Sonntag, 31. März 2013

Der U-Bahn-Papst und mehrerlei Maß ....

... heute nur eine sehr kurze Sortierübung für den kranken Geist - 5 Minuten reichen völlig aus. Thema ist der neue U-Bahn-Papst Franziskus. Die ÖR´s vermelden heute wiederholt, wie toll das sei, das dieser zu seinen Amtszeiten in Argentinien öffentliche Verkehrsmittel benutzt hat. Die heutige Untersuchung zur Geisteskrankheit richtet sich also darauf - was genau den Unterschied beim Benutzen solcher Transportmittel ausmacht.  Oder anders: Wie kann es sein, daß dieser Mann außerordentlich gelobt wird für ein paar Mal U-Bahn- oder Omnibus-Fahrt, daß man ihm das hoch anrechnet, seine Persönlichkeit damit ausschmückt und ziert - bereits seit Amtsantritt in Rom - und daß es bei Millionen bzw. Milliarden Menschen, die mindestens zweimal am Tag die gleiche, große Tat vollziehen, keinerlei Erwähnung findet? Warum werden nicht alle so gelobt, die U-Bahn fahren - für ihre großmütige Volksnähe?
Heute wegen Ostersonntag auch keine Gruppenarbeit - sondern Individual-Reflektion - z.B. auf der Toilette. Die Lösung von dieser Geisteskrankheit läßt sich durchaus während eines kurzen Pinkel-Intermezzos herbeiführen.
Buona Pascua, buona pascua .... und guten Appetit allerseits - besonders den vielen Armen, die eh nix zu fressen haben.

Wer sich hiermit unterfordert fühlt - der kann ja noch kurz darüber reflektieren - warum seit heute um Sieben nicht mehr Sieben sondern schon Achte ist - und warum das alle mitmachen für die kommenden sechs Monate, obwohl so viele Körper-Konglomerate einschließlich ihrer innewohnenden Kleinstlebewesen eindeutig eine andere Meinung dazu haben. 

Samstag, 30. März 2013

Neuverschuldung und Transparenz .... Gruppenarbeit

... hallo, Ihr Geisteskranken - heute mal wieder eine kurze Sitzung. Mehr brauchts nicht - um zügig gesund zu werden.
Also - fangen wir an:
Was genau - Betonung auf genau - bedeutet "Neu-Verschuldung"?! Bitte aktuell auch die abstruse Tatsache eines vorgeblich christlichen Festes berücksichtigen, welches seit über 2000 Jahren zelebriert wird - in Anführung einer viel älteren Geschichte, die lediglich aus anderen, barbarischen Kulturen übernommen und ein wenig umgeschrieben wurde. 
Ich bitte um Gruppenbildung und Analyse - tragt bitte Eure Ergebnisse und Schlußfolgerungen nach Bedenkzeit vor.
Stichworte hier nur - wer schuldet wem - was - warum - seit wann - bis wann - und wieso überhaupt - genau? Welche Rolle spielen hier Symbolfiguren, die seit über 2000 Jahren ans Kreuz genagelt werden und allerorten derart blutig und gut sichtbar weiter für alle herumhängen - Dir aber als "Erlöser" verkauft werden? Ist das Deine eigene Idee von "Erlösung"? Oder fühlt sich das einfach nur so richtig Scheiße an?  
Was ist denn die Schuld genau? Seit wann gibt es diese - und - siehe oben ..... Welchen Sinn   und welche Wirkung - macht in unseren angeblich "hochentwickelten Zeiten" (mit mehr Mord und Totschlag als je zuvor ) eine leere Worthülse einer weiteren installierten Papst-Marionette- die immer noch behauptet- daß der oben erwähnte und seit über zweitausend Jahren blutig Abgehangene  (Schlachthof-Assoziationen bitte auch freimütig sammeln ... ) -  "für Gottes Gerechtigkeit und Gnade" und zum Zwecke einer "Erlösung der Menschheit"  gekreuzigt wurde - und für wen exakt?
Die Gruppe für die Deutlichmachung von "Transparenz" - möge bitte ebenso vorgehen - mit genauen Fragen - und sich durchaus ähnliche Fragen stellen - die schon unter dem Thema "Schuld" genannt wurden. Wer genau - soll transparent gemacht werden - für wen - seit wann - und wie weit - usw.  Bitte - stellt Euch in dieser Gruppe auch die Frage - des Gegenteiligen - achja, gilt natürlich auch für die Gruppe, die das Thema "Schuld" beleuchtet.
Wen trifft also niemals irgendeine Schuld - und wer genau muß sich nie transparent machen.
Warum, wieso, weshalb?
Wer wie was ....Sesam öffne Dich.
Ich freue mich - auf Eure Ergebnisse.
Denke - etwa eine Stunde präzis-gestellter Fragen sollte reichen - für einen gründlichen Heilungsansatz.

Sortierung - hier von anderer Stelle und ganz in meinem Sinn ....

.... ich bin in Sortierung und Aussortierung befindlich - und nicht zu knapp. Derweil freue ich mich sehr darüber, daß es Menschen gibt, die das Gleiche wahrnehmen, wie ich. Und das auch noch in "Nachrichtenform" zusammenfassen - viel Arbeit - und ausformulieren. Hier ein präziser Überblick über einige Geschehnisse der vergangenen Tage - komprimiert. Und die Dinge auf den Punkt bringend.
Der "Großversuch Zypern" wird ausführlich behandelt - und auch der zügig installierte "Papst" kommt nicht zu kurz. Aktuelle Vorbereitungen in USA und aller Welt gegen die eigene Bevölkerung, Aufhebung von Internet-Freiheiten  u.v.a.  Alles auf der Ebene, auf die das ganze Zeugs gehört - auf der, wo es um Energie geht.
So kurz - an diesem Ostersamstag. Nur ein Hinweis - und eine Empfehlung, mal selbst sauber zu sortieren, was eigentlich gerade los ist. Und zu welchem Zweck. Wo es hinführen soll. Usw. ....

Nicht erst seit gestern - finde ich diese medien-propagierte "schwarze Magie" mittels einem gekreuzigten Symbolhalter seitens der Kirchenfürsten mal wieder unerträglich - und schmerzhaft. Schmerzhaft geistfrei. Heiter stimmen mich Fahrgäste - die es ebenso wahrnehmen und sich von sich aus äußern dazu - unaufgefordert. Seit einigen Wochen nehme ich wiederholt wahr - daß die Kirchenführung mit sämtlichen Polit-Schargen von EU und USA - und sicher auch allen Anderen - im ewig gleichen Boot sitzt - seit Äonen arbeiten die zusammen - "schwarzmagisch". Letzteres heißt nicht mehr und nicht weniger - als daß sie im Verborgenen ihre Befehle von höchster Stelle empfangen und diese nach unten hin umsetzen - von den meisten "unten" unbemerkt. Auch jetzt noch - wo die Daumenschrauben eine sehr deutliche Spur zügiger angedreht werden. Und auch jetzt noch - wo sich fast täglich und immer schneller herauskristallisiert - in der "Realität" - daß sämtliche sogenannte "Verschwörungstheorien" der vergangenen Zeiten sich ganz real als Wahrheit zeigen - immer schneller.
Heute wurde ich einmal sehr laut in der Limousine - als mir einer von diesen unzähligen Klugscheißern, die im Grunde immer noch keinen blassen Schimmer davon haben, welches Programm genau gespielt wird - was erzählen wollte von "kriminellen, sozialschmarotzenden Jugendlichen" - und davon, daß er verstehen würde, wenn mal irgendwann einer eine "Pumpgun" auf das Gesocks richten würde. Ich entgegnete - das ich zum Glück weit davon entfernt sei, eine Pumpgun benutzen zu wollen - trotz temporär berechtigtem Zorn und trotz scheinbar wachsender Hürden - auch nur meine laufenden Rechnungen zu begleichen, trotz reichlich Arbeitsuafwand. Er solle mir also ganz sicher nichts über "Sozialschmaroter" und/oder Prekäre erzählen - denn das sei schon eine Weile meine Realität. Für einen Moment - hielt er dann die Schnauze, aus der soviel hypnotisierter Unsinn gekommen war. Ich ergänzte gerne - wenn er schon bereit wäre, mit einer Pumpgun loszuziehen, dann solle er vorher mal gut dafür sorgen, daß er auch die Richtigen treffe. Die seien ganz woanders - leicht - zu finden. Er schien zu verstehen und meinte - wie unzählige Andere - DA KÖNNE MAN WOHL NICHTS AUSRICHTEN. Ich schreibe das mal in großen Lettern / weil es einen Eindruck vermittelt, wie sehr mich dieses blöde Hypnose-Gequatschte anödet. Meinte lediglich noch -  er solle halt gleich einen seeehr langen Patronengurt mitnehmen. Und - wer Verbrecher wählt - der bekommt eben Verbrecher, die ihn regieren.
Huch - da war ich also kurz sehr laut geworden. Hab ihn fast niedergebrüllt. Kann den ganzen Schwachsinn nicht mehr hören - und wer so laut hypnotisierten Unsinn tönt - der brauchts eben noch lauter. Sati hat die Faxen dicke - von Ignoranz und Dummheit. Wer´s jetzt immer noch nicht begreift - was gerade neu auf dem Spielplan steht -  und weiter hohlen Unsinn redet gegen völlige Nullnummern und andere "Opfer" im großen Spiel - den kann und will ich nicht mehr ernst nehmen - bei meist bestem Willen nicht.
Noch nie gab´s soviel Zugang wie bislang - zu sogenanntem "Wissen" und "Information" - und was machen sie draus, die flächendeckenden Idioten, die schon seit Äonen Gelegenheit dazu haben - sich ihr eigenes Bild von der Welt zu erschaffen? Sie freuen sich über einen neuen Papst. Was für ein Zufall - daß dieser sich der "Armut" so verschrieben hat. Der kommenden Armut seiner Schäfchen. Der "Papst" - wie oben schon geschruben - ist nur der Stellvertreter für die wahren Pfründehalter - die sämtliche "Geschicke" installieren - wie eh und je.
Für mich - gibt es keine "modernen Menschen" oder sowas. Für mich - ist die Menschheit so blöde - wie eh und je. Und vermutlich - falls es sowas gegeben hat - hat man mich schon einige Male auf irgendwelche Scheiterhaufen geschickt oder an Kreuze genagelt.
Daher werden velleicht - ganz sicher! - meine Allergie und der Kotzreiz kommen - gegen jedwede selbsternannte "Autoriät". Gegen  "Regierende" und ausgesandte "Troikas". Gegen Scheiße eben.
Schwarzmagische Scheiße - die seit Jahrtausenden die Schäfchen hypnotisiert.
Un-glaublich.
Also - meine Anonymität im Internet ist seit kurzem - ebenso wie Deine - nicht mehr gegeben - offiziell. Inoffiziell denke ich - war sie es wohl nie.
Demnächst wird es PC´s und Netbooks mit einem Zusatzknopf geben - der ist dazu da - daß wieder Kreti und Pleti sich gegenseitig denunzieren sollen - wenn sie "systemfeindliche Inhalte sichten" - das geht dann per Knopfdruck wie in "(a-?) sozialen Netzwerken" - Like it or not ..... Stasi war ein Kinderspiel dagegen - und Gestapo dito.
Was gelernt aus der Geschichte?
Wann wird der Knopf gedrückt? Wenn einer den anderen nicht leiden kann - oder wenn einer dem anderen "fremdgegangen" ist? Sicher - wird er gedrückt werden. Oft.
Usw. usw.
Ich - bin müde. Ob unsagbarer Blödheit und Dumpfheit. Habe das schon in unzähligen Leben erlebt.
Denunziation und das "dividere et impere".
Bleibt mir nur noch zu wiederholen: Ja - dann leckt mich doch alle am Arsch - ihr Kretins. Wenn ihr es so wollt ... wen wollt ihr denn töten?
Ich wäre ja froh - wenn es möglich gewesen wäre - dann könnte ich jetzt einfach nur noch selig schlafen.
Und hätte Euch nicht schon wieder am Hals.

Donnerstag, 28. März 2013

Himmelsbetrachtung um Sieben in der Früh ....

... schaute morgens in den Himmel und dachte - das sind doch keine natürlichen Wolken? Verwarf es wieder - und schaute nochmal hoch. Länger. Lange. Mal ganz vorbehaltslos ..... sind das vielleicht Wolken, wie ich sie früher mal vor Jahrzehnten erblickt hätte, als der Himmel noch nicht so versaut war mit Vielfliegerei? Nein - keineswegs. Solche Wolkengebilde gab es nicht. Diese hier - haben eine sehr gleichmäßige und wellenartige Struktur - genau, wie Wellen kommen die daher. Milchig in den Umrissen und milchig in sich - dazu die Abstände von einer Welle zur anderen wie berechnet-gleichförmig. Und alle Wellen - enden an einer Art Band, abrupt, und vor diesem Band ist der Himmel frei. Jede Welle ist mit der anderen genau an diesem Band, welches sie zu stoppen scheint, mit der nächsten Welle über eine Art Puffer verbunden. Schwerlich zu beschreiben - muß mensch sehen. Eine stümperhafte Skizze zu dem, was ich da sehe - sieht so aus:










Gestern wurde bereits fleißig gesprüht am Himmel. Ich habe wirklich keine Ahnung von Physik und Chemie - aber eine einfache Schlußfolgerung wäre für mich: Erst wird eine Art Leitsubstanz ausgebracht - und anschließend wird mittels Wellen gesendet. Prüfe nochmal mit den eigenen Augen nach - vielleicht spinne ich ja einfach. Aber bei aller Selbstkritik - bleibt mein Eindruck, daß das da oben wohl künstlich erzeugt sein wird. Wie gesagt - sowas gibt es erst seit ein paar Jahren. Genau, wie die flächendeckende Sprüherei am Himmel.
Und "Geo-Engineering" ist ja inzwischen ein offizieller Begriff - der uns peut-a-peut schmackhaft gemacht werden soll und als "not-wendig" gegen die pöse Klimaerwärmung verkauft wird. Also diese Klimaerwärmung, die uns alle in diesem Frühling schwitzen läßt und den Engländern und Ukrainern aktuell riesige Schneeberge gezaubert hat.
Ich bin also keineswegs paranoid - schaue nur mit eigenen Augen, wenn mal wieder gut sichtbar am Himmel herumexperimentiert wird.
Was die da wohl senden? Dazu - habe ich noch nichts Genaues gehört. Vielleicht: Die Spareinlagen auf deutschen Konten sind sicher - bleiben sie ruhig - gehen sie arbeiten und konsumieren sie weiter. Auch die, die sich schon seit Jahren mit dem Zeugs beschäftigen, wissen´s wohl nicht genau.
Die Hardcore-Esoteriker sagen: Guck einfach nicht dahin. Sonst gibst Du dem Deine Aufmerksamkeit - und das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, verstärkst Du nur. Ich glaube - da wird aber auch gesprüht und gesendet, wenn ich einfach weggucke.
Dieses Hinschauen - nützt aber auch nichts weiter. Ich kann nur staunen, daß es so ist, wie es ist. Und weiß immer noch nichts Genaues. Habe aufgrund meines Alters noch die Erinnerung daran, wie der Himmel in meinen jüngeren Jahren aussah. Viele, die das nicht kennen - finden den augenscheinlich "bearbeiteten Himmel" ganz normal.
Bleibt nur der Wunsch - daß möglichst bald mal rauskommt, was da wirklich los ist. Bzw. was da genau bewirkt wird - über unsere Köpfe hinweg. Und von wem eigentlich genau.
Das ganze Zeugs löste sich dann später wieder in die Unsichtbarkeit auf .... es bleibt noch dieser dünne Film am Himmel, der flächendeckend unnatürlich und metallisch das Licht reflektiert.
Falls das jemanden in irgendeiner Weise interessieren sollte - der findet viel Informationen bei Werner Altnickel auf chemtrail.de
Auf seiner Seite oben findet man ein ungekürztes Interview zum Thema, welches er dem "Spiegel" gab zum Thema -  und welches dann im Nachgang von dieser Redaktion zusammengekürzt wurde - mit dem lächelnden Tenor, es handele sich wohl um Spinnerei. Was ja lange nicht mehr haltbar ist - aufgrund von oben erwähntem und von "offiziellen Stellen" herausgegebenen Terminus  "Geo-Enegineering" - zum Wohle der Menschheit natürlich.

Mittwoch, 27. März 2013

Mit mir ist nichts los ...

.... wie wunderbar! Fast wie Weihnachten - halt zu Ostern.  Schlafe tief und selig bis zum Mittag - und werde nur durch ein gerade noch sehr leise vernommenes Klingeln wach -  der Paketauslieferer bringt mir was Erwartetes. Fein. Bleibe mal auf .... eigentlich noch im Schlaf. Königinnenwetter draußen, Sonne. Fein. Werde ich heute in vollen Zügen genießen - drinnen. Ohne was tun zu müssen - will nicht mal was tun. Und, das ist der eigentliche Genuß, ohne jeglichen Anfall von Aktionismus. Naja - ich wasche mal ein bischen Geschirr ab und bediene auch kurz den Staubsauger - aber ohne jeglichen Aktionismus und immer noch mehr schlafend, als wach. Denke: Was für ein Luxus - alleine zu leben. Ein Kollege ruft an - ob ich morgen eine Extraschicht fahren möchte? Nein, keinesfalls diesmal. Ok - war ja nur eine Frage. Ja - danke für die Frage, die ist ja sonst auch schon mal sehr willkommen - aber ich habe ja bald vier vermutlich sehr lange Schichten über Ostern vor mir - das kann sich unter Umständen ziehen. Und jetzt - kuriere ich noch hübsch faul meine Bronchitis aus.
Wie ich mir schon dachte - läuft´s gerade nicht wirklich in der Limousine. Sind halt Osterferien, Flautezeit. Ein Horror - meint er. Kenne den - meine ich dazu - und sogar ganz gut, weil ich ja schließlich auch an den Wochenenden draußen bin - da mußt Du entweder einfach Glück haben oder manchmal übermäßig viel Geduld. Das ist ja das eigentliche "Kreuz" in diesem Job - das man nichts tun kann. Also für einen gewünschten Erfolg. Entweder - es tut sich was - oder es tut sich halt nichts. Aber tun - kannste nichts dran. Wünsche ihm, daß sich noch was tut.
Wenn wir das vorher gewußt hätten - hätten wir den Job wohl nie angefangen - sagt dieser. Glaube ich aber nicht - ich glaube eher - daß auch das sich von selbst tut - und niemand es selbst tut. Sage ich aber nicht. Denke nur - was für eine schöne Illusion für die, die glauben, sie würden etwas tun (können) - und seien die alleinigen MeisterInnen ihrer Geschicke.
Nach dem Unternehmerwechsel neulich - habe ich nach langer Zeit erstmals wieder über diese "Wochenend-Fahrerei" mit teils qualvollen Wartezeiten sinniert - es ist eine zweischneidige Angelegenheit. Einerseits mag ich es, wenn ich am Wochenende nicht inmitten der üblichen "Alltagshektik" befindlich bin, sondern auch auf gutgelaunte und entspannte "Sonntagsmenschen" treffe  - andererseits geht´s auch auf meine Umsätze, weil halt unter der Woche mehr läuft. Oder es etwas zuverlässiger läuft. Ich meldete also mal zügig mein Interesse an - zu gegebener Zeit gerne wieder unter der Woche zu fahren und eben nicht mehr am Wochenende. Die haben ja mehrere Autos - wer weiß, was sich ergibt. Die jetztige Taktung - hatte sich halt einst ergeben und paßte scheinbar perfekt ineinander - aber nicht unbedingt zu meinem finanziellen Vorteil. Außer halt - mit dem nötigen Quäntchen Glück.
Dazu kam lange Zeit, das ich es vorgezogen habe - unter der Woche frei zu haben und nicht an den Wochenenden, wo ganze Heerscharen von Familienverbänden alle schönen Rückzugs-Orte bevölkern. Ich gehöre zu der Spezies, die lieber an einem menschenleeren Morgen in der Woche spazieren geht - oder anderes unternimmt. So ein sonntäglicher Zoo-Besuch beispielsweise, an dem ganze Völkerwanderungen stattfinden - die ich regelmäßig aus der Limousine heraus beobachte - ist für mich ein rotes Tuch. Aber jetzt - bin ich ja woanders gelandet und nicht mehr in der Kolonie befindlich - hier finden sich auch am Sonntag Nischen.

Ob ich etwa eben noch geschlafen hätte? Ja - genau, bin eben erst aufgestanden. Vernehme - er könne sich nicht mal erinnern, wann er das letzte Mal bis mittags geschlafen oder im Bett gelegen hätte. Ja - so ist das eben mit vielen Kinderchen. Naja - in zehn Jahren könne er das wohl auch mal wieder tun. Ja, meine ich, und zehn Jahre gehen ja schnell vorbei. Ja, vermutlich, meint dieser.
Ein einstiges "Schlafzimmergespräch" mit ihm fällt mir ein - kenne den schon seit Jahrzehten und quasi noch als "halbes Kind" - über unsere jeweiligen, diametral-entgegengesetzten Vorlieben zu diesem Raum. Ich liebe mein großes, helles und recht leeres Schlafzimmer mit Blick auf Baumwipfel und in den Himmel. Liebe es - im Bett zu liegen und rauszuschauen, viel Raum um mich zu haben, in dem sich einfach wohlige Stille ausbreiten kann. Er -  findet, ein Schlafzimmer könne ruhig der kleinste Raum in der Wohnung sein, da würde man ja eh "nur schlafen".
Nur schlafen - kenne ich so nicht. Immerhin ist das ein großer Teil des verbrachten Lebens - mit süßem Hinübergleiten ins Nichts oder in Träume. In einem wiederkehrenden Traum - finde ich mich in meinem Traumschlafzimmer wieder. Dieses hat etwa zweihundert Quadratmeter und einen freien Blick auf Bäume, Himmel und Horizont rundum - und über mir ein kreisrundes Fenster mit Blick in den Sternenhimmel.  Einfach nur ein großes Bett auf einem kleinen, vielleicht zwanzig, dreißig Zentimerter hohem, großzügig angelegtem Podest steht da drin - sonst nichts. Ist im Obergeschoß gelegen - unter mir weitere, große Räume - mit viel Platz für Begegnung und offenen Türen - aber eben nicht während der köstlichen Schlafenszeit. Die ist heilig. Und mindestens ebenso wichtig - wie das Tagleben. Eigentlich - mein schon fertig gebautes Haus - seit einigen Traumjahren - aber halt nicht manifest. Macht aber nichts - ist trotzdem schön.
Heute also - rein gar nichts los. Was für ein Segen.
Und endlich - die "Auto-Erlaubnis", es genau so sein zu lassen und diese Art von Luxus zu genießen.
Ohne lästiges "Du mußt noch dies und das."
Das ist auch der Segen von temporärer "Krankheit" - in Frieden auszubremsen - und den Zauber zu genießen, daß endlich einfach mal "nichts mit einem los" ist - und ich einfach da bleiben kann, wo ich bin.

Dienstag, 26. März 2013

Schon mal ein Vorab-Ostergruß ....

.... später hab ich keine Muße mehr dazu - da bin ich wieder unterwegs ....
mit hoffentlich glücklichen und zufriedenen, großzügigen und interessanten, wachen Menschen in der Limousine, die lange Wege zurückzulegen haben - über die kommenden Feiertage.
Also -  hier ein schönes Kokosnuß-Ei, meine private und einzige Oster-Dekoration - und ein Song von Kid Creole dazu: Don´t take my Coconuts!
Wünsche warme und sonnige Tage - allerorten. Auch und besonders in die Ukraine - mögen die Schneeberge zügig zerschmelzen.










Prädestination die Zweite - und Ratschläge für ihre Aura ....

... treffe am Sonntag bei einem kurzen Zwischenstop im Esoterik-Laden in der City, wo ich etwas besorgen wollte,  unverhofft auf ein selten sonniges Wesen, welches ich nun schon gut zwei Jahre nicht mehr getroffen habe. Sie meint - hey, lange nicht mehr gesehen. Ja - sage ich - ich bin auch nur noch sehr selten hier - Du wohl öfter noch? Nein, auch nicht mehr. Sei reiner Zufall, daß wir uns gerade antreffen.
Ein sonniges Wesen - aus sich heraus - welches sonnig abstrahlt und mich einfach fröhlich macht - mit nichts weiter.
Wir reden ein bischen, es stellt sich heraus, daß sie inzwischen Nachtschicht macht in einer Suchtklinik gleich bei mir um die Ecke - die ich noch gar nicht kenne. Die spirituellen Freunde haben ihr einen Ratschlag (- genau: Ratschläge sind auch Schläge -) gegeben - sie möge gut auf ihre Aura achten. Ich muß lachen - und den Kopf schütteln - und meine nur: Aura - sei eine Art Luxus. Sowas würde ohnehin keinen Menschen auf den Straßen ernstlich interessieren. Ja sicher - gibt es sowas wie Ausstrahlung. Und jeder hat sowas - und strahlt auch sein Zeugs ab und aus. Erzähle ihr gerne noch von dem an sich sehr herzlichen Elektroschocker neulich in der Limousine, der zu mir sagte "Fahr mich in die Klapse" - und der ja nun zu ihrer Klientel gehört. Auch von einem Freund, der Hausmeister in einer solchen Einrichtung ist - und noch nie zuvor im Leben soviele durchgebrannte Glühbirnen auszuwechseln hatte. Aber mal abgesehen davon - braucht so eine Sonne sicher nicht auf ihre Aura zu achten. Zumal sie - jedenfalls auf mich - eine erstaunliche Freude abstrahlt und viel seltene, innere  Schönheit - abgesehen von einer gut sichtbaren äußeren dazu.
Dieser ganze spirituelle Schmarrn - geht mir manchmal einfach nur noch auf die Zwiebel - und erscheint mir wie eine Art "Luxusproblem" - also sozusagen Probleme mit dem einfachen, naturgegebenen Licht. Respektive mit dem dazugehörigen Schatten.  Das alles - ist entweder einfach vorhanden - oder eben - oft - auch nicht. Aber daran arbeiten - erscheint mir auch relativ sinnlos - für solche, die viel über´s Licht reden und nur wenig dabei abstrahlen.
Sie selbst kommt mit dem Job und den Leuten vor Ort gut zurecht - und mag diese. Weiß, daß diese äußerst sensibel sind für "Schwingungen" - was einfach heißt - die merken es schon, ob jemand ehrlich ist oder vielleicht überheblich. Merken es oft besser - als viele andere Leute. Sie merkt selbst - daß manche gerne auf sie zukommen und andere sie meiden wie die Pest. Jeder - wird seine Gründe dafür haben.
Ich finde an diesem Nachmittag auf meinem kurzen Zwischenstop zwar nicht das, wofür ich eigentlich einbremste - aber treffe auf diese Sonne - was mir eine große Freude ist.
Ja - es gibt auch solche, die scheinen prädestiniert dazu - den Anderen den Tag einfach durch ihre Anwesenheit zu erhellen und zu versüßen. Diese - gehört für mich zu solchen Ausnahme-Exemplaren. Und diese - weiß sicher am besten, wie sie gut auf sich selbst aufpaßt - und sich vor seltsamen Rat-schlägen in Acht nimmt.
Ich sage mal zum Abschied - dann bis zum nächsten Mal. Schaun wir mal - wo wir uns dann treffen - und was dann ist. Manchmal gibt es solche Menschen - die siehst Du irgendwie immer wieder.

Prostitution und Sicherheit?

Gestern lauschte ich einem insofern interessanten Radio-Beitrag, in dem es um Prostitution ging - und um die allgemein-vorherrschende Verlogenheit zu diesem umfassenden Thema in der Gesellschaft - als sich die HörerInnen dazu per Telefon äußerten. Viele bemängelten ebenso wie ich die Verlogenheit im Umgang mit diesem Thema in öffentlichen Gesprächrunden. Erbaulich die aufrichtigen männlichen Anrufer, die darauf hinwiesen, daß es schließlich vorwiegend die Männer seien, die sich diverse Formen von Prostitution wünschen und (be)nutzen - und somit auch für die schlechten Bedingungen der Frauen in dem "Job" sorgen .... Es sei also sinnvoll, zuvorderst die männlichen Kunden in diese Debatten miteinzubeziehen - und nicht etwa ständig nur an den Frauen herumzukritteln und über diese so zu sprechen, als sei es nicht auch vorwiegend Angelegenheit der Männer, die durch ihr Verhalten dafür sorgen, daß elende Bedingungen überhand nehmen.
Eine Prostituierte aus Dortmund hatte wohl geklagt - nachdem die Stadt Dortmund den für eine Weile "geordneten" Straßenstrich  kurzerhand geschlossen hatte. Dort gab es diese sogenannten "Verrichtungsboxen" mit Notrufknopf für die gewerbetreibenden Damen. Nun - gibt´s keine offiziellen Plätze mehr - und alles ist wieder in den völlig ungesicherten Bereich verdrängt. Diese Dame brachte also gerichtlich vor, daß sie ein Anrecht auf einen "sicheren Arbeitsplatz" hätte - und bekam wohl recht. Wobei ich mal meinen möchte - daß der Job an sich mit Sicherheit nicht viel gemein hat.

Ich denke noch zum Thema der bedarf-schaffenden Freier - ja, und die Ehefrauen von etwa 80 % der Puff- und Straßenstrich-Besucher sind auch nicht zu unterschätzen in ihrer Ignoranz der Tatsachen. Und all das Elend - nur für ein paar wenige Momente scheinbar süßen Vergessens der Welt. Eigentlich - funktioniert Onanieren genauso gut dafür - sag ich. Und braucht erheblich weniger Aufwand. Aber es geht natürlich hier vorwiegend auch um Machtwahn - wie die Frauen im Gewerbe zunehmend berichten, um Verrohung der Praktiken und Wünsche.
Komisch eigentlich - daß Frauen nur selten Sex für Geld kaufen - glaube ich jedenfalls. Ich kam jedenfalls noch nie auf die Idee - und ich käme mir wirklich einfach nur albern und armselig vor, jemanden dafür zu bezahlen. Oder besser - mir jemanden kaufen zu wollen für mögliche Formen von Energieaustausch, die der dann rein mechnaisch und nur des Geldes wegen ausführen würde. Vermutlich noch unter Überwindung von Ekel. Wo soll da bitte der Lustfaktor sein?
Es sei denn, vermutlich, frau ist von Haus aus derart dominant gelagert, daß sie eine Freude an Demütigung empfindet und sich einen Lustsklaven finanziert. Ich persönlich - kann es mir nicht so vorstellen für mich. Außerdem hat man als Frau ja ganz andere Optionen - zumindest in jüngeren Jahren. Da habe ich schon manchmal gesagt - ich würde nie einen Mann bezahlen dafür als Frau. Wenn eine Frau einigermaßen durchschnittlich aussieht - braucht sie schließlich im Grunde nur das Fenster aufmachen und mal eben auf die Straße rufen, wenn sie Bedarf hat - da kommen genug zusammen, die gerne unentgeltlich behilflich sind. Jedenfalls kenne ich das so aus meiner ehemaligen Blütezeit - da habe ich gegebenfalls mal ein paar Signale gesetzt für fünf Minuten - und schon sind sie artig mitgekommen. Bei solchen, mit denen ich auch noch befreundet war - hat eine kurze, direkte Ansprache genügt, wenn mir gerade danach war. Sie waren eigentlich immer gerne behilflich. Könnte mir vorstellen - daß es heute auch noch so ist - wenn auch die Auswahl nicht mehr so groß wäre mit verblassender Attraktivität. Allerdings ist mein Bedarf an solchen Aktionen weitgehend gedeckt - seit Äonen. Es überlebt sich eben - alles.

Aber mal zurück zu der üblichen Variante von Prostitution - Männer, die Frauen bezahlen. Frauen, die sich für Geld von Männern penetrieren und benutzen lassen. Für mich ein Faszinosum. Etwas - was ich phasenweise zu "begreifen" versucht habe - aber es hat nie geklappt.

Vielleicht bin ich da naiv - und stelle mir vor, daß es für jede Schwester auch einen Weg aus dem Elend heraus geben muß. Und was die Männer betrifft - habe ich immer noch viel Verachtung in mir - obwohl ich viele wirklich ganz normale und auch eigentlich harmlose Typen fuhr. Teilweise wirklich nett. Aber ich habe nun mal ganz grundsätzlich etwas gegen alle Formen von Sklaverei und Ausbeutung. Nicht nur, was Prostitution betrifft.

Ich hab´s also nie begriffen - und meine tiefsitzende Verachtung auch nie wirklich lösen können - für solche, die derart armselig für ein paar Kröten andere Menschen demütigen und vice versa. Auch nicht mittels Limousine und derer, die ich zum Puff fuhr oder abholte. Ganz normale, durchaus sympathische Typen - Frauen wie Männer - dabei. Manchmal redeten wir auch sehr offen darüber während der Fahrt.
Ist also keine persönliche Verachtung - aber eine grundsätzliche.

Nicht immer ist ein Puff der Ort für´s Gewerbe - sondern oft auch der Straßenstrich. Oder die elende Wohnwagenschlange im Industriegebiet. Wohnwagen, die durchgerostet sind und fast auseinanderfallen - "hübsch dekoriert" mit handgemalten Schildchen, teils auch schon von der Sonne verblaßt, auf denen steht "Zartharte Ivonne" oder sowas. Zum Piepen. Zwischen den etwa zwei Kilometer schrottreifen Wohnwagen-Arbeitsplätzen je ein PKW-langer Abstand, damit die Klientel direkt vor die Tür fahren kann.  Im Winter lief´s vermutlich schon von den Temperaturen her schlechter - aber auch die Parkbuchten waren zugeschneit. Schneeschippen also - gehört dann auch dazu.
Der andere Wohnwagenplatz - eher wie ein Zirkus. Die Tür weit oder halb geöffnet, präsentieren sich scheinbar schöne junge Frauen in einem Hauch von nichts und machen den Vorbeifahrenden Appetit. Manche von denen sehen für mich und meine Wahrnehmung allerdings sehr ausgelaugt aus, da kann auch das noch frische Fleisch nicht drüber hinwegtäuschen, wenn die Seele bzw. der Blick schon leer ist. Ebenso auf dem Straßenstrich der Kolonie - dort, wo es diese "Verrichtungsboxen" gibt. Du kannst mit dem Auto einmal herumfahren und checken, wer sich gerade daneben anbietet - in einer Art "Bushaltestellen-Häuschen" sitzen die Damen mit absurden Highheels und netzgestrumpft oder glitzernd-prall eingeschnürt - bevor einer kommt und in den Bretterverschlag will mit ihnen.
Unter den Damen - gibt es offensichtlich eine Menge Hierarchien. Eine, die im offiziellen Puff anschaffte, meinte mal sowas wie - nein, dies und das, das wäre aber das Letzte für mich. Soso .... So wird auch im Letzten noch ebenso unterteilt - wie dort, wo mehr vorhanden ist, als ein Mensch je braucht.
Viel Elend habe ich gefahren. Verirrte, junge Frauen - die sich von einem blöden Pinsel im Sportwagen oder in einer Protzlimousine  völlig sinnlos terrorisieren lassen - ihr Zuhälter eben. Eine sehr sympathische und offenherzige - also tatsächlich, nicht ironisch gemeint - die ich auf den Straßenstrich in einem Waldgebiet fuhr - inwzischen geschlossen - und die sich freute, so gut beschützt zu sein von den Hells Angels. Und die sich darüber beklagte, daß die vielen blöden Nutten aus Osteuropa ihr das Geschäft kaputt machen würden. Diese sehen wir im Vorbeifahren auf einem Parkplatz, wie sie sich auf irgendwelchen Kühlerhauben akrobatisch und absurd herumräkeln. Die blasen für fünf Euro - höre ich. Übrigens - die, die im "Pascha" schafft - nimmt gerade mal schlappe 30 Euro für eine normale Nummer ohne Extras. Und das ist schon wieder ein paar Jahre her. Dazu muß sie Miete an das Etablissement zahlen - hat also schon mal vorab etwa 80 Euro reine Unkosten für eine Art "Arbeitsplatzmiete" hereinzuholen an diesem Vormittag. Mutter von zwei Kinderchen und Ehefrau.
Neulich die südamerikanische Schönheit am frühen Morgen, die ich vom Vorstadtbordell abhole. Sie ruft ihren Geliebten via Handy an - ja, sie sei gleich bei ihm. Der ruft kurz darauf zurück und fragt ungehalten, wo sie denn solange bleibe? Was denn da los sei? Sie entschuldigt und rechtfertigt sich - es würde eben eine Weile dauern, die Fahrt mit dem Taxi von dort zu ihm ... aber sie sei gleich da. Ich frage mich wieder mal - wie sowas wohl funktioniert: Dieser "Job" und eine "normale Beziehung"? Keine Ahnung ..... und diese Beziehung ist ja offensichtlich nicht "normal"  - sonst bräuchte die Schönheit sich ja auch nicht zu rechtfertigen für nichts und wieder nichts.
Wenn mir jemand freiwillig etwas erzählt - bin ich gerne aufnahmebereit. Ansonsten - bin ich dezent und halte meine Klappe. Erlaube mir lediglich, ihnen von Herzen alles Gute zu wünschen zum Abschied.
Die beiden Frauen, die wirklich aufrichtig und offen erzählten - waren die beiden stärksten Persönlichkeiten aus dieser Art von Business, die ich bislang traf. Eine wunderschöne, wie man sagt "rassige" Brasilianerin fortgeschrittener Reife, die wenigstens ordentlich Kohle von ihren Kunden kassierte und als Domina im Einsatz war. Mindestens 200 Euro pro Behandlung - und niemals darf einer sie anfassen! Alles auf eigene Kappe und ohne Zuhälter. Die andere - eine afrikanische Göttin mit vollem Busen - die den Job schon seit mehr als zwei Jahrzehnten macht - alles auf eigene Kappe und ohne Zuhälter. Sie bekam einen Anruf von einer jungen Kollegein, die sich bei ihr Geld leihen wollte - um ihren Zuhälter zu beruhigen. Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Die afrikanische Göttin ließ sich bei mir aus - wie blöd die seien, diese jungen Dinger. Das könne doch wohl nicht sein, daß die schon wieder Geld brauche für so ein Arschloch. Und wie elend das sei.
Völlig absurd für mich einst eine Fahrt mit einer dünnen Bohnenstange Anfang zwanzig, die auch ihren Schatz antelefonierte in der Limousine - um diesem über ein "perverses Schwein" zu berichten. Der habe es tatsächlich gewagt, sie zu fragen, ob er denn auch mal seinen Finger in ihre rückwärtige Region einführen könne? Ich denke bei mir - na, die wird sich wohl noch wundern im Laufe ihrer Karriere. Fahre sie gerade zu einem vorzugsweise von türkischen Bedürftigen frequentierten Vorstadt-Etablissement im Industriegebiet - gleich neben der türkischen Brotfabrik. Dort hole ich irgendwann auch eine türkische Schönheit mit langem, blondgefärbten Haar ab. Die meint während der Fahrt nur stoisch - der Mensch wäre in der Lage, sich an alles zu gewöhnen. Und verabredet sich mit einer Freundin zu einem Schwimmbadbesuch am Nachmittag - ganz normales Leben eben. Neben dem "Job".
Ein paar fliegengewichtige Roma-Frauen fahre ich. Fliegengewichtig und doch irgendwie so zäh. Wohnwagen-Arbeitsplatz.
Hier und da auch ein paar Transen - ins "Pascha".  Manche beladen mit Drogerie-Artikeln - Papiertücher und so Zeugs. Eine ganz süße Thai - die mag ich gerne. Die arbeitet ebenfalls selbstständig und versorgt eine Großfamilie in Thailand auf diese Weise. In guten Monaten macht sie 15.000 - behauptet sie. Ich frage mich - wie anstrengend das wohl ist. Aber so charmant, wie die ist - und so sonnig trotz allem Elend - glaube ich ihr das einfach mal. Zu der würde ich auch immer wieder gehen, wenn ich ein Mann wäre. Die hat noch viel mehr zu bieten, als einfach nur ihren Körper - die ist Seele und Sonne. Oder so ...
Zwei ehemalige Freundinnen aus meinen Anfangs-Zwanzigrn fallen mir noch ein - die einst irgendwann in Zuhälterkreisen verkehrten. Sie fingen an, zu koksen - und das war ja teuer. Ließen sich von diesen Herren verschnupfen - und umsonst gibt´s das ja wohl eher nicht. Einmal ließ ich mich überreden zu einer Nase - mitten in der ohnehin schon längst und aufgrund von jugendlicher Energie durchwachten Nacht, so gegen sechs Uhr morgens,  und einfach, weil sie mir alle gehörig auf den Geist gingen - schon längst zugedröhnt mit dem Pulver und es mir unermüdlich und nervig immer wieder offerierend, die ich unermüdlich und völlig uninteressiert  "Nein" sagte. Nicht nur zu überflüssigen "Lines" - die ich eh nicht brauchte, um wach zu sein - sondern auch zu diesen Typen - mit denen ich mich da unverhofft am Tisch meiner einstigen Lieblingsfreundin fand - und die ich einfach nur unerträglich dumm und langweilig fand. Weiß der Teufel - was an denen für sie spannend war.  
Irgendwann - zog ich mir dann so eine Linie aus reinem Trotz durch die Nase und merkte - nichts weiter. Fand das äußerst langweilig und völlig sinnlos. Alles, was ich merkte, war - daß ich am nächsten Tag noch hellwach war und am Abend dann völlig geschreddert und endlich wieder müde. Und dafür geben die soviel Kohle aus? Komisch komisch ....  

Die eine der alten Schulfreundinnen begann seinerzeit so seltsames Zeugs zu reden, wie - das sei doch ein ganz normaler Beruf. Und schließlich könne sie sich ja auch etwas leisten. Sie stand schon immer auf schicke, teure Klamotten - während ich es vorziehe, ggf. in Sack und Asche zu gehen und dafür aber niemandem etwas schuldig zu sein.  Ihr war ein schicker Pelz halt irgendwie wichtig. Und irgendwann hatte sie auch so ein Arschloch am Hals - samt dessen Spielschulden - und der schoß ihr auch noch kurzerhand die Bude zusammen mit einer Knarre. Wenig später hat sie sich gefangen - und wurde wieder so bürgerlich, wie sie es zuvor schon war. Ein Jugendabenteuer sozusagen - vor der Heirat und dem Kinderkriegen. Die andere war gewitzter - und hat sich nie für das schnöde Pulver verkauft. Brauchte auch keinen Pelzmantel, sondern sah auch in Sack und Asche göttlich aus - immer nur ein paar Handgriffe zum Aufpeppen - Zwillingssonne eben, wie unsereiner.
Ich gebe gerne zu - daß ich in jungen Jahren auch schon mal hier und da eine Art Parasit mit durchgezogen habe. Für eine kleine Weile. Ein bildschöner Pole, der nur sehr wenig sprach, wohnte eine Weile bei mir. Der kiffte von morgens bis abends - und war eigentlich sehr friedlich und ein sanfter, entspannter Liebhaber. Wir hatten uns auch nichts weiter zu sagen - was ich eine Weile auch ganz angenehm fand. Der wollte nichts von mir und ich nichts von ihm. Der wollte mir nichts beibringen - und ich ihm nichts. Der war - einfach nur schön und geschmeidig wie ein junger Gott. Hatte keine Ansprüche. Dann begleitete ich den mal in eine Spielhölle - und staunte nicht schlecht, wie diesem entspannten, jungen Gott plötzlich die Schweißtropfen auf der Stirn standen und er auf den Geldautomaten einschlug. Kurz darauf meinte ich - er solle sich doch jetzt mal eine neue Bleibe suchen. Bei mir könne er nicht mehr bleiben. Er war einverstanden - und ging leise. Der fällt mir gerade wieder ein - weil das ein Prototyp gewesen wäre - so ich denn verliebt gewesen wäre - der so unterwegs war, daß die Frauen vermutlich gerne seine Schulden bezahlen.
Soweit - zu einem Faszinosum, welches sich mir bis heute nicht erschlossen hat. Prostitution - für mich bleibt das ein Buch mit sieben Siegeln insofern - als das ich nie verstanden habe - wie die Gewerbetreibenden das Elend ertragen, daß sie - zumindest in meiner Vorstellung von Leben - täglich erleben mit denen, die glauben, sie kaufen zu können.
Und daß - obwohl ich ja sehe, daß es auch solche gibt - die es scheinbar ganz gut und kräftig-in-sich zu meistern  wissen. Allerdings habe ich hier den Eindruck - daß das die Minderheit der Frauen ist, die sich für sich auf irgendeine Weise ihren Freiraum geschaffen haben - und die ergo auch nur für sich und auf eigene Kappe arbeiten. Für mich - war´s keine Option - obwohl ich auch das als junge Frau immer mal wieder untersucht habe - oder beobachtet eben. Zwillingssonnen-Neugier eben. Das erste Mal habe ich es registriert, als ich vielleicht 15 war - und zwei, drei Mitschülerinnen beobachtete, die nach der Schule immer öfter von ekligen Stänzen (Zuhälter) in ihren Kasper-Karren abgeholt wurden. Eines Nachmittags wurden sie dann von denen - wie eigentlich zu erwarten - vergewaltigt und "zugeritten". Diese Stänze saßen ständig in der Kneipe rum, in der wir alle kräftig Schule schwänzten und uns anderweitig amüsierten. Eines Tages - brachte der Wirt, der mich damals wirklich irgendwie sehr liebte,  plötzlich soviele Gläser Kölsch an meinen Tisch, wie nur da drauf paßten. Mit einem schönen Gruß von den ekligen Stänzen. Ich schaute diese nicht mal mit dem Arsch an - und lud laut die ganze Kneipe sofort ein, das Zeugs zu trinken und es sich schmecken zu lassen - ich hätte keinen Schimmer, wie das dahin gekommen sei.
Soweit - zu einem Faszinosum - welches sich mir bis heute nicht erschließt. Vielleicht - wenn ich irgendwann mal wieder neugierig genug bin - suche ich nochmal nach diesem wirklich interessanten Blog einer Prostituierten, die dort aus ihrem Beruf berichtet. Erstaunliches.
Aber eigentlich - bin ich damit insofern durch - als daß es weder früher noch heute jemals ein "ganz normaler Beruf" in meinem Erlebnishorizont ist, den frau mal eben so und seelisch-unberührt  ausüben könnte. Auch, wenn mir das immer wieder mal erzählt wurde, hier oder dort, besonders von den Frauen.
Und dazu kommt der "Zeitgeist" - haben die früher mal wenigstens ein einigermaßen ordentliches Schmerzensgeld bekommen - so scheint es heute brutaler denn je abzulaufen und dazu kostet es fast nichts mehr für die Typen - die den "Bedarf steuern". Flatrate zum Beispiel ..... F....cken soviel, wie geht - alles für billige Euronen.
Eigentlich tangiert mich das Thema nur - wenn ich mal wieder mit der Limousine damit in Kontakt komme. Ansonsten habe ich da keine Berührungspunkte - wundere mich nur manchmal, wieviele Menschen eigentlich auf diesem Planeten "aktiv" damit zu tun haben. Und das müssen eine Menge sein. Eine Art Schattenwelt ... die Ähnlichkeit mit der Klientel der "Blöd-Zeitung" hat: Keiner liest die - und niemand nutzt das Gewerbe.

Montag, 25. März 2013

Zypern ... ist schlechte Vorbereitungs-Hypnose

... einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten.
Zypern - guck mal auf der Landkarte nach - wo das liegt und wie groß es ist. Getilt seit Jahrzehnten - in einen griechischen und einen türkischen Teil - nicht offiziell legitimiert, aber de facto wohl.
Am Rande - Zypern´s Banken haben also griechische Staatsanleihen aufgekauft (aufkaufen müssen) ..... aufgrund von Zusicherungen aus Brüssel - daß man Dünnschiss ruhig kaufen kann. Dieser Dünnschiss - trifft die Zyprioten jetzt direkt und breit gestreut. So gewollt - weil die normalen Leute in keinem Land der EUDSSR mehr selbständig klarkommen sollen. Niemand soll mehr - auf seinen eigenen Beinen stehen können. Das ist für mich das Haupt-Programm. Damit das auch klappt - reist die "Troika" (was für ein Name ...) von Land zu Land und überlegt, wie sie die ganz normalen Bürger fertig machen können. Rentenalter rauf, Löhne runter, Sparen an den falschen Stellen.
Zypern ist also Testballon - und der wird jetzt vermutlich eine Menge Fahrt aufnehmen. In Zypern geht´s doch eigentlich nur um ein paar Peanuts - und die ganze Aufregung steht doch gar nicht in einem angebrachten Zahlenverhätnis.
Es wird schon seit vielen Jahren immer wieder ausgestestet - wie weit man gerade gehen kann - wie devot die Bevölkerung "Europas" ist um eines angeblich "alternativlosen Systemes" willen - welches ein Großteil Menschen gar nicht will und nie gewählt hat.
Mit einer vermeintlichen "Schallgrenze" von 100.000 Euro - mit der angeblich nicht die "Kleinsparer"  tangiert werden - wird man keinen einzigen "Superreichen" treffen - aber den restlichen Mittelstand zielsicher versenken. Und damit die Kluft zwischen Reich und Arm weiter aufreißen.Den "Kleinsparern" auf Zypern wird es jetzt als "Erfolg" verkauft, daß ihre Konten zunächst nicht abgeräumt werden - mach sie erst mal wütend und zornig - und dann beruhige sie wieder und suggeriere ihnen dadurch einen Erfolg, den es gar nicht gibt.
Meine selige Mutter war "Kleinsparerin" und hatte am Lebensende einen Kontostand von etwas über 100.000 Euro aufzuweisen - nach vielen Jahrzehnten des "Kleinsparens".
Die Leute - die wirklich Kohle wegzubringen haben - haben sie längst ganz woanders gebunkert. Hier müßte auch mal über Geldinseln im Golfstrom reden - und über Vieles mehr.
Alea jacta est - Zypern ist also nur der Türöffner zur sukzessiven Enteignung derjenigen, die bislang noch einigermaßen auf eigenen Beinen stehen - finanziell gesehen. Und der Türöffner für andere Zwangsmaßnahmen, was das angestrebte Bargeld-Verbot betrifft - welches ja in einigen europäischen Ländern schon "angeordnet" wurde, wenn ich mich auch immer noch frage, von wem genau - und mit welcher Berechtigung. Und besonders - wieso ein Mensch sich überhaupt darauf einlassen sollte? Oder anders - ein Bargeldverbot und die Umstellung auf rein virtueles Geld soll verhindern, daß der Rest der dummen Leut´ auch noch begreift, daß die ganze Kohle, mit der da seit Jahren jongliert wird und die herausgepfeffert wird aus dem Nichts - gar nicht existiert.
Wer seine Kohle nicht abzieht - aus den Banken, wo diese gar nicht mehr "liegt", jaja Paradoxon - dem kann keiner mehr helfen.
Aber - ich verstehe ja nichts davon - und die Medien sagen ja auch immer, daß die Leut´ eh viel zu blöd seien, um etwas von diesen Dingen zu verstehen. Weil´s so komplex sei. Dabei ist es doch ganz einfach.

Ganz einfach und kinderleicht: Ein Geldsystem, welches auf Zinseszins und illusionärer Geldschöpfung mittels von Banken ausgegebener Kredite basiert - funktioniert rein logisch und mathematisch nicht im geistig-gesunden Bereich.
Wenn eine Bank jemandem einen Euro leiht - und dafür gleich 9 virtuelle Euros zusätzlich "erschaffen" darf - die es gar nicht gibt - und damit wieder neue Kredite schafft ..... und neue Gelder, die es wieder gar nicht gibt - wo führt das hin? Wer wird dabei arm und wer reich? Und wie wirkt sich das auf die Bewertung von Gütern und Arbeit = eingesetzte Lebensenergie aus?
Niemand spricht darüber - laut und deutlich - bei den ganzen Jonglagen des Wahnsinns. Besonders nicht die vorgeblichen "Fachleute". Niemand sprach darüber, als ich noch BWL, VWL und anderen Unsinn studierte.  Es ist ein Tabu - und genau darum geht´s. Solange es Zinseszinsen gibt - gibt es gar keine "Realwirtschaft". Nur eine völlig irreale. "Real" ist - Tauschhandel. Sonst nix. Energie bzw. Material - gegen ebensolche(s). Kann selbstverständlich über eine Mittlerwährung erfolgen - das nennt man dann Geld. Kinderleicht. Wer soll denn da zu blöd sein - um das zu begreifen? Achja - das Horten ist noch wichtig: Wer allzuviel hortet = ansammelt und somit aus einem gesunden Tausch-Kreislauf zieht - entzieht immer auch Energie - den Anderen. Daher haben solche, die sich neue, fließende Tauschsysteme ausdenken, oft auch ein Verfallsdatum für Geld mit eingebaut - wenn dieses nicht innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens wieder in den lebendigen Kreislauf gebracht wird, verliert es seinen Wert. Gute Idee.
Die "Wahrheit" ist - die Dinge sind immer viel einfacher, als geglaubt werden soll. Komplexität wird nur erzeugt und aufgeblasen - um zu verwirren.

Also - solange nicht offen und deutlich über das Geschwür des unendlichen Zinseszinses gesprochen wird - wird in jedem Fall kräftig und dick gelogen. Im Koran soll´s  stehen - daß Zinseszinsen unredlich und verboten sind. Und irgendwo in der Bibel ja auch - wo Jesus einen Wutausbruch hat und die Wucherer aus dem Tempel jagt.

Deshalb wundere ich mich auch immer wieder über sogenannte aufklärerische Seiten im Netz - von Fachleuten, die die Dinge angeblich kritisch betrachten und nach anderen Lösungen suchen - denn auch die gehen nicht an das echte Tabu ran. Wollen lediglich den lange schon maroden Kessel flicken - damit´s ihnen wieder besser geht - innerhalb dieser Windhose.

Es bräuchte also eine echte Lösung, eine Lösung von Systemen, die nicht für sondern gegen die Menschen funktionieren - einen echten Neustart, mit neuer Währung und realer Bewertung und vor allem, allem voran: Ohne Zinseszinsen, die nur von den Wucherern erhoben werden. Gibt schon viele Modelle dazu, von Leuten, die scheinbar ein Faible dafür haben, sich mit solchen Dingen eingehend zu befassen. Ich gehöre nicht dazu.
Ich gehöre nur zu einer Spezies, die sich manchmal an den Kopf faßt und feststellt, daß der zu klein ist, um zu verstehen, warum nicht endlich am eigentlichen Tabu gerührt wird - und der Mensch sich so gerne weiter selbst belügt. Auch, wenn´s dabei an viele Existenzen geht und die Mehrzahl der Menschen es wie eh und je auszubaden hat - bevor es mal wieder ganz zusammenkracht das Spiel und von vorne beginnt.  
Ich betrachte das also alles - aus energetischer Perspektive. Was sind wir bereit - dem anderen für seinen Aufwand zu geben. Und was wollen oder müssen wir nehmen für unseren eigenen Aufwand. Wie sorgen wir dafür - daß auch die zu ihrem Recht kommen, die keine Energie mehr haben, um etwa zu tauschen. Alles in gesundem Maß. Jenseits von schädigender Gier und jenseits von geilem Geiz - zur Zufriedenheit und zum Wohlergehen eines jeden Wesens.
Ein alter, frommer Kindertraum halt - nie ganz gestorben.

Prädestination und verdächtige Abholadresse ....

.... auf dem Display steht nach etwa 45 Warteminuten "Friseur" und ich denke - das wird nichts. Jedenfalls nicht der täglich erhoffte, unerwartete Glücksfall. Oder eben doch, schaun wir mal. Die Erfahrung aber deutet auf etwas Anderes hin - nämlich auf meine "spezial-spezielle Lieblingsklientel": Zickige, sauertöpfische alte Damen. Volltreffer! Aber noch weit spezieller, als ohnehin schon mit lange gewachsener Lederhaut erwartet. Diese hier ist von der Sorte, die der liebe Gott eigens dafür erschaffen zu haben scheint, die Umwelt und somit die Mitmenschen gnadenlos zu terrorisieren. Um dabei - nichts, aber auch rein gar nichts - zu merken. Donnerwetter! So dumpf und stumpf muß mensch erst mal sein. Fast hätte ich jetzt noch geschruben "Hut ab!" - also für die Schöpfung, die sowas kreiert.
Ich stelle also die Limousine schön sichtbar vor der Tür des Salons ab und erblicke auch schon die Terroristin - die sich nicht einen Millimeter rührt oder Anzeichen von sich gibt, zu mir zu kommen. Fluche kurz lachend vor mich hin - gerade nachdem ich sehr laut ein wenig Paló (den Göttern!) auf CD gelauscht habe in der Limousine - und gehe ganz laaaaangsam  in den Salon. Der Fresen sitzt mit Pelzmantel und Gehstock ganz alleine im großen Frisiersaal und meint - die Friseuse wäre gerade unterwegs, um Geld zu wechseln. Aha - sage ich - gut, dann warte ich eben - und gehe wieder raus. Werfe nach angemessener Zeit - 10 Minuten nach Auftragserhalt - das Taxameter an. Nichts passiert. Gehe nochmal rein und frage - ob die Chefin vielleicht das Geld in Afrika wechselt? Wie bitte? Naja - es dauert halt. Ob sie schon mal einsteigen möchte, damit wir gleich zügig losfahren können? Nein. Ok. Ich solle doch wieder fahren. Ich sage - oh nein, das werde ich jetzt sicher nicht tun. Und: Die Uhr läuft bereits. "Wie? Sie haben die Uhr angemacht?!!!" - "Ja sicher", sage ich, halb lachend - und weiß wieder, was ich gelernt habe in den Jahren - "schließlich ist das hier meine Arbeitszeit, die ich mit Warten auf Sie verbringe." Wieder jemand, der unsereiner für Kreti und Pleti hält. Für bestellbar und abbestellbar - ohne jegliche Verbindlichkeit. Gestern fuhr ich zweimal los von einem Halteplatz zu Aufträgen - um kurz vorm Ziel auf dem Display "Rückruf - Fehlfahrt vermerkt" als Meldung zu bekommen .... beim dritten Mal traf ich auf einen lebenden, ernsthaft transportinteressierten Menschen.
Irgendwann erscheint die Friseurmeisterin wieder in ihrem eigenen Laden - den sie inzwischen mutterseelenallein und bequem ausraubbar gelassen hatte wegen dieser für Tyrannei ihrer Mitmenschen Prädestinierten. Mit einem Fünfhunderter in der Hand - mit 500 Euro geht die saure Huddel zum Friseur. Vielleicht denkt sie sich - denen zeig´s aber mal mit meiner Kohle? Die scheiß ich jetzt mal richtig zu damit .... und dann gebe ich kein Trinkgeld. Hahaha .... Die Salonbesitzerin ist sichtlich aufgelöst - sie war gegenüber im Reisebüro und da haben die tatsächlich noch versucht, ihr behilflich zu sein - aber beim Abzählen allen Geldes in der Kasse ist es dann doch noch gescheitert. Der Blick zu mir sagt alles .... Ja, Frau Dings, ich kann es jetzt nur noch mal da und da versuchen. Ich lache und meine "Wat? Einen Fünfhunderter??? Den wechselt eh keiner .....". Na, immerhin sind wir ja in einem noblen Viertel - die Dame, die ihren Laden nun schon für etwa eine halbe Stunde mutterseelenallein bzw. nur mit einem giftigen, alten Fresen als Wachhund zurückgelassen hat - hat doch noch unverhofften Erfolg in der Geschäfts-Nachbarschaft.
Fein - dann komme ich endlich auch hier weg. Wir lächeln uns nochmal an und wünschen uns explizit und wohl wissend, warum - gegenseitig noch einen sehr schönen Tag und teilen uns das Geleit dieser grantigen Bittervettel zum Auto. Zwei Arme bekommt sie noch gereicht, den meinen schüttelt sie fast schon verächtlich wieder von sich, als sie sich zum Hinsetzen selbst behilft.
Der erste Blick aufs Taxameter. "Waaaaaaaaassss? 7 Euro ???????" Ja genau. Meine Arbeitszeit. Ich vernehme ein angewidertes "Pööhhh .....". Sie glaube doch wohl nicht im Ernst, daß sie meine Arbeitszeit umsonst in Anspruch nehmen könne - rein rhetorische Floskel. Noch ein kurzes Aufmucken, als ich ordnungsgemäß noch ein Minimalbogen fahre - nämlich mit der Einbahnstraße. Ich denke ja nicht im Traum dran, wegen diesem bissigen und geizigen Geschöpf auch noch rückwärts zu setzen. Ihr Fahrziel - ist ein alteingesessenes und durchaus empfehlenswertes Café, etwa 400 Meter weiter. Was ich denn da immer tippen würde? Das sei mein Arbeitsgerät. Punkt. Nochmal Aufregung über den Preis auf der Uhr. Ich tippe noch mal kurz und sage - einen Moment - hier kann ich Ihnen genau dokumentieren, daß ich inzwischen bereits 25 Minuten meiner Arbeitszeit für Sie aufgewendet habe.
Ob ich sie an der Seite vom Café rauslassen soll, um weitere Kosten zu sparen? - das ist die kürzere Strecke für Geizige, die an Freude sparen, obwohl sie die Taschen mehr als voll haben mit Kohle und fast nicht mehr laufen können. Nein - sie will direkt vor die Tür gefahren werden. Dafür muß ich de facto einen großen Bogen fahren und bin gerade dabei, anzusetzen, als Protest erschallt. "Wo fahren Sie denn hin !!!" Jetzt reichts aber. Ich gehe in die Bremsen - auf einer dreispurigen Haupt-Trasse - nur noch ungeduldig, dieses giftsprühende Restfleisch-Absurdum loszuwerden - setze kurz zurück und nehme den Abbieger. Die - wird von mir keinen Arm und nichts mehr bekommen. Isch habe fertisch. Ehrlich gesagt - denke ich noch - kein Schaden für die Welt, wenn der Fresen auf dem Weg zum Café zusammenklappt! Dieser Fresen - hat mich Sicherheit schon seit Äonen die Menschen wie Dreck behandelt - und die Menschen sind immer noch so doof, derartige Scheiß-Spiele mitzuspielen - für ein bischen Papiergeld.
Es kommt laut und schlicht aus mir raus "Sie sind aber wirklich ein sehr schwieriger Fall von Mensch!" Wieso das denn - sie hat keine Ahnung. Am Ende dieser langen, halben Stunde ergibt sich ein Fahr- bzw. Wartepreis von exakt 9.25 Euro (ich bekomme nun 47 % davon, abzüglich horrender Sozialabgaben, und ich habe damit immer noch sehr gute und faire Konditionen angetroffen, besser, als weithin üblich im Geschäft - zuzüglich Lebenserfahrung, die eh niemand bezahlen kann ....) - über die sich dieses Giftbündel noch zu mokieren wünscht - aber sie findet kein Gegenüber dafür in mir. Das Wechselgeld halte ich gerne bereit - von solchem Abschaum nehme ich eh nichts. Sie mißtraut noch der korrekten Herausgabe, zählt nochmal ab - und wurschtelt dann noch spezial-extralang an ihrem Handtäschlein herum - kriegt´s nicht zu und flucht über den Scheiß-Tag heute. Ich glaube nicht, daß sie damit den Scheitag meint, den sie den Anderen bereiten wollte.
Ich freue mich - daß ich mit solcher Spezies inzwischen durchaus gnadenlos zurechtkomme. Völlig ohne ehemalige Konditionierung - die ja immer noch soviele Mitmenschen auf ihr böses Spiel hereinfallen läßt.
Kotze ist einfach Kotze - und Kotze will keiner auf Dauer haben.
Denke noch - die armen Schweine im Café - die sich vermutlich von diesem Vollblut-Kotzbrocken terrorisieren lassen - die regelmäßig wiederkommt und es genießt, ihre Bosheit in wohlgesetzen Dosen zu verbreiten.
Zum Glück - gehört diese Spezies inzwischen zu einer Art aussterbenden Sorte. Mensch trifft sie nicht mehr so oft, wie noch vor Jahren.
Der absolute Kontrast und ein Stück Himmel heute morgen - ein altes Ehepaar - er Engländer, sie ein "kölsches Mädchen", beide etwa so alt wie dieser Haufen Kotze - und eine Fröhlichkeit und Lebenslust versprühend - wie es nur sehr wenige Menschen überhaupt vermögen. Die kriegen aber einen Extra-Post. Dieser hier - handelte ja von einem bittersauren Dauer-Kotzbrocken. Und der Prädestination dazu - den Mitmenschen den Tag und am besten gleich das Leben vergällen zu wollen.
Ist doch immer schön, wenn es erfolglos bleibt.

Apropos Kotze - lauschte gestern  diesem interessanten wie erhellendem Radio-Feature, in dem es um ehemals sogenannte "Verding-Kinder" in der so sauberen Schweiz ging - die von solchen Kotzhaufen "großgezogen" bzw. jahrelang gequält wurden. Immer wieder ersrtaunlich für mich - wie solche Menschen, die selbst keine Freude am Leben zu haben scheinen, es schaffen, ihren eigenen Hass auf die ganze Umgebung abzustrahlen und den andren auch keine Freude zu gönnen. Nicht einmal harmlosen Kindern. 
Als ich gerade lauschte - fuhr ich wieder ein uraltes Ehepaar, die habe ich schön öfter transportiert - und sie sagte: Ach, können Sie das nicht abstellen - das ist doch alles so traurig. Er lachte kurz. Und ich stellte gerne kurz ab - für diese beiden, die auch eine Freude für sich sind.

Samstag, 23. März 2013

Wir waren Soldaten im "War on terror" ...

... zu deutsch "Krieg gegen den Internationalen Terrorismus" - auf amerikanisch noch kürzer und gegen jedweden frei erfundenen Feind anwendbar.
Hier einige Aussagen mit deutschen Untertiteln von Geläuterten, die über ihre Erlebnisse als Okkupatoren im Irak-Krieg sprechen - in einem von ungezählten Kriegen, der sich vorwiegend gegen die unschuldige Zivilbevölkerung richtet(e). Also: Willkommen in der Jetztzeit!  
Kein Grund - sich weiterhin hirnwaschen zu lassen, daß ein Krieg besser oder schlechter als ein anderer sei. Oder daß die, aus denen mittels Krieg das Schlechteste herausgeholt wird, was im Menschen meist verborgen zu sein scheint, sich aufgrund von Nationalität oder Kultur sonderlich unterscheiden. Die kompletten Aussagen kann mensch sich auf ivaw.org anhören - in US-amerikanisch halt.

Ist es nicht erstaunlich - daß uns derart wertvolle Augenzeugen-Berichte und offene Eingeständnisse von Soldaten nicht zur besten Sendezeit über die ÖR-Medien präsentiert werden, damit wir alle was lernen?
Es gibt wohl sehr viele "Veteranen" in den USA, die geläutert sind - auch schon in sehr jungen Jahren - und im Nachgang begriffen haben, an was für einem Scheiß sie teilgenommen haben. Viele legen in öffentlichen Veranstaltungen ihre "Kriegsmedaillen" ab bzw. werfen sie weit von sich - als Zeichen. Habe ich auch noch nicht gesehen in den Abendnachrichten oder mal als Reportage im Zwangsabgaben-TV. Gibt es aber im Internet.

Und natürlich geht´s hier nicht im Speziellen um "Amerikaner" oder andere "Nationalitäten" - sondern um den Wahnsinn an sich. Der Spruch "Der Krieg holt nur das Schlechteste aus einem Menschen heraus" fiel in diesem Film neulich öfter "Unsere Mütter - unsere Väter", der ja auf den zweiten Weltkrieg gemünzt war. Tatsächlich ist das wohl wahr - aber das gilt für alle Menschen. Also für alle Mütter, Väter und deren Kinder.
Ist ja nicht so schwer zu begreifen. Dennoch scheint die Hypnose eines "gerechten Kampfes" oder "Sieges" immer noch weit verbreitet zu sein.
Dabei dient er seither nur denen - die sie im warmen, weichen Sessel gemütlich vor sich hin pupsend orchestrieren - und die ja selbst auch nicht mitmachen oder ihre eigene Brut dahin schicken.

Der sagt, was ich denke ....

ich zitiere mal kurz "Wenn die Leute zu mir sagen ´Willst Du die Deutschen reinwaschen?´ dann sage ich ´Nein, aber ich will den Dreck ein bischen gleichmäßiger verteilen." Gute Idee - und besonders, daß er direkt im Anschluß etwas zu unserer Jetztzeit anfügt. Eine Zeit, in der niemand mehr behaupten kann, er habe von nichts gewußt - außer vielleicht noch den letzten unentdeckten Bewohnern irgendwo im Regenwald - aber ich glaube, da gibt es gar keine mehr. 

Freitag, 22. März 2013

Das Beste mal wieder vergessen ....

... und völig sinnlos mit verstopfter Nase und wenig Luftzufuhr die letzte Nacht unruhig im Bett verbracht. Die Nasendusche mit einer gehörigen Portion Salz. Eben nachgeholt - wunderbare Generalreinigung der Riechwege.
Gute Pflege braucht eben - immer - auch viel Ausdauer und Fleiß - und ich bin halt auch faul und vergeßlich. Aber manchmal ist es schon zu blöde, daß ich die immer die einfachsten Dinge vergesse .....wie Wasser und Salz.
Mischte mir also auch noch ein paar eigene Nasentropfen - völlig unbedenklich anwendbar, wenigstens eine Zeitlang - und dazu noch so gut wie kostenlos aus diesen Ingredenzien. 
Immer, wenn ich mich mal wieder an diese einfache Nasengang-und -höhlen-Reingung erinnere, denke ich auch wieder an einen sehr liebenswerten einstigen Latein- und Klassenlehrer, streng aber gerecht, eigentlich nicht wirklich streng - er tat nur manchmal so - der uns einst als Schülern schon beibrachte, es sei erheblich gesünder, sich morgens die Nase mit Wasser auszuspülen als Tempos zu benutzen. So bleiben manche Menschen - überraschend - auf ewig im Gedächtnis.

Eltern?

Las ich heute im Wartezimmer - Robert Bly zugeschrieben und gelesen im Buch von Claus Riemann "Der tiefe Brunnen": Du bist erst dann mit Deinen Eltern im Reinen, wenn Du für sie je zwei Zimmer bewohnst: Eines für die helle, eines für die dunkle Mutter, eines für den hellen, eines für den dunklen Vater." Das sagte mir zu - und dann auch wieder nicht. Ich betrat damit meine eigenen beiden Zimmer - mein helles und mein dunkles - für das meine Eltern keine Verantwortung zu tragen haben. Meine einstigen Eltern - bewohnen ihre ganz eigenen Räume und die sollen ihre privaten bleiben - ich habe da nichts - mehr - zu suchen. Schon lange nicht mehr.
Manche Träume zeigten mir dies auch sehr deutlich - nachdem beide bereits verstorben waren und ich sie manchmal noch im Traum (be-) suchen wollte: Sie lebten sehr glücklich und zufrieden - ganz ohne mich und ohne überhaupt an mich zu denken - und ganz woanders, als zu gemeinsamen Lebzeiten. Sie erkannten mich nicht mal und wunderten sich, was diese Fremde bloß von ihnen wollen könnte? Und alles war wunderbar so, für alle Beteiligten.
Ich freute mich im Traum und wunderte mich noch - wozu der ganze ehemalige Blutbanden-Bindungs-Affenzirkus eigentlich gut gewesen sein soll?! Wo es uns doch gut geht. Manchmal im hellen, manchmal im dunklen Raum  ....

Jetzt geht die Lucy endlich offen an die Sparsäckel

Zypern, das große, bekannte Land, um das wir uns alle schon immer unentwegt Gedanken gemacht haben in der Vergangenheit - sollte also der Versuchsballon werden, um nun endlich völlig unverfroren an die Sparguthaben der kleinen Leute heranzugehen. Hat noch nicht so geklappt - aber ich bin zuversichtlich, daß die Haie sich weiter verbeißen werden und nicht locker lassen - wollen werden. Banala Lösung wäre - die einfach in Sandsäcke beißen zu lassen ... da könnten sie sich dann in Ruhe ihre Zähne dran stumpfbeißen.
Heute dann ein lapidarer Nebensatz in den Radio-Nachrichten, der Frau Merkel zugeschrieben, die da wohl sagte - daß man keinesfalls an die Rentenkassen gehen wolle. Übersetzen wir das kurz: Es geht also in Kürze an die Rentenkassen. Ich darf ergänzen - hier ging es wohl zunächst um die Rentenkassen der Zyprioten .... die als Sicherheit für die Rettung von Banken (= private Wirtschaftsunternehmen ohne jegliche Haftung und mit dem alternativlosen Ziel von Proftmaximierung) herhalten sollten. Testballon der nächste also ....
Wie neulich schon unfundiert angemerkt: Die wunden Punkte, wo sich letztlich alle plötzlich getroffen fühlen, sind die eigenen Pfründe. Und da geht´s jetzt wohl endlich mal dran. Endlich - nicht, weil ich jemandem wünsche, etwas zu verlieren - aber mir schon wünsche, daß es mal ein paar mehr Leute begreifen, wie das groß-aufgezogene Spiel einiger Weniger gegen die Mehrheit der Menschen funktioniert und wie es ausgerichtet ist. Und dafür braucht´s halt Späne.
Jetzt wird endlich unverhohlen offen gehobelt. Scheint mir jedenfalls so zu sein.
Übrigens - Zypern soll höchst erträgliche Gasreserven haben, kann mensch hier kurz nachhören.
Du erinnerst Dich - Gazprom, Putin, Schröder - Letzterer ist ja plötzlich aus dem Nichts wieder auf der politischen Marionettenbühne aufgetaucht, dieser fröhlich lachende Hosentaschenspieler. Und was die Jungs da immer so machen mit einer Hand in ihrer Hosentasche - erzähle ich Euch später, ist nicht jugendfrei und geht erst ab 22 Uhr ... (und da schlafe ich wohl schon längst wieder).
Was mich persönlich gerade erstaunt, ist, daß noch nichts von einem europaweiten "Bankrun" zu hören ist. Ja - das wundert mich ehrlich - oder läuft der schon und wir sollen´s nur nicht hören? Ist das nicht eine Chuzpe sondergleichen - einfach die Banken geschlossen zu halten?! Das muß man sich mal im Resthirn zerschmelzen lassen. Pöh, da machen wir halt einfach nicht mehr auf, wenn die jetzt alle ihr Geld holen wollen. Wir haben es ja eh schon lange nicht mehr - war nur eine aufgepumpte Illusion  auf den Kontoauszügen. Hätte ich was abzuholen - ich wär´ wohl schon lange dagewesen.

PS - Und was mich so gar nicht wundert: Zypern ist also doch Testballon bzw. instrumentalisierter = vorgeblicher  Auslöser für die schon lang angedachten und heiß ersehnten "Kapitalverkehrskontrollen" in Form von Bargeld-Abschaffung und gläsernen Privat-Konten, also für´s Fußvolk. Natürlich nicht für Reichen, die habens ja woanders gebunkert. Und wer nicht spurt - der kriegt´s Konto gesperrt. Eigentlich alles ein bizarrer Witz - wenn er nicht real soviele ins Mark treffen würde.

Spargel und Arztbesuch

Im Radio, eben auf dem Weg zur Ärztin, höre ich, daß es dieses Jahr erst später Spargel geben wird, weil der Winter so kalt ist. Denke - oweh, oweh .... mein liebstes Königinnengemüse - später in diesem Jahr, wie schmerzlich.
Bin jetzt doch noch krank geworden und habe mir zwei Tage "freigenommen", um einigermaßen gut wieder an den Start zu kommen. Verrückterweise wollte ich mal wieder pünktlich an den Start gehen - habe aber diesmal zügig eingesehen, daß das Irrsinn ist, im Fiebertrauma durch die Gegend zu fahren. Bin also nicht traurig. Wie so oft, war es eh die einzige Option vom Leben, mich mal aus dem Verkehr zu ziehen und wenigstens stundenweise ins Bett zu verfrachten. Ironischerweise geschah das direkt im Anschluß an eine gundsätzlich positive Nachricht seitens eines neuen Unternehmers: Er hat für uns seinerseits eine Zusatzversicherung für "Lohnfortzahlung im Krankheitsfall" abgeschlossen. Sehr korrekt - und ein ganz neuer Luxus. Kenne ich gar nicht im Taxigewerbe. Aber deshalb bin ich bestimmt nicht krank geworden. Es sieht nur zugegeben an der Oberfläche ein wenig so aus. Ne, ich bin lieber gesund - aber diesmal soll ich wohl ein paar Tage ruhiggestellt werden.
Suche also heute morgen nach vielen Jahren erstmals wieder eine Ärztin auf, weil ich ja nun ein Attest brauche. Nehme eh keine Pillen der chemischen Industrie zu mir - aber benötige Ihre Bescheinung. Hüte mich diesmal, wie sonst einfach mit der unverblümten Wahrheit ins Haus zu fallen - und lasse mich mal artig abhorchen. Die gute Nachricht lautet - der Schleim säße locker. Ich frage "Wie bitte? Locker?" Ja. Gut. Möchte nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn der fest sitzt, mir reicht es auch so. Alle Höhlen voll mit dem Zeugs. Naja - bin ich eigentlich gewohnt, also nichts weiter Tragisches. Ich erzähle auch nicht, wie und womit ich mich selbst behandle - sie arbeitet grundsätzlich mit Schwerpunkt Schulmedizin. Sage aber - daß ich am liebsten gar nichts weiter einnehme in solchen Fällen. Die berühmten sieben Tage halt - mit oder ohne Medizin. Eine "Heiße 7" würde ich zu mir nehmen, Schüssler-Salze, gegen die Gelenkschmerzen. Das findet sie gut. Auch, daß ich lieber nichts nehme. Fein. Ist mir ganz sympathisch, die Frau. Sie bietet mir noch den üblichen "Check-Up" an, den ich erst mal höflich vertage.
Den Sprechstunden-Helferinnen hatte ich zuvor die Info gegeben auf Anfrage, daß ich seit Jahren nicht beim Arzt gewesen sei. Nun fragt mich die Ärztin "Und Sie waren  wirklich seit dreißig Jahren nicht mehr beim Arzt?" Kleines Sprach-Mißverständnis offenbar.  Traue mich also noch, ihr offen zu sagen, daß ich den letzten Arzt vor Jahren lieber verlassen und anschließend keinen mehr konsultiert habe, nachdem der mir an meine Schilddrüse wollte. Sowas hätte ich heute nicht mehr, wenn ich auf den gehört hätte. Findet sie auch ok - daß ich mich lieber in Zwiesprache mit meiner Schilddrüse darüber befunden habe. Sie würden auch nicht etwa vorschnell irgendwo herumschneiden. Schwerpunkt sei bei ihnen - es sind vier Ärzte - Vorsorge. So fragt sie mich auch noch was zu meinen Eltern - ich antworte gerne und kurz. Korrekt, die Frau.
Dennoch - bleibt es bei mir so, daß ich mich nicht mehr unnötig auf die ärztlichen Praktiken einlasse. Also auch keine Vor-Sorge mehr überstrapaziere, denn wie das Wort schon sagt, ist es eine Sorge, die mensch sich vorher macht.
Oft habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich plötzlich etwas erzählt bekomme von den Fachleuten (Schamanen wie Schulmediziner), an das ich nie zuvor im Leben gedacht hatte - und schon ist das System beunruhigt oder alarmiert.
Über etwas, was zuvor gar nicht existent war. Und mal ehrlich - wer ist denn schon rundum "gesund"? Finden kann man doch bei jedem Exemplar irgendwas.
Solange ich also nicht wirklich auf gute und wertvolle Hilfe angewiesen bin - lasse ich niemanden mehr einfach an mir herumuntersuchen. Auch nicht deuten. Die Schwachstellen, die mein Körpersystem mitbringt, kenne ich ganz gut. Und bin in Kommunikation mit dem Zellenkonglomerat. Meine psych(olog)ischen Schwachstellen - kenne ich eigentlich auch ganz gut - und bin inzwischen schlicht zu alt und wiederborstig, um mich von Anderen - zu derem Wohlergehen - wieder auf Spur bringen zu lassen.
Was ich sehr begrüße, ist Hege und Pflege - wie Massage zum Beispiel. Pflege ist schließlich nicht Sorge.
Bedauerlicherweise - langt es dafür gerade nicht am Kleingeld, aber wer weiß, das kann sich ja wieder ändern. Bleiben mir noch gute Selbsthilfe-Maßnahmen, jederzeit und völlig kosten- und aufwandslos anwendbar. Immerhin!
Ja - die ist wirklich sympathisch und guten Willens, diese Ärztin, freut mich. Dennoch - bin ich froh, als ich wieder wegmache. Gehe auch noch mit meinem Rezept-Zettelchen in die Apotheke und erkundige mich mal nach dem, was sie mir aufgeschrieben hat. Entscheide mich dann - für ein paar rein homöpathische Nasentropfen. Übrigens mit "Wolfsmilch" - wenn das mal nicht hilft! Eins hatte ich blöderweise wieder vergessen - die Nasendusche mit reichlich Salz. Hole ich nach.
Auf dem Rückweg bremse ich am Markt ein und - finde Spargel. Aus Holland. Klar geht der mit. Gibt´s aber erst Morgen, wenn die Geschmacksnerven weniger tumb sind bei abklingender Erkältung. 
Dann fällt mir noch ein - die haben doch im Radio was von frischem Spargel ab Anfang April gesagt? Das sind ja nur noch eineinhalb Wochen .... war also doch eher eine gute Nachricht.
Bin etwas bis ziemlich durcheinandergeraten in diesem Jahr - mit dem Jahreslauf. Vielleicht sogar mit dem Lebenslauf. 

Donnerstag, 21. März 2013

Nur ein Waschmaschinen-Ablaufschlauch ...

... der heute morgen plötzlich an der Schelle auseinandergedriftet ist. Wasser auf dem Boden in der Waschküche - aber glimpflich, geht. Den hilfsbereiten Nachbar, dem ich im Treppenhaus begegne,  frage ich, ob er sich das vielleicht mal ansehen könne? Macht er, sagt nur noch seiner Frau Bescheid. Die meint darauf - aus ihrer Maschine sei gestern auch Wasser gekommen. Ich beschließe - zumal mich nun doch noch eine Erkältung erwischt hat und ich mich konsequent schonen will - mir nichts weiter zu denken zu solchen Zufällen. Der Nachbar repariert mir den Schlauch und ich freue mich sehr. Werde mich mal mit einem Grillfest revanchieren demnächst ... wenn es dann doch warm wird und die Sonne scheint.
Neuigkeiten gibt´s noch, ganz kurze, die nur das Bild abrunden - jemand, der seine Nachbarn offenbar nicht in Frieden leben lassen will, tat dies wohl auch schon nicht dort, wo er zuvor lebte. Ich nehme das äußerst wenig verwundert zur Kenntnis. Merke nur noch mal an, daß das doch ein sehr schönes Haus hier ist und sehr schön gelegen. Und das so ein schönes Haus doch wirklich Frieden verdient. Mit allen, die drin leben und ebenfalls Frieden wollen. 

Dienstag, 19. März 2013

Energie-Vampiren das Blut abziehen ....

... unglaublich - der Energie-Vampir im Hause. Will neulich morgens - wieder mal erstaunlich und äußerst gut gutgelaunt - zur Arbeit fahren, als der Nachbar mit seinen frisch geholten Brötchen neben mir einbremst und mich fragt, ob ich auch wieder Post vom Rechtsanwalt bekommen hätte? Nein - sage ich - aber ich kann ja nochmal im Briefkasten nachsehen, ob ich was übersehen habe. Diesmal - wird er bezichtigt, seinen "Salzstreupflichten" nicht ordnungsgemäß nachgekommen zu sein (der gute Mann streut seit über vierzig Jahren hier und pflegt die Umgebung ums Haus ....) und somit eine Verletzung des unruhestiftenden Mandanten provoziert zu haben. Ich erfahre - daß dieser de facto irgendwo gegen 7.20 Uhr an einer Bushaltestelle gestanden habe - aber im Schreiben lautet der Vorwurf - der Mandant sei gegen 7.30 Uhr aufgrund der Salzstreuverletzungspflicht.... gestolpert.
Der sich mir mitteilende Nachbar - ist gut gelaunt. Ich auch. Ich muß mir aber dennoch kurz an den harten Schädel fassen und sage "Halllooo?! Das paßt hier alles nicht mehr rein ......" und lache. Nein - in seinen auch nicht, meint er. Und das - obwohl wir ja beide offensichtlich Dickschädel seien.
Als ich losfahre gen Arbeit - bemerke ich endlich sonnenhellklarwach - daß es sich hier um pursten Energie-Vampirismus handelt.
Jemand - der ganz offensichtlich nicht genug wärmendes Eigenblut hat - und daher seine Mitmenschen terrorisiert - um sich von deren Lebenselixier zu laben. Und nicht nur hier im Hause - sondern auch in Form von anderen Blut-Kämpfen, sogar gegen die eigene Verwandschaft drumherum - immer mittels scheinbar verkumpeltem Rechtsanwalt.
Schluß damit also!
Und - Segen für´s und rund ums Haus.
Segen und Frieden.
Schönheit.
Frühling und Schönheit.
Nährendes und Wohlwollendes. 
Basta!
Ja - ich kann sehr dickschädelig sein - und in diesem Frühjahr will ich das gerne nutzen - um Schönheit zu pflanzen.
Soll er gerne ausziehen, der Blut- und Friedens-Sauger.
Sie haben wohl schon eine neue Wohnung gesucht via Fatzebuck.
Mögen sie schnell eine bekommen -
damit  es hier so schön werden kann -
wie es dem Ort entspricht.
Dem schönen, im Herzen friedlichem und selten noch so gefundenem freistehendem Haus.
Awen!
Freue mich schon mal - auf gute, neue Nachbarn.
Und auf den Frieden - den dieses Haus verdient.
Samt derer - die nicht von Anderen schmarotzen.
Rein energetisch gemeint ....

Wobei ich mich schon - im Nachhinein nach vielen Unbilden hier für mich - geärgert habe über eine Anmerkung des Vampires - der halt nicht regelmäßig malochen geht, aber einst bemerkte -  Geld habe er ja genug.
Ach ja? Woher hat der denn die Kohle, soviele Leute zu verklagen für nichts und wieder nichts - und ich blöde Sau muß nacharbeiten, um zerstochene Reifen nachzufinanzieren?
Immer wieder eine Gratwanderung -  nicht zum wilden Tier zu werden ...... bärbeißig.
Andererseits - ist bärbeißig zu sein auch sehr hilfreich.
Und - nichts gegen Tiere - gegen Menschen schon ab und an.
Mögen sie schnell verschwinden - so mein Wunsch hier - explizit -
und definiert - zuvor hatte ich mich eher gescheut, sowas definiert zu äußern.
Wieder - was gelernt.

Das Eingemachte ....

... ist doch immer wieder das Gleiche mit uns Menschen: Solange wir unser eigenes, Eingemachtes schön im Keller auf den Regalen stehen haben - scheint die Welt in Ordnung zu sein. Geht es aber ans Eingemachte - beginnt für viele dieser erste, eindrucksvolle Moment, in dem sie mal nachdenken, daß auch ihre eigenen Vorräte plötzlich weg sein könnten. Zwar sind schon seit Jahren gierige Wesen auf dem Planeten unterwegs, die längst einem großen Teil der Menschen alles weggefressen haben und weiter wegfressen wollen - aber der mit dem vollen Keller hatte bisher andere Sorgen und Vorstellungen. Und hielt alle die, die ihre bescheidenen Vorräte an Eingemachten schon lange über´s Amt beziehen oder sich mit sehr viel Arbeit für sehr wenig Ausgleich über Wasser hielten - für Schmarotzer und für einfach zu dumm oder auch noch für faul. 
Schön, wenn´s jetzt ganz offensichtlich ans Eingemachte geht - denn die meisten Menschen verstehen nur solche klaren Botschaften. Die meisten von uns begreifen nur etwas, wenn es sie selbst im Mark trifft - also ins Eingemachte.
Zypern ist also gerade Versuchskaninchen. Wäre die Sache locker durchgegangen - wären weitere Dominosteine gefallen. Im Moment scheint es noch Widerstand zu geben. Viva - Zyprioten. Aber letztlich ist auch dieser Widerstand nicht von großem Effekt - auch, wenn der ein oder andere noch ein Gläschen von seinem Eingemachten im Regal behalten wird und dies dann womöglich noch als eine Art Erfolg feiern wird.
Es ist einfach höchste Zeit - an die großräumigen unterirdischen Bunker zu gehen - dorthin, wo wirklich die Vorräte gelagert werden. Unerkannt, nicht der Öffentlichkeit preisgegeben und weitgehend unkontrolliert. An diese Lager mit Eingemachten, von denen soviele problemlos wirklich satt werden könnten. Dorthin, wo soviel steht von dem guten Zeug, daß die, die es horten, es lieber verschimmeln lassen, statt es auch nur mit jemand zu teilen.
Selbst, wenn solche nur die Hälfte ihrer Regale räumen würden - hätten sie noch für mehrere Leben lang mehr als genug zu fressen und zu saufen. Weit mehr, als ein Mensch in einem kurzen Leben braucht.
Ich persönlich denke immer, daß eine solche Gier sehr schmerzlich sein muß in der Seele. Und doch wird uns immer wieder erzählt, erzählen wir uns gegenseitig immer wieder, diese sei menschlich. Und ich gebe zu - die Vorstellung, ich hätte vielleicht ein paar Hunderttausend Euronen und sollte die Hälfte davon abgeben - scheint bitter. Als Privileg empfinde ich - daß ich bereits die beiden Kehrseiten der Medaille kennenlernen durfte in diesem Leben: Erst hatte ich wenig - dann soviel, wie man mit ehrlicher Arbeit nicht erlangen kann oder nur schwerlich bzw. mit Glück und einer genialen Idee - bei mir war´s Glück. Habe mir dieses unverhoffte Glück an Eingemachten ganz gut eingeteilt, immerhin über eineinhalb Jahrzehnte, in denen ich auch immer wieder Experimente mit selbstständiger Arbeit und/oder Lohnarbeit machte - ohne ein anderer Mensch zu werden. Jetzt -  habe ich keinerlei Vorräte mehr, seit Jahren schon nicht mehr - und auch dies ist einfach ein Stück Leben.
Beides - war und ist einfach eine Erfahrung und macht nichts Anderes aus mir, als ich bin.
Zugegeben, das Leben gestaltet sich einfacher und mit mehr Möglichkeiten, wenn die Einmachgläser gefüllt sind. Aber jetzt, wo ich keine mehr bevorrate, bin ich dennoch satt und verzichte einfach auf die ein oder andere köstlich-exotische Geschmacks-Variante. Lebe dennoch - und manchmal sogar ganz zufrieden und glücklich.
Manchmal - klingt ein wenig seltsam, aber ist dennoch so - bin ich sogar froh, daß ich keine Einmachgläser verwalten und abstauben muß. Das ich mir keine unnötigen Gedanken darüber zu machen habe - daß das Zeug nicht verkommt. Eigentum braucht Pflege. Und Energie.
Bislang - komme ich immer über die Runden - allzu oft knapp, aber deshlab nicht zwangsläufig schlecht. Neulich bzw. bis in die Jetztzeit - erlebte ich einen Engpaß - der mir nicht gut schmeckte. Es ist zwar ok, keine Vorräte haben, aber für meine Konditionierung ist es komfortabel und fühlt sich gut an, wenn ich wenigstens alle meine Rechnungen begleichen kann - das habe ich immer gerne getan. Manchmal habe ich mit einer Art Hochgenuß meine Überweisungen ausgefüllt und mich bedankt dafür, daß es mir derart möglich ist. Ja - ich begleiche meine Rechnungen gerne. Ist für mich - Energie-Austausch. Zu lernen war in den letzten Jahren - ein teilweise erhöhter und unverhältnismäßiger Energieaufwand dafür. Der für viele Menschen in ein anstrengendes Ungleichgewicht geraten ist.
Ich glaube, nach etwa 50 Jahren für mich beobachtet zu haben, daß ich nicht sonderlich an einem allzu großen Vorrat an Eingemachten interessiert bin. Meine Gier danach hält sich in gesunden Grenzen. Habe auch wieder gelernt, ohne zu leben. Nach oben beschriebenem, eh völlig überraschendem Intermezzo.
Meine Gier - ist eher keine nach abzustaubenden Vorräten, sondern eher eine solche nach Sinneserfahrung. Jeden Tag wieder. Jeden Morgen beginnt das wieder erneut, von selbst, eine Vorfreude auf den Tag, der zu leben geschenkt ist. Ja, sicher - ein paar Vorräte würden das alles einfacher machen, sorgloser im Geiste. Aber im Grunde - fehlt es mir an nichts. Ja, vielleicht wären ein paar Reisen nach langer Zeit wieder mal ganz spannend und lehrreich. Andererseits - bin ich schon sehr erfreut, daß ich umziehen durfte und somit partiell der menschenüberfüllten  Kolonie entkommen konnte, in der ich ja immer noch unterwegs bin mit der Limousine.
Nein - Minimalistin bin ich immer noch keine. Oder eine spezielle Sorte dieser Art - die manchmal mit einem gewissen Minimalismus gut zurecht kommt und sich dann aber auch gerne wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, wenigstens kleine Exzesse einzufügen - wie gestern noch, als ich an einem Obst- und Gemüsestand der allerersten Sahne einbremste, um meine Lebensmittel zu erstehen. Kleine, sehr große Freuden wie frischeste Früchte und Gemüse - und dazu den Luxus von köstlichster, selbstgemachter Stachelbeer-Marmelade - Kindheitserinnerung - und einem außerordentlich beeindruckendem Gänse-Ei. Konnte nicht anders - als eines mitzunehmen. Wird auch nicht gegessen, sondern dient der Erinnerung an die Kraft und Magie des Lebens. Erstand auch eine Flasche mit selbstgemachtem Brombeersaft und soff diese in gierigen Zügen aus. Als Kind - hättest Du mich damit jagen können, pfui Deivel. Erstaunlicherweise kommen viele gute und glückliche Kindheitserinnerungen auf solche überraschende Weise heute zu mir zurück - und ich weiß Dinge zu schätzen, die ich als Kind noch nicht schätzen konnte. Oft in Erinnerung an meine Mischpoke - an die Ahnen - die noch was davon verstanden. Ich habe lange gebraucht - um das zu verstehen.
Eine von mir in späteren Jahren sehr geschätzte Tante, die über 90 wurde, sagte einst knallhart - es bräuchte wohl mal wieder einen Krieg, damit die Menschen verstehen würden, wie gut es ihnen ginge. Ich protestieirte auf´s Heftigste und wunderte mich, wie mensch sowas Blödes sagen kann. Glaube - ich habe die Essenz von dem, was sie meinte, ganz gut verstanden inzwischen - sicher war es nicht literal gemeint.
De facto - ist es ja gerade eine Art von Krieg - in Europa noch relativ unblutig - der stattfindet. Ein Verteilungskrieg. Und ich meine - daß dieser im Geiste geführt werden muß, unblutig und mit gesundem Menschenverstand.
Es ist ein Krieg der Werte - und eigentlich ja kaum noch solche als Defintionem. Was nicht zum Schlechten gereichen muß - sondern gerade auch neu gefunden werden kann.
Und eigentlich - ist mir das Wort "Krieg" zutiefst zuwider.
Aber sicher geht es - um ein geistiges Procedere der Gesundwerdung - von allzu viel Irrsinn, den wir Menschen vordergründig in unseren Zellen  abgespeichert haben in Äonen.
Um ein Umdenken zu Begriffen wie Eigentum, Arbeit, Leistung ... blablabla.
Eigentum und Arbeit - sind hochgiftig definiert. Liberal - hat mit Freiheit rein gar nichts tun in der heutigen Begrifflichkeit.
Der menschliche Geist - ist zutiefst krank.
Begreift immer noch nicht - daß genug für alle da ist und das wir gemeinsam auch Wohlwollen und Kooperation erschaffen könnten - statt Feindschaft, Kriege und Pfründesicherung. Glaube - daß es weder den Armen noch den Reichen dabei zu ihrem echten und mühelosen Glück gelangt.
Zunächst müßte mal begriffen werden - daß das Eingemachte neu verteilt werden kann zum Nutzen aller - und das das exzessiv-sinnlose Horten nur zu Elend gereicht.
Oder gibt es tatsächlich solche, die sich am Elend erfreuen? Vermutlich - auch das.
Vielleicht - für jeweils kurze Orgasmen.
Für eine Art von kurzfristigem, sadistischem Macht-Exzess.
Aber auf Dauer - verlieren auch die, die sich vielleicht partiell mal ergießen mögen am Leid und Elend der Unterjochten, an Substanz.
Habe noch soviel mehr Eingebungen zu diesem ganzen Irrsinn - und nutzte meinen kleinen, feinen, wunderschönen Eee-PC schon am frühen Morgen, um dies und das dazu zu notieren. Auch inspiriert - von diesem TV-Dreiteiler gerade im Fernsehen, dessen Titel da "Unsere Mütter - unsere Väter" lautet.
"Abgleich mit den Ahnen" - und mit der Jetztzeit.
Die Ahnen - kommen ganz gut dabei weg - weil die Geisteskrankheit der Menschen inzwischen noch um ein Erhebliches gewachsen ist - wie ein Krebsgeschwür - damals gab´s ja auch noch nicht soviel "Krebs".
Zurück zum Anfang - nachdem ich mich mal irgendwo in Eingemachtem verloren habe:
Es ist vielleicht hilfreich - wenn auch die Letzten kapieren, daß sie nicht verschont bleiben werden, wenn diesem System an sich nicht ein Gesünderes folgt.
Auch Du, mein Sohn Brutus .... hat ja schon ein Römer einst gesagt angeblich.
Also - es gilt im Grunde - menschliche Ethik und menschliches Zusammenleben ganz neu zu definieren.
Auf Kinderart - die wissen immer am Besten, was für alle gut ist.         

Donnerstag, 14. März 2013

Steinalt

Heute morgen schaffe ich es doch, lange zu schlafen und im warmen Bett zu bleiben. Als ich aufstehe und meinen Morgenritualen nachgehe, wundere ich mich plötzlich sehr - über mein nominelles Alter. Denke ziemlich überrascht - Hey, Sati - Du bist ja nicht mal 50 an Jahren??? (in dieser Runde ....) - gefühlt bin ich mindestens 185. Wie ich auf diese Zahl komme, weiß ich allerdings auch nicht. Im Grunde können es auch ein paar Tausend Jahre und weit mehr sein.
Mag daran liegen - daß ich nichts Neues, Frisches am Leben erblicken kann.
Oder anders: An den Menschen.
Jeden  Morgen wieder frisch ist für mich der Gesang der lustigen Vögel draußen.
Heute morgen die Sonne, die immer mal wieder rauskommt - bis es wieder schneit und alles grau ist.
Aber was ist mit den Menschen und ihren Geschichten?
Die sind so verstaubt mit sinnlosen Machtkämpfen und Kriegen - daß ich mir uralt vorkomme.
Oder mit Liebesgeschichten - die wenig mit Liebe zu tun haben.
Mit Glaubensmustern, die ich nicht begreife.
Die Einen sagen so - die Anderen so.
Niemand hat je Recht gehabt - und niemand weiß das scheinbar wirklich.
Ich kann mich nur immer wieder wiederholen - und das Einzige, was ich weiß, bleibt - ich weiß wirklich nichts. Und werde wohl auch nie etwas wissen.
Letztlich scheint alles, was in einem Leben so geschieht, nur der Unterhaltung zu dienen.
Der Ausgestaltung der Existenz.
Egal - wie vermeintlich tiefgründig etwas sein mag - es ist nur Unterhaltung.
Irgendwas - muß Mensch ja tun in diesem Traum von Leben.
Die Einen - nehmen´s sehr ernst, die Anderen weniger.
Die Einen behaupten, dies und das sei das Wichtigste und das Beste, was einem Menschen im Leben wiederfahren kann. Die Andern sagen - Du mußt dies und das machen, sonst macht das Leben keinen Sinn.
Ich weiß nur - daß das Leben an sich keinen Sinn machen kann - es ist einfach - unbegreiflich.
Für eine gute Weile kann mensch sogar an eine Art Sinn glauben - aber irgendwann stellt sich auch dies als Unsinn heraus. Jedenfalls in einem solchen Geist, der sich selbst auf seinen Eigengehalt prüft - und nichts findet.
Neu und frisch ist heute Morgen - daß ich nicht mal mehr an einen Tod glaube.
Oder besser - an irgendwelche Vorstellungen dazu.
Und - ich weiß nicht mehr, wie alt oder jung ich wohl bin.
Das liegt aber nicht an möglicher Vergeßlichkeit, denn ich erinnere mich ja ganz überrascht an nominale und im Moment sehr surreale 49 Jahre - nur, das sagt mir nichts mehr. Wenn ich es für wichtig erachte, kann ich auch das heutige Datum memorieren und viele andere Daten - aber was bedeuten diese schon?
Im Grunde rein gar nichts.
Außer - daß mit ihrer Hilfe das Spiel des Menschseins irgendwie zusammengeflickt ist. Eine Geschichte von Sein konstruiert wird. Ein Faden - den ich verloren habe.
"Habemus papam" gestern - habe ich schon -zig Mal erlebt.
-Zig Male habe ich erlebt, wie Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer.
Das Einzige, was mir gerade relativ frisch erscheint, ist das Ausmaß der Vergiftung - welches die Menschheit dem Planeten beschert. Glaube, daß habe ich so noch nicht zuvor erlebt. Aber früher mal gab´s ja auch noch nicht soviel "Technik", deren mensch sich bedienen konnte.
Irgendwas ist also doch immer neu - innerhalb der endlosen Geschichten.
Aber ehrlich gesagt - interessiert mich der morgendliche Gesang der Vögel weit mehr. Und "meine" Steine - von denen ich bisher immer dachte, sie seien älter als ich.

Das ging ja schnell - sie haben einen neuen Papst ...

.... und zufällig zur besten Sendezeit. Ein Schelm, wer da an eine punktgenaue Medien-Inszenierung denkt.
 Ich war schon selig in meinem Sessel eingeschlummert - als ich wieder aufwachte und mir erstaunt das Schauspiel ansah. Prüfte erst mal nach, ob ich keinen Albtraum hatte. Ob das wirklich sein kann, daß die Menschen da ihrem neuen mittelalterlichen Führer zujubeln. Als sei es ein Pop-Star. Pope-Star .... Komisch, die Menschen. Und komisch auch die Frauen - die so einem Rockträger Hoffnung entgegenbringen, der sie für Menschen zweiter Klasse hält. Soviel komische Hoffnungen auf dem Planeten und komische Glaubensformen .... ich schlafe wieder ein, für mich hat das so gar nichts "Reales".  War wohl doch ein Traum. Muß einer sein. Ein Albtraum - daß die Menschen immer noch an religiöse und/oder politsche "Führer" glauben.

Mittwoch, 13. März 2013

Dieser Alb-Traum wird nun ein Ende haben ....

..... und es wird viel Luft geben. 
Hallelujah!
Egal - wen die Marionetten im Vatikan verkünden werden - es wird nicht mehr an Gott heranreichen -  und wird ein schlechtes Schmierentheater bleiben. Möge alles ans Licht kommen - was schlechtes und übles Schmierentheater ist.
Gebe Gott - viel "Air" - bislang noch nicht an der Börse gehandelt.
Und viel "Lux" - Erhellung auf sämtliche üblen Machenschaften - die sich die meisten nicht einmal zu erträumen wagen. Licht auf Schatten - Über-All. Der Vati-Kann - ist ja nur eine Hausnummer - von vielen. 

Neben Tulpen ....

... die für mich ein starkes Symbol der Fruchtbarkeit sind - gibt es noch diesen Typen hier - Priapos.
 Ein häßlicher Gott - recht unprominent - aber mit einem Riesenschwanz, der für mich ebenfalls - u.a. - die Fruchtbarkeit der Natur symbolisiert.
Viel zu kurz gekommen im Pantheon - dieser häßliche Priapos mit dem großen Glied. Zumindest  sagt man ihm nach, daß er häßlich sei. Ich finde ja - offene Häßlichkeit schon fast wieder schön.
Und zumindest scheint dieser Priapos ehrlich zu sein - in seiner Intention. Ganz im  Gegensatz zu Pfaffen und Politschergen. Die sich - allemale hinter seiner Symbolik verstecken.
Soweit es also meine Welt betrifft - lieber ein hemmungslos offen errigiertes Glied - wie es dem Priapos geziemt - in aller ihm gebührenden Pracht  - als diese Heuchler überall - die Kinder ficken.
Oder so: Gottesdienst für Vulva und Phallus - für den Energie-Ausgleich - wäre angebracht.
Nicht mal im Ansatz denkbar - in unseren  verschwurbelten und verlogenen Strukturen.
Nur manchmal - und sehr selten.
Soweit - für Priapos, den Häßlichen. Den ich sehr schön finde.

Einem derzeit noch Beschränkten im Geiste gewidmet ....

... den ich vor einiger Zeit fuhr.
Ein junger Vater - der sich in Kürze nach Afghanistan "abkommandieren" läßt. Er berichtete mir über die Tagesssätze - die dort gezahlt werden würden. Wir sprachen aber auch - über menschliche Aspekte - ihm ging der Arsch auf Grundeis. Und über moralisch-ethische Aspekte. Ich sagte noch - er könne gegebenenfalls jederzeit desertieren. Der junge Mann bedankte sich für unsere kurze Unterhaltung und fügte hinzu, daß er nur sehr selten mit Menschen über diese Dinge sprechen würde.
"Ein Mensch muß gar nichts - außer Müssen müssen und sterben." Das ist mein Vaterspruch - hab ich von diesem geerbt. Und der - war auch Soldat. Fast - Zeit seines Lebens. Dennoch - hat er mir eigentlich den besten (Zu-) Spruch für´s Leben mitgegeben. Und er hat ihn mir immer wieder mitgegeben - in vielen Situationen - bzw. er hat ihn so oft wiederholt, daß er sich in meine Zellen eingeprägt hat. Komischer Zwillingssonnen-Soldat, der nie einer war .....und der nie jemandem gehört hat.
Ein guter Vater - für mein Naturell.
Eine seltsame Mischung - aus einerseits zutiefst eingeprägter und auch erfolgreicher Indoktrination - und andererseits völliger Freiheit von all dem Scheiß. Ich glaube - die völlige Freiheit von all dem Scheiß - war stärker. Was die zweite, profunde Lektion unterstreicht, die er mir mitgab für´s Leben: "Wer mich nicht leiden kann, der lecke mich am Arsch."

Hier etwas zum Thema .... und zu Fukushima und Co. - auch Friedel Wagner findet Erwähnung, einer, dn ich mal zufällig zum Flughafen fuhr - vor vielen Jahren - und von dem ich einst erstmals viel über "atomare Entsorgung" vernahm - in Form von uranhaltiger Munition, "Depleted Uranium" - die auf Menschen abgefeuert wird, . 
Mögen alle diese Menschen - weiterhin gut und unbeschadet ihre wertvolle und erhellende Arbeit tun.
Und möge dieser Irrsinn - ein Ende haben.
Jetzt.
Eine gute Zeit dafür.

Guter Extratag ....

.... trotz Schnee. Der Straßendienst war wohl auch schon auf Frühling eingestellt und läßt sich in den frühen Morgenstunden weder im Bergischen noch in der Kolonie erblicken. Mir ist das heute morgen erstaunlich wurscht - ich habe mir in diesem Winter angewöhnt, mich jeden Morgen über so etwas Banales wie intakte Reifen an meinem Auto zu freuen. Und darüber, daß ich die Türen zügig aufbekomme, ohne große Enteisungs- und Hebelaktionen. Kleine, feine Morgenfreuden.
Komme gut in die Kolonie und zum Abstellplatz der neuen Limousine - die ist aber nicht da. Rufe mal den Nachtfahrer an und gehe um die Ecke in Deckung vor dem eisigen Wind. Ja - sagt der zu mir - wo bist Du denn? Ja, hier, am Abstellplatz. Ja, dann komm, komm schnell .... Hä?
Gehe wieder zurück um die Ecke und da steht die Limousine - quasi mitten auf der Straße. Ich staune mal wieder über diesen Mann, das ist ein echter Taxifahrer - unermüdlich zieht der durch. Übergibt mir das Auto samt drin sitzender Fahrgästin .... im Flug. Er wollte noch mal eben eine Fahrt machen, dachte, ich käme später als angekündigt, Einer - dem ich das nicht mal übel nehmen kann, wenn er mich noch ein paar Minuten im Schnee stehen läßt - der ist einfach so. Und sehr korrekt dabei. Außerdem legt er Wert auf ein piccobello sauberes Auto - von so einem Nachtfahrer kann mensch eigentlich nur träumen. Er ist unsere "Diva" - ich nenne ihn so, still bei mir. Am Anfang, als ich ihn nicht kannte, hab ich´s ihm schon ein paar Mal übel genommen, daß er wortlos später kam - und daß ich ihn anrufen mußte. Es gab ein paar reibungsvolle Begegnungen - die sich aber zügig erledigt hatten. Inzwischen weiß ich ja - wie der tickt. Und übernehme also - die Limousine inklusive Fahrgast - von ihm - im freien Flug. Es wird eine gute Extraschicht heute für mich werden - kommt mir ganz gelegen gerade - zwecks Sortierung einiger angesammelter Unbilden über den Winter.

Pläne - sind völliger Blödsinn ...

... mein Plan für heute war - nach einer 5-Tage-Schicht, bei der ich am Abend bereits im Sessel völlig erschöpft wegpennte - endlich mal wieder auszusschlafen und meinen persönlichen Sonntag zu genießen. Das Leben entschied aber - das ich gegen 5 Uhr hellwach war und aufstehen wollte. Hätte mich auch wieder umdrehen können - um später zerschreddert aufzustehen. Nahm die Option wahr - und stand um Fünfe - hellwach - auf. Kann ja immer noch ein Schläfchen halten. Aber - wo nun der Frühling naht - gibt es so eine Wurzelkraft, die leben und sprießen will. Und den Tag leben will.  Immerhin - wird´s ja jetzt richtig kuschelig warm - um Zehne - schon Null Grad. Um Fünfe - warens noch Minus Achte.
Der Plan war auch - heute keinesfalls zu arbeiten. Sonntag eben - für mich. Jetzt - scheint die Sonne draußen und das Licht ist unbeschreiblich. Keine Streifen am Himmel - weit und breit - alles hellblau und überaus nach draußen verlockend.
Vielleicht gehe ich mal - als sportive Einlage - den Schnee freischaufeln, den die Nachbarn gestern, erstaunlich eigentlich, nicht weggeschaufelt haben. Einfach - wegen der guten frischen Lust - Tippfehler zwar,  aber einer mit Sinn - also gute, frische Luft und Sauerstoff, der gar nicht sauer macht.
Darf noch immer sagen - ich bin jeden Abend wieder froh - aus der engen, bedrückenden Kolonie rausfahren zu können. Und jedes Mal bin ich wieder erleichtert, wenn ich die Wälder rinsgum erblicke.
Trotz vieler -  ebenso ungeplanten - Unbilden hier - bleibt es ein Segen für mich - von offenem Himmel und Wald und Raum umgeben zu sein. Alles Andere - wird sich klären und von selbst wieder einpendeln.
Genauso - wie mit dem Taxibörsen-Räuber.
Energie-Ausgleich - bleibt das Stichwort.
Und Freude - an den einfachen Dingen und Gegebenheiten - wie eben das kurzfristige Schneeschnaufeln unter der göttlichen Sonne, in göttlich frischer Luft und einfach mit Spaß dran.
Freude daran - gleich wieder mal einen winterwarmen, köstlichen Eintopf zuzubereiten - nährend und wohltuend für die arbeits- und pflichtfreien Tage.
Noch mehr Sonne ist - die Tage mit gewissen Pflichten und Verbindlichkeiten - ebenso als frei zu empfinden. Ich übe mich - weiter darin.