche Narzissen oben drauf gepflanzt.

Da die guten Wünsche eh auch in die "weite Umgebung" gehen - macht es auch nichts, wenn sie sogar hier in den Äther fließen. Im Gegenteil. Mögen sie soweit gehen - wie nur möglich!

Dieser Beifuß - ist wahrlich kräftig! Habe mal alle Fenster aufgemacht - und er hält sich dennoch für Stunden - obwohl ich die restliche Hälfte einfach in den Topf vor der Haustür gesteckt habe. Also an die frische Luft daselbst.

Seit die Wohnung da unten leer steht - kommen auch die Tiere wieder vorbei hier.
Gestern eine der recht wilden Katzen. Die ließ sich zwar nicht anfassen, antwortete aber deutlich und freundlich in ihrer Sprache auf mein Grüßen.

Ich freue mich immer noch - daß Menschen, von denen ich es nicht wirklich erwartet hätte einst - so ein Reinigungs-Ritual explizit begrüßen. Mal abgesehen davon, daß ich mich gewundert habe, überhaupt mit ihnen darüber zu reden.
Früher mal - hätte ich sowas nur heimlich gemacht. Wenn überhaupt.

Und jetzt - noch den Zettel mit besten Wünschen für alle Zeiten und Richtungen - und somit Lösung von allem Vergangenem - auf rosa Papier - in die Erde geben und eine fröhliche, frische Blume drauf pflanzen.
Und die Fenster wieder schließen.

Doch - hat sich gelohnt. Und war fällig.
Für alle Zeiten - und Richtungen.

Besonders jetzt - wo die Bude da unten frei ist - und Neues einkehren kann. 
Ich war ja auch schon ein paar Mal vorher hier mit Moxa unterwegs .... aber eben "heimlich".
Die hatten es aber doch gemerkt einst - und sofort danach beim letzten Mal chemischer "After-Shave" hinterhergesprüht .... pfui Deivel.

Kräftiges Moxa gibt es hier ... wenn mal was sein sollte.

Und jetzt - war er doch nochmal da - nach dem Ritual.
Als könnten sie´s riechen ... oder vielleicht hat ihm ja jemand Bescheid gegeben - daß hier eine Verrückte mit Rauch und Glockenklang ums Haus geht - egal.  Morgen ist der Schlüssel zurückgegeben - und es gibt keinen Grund mehr für diese seltsamen Menschen, sich hier aufzuhalten. Jetzt auch schon nicht - aber sie brauchen ja immer diese Energie der Anderen .... wovon sollten sie sonst leben?

Klappt - Haare waschen mit Erde ....

... dank Manuelas Tip neulich - habe ich nun endlich was chemiefreies in Betrieb zum Haarewaschen: Erde.
Klappt gut - ich war etwas skeptisch, ob die Haare auch sauber werden - aber es ist eine ganz feine Lösung. Haare sauber - und ganz weich. Dazu viel besser kämmbar.
Kann ich also wärmstens weiterempfehlen!
Nur auf eines muß mensch ein wenig achten: Nicht die weißen Wände mit dem Zeugs zu verhübschen während des Waschens - obwohl sich das vermutlich sogar gut wieder abwaschen läßt im Zweifelsfall.

Zwei Produkte hier als Hinweis für solche, die es vielleicht ausprobieren möchten:
Einmal das Ghassoul aus Nordafrika - wie neulich bei Manuela gefunden - danke nochmal!
Auch für die feine "Probe", äh, eine ganze, ergiebige Packung!
Und zum anderen - vielleicht noch etwas naheliegender, im Wortsinn: "Luvos Heilerde" -  Nummer 2 (betrifft die Körnung) - für Haut und Haare - noch nicht ausprobiert - aber klappt sicher ebenso gut. In bekannten Drogeriemärkten zu erwerben - und bei Bedarf einfach zu guhgeln.

Und jetzt - mache ich mich endlich und zügig auf die Findung eines  ebenso guten, natürlichen Spülmittels für Geschirr ... auch, um meine einstige Tante Trude endlich ruhig zu stellen, die mir als Kind immer einschärfte: Spül alles gut ab - das Zeug ist giftig! Recht hatte sie - und bis heute erönt jedesmal dieser Spruch von ihr, wenn ich das "chemische Spüli" benutze ....

Das restliche "Chemie-Shampoo" habe ich schon mal kurzerhand weggeworfen - obwohl "Bio" draufstand. Das zieht nur unnötig Energie, wenn man es noch wochenlang stehen läßt. Und: Auch "klare Entscheidungen" im Kleinen - machen Freude.           

Übrigens - finde ich es sehr interessant und erquicklich  - daß man sich mit "angeblichem  Dreck" - also Erde - waschen kann! Überhaupt oft erstaunlich, was die Menschen so als "Dreck" empfinden ....

Dienstag, 18. Februar 2014

Ist das ...

... normal?
Nein - ganz sixher nicht.
Ich werde an mein Versprechen  hier erinnert - die Hütte rundum zu reinigen - mittels Beifuß und Glockenklang.
Ich darf also - rundum toben und tanzen - nochmal explizit aufgefordert zu solchen scheinbaren Absurditäten  ....  Wow! Ich werde mene helle Freude dran haben.

Irritierende Irritation ...

.... bei mir - was diese "Edathy-Friedrich-Oppermann" und Co. - Geschichte angeht.
Ich habe keine Ahnung mehr - was uns da genau "mitgeteilt" werden soll.
Diese "Geschichte" ist derart konfus - wie ich es bislang so noch nicht erlebt bzw. gespürt zu haben glaube - in diesem Leben jedenfalls.
Worum geht´s denn da eigentlich?
Weiß das überhaupt jemand?

Geht´s nun um den Herrn Edathy und seine Neigung zu Kinderpornographie?
Offenbar nicht.
Sehr offenbar nicht - und schon gar nicht um die Kinder - die da nackt fotografiert werden und deren Fotos an die vielen Menschen mit "Neigungen" verkauft werden.
Denn - so sagen sie ja alle immer wieder: Das ist nicht strafbar in diesem Lande.
Aha! Dazu später mehr ....

Geht´s um Edathy´s angebliche Hartnäckigkeit im "NSU-Prozess" und für einige Spezls unangenehme Fragen, die von ihm gestellt wurden? Mag sein. Noch die wahrscheinstliche Option .... braucht ein wenig Geduld - bis es eh klar werden wird.

Geht´s um Korrektheit? Wer wen was wann fragen darf?  Wer wem was wann sagen darf - und wer wem wann nicht?
Ähhhh ..... seit wann interessiert denn das diese Spaßfiguren, die sich "Elite" nennen?

Geht´s um Gerechtigkeit? So - einer von uns mußte gehen - jetzt muß aber auch einer von Euch gehen - immerhin sind wir die "GroKo" .....

Ich weiß beim besten Willen nicht - worum es hier geht - gehen soll.
Und ich vernehme - daß ich damit nicht alleine bin.
Ist jetzt Verwirrung das Ziel?
Wie in vielen anderen Bereichen auch?
Keine Ahnung ....

Für mich ist es etwa so:
Ein Riesen-Medien-Spektakel wird mal wieder vom Leder gezogen - für erst mal gar nichts.
Fast scheint mir - als hätte jemand eine Bombe von außen reingeworfen - um gewisse Posten neu zu sortieren - vermutlich nach seinem Gusto. Wozu soll das Affentheater sonst gut sein?

Zumal - wenn es angeblich gar nicht um diesen Vorwurf "Kinderpornographie" geht - der ja im Fall des Herrn Edathy ohnehin nicht strafbar sein sol.

Und hier - wiederhole ich mich gerne: 
Was ist das denn für eine abstruse Betrachtungsweise von Kindesmißbrauch? Von Kindern und Jugendlichen - die von irgendwelchen Erwachsenen für Nacktfotos mißbraucht werden - die die Kinder selber sicher nicht wünschen.
Und auch nochmal dies: Es liegt wohl sehr nah - davon auszugehen, daß dieselben Kinder und Jugendlichen noch für ganz andere "Vorlieben" mißbraucht wurden,.

Rein "wirtschaftlich gesehen" - und das ist doch unser aller oberstes Credo (so heißt es jedenfalls) - wäre ich ja dumm als Kinder-Pornographie-UnternehmerIn - wenn ich nicht gleich mit einem "Produkt" alle vorhandenen Absatz-Märkte bedienen würde.
Da mache ich halt mal ein paar Fotos für die noch harmloser Geneigten  - bevor ich den harten Dreh starte.
Ob nun einer, der sich gerne "Nacktfotos von Kindern" ansieht, auch zwangsläufig auf härtere Praktiken umsteigt -  sei einfach mal dahingestellt. Es gibt ja auch Leute, die viele Jahre lang Marihuana rauchen - aber nie auf Heroin umsteigen - obwohl die "Drogenbeauftragten" davor warnen.

Aber - daß die "Geschäftsleute", die solche Fotos produzieren - auch harte Filme mit den Kindern machen - das vermute ich doch mal sehr stark.


Geht es also letztendlich gerade auch darum - Kinderpornographie extrem zu verharmlosen?
Hübsch gepaart mit wirren "Gender-Parolen" und abstrusen Erziehungspapieren - für kleine Kinder, die ihre Sexualität auch dann zwangsweise erkunden sollen, wenn noch überhaupt kein eigenes Interesse dafür haben?!

Ich bin ja wahrlich nicht prüde. Glaub´ ich jedenfalls.
Was erwachsene Menschen so alles miteinander praktizieren - auf freiwiliger Ebene - geht mich gar nichts an.
Und will ich in der regel auch gar nicht wissen (so lustig das auch manchmal sein mag).

Nur: Hier geschieht Kindesmißbrauch in breiter, gesellschaftlicher Form.
In öffentlicher Form - in Form von äußerst irritierenden  "Debatten" um einen Herrn E. - der offenbar abgesägt wurde anhand seiner sexuellen Präferenzen. Mit denen er ganz sicher nicht alleine ist. Und was ich auch nicht verharmlosen möchte. Siehe oben - ganz im Gegenteil ....
Ich mache den Mißbrauch der Kinder und Jugendlichen aber momentan nicht an einem Herrn E. alleine fest - sondern akut und virulent an all denen, die da ernstlich behaupten - solche verkauften Nacktfotos von anhängigen Wesen - seien nicht strafbar. Und dazu an all denen - die völlig absurde Erziehungspapiere zu einer Frühsexualisierung von Kita-Sklaven aufsetzen - ob die nun wollen, oder nicht. Also - die Kinder selbst.

Eine sehr seltsame und für mich äußerst irriterende "Schein-Debatte" um den Herrn E. - eine alle Kinderrechte und Kinderwürde mißachtende, Mißbrauch von Kindern erscheint hier lediglich als eine Art "Nebenprodukt". Nicht strafbar in dieser Ausfärbung. Aha ????? Ab wann denn dann - genau? Und wo ist hier die Grenze - zwischen Mißbrauch und Mißbrauch? Geisteskrank !!!

Schon höre ich solcherlei Argumentation: Im alten Griehcenland wäre das übrigens völlig normal gewesen, daß die Herrenmenschen ihre - kindlichen -  Lustsklaven bei sich hatten.
Na - wo ist denn dann eigentlich noch das Problem?

Oder anders: In jeder untergehenden Kultur war es wohl so - daß am Ende sogar die Kinder gef...t wurden.
Und wir sind scheinbar wieder soweit. Naja gut - war wohl nie anders. Aber der Tenor gefällt mir nicht.
Dieser Tenor - der gerade rausgegeben wird in den Mainstream - das sei doch ganz normal.
Und daher - redet man auch gar nicht weiter drüber im Detail - sondern über irgendwelche Postenprobleme der selbsternannten Eliten ....

Ehrlich - ich kriegs gar nicht auf den Punkt gerade.
Aber es ist eine noch zusätzliche, heftigste Tracht ohnehin unverdienter Fußtritte und Prügel - für die vielen Kinder, die ohnehin schon mißbraucht werden weltweit - täglich und aufs Übelste - um die seltsamen Gelüste seltsamer, erbärmlicher Wesen befriedigen zu sollen. Die sich dazu nicht selten noch selbst als "elitär"  betrachten.

Mein allererster Gedanke zum Herrn E. war übrigens neulich: Mal abwarten - was da wirklich war - vielleicht haben sie ihm ja auch die Fotos auch mal eben einfach aus der Cloud rübergeschoben auf seine Rechner? Ist ja alles ein Kindelspiel heute ... dem war aber wohl nicht so - denn der Herr E. besteht ja wohl darauf, daß er sich keiner strafbaren Handung bewußt ist.

Neben jedem menschengemachten Gesetz - gibt es aber auch noch andere Gesetze.
Für mich lautet eines - vielleicht das Einzige: Nicht gegen den Willen eines eigenständigen Wesens zu handeln.
Vermutlich das am meisten gebrochene überhaupt auf diesem Planeten.

Jenseits aller "Moral" - bleibt einfach abzuwarten - worum es eigentlich bei diesem unglaublichen Theater genau geht .... bedauerlicherweise sicher nicht um das Wohl von mißhandelten Kindern.     

Weiß jemand - worum es da geht?
Ich also nicht - wie geschruben,
Ich weiß nur - so geht´s nicht weiter ...
Und deshalb - wird es sich auch lösen - löst es sich auf - funktioniert es alles nicht mehr - wie einst.  

"Leeres Haus" ....

.... das Haus ist anders. Seit die bösartigen Horrorbratzen weg sind ..... deren einziges passioniertes Hobby es war - Unfrieden allerorten zu stiften.

Es fühlt sich teils leer an.

Eine sehr schwere Energie - ist offenbar raus und weg.
Es scheint, als haben sie ihre Geister und Dämonen gleich mitgenommen.
Gut so!

Ich fühle mich so an - als könnte ich nun die paar Sperrholz-Möbelteile leicht hinter mir lassen und weiterziehen. Nur mein Bett - aus Massivholz und schon -zig Male mitumgezogen - würde ich mitnehmen wollen. Immer noch ....
Komisch eigentlich - damals wußte ich sofort, daß das mein Traumbett ist.  Und seither hat es mich durch Vieles  durchgetragen - und trägt mich noch - jede Nacht. Und jeden Morgen bedanke ich mich gerne dafür - beim Bett, bei der Matratze und den wärmenden Decken.

Rückmeldung bei der wohltuenden Massage am Morgen vom versierten Behandler: Erstaunlich frei alles!
Ich meine: "Ja. Dachte ich mir schon - bzw. habe ich wohl gespürt. Und übrigens - war das alles zum großen Teil psychisch." Berichte in knappest-möglicher Kürze  - daß ich mich neulich quasi rundumerneuert gefühlt habe, als die seltsamen Vögel endlich hier ausgeflogen sind.  Das da sofort eine Menge Verspannung abgefallen ist vom Körper. Und das ich es tatsächlich erst in Gänze gemerkt habe - als es endlich vorbei war.

Im Kiefer sitzt noch Zorn - aber auch das wird wieder gut.
Wut sitzt im Kiefer - aber auch Anspannung vom "Durchhalten". Zähne zusammen halt - und durch.

Die Limousine - ist ganz sicher auch ein Faktor für diverse Verspannungen. Aber ich hatte mich da wohl vertan - sie als hauptsächlichen solchen zu betrachten. Trotz weiterhin nicht gerade gesunder Haltung - haben auch dort die Beschwerden spürbar nachgelassen. Und wo ja jetzt schon der Frühling tobt in der Kolonie - jedenfalls temporär - bin ich eh wieder noch öfter draußen .... und hänge nicht allzu lang im Sitz rum.

Bildlich gesprochen - waren es also wohl in erster Linie diese täglich mehrfach in den Rücken geschossenen Giftpfeile hier im Hause - bereits an jedem Morgen abgefeuert, sobald ich aus dem Haus ging. Dazu einst weitere Giftpfeile aus dem Haus gegenüber, welches gerade grundsaniert wird. Und im letzten Haus, aus dem derart fleißig die vielen vergifteten Pfeile gefeuert wurden - verstarb neulich der "Clanvater". Dieses Haus - ist glücklicherweise gar nicht sichtbar aus meinem Himmelsgeschoß. Insgesamt - alles nicht zu unterschätzen! Spürbar ....
Aber - "ich" bin auch nicht zu unterschätzen. Hier ist jedenfalls - gut aufgeräumt. 

Gegenüber haben die Zimmerleute das Dach neu aufgebaut. Jetzt kann ich sehen - wieviel freier Blick noch bleibt, wenn das fertig ist - und es ist weniger übel, als ich befürchtet hatte. Die Sonne wird es mir nicht nehmen.
Und - sie haben da wirklich ein sehr hübsches Dach mit verschiedenen Giebeln gezimmert - noch im Rohbau.
Hätte ich nicht gedacht - daß man ein einst so einfaches und eher häßliches Haus mal eben derart "aufpeppen" kann in Windeseile.

Die Nachbarin erzählt mir, daß neulich nach langer Zeit mal wieder ein Reh vorbeigekommen ist unter auf dem langen Weg vorm Haus .... es ist Richtung Straße gelaufen und hat dann wieder schnell umgedreht, um zurück in den Wald zu springen.
Ich nehme das, neben dem ganz neuen und zunächst "leeren" Gefühl hier als weiteres gutes Omen - daß sich die Energie bereits gewandelt hat.

Übrigens -  jetzt, wo ich wirklich froh bin, daß diese häßliche und oft anstrengende Zeit vorüber ist -  kann ich mich auch ehrlich beim Leben bedanken. Für eine häßliche - aber doch erhellende Lektion.
Auch mal wieder erstaunlich - wie sich das ganze, ehemals über Jahrzehnte hinweg starre Umfeld binnen schlapper eineinhalb Jahre gewandelt hat! Wie sich so ein seltsamer Clan - zügig in alle Winde zerstreut.

Und dieses Gefühl der "Leere" - nehme ich einfach mal als Hinweis - daß meine "Aufgabe" hier nun erledigt ist.
Noch einigen überzähligen, überfälligen und längst überlebten Ballast abwerfen -
und dann geht´s schon irgendwie weiter .....

Feine Morgenrunde ....

... seit ein paar Wochen: Erst mal wohltuende Fango und ebensolche Massage beim Fachmann im Dorf - der macht das schon seit dreißig Jahren, donnerwetter - immer frühe Termine, wegen "Carpe diem" .... und im Anschluß zum Gemüseladen ums Eck, mal schauen, was gerade wächst und feilgeboten wird.  Und dort den Wochenvorrat einholen.

Schluß mit dem Zeugs aus den Discountern- wie manches Mal doch aus Bequemlichkeit geholt einst, so ich nicht in der Kolonie auf dem Markt war - und das gute Geld lieber dem freundlichen Typen im Gemüsegeschäft gebracht - gegen beste Ware aus der Region!

Im Preis inbegriffen immer eine freundliche Begrüßung und ein Gespräch über das Obst und Gemüse und die Höfe, von denen er es bezieht.
Der kann Dir zu jedem Gemüse genau erzählen, wo es herkommt und wie die Leute, die es anbauen so drauf sind.
Meist sind es alteingesessene Familienbetriebe, die schon über Generationen das Land bestellen und keinerlei Ambitionen haben, sich an die scheinbar "großen Geschäfte" mit den Discountern zu verscherbeln, weil sie einfach noch wirklich Wert auf gute Qualität legen.

Der Gemüseladen-Mann, ein ehemaliger LKW-Fahrer, kann mir viel erzählen, was ich noch nicht weiß. Einer, der sein Geschäft von Herzen und aus Überzeugung betreibt.
Heute will er mir bereits das dritte Mal von seiner Empörung darüber berichten, daß hier in der Gegend jemand Eier aus China bewirbt ..... ich sage ihm, daß weiß ich schon. Zu den zwei Sorten Eiern, die er in seinem Laden feilbietet, kann er mir vermutlich sogar die Namen der Hühner sagen. Und so sehen die auch aus, diese Eier - wie von glücklichen Hühnern. Kein Vergleich mit dem Zeugs aus den Discountern.

Wenn der einmal angefangen hat, zu erzählen, hört er kaum wieder auf - und ich denke: Das Gemüse freut sich über soviel Begeisterung. Man kann es richtig schmecken!

In der Nacht hat er den Laden neu gestaltet - Tresen umgestellt und neue Regale eingebaut. Wie uns das jetzt gefallen würde? Gut - ist besser begehbar, viel mehr Raum. Muß nur noch "verhübscht" werden - mit fröhlichen Farben.

Tatsächlich ist es so - daß es eine große Freude ist, bei jemandem einzukaufen, der wirklich mit Liebe arbeitet. Und ich wünsche ihm gute Geschäfte - natürlich auch aus Egennutz. damit auch mir der Laden erhalten bleibt.
Bin nicht die Einzige, die dort am Morgen einholt und sehe - es scheint ganz ok zu laufen.
Obwohl - oder vielleicht weil - der Laden gleich gegenüber von einem dieser Mega-Discounter gelegen ist. Wo vermutlich doch manch einer mal lieber über die Straße geht, um hiesige, frische und knackige Äpfel mitzunehmen - statt importierte, in Platikfolie verschweißte aus Neuseeland.

Hole heute auch ein paar Champignons bei ihm - und freue mich schon beim Anfassen dieser fröhlichen Champignon-Köpfe, die noch quietschen vor lauter Frische. Überhaupt kein Vergleich zu den toten aus den großen Läden ... wie mir neulich auf dem Markt schon auffiel - die waren so frisch und fest und quietschend - und brauchten in der Pfanne eine ganze Weile, bis sie überhaupt mal Farbe annahmen.

Der Gemüsemann im Dorf kauft in etwa bei den gleichen Höfen, wie die Marktleute in der Kolonie, bei denen ich am liebsten die frischen Pflanzen einhole. In beiden Fällen bei solchen Menschen, die gerne mitteilen, woher alles kommt, und die sich gut auskennen mit dem, was sie da feilbieten.

Habe mir gerade eine köstliche, rote Kartoffel empfehlen lassen, "Eine für alles", von der netten Frau auf dem Markt - und die gleiche gibt´s hier im Dorf beim Gemüsemann. Jetzt weiß ich, daß die 93-jährige Großmutter auf dem Hof am Kartoffelband sitzt und diese fein aussortiert .... also immer noch eingebunden ist ins lebendige Geschehen  und eine sinnvolle Tätigkeit ausübt. Eine Frau, die ihr Leben lang feines Obst und Gemüse angebaut hat.

Übrigens - freue ich mich heute morgen schon mit dem Gemüse-Freund über eine formidable, frühe Spargelsaison! Und lasse mir gerne von ihm einiges zum Thema Spargel berichten .....
Gehe dann mit zwei Taschen voll mit fröhlichem, liebevoll besprochenem Gemüse - für 14 Euro.  Das ist ja wohl nicht teuer für eine ganze Woche. Dazu weiß ich genau - wem ich - gerne! - mein Geld gebe.
Während des Einkaufs finde ich mich regelmäßig in bester, freundlicher Gesellschaft.
Das ist einfach - ein rundum guter Tausch. Einer, bei dem oft noch ein Austausch stattfindet. Wo es noch "Zeit" gibt und auch gerne gelacht werden darf.
Und so einfach geht das - die Freude im Herzen kräftig anzudrehen!

Sonntag, 16. Februar 2014

Der Herr Storl beim Lanz neulich ....

... geht doch - alle hören einfach mal zu. Sogar der vielgescholtene Lanz hält sich sehr vornehm zurück und läßt den Herrn Storl schön ausreden. Leider viel zu kurz. 
Kalkofe in Bestform - mit wenigen trockenen, köstlich absurden Bemerkungen - von wegen, "der Sohn hat ein Ei-Phone gepflanzt" ....  Gefällt mir, wie andächtig die Anderen einfach zuhören - besonders auch solche, die sonst eher nicht ihre Klappe halten können.

Samstag, 15. Februar 2014

Schönen Dank, Herr Edathy ....

... für´s Anzapfen auch dieses tiefen Fasses. Wurde auch höchste Zeit!
Die "Doppelt- und Dreifachmoral" der sich selbst für die herrschende Klasse haltenden Kreaturen - sickert endlich mal sehr deutlich durch - durch den Topf, auf dem der einstige Deckel nun auch nicht mehr gehalten werden kann. 

Zu Kindesmißbrauch und von den Kindern unerwünschter Pornographie bzw. sexuellen Gewalthandlungen  gibt es viel zu sagen. Ist ja auch schon viel gesagt worden - und geschrieben worden. Aber langsam - wird´s konkret. Eine theoretische Abhandlung hilft den Kindern nicht - aber vielleicht hilft es ihnen, wenn die Betreffenden nun auffliegen wie Popcorn! Einer nach der Anderen.

Abstrus diese "Auslegungsmentalität" - ob das nun nach der Gesetzgebung Kinderpornographie sei - oder "noch nicht". Wäre als absurdes Bild vergleichbar mit: Ist es denn schon eine Vergewaltigung, wenn der Penis bereits gewaltsam und gegen deren Wunsch in die Vagina eingedrungen ist - aber sich noch nicht zu bewegen begonnen hat?

Und was die "Kinder-Modelle" betrifft - die auch für Fotos und Videos entlang dieses absurden Seiltanzes herhalten sollen: Die haben vermutlich schon ganz andere Gewalt erfahren. Müssen eben für alle "Wünsche" herhalten.


Und nein, Herr Edathy - ich will sie gar nicht persönlich beurteilen - ich finde nur, es ist allerhöchste Zeit, im Sinne der Kinder, daß auch dies alles jetzt ans Licht kommt. Sie sind ja nicht einmal die Flamme einer Kerze .... im Bewußtwerden der Menschen für dieses Thema.

Übrigens - wieso sagt eigentlich keiner in den lauten ÖR´s - wo der Herr Edathy steckt? Soweit erstmal .... und wie geschruben: Ein Riesenfaß ist endlich leck geschlagen! Hallelujah.

Warum sie gerade nun den abgesägt haben - inmitten ihrer  doch sonst so verschwiegenen Kreise - wird sich auch noch rausstellen. Oder hat sich schon. Ein "Bobbycar" reicht jedenfalls nicht mehr ...

Eigentor würde ich mal vermuten in diesem Falle - treffliches Eigentor!
Da kommen noch mehr Kinder-Porno-Graphen-Reiter nach.     

Ich freue mich ja über den Wind ....

... als "Windsbraut". Und hier in dieser rheinländischen Senke gibt es für meinen Geschmack ohnehin viel zu selten mal einen frischen Wind. Jetzt bzw. in den vergangenen zwei Wochen gibt´s aber erstaunlich reichlich davon - was mir, wie geschruben - sehr angenehm daherkommt. Aber nicht unbedingt "ortsgemäß".
Ich denke mir also - es gibt eine einfache Ursache dafür - nämlich die Spiele in Sotchi gerade.
Schon die Chinesen haben einst für gutes Wetter bei ihrer Olympiade gesorgt - und nicht mal einen Hehl draus gemacht, daß da die Wolken geimpft wurden. Und die Russen machen´s gerade auch so. Und gar keinen Hehl daraus.
Gerade ein Kommentar aus südlicheren Gefilden dazu, wo heute ein starker Föhnwind herrscht: Naja - gut - wenn Du das glaubst. Ich hätte es auch so übersetzen können: Lustige "Verschwörungstheorie" - aber ist schon ok.
Ist ja auch alles recht unglaublich.

Hat aber gar nichts mit Glaubensfragen zu tun - mehr mit Himmelsbeobachtung und inzwischen sogar schon im "Dierke-Schulatlas" für die Kinderchen als notwendig verkündetem "Geo-Engineering".
Das Wolken "geimpft" werden seit vielen Jahrzehnten - ist übrigens sehr weit von jeder Theorie enfernt und gängie Praxis. Gar nicht geheim.Wird auch von jedem "Fachmenschen" zugegeben.
Und was paasiert - wenn ich das tue? Naja - irgendwo anders wirkt es sich halt aus - auf´s Wetter.

Wer mehr erfahren möchte, kann hier mal zuhören. Zwei angenehm Unaufgeregte sprechen über´s "Eingemachte".
Gespräch angenehm - Titel m.E. nicht wirklich gut gewählt .... 
Was mich betrifft - bin ich da auch schn seit geraumer Zet angenehm unaufgeregt. Gibt soviel zu verdauen an schein-baren "Unglaublichkeiten inzwischen - und inzwischen klappt es ganz gut bei mir mit der Verdauung von all dem Irrsinn. Wird schon alles für was gut sein.

Wow ... fühlt sich schon gut an ....

.... diese seltsamen L eute sind gestern abgezogen - mit Sack und Pack. Erfahre ich, als ich am Abend wiederkomme.
Schlüsselübergabe und damit Besiegelung ist kommende Woche.
Als die Nachbarin es mir mitteilt - ist es zunächst ganz still in mir. Und dann fällt lautlos ein großer Stein vom meinem Herzen.
Eine Baustelle weniger .... eine, die heftig war.
Gleich gehe ich mal in den Keller und schaue, ob die alberne "Hannibal-Lektor-Waschmaschine" auch weg ist - die, die mit einer großen Metallplatte und einem Bügelschloß versehen war - gegen "Übergriffe unsererseits".
Und was für ein schöner Morgen - an dem mir endlich mal niemand mehr seine Jalousien in meinem Rücken pünktlich und laut hochzieht, wenn ich aus dem Haus gehe.
Auch konsequente Ignoranz verbraucht Energie - die jetzt für Wohltuenderes frei ist.
Oft merkt man ja erst, wenn etwas vorbei, wie belastend das war ....
Und jetzt passe ich gut auf, daß ich nicht vor lauter Erleichterung und Spannungsabfall eine (an sich reinigende) Erkältung bekomme. Und freue mich schon auf den Garten in kürzester Kürze.

PS: Finde mich seit gestern abend in einem schmerzfreien Körper wieder - wie schon lange nicht - trotz Limousine. So langsam glaube ich fast - es lag gar nicht wirklich an dieser ....

Donnerstag, 13. Februar 2014

Freie-Energie-Generator und: Mal angenommen, es stimmt ...

... was hier steht - nur mal angenommen - und es gibt Gründe zu einer solchen Annahme - dann würde sich auf diesem Planeten sehr Vieles in Windeseile verändern.
Viel schneller, als jede "Politik" es vermag.

Ich verstehe nicht viel von Physik und Technik - könnte also sowas nicht erfinden. Aber andere Menschen verstehen ja eine Menge davon. Und sind seit Jahren dran an solchen Erfindungen - die es ja angeblich schon lange gibt, der Herr Nikola Tesla soll vor über Hundert Jahren schon sehr nah dran gewesen sein und sogar ein Auto damit betrieben haben - mit dieser "freien Energie".

Obwohl ich nicht wirklich etwas davon verstehe, verstehe ich doch auf anderer Ebene, daß es im Universum wohl keinen Energiemangel gibt. Oder so: Es gibt eine Quelle, die noch nie jemand entdeckt hat, deren Auswirkungen aber das Leben selbst hervorbringen. Niemand weiß - wie. Also woher genau zum Beispiel Blumen und Bäume wachsen, oder Babies. Man kann aber gut sehen, daß es funktioniert. Und man kann die Vorgänge auch benennen, ihnen Wörter geben - was aber nichts über den Ursprung aussagt.

Also - sollte an diesem kleinen Text was dran sein - wird sich einiges verändern auf diesem Planeten. Auch am Geldsystem. Die großen Energiekonzerne könnten quasi einpacken - in Kürze. Alle üblen Geschäfte mit AKW´s und "Fracking" wären erledigt. Von heute auf morgen.

Die Technik soll es ja - wie geschruben - längst geben. Doch ist es so, wie mit vielen Erfindungen, die die Welt hätten verändern und die absurde Pfründeverteilung hätten revolutionieren können: Sie wurden entfernt. Entweder eingekauft oder mit Gewalt einkassiert. So sagt man jedenfalls. Inzwischen gibt es aber viele Geister, die dennoch wieder an der Sache arbeiten - und viele Menschen, die das mit gespannter Vorfreude verfolgen.
Man könnte es auch "ein mentales Feld" nennen.  Und wenn so eines erst mal geboren ist, kann es auch schnell wachsen.

Ich würde mich ja gerne als Lizenzpartnerin bewerben - weiß aber noch nicht, wie das geht. Falls sich jemand in sowas auskennt, bitte ich hiermit freundlch um sachdienliche Hinweise. Endlich mal ein "Produkt" nach meinem Gusto.

Also nochmal - nur mal angenommen, es sei bereits wahr geworden - so zeigt das doch wieder einmal, daß Veränderungen sich nicht etwa innerhalb maroder Systeme und mit nicht bewährten Mitteln bewirken lassen, sondern von ganz woanders her auftauchen.
Der Herr Einstein hat ja sowas mal gesagt ....

Und nur mal angenommen, es ist was dran - wieso erscheint das dann nicht als "Knallermeldung" in allen Medien? Das wäre doch wahrlich ein Thema von größtem Interesse für die Welt.
Mal angenommen, es wäre noch nicht wahr - so wäre es doch dennoch von großem Interesse für die Weltbevölkerung, über all die laufenden Projekte von beherzten Menschen in dieser Richtung mal was zu erfahren über den "Mainstream"?!!!

Ich werde es jedenfalls weiter verfolgen - und zwar zuversichtlich.
Es würde mich  auch äußerst erfreuen, wenn diese Brasilianer tatsächlich schon in Serie gehen.
"Äußerst erfreuen" trifft es überhaupt nicht auf den Kern - es würde mich umwerfen vor Freude! Von den Socken hauen. Jubeltänze aufführen lassen. Dünne Worte .... für ein laut schlagendes Herz.
Und ich weiß - es wird kommen.
Oder ist es tatsächlich schon soweit?

Mittwoch, 12. Februar 2014

Viele Faxen dicke ....

... hier aktuell der Herr Dirk Müller - ein sehr smarter Typ von Haus aus - sympathisch und ehrlich dazu.
Der hat ja oft schon viele Dinge klar ausgesprochen in seinen täglichen Nachrichten - aber jetzt scheint er so richtig die Faxen dicke zu haben.

Sehr deutlich angemerkt - die sogenannen Regierenden handeln wiederholt und massiv gegen eine große Mehrheit der Menschen im Lande. Also - überall eigentlich - nicht nur in dieser Bananenrepublik.

Ich find es ja ganz gut - wenn die Psycholitiker weiterhin derart krass überziehen - gegen jeden gesunden Menschenverstand - denn nur das wirkt sich offenbar zu einem Remedium aus, welches sich inzwischen doch wie von selbst verbreitet. Selbst die, die nicht wirklich selbst und gerne denken - machen sich mittlerweile mal ein paar Gedanken.  

Übrigens - wenn ich schon mal von schwarzer Magie spreche - so meine ich beispielsweise auch solche "Vertragswerke", von denen hier die Rede ist. Oder ESM, ESFM etc - also sogenannte "unkündbar" geschlossene Veträge - mensch frage sich - von wem genau.
Schwarzmagisch ist alles - was gegen die Natur geht.
Wie der hier erwähnte "Genmais" - der von mammonisch-besetzten Psychopathen durchgeprügelt wird gegen die Menschen. U.v.m. ....

Alles alltäglich und im richtigen Leben sehr leicht auffindbar. Wir würden also ganz gut daran tun - solche Begriffe einfach besser zu verstehen. Also auch sowas wie "schwarze Magie" - "Okkultimus" u.v.m. - und sie derart zu entzaubern.
Wir würden ganz gut daran tun - zu erkennen - wer die Hexenkessel mit den Kröten rührt.
Und wer daran interessiert ist - die Kinder wegzusperren in "Kitas" - statt sie frei und wild draußen spielen zu lassen.
Und und und - also: Schwarze Magie - gibt es mehr als reichlich auf diesem Planeten - im Alltag.
Deshalb gibt es eigentlich auch keinen Grund - davor Angst zu haben.
Wir leben mittendrin.
Aber - wir können ja neu zaubern.
Wenn wir wollen.
Und statt schwarz oder weiß - könnten wir es ja mal mit bunter Magie versuchen.

Man kann es sich auch schönreden ....

... etwa so: Sehr vitale, kräftige und gut aussehende Zimmermänner da auf dem Dach. Temporär hübsche Aussicht also. Und toll - wie die das alles hinzimmern. Interessant, wie die das bauen. Einfach ein paar Balken setzen und dann mit Steinen umbauen. Aha ... wieder was gelernt. Wenn ich sitze - geht´s mit der neuen Höhe ....der Blick in den Himmel bleibt frei.
Ja - so kann man sich alles schönreden.
Einfach immer wieder - alles auch eine Frage des Focus.
Und den kann ich ja nun auch unten im Garten ansetzen in Kürze - wenn die Böswilligen endlich weg sind und wieder Freude rund ums Haus einkehrt. Und Frühling.
Also - wenn die Haßbratzen weg sind - sofort mal die Gartengarnitur aufgebaut!
Und jetzt schon über die wunderhübschen Krokusse freuen. Und auf das Auftauchen der im Herbst gesetzen Tulpen- und Narzissenzwiebeln. 
Jaja ... so geht´s.
Aber der erneute Zorn und die Wut - sind auch Geschenke - die es auszupacken lohnt.
Gute Gelegenheit also gerade - wieder!
Also - alles sehr vielschichtig.
Und daran ist ja nun gar nichts verkehrt. 
So .... ist es schon besser.

Der Verstand will sich mal wieder festbeißen ...

... in Fragen, die er gar nicht beantworten kann.
Die aktuelle Frage ist - wieso werde ich eigentlich hier schon wieder zugebaut?
Und gerade jetzt - wo ich mich freute, daß der Clan abzieht und wieder mehr Frieden einkehren darf.
Es ist ja nicht das erste Mal, daß mir das geschieht - in früheren Wohnungen war es schon mal so. Und Baustellen habe ich in den vergangenen 15 Jahren soviele, direkt vor der Nase, wie andere Menschen im ganzen Leben nicht.
Die alte Antwort - "Innen wie Außen" - bringt auch keinen echten Herzens-Frieden mit der erneuten Baustelle und der Verbauung meines bisher herrlich weiten und freien Blickes.

"Krise ist ein produktiver Zustand.
Man muß ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen." (Max Frisch)
Da hat er wohl recht - aber wo ist die Anleitung dazu?
Am Morgen katapultierte mich die neue Baustelle zurück in einstigen Zorn. Alle dazugehörigen Gefühle - waren wieder hier. Viel Wut. Über scheinbare Ohnmacht.  Über Ungerechtigkeit.
Und das ist auch schon die Botschaft der Baustelle:
Schau Dir Deine alte, angesammelte Wut an.
Die Wut im Bauch.
Und sieh doch mal, was das für eine Kraft ist.
Was für ein "Transformator" - wenn sie in Produktivität gewandelt ist.
Uralte Wut kam hoch - mindestens so alt, wie meine bisherige Lebensreise, wenn nicht gar älter.
Meistens unterdrückt - zurückgehalten - eingekastelt - weggekastelt.
"Sei doch nicht so aggressiv!" fällt mir wieder ein - der beliebte Spruch von Mitmenschen, wenn ich meiner Wut mal kurz Luft machte - auf recht harmlose Weise. Was aber immer nur ich gut wußte - denn sie hatten ja keine Ahnung, wieviel Wut da wirklich ist.
"Sei artig" - hört wohl jedes Kind schon.
Nur einmal begegnete ich jemandem, der darum wußte, daß die Wut eine gute Freundin ist, nämlich die eigene Kraft.
Und vor dieser - hatte ich wohl immer die größte Angst.
Also vor dem, was da so alles in mir ist und möglicherweise durchbrechen könnte.
In die Freiheit.

Solche unerwünschten, sich wiederholenden Phänomene im Außen - sind also sehr laute Signale - für Seelen-Baustellen zum Beispiel.
Fast wurde mir übel - als ich bemerkte, wie oft ich meine lebendige Wut unterdrückt hatte in der Vergangenheit.
Was ich alles gefressen habe - um niemanden zu verstören. Um weiter "artig" und angenehm zu sein - für Andere.
Damit bin ich wohl ebensowenig alleine auf diesem Planeten - wie mit einer Baustelle vorm Fenster.

Und weil es keine Zufälle gibt im Leben - hat dieses mir gerade ein Buch geschenkt, in dem es genau darum geht - die eigene Kraft mithilfe von teils krassen, rituellen Handlungen freizulegen. Man könnte auch sagen - endlich mal "mental-rituell" Rache zu nehmen für alles, was einen immer noch wütend sein läßt. Den ganzen Müll radikal zurück senden an die Absender.
Ja - genau - so, wie es sich angeblich nicht gehört.
Aber doch gut tut.
Ganz tief drinnen.

"Rache" war übrigens immer ein Wort - welches ich bisher zutiefst gescheut habe.
Habe mich lieber von Anderen verfluchen lassen - als je an "Vergeltung" zu denken.
Hatte keinen Platz dafür im System. Aber im Moment ändert sich das - und "Vergeltung" finde ich ganz in Ordnung. 
Hat was mit Ausgleich zu tun. Mit Aufräumen - im eigenen System. Und mit Rauswerfen von Müll aus diesem.
Eine Art Grundreinigung von allem Dreck, den ich einst gefressen habe,  um eines Scheinfriedens willen. Oder aus einstiger Abhängigkeit heraus - so lustig ist es wohl gar nicht, Kind zu sein und sich das ganze wirre Zeugs der Erwachsenen aufoktruieren zu lassen. Im guten Wissen darum - daß da einiges faul dran ist, was einem immer wieder "bei-gebracht" werden soll.

Jetzt schaue ich mir die einstige Kindheits-Dressur und - abrichtung an und dazu die Welt, wie sie allgemein für real gehalten wird - und staune nur immer wieder. Auch über das, was ich so lange selbst für "normal" gehalten hatte.
Muß eine sehr tiefe Hypnose gewesen sein.
Und daraus zu erwachen - ist nicht immer ein Kindelspiel. Immerhin treffe ich ja immer noch zum allergrößten Teil auf Hypnotisierte, besonders in diesem "Limousinen-Job" - und wundere mich immer wieder, welche phantasielosen  Standard-Floskeln über das Wunder Leben da rausgehauen werden.

Manchmal ertrage ich es nicht mehr. Oder kaum noch, 
Neulich fuhr ich eine, die mir sofort wieder einfiel - hatte sie schon mal ins Krankenhaus gefahren, vor etwa einem halben Jahr. Ein etwas "verwahrlostes" Wesen. Dachte erst - die ist harmlos. Bis ich merkte - wie giftig sie im Grunde ist. Nicht etwa wissentlich oder bösartig - enfach vergiftet von all dem Unsinn, den sie glaubt - über das Leben.
Als ich sie wiedersah, erschrak ich etwas.
Eine kleine und ohnehin sehr dünne Person, an der quasi nichts mehr dran ist.
Die Augen schielten, das war beim letzten Mal noch nicht so arg.
Wieder sortierte sie völlig planlos zwei Plastiktüten ins Auto - kann ich nicht beschreiben die Aktion, so chaotisch war diese - erneut.
Und wieder überflutete sie mich mit Erzählungen, die ich nicht hören wollte. Mit Sprüchen über´s Leben - der übelsten Art. Sehr anstrengend - und ich trennte sie einige Male ab - hatte keine Lust, ihre Geschichten und ihre Verzweiflung zu übernehmen. Etwas sehr Wichtiges, was ich inzwischen gut gelernt habe für mich - aus Selbstliebe.
Sie gab aber immer noch keine Ruhe - und ich sagte also sehr deutlich: "Ich möchte das nicht hören!"
Daraufhin brabbelte sie weiter vor sich hin - und meinte sogar noch sowas wie - könnte sie gut verstehen, sei ja eigentlich auch nicht wirklich interessant.
Tatsächlich aber war ich längst schwer geschockt darüber - wie sie von den Ärzten der kollektiv allgemein anerkannten Schulmedizin binnen dieser Monate zugrunde gerichtet worden war. Mittels der beliebten "Strahlen-Therapie" - die allseits die Kassen klingen läßt.

Oder so: Eigentlich war da viel Liebe für diese Frau - aber ich paßte einfach gut auf mich selbst auf, war eh schon geschockt, sie so zu sehen, wie sie gerade aussieht. Und ich nehme schon lange nicht mehr - Gott und Göttern Dank hierfür! - diese verzweifelt auf mich geworfenen Energien zu mir.
Früher mal tat ich das - und habe mir derart unglaublich viele Wesenheiten auf die Schultern laden lassen. Damals fühlte ich mich noch sehr stark und in der Lage, das alles zu tragen. Mal eben zu übernehmen .... damit der Andere sich etwas leichter fühlt. Wie gesagt - ich hatte ja sehr breite Schultern.

Irgendwann dann war ich bei der befreundeten Frau - die solche Energien klärt. Und an einem Abend, der für alle offen war - fand ich mich ganz alleine mit ihr wieder. Im Laufe dieses Abends verließen einige Hundertschaften meinen Körper und den Raum - und wir staunten beide sehr über alles, was da für uns beide gut sichtbar ablief.
Oder so: Ich staunte eigentlich nicht wirklich, denn ich wußte ja - das ich die alle übernommen hatte einst.
Aber es war schon erhebend, sie alle gehen zu sehen. So einfach .... ins Licht halt - oder einfach dahin, wo sie hergekommen waren.

Tja - so ist das - in den vielen Welten, die es gibt - und die sich alle überschneiden und/oder gleichzeitig laufen. Scheint womöglich verrückt. Ist es aber gar nicht. Viel verrückter als das - ist es im Grunde, an eine einzige "reale Welt" zu glauben - die ja komplett durchgeknallt ist.
In der solche Wesen, wie oben erwähnte, eigentlich liebenswerte Nervensäge - für Geld mit Gift vollgepumpt werden. Und ihr darauf zwangsläufiger Verfall und Tod werden dabei gerne in Kauf genommen.
Neben dem "kollektiv für richtig befundenen Geld- = Verteilungsystem" ist diese kollektiv anerkannte "Medizin" unserer Tage für mich nur ein einziger Albtraum. Und wahrlich schwarz-magisch. Das war die klare Botschaft - die mich erreichte, als ich das Fliegengewicht wiedertraf neulich. Und sie ist ja beileibe nicht die Einzige, die sich gläubig in die Hände ihrer Schlächter begibt. Weil sie nichts Anderes gelernt hat.
Übrigens - lebt diese Frau seit ihrer Geburt in der gleichen Wohnung. Als die Eltern starben - blieb sie weiterhin dort.
Und mir wurde fast schlecht - als ich das vernahm - aus ihrem wild plappernden Munde - der sogerne alles "abgeben" wollte.

Meine Wut - bleibt also meine Kraft.
Eine Kraft, die immer wieder fordert, das Leben neu zu betrachten. Neu zu lernen.
Kollektiven Schrott auszusortieren.
Andere Räume zu öffnen - sich öffnen zu lassen, wenn sie sich zeigen.
Vielleicht auch - manche Türen einzutreten, die den Raum viel zu eng machen.
Und aktuell auch - mal an der Vergeltungs-Börse zu agieren.
Natürlich - rein mental. 
Also so - wie es ohnehin am wirksamsten ist.

Dienstag, 11. Februar 2014

Gefühlte zwanzig ....

.... immer noch. So ein Hexenschuß - kommt da schon mal quer im selbstgefühlten Empfinden. Und dennoch - danke für diesen - weil er soviel sortiert. Nichts Besseres -  als ein Hägsen-Schuss zur rechten Zeit!

Unter den vielen Menschen, die meine Fahrdienste in der vergangenden Kalender-Dekade in Anspruch genommen haben - fanden sich immer wieder einige wenige erfrischende Ausnahmeexemplare - die ebenfalls höchstens "Zwanzig" waren - vom Naturell her. Auf dem kalendariums-gemäßen Papier mochten sie vielleicht 75 ode 85 sein - aber im Herzen waren sie Zwanzig.  Und genau das - strahlten sie auch aus.
Neben den Kindern - meine erklärt liebsten Fahrgäste!

Unschuldig wie die Kinder - im Sinne von frisch und neugierig - geblieben - über all die Jahre. 
Menschen - die ihr Leben genießen und alles, was ihnen an Abenteuern beschieden ist.
Menschen - die dankbar sind - für alles - was sie lernen dürfen.
Beurkundetes Alter spielt hier keine Rolle - alles, was wichtig ist - ist eine eigene, gegebene Lebendigkeit.
Und da haben mich schon manche "Zwanzigjährige" beeindruckt in der Limousine einst.
Die älteste "Zwanzigjährige" hatte immerhin über 100 Jahre auf dem Papier bescheinigt bekommen - als ich sie zu einem geselligen Ausflug  bei ihrer Freundin fuhr.

Ja - das sind die guten Momente - wenn mensch sich begegnet. Sich spiegeln darf in denen, die wissen, daß das Leben eine Reise und ein Abenteuer ist - und kein Elend.

Wenn dann so eine Zwanzigjährige einsteigt - die auf dem Kalendarium über Hundert sein soll - ist es ein recht erhebender, vielleicht gar feierlicher  Moment!

Ja - immer wieder sind es sehr erhebende Momente - wenn die scheinbar Alten einsteigen - die sich nie haben älter machen lassen - als sie im Herzen sind. Deren Augen höchst lebendig funkeln - und die sich von nichts und niemand verarschen lassen.

Diese Begegnungen - sind allerdings eher rarer - und damit umso wertvoller - und wahrlich golden!
Die Kollektivität ("Tollität" heißt das im Karneval) - ist eher verzagt und resignativ. Nicht lustig oder gut gelaunt.
Sie weiß gut - das Leben zu verurteilen, zu bemängeln und zu kritisieren - in Grund und Boden zu stampfen.
Sie sieht keinen frischen Sonnenaufgang mehr - weil sie irgendwann die Schönheit aus niederen Gründen ausgeblendet hat für´s eigene Leben. Also so etwa: Das Wetter ist immer nur Scheiße! Und das Leben auch.
Und immer - sind die Anderen schuld.

 Die Mehrheit der Menschen - ist so unterwegs. Bzw. die Mehrheit der Fahrgäste. Und immer wieder - ist es für mich ein Übungsfeld - bei mir zu bleiben.
Ich wäre - scheinbar - gerne - schon lange ausgestiegen - um mir den ganzen destruktiven Scheiß nicht mehr länger anhören zu müssen.
Aber stimmt das so?
Ich bin immer noch da - und sortiere immer noch diese ganze Scheiße.

All diese Ewig-Nörgler und Frustrierten, Demotivierten - haben mir also eine Menge beizubringen - über mich selbst. Und über all das - was auch ich einst fressen sollte - schon mit der Muttermilch.

Nein - ich bin nicht mehr gerne dort  -in diesen Sphären der unzähligen "Lebensopfer".
Sie nerven einfach oft - mit ihrem sinnfreien Gejammer.
Auf manchmal sehr hohem Niveau.
Machmal finde ich mich quasi "rest-opfer-aggressiv" wieder und würde den einen oder anderen gerne einfach nur noch anschreien und durchrütteln ... und dann fragen, ob er/sie denn lieber so einen stumpfsinnigen Job für ein lächerliches Salär weit unter "Mindestlohn" machen würde - wie ich es gerade tue ?!!!
Ja? Wollen Sie wirklich und gerne - sowas lernen für Ihr Leben?
Dann - tun Sie es - sofort und jetzt.
Was es dafür braucht - ist viel Gottvertrauen ....
 
Aber - und - ich bin ihnen auch dankbar. Immerhin haben sie mir - neben anderen Geschehnissen im Leben - meine eigene, sinnlose "Opferneurose" gut aufgezeigt!
Dafür also - danke!
Jeden Tag lerne ich dazu.
Einfach - happy - zu bleiben.

Und jetzt lerne ich nochwas ganz Anderes ...
und das haben mir all diese Bitteren, sich-selbst- krankmachenden auch - u.a. - gezeigt ....
oder so:
Ich weiß es eh - aber ich war so konditionert - daß ich immer dachte -
ich müßte es auch auf den Straßen - im richtigen Leben also - alles von der Pike auf  lernen ....
und dazu noch für Andere da sein.
Völlig verrückt eigentlich - und genug damit!
Die erste Kinderstube waren die Ahnen.
Und alle Unglücks-Neurosen.
Dann - ging ich in die Welt hinaus - um das alles zu studieren und zu untersuchen.
Auf den Straßen eben  - da, wo alles vorbeikommt.
Habe mich oft "vertan" - um an meine eigene Kraft zu kommen.

Heute - soll dieser Tag einfach all den frischen und jeden Tag neugeborenen, gefühlten "Zwanzigjährigen" gewidmet sein  - die ihr und das Leben lieben.

Es ist so - und einfach: Ich bin glücklich!