Montag, 30. September 2013

Mal dies hier angemerkt .... zu Versprechern, die immer häufiger vorkommen -

... bei allen Sprechern und geladenen Rednern in den "ÖR´s".
Achte doch einfach mal drauf - noch nie zuvor habe ich erlebt, daß die sich allesamt derartig oft "verhaspeln".
Das war´s schon - an dieser Stelle - das muß mensch einfach mal selbst verfolgen - und sich seinen Teil dazu denken.

Would be amazing ....

... und würde nicht vieler weiterer Worte bedürfen - wenn es denn so kommen würde - wie hier beschrieben.
Ob was dran ist oder nicht - zeigt Euch, Kinder, dann das Licht - oder so .....
Ich weiß nicht, ob was dran ist oder nicht - und ob was draus wird - aber schon das Bild ist sehr beeindruckend:

Mensch stelle sich das vor - eine Million von diesen Straßenkolossen - die wir hier nur sehr sehr selten zu sehen bekommen, weil die hiesigen Straßen unter diesen einfach einkrachen würden und deshalb diese Kolosse hier auch nicht rollen dürfen  -  auf einem möglichen, gemeinsamem Weg!

Also - Tenor der Meldung - es soll angeblich eine rollende Demonstration geben von einer Million US-Truckern mitsamt ihren gigantischen Teilen - die gen Washington rollen wollen - im ersten Oktober-Drittel. Und laut für mich ohnehin nicht auf Wahrheitsgehalt überprüfbarem Wortlaut - haben diese Trucker im Gleichklang alle Amis dazu aufgerufen, mal für drei Tage jeglichen Konsum zu verweigern. Das wäre mal - eine "echte Bombe" - im friedlichen Sinne.

Warum nicht?
Mir - als "Sozialromantikerin" - würde das wirklich besser schmecken, als jede Sahnetorte.
Wäre eine gute Diät nebenbei - für allzuviele von uns.
Und ein sehr anschauliches Beispiel - für Differenziertes.
Also für sowas wie "Verbrauchermacht" - und auch für die direkte und sehr unmittelbare Macht der ewig als "kleine Leute" betitelten Menschen. Die sich nie und nimmer - so klein machen müßten - wie es ihnen von "klein auf" eingeimpft wurde.

Schaumermal - ob´s eine Ente ist oder gar wahr wird ....

Und dazu noch in den "USA"?
Klingt ja geradezu - wie dieser überholte amerikanische Traum.
Nur - diesmal ganz anders.
Und so ich den Meldungen jenseits des  ewig-verwässerten und einförmigen Geld-Mainstreams - also den lange schon von den Immer-Gleichen gekauften Medien - entnehmen darf - geht´s vielen Menschen im "mächtigen Amerika" ja ziemlich dreckig inzwischen. Bzw. seit Jahren ....

Wenn also irgendwas dran sein sollte - wünsche ich allen, die da angeblich rollen wollen - alles erdenklich Gute.

Eine Bewegung "von außen" könnte nun auch auf unsere kleine, angeblich so wohlständige US-Kolonie zukommen - in Form von "Wahl-Überprüfung" beispielsweise .... Hoppla - wer hätte sowas noch angedacht bis vor kurzem - im propagiert-reichen, immer-korrekten Schland-Land - also, daß da womöglich an den Wahlergebnissen rumgepfuscht wurde?

Seit vielen Monden erzählen mir manche "Ausländer" etwas darüber, daß es in "Schland" ebensoviel Korruption gibt - wie allerorten auf dem Planeten. Und sie stoßen - vielleicht zu ihrer eigenen Verwunderung - nie auf Widerstand bei meiner Person.

Aber es geht ja auch gar nicht um territorial-begrenzte Korruption - immerhin leben wir inzwischen in einer "globalisierten Welt".  Und da gibt es solche - umfassend und planetenumspannend.

Mein Freund der Baum ist tot ....

... er fiel am frühen Montagmorgen.
Eine schöne, etwas knorrige Kiefer.
(Eines der Lieblingslieder aus vergangenen Kindertagen .....)
Als Abschiedsgruß hinterließ sie nochmal ihren wunderbaren Duft.
Und ein Abschieds-Bild beim Astrologen-Bruder nebenan heute:
Der alte Saturn (die Kiefer ....) flankiert von Merkur und Venus ....
zusammen im Skorpion. 
Wenn ich das mal so - rein gefühlt - und interpretationsfrei in den virtuellen Raum stellen darf,
mit viel Ver-LAUB - wegen Unkenntnis der eigentlichen Materie. Oder so - scheint mir ein guter Gruß/Geleit für die alte Kiefer - daß sie nie vergessen - und aus tiefen Wassern wiederkommen wird.

Weg ist sie also - dauerte gerade mal eine halbe Stunde.
Die Profis von der Stadt rückten an - mit Hebebühne, Motorsäge und großem Häcksler.
Sie wuchs und lebte auf städtischem Gelände.
Jetzt rasieren sie noch die Fichten ab - die sind zu hoch.
Hatte sie gebeten - doch ein wenig behutsam beim Schneiden vorzugehen - also so, wie bei einer Frau, die zum Friseur geht: Nur das Nötigste! Das fanden sie wohl ganz amüsant. Und wer weiß - obwohl sie doch recht brachial vorgegangen sind - wie das sonst noch ausgesehen hätte?

Ich lief also runter, nachdem die angerückt waren, und fragte nach - was sie da genau mit der Kiefer machen?
Die kommt weg -  sie sei "umsturzgefährdet".
Sie erklärten mir das ... und ich mußte es wohl sogar - wenn auch widerwillig - einsehen. Die Äste wüchsen nur noch zu einer Seite und auf der anderen Seite ist ein wasserläufiger Graben, da geht´s ein Stück runter. Das könne gefährlich sein ... Soso. Besonders im Winter, wenn Schnee druafliegt. Oder wenn ich zum Beispiel mit dem Auto rausfahren will und die Kiefer kracht auf mir zusammen. Naja .....
Oder ein Sturm könne kommen und sie umnieten. Jaja ....
Kann alles sein - könnte aber auch gut sein, daß sie einfach noch fein ein paar Jahre gut gestanden hätte - wenn der Betreffende nicht die Fällung von dem "Scheiß-Baum" forciert hätte.
Wie auch immer -  diese Leute müssen so vorgehen - "präventiv" also. Eine alte, knorrige Weide ums Eck am Spielplatz muß auch noch dran glauben heute. Ein Mädchen schaut ihr hinterher, wie sie im Häcksler landet.

Ich will de facto wissen - von wem das kommt. Dafür bin ich runter gelaufen. Oder besser: Ich weiß es zwar schon gut - aber möchte gerne die Bestätigung von den Herren. Frage mal diplomatisch an. Der freundliche Baumfäll-Leiter zeigt mir seinen Auftrag zu dieser Aktion, den er in der Hand hält. Und - wen wundert´s - da steht der Name vom umtriebigen Nachbarn drauf. Der hatte mehrfach in der Vergangenheit über "den Dreck" und den "Scheiß-Baum" geflucht ....

Das ist  in keiner Weise illegitim - ebensowenig, wie eine Meldung an die Stadt über einen vermeintlich maroden Baum - es paßt nur wie ein weiteres Teil in ein großes Puzzle. Neben solchen Kleinigkeiten wie einer zusätzlich bestellten "Biotonne" bei der Stadt - einfach mal so - eigenmächtig - auf Kosten aller - die seither spurlos verschwunden ist. Also soweit - die eher harmlosen Puzzleteilchen.

An diesem Vormittag ist der nicht zu sehen. Ein sich wiederholendes Muster inzwischen - normalerweise kann ich da unten kaum mal alleine verweilen - aber immer, wenn mal wieder was war oder ist - ist niemand zu sehen. Bis heute - kein gewechseltes Wort über die defekte Heizung. Ich sag nix ..... und auch kein Wort zur Kamera, in die seine Geliebte ja so freundlich ihren Mittelfinger zeigte. Jemand riet mir an - das doch mal direkt anzusprechen. Aber ich werde den Teufel tun. Manchmal ist Schweigen sogar besser. So beibt es immerhin ein Geheimnis, was diese Kamera so alles mitbekommt. Ehrlich gesagt - habe ich einfach keine Lust mehr auf sinnfreie "Gespräche" und schon gar nicht auf sich-selbst-widersprechende Geschichten - welche es hier zuhauf gibt.


Der gute Mann von der Stadt mit dem Papier erklärt mir noch - daß sie keineswegs einen Baum wegen irgendeiner persönlichen Klage aus der Nachbarschaft fällen würden - oder wegen "Dreck". Ich will ihm das mal glauben - was die Kiefer betrifft.
Merke allerdings noch an - daß der Betreffende auch schon eine kerngesunde, prächtige Thuja mal eben abrasieren wollte - ich zeige sie ihm. Nein, da könne ich ganz beruhigt sein - sowas gäbe es nicht.

Der weiß ja nicht, kann ja nicht wissen, was es hier alles schon gab - und noch gibt.

Die Heizung ist immer noch hinüber - und gestern morgen habe ich mir den Allerwertesten abgefroren. Über Nacht Temperamenturabfall auf 5 Grad draußen .... Zwei wärmende Jacken und eine Decke konnten das Gefröstel endlich lindern, beovr am Nachmittag die Sonne ihre wärmenden Liebesdienste offerierte. Glück im Unglück - schon die ganzen Tage - abends ist die Bude wieder warm von der goldenen Herbstssonne und ein paar Kerzenlichtern..

Im Körpertier wechseln sich die Entzündungen gerade ab - die eine geht, eine andere kommt - plötzlich und sehr überraschend, in der Nacht. Kann kaum noch ins Bad laufen, nicht sitzen und auch nicht liegen .... Hüfte und Bein schmerzen plötzlich heftig. Interessanterweise - auf der den gewohnten Limousinen-Sitzschmerzen gegenüberliegenden Seite. Ich bedanke mich beim Körpertier für klare Botschaften - und ströme. Das hilft einigermaßen. Am Tage geht´s, in Bewegung geht´s. Auch einen Spaziergang mache ich - fast schmerzfrei. Nur in Ruhe fängt das wieder an - besonders nachts. Toller Urlaub .... könnte ich jetzt mal sarkastisch anmerken. Aber - es wird schon alles für was gut sein. Ist jedenfalls gut - um mal wieder zu bemerken - daß es mir im Grunde sehr gut geht.

Und war auch schon gut dafür, mal zu eruieren, woher die plötzlichen Hüft-/Beinschmerzen kommen: Das ist in diesem Falle eine freundliche Botschaft der Galle, die langsam überläuft - vor Zorn.
Was sie mir ja bereits öfter morgens beim Zähneputzen mitteilte - erstaunlicherweise fast immer nur dann, wenn ich zur Limousine zu fahren habe - mittels gehörigem Kotzreiz. Gift und Galle spucken - nennt sich das wohl.
 
Und für mich immer wieder erstaunlich, wie anders doch die Zusammenhänge liegen können, wenn mensch nicht nur nach den Symptomen schaut, sondern nach der Ursache. Die Organströme aus dem Jin-Shin-Jyutsu verlaufen nämlich "um den ganzen Körper" - und derart kann es auch an ganz anderen Stellen/Bereichen zu Stauungen im Fluß kommen - als an den betreffenden Organen selbst.
Nicht zuletzt wird es auch die unmögliche Dauerkörperhaltung beim Fahren sein, über Jahre schon. Bekanntlich meldet sich der Körper ja gerne dann, wenn er mal nicht in sowas hineingezwängt wird und sich eigentlich entspannen kann.

Denke in jüngster Zeit wieder daran - mir eine neue Bleibe zu finden. Das wird wohl hier nichts mehr mit einem ganz normalen Hausfrieden und freundlichem Umgang - jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Schade? Oder soll das gar so sein? Ich weiß es nicht .... nur, daß ich nicht wirklich mit einer Kameraüberwachung leben möchte auf Dauer.  Und jedesmal um alle vier Reifen nach erneut ausgelegten Schrauben und Nägeln kratzen.
In solch vergifteter Atmosphäre auch nicht. Niederträchtigkeit - fällt mir dazu ein, als lange nicht mehr gebrauchtes Wort. Und die Entzündungen zeigen mir gerade auf, welche Wut sich in mir angestaut hat.
Kluger Körper! Danke also.

Wut - gepaart mit Ohnmacht - u.a. die betreffenden Übelwollenden endlich mal an den Arsch zu kriegen. Und Ohnmacht macht ja noch wütender .... Denke auch schon, es ist an der Zeit, daß die Sommerurlauber wieder einfliegen. Habe keine Lust mehr, das hier quasi alleine mitzutragen.
Komisch - das Leben.
Aber doch oft schön.
Sogar - mit Schmerzen und Malesten.

Die "gute Nachricht" - habe ein neues Panorama. Und kann wieder frei auf "meine Kühe" schauen. Den Fichten wird der Haarschnitt wohl eher gut tun im weiteren Wuchs. So könnten sie mehr in die Breite wachsen - erklären die Baumarbeiter. Und tatsächlich sind die in der Zeit, seit ihr hier bin, gute eineinhalb bis zwei Meter in die Höhe geschossen.

PS: Die Arbeiten dauern länger, ein paar Stunden. Zum Glück machen sie nachher auch alles wieder sauber - ansonsten wäre ich drangewesen, mit dem Besen - und das geht gerade wahrlich nicht. Der freundlche LKW-Fahrer läßt mich eben raus und auf dem Rückweg stelle ich meine Privatlimousine woanders ab - in der Siedlung. Da treibe ich mich sonst nie rum - und jetzt sehe ich mal wieder, wie fein dieses Haus hier steht. Mit weiter, alleiniger Zufahrt und quasi alleine. Wirklich gut - für mich jedenfalls. Und obwohl die meisten in dieser Siedlung hinter den Fichten und dem kleinen Wasserlauf ein eigenes, großes Haus haben - scheint es mir hier doch nicht so eng, wie bei denen.
Also - gut erwischt, Sati, für den Anfang. Trotz allem.
Und: Kann noch besser werden.

Samstag, 28. September 2013

Hellwachmachendes, erquickendes Basen-Vollbad ...

... habe ich so noch nicht gekannt.

"Basenbad" nennt sich das also.
Erst habe ich es mit einem Päckchen "Bullrich-Salz" zelebriert. -
Jetzt - habe ich mir ein Produkt mit Namen "Basenbad" von einer großen Drogeriekette geschenkt - angeblich mit gemahlenem Malachit drin?

Jedenfalls - bin ich begeistert über die jeweils reinigende Wirkung. Wenn ich sonst baden ging - kam ich jedesmal müde und abgeschlagen aus dem Wasser. So aber - basisch - wirst Du schon in der Wanne fit.
Das Wasser ist milchig mit dem zugegebenen Salz - und bestenfalls färbt es sich grau bis dunkelgrau, wenn die Schlacken aus den Poren gezogen werden. Jemand erzählte mir - es würde geradezu schwarz, aber das kann ich für mich nicht bestätigen.

Anschließend nicht mehr waschen .... einfach so lassen, abtrocknen - natürlich auch kein Zeugs draufschnieren - und das Körpertier einfach in Frieden entspannen lassen. Nicht mal mehr mit Kernseife abseifen - seit geraumer Zeit kommt mir eh kein Chemo-Duschzeug mehr an die Poren.

So - macht ein Vollbad wieder richtig Freude.
Zuvor - war ich nicht wirklich begeistert über meinen wieder erlangten Luxus einer Badewanne - dankbar zwar, aber nicht eifrig mit dem Vollbaden -  weil ich jedesmal hundemüde wieder rauskam. Aber dieses "basische Baden" - ist wirklich eine feine und belebende Angelegenheit.

Übrigens - ist die Haut danach samtweich und sauber.
Und die Haare fühlen sich an - wie Pferdehaar.

Zurück ins Raumschiff ....

An manchem Tag
sehne ich mich nach meinem Raumschiff zurück.
Wenn ich vernehme -
daß Menschen das Sprechen
ihrer eigenen Spache
untersagt werden soll
- von Anderen.
Wenn ich vernehme,
daß bestimmte Ereignisse
nicht mehr erwähnt werden
- sollen - dürfen.

Dann frage ich mich ernstlich -
ob ich hier nicht auf einem Planeten
von lauter Irren gelandet bin?

Solche Fragen - sind natürlich rein rhetorischer Natur.
Und glücklicherweise
laufen Raumschiffe
schon lange nicht mehr
mit Erdöl.

Schöne Frage dazu - im kleinen Rahmen - hier:
"Sag mal, Deutschland - bist Du eigentlich doof?"
Und endlich mal was Lustiges zur "Wahl" neulich ...

Ist das jetzt wirklich ein Zufall?

Zwei Tage, nachdem ich etwas über "Mastitis" gebloggt habe - erreicht mich ein Anschreiben von irgendeiner mir nicht bekannten Organisation - diese lädt mich freundlicherweise zu einem kostenfreien Mammographie-Screening in der Gegend ein.
Die Adresse hätten sie über´s Meldeamt bekommen, steht im Schreiben - was schon verquer genug ist - daß das Meldeamt demnach alle Adressen der ansässigen Frauen zwischen 50 und etwa 69 herausgegeben haben soll an solche "Vereinigungen".

Meine "Mastitis" - ist eine freundliche Angelegenheit. Wird schon - ist schon viel besser. Aber diese unaufgeforderte Einladung hat mir doch mal kurz zu denken gegeben. Vielleicht blogge ich mal einen anderen Fachbegriff - wieder irgendwas aus dem lukrativen Bereich der Onkologie - und warte auf entsprechende Post im real-existierenden Briefkasten?

Im Angebot hätte ich aktuell: Prostata-Krebs - Darmkrebs - wat nehme ich denn noch? Hirnkrebs (ob das mal funktioniert ...???) .... Fistel, Pustel, Furunkel .... und noch einen nicht-definierten Tumor.  Konisation - als Sahnehäubchen. Mal sehen, ob was kommt. 

Erhellendes Gespräch ....

auf KenFM, erster Teil  ..... und alles jenseits von "Polemik", nüchtern und sachlich vorgetragen von der Autorin. Von solchen Menschen braucht es mehr - mutig, mal mit Fakten gegen eine entsprechende Hirnwäsche nicht nur im schönen Schland zu argumentieren.
Hier der unter dem sehr interessanten Gespräch verlinkte Text zum Inhalt:

"Veröffentlicht am 27.09.2013
Israel ist ein Land, das seit seiner Gründung 1948 im permanenten Krieg mit seinen Nachbarn lebt. Das Heilige Land stellt sich bei all diesen Konflikten selber immer als das Opfer dar. Ein Opfer, das gegen einen übermächtigen Feind kämpfen muss, um zu überleben. Dieser Mythos entspricht nicht der Realität. Israel ist die einzige Atommacht im Nahen Osten, bis an die Zähne bewaffnet, und weiß bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen die USA hinter sich. Zudem verfügt kein anderer Staat in den Vereinigten Staaten über eine besser vernetzte Lobby. Wer immer es wagt, eine israelische Regierung in der Öffentlichkeit für deren Außen-, aber auch Innenpolitik zu kritisieren, bekommt unmittelbar die Antisemitismuskeule übergezogen. Diese Einschüchterungstaktik funktioniert, denn sie erstickt bis heute eine exakte Analyse der "DNA" des Staates Israel.

Guido Westerwelle sprach dieser Tage von einem besonderen Verhältnis Deutschlands gegenüber Israel. Das trifft es im Kern, denn Israel selber IST speziell. Das Land ist das Ergebnis eines aggressiven Siedlerkolonialismus, wie er in der Geschichte auch schon von vielen anderen eingewanderten Völkern gegen andere Ureinwohner angewandt wurde.

Ken Jebsen sprach mit der Islamwissenschaftlerin und freien Autorin Petra Wild, die speziell den israelischen Siedlerkoloniaismus zum Kern ihrer Israel-Studien gemacht hat. KenFM stellt ihr aktuelles Buch "Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedlerkolonialimus in Wort und Tat" im Gespräch mit der Autorin ausführlich vor.

Ein Gespräch in zwei Teilen. Die Fortsetzung erscheint am Montag, dem 30. September, hier auf dem KenFM-YouTube-Channel ...."

Lasse das mal fast kommentarlos so stehen - kann sich ja jeder beim Lauschen seine eigenen Gedanken machen. 
Mein bescheidener Kommentar ist nur dieser: Die Menschen im Schland lassen sich seit vielen Jahrzehnten immer wieder mit der "Nazikeule" erschlagen. Seit ich mich erinnere -   berichten die Medien ohne Unterlaß über ein Land Israel - als Opfer der pösen Palästinenser.  Und wer sich dazu eigene Gedanken macht und diese auch noch äußert - kriegt sofort eins aufs Maul und wird schlichtgeistig als "Nazi" stigmatisiert. Aber glücklicherweise - scheint auch das nicht mehr wirklich zu greifen.

Mit einem "westafrikanischen" Fahrgast - sein Herkunftsland lasse ich hier mal außen vor -  unterhielt ich mich neulich über Rassismus. Im Radio lief gerade ein Beitrag über Frankreich und eine Marine LePen (gucke jetzt nicht nach, ob das richtig geschrieben ist ....) - er fragte mich, ob ich das wohl lauter drehen könne? Ja, klar. Ob er sich auskenne in Frankreich? Ja - kennt er sich. Und er berichtet dies und das aus seiner persönlichen Erfahrung mit Rassismus. Fühlt sich hier im Schland wesentlich wohler - als in Frankreich, wo der Rassismus nach seiner Aussage weit mehr Blüten treibt..

Wir sprechen noch ein wenig - über "Integration" und/oder Ghettobildung ... er ist gebildet und intelligent - und spricht vor allem auch deutsch. Nicht, daß ich das erwarten würde von allen möglichen Menschen - daß sie ausgerechnet deutsch sprechen. Ich kann auch gerne auf englisch kommunizieren. Aber ich finde es bewundernswert, daß er sich die Mühe gemacht hat, sich die Sprache des Landes anzueignen, in dem er sich gerade bewegt.

Übrigens - sprechen auch immer mehr internationale Messegäste mit mir auf deutsch - ws vor wenigen Jahren noch unvorstellbar war. Heute - bemühen die sich redlich und ich bin manchmal echt baff. Besonders auch über Italiener und Franzosen - die seinerzeit ja nicht einmal einen Brocken englisch über ihre Lippen bewegen wollten.
Mal davon abgesehen, daß ich das schlicht höflich finde - bin ich doch sehr erstaunt darüber, wie gut Hirnwäsche so funktioniert. Wäre nicht via Massenmedien eine Oooonschela Merkelll als "stärkste Kraft" in einem "vereinten Europa" vermeldet worden über viele Jahre - so würden die auch heute noch kein Bröckchen Deutsch lernen wollen, da bin ich sicher. Aber für virtuelles Geld halt .... beißen sie sich nicht mal mehr auf ihre Zungen.

Meine Anmerkung an den Fahrgast westafrikanischer Herkunft ist aber dennoch - aus ureigenem Naturell heraus - das ist ja wohl das erste, was ich lernen muß, wenn ich woanders lebe: Die Sprache! Ich würde ja auch nicht in ein afrikanisches Land gehen - und dann die Sprache nicht lernen wollen über kurz oder lang. Ohne die Sprache - kommst Du ja nie mit den Menschen ins echte Gespräch. Und hier gibt es halt immer noch viele ehemalige Zuwanderer - die auch nach dreißig, vierzig Jahren noch lieber in selbst-gebildeten Ghettos leben - und kein deutsch sprechen.
Oder solche - die zwar hier leben und sogar aufgewachsen sind  - und die Sprache perfekt sprechen - mich aber dennoch für "meine eigene Kultur" verachten.
Neben vielen - die klug genug sind - sich tatsächlich auf ihre Weise einzurichten und zu integrieren - in beiden Welten. In dieser hier - und auch weiterhin in ihrer eigenen Kultur. Beides - erscheint mir wichtig.

Der Mann ist sehr klug und spricht viele Sprachen - ich wäre wirklich stolz auf mich, wenn ich eine afrikanische Sprache so gut lernen könnte, wie er deutsch spricht. Und unsere Unterhaltung bleibt offen - auch als ich ihm erzähle, daß ja auch viele Afrikaner gerne ihre eigenen "Ghettos" bilden in der Kolonie. Wo sie unter sich bleiben.

Sowas wie "Integration" kann also immer nur - von zwei Seiten zusammenkommen.
Die Einen - müssen es anstreben, jedenfalls zu einem Teil - und die anderen müssen sich für die hinzukommenden Menschen öffnen. Dann kann es gehen.
Mit Ghettobildung - wird´s wohl nicht gut klappen.
Er weiß das - sein Irrtum war: Für eine Weile quasi ganz auf seine eigene Kultur und seine Wurzeln zu verzichten. Das - ist auch nicht optimal. Und ich glaube ihm sehr gerne - daß sein Leben einst völlig verschieden war in seiner eigenen Kultur, als dieses hier. Das ist ja schon fast - als käme man von zwei verschiedenen Planeten!

Kurz gefaßt - dieses heutige Deutschland - hat nicht mehr wirklich viel gemeinsam mit einer ehemaligen Nazi-Zeit. Deshalb - ist auch diese ewige Keule völlig sinnfrei!

Also - kehren wir doch alle erst mal grundsätzlich vor unseren eigenen Türen - da hat jeder sicher genug Dreck zu entsorgen. Und nicht nur Leute im Deut-Schland - sondern die Geschichte hat hier zahlreiche Päckchen und Pakete zu verteilen. Bis heute - nicht nur früher mal.

Und hierzulande - spricht offenbar gerade viel für eine saftige Manipulation der "Wahlergebnisse". Ganze Säcke voll Stimmzettel - verschwunden. An vielen Orten.  Huch?  Kann doch alles nicht sein - oder? Oder - doch? Wird sich zeigen, da bin ich ganz zuversichtlich. Also - daß sich alles nun zeigt.
Alles - was "Politik" ist - und wie sie genau gemacht wird. 

Freitag, 27. September 2013

Heute der erste Urlaubstag ....

... und fast noch auf den Hund gekommen!
Eine Bekannte fährt weg und gibt ihren bezaubernden, klugen Schwanzwedler für ein paar Tage ab.
Irgendwie kamen wir plötzlich drauf ... ob ich ihn "mal haben" möchte.
Und dann - ließ mich der Gedanke an diesen feinen Gesellen gar nicht mehr los - für eine kurze Weile.

Habe mich also mal auf die potentielle Versorger-Liste setzen lassen - für demnächst irgendwann.
Wenn wir uns gegenseitig ein wenig mehr beschnuppert haben.
Als der neulich kurz hier war - taten wir das schon - Nase an Nase.
Und ich fand es sehr freundlich von ihm, mich nicht gleich unnötig abzuschlecken.
Eine sehr gediegende Type - und für recht hohes Alter topfit.

Wer weiß .... vielleicht werden wir ja mal ein paar gemeinsame Streifzüge unternehmen.
Ich würde mich freuen.
Nicht nur - weil dies ein extraordinäres Wesen ist - ruhig, friedlich, klug und selten gelassen - hat überhaupt keine Lust auf sinnfreie Grabenkämpfe mit anderen seiner Spezies - sondern auch, weil der mich dazu nötigen würde, meinen eigenen Hintern fleißig durch die Wälder und Landschaften zu bewegen.
Schaumermal ....

Die, die ihn jetzt versorgen wird - freut sich schon sehr auf ihn.
Was ich gut verstehen kann.

Vor ein paar Jahren mal - fragte ich bei einem Tierheim an, ob sie Leute gebrauchen können, die ab und an mit den Hunden ausgehen. Aber die hatten recht strenge Auflagen - die ich zu der Zeit weder erfüllen konnte noch wirklich wollte.

Ein einstiger Kindertraum, Herzenswunsch: Ein Hund.
Lange her.

Heute also - erstmals ein wenig "Spannungsabfall" - im Urlaub. Laut irgendwelchen "Statistiken" braucht es erst mal zehn Tage in irgendeinem Schnitt - wie auch immer berechnet - um "runterzukommen" aus dem Normalbetrieb.
Schön wär´s .... entprechend viel Zeit und Muße zu haben.

Der "Urlaub" war spontan eingereicht - und der Hund ist auch fast noch spontan zu Besuch gekommen. Spontan - werde ich an einem feinen, batterienaufladenen Treffen teilnehmen. Las eben erst die elektronische Post - und sagte gerne zu!

Gestern abend - Kameracheck. Speicherkarte bereits voll .... hat ja nicht wirklich lange gehalten. Abhilfe wird geschaffen werden. Ein "freundlicher Gruß" der immer-haßerfüllten Nachbarin mit ihrem "Stinkefinger" mitten in die Linse ..... ließ mich mal wieder staunen.

Nein - das läßt sich nicht wirklich begreifen oder erschließen - wie solche Leute drauf sind. Und ist auch nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist einfach - diese Kamera in Betrieb zu halten. Und die offensichtliche Wut dieser Leute über deren Existenz - außen vor zu lassen. Diese offensichtliche Wut - obwohl sie doch selbst eine Kamera installiert hatten neulich, die ist aber schon wieder verschwunden. Jedenfalls - nicht mehr zu sehen.

Die Ersatzteile für den Heizungskessel sind bestellt. Allerdings - muß auch der komplette Kabelbaum erneuert werden. Der Herstellerfirma ist sowas - noch nie untergekommen.

Ich habe - wie schon so oft - Glück im Unglück, denn das Wetter bringt gerade neben wohltuender Ganztages-Sonne und strahlend-blauem Himmel - auch die nötige Wärme am Abend in die Hütte.
Was ich einst einem Freund nicht glauben wollte - hat sich mir in den vergangenen Jahren immer wieder als real gezeigt: Mit ein paar Kerzenlichtern läßt sich auch für eine Weile gut "einheizen".

Gesunde Rachegelüste machten sich auch bemerkbar - habe wohl langsam die Faxen dicke hier mit den Schädigern - und genoß plötzlich den Gedanken, der ewig-haßerfüllten, widerlichen und häßlichen Figur mit ihrem dummbratzigen Stinkefinger - mal ein paar von ihren Sachen zu zerstören - mit entsprechendem Hochgenuß und ehrlicher Freude.  Ginge ja auch! Und wenn ich die Faxen wirklich dicke habe - dann habe ich auch keinen Vertrag mehr - mit niemandem. Bislang aber - bin ich noch recht gelassen. Kenne mich aber auch rasend - wenn´s genug ist. Siehe weiter unten - bei den "Anhängern" von Shiva. Und übrigens - ist Shiva der Gleiche wie Odin und/oder Wotan hierzulande.  Der mit den Raben und den Wölfen also .....

Die weit beste Aufnahme übrigens: Eine Bachstelze, die ihren Freudentanz auf dem Fensterbrett zelebrierte. 

Gestern erstand ich frischestes Gemüse auf einem Markt im Nachbarort - und staunte über den Betreiber des Standes. Der hatte - keinerlei Eile ... und redete ohne Unterlaß über die von ihm feilgebotenen Kostbarkeiten mit der gesamten Kundschaft. Da konntest Du auch ungeduldig mit den Hufen scharren - das hat den gar nicht interessiert. Erstmal gab er lieber ein paar "Geschmacksproben" raus an alle. Die besten Weintrauben, die ich seit langem genossen habe. Und hielt zu jedem verkauften Naturwunder eine Art Kurzvortrag. Für meinen Rosenkohl - reichte er mir noch eine Petersilienwurzel dazu - die solle ich mitkochen, das gäbe ein feines Aroma.

Billig war mein Einkauf bei ihm nicht - aber dafür schmeckte der knackfrische Mangold nicht nur köstlichst, sondern auch wie gute Medizin. Und seine Unterhaltungseinlage mit Lerneffekt - darf gerne mitvergolten werden.

Das Herbstlaub läßt sein Sonnenfeuer spielen.
Ich lese bis zum Mittag im Buch über "Shiva" vom Herrn Storl ... im Bett rumlümmelnd.
Und wundere mich mal wieder - über dem Leben inhärente, permanente Todesängste.
Lausche den Geschichten über shivaitische Anhänger - die diesen Todesängsten zu trotzen versuchen, indem sie Leichenteile fressen und sich mit der Asche der Verbrannten beschmieren .... manchmal auch mit eigenem Kot.
Wie sie den englischen Truppen des Indiens der 50ziger Jahre im vergangenen Jahrhundert folgen und deren tote Soldaten verspeisen - zu deren purem Entsetzen.
Denke sowas wie: Hilft auch niemandem weiter.
Eigentlich nur - eine recht außergewöhnliche "Show".
Und viel Trotz dazu. Gegen allgemein anerkannte und ohnehin ständig wechselnde Vorstellungen - wie etwas zu sein habe. Unappetitlich eben - aber wo ist denn genau der Unterschied zwischen gebratenem Tier- und Menschenfleisch?

Überlegte kurz - ob ich nicht doch noch gerne mal nach Benares reisen würde - zur öffentlichen Leichenverbrennungsstätte am Ufer des Ganges und vor einer unvergleichlichen, uralten architektonischen Kulisse? Oder ob ich das nicht schon oft genug gesehen habe - in vielen vergangenen Leben?
Die Entscheidung - obliegt mir nicht wirklich.
Wird sich zeigen - ob´s noch auf dem Plan steht oder längst überlebt ist.

Urlaub ist fein - um sich mal wieder zu justieren.
In diesem Spiel zwischen Geburt und Tod.

Donnerstag, 26. September 2013

So - da hammer dat auch endlisch jeklärt ....

... der mir bereits bekannte Fresen kommt an die Limousine - und kontrolliert mit scharfem Auge - ob ich auch den Rollator und die Einkäufe ordnungsgemäß in den Kofferraum plaziere.
Kenne die schon - aber sie erkennt mich nicht wieder, was mir durchaus angenehm ist.
Ihr Adlerauge kontrolliert weiterhin - ob ich auch alles richtig mache. Ich sage laut -  Gute Frau, ich mache das wahrlich nicht zum ersten Mal!

Auf der Fahrt erzählt sie mir dann plötzlich freimütig - warum sie so zickig ist. Ihr eigener Wortlaut - das nenne ich Selbsterkenntnis!
Ein Kollege habe mal ihr ganzes, frisch eingekauftes Gemüse zermatscht - weil er die Griffe vom Rollator ins Einkaufskörbchen gewurschtelt hat. Deswegen - und seither - sei sie so schrullig und zickig.

Ich begreife - und wir kommen von nun an gut klar miteinander ....
Können sogar zusammen drüber lachen.

Manchmal braucht es einfach Geduld - auch mit diesen Fresen.
Eigentlich - ist sie eine ganz feine Type.

Und - sie gibt mir ein formidables Trinkgeld - weil ich zum ersten Mal diese Ampel erwischt habe - die ich selbst auch noch nie erwischt habe  .....

Nein - nie darf ein Mensch nur den ersten oder zweiten Eindruck einbrennen in die Erinnerung - hier gab´s beim dritten oder vierten Mal wirklich eine sehr nette und amüsante Situation.
Die in doch noch sehr unerwartete Liebenswürdigkeit führte.

Der neue Clown-Teppich ....

.... paßt
eigentlich doch gut -
zu meiner
momentanen Verfassung.
Die ist nämlich -
geradezu clownesk.
Habe den Teppich
nochmal gedreht ....
das geht.
Für eine Weile ....

Eine Art himmelsschreiender Mustermix -
zum Aufwachen aus einem eintönigen Albtraum -
des Funktionierens.

Obwohl ich ja "Urlaub" habe -
komme ich nicht wirklich runter
aus dieser Einförmigkeit
des Funktionieren-Müssens,
die schon Jahre anhält.

Stehe unter Anspannung und begreife gar nicht recht,
daß ich gerade nicht im ewig-gleichen Rhythmus
des sinnfreien und eher mühseligen Geldanschaffens
verweilen muß.

Hat sich aber
augenscheinlich und spürbar
bereits in alle Zellen eingebrannt.

Und daß mir - wo ich doch mal so gut meditieren konnte ...
Ironie.

Die Körperzellen haben also das Sagen -
nicht etwa der "Intellekt" oder der "Verstand".

Und deswegen paßt dieser "Clownsteppich" in schreiendem Orange
gerade doch sehr gut - und ist eine formidable Erinnerung daran,
daß dieses blinde Funktionieren
ein schlechter Witz ist.

Das weiß ich zwar sonst auch -
aber so ein Clownsteppich hilft,
über sich selbst zu lachen.

Dazu kommt diese Begegnung mit dem Maler -
dessen Sujet  oftmals die Clowns waren.
Die "Großen" und "Stillen" - die es nicht mehr gibt.

Und öfter mal im Vorbeifahren -
seine furztrockenen Kommentare
zu diversen Jobs ....
"E-Nääääh -  esu jet dääät isch nit maache wolle!"

Werde mir erlauben - diesen Teppich noch weit bunter zu machen -
es fehlt vor allem eine mir wichtige Farbe, die einem klaren Himmel gleichkommt.

Ja - es ist gut - daß ein Clownsteppich
daran erinnern kann
das dieses Leben
nicht allzu ernst gemeint ist.
Und ein Spiel bleibt.

Kinderzimmer, Kirmes, Clowns ....
sind gar nicht so schlecht -
in einer Welt
von
allzu vielen
unlustigen
"Erwachsenen".

Natürlich nur ein Kompromiß -
nachdem ich keinen "seriösen Teppich"
in meiner Preisklasse 
finden konnte.

Die, die mir wirklich gefallen -
sind wahrlich teuer.
Und von bester Qualität.

Mittwoch, 25. September 2013

Goldman Sucks ...

... auf Arte gestern. Kein schlechter Bericht, schon gar nicht für die ÖR´s.
Zu "Goldman Sucks" .....

Aber - zum falschen Zeitpunkt - auf dem falschen Sender.
Sowas - hätte VOR der Wahlfarce zur besten Sendezeit auf allen Kanälen kommen sollen.
Weil: Mutti - macht mal gar nichts.
Wenn der Goldman suckt.
Und seine Drachen (Draghi) und Berge (Monti) an den entscheidenden Stellen plaziert.
Der Goldmann ist es - der die Fäden zieht.
Und wird es auch bleiben - solange jedenfalls, wie Ihr das nicht begreifen wollt, liebe Kinder.
Schönen Gruß auch wieder mal - vom Herrn  Platon an dieser Stelle.

Wie geschruben - ganz guter Bericht - für die ÖR´s  - wenn auch Vieles fehlt.
Aber das - was drin steckt - reicht vermutlich schon für die vielen Kinder von Mutti und Papi, um sie das Gruseln zu lehren. Wenn sie es nur wahrnehmen würden.
Dieses kleine und doch noch sehr harmlose Teilstück des großen Spiels.

Übrigens - Bauchgefühl - zur "Wahl" ....

.... ist diesmal sehr klar:
Da wurde dran rumgepfuscht.

Ansonsten - wäre diese "AFD" - auch ohne meine Sympathie - klar dringewesen im Spiel.
Mit 4,9 % bei den ersten Hochrechnungen - und ein paar "Direktmandaten".
How come - daß sie runtersacken auf gewünschte 4,7 %?
Nenene .... das ist wahrlich nicht koscher.

Aber - liebe Kinder - Wahlfälschung gibt´s ja bekanntlich nur -
woanders -  aber doch nicht hier
im SCHLAND.

Und an der Geschichte -
soll mensch nicht fühlen -
sonst wüßte er ja allzu gut -
daß sie immer weiter geht.
Wie gehabt.

Ob ich viele alte Sachen hätte ...

... fragt mich die Frau, die ich öfter fahre - und die gerade ihr Gedächtnis verliert.
Ich schaue mal nach - im Geiste .... bevor ich antworte.
Nein - ich habe überhaupt keine alten Sachen.

Sie machte sich neulich schon mal Sorgen darum - was denn mit all ihren Sachen passieren würde - wenn es ihr und ihrem Geliebten nicht mehr gut ginge? Wohin sie denn damit sollten - zumal sie doch keine Kinder hätten?
Was denn dann wohl mit den alten Sachen passieren würde?

Ich kann ihr das nicht beantworten.
Und schaue bei mir selbst nach - was das Thema mit den "Sachen und Dingen" betrifft.

Habe in meinem bisherigen Leben - einen rechten Verschleiß gelebt. An Sachen und Dingen. Habe gerne, als ich noch reichlich Mäuse hatte, einige richtig gute und alte Möbelstücke erstanden - und mich für eine Weile dran erfreut. Hab´ diese später für einen Appel und ein Ei - weitergegeben. Habe temporär auch Sammel-Leidenschaften gefrönt und auf Flohmärkten nach Schätzen geschaut und solche immer gefunden. War ein nettes Spiel. Für eine Weile. Und habe immer ganz gut dafür gesorgt - daß sich ein nächster nach mir an den Dingen erfreuen kann.

Immer kam irgendwann der Zeitpunkt - Dinge wieder loszulassen.
Und jetzt - wo sie mich nach möglichen alten Dingen fragt - stelle ich fest - daß keines der alten Dinge mich noch begleitet. Ich finde das gut so.

Kurz denke ich nochmal an die wenigen alten Dinge = Möbelstücke aus feinstem Holze, die mein Vater einst gebaut hat. Ein Teil davon - eines seiner "Prüfungsstücke"  - hat mich noch einige Jahre begleitet. Irgendwann - habe ich auch das abgegeben. Vermutlich hat meine ungeliebte leibliche Schwester das größere Prunkstück des einstigen Vaters immer noch bei sich. Eine Stierfrau eben. Die halten ja gerne zusammen, was sie zu haben glauben.

Eine andere Stierfrau - ist meine Nachbarin. Eine sehr herzliche, warme Seele - aber eben auch festhaltend. An Möbeln und solchem Zeugs.

Die einstige Mutter - war Steinböckin. Die hat auch viel zusammen- und lange festgehalten. Aber mnachmal - ist sie über ihren Schatten gesprungen und hat sich wirklich was richtig feines, Neues gegönnt. Hat mich immer mitgefreut.

Nein - ich habe nichts Altes mehr bei mir, was ich mit rumschleppe. Außer einem formidablen Bett - und dies auch vermutlich nur, weil ich noch nie ein besseres gesehen habe. Und noch nie ein anderes haben wollte. Im großen schwedischen Möbeldiscounter gestern - mußte ich kurz lachen über solche albernen Betten, wie sie dort zur Auswahl standen - und war wiederholt seeeeehhhrrrrrr zufrieden - mit dem meinen, weltbesten. Zig Male auseinander und wieder zusammen gebaut - unschlagbar stabil. Und zeitlos modern im Design. Unaufdringlich und schlicht - fast nicht zu sehen. Das ist das einzig "Alte" - was mich begleitet.

Nein, ich möchte mein Herz nicht an Dinge hängen. Ich genieße die Dinge gerne. Und freue mich auch drüber. Aber mein Herz - hänge ich nicht dran. 
Eine Weile schien es so zu sein - daß ich es doch tat - und daß mir Dinge wichtig waren.
Aber dann bemerkte ich, daß das anstrengend ist - sich um diese auch kümmern zu müssen. Sie zu behüten. Stellte fest - daß das Horten von Dingen viel gute Energie frißt. Das - liegt mir nicht wirklich.

Und nicht umsonst - setze ich nur sehr selten auch nur einen Dübel in die Wände, in denen ich wohne. Ein enziges Mal habe ich das gemacht - um meine "heiligen Trommeln" aufzuhängen. Das - war auch gut so. Zu der Zeit. Jetzt - braucht es auch dafür keine Dübel mehr.

Neulich ging ich mit einer feinen Frau in den Keller runter - sie macht auch Musik - wobei "auch" derzeit wirklich übertrieben ist, was mich betrifft - und sie fragte, was ich denn von all den Dingen verkaufen wolle?

Ich sah mich kurz um - und stellte fest: Wenig. Vier Congas ..... und sonst - wenig. Wunderte mich selbst drüber. Naja gut - ein bischen Kleinzeugs auch noch. Aber ansonsten - ist die Zeit noch nicht wirklich reif für´s großzügige Abgeben. Das muß - wenn es wirklich reif ist dafür - sehr klar gespürt werden. Und dann geht das - ganz fix. Und schmerzlos. Aber war wohl noch nicht - ganz - soweit. Kommt noch, reift von selbst. Immerhin weiß ich sehr gut, was ich wirklich gerne noch für eine Weile behalten möchte - das ist schon mal viel wert.
Ja - und alles Andere - darf also nun doch weg. Nachdem ich mich in dieser kurzen Sequenz selbst beobachtet habe - wie ich scheinbar an Dingen hänge, deren Weggabe mich einfach nur erleichtern wird.

Das Herz allzu sehr an Dinge zu heften - macht ein Herz nur allzu schwer.
Und immer wieder war mein Erleben - das das Herz sich durchaus erleichtert fühlt - wenn überflüssige Dinge endlich abgegeben sind.

Die Frage der unbekannten Freundin oben - nach alten Dingen - hat mir nur mal wieder gezeigt - was für ein Albtraum es für mich ist, an solchen festzuhalten.
Und - komisch vielleicht, aber meine Geschichte eben, weil ich soviele Beerdigungen miterlebt habe - ich möchte gerne so gut als möglich "aufgeräumt" den Planeten verlassen.

Scheinbare Fehlkäufe ...

... erweisen sich manchmal im Nachgang als gute Griffe.

Die neue "Überwachungskamera" am Haus - läuft mit Batterien. Das schmeckte mir erst nicht - weil ich das im Auge behalten muß. Und dafür muß ich das Ding jedesmal abmontieren. Also quasi - die Überwachungskamera überwachen ... ob die Batterien noch Saft haben und wie´s mit der Speicherkarte steht.
Eigentlich kein großer Akt - aber ich fand es zunächst unpraktisch.

Jetzt - erweist es sich als gute Option. So ist auszuschließen, daß der-/diejenige, der/die hier immer noch umgeht, einfach mal eben den Saft abdreht und so die Kamera außer Funktion setzt.
Immerhin - wurde soeben der teure Heizungskessel bzw. dessen elektronisches Herz - mutwillig kurzgeschlossen. Dem Installateur ist sowas in seiner jahrzehntelangen Laufbahn noch nie untergekommen. Und die Reparatur kostet eine Menge Euronen. Im vergangenen Jahr - wurde der Kessel bereits erneuert - und ich werde nochmal nachhaken, wieso eigentlich genau.

Bei der Gelegenheit erfahre ich auch wieder, was ich für formidable Vermieter habe: Als ich meine, das sei schließlich auch wieder ein ärgerlicher und sinnfreier Kostenfaktor für alle - weil ich denke, daß wird über die Umlagen laufen - bekomme ich zur Antwort, daß sie sowas selbst finanzieren und nicht über die Nebenkosten abrechnen. Halloooooo? - wo gibt´s denn sowas noch? Aber von solchem  persönlichen "Glücksgriff" abgesehen - ist es für mich auch ärgerlich und keinesfalls in Ordnung, wenn diese zahlen müssen - für eine(n) Durchgeknallte(n).

Die sommerurlaubenden Nachbarn kamen für nur einen Tag kurz zum Zwischenhalt zurück - und ihre Waschmaschine war defekt. Sie vermuteten Sabotage - aber ich konnte (und wollte) mir das nicht vorstellen. Bis kürzlich - nachdem ich die Sache mit dem Heizungskessel erfuhr. Wenn sie wieder angelandet sind, werde ich ihnen das berichten und sie bitten, die Waschmaschine ebenfalls auf Sabotage hin untersuchen zu lassen.

Das ist wichtig - denn es muß Anzeigen hageln, daß es kracht - natürlich gegen "Unbekannt".
Und ab jetzt - für jeden weiteren scheinbaren "Furz".
Auch für solche scheinbar geringfügigen Nummern wie vor ein paar Monaten - wo mein und ihr Waschmaschinenablauf mutwillig zerstört wurden.

Die gute Nachricht in all dem unsäglichen Unsinn  ist eigentlich die - daß ich trotzdem gerne hier wohne und mich weiterhin sehr freue, hier "draußen" zu sein - umarmt von Bäumen und Bäumen und Bäumen ..... und weitem Himmel. Und die - daß ich mich recht furchtlos finde. Zwar wurde mir neulich nochmal kurz anders und ansatzweise übel - als ich die ersten Aufnahmen der Kamera anschaute - wo Nachbarn mit ihrem Fotoapparat herbeieilten, um die Kamera aufzunehmen .... increibile ... eine Kamera nimmt die andere auf ... aber dann war´s auch wieder gut.

Tatsächlich - haben wir es hier mit einer sehr abstrusen  Form von "Energievampirismus" zu tun. Also mit Menschen, die tatsächlich ihre eigene Batterie darüber aufladen, daß Andere sich über Schaden und zugefügte, sinnlose Unbilden ärgern (sollen). Da ich das schon seit vielen Monden weiß - habe ich auch bereits vor vielen Monden beschlossen - daß die meine gute Energie sicher nicht bekommen. Ich freue mich einfach auf den Zahltag - an dem ich meine Unkosten zurückerstattet bekomme von denen, die hier ihr Unwesen treiben. Eine Art "seltsames  Sparkonto". Und eine Geschichte - anhand derer mensch eine spannende Geschichte schreiben kann.

"Mein" Kräutergarten - ist angelegt. Rosmarin, Majoran, Minze, Zitronenmelisse .... und ich habe Tulpenzwiebeln erstanden. Viele wunderschöne Tulpen - auf die ich mich schon freue. Knallrot und pink.
Nein - ich frage niemanden mehr in diesem seltsamen Haus - ich mach das einfach. Basta!

Gestern - ein scheinbarer Fehlkauf bei der großen schwedischen Möbelkette. Will einen Teppich erstehen für meinen Arbeitsplatz. Der, den ich suche - ist nicht mehr zu haben. Nach langem Zögern nehme ich einen anderen mit. Der - sieht unmöglich aus im Salon. Wie Kirmes .... oder Kinderzimmer. Geht gar nicht. Ärgerlich - zumal ich´s doch schon gewußt habe - also unbewußt halt.

Dann fällt mir ein: Wunderbar! Genau das richtige Teil für´s Schlagzeug!
Kein "Fehlkauf" - sondern ein Goldgriff. Ich hab´s nur nicht gewußt, wo der genau hin soll.
Die Farbe - exakt die des Schlagzeugs.
Aha! Und die Fläche - perfekt passend.

So geht das manchmal - mit dem Unterbewußtsein.
Der Teppich war schon lange überfällig ....

Und selbst solche scheinbaren Kleinigkeiten - können Erhellung bringen - wie das Leben so mit sich selbst spielt.

Dienstag, 24. September 2013

"Mastitis", Auszeit und Liebeserklärung an eine richtig gute Ärztin ....

Die Zwillingssonne findet sich mit einer "Mastitis" wieder. Das ist nichts mit Mastkühen, wie ich lachend kommentierte heute bei der weltbesten Frauenärztn - sondern eine Entzündung der Brust(drüsen).
Plötzlich kam die - und war ziemlich groß. Sonntag nacht erstmals erfühlt - und erstaunt, was da für ein Knubbel befindlich ist am zarten Busen.

Leichte bis mittelschwere "Krebsphobie" setzte ein - und ich beschloß, ganz ruhig zu bleiben. Selbst im Falle eines Falles. Gleichzeitig war mir aber auch klar - daß ich mich in den vergangenen Wochen gedanklich und gefühlsmäßig viel mit diesen zahlreichen Menschen beschäftigt habe, die in die unterirdischen "Strahlenkliniken" gehen und dort mit teuer verkauftem Gift verseucht werden. Also - wie in Syrien - deutsche Rüstungsgifte - nur anders ....

Fahre auch noch - im Wechsel mit einem feinen und feinfühligen Kollegen dieses liebenswerte Ehepaar im regelmäßigen Turnus - und bekomme derart mit, wie sehr beiden diese "Verstrahlungsprozedur" an die Nerven geht - und wie sehr ihnen das alles an ihren Kräften und am Gemüt zieht.

Ist immer, als würde ich auf uralte Bekannte treffen - selten privat. Und sie - verliert gerade einen großen Teil ihres Langzeitgedächtnisses und auch ihr Kurzzeitgedächtnis - wegen einem Hirntumor.

So, wie er es ihr immer wieder erklärt - weil sie´s eh wieder vergißt und immer neu nachfragt, woher das denn kommt - hat sich laut Ärzteschaft ein Splitter einer Brustoperation vor dreißig Jahren "gelöst" und in den Kopf gesetzt.
Inkontinenz und eine Thrombose kommen noch zusätzlich hinzu - zu den Sorgen um den Tumor im Kopf.

Auf jeder Tour - fragt sie zehn-, zwanzigmal die gleichen Fragen.  Vergißt die Antworten zügig - und fragt wieder nach. Sie weiß, daß sie durcheinander ist und alles Mögliche vergißt. Ich "beobachte" sie anhand ihrer Fragen und besonders anhand der wenigen Geschichten, an die sie sich immer wieder erinnert und die sie dann zum Besten gibt. Es ist eine Art Wiederholungsschleife - eine Platte, die in einer Rille festhängt.

Gestern sage ich ihr - als er gerade unterwegs ist, um etwas zu besorgen - "Hauptsache - Du vergißt IHN nicht - und erkennst ihn immer wieder!" Sie stimmt zu. Und das Beste ist - daß wir zusammen lachen können - auch über diesen Scheiß. Sie weiß keine exakte Antwort zu geben auf meine Frage, wie lange sie schon mit ihm verheiratet ist? So fünfundvierzig Jahre vielleicht? Ich bewundere ihren schönen, goldenen Ehering. Uralt sei der schon - meint sie. Frage kurz drauf ihn - die goldene hatten sie dieses Jahr.

Mich erkennt sie erstaunlicherweise immer wieder - den Kollegen nicht so wirklich - sie fragt mich immer -zig Mal, wie der nochmal heißt. Ich frage sie, wieso sie sich an mich erinnert? Weil ich ihr wichtig sei. Warum das so sein soll - weiß ich nicht. Vielleicht - hilft Aufrichtigkeit - statt sinnloser Zweck-Beschwichtigung? Ne - Blödsinn - der Kollege ist auch so drauf.  Jedenfalls war das schon bei der ersten Fahrt geklärt - daß sie sich verliebt hat. Und ich mich ja auch. Ein wenig "Tochterprojektion" ist auch im Spiel - sie haben keine Kinder. Die Kinder - waren immer seine Bilder.

Ihn - hätte ich allzu gerne früher mal erlebt - als er in seiner vollen Kraft stand. Das ist ja heute noch ein Hochgenuß - obwohl er selbst schwere Malesten hat und gerade mitleidet wie ein Hund mit seiner Geliebten.

Er - hatte gestern Geburtstag. Und meint furztrocken - er wäre sich vorgekommen wie bei der Telecom. Weil den ganzen Tag Leute zum Gratulieren angerufen haben .... Als ich am Nachmittag ebenfalls anklingel, fragt er mich: "Woher weiß Do dat dann schon widder?". Ich muß lachen und antworte ihm, das habe er doch selbst erzählt neulich.

Heute also - noch ein Nachklang - von viel Lebendigkeit. Glaube - ihm tut das sehr gut, mit vielen Menschen zu tun zu haben - der ist schwer gesellig und ein Gemütsmensch durch und durch. Hat zeitlebens immer draußen gemalt - auch auf den Straßen der Kolonie - und ich habe mich nur gewundert, warum ich ihn nicht früher schon getroffen habe, ich war doch auch immer unterwegs auf diesen Straßen?


Ein urkölsches, unvergleichliches  Original  mit göttlichem Humor - neben göttlicher Pinselführung, die er sich "autodidaktisch" angeeignet hat. Gestern gab´s herzlich viel zu lachen - trotz aller Erschöpfung. Bin zum Stammtisch eingeladen ... weiß noch nicht, wie ich mit solcher Ehre verfahren werde - zumal da auch viele Vollblut-Karnevalisten aufschlagen - so gar nicht meine Welt. Allerdings dieser ungebrochene, göttliche Humor - schon.
Habe erst mal abgesagt und mich erklärt - daß ich den Teufel tue und auch noch freiwillig in die Kolonie fahre nebst Plackerei .... keine zehn Pferde kriegen mich mehr in meiner freien Zeit in diese, sagte ich ihm. Er - überhörte das geflissentlich und meinte sowas wie: "Jaja - jut - isch saach Dir dann noch Bescheid, wann dat jenau es."

Habe mich also in den letzten Wochen ziemlich mitnehmen lassen - obwohl ich ja die beiden mitgenommen habe in der Limousine. Und Andere ...

Daher dieser kurze Schreck in der Nacht zum Montag - über den großen Knubbel in der weichen Brust. Ehemalige Samariterneurose .... kann sich schon mal in Materie übertragen. Rufe also gestern - nach langer Zeit - bei meiner Frauenärztin an, die ich schon ewig kenne. Ob ich mal als "Notfall" reinkommen kann? Damit sie sich das anschaut? Obwohl ich sie lange kenne - habe ich dennoch Widerstand, überhaupt zum Arzt zu gehen. Will das lieber selber kurieren. Am nächsten Tag könne ich kommen, vormittags. Ne, danke - sage ich der freundlichen Helferin - da kann ich nicht.

Kann ich nicht - heißt ja: Will ich nicht.
Heute morgen nach dem Aufstehen - will ich dann lieber doch. Einfach mal klären, was das für ein Knubbel ist. Meine Vermutung ist zwar - daß es eine Entzündung sein wird - aber ich bin dann doch endlich bereit, eine mir vertraute Fachfrau zur liebevollen Begutachtung zu Rate zu ziehen. Bekomme den Termin noch ..... hurra.

Freue mich sehr - sie nach gut zwei Jahren endlich wiederzusehen. Und die Sache ist schnell geklärt - nein, kein "übernommenes Krebsgeschwür".  O.g. "Mastritis" - ein Wort, welches mich sofort an Schlachttiere erinnert.
Sie - habe sich erschrocken gestern über meine Absage - und ich wisse doch, wie es zugeht bei ihr und was sie zu tun  hätte? Ja - weiß ich. Haben wir schon öfter drüber geprochen in der Vergangenheit. Und - es war mein eigener Widerstand - hat nichts mit ihr zu tun.

Das richtig Gute an dieser Begegnung ist - ich brauche ihr nicht mal erklären, daß ich jeglichen chemischen Dreck eh nicht einnehmen werde - sie verschreibt mit ein paar Globuli und eine ebenfalls homöpathische Salbe - ich freue mich über deren Namen, da sitzt der Merkur drin. Beide mit Sulfur, Schwefel .... Ich könne auch - einfach gar nichts tun und den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen - wenn mir das lieber wäre. Wäre auch völlig in Ordnung.

Das ist eine Ärztin nach meinem  Gusto! Ich sage ihr noch - daß ich mir das zwar schon so dachte - aber mich auch keinesfalls bei anderer Nachricht hätte "weiterschicken" lassen - etwa zur "Mammographie" oder solchem Zeugs. Sie hatte mich aber schon am Anfang beruhigt mit der Kunde - daß etwa 90 Prozent von Knubbeln ohnehin harmlos seien.

Anschließend - bin ich erleichtert, eine vertraute, feine Frau mit viel Erfahrung mal zu Rate gezogen zu haben. Und bei dieser goldenen Gelegenheit unserer seltenen Zusammentreffen auch noch eine  grundsätzliche Frage an sie gerichtet zu haben: Ob sie mich ggf. krankschreiben würde - wenn ich mal eine Grippe oder sowas hätte? Sie wisse ja - daß ich nicht zu Ärzten gehe - außer zu ihr und zur weltbesten, mir ebenfalls lange vertrauten Zahnärztin. Das ich solche Dinge - lieber selbst auskuriere und mit mir selbst abmache. Allerdings - bräuchte ich neuerdings eine Krankmeldung in solchen Fällen.

Ja klar - macht sie. Kein Problem.  Ich soll mich einfach melden und ihr eine Nachricht zukommen lassen.
Ich würde ihr auch gerne einen Obulus dafür entrichten? Nein nein - keinesfalls - das geht schon in Ordnung. Sie weiß auch im Grunde gut, daß ich das nicht mißbrauche. Ich sag´s ihr trotzdem nochmal - und freue mich wirklich sehr über solch gute Vereinbarung.  Sie hat mir schon mal geholfen einst - und ich hab´ das nicht vergessen.
Wie immer - zeigt sie mir noch ein Bildchen über Ultraschall, mit dem ich nicht wirklich viel anfangen kann - und meint: Wunderbar - alles bestens - also jetzt bezüglich Gebärmutter und so ....

Die "Mastitis" - also der kurze Schreck über den großen Knubbel im weichen Busen - hat mich gestern zu einer "Spontanurlaubnahme" veranlaßt. Und als der eine Unternehmer - mit dem ich sprach - meinte - ich solle das auch noch mit seinem Kompagnon klären - wurde ich kurz vehement und meinte: Das könne ja wohl nicht angehen, daß ich da jedesmal mit zweien konferieren solle. Und - ich hätte ja wohl auch einen klaren Urlaubsanspruch - wie alle Anderen - und seit ich bei ihnen fahren würde, hätte ich gerade mal schlappe vier Tage frei genommen.
Worauf er vermeldete - jaja - er würde das dann selbst mit dem Kompagnon klären. Gut!

Ich habe mir heute - eine Krankmeldung mitgenommen - optionale Verlängerung der Auszeit also möglich. Es ist gerade echt an der Zeit .... die beiden Süßen habe ich an den Kollegen weitergereicht - der wird sie gut fahren.

Sulfur - Schwefel - braucht´s auch im Haus. Jemand hat den Heizungskessel kurzgeschlossen, willentlich und mutwillig. S´geht immer noch weiter -  eine lange Geschichte, die nicht erst hier begonnen hat -  aber  es gibt immer weniger Zweifel darüber, was/wer los ist. Und offenbar auch schon eine recht dicke Akte an anderer Stelle. Muß nur noch - frischauf erwischt werden. Wird schon noch. Geduld und Spucke - alles wird sich klären. Sulfur ist eine feine Inspiraton ....

Meinen heutigen Extra-Einflug in die Kolonie -  der zweite erst, seit ich hier wohne - habe ich mal "mental gedreht"  und als "Luxus" betrachtet, statt als Übel. Ein Luxus - so gute Leute zu kennen. Sogar ein Schuster gehört dazu - dem gab ich noch vertrauensvoll zwei paar feine Schuhe zur Bewerkung - er wird sie wieder richtig gut hinkriegen, da bin ich sicher - und meinte, er könne sich richtig viel Zeit damit lassen, ich hätte Urlaub. Ob ich wegfahren würde? Ne - hörte ich mich sagen - aber ich wohne ja da, wo andere Leute Urlaub machen.     

Wahltags-Morgenzorn .....

.... fahre zwei Mittdreißiger der Business-Spezies zur Messe. Die fragen mich nach der Wahl - ob ich wählen gehe. Nein - habe den Dreck diesmal direkt nach Inempfangnahme zerrissen und ins Altpapier geworfen. Bin - überzeugte Nichtwählerin. Das sei aber nicht richtig. Ich würde ..... blablablablabla .... = die DÄMOKRATIE aushebeln - genau !!!! .... und dürfe mich dann auch nicht beschweren oder meckern hinterher.

Denke bei mir - liebe Kinder - IHR habt in Eurem Leben noch nicht mal ansatzweise soviele Lebensstunden wie ich vergeudet - mit Poltik und ihren schäbigen Einzelheiten.

Was ich von mir gebe ist: Wer in diesem Land noch an die Dämokratie glaubt - der glaubt noch an den Weihnachtsmann.

Nachdem mir allzuviele langatmige, tausendfach gehörte Pseudo-Argumente der vielen Hypnotisierten auf mich einprasseln und ich bei mir denke - sie sind hoffnungslos verblendet - frage ich zurück, ob sie denn wählen werden? Aber ja, sicher, die Frau Merkel - NATÜRLICH!

DEUTSCHLAND  (Schlandkette? - Hallo? reicht es nicht mehr für einen DEUT davor?) ginge es doch gut.
Und soviel besser - als den Anderen ....

Genau - ist ja auch kein Wunder - bei den Rüstungsexporten - zum Beispiel nach Syrien ....

Das ist schon wieder lustig, diese Pseudo-Doppelmoral:
Erst den pösen pösen Diktatoren für teures Geld übelsten Dreck liefern - und hinterher den Moralapostel abgeben wollen.
 
Und überhaupt - was heißt denn "Deutschland geht es gut" - in einer angeblichen europäischen Gemeinschaft?
Selbst wenn es so wäre - wäre das wohl nicht im Sinne einer echten Gemeinschaft.

Das ist das übelste Mantra - "Deut-Schland geht es gut".
Diese Zahlenakrobatik sagt in keiner Weise etwas darüber aus, wie es den Menschen  wirklich geht. Und überhaupt nichts darüber - wohin das - ohnehin virtuell generierte - Geld fließt. Geld - für das es keinerlei Gegenwert in Relation zu setzen gibt.

Drei Euro die Stunde für die Leute im Schlachthof - und 2,50 Euro für die "Zimmermädchen" (was für ein dämliches Wort ...) - das ist ein großes Stück Deut-SCHLAND inzwischen. Echter Schland - und diese Nummer mit der "Schland-Kette" inklusive des Fuck-Fotos der zweiten Hälfte einer kommenden "Großen Koalition" - ist eine schallende Ohrfeige für alle die, die da Sklavendienste ableisten, um irgendwie zu überleben.

Ich empfehle wieder einmal dringendst - ein paar lebenspraktische Praktika für Blasierte in diesen Branchen!

Ich vernehme also gerade die ganze Palette - an Tiefenhypnose und Sicherheits-Illusion.
Denke bei mir - ach Du Scheiße - die merken ja GAR NICHTS.
Und daß - mit Mitte dreißig - also noch jung und dynamisch?
Der eine von beiden - erscheint mir noch erheblich jünger. 

Ne.
Die sind nicht jung und dynamisch - die stehen unter Mental-Drogen.
Vernebelung des gesunden Menschenverstandes - ich lasse mal alle Vermutungen und optionalen Spekulationen über Ursachen weg hier - und führe nur die eine an: Sie sind Pfründesicherer. Sie wollen - ihre Pfründe und ihr bisher gutes Leben sichern. Das ist menschlich und verständlich. Aber eine bodenlose Frechheit ist es - über Andere zu urteilen - ohne einen Schimmer von deren tatsächlicher Lebensrealität zu haben.

Ich bin inzwichen eh zornig  - über ihre sinnfreien und nicht-reflektierten Missionierungs- und Belehrungsversuche in Sachen "Dämokratie" - immerhin könnte ich ihre "Mutti" sein.
"Mutti" ist doch das Stichwort der Merkelin?

Und beharre drauf - daß ich - als reflektierte Nichtwählende von dem ganzen Dreck -  mit Sicherheit mehr Lebenszeit in politische Informiertheit inverstiert habe - als viele viele Andere.

Im Übrigen - gehöre ich zum sogenannten "Prekariat". Und von daher - sei meine Sichtweise mit Sicherheit - spürbar und klar -  different von der ihren.

Daraufhin fragt mich doch eines von diesen arroganten Küken - ob ich denn nicht etwa genug zu essen hätte?
Wow - jetzt werde ich richtig zornig - meine erste Fahrt heute.
Er will MIR erzählen - daß es Länder auf dem Planeten gibt, wo es den Leuten wirklich schlecht geht.
Und MIR suggerieren - daß ich immerhin genug zu fressen habe?
ER - sei schon um die ganze Welt gejettet - und habe echtes Elend gesehen.

Ich antworte ihm - daß ich persönlich - jeden Monat um meinen Lebensunterhalt - also für die Begleichung der Miete und anderer Verbindlichkeiten -  zu kämpfen habe.
Führe das nicht weiter aus - weil ich es mit jemand zu tun habe, der nicht sieht, daß Müllsammler inzwischen im drei- bis fünf Minutentakt unterwegs sind in der Kolonie. Jemand - der den Arsch noch an der immerwarmen  Heizung hängen hat - und der ernstlich glaubt, daß in diesem Lande niemand darben müsse.
Alle - haben ja genug zu fressen - und in Deut-Schland - verhungere kein Kind.

ER habe die Drittweltländer gesehen - auf seinen Geschäftsreisen,
Und hier - sei das Paradies auf Erden - dank "Mutti".

Leck mich am Arsch - was bin ich zornig geworden - über soviel Stumpfheit, Ignoranz und Arroganz am frühen Morgen! Gut so !!!!

Ein Bonusmeilen-Drittweltländer-Business-blinder-Vorbeireisender .... vermag mir sicher nichts zu erzählen. Wenn eine Zwillingssonne reist - sucht sie immer nach den Orten, wo das echte Leben der Menschen geschieht.

Was ist das überhaupt für eine Haltung - sein eigenes Wohlergehen am Schlechtergehen von Anderen messen zu wollen? Die einzig richtige Meßlatte kann nur sein - dafür zu stehen, daß es allen gut geht. Basta!

Und dann - taten sie mir schon fast wieder leid - in ihrer Borniertheit, Blödheit, Stumpfsinnigkeit und dem übereifrigen Versuch - mittels "Mutti" ihre eigenen Pfründe zu sichern. Wird wohl - voll in die eigene Hose gehen.
Und sich als pure Scheiße erweisen.

Das Arroganteste aber war - und daher kann ich beiden keinerlei gute Wünsche mitgeben bzw. nur solche guten Wünsche, daß sie ihre eigenen Erfahrungen mit ihrer ureigenen Überheblichkeit machen mögen - dieser Spruch an meine Person - ob ich denn nicht noch genug zu fressen hätte?

Ehrlich gesagt - geht´s bei mir gar nicht in erster Linie ums Fressen - sondern ums Verdauen - von allzu viel Blödheit um mich herum.

Und so war´s dann auch am Abend - als ich hörte, daß etwa 73 % der vermeintlichen Pfründesicherer - ihr eigenes Urteil unterschrieben haben - und über 40 % laut nach ihrer "Mutti" gerufen haben - und weitere über 25 % nach Papi -  statt auf sich selbst zu vertrauen.

Nach dieser Mutti - die alles in den SCHLAND zieht - und Papi zeigt dazu den Stinkefinger. Gut gewählt, Kinder!

Das - muß wirklich erst mal verdaut werden.

Donnerstag, 19. September 2013

Schreibblockade ....

... die Zwillingssonne - hat eine Schreibblockade.
Das - ist selten und ungewohnt. Aber vielleicht gar nicht schlecht.
In der Limousine - geschieht eh nicht viel Neues - und es ist an der Zeit, mal die vielen alten Geschichten - endlich - zu "strukturieren". Zu Politik und Weltgeschehen - kann man woanders besser lesen. Zu dieser Wahlfarce am kommenden Sonntag - sage ich eh besser nichts.

Und privat - habe ich auch nicht von  interessanten Abenteuern zu berichten.
Außer - daß das Abenteuer des Sortierens gerade Freude macht. Vielleicht ist das eine hilfreiche Kombination - wenn die Venus mit dem Saturn zusammenarbeitet? Liebe - zur Ordnung - oder so .....
Und außer - daß ich mich gerade sozusagen "geistig und motorisch unterfordert" fühle.

Nicht nur wie schon seit Langem von den vielen Lügenmärchen in den ÖR´s - sondern auch kürzlich von einer sehr nievaulosen Schlammschlacht auch unter sogenannten "Alternativen Medienbetreibern". Da kann mensch nur noch mit dem Kopf schütteln und sich freuen, daß er mit Gruppenzwängen keine Verträge hat.

Die Bedienung der endlich neu installierten Reifen-Schlitzer-Überwachungs-Kamera ist auch keine Herausforderung - geht alles kinderleicht. Die Vermieterin hat fachfräuisch die Löcher in die Außenwand gebohrt mit dem Schlagbohrer - und ratzfatz war das Ding in Betrieb. Soll bloß niemand was über die handwerkliche und/oder technische Geschicklichkeit von Frauen sagen.

Am Nachmittag hat sich Besuch mit Hund angekündigt - darauf freue ich mich. Besonders auf dieses schweifwedelnde Immerlustig-Getier. Die verstehen - einen gut in den Moment mitzunehmen.

Heute habe ich tatsächlich den allerletzten, einstigen Umzugskarton ausgeräumt - hatte den gar nicht gesehen in den vergangenen Monden. Ecken werden wieder frei .... bereits wieder gebildete Stapel von irgendwelchem Zeugs lichten sich und geben Raum - für Ich-weiß-noch-gar-nicht-was. Nur - daß ....

Der Arbeitstisch ist geschrubbt - und ein Stück in den Raum gerückt, so daß mehr Platz auf ihm ist.  Ein recht stabiles Teil - eventuell werde ich einfach eine noch größere Arbeitsfläche drauf montieren. Für o.g. Tätigkeiten des "Ich-weiß-noch-nicht-was". Leerräumen - und drauf schauen - was gerade das Begehr ist.

Der Computer - arbeitet mit Macken - nachdem neulich die Meldung vom Virenprogramm kam, daß soeben versucht wurde, einen Trojaner drauf zu installieren. Dachte nur - sehr gutes Programm! - und weiß dennoch nicht, wer da schon alles drinsitzt und jeden Tastenclick in eine Cloud speichert. Bin noch unentschieden - ob mir das weiterhin am Allerwertesten vorbeigeht oder ich einfach mal kräftig kotzen möchte über solche Gegebenheiten. Vermutlich - lieber Ersteres.

Am Morgen wachte ich mit erstaunlich schlechter Laune auf und wurde nicht recht wach. Später hörte ich, daß heute Vollmond in den Fischen ist - und ergab mich zügig. Da hilft keinerlei weltlicher Widerstand ... ich habe zwar immer noch keine Ahnung davon - aber ich weiß, daß es wirkt - also das Zusammenspiel der Sterne.

Nach fünf Jahrzehnten auf dem Planeten  - finde ich mich öfter mal so "leer" wie nie zuvor. Und nicht mehr engagiert, zusammenbröselnde Glaubensmuster und/oder vermeintliche Wahrheiten künstlich aufrecht zu erhalten.  Vieles, was mir einst eine Passion war - löst sch einfach auf in "überlebt". Taugt nicht zum Wieder-Aufwärmen.

Und gerade - fällt also auch noch dieser Drang zum Schreiben in der Cloud ab.
Dafür - fand ich in der letzten Umzugskiste feines Holzschnitzwerkzeug ....eine von vielen Optionen - für einen formidablen, tageslichthellen Kellerraum.

Malen will ich - sagt es - nachdem ich den Maler traf. Wollte ich früher immer. Das Beste ist: Ich habe alles hier. Mehr als genug!

Im Grunde - kann ich mich bei der "NSA" an dieser Stelle bedanken - daß sie einen derart schalen Beigeschmack im virtuellen Versum verbreitet - und wieder an die Dinge erinnert, die nicht nur virtuell sind - sondern sinnlich.
Und auch bei allen Politikbetreibenden - daß ich die Schnauze gestrichen voll habe von dem Gelärme, Getöse, Kriegstreiben und von allzu vielen elenden Lügen.

Ganz frisch auch bei denen - die anders zu sein behaupten - sich aber Schlammschlachten liefern, gegen die die der Polit-Masken in den ÖR´s geradezu wie eine Kindergartenübung erscheinen.
Also: Herzlichen Dank an alle Spiel- und Appetitverderber!
Wer weiß - wozu es gut ist.

Womöglich dazu - wieder zu Sinnen zu kommen.   

Montag, 16. September 2013

Hallelujah .... gute Nachricht ...

... für mich - nach nochmaliger Klärung mit dem Unternehmer. Dieser hatte angefragt, ob ich denn heute zum Arzt gehen würde? Zwecks "Krankmeldung". Ich fragte zurück - ob das denn wirklich vonnöten sei? Also - da ich ja weiß, das die für unsereiner eine Kranken-Zusatz-Versicherung abgeschlossen haben - dachte ich bei mir - das sie vielleicht Geld bekommen, wenn ich ein Attest besorge? Nein - es ginge um meinen Verdienstausfall ... Aha.
Gut - dann - gehe ich lieber nicht zu einem Arzt - und kuriere mich selbst.
Den Verdienstausfall - werde ich schon irgendwie verschmerzen.

Ehrlich gesagt - machen Arztbesuche mich eher krank.
Und jetzt - nach klärendem Gespräch - habe ich Muße und Ruhe - wieder von selbst gut auf die Füße zu kommen.
Fein!

Arztbesuch ist für mich - purer Streß.
Und sinnfrei ... dazu.
Besser so: Purer Streß - weil sinnfreie Zeitverschwendung.
Die verschreiben doch nur diese Pillen - die niemand braucht.
Und die - jedenfalls in meiner Geschichte - eher viel Schaden anrichten.
Die ich ohnehin nicht nehme ....

Hätte also eine Geschichte erzählen müssen -
eine Geschichte von Kranksein -
dabei bin ich einfach gerade - angeschlagen - aber nicht ernstlich "krank" - 
nur, um ein Papier zu bekommen -
von einem -
der vermeintlich "befugt" ist und es
- in den Augen der Anderen -
besser weiß als ich -
wie es mir selbst gerade geht.

Ist das absurd - oder ist das absurd?

Übrigens - gibt es ein formidables Wort im Englischen - für soviele Absurditäten, dies lautet:
INSANE. Also - zu deutsch - ungesund.

Es umfaßt aber im englischen Sprachgebrauch - viel mehr - als im Deutschen.
Also auch sowas wie - Aburdität, Irrsinn, Wahnwitz - alles inbegriffen in diesem einen Begriff:
INSANE.

Der auch nicht - originär aus dem Englischen kommt - wie viele deutsche Wörter ja auch nicht - aus dem Deutschen.
Anderes Thema - Sprache und Wandel derselben - im Laufe der Zeiten .....  Übernahme und Anlehnung an einstige "Herrschaftssprache" wie Latein und zuvor Griechisch ....  

Einer, der scheinbar nicht schauen kann ...

... schaut mich an. Kommt auf zwei Krücken daher, leise flüsternd und sich entschuldigend. Er wolle mich nicht belästigen oder stören ... wolle mich nur höflichst fragen, ob ich etwas Kleingeld für ihn hätte?
Die altbekannte Frage - die mich so oft nervt.

Der hier aber - schaut so seltsam - nicht in diese Welt. Kann er auch nicht - weil er mit keinem Auge auch nur ansatzweise geradeaus schauen kann. Ich schaue zurück - und frage mich - wohin er wohl schaut - und was er so sieht? Gebe ihm gerne einen Euro - und beiße mich hinterher noch ein paar Stunden selbst in den Arsch - daß ich ihm nicht einfach einen Zehner gegeben habe, damit er mal ordentlich frühstücken gehen kann.

Der - freut sich aber überschwänglich über diesen einen,  geizigen Euro - und wünscht mir alles Gute auf meinen weiteren Wegen. Ich beschließe - von nun an wieder großzügiger und verschwenderischer zu sein.

Nein - danke ....

... so kann man nicht reden.
Ich soll einen neuen Kollegen "einweisen" in die Limousine am Abend. Gibt aber gar nichts Besonderes - an dieser Limousine. Läuft alles, funktioniert alles - und ist alles offensichtlich und mit sehendem Auge gut aufzufinden.
Wir telefonieren also - ich frage "Was willst Du denn wissen?" und er meint - nichts, es sei alles klar. Schönen Feierabend - danke. Ein bischen zickig scheint er zu sein - eine Art männliche Diva - und es gibt noch ein kleines Mißverständnis bezüglich der Lenkzeiten. Aber ich bin ihm schließlich schon in seinem Sinne entgegengekommen. Und auch in meinem.

Dann klingelt mein Handy - als ich auf der Autobahn bin. Wie er denn starten solle - mit diesem Schlüssel? Er habe nur diesen Metallschlüssel?  Huch - denke ich nur - ist der denn überhaupt schon mal gefahren? Und will ihm gerade erzählen, wo der Zündschlüssel befindlich ist. Aber der läßt mich nicht sprechen, fällt mir permanent ins Wort und ich komme nicht mal dazu, auch nur einen halben Satz zu sprechen. Ein "Schnellkochtopf". Geht sofort hoch .... und hört überhaupt nicht zu.

Ich rufe also rein "Halllooooooo! Kann ich jetzt mal ausreden?!!!!"
Nein -kann ich nicht. Stattdessen - "Warum schreist Du mich an?!!! Du hast mich nicht anzuschreien!"
Zuviel Testosteron - und klare Opferneurose.

Könnte mensch jetzt eine geldwerte Wette abschließen - würde ich glatt eine hübsche Summe drauf setzen, daß er mich nun auch noch für "rassistisch" hält ....
Erinnere mich - vor vielleicht sieben, acht Jahren zum letzten Mal auf diese Spezies getroffen zu sein.
Ich -  dürfe ihn also nicht "anschreien" - was ich gar nicht tat - und zuhören will er offensichtlich nicht.
Legt erhitzt auf.

Fahre kurz auf den nächsten Parkplatz und klingel nochmal durch. Meinem Unternehmer zuliebe - nicht diesem Opfer zuliebe.

Ob er mir jetzt wohl mal zuhören könnte?
Damit ich ihm auch seine Fragen beantworten kann?

Waaaaaassss?!!! Ich wolle ihm vorschreiben - wie er sich verhalten solle? Wie er zu sprechen hätte? Ich würde ihn ja nicht mal kennen ..... Und es reicht ihm nun mit mir - er ruft jetzt den Chef an.

Ich denke - was ist denn das für ein Opfer?
Und erinnere mich zuhause - gerne an sehr viele nette Menschen, mit denen ich in den vergangenen Jahren zu tun habe. Die weit überwiegende Mehrzahl. Und viele viele - sehr liebenswerte und entspannte muslimische Kollegen - von denen ich mir auch viel Geduld abgeschaut habe einst. Und hier - taucht also nach vielen Monden mal wieder so ein "Opfer" auf ....da kannst Du eh sagen, was Du willst - er wird sich gerne - komplett unsachlich und persönlich - angegriffen fühlen.

Erinnere mich an einen solchen muslimisch-geprägten Schnellkochtopf - der mir einst offerierte - ich - als Frau - dürfe ihn nicht einmal ansprechen. Heute - habe ich viel dazugelernt. Besonders auch  - daß ich mit solchen "Opfern" überhaupt nicht sprechen möchte.

Übrigens - spreche ich sehr gerne mit solchen - die einfach Mensch bleiben, trotz fundamentalistischer Weltsicht - in welcher Religion oder Wissen-schaft auch immer angesiedelt - obwohl wir beide sehr gut wissen, daß unsere Weltsichten nicht wirklich "vereinbar" sind. Wir dürfen uns aber trotzdem - mögen.   

Den "Chef" hat er nicht mehr angerufen gestern. Hat wohl doch noch - sehr intelligent! - einen von zwei Originalschlüsseln gefunden und ins Zündschloß zu stecken verstanden. Gratuliere.

Aber ich habe mit diesem - "dem Chef" - heute telefoniert - und mal meine Sicht der Dinge kundgetan. Die Nummer von dem Opfer - habe ich gestern abend noch aus meinem Telefonspeicher gelöscht - kein Raum - auch dort nicht - für solche Energie. Kein weiteres Wort mehr - mit so einer sinnlosen Zicke. Und da heißt es immer - Frauen wären zickig. Ne .... da habe ich schon ganz andere Zicken angetroffen. Allerdings - in dieser krassen Form - schon lange nicht mehr. Ein Segen!

Wie schön - daß die anderen im "Team" überwiegend entspannt und kommunikativ sind.

Der "Chef" - fragte sich übrigens heute auch - ob der überhaupt schon mal gefahren ist vorher ....

Angeschlagene im Verstrahlungsversum .... und: Öfter auf´s Bauchgehirn hören

Gestern abend meldet sich der Bauch mit einem lauten, deutlichen Satz: Morgen - fährst Du nicht!
Ich wundere mich noch über so eine klare Ansage - denn noch geht´s mir relativ gut. Heute morgen ist das anders. Werde gar nicht wirklich wach - und dümpel in der Zwischenwelt herum, fiebrig-heiß.
Das "Bauchgehirn" hat´s schon vor dem Kopf gewußt.
Ok - bei mir ist es eine Erkältung und Übelkeit ... das geht vorüber und ist nichts Schwerwiegendes.

Vergangene Woche traf ich an einem Tag auf viele schwer Angeschlagene. Die - haben Anderes zu meistern.

Erst fuhr ich dieses bezaubernde Paar - zu ihrer "Strahlenthearpie". Zweiundzwanzigmal soll sie diese Prozedur mitmachen - Tumor im Kopf. Beide sind inzwischen schwer angeschlagen, erschöpft und mitgenommen. Er vergißt, wo er den Beutel gelassen hat - in dem alle wichtigen Unterlagen sind. Sucht ihn in der Limousine - wo er nicht ist. Ich gehe mit rein und sage - ich schaue mal mit. Und: Vielleicht hat ihn ja Deine Frau mit reingenommen? So ist es dann auch. Was für eine Aufregung - für einen herzkranken Mann.

Gehe erstmals mit in eine "Strahlenklinik". Im Wartebereich sitzen lauter "Verstrahlte" ... die Bude ist voll - die Geschäfte laufen bestens. Eine kleine, verschworene Gemeinschaft. Sie kennen sich schon - rufen ihm sofort entgegen, daß der Beutel wieder aufgetaucht ist. Und wünschen sich gegenseitig erleichtert ein schönes Wochenende - ohne Strahlenzeugs.

Auf der Rückfahrt schenke ich ihm sein "Bilderalbum" - und freue mich: Die Überraschung ist gelungen! Sie werden sicher einen schönen Nachmittag damit haben.

Wenig später hole ich einen noch sehr jungen, stattlichen Mann von einer anderen Strahlenklinik ab. Der ist eigentlich hochgewachsen und kräftig gebaut - aber jetzt hat er kaum Kräfte. Seine Gesichtsfarbe sieht nach schwerem Leberschaden aus - gelblich-grau und fahl. Seine Stimme ist fast weg und er hat Mühe, in die Limousine zu steigen.

Ich sage es - wie es ist: "Sie sind aber schwer angeschlagen gerade! Mein lieber Scholli ....." Betonung auf "gerade" - es muß ja nicht so bleiben! Ja - meint er krächzend - aber es ginge noch schlimmer. Ich meine: "Schlimmer geht immer - aber rückwärts nimmer - oder wie war der Spruch nochmal?"  Nach seinem Akzent kommt er aus dem Osten ... und ein bischen Albernheit - tut hier gerade gut. Wundere mich - daß der überhaupt noch lachen kann in seiner momentanen Verfassung ....

Ich fahre ihn vor seine Haustür - verbotenerweise. Durch so ein Wohngebiet, wo keine Autos reingehören. Fahre über den Bürgersteig. Ist mir wurscht - ob das verboten oder erlaubt ist, denn offensichtlich schafft er es ja nicht alleine.

Als er zu Beginn der Fahrt neben mir sitzt - habe ich plötzlich so ein komisches Gefühl - der scheint mir derart verstrahlt zu sein mit Zeugs - daß er sogar abstrahlt. Jedenfalls fühle ich sowas - kann aber auch nur mein heutiger Eindruck sein - aus diesem großen, für die vorläufig Normalsterblichen im Verborgenen liegenden   "Verstrahlungsversum" ... in dem soviele schwer Angeschlagene befindlich sind. Und in welchem soviel Geld generiert wird - wie sonst nur im Rüstungsbereich.

Am Abend kommt ein Mann angelaufen und fragt, ob ich frei wäre. Ja, sicher. Da vorne sei ein verletzter junger Mann - ob ich den ins Krankenhaus bringen könne? Ja - sicher. Der Mann steigt ein und wir fahren ein paar Meter weiter, um den Betreffenden abzuholen. Ein Obdachloser, keine Zwanzig .... er sitzt inmitten seines "Rudels" auf dem Boden. Hat versucht - eine Kokosnuß mit dem Messer zu öffnen und sich seine Hand dabei heftig verletzt. Kann zwei Finger nicht mehr bewegen und friert ....

Dieser Mann neben mir - kam zufällig gerade vorbei, als der junge Mann sich selbst schwer verletzt hatte und ist fest entschlossen - ihm zu helfen. Die Freunde des Verletzten haben ihm einen guten Verband angelegt. Und der ihm fremde Engel sagt jetzt zu ihm - das muß genäht werden! Und: "Du kannst schließlich nichts für unser beschissenes Gesundheitssystem". Der Verletzte ist natürlich nicht versichert.

Dann meint der Mann neben mir noch zu ihm: "Da hast Du aber Glück - daß ich einen Sohn in Deinem Alter habe. Und Du bist doch noch so jung - das muß genäht und verarztet werden - kann sein, daß Du Dir die Sehnen durchgeschnitten hast ...."

Ich meine - bloß keine Unkenrufe vorab! Und erkläre mal klugscheißerisch, zu reinen Unterhaltungszwecken - wie man eine Kokosnuß ordnungsgemäß öffnet - ohne Messer! Für´s nächste Mal ....

Finde das ganz fein von dem Fremden - wie er sich um einen ihm Fremden kümmert! Freue mich drüber. Und wundere mich manchmal - daß ich selbst solche Spielarten von spontaner Hilfeleistung in der große Stadt viel öfter erlebe - als ignorante Unterlassung.

Komischer Tag .... eine Ansammlung von Angeschlagenen. Und doch - soviele Lichblicke.

Donnerstag, 12. September 2013

Einstige Ausgeglichenheitsvorstellungen ....

.... haben sich in den Jahren der Limousinenlenkerei ad absurdum geführt. Früher mal - habe ich wohl gedacht - ein ausgeglichener Mensch sei einer, der immer gleich gut drauf ist. Einer - der also in seinen Reaktionen einschätzbar ist. Heute - sehe ich das anders.
Ausgeglichen sein - heißt für mich vielmehr - jeweils in der Situation zu sein - und so zu agieren, wie es gerade ist. Und das kann - am Tage und mit jeder Fahrt - immer anders sein.
Manchmal - geschieht Öffnung.
Manchmal ist Abgrenzung nötig.
Manchmal - ist es völlig wurscht.
Und immer - ist "Ausgeglichenheit" einfach nur - gut bei sich zu bleiben - und so zu agieren, wie es gerade angebracht ist - für einen selbst. Das kann am Tage viele verschiedene Wechselbäder beinhalten - aber die sollen ja sehr gesund sein.

Manchmal freue ich mich heimlich - wenn ich einen von den scheinbar "Ausgeglichenen-Immergleichen" auch mal zornig erwische. Das macht - menschlich.

Und oft wundere ich mich über die Lebensjahre hinweg - wie sich all die Vorstellungen vom Leben so ändern.
Wäre sicher schlimm - wenn es anders wäre.

Zum Glück hat schon ewig niemand mehr zu mir gesagt: "Du hast Dich überhaupt nicht verändert".

Das Zusammenstellen der Bilder ....

... neulich zu einem Album, welches ich verschenken werde - ist eigentlich meine eigene Hausaufgabe. Nämlich das Zusammenstellen von Texten - zu einem Buch. Nun hat mir das Sortieren für jemand Anderen viel Freude gemacht und ging mir leicht von der Hand. Jetzt gilt es - mir diesen Spaß - endlich - auch für mich selbst zu gönnen. Mit ebensoviel Energie. Es ist ja nie zu spät. Nur manchmal - dauert´s, bis es rund läuft. Verrückt ist nur - daß ich weiß, das das eine leichte Übung für mich ist - und dennoch habe ich´s noch nicht "erledigt".
Aber der Herbst ist eine sehr gute Zeit dafür. Wenn´s langsam kuschelig wird daheim.
Und langsam kommen auch wieder neue Ideen - was ich gerne noch machen möchte.
Also - muß Platz geschaffen werden für Neues. Und das geht ja so - daß man Altes erledigt und abschließt.
Soweit - eine Motivationsrede - an mich selbst, als Menscheneselin.

Mittwoch, 11. September 2013

Der gefällt mir ....

"Die BILD ist die Zeitung für Lieschen Müller -
und der SPIEGEL die -
für Doktor Lieschen Müller."
Gehört hier ..... Tagesthemen 43
mit Jo Conrad und Alexander Wagandt 


(Der Herr Nikolaus Blome von der Bild arbeitet jetzt beim Spiegel ....)

Naja gut - es hätte sicher eher Hans-Dieter-Friedrich-Wilhelm-Kevin Müller heißen sollen - aber vielleicht war gerade das "Lieschen" in weit tieferer Weise - symbolhaltig. Für die geistige Reichweite von Hans-Dieter-Friedrich-Wilhelm-Kevin ...... (sein Haus, sein Boot, seine Zeitung).
Und sorry -  an Lieschen - daß sie immer noch als Symbolfigur daherhält. Aber - wer, wenn nicht SIE - und ganz sicher nicht Hans-Dieter-Friedrich-Wilhelm-Kevin- würde es von Haus aus derart schultern können - über die Äonen.

Herzensthemen ....

... in jüngster Zeit. Also - nicht etwa meine "Herzenswünsche" - die ohnehin nicht glasklar auszumachen sind. Eher werde ich hineinmanövriert ...

Nein - in jüngster Zeit treffe ich mehr auf die "Herzgeschädigten". Am Morgen auf einen - der ins Krankenhaus will - wo er gleich einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommt. Ratzfatz - "Routine-Operation".  Meint er. Mir wird es eher schwer ums Herz - wenn ich das höre. Er hat schon zahlreiche "Bypässe" in den Körper gesetzt bekommen ... für ihn scheinbar eine recht normale Angelegenheit. Er scheint es sehr - mechanisch zu betrachten.
Für mich - ein Albtraum. Sag ich aber nicht - wie schon geschruben -ist hier immer vornehme Zurückhaltung angebracht. Es macht keinerlei Sinn - mit eigenen Zweifeln um sich zu werfen.

Ob er sich denn wohl danach noch anschnallen müsse - fragt der mich am frühen Morgen? Zeigt mir die Stelle in der Nähe seiner rechten Schulter - an der das elektronische Teil in Kürze eingesetzt werden wird, Nun - meine ich - wohl eher nicht, wenn es nicht geht. Oder so: Was nicht geht - geht nicht. Müssen Sie dann mal sehen, Aber eine Knolle wird´s wohl kaum geben im Falle der Unmöglichkeit.

Nein - ich sage nicht laut, daß ich den Tag lieber nicht erleben möchte - an dem die komplette Elektronik ausfällt oder verrückt spielt - und sich somit auch auf all diese "Körper-Ersatzteile" auswirkt.

Bin bis heute erstaunt über eine einstige Nachfrage eines Arztes an meine Person: Ob ich Hochleistungssport betreiben würde? Nein - sicher nicht. Nun - ich hätte ein Sportlerherz - mit dem könne ich locker über Neunzig werden. Aha? Fein ....  Welcher Mensch hört sowas nicht gerne?

Dachte noch kurz drüber nach - über ein paar Jahre intensiven Leichtathletik-Trainings in pubertierenden Jahren - sechs Mal die Woche. Aber weit entfernt - von Hochleistungssport. Im Gegenteil - lief ich auf etwaigen Wettkämpfen nur dann nach Kräften, wenn mir gerade danach war. Ansonsten - war mir das Scheiß egal - an welcher Stelle ich anlandete.

Oder aber - jemand hatte mich geärgert, weil er/sie ein rechtes Arschloch war - dann konnte ich tatsächlich zur Höchstform auflaufen - nur um zu verhindern, daß so ein Arschloch gewinnt. Hat meistens geklappt - also in solchen Situationen habe ich meistens hochhaus gewonnen. Aus reinem Frack - gegen jedwede Arroganz. Nicht etwa - aus eigenem, naturgegebenem Ehrgeiz.

Nun - begegnen mir die vielen "gebrochenen" bzw. "angeschlagenen" Herzen auf meinen Wegen, Die, die nicht mehr in ihrem eigenen Rhythmus schlagen. Die, die sich anschlagen haben lassen - vom Leben.

Herzschlag - Schlaganfälle - ... manchmal sinniere ich einfach über Worte. Und Weisen. Also - sogenannte Volksweisen von einst - die bis heute brandaktuell sind. Aber an die offenbar - kaum noch jemand glaubt. Obwohl die sehr präzise sind. Finden kann mensch hierzu Wunderbares in einem Buch vom Herrn Storl über´s Herz ....


Für mich - die einzige Gefahr fürs Herz - des Nachts von den Alben mit einem Schlag getroffen zu werden - auf Reisen.
Die auf der Brust sitzen und einem die Luft abdrücken wollen ....
aber auch das - nur ein weiteres Stück Leben.
Und bislang - wurde ich immer rechtzeitig wach - ging mal eben die Blase entleeren - um danach wieder gut und schnell einzuschlafen. Im Moment - geht es auch mit denen - sie geben Ruhe.

Das Herz also. Herzensangelegenheiten. Gebrochene Herzen?
Hmmmhhh .....

Ich erinnere mich kaum - an solche Zeiten, in denen ich wohl mal so ein Gefühl hatte. Wegen einer vermeintlich verlorenen Liebe. Oder aus anderen vermeintlichen Verlusten heraus,

Die vielen Gestorbenen, die ich einst noch begleiten durfte - haben mir nie mein Herz gebrochen, sondern im Gegenteil - oftmals diesem zu Freude über etwas verholfen, was uns hier unbekannt zu sein scheint.

Was also - sollte mein Herz brechen?
Scheinbarer Verlust?
Scheinbar verlorene Liebe?
Verlorenes Hab und Gut?
Das ewige Leid der Welt?

Dann - müßte mein Herz schon längst zerbrochen sein.
Ist es aber nicht.
Und - so wie es mir erzählt
hat es auch nicht die leiseste Absicht dazu.


Was es liebt - ist, sich immer mal wieder berühren zu lassen - und auch mal höher zu schlagen.
Im Rhythmus eben. Und es gibt ja viele verschiedenen Rhythmen. Manchmal liebt es auch diese sehr langsamen Rhythmen - wenn die Welt außen vor bleibt.

Und an manchen Tagen - wird es doch recht schwer, das liegt an vielen Lügen auf dem schönen, üppigen Planeten. An der Kriegstreiberei von einigen wenigen, die soviele sinnlos ins Verderben führt. Und an der Vergiftung des Planeten. An der zunehmenden Verteufelung der Natur und der Natürlichkeit. 
Aber brechen - will es dennoch nicht. 

Einen elektronischen Schrittmacher - wünscht es auch nicht.
Dann - setzt es lieber aus.
Sagt es.

Ich höre auf mein Herz - und auch auf die anderen organischen Wesen - die sich auf wundersame Weise zu einer - vergänglichen Person versammelt haben..

Und dieses Konglomerat - ist recht konservativ, was sein Lebenselixier betrifft. Es schätzt keine "moderne Technik" ....  zur Lebensverlängerung.   

Geschenke zu bereiten - ist wahrlich eine Freude!

Habe das Album mit Bildern gestern fertiggestellt - und hatte meine helle Freude dran.
Freue mich - über die Vorstellung - wie die beiden demnächst zuhause darin blättern werden.
In guten, gemeinsamen Erinnerungen schwelgen werden.
Und staunte nicht schlecht gestern - was für ein genialer Maler das ist.
Der aufgehört hat zu malen vor einigen Jahren.
Weil sein Herz gebrochen war.
So ein Esel ....

Apropos Esel - die liebe ich ja ohnehin - aber das ist auch mein Favorit unter den Bildern, die ich von ihm fand im Netz. Seither - warte ich nur drauf, daß dieser noch anfängt "I-Ah" in meinen Salon zu rufen - und mit den Hufen zu scharren.

Der Mann ist ein Genie in seinem Metier - und trägt auch einen solchen Beinamen in den Kreisen der Kolonie, die ihn kennen - bzw. seine Werke.

Er kann - alles - also: Die ganze Palette. Autodidakt dazu - was mir eh immer lieber ist, als irgendwelche "Studierte".

Die ganze Palette heißt: Mit sehr wenigen Strichen  pure Lebendigkeit auf den Untergrund zaubern - und auch: Üppigst vorgehen - ohne, daß es je überladen wirkt. Sprich: Egal - wie und womit er malt - es ist immer nur lebendig. Und die höchste Kunst - finde ich - ist es, Augen so zu malen, daß sie einen anblicken. Das hat er drauf!

Weil ich so gar nicht einverstanden  bin damit - daß er nicht mehr malt seit ein paar Jahren, habe ich mir erlaubt, meinen Senf ins Album zu geben dazu. Der lautet so:


Der Esel Mensch                                

Mir ist, als stünde der Esel im Raum.
So lebendig gemalt, ich glaub es kaum.

Die Augen des Esels blicken so klar
Meister (Dings)–
Du bist ein Künstler, fürwahr!

Ich würd´mich nicht wundern,
wenn der Esel auch spricht.
Und der Clown auf der Karte
In Lachen ausbricht.

Wie präzise der (Dings) den Pinsel führt
Ich finde mich staunend - und tief berührt.
Das dieser Mensch -  nicht mehr malen will
Das schmeckt mir nicht und drum bin ich nicht still

Wer solche Gabe hat
Göttergeschenkt
Manchmal vielleicht auch
Von Schweiß getränkt
Der muß doch malen, egal was war
Solange er atmet, denn wunderbar
Sind seine Geschöpfe, auf Leinwand gebracht
So daß einem einfach das Herz nur lacht.

Und darum, (Dings Bummens), Du Clown
Mußt Du auch weiter – dem Leben vertrau´n
Dem Tanz Deiner Farben –
Der Götter Gaben.

Sag ich jetzt – im Auftrag der Götter zu Dir
Denn glücklicherweise – bist Du noch hier.
Zusammen mit Deiner Liebsten und Frau
Auch Dir, (Dings), sagen die Götter jetzt: Schau
Immer nach vorne und niemals zurück.
Denn nur hier und jetzt – liegt wahres Glück.

Was war – ist vorbei
und nicht mehr wichtig
Vergang´nes vorüber
und Null und nichtig.
Genießt Eure Liebe,
die immer noch währt
welch´ Gabe der Götter
und gutes Gefährt.

An jedem Tage könnt ihr 
weiter blühen
Vielleicht – manchmal – auch
unter möglichen Mühen.

So soll ich´s Euch sagen,
als noch „junger Spund“:
Nur der, der im Jetzt lebt
Lebt wirklich gesund.

So wünsch ich Euch viele noch glückliche Stunden
Im Sinne der Clowns, die trotz aller Wunden
Dennoch immer zu lachen wissen.
Ich möchte Euch beide – wirklich nicht missen.

Und freu mich auf Bilder, die vielleicht noch entstehen –
Im weiteren, mutigen Vorwärtsgehen.