Montag, 31. Dezember 2012

Erfreut heute ...

... es nochmal an anderer Stelle zu vernehmen: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde - die sich mit nötigem Ernst und Einsatz - in Windeseile erlernen lassen. Auch, wenn Andere dafür viele viele Jahre benötigt haben. Eine Frage der Passion, der Hingabe und eben - einer gewissen "Ernsthaftigkeit" - die sich aber auch durchaus als "Eintauchen" benennen läßt. Sag´ich doch - geht alles - aber nur mit eigenem Feuer.

Brot und Kaffeespenden - direkt vor Ort

Ein Bäcker in einer Großstadt hat drei Haken in seinem Laden angebracht - wie im kurzen Clip zu sehen. An diesen sammelt er Geldspenden seiner Kunden für solche, die es gut brauchen können, in Form von Brot und Kaffee. Die Idee stammt aus des Bäckers ehemaliger türkischer Heimat und wird offenbar gerne angenommen - von beiden Seiten. Auch für solche, die gerne einem Obdachlosen etwas geben - aber gleichzeitig nicht möchten, daß er davon Schnaps kauft (obwohl es sie gar nichts angeht ....).  

Freitag, 28. Dezember 2012

I won´t go quietly - Film zum offenbar nie nachgewiesenen HIV-Virus von Anne Sono

Ein "leise erzählter" Film bzw. einer, der die Frauen selbst erzählen läßt, um die es hier geht. Mit "Aids" diagnostiziert, teils auf üble Medikamente gesetzt, selbst wieder abgesetzt, die Kinder ebenfalls zwangsmedikamentiert, ebenfalls abgesetzt oder aber gar "vom Staat" den Müttern weggeholt und in Heime verfrachtet - wo sie wieder auf die vernichtenden Medikamente gesetzt werden und krank werden. Eine Mutter mußte gar für zwei Jahre in den Knast, vom Ex-Partner denunziert. Die Geschichten sind international. Alles aufgrund eines bis heute nicht nachgewiesenen Virus - auch dazu äußern sich kompetente Menschen im Film. Wirklich sehr sehens- und staunenswert - und sehr einfühlsam aufbereitet von der Frau Sono.
Hier ein Gespräch mit Anne Sono zu ihrem Film.
Ich glaube schon seit einigen Jahren nicht mehr an eine Existenz von "Aids" - wie an vieles Andere auch nicht (mehr). Auf der Packungsbeilage eines Aids-"Medikamentes" steht neben horrenden anderen möglichen Nebenwirkungen auch "Tod" .... Neben vielen sehr interessanten Aussagen von Anne Sono zum Thema fand ich diese interessant: "Die Poren im Kondom sind etwa 40 Mal so groß, wie das behauptete HIV-Virus", kurz vor Ende. Ein Nachweis eines nicht-nachgewiesenen HIV-Virus ist natürlich nicht möglich - dennoch werden weiterhin fleißig "Aids-Tests" gemacht. Soweit nur ein paar sehr wenige Stichworte.
Eine der Protagonistinnen des Films, der der Titel gewidmet ist nach einem Satz, den sie zu Lebzeiten sagte, starb dann leider - aber nicht an Aids, sondern an den Folgen unterlassener Hilfe und an den Nebenwirkungen der Medikamente. Sie wurde erst blind und später stumm. Eine der beiden russischen Frauen, die sich im Film kritisch äußerin, wurde nach den Dreharbeiten erschlagen. 

Der Filmemacherin geht´s drum, daß sich jeder selbst ein Bild macht - und einfach für sich überprüft, was für sie/ihn stimmt. Hier die Heimseite von Anne Sono: bluebell.de

Jemand hat den ganzen Film ins Netz gestellt - mit russischen Untertiteln. Kann mensch selbst googeln - und sich ggf. den Film kaufen und ihn mal seinen Leuten zeigen - statt "Tatort" oder so ...

Nachtrag - hier nochmal ein Gespräch zum Film zwischen Anne Sono und Michael Vogt auf alpenparlament.tv

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Der ehemalige Postbote namens Postel zum System der Psychiatrie - erhellend in aller Kürze

Er wird natürlich mit "narzistisch" gelabelt, der Herr Postel (also nachher ...) - der sich ohne anerkannte Qualifikation in Windeseile zum Leiter einer psychiatrischen Klinik hochgestapelt hat. Die "Labels", von denen er hier berichtet, haben´s in sich. (gefunden hatte ich es ursprünglich hier)

Rechne mit nichts ....

... und schon wirst Du reichlich beschenkt. Mußt Du aber aufpassen - klappt meistens nicht, wenn man´s extra so machen will. Mit köstlichsten selbstgemachten Köstlichkeiten - nichts Besseres als das! Habe jetzt selbstgebackene Kekse  und eingelegte Früchte und Gemüse  im Haus, an denen ich mich noch lange erfreuen kann. Dazu freundschaftliche Gespräche, die der Erinnerung ans Wesentliche dienen. Und einen Glückswunsch, bleibend, wenn der Besuch wieder weg ist, auf Papier, der einen jeden Tag grüßt. Das ist wie ein reinigendes Bad. Danke.
Übrigens - mag ich diese Zeit. Also die "zwischen den Jahren". Ich mag sie, weil es auch im Außen mal etwas ruhiger wird - wenn endlich die Geschäfte ihre Türen schließen - und sofern nichts "dazwischenkommt", wie beispielsweise an Heiligabend bei Leuten in der Siedlung, als der Notarzt kommen mußte. Oder bei den beiden Autofahrern auf dem Supermarkt-Platzplatz, deren Bleche beim Ausparken ineinanderkrachten. Oder gestern abend auf dem Spielplatz, als eines der Kinder schrie wie am Spieß - und ich nochmal die Jalousie und das Fenster öffnete, um mich akustisch zu versichern, daß es nicht gerade fürchterlich von irgendwem verprügelt wird ...  Ich mag sie wohl auch - weil ich nichts mehr erwarten muß - niemanden beschenken und niemanden besuchen muß. Können schon - aber halt nicht "müssen". Ich mag sie auch, weil man während eineinhalb Stunden Spaziergang nur wenige hektische Menschen und einige wenige ruhige trifft. Sogar solche, die mit selbst wandern. Jedenfalls war´s diesmal so.

Montag, 24. Dezember 2012

Unerwartete "Beelterung" .... und köstliches Weihnachtsgebäcksgeschenk

Neulich nach dem seltsam hinterfotzigem "Streusalzschreiben" - hat´s ein wenig gewirbelt hier im Haus. Hielt mich zwecks sachdienlicher Hinweise auf hiesige "Streusalzmodalitäten" an die von mir einstmals vorschnell "Kontrollinstanz" benannten und inzwischen als sehr hilfsbereit erkannten Menschen unter mir. Hatte es ja bereits vor Monden wieder zurückgenommen ...
Nun erlebe ich etwas - was ich nicht allzu oft erfahren habe und was daher auch nicht einfach zu nehmen ist im ersten Moment. Sowas wie Rückendeckung. Dem Briefeschreiber wurde ordentlich der Marsch geblasen - und das von Seiten der Frau - die ansonsten wirklich ruhig und erdig daherkommt. Ihr Mann sagte mir - das käme nur selten vor, daß sie sich derart aufregt. Jemand hat also - anstelle meiner - hier wohl schon für genügend Klartext gesorgt und - wie ich heute noch hörte - explizit darum gebeten, daß bei mir keine weiteren Zettel mehr im Briefkasten landen.
Ich selbst - hatte nach meinem Spontanklingen einst beim Zetteleinwerfer kein weiteres Begehr mehr auf "Klärung" mit Menschen, die mir nicht ins Gesicht sprechen. Vermutlich - gibt es hier noch mehr Facetten und es kocht etwas hoch, was eh schon längst hochgekocht gehörte.
Für mich eine ganz neue Übung. Bin es wirklich nicht gewohnt, daß mir irgendwer zur Seite springt und quasi meine ureigenen Auseinandersetzungen austrägt. Im Gegenteil.
Ich lasse es aber mal - in diesem Fall - so stehen. Und wundere mich.
Äußerst ungewohnt - für eine, die sich von je her selbst raushaut.
Nehme es mal als Lektion, also als Übung ...  und spüre weiter nach.

PS: Ne - fühlt sich nicht wirklich gut an - hau mich lieber weiter selbst raus aus nötigen Auseinandersetzungen - bin schon zu alt, um mich noch be-eltern zu lassen .... Beschenken und Erfreuen - gerne.

Eben - klingelt´s an der Tür - ich muß lachen und sage noch "Ich hab´s mir gedacht .... daß Sie so drauf sind!" Ich bekomme köstliche, selbstgebackene Kekse geschenkt - was gibt es denn Besseres zu Weihnachten?! - Mit herzlichen Wünschen - und einer gegenseitigen, freundlichen Umarmung. Ich freu mich ehrlich - und sag´s auch.
Komisch komisch, das Leben - denke ich noch. Jedes Jahr wieder - schenkt es mir selbstgebackene Kekse - von Menschen. Und jedes Jahr - freue ich mich wirklich wieder sehr drüber.
Heute - freue ich mich erst mal über unerwartet-kredenzte selbstgebackene Köstlichkeiten.
Und über "Ruhe im Karton". Über das Putzen der Wohnung - in aller Stille - und über die Spannung - ob mein imaginär erschaffenes Dattel-Reis-Gebäck gelingt.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Geträumt

Allein - werd´ ich nicht viel ändern können. Am Wahnsinn in der Welt. Und doch - muß ich allein beginnen oder weitermachen, schauen, was meine Anteile/Beiträge sind. Der Wahnsinn wird wohl noch eine Weile weitergehen, aber vielleicht ändert sich auch schon längst was. In den Köpfen und Herzen der Menschen. Manchmal sieht es danach aus, hört es sich so an. Muß aber immer wieder bei mir selbst gucken ... was meine Träume sind. Und wie ich mir die Welt erträume. Komme ich in Berührung mit meinen eigenen Albträumen - darf ich mich von nun ab ernstlich fragen, ob ich nicht endlich neu träumen möchte. Hier spielt es keine Rolle, ob ich in der Nacht oder am Tage träume. Der Unterschied ist schon länger verwischt und wird immer unklarer. Vielleicht gibt es solchen ja gar nicht wirklich - und ich habe auch diesen einfach nur ein paar Jahrzehnte lang geträumt? Immer öfter scheint es mir so - was bedeuten würde, daß auch "ich" es war, die die alten Dämonen gefüttert hat. Unangenehm .... aber durchaus "realistisch".  Es braucht also dringend eine Nahrungsumstellung. Zunächst im Geistigen, in dem, was der Geist so produziert. Im Traum neulich fand ich mich im Metzgerladen. Totes Fleisch überall, teilweise gefroren. Nicht nur in und auf der Theke, sondern auch der Boden völlig mit totem Fleisch bedeckt. Trat drauf, als ich beim Metzger meine Wünsche äußerte. Und staunte nicht mal. Fand mich dann wieder - mit ein paar rohen Fleischstücken in den Händen - die nannten sich vordergründig "Steak" oder "Schnitzel". Stanken schon ein wenig nach Verwesung und wabbelten so vor sich hin, fühlen sich nicht gut an - kalt, verwesend und schwabbelig eben. Ekel kam auf - vor Nahrung, die keine ist. Und endlich Verwunderung - in totem Fleisch zu stehen, als sei es völlig normal. Das war ja nur ein Traum, dachte ich noch im Traum. Aber dann fiel mir ein, daß es doch kein Traum ist. Jeden Tag, wenn ich wach bin, gibt es ja weiterhin viele Metzgerläden. Mit feist-freundlichem Verkaufspersonal und der Frage "Was darf´s denn sein, Frau Dings?"
Das Fleisch unter den Füßen - in das ich im Traum einfach reintrete - war vielleicht Menschenfleisch. Wen kümmert´s? Und wer macht die Unterschiede zwischen Fleisch und Fleisch? Kühe, Schweine, Ziegen, Geflügeltes, Pferde und Esel fressen - gilt als völlig normal im Tagtraum. Katzen-, Hunde-, Rattenfleisch oder das von Schlangen beispielsweise - gilt aber nicht als fein. Also im Tagtraum - in diesen Breiten desselben. Im Nachttraum gab´s eigentlich keinen echten qualitativen Unterschied - zwischen totem Fleisch und totem Fleisch. Geschlachtet - war halt geschlachtet.
Werde mich also - im kommenden Jahr viel mehr mit dem Träumen beschäftigen - Tag und Nacht.
Und mich darin versuchen - immer wieder innezuhalten - wenn ich mich wieder einmal dabei erwische, den alten, ewig hungrigen  Dämonen Futter zu geben. Will mich auf die Suche nach neuen Träumen machen. Neue Traumräume öffnen. Den Geist mit andrem Futter nähren. Mal schaun - ob´s klappt. Einen Umträum-Versuch ist es wohl wert. Und an der Konzentration - Aufmerksamkeit - kann ich arbeiten.
Yemaya ... Wasser - Traumwasser 

"Schwer ist das nicht - nur anders" ....

.... fand einen freundlich-zuversichtlichen Text drüben bei M. - vom Herrn Hüther - danke dafür.  "Schwer ist das nicht - nur anders" - will ich mir merken, in solcher Kürze und Würze.

Samstag, 22. Dezember 2012

Danke - Leute ...

... für viele wertvolle Momente mit Euch.
Ihr "Gesichtslose" - und doch Charaktervolle.
Gesichtslos - weil selbst ein Bild nichts sagt.
Ein Bild - kann mensch nicht spüren, fühlen, schmecken, riechen.
Dennoch seid ihr manchmal hier - "be-greifbar".
Bedenkend - oder auch - wie heute - sehr belustigend -
egal ...
Das sind jetzt keine "Weihnachtsgrüße" eigentlich ....
weil ich´s damit wirklich nicht habe.
Aber - die Zeit zu nutzen, um mal "danke" zu sagen -
bietet sich an. Besser jetzt - als gar nicht.
Und - selten eine bessere Zeit dafür - als die
"zwischen den Jahren" (??? ....)
Eigentlich - noch besser - jeden Tag.
Einmal - "innendrin".
Also - danke!
Für Eure gute Gesellschaft.
Und - erquickliche, erhebende Tage in diesen Tagen - für Euch.

Mein "Teaching" ....

... biete ich ab heute auf einem Marktplatz in der Kolonie im Freien an.
Dort ist sechs Tage die Woche Markt - Wochenmarkt - und da geht´s dann los - mit dem Aufstieg. Erst mal auf die Treppen - auf denen die Unterrichtung stattfindet. Bonus-Wochen - ab jetzt.
Einzige Voraussetzung: Du mußt mir einfach alles glauben und all das tun, was ich Dir sage.
Ganz einfach also.
Schau Dir dies hier mal an - dann weißt Du Simpel wenigstens schon mal  - was ein "Teaching" ist.
Ich werde Dir natürlich nicht alle Geheimnisse, die ich weiß - und die nur ich weiß - auf einmal verraten, denn ich möchte ja, daß Du Dich erst mal entwickelst (gierig wirst auf mehr ...) - und dann nach ein paar Wochen hungrig wiederkommst.
Da ich keine eigenen Praxisräume betreibe - sondern auf der Straße meine "Teachings" gebe - bekommst Du auch einen Spezialrabatt. Ich nehme - überleg`.. -  muß eben umrechnen von Fränkli in Euronen .... na, sag´ ich mal frank und frei - schlappe 200 dafür - die Stunde. Also - je angefangener Stunde - versteht sich.
Melde Dich bitte über meine E-Mail-Adresse an - damit wir einen Termin vereinbaren können. Aber achte dabei darauf - Dich nur so auszudrücken, daß es mir auch gefällt und daß ich sehe - daß Du unterwürfig genug bist. Und sieze mich gefälligst! - ich lege sehr viel Wert auf Abstand zu den Menschen, die noch nicht so hoch (huch?) entwickelt sind, wie ich es bin.
Im zweiten "Teaching" - frühestens nach eineinhalb weiteren Mondläufen - werden wir eine Stadtwanderung unternehmen. Die kostet dann aber mehr.  Mein Name für die Teachings wird sein: Sati Sagrada Satyre.
Ob Du auf- oder absteigst während solcher Begegnung - liegt ganz allein bei Dir. Das Angebot ist begrenzt - also nutze es. Achja - und überweis´ die Kohle vorher - ordnungsgemäß.

PS: Da ist es doch mit mir durchgegangen - dieser Zorn darüber - daß sich jemand über Andere stellt - mit seinem "tiefen tiefen Wissen - welches nur ICH habe". Aber was rege ich mich künstlich auf?! So funktioniert eben - Wirtschaft. Und ich bin ja nur sauer - daß ich nicht selbst so drauf bin und auf leichte Weise profitiere. Und dabei noch jede Menge über´s Leben und die Menschen lerne.
Immerhin - fiel mir heute noch auf - daß der Ort schlecht gewählt war in dieser Satyre - die "Teachings" finden natürlich im Wald und auf den Feldern draußen statt - und nicht mehr in der zubetonierten Kolonie.
Jetzt - will ich mal mein temporär erhitztes Reptilienhirn wieder runterkühlen ....und in Sanftmut wandeln. So es denn klappt.

Marktplatz - Verrücktheit - Fliegenwedel

Jetzt treff´ ich doch noch auf den Herrn Nietzsche ... wenigstens für wenige Minuten - des Lauschens - hier. 
"Fliehe, mein Freund, in Deine Einsamkeit,
und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht.
Nicht ist es Dein Los, Fliegenwedel zu sein."
Suchte nicht nach Nietzsche - sondern schaute nach dem "Politprofiler".
Traf auf beide - hier .....
Wo es jetzt also weitergeht mit der völlig verrückten und zutiefst geisteskranken Welt -
bleibt mir nur - noch mehr "Fliegen-Unsinn" - nicht mehr zu glauben.
Nichts gegen Fliegen an sich - die will ich nicht kränken - hier sind´s wohl mehr symbolische.
Hörte in den vergangenen Jahren immer mal wieder beim "Politprofiler" rein,
aber hing noch allzu sehr an den eigenen zutiefst konditonierten Vor-stellungen -
auch oder vielleicht besonders, was den Marktplatz betrifft.
Oder soll ich besser sagen: Das ewige Schmierentheater?
Traf bislang auf niemanden - der radikaler aufräumt mit diesem -
jedenfalls in einer Art (kollektivem)Tagbewußtsein.
Und der wohlfeil vorgetragene Text vom Herrn Nietzsche dazu -
ist ein schönes Weihnachtsgeschenk. Wer es denn für sich auspacken möchte ....

Die kleine unharmonische Siedlung ...

... gehört mal ein wenig aufgewirbelt im Laufe des neuen
 26.000-Jahres-Zyklus.
Bat eben den Nachbarn unter mir nochmal um seine einst frank und frei angebotene Hilfe - wieder wegen eines Heizungsventils.  Diesmal im Keller ... Er half mir gerne und sofort - das weiß ich wirklich zu schätzen. Auch eine gewisse Offenheit - seine Frau bat mich sofort, hineinzukommen und ich setzte mich in der sehr gemütlichen Wohnung kurz zu ihm an den Tisch. Sofort - ging das Gespräch in Richtung "Streusalz-Schreiben". Ich erfuhr also - daß zunächst ein Aushang im Treppenhaus für mich angebracht worden war. Auf Intervention des helfenden Nachbarn wurde dieser wieder entfernt - und umgewandelt in gestrigen im Briefkasten vorgefundenen Din-A-4-Computer Ausdruck.  Dann erfuhr ich noch - daß die sich das in der Siedlung scheinbar sogar "twittern" .... Und alle wissen schon längst über Dinge Bescheid - die sich mir noch nicht einmal im Traum erschlossen haben. Einer soll kommentiert haben "Böser Fehler" - also so einen Zettel in meinen Briefkasten zu werfen.
Aha ??? ....
Ich erfahre noch mehr - was die Siedlungsbewohner und -gepflogenheiten betrifft. Gut - zu wissen. Wer keine eigenen Interessen hat - schaut eben, was Fremde so machen .... Leck mich inne Täsch - wat bin ich froh, daß man mir hier oben nur schwerlich hineingucken kann!
Mache keinerlei Hehl daraus - daß es mir jetzt wirklich reicht mit Briefchen im Kasten - statt direkter Ansprache. War ja bereits der zweite Brief - zu irgendwas, was mir bis dato völlig unklar war. Und ich werde das auch noch direkt ansprechen. Nein nein - das bräuchte ich nicht - das würde er dem Anderen schon noch stecken. Nein nein - das braucht er nicht - das mache ich schon selbst.
Erfahre noch von einer weiteren Beschwerde hinter meinem Rücken - ich würde die Kellertür zu laut knallen lassen. Ja Himmel, Arsch und Zwirn -  haben die denn keine Spiegel zuhause? Die zerdepperte Haustürscheibe neulich - war ganz sicher nicht wegen meiner angeblichen "Türknallerei" zersprungen - sondern an dem Sonntag knallte die Haustür viele Male unten heftig zu. Ich knalle gar keine Türen - außer, wenn ich mal nicht dran denke, die Kellertür hinter mir aufzufangen, bevor sie ins Schloß knallt. Kann schon mal sein - ja, bitte, und, hallo?
Sechs Leute im Haus - davon ein Leut´ noch ein Kind.
Kann doch nicht so schwer sein - selbst, wenn man sich nicht unbedingt mag - einen für alle verträglichen "Hausfrieden" zu bewahren? Oder doch?
Werde jedenfalls - gut auf meinen Rücken achten. Daß er gerade bleibt - auch wenn Leute ohne Hobbies sich hinter diesem sinnlos und scheinbar gelangweilt vom Leben - ihre Mäuler zerreissen.
Und ehrlich - was mich am meisten wundert: Mein "Privat-Leben" ist wirklich uninteressant und recht langweilig, gleichförmig - im Grunde bietet sich doch gar keine echte Projektionsfläche für soviel Schmarrn. Wie langweilig aber - muß den Siedlungs-Leuten dann erst sein?! Gut jedenfalls - daß ich gestern einfach gelacht habe .... 
Interessant eigentlich - was die Studie der Menschen betrifft: Du mußt nicht einmal etwas aktiv dafür tun - daß sie sich sinnfrei ihre Mäuler zereissen. Insofern - gibt es hier auch noch sehr viel offene Räume: Was erst, wenn ich ihnen denn tatsächlich mal Futter liefern würde? Zu verlieren gibt´s jedenfalls nichts .... Und das ist doch eine wirklich gute Nachricht!
Ich kann also nun - (konnte ich auch vorher) - hier tun und lassen, was ich will - mich nach Gusto verkleiden und die Sau rauslassen - es wird lediglich all das bestätigen - was ich zwar bislang nicht tat - aber was sie scheinbar erwarten. Neues Berufsbild: Entertainment .... 

Freitag, 21. Dezember 2012

Das Salz des Lebens - und das Streusalz ....

.... die Peanuts - sind sie nicht manchmal auch das Salz des Lebens? Gerade noch den Weltuntergang überlebt - schon wieder überraschend "verstrickt" in Albernheiten. Wenn das nicht köstlich ist.
Aus dem Keller kommend - klingel ich nochmal bei den Nachbarn an - die mir diesen Schrieb in den Briefkasten geworfen hatten - ob ich "nicht auch mal Streusalz kaufen könne" ??? ....
"Da weiß ich nichts von - ich war auch den ganzen Tag nicht hier - da müssen Sie später nochmal kommen, wenn der Betreffende da ist." sagt die Lebensgefährtin.
So ein Überleben eines Weltuntergangs - gibt scheinbar viel Feuer ... um auch kleine, sinnlose Brände im Keim zu ersticken. Bin jedenfalls - sehr entschlossen. Und finde mich dann lachend - über diese Ernsthaftigkeit des vorgetragenen "Da weiß ich nichts von - ich war den ganzen Tag nicht hier" Erläuterung meinerseits zu dem ihr sicher bekannten Wisch -  und erneutem "Da weiß ich nichts von - da müssen Sie später nochmal wiederkommen ..." - laut lachend wieder. Ja - ok - dann komm´ ich später nochmal. Jetzt - habe ich sie ausgelacht. Aber ehrlich - vermutlich war´s das Beste, was ich tun konnte.
Immerhin - beginnt ja heute ein "neues Zeitalter" - und in diesem ist es ganz besonders wichtig - sich keine - völlig überraschend aufgetauchten - Streu-Salz-Körner vorzählen zu lassen.

Schnittpunkt Magazin 2012 - "Weltuntergangsausgabe"

Hier fand ich etwas Außergewöhnliches: Schnittpunkt Magazin 2012 - "Weltuntergangsausgabe". Da kann mensch sich nochmal ausführlich mit diesem Thema befassen - der Autor hat sich viel Arbeit gemacht und das Ganze auch sehr anprechend gestaltet. Heute werd´ich´s nicht mehr lesen - ich brauche dringend eine Weltuntergangs-Ruhepause - aber sicher in den kommenden Monden nochmal. (Direktlink zum pdf hier)

Zwillingssonnige Vorschnelligkeit

...... was einen möglichen Spannungsabfall an diesem Tag betrifft - mußte ich eben nochmal zurückrudern in meiner vorschnellen Annahme. War noch kurz "draußen" - was einkaufen. So wie´s da aussah - ist noch keine endgültige Entwarnung gegeben bezüglich eines Weltuntergangs .... werde mir für morgen den Wecker auf Morgenfrische stellen - muß nochmal zum Markt. Aber besser früh, sehr früh .... das ist ja kaum auszuhalten mit der Einkauferei und der Vorratsmentalität. Geht aber nix dran vorbei - wenn ich dem angekündigten Besuch wenigstens ein gutes, leichtes Essen servieren möchte .... dachte aber auch schon ehrlich dran, ob ich´s nicht lieber sein lasse und Pizza bestelle - wegen allergischer Massanauflauf-Unbelastbarkeit.
Ein nettes Schreiben vom Nachbarn im Briefkasten "Können Sie bitte auch mal Streusalz kaufen?!"
??? ....  ich liebe solche "Ansprachen". Schon meine erste Übung heute in Sachen "Austeilen und Einstecken".  Klingel bei den andren Nachbarn - die Zettelchenschreiber sind nicht da - und erkundige mich nach den "hiesigen Streusalz-Einkaufs-Modalitäten".  Ist noch genug da - gerade frisch eingekauft. ??? ....
Gute Erinnerung für die noch zu erstellende Hausaufgaben-Liste: Mich niemals wieder über seltsame Nachbarn ärgern!

Und jetzt - fein eingeigelt .... bis auf den unumgänglichen Markt-Kurzbesuch morgen früh. So die Götter mitspielen.

Innehalten .... die Neujahrsansprache vorab

"Neujahrsansprache" der laut Umfragen beliebten Kanzlerin unseres Vertrauens - hier von Matthias Tretter in den "Mitternachtsspitzen" vom Dezember 2012 - ab Minute 7:25 legt er/"sie" los. Eine schöne Ansprache - um mal kurz innezuhalten und zu sinnieren ...

Sirenengeheul .... und frische Gedanken

... ein schlechter Scherz zum Weltuntergangstag? Sirenengeheul am Morgen und anschließend die anrückenden Helfer von Feuerwehr und Polizei. Ich stehe mal auf .... und denke - nein, kein Scherz für diese Leute, ein echter Einsatz. Sende Ihnen ein paar dankbare Gedanken.
Von solchen kommen noch viel mehr an diesem Morgen. Ganz obenan - Erleichterung, daß nun der Tag gekommen ist, der die kollektive Vor-Anspannung etwas lösen wird. Für mich - fühlt es sich jedenfalls so an.
Es geht also weiter.
Jaja - war doch klar - werden heute viele verkünden - obwohl sie dennoch ein paar flaue Gefühle hatten.
Ich auch. Aber nicht, weil ich heute mit einem Weltuntergang rechnete - sondern weil ich, so bilde ich es mir zumindest ein, diese Anspannung aufgeschnappt habe. Die sich heute teilentladen wird. Gut.
Was bleibt - ist viel zu tun. Denn am Zustand der Menschheit und des Planeten hat sich ja nun noch nicht viel geändert. Schalte das "Tagesgespräch" auf WDR5" ein (Podcast via Mausklick) - mach´ich sonst nie, wenn ich frei habe - aber heute möchte ich mal hören, was die AnruferInnen so zum Tage beizutragen haben - wie vermutet, geht´s um das ominöse Datum. Die Beiträge - ich schalte etwas später ein - die ich da vernehme, sind klug und reflektiert. Hat sch gelohnt, den Menschen zuzuhören! Ganz unesoterisch würde ich sagen - da findet tatsächlich ein "Bewußtseinswandel" statt.
Da die Welt also noch steht bzw. sich weiter dreht - darf ich jetzt auch meine eigenen Hausaufgaben machen. Was will gelernt werden?
Zuvorderst - daß ich wenig in der Hand habe - aber dennoch viel mehr tun kann als in der Vergangenheit.
Ausdauer will gelernt werden.
Aufstehen und Fallen - und wieder aufstehen ...
Austeilen und Einstecken will gelernt werden, nicht als Kampf, sondern als Zutat.
Auf den Hügel klettern und mich alleine in den Wind stellen.
Geduld - wenn etwas nicht sofort klappt.
Bescheidenheit - mich auf den Rahmen meiner tatsächlichen Möglichkeiten zu beschränken und alles sein zu lassen, was eh nicht in meinem Wirkungskreis liegt.
Unbescheidenheit, Unverschämtheit, Frechheit, Chuzpe - wenn´s um Visionen geht.
Das Spielen - im Spiel des Lebens - will wieder entdeckt werden.
Die Schönheit - will wieder entdeckt werden.

Viele nicht-selbstgemachte Häßlichkeiten und Grausamkeiten - wollen zurück an die AbsenderInnen geschickt werden. Radikal, gnadenlos, furchtlos - dann trifft das Schleudern besser. Meinen Zorn - bekommt kein Anderer  mehr, der ist mir zu wertvoll, den behalte ich für mich. Da kann mensch was draus machen.
Erstickendes Gift - will verdünnt werden. 
Soweit und so kurz .... zum Beginn der Rauhnächte. Zur Geisterzeit. Zur Zeit des Spinnens des Webens.

Ein Satz wird mich noch beschäftigen - den ich im o.g. Radiobeitrag hörte:
"Wenn wir die Sehnsucht nach dem Besseren nicht mehr haben - dann haben wir alles verloren." Hmhh ..... Werde mal - nach meinem "Besseren" schauen - lauschen, was sich meldet. Für Andere - geht das nämlich nicht, die haben ihr eigenes "Besseres".

Ist doch ganz schön, daß wir noch hier sind ..

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Endlich - Ruhe im Karton

Sag doch mal, wär´ es denn -
wirklich so schlimm
wenn diese Welt
morgen unterging´?
Ich frag mich,
ob´s nicht mehr ein Segen wäre
endlich mal wieder
STILLE und LEERE

Langsam würde dann
neues Leben
aus dieser sich leise
wieder erheben.
Sich weiterentwickeln
und neu verstricken.
Nur Wirbel und Kreise
im ewigen Lauf
S´geht immer weiter -
Gib endlich auf.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Mein "last Christmas" ....

.... ist schon so lange vorbei.
Die hartnäckigste Verfechterin eines derart praktizierten Schattenbrauches - schon seit einigen Jahren tot. Die einstige Mutter - die hartnäckig jedes Jahr wieder am 26.12. Geburtstag hatte - und Anwesenheit zu selbigem erwünschte - bzw. als "selbstverständlich" voraussetzte.
Sie möge mir meine ehrliche Erleichterung über die nunmehr "selbstverständliche Freigabe" dieses Tages in den vergangenen Jahren nachsehen -  seit sie tot ist - muß ich mich nicht mehr mit Entscheidungen quälen. Und muß nicht mehr auf solche treffen in ihrem Besucherkreis - die ich auch über´s Jahr nicht mehr treffen möchte im Leben.
Das war - ein rechter Terror jedes Jahr.  Wobei - die mir fremde Schwester für einige Erleichterung gesorgt hatte seit Jahren - indem sie mit ihrem väterlichem Geliebtem rituell zu dieser Zeit für vier Wochen gen Miami verschwand. Auf diese Weise - blieb sie sich gewissermaßen selbst treu - indem sie sich weiterhin in jeglichen Krisensituationen schlicht verpißte - und die kleinere Schwester ihre eigentlich angestammte "Position" für zwei ausfüllen sollte.  
Seit also die (auf ihre Art doch liebenswerte) Frau "Generalfeldmarschall" nicht mehr auf dem Planeten weilt - brauche ich mir gar keine weiteren Gedanken mehr machen "ums Fest". Niemand mehr da - der gerne seine pseudo-harmonischen Erwartungen erfüllt haben möchte.
Bleiben also - nur noch meine eigenen übrig.
Spurenlese ....
Auf der Suche nach einstmals erwartungsschwangerer Heimeligkeit - die sich nicht mehr einstellen will.
Beobachtete mich bei einem kurzen Zwischenstop mit der Limousine - dem Weihnachtsbaumverkäufer ein paar teure Restzweige abkaufend. Im Supermarkt kurz drüber sinnierend - ob ich nicht doch wenigstens so ein paar kleine, glitzernde  Kugeln erstehen soll .... nix da. Kommt überhaupt nicht in Frage.
Häng halt ggf. irgendwas dran - was Du eh da hast.
Ich finde was - was ich in Weihnachtsdeko umspasteln kann ...
Ja. Sehr schön geworden.
Wirklich. Weit schöner - als irgendwas Manufakturiertes ....
Und jetzt?
Jetzt - scheint die Sonne dennoch - ganz anders.
Und sowas wie "Weihnachtsstimmung" - ist schon lange überlebt.
In den vergangenen Jahren - gab´s wenigstens sowas wie "Geisterstimmung" - Perchtenflüge und der wilde Ritt der nordischen Götter und Geister über den dunklen Himmel ....
Aber dieses Jahr - gibt´s ja nicht einmal mehr die gewohnte Dunkelheit eines Dezembers.
Es gibt - viel Sonne und Licht.
Vermutlich ist das Beste - mitzugehen.
Erwartungsfrei und befreit von schwurbeligen, lange überlebten "Weihnachtsideen" ...
Freu mich - auf Besuch demnächst - ein paar Jahre nicht gesehen - und auch das spielt keine Rolle.
Ist eh immer alles - hier. Und somit ist es gar nicht wahr, daß man sich nicht gesehen hat - das Gegenteil war der Fall. 
Komisch - mir ist - so sehr - nach Frühling zumute .....

Ein weiser Mann ....

"Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie - ist eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit." - sagt einer der Protagonisten - und wie recht hat er damit!

Hier ein leider nur sehr kurzer Ausschnitt aus dem nächsten Film von Erwin Wagenhofer, Arbeitstitel "Alphabet". Es geht um "Bildung" und "-systeme". 
Erwin Wagenhofer machte u.a. die Filme "We feed the World" und "Let´s make money".  Für mich hervorragendes Merkmal in beiden Filmen - er läßt jeweils die verschiedenen Menschen selbst sprechen vor der Kamera - und enthält sich jeglicher weiterer Aussage.
Den Film über´s Geldmachen - empfahl ich neulich noch einer jungen, sehr aufgeweckten und sympathischen Frau in der Limousine, die gerade promoviert über "Börsenmentalität" - spannendes Thema. Und ich wunderte mich sehr, daß sie den Wagenhofer-Film noch nicht kannte. 

Nochmal zur Sonne ...

... hier gefunden - im Titel heißt es u.a.  "Sonne richtet sich aus auf die Sonne der Sonnen".
Dacht ich´s mir doch - daß die Sonne "aufsteigt" - oder schlicht ihre Bahn ändert. Ob der Mensch da mithalten, mitgehen kann - bleibt abzuwarten. Die Sonne wird wohl nicht danach fragen - sondern einfach ihre Wanderung fortsetzen. Zu anderen Sonnen? Mensch - ist der Kosmos groß ... mit vielen Sonnen. Mensch - ist mein Geist klein - und immer noch so erdgebunden. Andererseits - driftet dieser schon seit längerem immer öfter ganz woanders ... kann aber immer noch nicht sagen, wo das wohl ist. Es ist - vielleicht - überall und nirgends.
Weiß nur - im Gegensatz zu früher Geglaubtem - daß das in Ordnung ist. Und keine "Weltflucht" etwa.  Denke eher - daß mit der Reise der Sonne zu ihren Geschwistersonnen das Feuer der Verbrennung von allzu viel Gedankenschrott zunimmt. Belegen kann ich das nicht - würde es auch gar nicht versuchen wollen. Kann nur nachspüren. Und demnach - geht die Reise unausweichlich woanders hin. Ohne Bremsmechanismen. Lustig die Vorstellung - daß sogenannte "Wissenschaftler" sich vermutlich auch an einer Ausbremsung des Sonnenlaufes versuchen würden. 
Eine einstmalige Angst - möglicherweise verrückt zu werden und die Bodenhaftung zu verlieren - ist auch verbrannt. Verrückter als die "Normalen" kann ein Mensch gar nicht werden. Von daher - bin ich wohl schon aus der größten Gefahrenzone herausgebrannt.
Wer nicht mehr an längst Überlebtes glaubt - der kann sich immerhin überraschen lassen. Und mit "überlebt" - sind natürlich auch alle "spirituellen Ideen" inkludiert. Diese werden spätestens übermorgen - von Grund auf revidiert werden müssen - was für ein Segen. Segensreiches Schweigen ....
Freue mich also auf einen kommenden 21.12. - und damit auf die Zeit der freifliegenden Geister und aufgehobenen Grenzen - auf die "Rauhnächte".

Dienstag, 18. Dezember 2012

Meine Bäume

Meine Weihnachtsbäume in diesem Jahr ....

Alle verwurzelt und lebendig.
Brauchen keinen Schmuck - sind von Haus aus schön.

Danke für alles - Signora ...

... huch ???
Sagt der italienische Fahrgast zu mir - nachdem er ein fürstliches Trinkgeld gab. Wie einst auch schon. Isch abe aber gar nischts getan ......
Außer - daß ich ihn wieder erkannte. Hab´ ich ihm aber gar nicht gesteckt. Hatte ihn schon mal gefahren - vielleicht vor zwei Jahren. Und erinnerte mich gut an seine Lebensgeschichte - tat aber gestern kein Wort davon kund. Erfreute mich stattdessen - an Wandlungen.

An seiner Wandlung - beim letzten Mal traf ich ihn noch sehr betrübt und geschlagen an - gestern hingegen zuversichtlich und fröhlich - er sah ganz anders aus als einst, viel vitaler. Ein Restaurant-Betreiber ... jemand, der kochen will und muß.  Seine Leidenschaft - die ihn lebendig hält - nebst allen Schicksalsschlägen. Vermute - er kocht sehr gut auf diese passionierte Weise.
Er widerum - läßt verlauten: Endlich mal eine deutsche Taxifahrerin. Das sei ja nicht auszuhalten - diese vielen Pakistanis und Türken, die keine Ahnung hätten, wo mensch hinwolle ......
Jaja - er sei ja auch "Ausländer", aber .....
Ich bemerke mal  wieder für mich selbst - daß ich mit "Vorweg-Prädikaten" hoffnungslos überfordert bin.
Sei es "deutsch" oder "endlich mal eine Frau als Taxifahrerin" oder "wie schön ......"
Fast jedes Mal habe ich mich bemüht - solcherlei sinnfreie Vorurteile meinen vielen liebenswerten Kollegen gegenüber zu relativieren.
Heute - sag´ ich manchmal nichts mehr dazu - bin zu müde - ob der vielen Wiederholungen.
Der Italiener reicht mir seine Hand zum Abschied - ich mag den, mochte den auch schon bei unserer ersten Fahrt vor Jahren - er hat heute - jetzt - einen sehr vitalen Händedruck.  Wir wünschen uns Glück ....

Zu naiv und harmlos - ein Kind eben ....

... um die Abgründe der Menschen-Welt zu begreifen, muß mensch wohl tief hinuntersteigen in diese. Oft denke ich noch kindlich - ich sei zu naiv und harmlos dafür. Nicht wagemutig genug. Im sogenannten "Tagbewußtsein". Etwas hält mich in diesem - meistens jedenfalls - davon ab. Eine blödsinnige Vorstellung von "Unschuld". Längst - hinüber-
Vielleicht dieses "Wissen" darum - daß ich jegliche, denkbare Existenz als abgrundtiefes Arschloch bereits in mir trage - also vermutlich bereits durchlebt habe in vergangenen Leben. Reste davon - sind manchmal durchaus spürbar.  Dogmatismus, Absolutismus, Machtbessenheitswahn, Härte, Kälte .... jedwede Art von -schissmus.
In den Nächten aber - steige ich durchaus sehr tief hinunter. Und im Grunde - auch am Tage. So es sich ergibt.

Gerade gestern noch fragte ich mich - wieso ich eigentlich zu blöde oder einfach nur zu träge bin, Andere einfach nach Strich und Faden zu bescheißen und zu belügen - zu meinem eigenen Vorteil?! Immerhin ist das doch gerade der allgemeine Tenor und Zeitgeist?!
Die Antwort kommt, wie immer, recht zügig: "Das hast Du doch schon zu Genüge praktiziert in vielen Existenzen - und nichts davon hat je zum Glück gereicht. Auch ein "Gutmenschtum" ist ein völliger Irrtum - und ebenso Größenwahn - wie jegliches andere Machtstreben. Gib´s halt auf."
Mach ich .... danke dafür.

PS - das  war nur ein "Grundsatzgespräch"- und aufgrund des Zeitgeistes muß ich hinzufügen - daß mir inzwischen jegliche einstige Form von Aufrichtigkeit - wie ein Possenspiel erscheint - im großen Rahmen von Lug und Trug. Mensch kommt sich ja inzwischen wirklich mehr als dumm vor - noch "korrekt" zu sein und Andere nicht über´s Ohr zu hauen.  Werde dran arbeiten -  an meiner Unaufrichtigkeit. Vielleicht - vielleicht aber auch nicht - weil ich gar keine Lust habe auf entsprechende Kontakte. Ich schau mal nach .... wie weit ich skrupellos bin.   

Eine Frau berichtet über ihre Vergewaltigungs-Odyssee.

.... lausche konzentriert diesem Feature mit Titel "Als ob ich noch einmal vergewaltigt würde" im Radio - eine Frau berichtet, erzählt von ihrer einstigen Vergewaltigung durch den Nachbarn - und von der anschließenden Odyssee durch den "Rechtsapparat" - von den Qualen, alle Einzelheiten der geschehenen Qual offenlegen zu sollen. "Wo waren ihre Füße in diesem Moment" - ist nur eine der Fragen, die im Grunde absurd sind - aber eben als wichtig betrachtet werden von den "Instanzen".
Ein junger Mann steigt ein - will zum Bahnhof. Hat einen offenen Kaffeebecher in der Hand, auf den ich schaue. "Neinnein, ich verschütte nichts, passe gut auf." Ok - dachte nur eben an eine Kollegin - die nimmt erst gar niemanden mehr mit offenen Getränken mit ..... Die Frau erzählt weiter im Radio von ihrer Vergewaltigung. In der Limousine bleibt es still wähend der Fahrt zum Bahnhof. Denke noch kurz - komische und dennoch interessante Situation - mit einem fremden Mann dieser Frau zu lauschen - und all den höchst intimen Fragen, die ihr ihrerseits einst gestellt wurden - von vielen Männern. Lasse den Sender drin. Am Bahnhof herrscht Chaos - er steigt kurz vorher aus, weil´s nicht weitergeht. Beim Zahlen wünsche ich ihm noch einen schönen Tag - "trotz Radiobeitrag". Oh - meint der - er habe schon sehr lange nicht derart gespannt einem solchen gelauscht. Glaube ich ihm sogar. War ein guter = erhellender Beitrag!
Ein anderer Radio-Beitrag vom Vortag fällt mir wieder ein - es ging um Pornoseiten im Web und deren Frequenz. Wie wer auf welche Art am Anklicken verdient. Wie Kunden aquiriert werden sollen. U.v.m. Die Plattform "Youp..rn" wird erwähnt - und die Tatsache, daß diese Seite zu den weltweit am häufigsten besuchten Seiten im Netz gehört. Von dort aus - wird der Kuchen weiterverteilt.
Am Abend lande ich beim "Tatort" - es geht um Zwangsprostitution und Menschenhandel - sagen wir doch lieber gleich "Frauenhandel". Die Story - scheint wohl angelehnt an den Ungarn-Ausflug der Hamburg-Mannheimer-Fritzies ..... denke mir: Im Grunde geht´s hier gar nicht mehr um ein Vergnügen oder gar (wäre gewerblich eh zu weit gegriffen - "Genuß") an sexuellem Erleben - sondern nur noch um Machtgelüste. Höre mir im Anschluß sogar noch eine Viertelstunde "Jauch" an .... und höre, daß es wohl schon vergangene Woche einen ersten Teil dieses Tatorts gegeben haben soll.
Wundere mich die ganze Zeit darüber, daß die Frau Schwarzer scheinbar zu 80 % nicht in der Lage ist, das Wort "Prostitution" bzw. "Prostituierte" sauber auszusprechen. Sie verschluckt es die meiste Zeit - und ich wundere mich wirklich jedes Mal wieder darüber - sie kann doch sonst ihre Worte formulieren? Hier aber - sagt sie permanent "Prostution" und "Prostuierte". Trauma vielleicht, oder was?
Nochmehr wundere ich mich aber an diesem Tag - daß mir dieses ganze Thema von Gewalt und Sexualität = Machtgelüste auf einer Art "goldenem Tablett" angereicht wird in den vergangenen Stunden.
Die Prostituierte, die ich neulich am frühen Morgen am Puff abhole, fällt mir wieder ein. Sie hat mich erzürnt - mit ihrem Scheiß-Spruch in Broken-English, ich wäre einen Umweg gefahren. Da war sie untendurch bei mir - und nur deswegen. Wie so oft - spricht sie kein Deutsch und reicht mir ihr Smartphone rüber - mit dem Freier dran. Der sagt mir, wo sie langgehen soll zu seinem Hauseingang. Ich übersetze also noch - und die geizige Trulla gibt keinen Cent Trinkgeld. Das war einfach - eine blöde Kuh. Fuhr schon viele Prostituierte - ein breites Spektrum. Sehr starke und sehr schwache Frauen. Eigenständige - und komplett Abhängige. Eine andere fällt mir noch ein an diesem Tag - die fuhr ich neulich zu einem dieser mehr als abgerissenen Wohnwagen. Eine etwa eineinhalb Kilometer lange Elendsschlange an verrosteten Wohnwagen mit Herzchen-Deko und Namen drauf. Eine "Zarte-Harte" machte auch Werbung für sich. Zwischen den Wohnwagen immer etwa eine Lücke für ein parkendes Freier-Auto. Andere Szenen und Frauen vom Straßenstrich bis zum "Luxus-Puff" fallen mir wieder ein. Eine gereifte, brasilianische Schönheit, die sich für teures Geld als Domina verdingt - und niemals auch nur einen ihrer Kunden anfaßt. Eine wunderschöne, kleine Thai mit viel Herz und Temperament - die bis zu 15.000 Euro im Monat einnimmt. Ein nordischer Freier, der mir von seinen vielen geschäftlichen Reisen durch die Welt und durch ihre Bordelle erzählt. Andere Freier - ebenso bunt und unterschiedlich wie die Sich-Darbietenden. Eine Szene bleibt mir in sehr unangenehmer Erinnerung - zwei türkische Pseudo-Machos und zwei Hardcore-Transen am frühen Morgen im Auto - alle voll auf Koks und die Machos äußerst aggressiv aufgeladen. Hab´s abgebügelt. Und bei mir gedacht - ist doch schön - nicht permament mit  solchem Elend konfrontiert zu sein. Auch die Hardcore-Transen haben die ungeduldigen Koks-Schwanzträger nochmal beruhigt bis zum "Endziel".
Die junge Frau fällt mir noch ein, die ich zum Puff nach Leverkusen brachte. Ein Kind. Als sie ankam, kam ihre Freundin ans Auto - und die beiden fielen sich erstmal wie Teenager - die sie wohl auch waren - lachend in die Arme, bevor sie reingingen und diverse, alte, fette und geile Herren zu bedienen hatten.
Den anglophilen LKW-Fahrer, der mich einst vom Autofenster aus fragte, wo denn hier der nächste Straßenstrich sei - am anderen Ende der Stadt! - und ob ich ihn lotsen könne - verwies ich auf meine Kollegen am nächsten Halteplatz mit der Anmerkung "Die kennen sich sicher noch besser aus, als ich" und machte Feierabend - es war schon spät.
Zusammen mit all den hier nicht-explizit-Erwähnten - kann ich wieder nur sagen - daß ich bislang, wie immer, nur auf Menschen traf. Bis auf ein Mal vielleicht ... da war es sehr krass und offensichtlich, wie der Hase läuft.  Nämlich mit purer Gewalt. Natürlich auch auf dem inzwischen verbotenen und stillgelegten Straßenstrich, auf dem zahlreiche Frauen aus dem "fernen Osten" sich am Parkplatz auf geradezu absurde Weise in Position brachten. Für Kinder war das kein guter Ort.
Soweit - einige Erinnerungen.
Und nochmal die Zusammenfassung: Eine breit gefächerte Palette an Menschen und Existenzen in diesem Gewerbe und bei der Klientel. In meinen subjektiven Begegnungen - meist Menschen.
Dennoch gibt es oft einen bitteren Beigeschmack. 
Den von "Opfern und Tätern" - von daher bleibt die brasilianische Domina auch meine erklärte Favoritin. Zumindest die Klügste - in solchem Gewerbe - die sich nichts sagen läßt.
Und mit Sexualität hat das alles - m.E. - nur sehr wenig zu tun.
Mit Trieben schon. Vielleicht sogar auf Seiten der Frauen - mit einer Art "Unterwerfungstrieb". Falls es sowas geben sollte.
Aber eben - insbesondere mit Machtgebahren.
Mit seltsamen Spielen von Macht und Ohnmacht eben.
Im Grunde rein gar nichts - mit einer bereichernden Sexualität.
Und dies - wird immer höher, schneller, weiter und krasser.
Jedenfalls - im "gewerblichen Bereich". Und im "Netz".
Was allen - dabei verlorengeht -
ist glaube ich eine ganze Menge.

Kinderopfer, Menschenopfer ...

Wieder ein Amoklauf - wieder in einer Schule - wieder unschuldige Kinder. Fast erscheint es mir inzwischen wie ein Ritual. Man gewöhnt sich dran - über kurz oder lang - so ist der Mensch, auch hier wird´s kaum anders sein. Das Entsetzen der Massen ist zwar immer besonders getriggert - wenn es um unschuldige, hellhäutige (!) Kinder geht - aber es läßt nach, so wie das Vergessen an Geschwindigkeit zunimmt.
Es geht wirklich sehr oft um Kinder. Seit Urzeiten - haben dämonische Kräfte die Energie von Kindern genutzt und diese Kraft der Unschuld für sich zu vereinnahmen gesucht - mit Blut- und Seelenopfern - besser: Schlachtungen.
Täglich werden auf diesem Planeten Kinder geopfert, wie eh und je. Es ist nur - für viele unsichtbarer geworden. Es findet ja nicht mehr auf dem Dorfplatz statt wie einst bei den Kannibalen. Es findet hinter verschlossenen Türen statt. Sexueller Mißbrauch mit anschließender - auch ritueller - Tötung - unvorstellbar für soviele - man muß als einigermaßen "normaler Mensch" erschauern, wenn man nur daran denkt. Und doch - gibt es sowas offenbar immer noch weit öfter, als wir uns vorzustellen wagen. Hat nie aufgehört. In solche Abgründe zu steigen, kann schon mal Angst machen. Auch vor sich selbst und den Potentialitäten als Mensch. Dennoch wissen wir beispielsweise alle von diesem Kinderschänder-Ring in Belgien, der durch den Namen Dutroux bekannt wurde. Nur soll mensch nicht glauben, daß solche Kreise an einer Person hängen. Ich denke - die machen weiter, meist unbemerkt. Und ich denke - da hängen viele Leute mit dran, die an entscheidenen Stellen sitzen und dafür sorgen, daß möglichst wenig öffentlich wird.
Hoffe, daß ich falsch liege. Wer sich aber mal mit diesem Thema im Netz beschäftigt - der kann nur noch staunen.
Kinderopfer - seit über drei Jahrzehnten quasi täglich im unschuldigen Afghanistan. Seit über drei Jahrzehnten werden dort täglich unschuldige Menschen abgeschlachtet - von Militärs und Privatsöldnern - aus vielen Nationen, denen kein normal-sterblicher Afghane je auch nur ein Haar gekrümmt hat. Aktuell ist es DAS  "Drohnen-Testgebiet" vom "Friedens-Nobelpreisträger" Barack Hussein Obama und seinen blutrünstigen Freunden. Das Abschlachten der afghanischen Bevölkerung über nun mehr als drei Jahrzehnte (mensch stelle sich das bei sich zuhause vor!) reicht ihnen nicht - diese Menschen werden auch noch zur "Internationalen terroristischen Bedrohung" erklärt. Wo bleibt hier - das allgemeine Entsetzen und der Aufschrei der Massen?

Wo bleibt das allgemeine Entsetzen und der Aufschrei der Massen, wenn es um Sklavenarbeit in Asien geht. Um Afrika und seine BewohnerInnen - die die unfreiwillige Müllhalde der restlichen Menschen-Welt sind. Usw. und so fort .... 
Sind amerikanische Kinder und - Menschen mehr Mitgefühl wert als afrikanische oder asiatische oder ...... ?
Sind reiche und/oder christlich-getaufte Kinder und Menschen ...... usw.? Sind hellhäutige Kinder wertvoller als dunkelhäutige? Und sind haitianische Kinder nicht unschuldig? Welche sind die Kriterien, die die Massen dazu bewegen - sich kollektiv bewegt zu fühlen? Und welche Kriterien halten die Massen genau davon ab - obwohl es viele triftige Gründe zu aufrichtiger Empörung und zu tiefem Zorn gibt? Wo ist der qualitative Unterschied zwischen Abschlachtung und Abschlachtung zu finden?
Ist die Hypnose denn so tief? Ja, ist sie.
Die ist so tief - daß Menschen glauben, ein Abschlachten von Unschuldigen im Rahmen der kollektiv-akzeptierten "Gesetze" - menschengemacht und von nur sehr wenigen, Privilegierten - sei legitim und gerechtfertigt. Müsse gar sein ....

Und was ist mit diesem Amokläufer - und den vielen anderen, die offenbar immer mehr werden? Woher kommt dieses Phänomen, daß diese Menschen derart ausrasten, also für wenige Momente völlig aus jeglichem "menschlichem Wertesystem" heraustreten und etwas tun - zu dem meines Erachtens zwar jeder von uns fähig ist - aber lange nicht jeder hat einen "Ruf" dazu. Was ist mit den unbekannten, meist unbenannten Amokläufern - die einfach "Soldaten" genannt werden und dazu noch den ehrenwerten Pathos einer "Vaterlandsverteidigung" oder des "Kampfes gegen einen Internationalen Terrorismus" angedichtet bekommen? Wieso drehen soviele von diesen vermeintlich Ehrenwerten ab, wenn sie erst mal wieder ins bürgerliche Leben zurück sollen und nicht wirklich können?

Übrigens: Gäbe es diesen so deklarierten "Internationalen Terrorismus", für den die muselmanische Welt herhalten soll und der uns immer dann präsentiert wird, wenn wieder eine neue Stufe der Kontrolle durchgedrückt werden soll, tatsächlich - wir hätten schon längst unser blaues Wunder erlebt!

Was ist mit uns los - die wir uns das alles tagtäglich im Fernseher anschauen - aber nur in Einzelfällen zu Empathie fähig sind? Ich habe da viele offene Fragen. Kann die auch nicht beantworten schon gar nicht pauschal. Weiß auch nicht, ob es wahr ist, daß derartige Amokläufer heutzutage mühelos via Mindcontrol steuerbar sind bzw. gesteuert wurden. In einigen Fällen scheint es dafür gute Indizien zu geben.
Was ist mit der Unkultur von brutalen Tötungsspielen in den Kinder- und Jugendzimmern? Wer hat ein Interesse daran, daß diese sich stunden- und tagelang auf solche Art "beschäftigen"?
Wer hat ein Interesse daran, daß Babies mit übelsten Giften "geimpft" werden - und an einem Impfzwang?
Wer läßt zu, daß Kinder mit Ritalin und Co. gedämpft werden und ihrer natürlich-ungezügelten und im Überfluß vorhandenen, wilden Energie keinen Raum mehr geben dürfen? Wer beugt sich einer "Schulpflicht" - obwohl jeder bei näherer Betrachtung für sich feststellen kann, wieviel unbrauchbaren Schwachsinn er/sie dort einst lernen sollte? Wer ruft mit nach "Kitas" - weil die Eltern inzwischen als zu blöde stigmatisiert sind, ihre eigenen Kinder zu betreuen und versorgen? Und wer stigmatisiert die Kinder und Jugendlichen mittel sinnfreier "Pisa-Tests" als blöde und dumm? Wer kauft ihnen den ganzen Scheiß, den sie nicht brauchen - nur weil die Anderen solchen auch besitzen? Wer läßt sie unbesorgt ihre Hirne mittels Handystrahlung verbrennen (ja - auch da werden die Stimmen inzwischen laut, was die Frequenzen betrifft, sie sind die gleichen, wie bei einer Mikrowelle ...)? Wer schleppt denn seine Kinder schon von klein an in Fast-Food-Ketten und bringt ihnen dort bei, wie man Dreck frißt - und "genießt". Wer läßt zu - daß zahlreiche Jugendliche nichts Wichtigeres zu tun haben, als vor einem I-Pod-Store zu übernachten, wenn das nächste Modell auf den Markt kommt? Wer läßt denn zu, daß schon kleine Kinder mit sinlosem Plastik-Spielschrott ihre Zimmer zumüllen - und ihnen dennoch langweilig ist? Wer wirft das ganze Zeug kurzerhand weg - und demonstriert den Kleinen derart die Wertlosigkeit - von Dingen? Wer interessiert sich denn außerhalb der eigenen Familie dafür, wie es dem Nachbarn gerade geht? Wer sammelt denn Freunde auf Fatzebuck - die keine mehr sind? Wer geht denn buckeln für ein Salär, von dem niemand wirklich mehr sein Leben bestreiten kann? Wer predigt denn, das Arbeit das Wichtigste sei - für SklavenhalterInnen, die mehr als genug haben und dennoch immer mehr (Macht und Energie den Anderen rauben) wollen? Wer will denn immer mehr, obwohl er schon ein Haus und zwei, drei Autos zu seiner Verfügung besitzt?
Höre mal auf hier - ich denke, die Antwort ist recht klar.
Nur eine Frage noch: Wer wundert sich denn darüber - daß manche Seelen das nicht mehr aushalten und komplett ausflippen, sich nicht an die gesetzten Grenzen (sofern überhaupt vermittelt) halten, alles über den Haufen werfen und den Lebenslügen der Anderen nichts entgegenzusetzen wissen, als pure, sinnlose Gewalt und Entsetzen?
Nein - ich begrüße sowas sicher nicht - aber ich wundere mich manchmal, daß es nicht noch viel öfter passiert.

Alle Jahre wieder ..... ein Weihnachtsbömbchen

Dieses Jahr in einem Koffer im Bonner Bahnhof. Ein wachsamer Passant sieht das verdächtige Gepäckstück, aus dem ein paar Kabel heraushängen. Ja - wir brauchen wahrlich mehr Bildung - wenn schon die vorgeblichen Teroristen zu blöd sein sollen, um ihre Arbeit ordentlich zu machen.  Sehr schnell ist allen Systemmedien klar - das war wieder diese Muselmanentruppe mit den Rauschebärten und dem exotischen Namen - und es braucht viel mehr Überwachung. Ich denke an den "Unterhosenbomber" einst - auch pünktlich zur Weihnachtszeit.
Wer möchte denn das alles noch ernstlich glauben?
Der Herr David Icke nennt dieses Spiel "Problem-Reaction-Solution". Schaffe ein angebliches Problem - eine Bombe, die nicht hochgeht - und erzeuge eine Reaktion - diffuse Angst vor "terroristischer Bedrohung" - damit Du dann die bereits vorgefertigte Lösung, also Dein erwünschtes Ergebnis dieser schlechten Komödie mühelos präsentieren kannst - von "terrorismusgläubiger" Bevölkerung höchstselbst erwünschter Ausbau der Totalüberwachung.  Dieses Spiel ist so offensichtlichj inszeniert, daß niemand glauben will, das es derart plumpe Inszenierungen gibt. Bis auf ein paar wenige. Und vielleicht immer ein paar mehr - die mal aus verschiedenen Perpektiven die Dnge betrachten. Hier hat schon jemand seinen ganz ähnlichen Eindruck dazu trefflich wiedergegeben.
Auch zur Symbolik von Bonn - als Bömbchen-Fundort. 
Sprengen wir doch mal eben - alle einstigen Ideen in die Luft.
Und tun wir´s auch - damit wirklich was Neues kommen kann.

Montag, 17. Dezember 2012

Der letzte Tag ....

... in der Kolonie heute. Hallelujah! Jetzt habe ich erst mal Ruhe. Rufe via Handy den zukünftigen Unternehmer an - habe nichts mehr gehört und habe ehrlich gesagt überhaupt keine Lust, während der kommenden Tage in Sachen Limousine angesprochen zu werden - also greife ich vor und frage nach, wie es denn überhaupt aussieht demnächst? Niemand von unserer "Besatzung" weiß was Genaues ... und alle gehen davon aus, daß es erst mal so weiterläuft. Ich auch. Aber ich will es kurz noch klären mit dem Mann - um nicht angerufen zu werden in kostbarsten Tagen.
Das Gespräch ist nach meinem Geschmack - dauert keine Minute. Ja - läuft alles erstmal so weiter, wie gehabt - mit unsereiner. Kein Grund zur "Panik". Übergabe der Limousinen irgendwann Anfang Januar. Fein. Jetzt weiß ich - daß da nicht etwa Anrufe oder gar ein "meeting" kommen wird in meiner gesegneten Zeit. Meine Kollegin weiß Bescheid - wenn ich mich nicht mehr bei ihr melde - geht´s erst mal so weiter wie gehabt. Später Abrechnung mit dem planetenbesten Noch-Unternehmer ... der Sohn kommt auch gerade vorbei. Gebe ihm schon mal die Info weiter - daß auch er seinen Job behält. Der Noch-Unternehmer berichtet uns nochmal über seinen Eindruck - daß die wohl sehr korrekt seien. Ja - wird schon - möchte aber gar nicht im Vorfeld spekulieren. Ob die Chemie letztlich auch stimmt - wird sich zu gegebener Zeit herausstellen. Der Sohn meint scherzhaft - was Schlimmeres als der Vater könne uns doch gar nicht passieren. Darauf der Vater: Etwas Besseres als ich - kann Euch doch gar nicht passieren. Ich kommentiere dies mit: "Ja! Das stimmt allerdings!"
Bei der Abrechnung heute erwähne ich nebenbei - daß ich neulich am Schnee-Sonntag krank gewesen sei. Punkt. Alles klar. Freue mich noch - daß heute nicht unser Abschiedstag ist - der ist dann im Januar.  Bin ein wenig wehmütig - ob dieser formidablen Zusammens-Arbeits-Atmosphäre der letzten Jahre. Aber der "Neue" - scheint auch in Ordnung zu sein. Für mich - wird es allerdings weniger "familiär" werden - kenne halt die Leute schon seit gut drei Jahrzehnten, mit denen ich da - unerwarteterweise - zusammengearbeitet habe - und habe schon viel mit denen erlebt einst.
Am Nachmittag darf ich wieder erstaunt feststellen - wie eng so eine Kolonie mit einer Million Menschen ist. Habe einen Auftrag für die Uni-Frauen-Klinik ... und sehe schon von weitem, daß ich die "kenne", die da auf mich zukommt. Hab´sie neulich im Weihnachtstrubel in der City eingeladen - sie ist schwanger und sie war kurz vorm Zusammenknicken an dem Tag. Das Kind kommt erst im April - aber jedes kommt wohl anders - und ihres kommt mit Kreislaufbeschwerden für sie. Wir erkennen uns sofort - erinnern uns an die kurze Fahrt neulich in der überfüllten Stadt - und diesmal fahre ich sie an den letzen Zipfel draußen, diametral entgegengesetzt zum Abholort. Gute Fahrt für mich - außer dem zusammenbrechenden Vorweihnachtsverkehr. Hörte den ganzen Tag über - schwachsinnige Spekulationen über den jungen Amokläufer, der die vielen Kinder abgeschlachtet hat vor wenigen Tagen. Sie sagt - sie ist Grundschullehrerin - und könne das gerade überhaupt nicht hören .... ja - meine ich nur - lassen Sie´s einfach sein. Ob der Attentäter überhaupt noch lebe? Ich antworte: Keine Ahnung ..... höre die ganze Zeit nur Geschwurbel dazu - und keiner weiß wirklich was.  Niemand weiß - was in einem solchen Menschen vorgeht und - gegangen ist. Ja.
Wir reden ein wenig - und schweigen dann wieder "zusammen". Ihr Sohn - die gucken ja heute schon vorher nach - wird eine Widder-Sonne. Sie ist eine Schützin und der Vater ein Krebs. Ich fahre sie zu ihren Großeltern - "damit ich nicht alleine bin". Der Krebs - wird sie am Abend abholen. Klingt "geborgen" - so soll es für sie sein. Es gibt ein fürstliches "Urlaubstrinkgeld" und sie meint - vielleicht bis zum nächsten Mal.
Ich - ziehe meine Zwillingssonnen-Luftbahn weiter ... und staune wieder über Menschen, die nicht alleine sein wollen. Nicht mal - für wenige Stunden. Freue mich auf viele solcher Tage ..... jenseits und fern der Kolonie.
Wirklich - sie waren alle ganz bezaubernd auf ihre Weise - sogar der völlig volltrunkene Typ neulich am Abend - bei dem mir zunächst einige Alarmlampen angingen - aber .... ich freue mich sehr darauf - die Flügel zu schließen und nicht mehr hin- und herflattern zu müssen. Motte eben - statt Schmetterling.
Hier nochwas aus der Mottenkiste ....
Ex memoriam - heute in einem Kalender gesichtet:

Um Geduld zu lernen, braucht man viel Geduld.

Vom Herrn Tucholsky.
Habe nie was von dem gelesen - außer kurze, treffliche Sprüche und vielleicht mal ein ebenso treffliches Gedicht. Werde das noch ändern - einen derart Trefflichen möchte ich doch noch treffen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Typisches Männermuster

Ein "Kollege" verbläst mich auf der Zufahrt zu einem Halteplatz heute - auf unverschämte Weise. Schneidet mich quasi beim Rechtsabbiegen - ich bin auf der rechten Spur, aber er drängt sich noch via Gasgeben vor. Sowas ist schlicht asozial. Ich hupe den -zigfach mit der Lichthupe an ... und überlege, wie ich doch noch vor ihn komme. Fahrtechnisch ist das unmöglich - aber eine Lösung fällt mir ein: Ich logge mich kurzerhand schon mal auf dem Display ein, bin also technisch gesehen nun vor ihm da - und werde auch vor ihm den nächsten Auftrag bekommen. Gut! So wird´s auch bleiben - egal, was für ein Zwergenaufstand kommen wird.  Dann fällt mir nochwas ein - doch noch fahrtechnisch - ich werde gleich den Halteplatz meinerseits asozial anfahren. Korrekterweise muß man noch eine Runde um einen Platz drehen - die schenke ich mir und drehe vorher ein. Habe noch geprüft, ob der sich im Display als "zufahrend auf den Halteplatz" gemeldet hatte - ja, da steht seine Nummer. Als er registriert, daß er auf diese schäbige Weise nicht an vor mir vorbeikommen wird - bremst er noch kurz auf dem Platz woanders ein - und kommt erst nach zwei Minuten. Ich stehe draußen an der Limousine - da läßt der - ich hab´s gewußt! - sein Fenster runter und läßt seinen Spruch ab: "Sie haben et aber eilisch ...." und noch sowas wie "mit mir wolle er aber nicht ......" keine Ahnung, was - höre schon nichts mehr.
Ein alter Hase - schon seit Jahrzehnten draußen. Ich lasse meinen Spruch ab - so läuft der Hase nicht. Und er soll jetzt bloß nicht auch noch frech werden! Schon gar nicht als "alter Hase". Ich fluche noch ein wenig vor mich hin .... muß sein! - und verbuche das dann unter "Arschloch" und "Vorweihnachtsanspannung". Besonders aber - verbuche ich den zusammen mit sehr vielen anderen Männern auf den Straßen - die immer wieder die gleiche, idiotische Masche abspulen: Sie schneiden Andere oder fahren einfach nur von Haus aus Scheiße - und wenn sie damit nicht durchkommen - werden sie frech und versuchen ganz schnell - ihren eigenen Scheiß dem "Geschädigten" auch noch zuzuwerfen. Wie im richtigen Leben.
Die beiden nächsten Fahrgäste begrüßen mich mit einem "Das ist aber nett - so eine freundliche Stimme am Telefon zu haben" - sie hatten an der Rufsäule angerufen. Ich erzähle kurz die kleine Begebenheit von vorher - und das der "Kollege" das wohl anders gesehen hat - von wegen "nett".
Eigentlich - fand ich die Sittuation sehr erhellend, quasi "final erhellend" ... der hat mir nur nochmal kurz eine Art "Wiederholungslektion" gegeben heute - war ja nicht der erste, der so dreist, frech und blöde daherkommen will. Allerdings das erste Mal - daß ich taktisch glasklar nicht zu schlagen war. Fein.

Der Aufstieg ist schon passiert ....

.... betrifft aber nicht unbedingt den Menschen in seinen Bewußtseinsqualitäten oder -absonderlichkeiten - was ich aber aufmerksam und erstaunt beobachte seit einigen Tagen, seit ich es erstmals in einer der vielen Sendungen neulich vernahm: Die Sonne geht später unter als sonst zu dieser Jahreszeit. Heute war´s kurz nach 17 Uhr abends, als es endlich wirklich dunkel wurde. Ich erinnere mich an manche Winter, in denen es kurz vor der Wintersonnenwende bereits um 16 Uhr 20 schon dunkelte. Nicht etwa dämmerte - sondern bereits dunkel wurde. Was den Sonnenaufgang betrifft - das habe ich nicht wirklich "geprüft" - könnte es nur "gefühlt" sagen, daß es auch früher hell wird, als früher mal. Und was bedeuteut das nun?
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Die erste wäre - ich habe Halluzinationen. Glaube ich zwar nicht - wäre aber bereit, mir das Gegenteil aufzeigen zu lassen. Eine andere ist: Der "Aufstieg" betrifft die Sonne, die ihre Bahn anders zieht. Das ist mein Favorit - der Sonne traue ich einen Aufstieg ohne Weiteres zu. Kann natürlich auch sein, daß die Planeten ihre Bahn um diese ändern, geändert haben. Ich - weiß das nicht wirklich. Kann nur mittels meiner Sinne und dem Helferlein Verstand wahrnehmen, was sich hier unten auf dem Boden verändert. Und ich nehme schlicht wahr - daß es zur Wintersonnenwende hin recht spät dunkel wird.
Was das aber wieder für´s vielbeschriene "Klima" (ganz anders, als der alberne Zirkus von wegen Co2 ...) bedeuten könnte - kann ich mir sogar als Simpel vorstellen. Also nicht etwa in den Einzelheiten - aber immerhin soviel, daß das einen Einfluß auf unsere Basisstation hier haben muß. Zum Recherchieren bin ich heute abend viel zu faul und müde - und ehrlich gesagt, beobachte ich das auch lieber noch eine Weile. Passend dazu - neulich die Aussage von einem Bauern im Radio, der dahingehend zitiert wurde, daß die einstigen Regeln nicht mehr so gelten seit Jahren.
Was die "Wettermacher" und "Geo-Engineerer" betrifft - Sonnenlicht können sie wohl noch nicht beherrschen.
Und was bedeutet das ggf. für die Astrologie?
Menschenskatze .... das ist ein Ding.
Glaubt mir vermutlich wieder keiner ..... aber das macht nichts.
Reicht ja auch - wenn ich baff erstaunt bin.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

schön schön


Ich hab´ mal - den Rahmen mit Farbe versehen ...
um über den Rahmen hinauszuugehen.
Ein schlechtes Gedicht -
schadet hier nicht.
Gestern morgen noch dacht´ ich -
als ich im Spiegel mich sah:
Mein Gott - bin ich schön!
Wie kann das vergehn?
Jeden Tag wieder -
noch nie so gesehn.
Darf mensch das sagen - von sich aus - und laut?
Hat sich das sonst schon jemand getraut?
Es laut zu sagen -
niemand anders zu fragen`?
Schön bin ich - wunderbar - einzig allein -
darf es auch - einfach genauso so sein.
War ich mit 20 und bin es auch jetzt -
werd´ es auch bleiben - bis der Atem aussetzt.

(und hier folgt das breite Grinsen ....)

Feines Projekt .... trotz Bedenken ... und immer wieder Atem

... eben bei der Frau Braun auf ihrer Heimseite erfreut gefunden -

Ein Internet-Medien-Projekt namens "Störsender". Hier kann mensch hören, worum es geht. 
Im Moment läift ein sogenanntes "Crowd-Funding" - das heißt, die sammeln erst mal das erforderliche Geld für den Start zusammen - also die materielle (und technische) Energie, die benötigt wird, um loszulegen. Jede noch so kleine Spende ist willkommen. Und ich denke, wer eh mal wieder in vorweihnachtlicher Sentimentalitäts-Anwandlung - die auch über´s Jahr erlaubt ist - etwas geben möchte, der findet hier ein gutes Projekt, welches sicher viel nach sich ziehen kann.

Spontan - spricht mich diese Idee sehr an.
Aus verschiedenen Gründen. Besonders wichtig finde ich auch einen Geburtsnamen vorab. Es geht in diesem Namen nicht um ein "Gegen" oder "Anti" ....  allzu viele Bewegungen sorgen selbst mit solchen Namenszusätzen wie "Anti-Gegen-irgendwas-Bewegung" dafür, daß sie nie aus dem Quark kommen werden - weil sie nur das entsprechende, quasi ergänzende Gegenstück zu etwas sind, was sie nicht wollen.
Hier aber ist im Namen mitgegeben, was gewollt ist: Stören.
Die "starre Ordnung" stören. Die starre "von Oben (???) verordnete Ordnung". Aufwirbeln, Strukturen brechen und durcheinanderbringen. Bislang von vielen Unerhörtes endlich aussprechen. Der Möglichkeiten gibt es viele.
Die Prominenz schadet in diesem Falle nicht - sondern ist hilfreich, weil sie ihrerseits schon sozusagen von Haus aus viele Begeisterte mit sich bringt aufgrund jahrelangen Wirkens - auch schon innerhalb starrer Grenzen, so gut es eben ging. Kann mir kaum vorstellen, daß sich dieses Projekt nicht in Windeseile verbreiten wird und gerne angenommen wird..

Denke aber auch gerade und immer wieder an ungezählte "nicht-prominente" Menschen, die sich schon seit Jahren engagieren mit viel Arbeit, Schweiß und Geduld. Unermüdlich. Und von denen viele nicht im Entferntesten mit Lorbeeren und/oder Spenden überhäuft werden. Deshalb seien diese hier ebenfalls und ausdrücklich erwähnt. Und auch solche - freuen sich sicher über jede Spende bzw. Unterstützung, die ihnen das Weiterarbeiten ermöglicht.

Über Dieter Hildebrandt darf ich mich wieder mal sehr freuen. Ungebrochen und unermüdlich, mit weit über 80 Jahren - davon braucht es viel viel mehr Menschen. Die nicht aufgeben. Immer wieder neu anfangen. Dieses Projekt bzw. sein Mitwirken - gönne ich ihm von Herzen. Vielleicht wird es ja das Beste seiner Zeiten - unabhängig von übergeordneten Zensoren und frei gestaltbar.
Freue mich drauf. Denke, daß es sehr viele Menschen erreichen kann - und daß viele mitmachen werden. Paßt zum Zeitgeist - und zum Mediensterben der "überholten-öffentlich-genehmigten Art".
Das sind zwar "Vorschuß-Lorbeeren" - aus reiner Vorfreude - aber nicht  nur - immerhin gehört ein Dieter Hildebrandt zu den unermüdlichen Ketzern in der Vergangenheit. Habe gerade auch nicht viel in Form von Geld beizusteuern - aber für 5 Euro wird´s wohl noch reichen - symbolisch. Bin da sehr zuversichtlich, daß die benötigten Gelder mehr als reichlich fließen werden - von solchen, die mehr geben können und wollen.
Ja - sicher - hätten die es auch erst mal aus ihren eigenen Taschen finanzieren können - ist auch so ein Gedanke, der mir kam, trifft ja nicht unbedingt Mittellose - aber vielleicht ist es ganz gut, wenn es von Interessierten auch materiell mitgetragen wird von Anfang an. Schaumermal ....

Noch ein sehr bitterer Beigeschmack im Vorfeld - der meinen Enthusiasmus widerum erheblich dämpft: Mojib Latif und "Erwin Pelzig" alias Frank Markus Barwasser (was für ein Name!)  - im "ernstlichen Gespräch" um die Co2-Lüge - keiner von beiden - bezieht sich auch nur ein einziges Mal auf den tatsächlichen Anteil von Co2 in unserer "Atmosphäre", ergo auf simpelste Daten und damit vermeintliche "Fakten".  Beide huldigen - der ausgegebenen Religion der "Öko-Hohepriester". Bei Latif - habe ich nichts Anderes erwartet - sogar noch viel Schlimmeres im Sinne des Mainstream. Der Herr Barwasser - enttäuscht mich hier zutiefst.
Schade .... ein so kluger Mensch - und nicht einmal wird der relevante Co2-Gehalt in der Atmosphäre erwähnt - und das, obwohl der Herr Barwasser neulich noch trefflichst und deutlich über ganz andere Zusammenschlüsse  referiert hatte. Wie kann das wohl sein - das ein Mensch einerseits gut sieht - und dennoch blind ist?

Übrigens - träumte ich bereits mehrfach über diese "Co2 - Hexerei ... Was braucht ein Lebewesen zur Existenz: Sauerstoff und/oder Kohlendioxyd - im gegenseitigen Austausch. Früher mal hieß das schlicht "Kreislauf der Natur".
Was die Pflanzen dem Menschen schenken - verwandeln diese wieder - und geben es an die Pflanzen zurück.
Diese unersättlich-gierige geld- und schwarzmagische "Co2-Hohepriester-Unkultur" - greift  also - via Glaubensstruktur - zutiefst in uralte Kreisläufe ein, leichterhand - weil der Mensch an sich - lieber Anderen glaubt, als sich selbst zu prüfen. Kreisläufe - die ungebrochen sind.  Und es auch bleiben werden. Allein - gierige Geister vermögen hier - über den "ungeprüften Glauben" und die unkritische Masse - sehr viel Geld und damit Energie abzuziehen - aus dem immer noch natürlichem Kreislauf.

H2O und Co2 - ist simples Ein - und Ausatmen. Austausch - von Odem zu Odem. Hier gilt - Du kannst etwa doppelt solange ausatmen - als Du eingeatmet hast. Ein natürlicher Rhythmus. 1 zu 2. 2 zu 4. 3 zu 6. Und so weiter ... Die meisten Menschen - versäumen übrigens das Ausatmen und holen allzu schnell wieder neue Luft ein - was widerum den "Co2-Anteil" in der Luft reduzieren dürfte.

Zurück zum Projekt - trotz für mich sehr verwirrender Blind-Gläubigkeit (???) von Barwasser gegenüber einem Klimawandel-Lügenpropheten Latib  - es kann ja durchaus ein fruchtbares werden. I hope so ....  

Gesegneter Simpel ...

... lausche weiterhin dieser "TV-Übertragung" der selbsternannten großen Meisterin - seit zwei Tagen bringt sie jeweils vier Schülerinnen von sich mit, als Rückendeckung. Die erzählen nun, wie gut es tut, bei der Meisterin zu lernen. Ein Sendungstitel trug das Wörtchen "Masterclass" im Titel, aber ich konnte nichts davon hören. Dafür aber sah ich dieses bekannte "Bild" eines großen Teiles des "Esoterik-Szene": Alle Damen haben Order, in weißer Kleidung zu erscheinen. Eine Art "Erleuchtungs-Uniform" in manchen Kreisen. In anderen Kulturen - ist weiss die Farbe des Todes. Für mich ist weiss - einfach weiß. Und recht farblos. Die Wände in meinen Wohnungen lasse ich gerne weiss - und der Schnee draußen sieht hübsch aus in weiss - ansonsten weiß ich mit weiss nicht viel anzufangen. Weisse Kleidung kommt mir nicht auf Leib - außer vielleicht mal später als Leichentuch.
Ich höre also weiter zu. Und lausche auch noch anderen Beiträgen. Höre von Aufstieg, höheren Selbsten, Licht und Liebe, Elfen, Hütern, Weisen, von alten Bibliotheken, von Atlantis, von Sirianern oder sowas, von Ufos, von Außerirdischen, von einer Zeitenwende, von Bewußtseinssprüngen, von altem Wissen, von neuen Kindern, von der Neusortierung der Gestirne im Kosmos, von hell und dunkel, von Meistern und Meisterinnen, von unterdrücktem Wissen, von Geheimwissen, von Illuminaten, von Geheimbünden, von Manipulation, von Engeln und Dämonen, von Ernährung und Lichtnahrung, von Drogen, Pflanzen und Kräutern, von Zauberern, Druiden, weisen Frauen und Geistwesen, von Erscheinungen, von der Kirche und dem Vatikan, von Göttern und Titanen, von untergeganenen Hochkulturen, vom Dritten Reich, von Dunkelmächten, von Lichtgestalten, von Technik, von Schwingungen, Chakren und Leylinien, von Kristallen, von wiederkehrenden Zyklen, ..........., von Entwicklung und Weiterkommen.
Höre mir das an - und sortiere aus. Sortiere aus - was sich mir als Mensch - persönlich - nicht erschließt aus eigener Erfahrung - und/oder, was doch nicht zu etwas führt (wohin denn auch?). Das ist eine Menge. Und doch - ist mir all das Zeugs auch "bekannt". Auch temporäre Erscheinungen, energetische- und "Lichterfahrungen". Aber was soll´s? Wo wollen die eigentlich alle hin? Das - erschließt sich mir nicht wirklich. Oder anders: Ich bin gerade als Mensch auf dieser Erde, mit meinen Sinnen und einem Körper. Das wird wohl gut so sein, sonst wäre ich ja nicht hier. Es gibt wohl etwas zu erleben und zu erfahren in dieser Existenzform. Und vielleicht wechselt ja die Energie, die mich hier als Mensch trägt, in eine körperlose .... äh, wann auch immer (... und dann will ich womöglich wieder einen Körper haben). Oder auch jede Nacht im Schlaf. Und in Träumen. Manchmal sogar bei Tagesbewußtsein. Aber - was soll´s?!
Es geht einfach - weiter. Ich kann gerade keinen tieferen Sinn ausmachen - als irgendwie zu leben. Und wohin wollen die sich alle weiterentwickeln? Manches Mal denke ich - och ne, danke - das ist ja ein noch viel größeres Chaos als auf diesem Planeten bzw. in dieser Dimension. Und vor allem mag ich weder hier noch anderswo Menschen-  oder Geistleute, die für mich entscheiden wollen, was gut oder schlecht sei.  
Ich werde also nicht mit aufsteigen .... und ein Simpel bleiben.  Wenn ich mir so anhöre - was es da noch alles geben soll an Dimensionen - wird mir höchstens schwindelig. Dabei bekommen wir ja nicht mal diese Dimension gemeistert. Oder doch?
Einer nennt den Körper "Freß-Scheiß-Maschine".  Kann man so sehen - aber gesund finde ich das nicht. Mein Körper wäre beleidigt, wenn ich ihn so nennen würde. Ich nenne ihn lieber "Wunder" und/oder "Konglomerat aus Kleinstlebewesen". Und genieße gerne die Sinnlichkeit dieses Biotops. Aber das muß ja jeder selbst für sich entscheiden. Erst das Hinzukommen des Geistes wäre von Bedeutung. Aha. Wer beurteilt denn das genau? Und wenn ich mir so alle diese Geister anhöre - dann bin ich nicht sicher, ob der Geist immer ein Segen sein muß. Geistloses Schneeschieben kann auch sehr schön sein.
Und nehmen wir mal an -  es käme zu einer "Weiterentwicklung" - was wäre denn dann? Dann - wäre vermutlich so eine Idee da, daß es um "weitere Weiterentwicklung" geht? Wohin soll die denn führen? Es geht halt - immer weiter. Erinnert mich an "Schneller, Höher, Weiter" - ganz ohne Sinn.
Ich bin viel zu müde und faul für eine schnelle Weiterentwicklung. Fröne aktuell lieber einer Langsamkeit. Weiß auch nicht mehr - wohin ich noch fliehen sollte, in was ich mich noch flüchten sollte. Es katapultiert eine(n) eh immer wieder zurück - ins Hiersein. 
Nach all dem Geschwurbel - wache ich heute morgen sehr fröhlich und früh auf - und denke: Das Beste, was Du heute tun kannst - ist, den Tag als Mensch genießen, den Boden zu wischen und dem lebendigen Körperkonglomerat ein warmes Bad und ein gutes Essen zuzuführen. Als dankbarer Simpel. Ohne Begehr nach "Aufstieg und Erleuchtung". Ohne Reisewunsch in andere Dimensionen. Ohne die multidimensionalen Ideen von Anderen. Und auch - ohne große Gier nach weltlichen Genüssen und Dramen. Mit Freude an möglichen Begegnungen. Mit mir selbst und/oder Anderen. Mit Freude über sinnliches Empfinden. Mit Freude - in diesem Moment gut getragen zu sein. Muß mich weder hier noch dort verweben. Ein Segen ...

Ein paar Worte und ein Lächeln auf der Erde ....

.... finde mich gestern draußen den Schnee wegschieben ums Haus und auf der Zufahrt. Er ist noch sehr leicht, frisch gefallen und pulvrig, kann mit einer Hand den Schneeschieber über lange Bahnen vor mir herschieben. Finde mich überraschend zufrieden dabei wieder, es gibt gerade nichts Besseres zu tun. Die Sonne scheint, es ist mehr als angenehm draußen, frischeste Luft und strahlend blauer, klarer Himmel. Widerstandsloses Tun sozusagen - mit ohne Denken. Oft habe ich gedacht - ich hätte gar keine Lust auf solche Tätigkeiten - weil´s ja nachher wieder alles zugeschneit ist. Gewissermaßen sinnlos also. Gestern bereitet es mir - einfach Freude. Eine Art Schneeschiebe-Meditation. Füge dem später noch eine Treppenwisch-Meditation hinterher. Heute morgen dann eine "Freiwllig-Frühaufsteh-Meditation". Simpel geht´s voran. Und immer wieder - von vorne. Dreck beseitigen, bis er wiederkommt, dann wieder beseitigen .... bis er wiederkommt. Usw. Ein Leben lang. Sinnlos. Ein Segen die Momente - in denen die Sinnlosigkeit sich einfach in simple Freude wandelt.
Ein Nachbar von nebenan erscheint mit seinem Hund und ruft mir zu "Lassen Sie´s sein - das wird nachher alles  Wasser." Wechsel ein paar Worte mit ihm. Schaue auf den Hund, der sich freudig im Schnee wälzt und meine "Hunde sind immer gut gelaunt, bei jedem Wetter." Der liebe den Schnee, sagt der Mann, der so um die Anfang bis Mitte 70 sein wird. Und "Meine Frau ist Anfang des Jahres gestorben." Er sei sehr froh, daß der Hund noch bei ihm sei. Ja - das glaube ich gerne. Noch ein paar Worte und ein Lächeln zum Abschied  ... und ich denke: Jetzt hat dieser Mensch viel von sich erzählt. Erstaunlich manchmal - solche Augenblicke. Ich schiebe noch ein wenig weiter den Schnee an die Ränder .... und freue mich auch schon auf´s Frühjahr ums Haus herum. Aber jetzt - geniesse ich erst mal den Winter. Ohne "Vorwegnahmen".

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Alles eine Frage der Perspektive ....

... wie schön doch Schnee sein kann, wenn mensch nicht den Tag auf der Straße bzw. mit dem Lenken einer schweren Rutschmaschine aus Blech verbringt - sondern im warmen Wolkenkuckucksheim sitzt und den Flocken beim Schweben durch die Lüfte zusieht. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive. Und es gibt immer eine. Also eine Perspektive. Eigentlich sogar ungezählte in diesem einen Moment. Das - sollten wir vielleicht mal wieder erinnern - wenn uns die medialen HohepriesterInnen erzählen wollen, daß es "keine  Perspektive" gäbe und daß etwas "alternativlos" sei. Was für unsinnige Bilder ....   

Dienstag, 11. Dezember 2012

Das letzte Dogma ....

.... bislang noch unerschüttert. 
Und immer wieder schön - und quasi wie neu.
Wie kann sowas nur sein?
Naja - immerhin - ist das der Kirche und anderer Vereine noch viel abgeschmackter .... und viel weniger tanzbar.

Ich hoffe, Sie gehen nicht mehr wählen !?!

... schon lustig, wie der Tenor sich dreht in den vergangenen Jahren. Habe ich früher mal noch - so ich den Eindruck hatte, es mit einem begreifenden Wesen zu tun zu haben - versucht, den Menschen rational zu erläutern, warum ich schon lange nicht mehr meine Wählerinnenstimme einem "(kleineren) ÜBEL" gebe - sage ich heute: Ich hoffe - sie gehen nicht mehr jemanden von dem Einheitsverein wählen!" - und es kommt keinerlei ernstlicher Einwand mehr.  
Neulich fuhr ich jemanden - der die Lügenmärchen im Radio kommentierte - ja, das sei in der Tat unsozial, daß es keinen Mindestlohn gebe. Ich schweige. Er auch. Es arbeitet in mir ... nach etwa drei oder vier Minuten sage ich: "Und selbst, wenn es endlich sowas wie einen "Mindestlohn" gäbe - was wäre damit gewonnen?" Und: "Es gilt - grundsätzlich neu zu denken und völlig neu zu verteilen."
Dann höre ich mir selbst zu - wie ich quasi "referiere" - darüber, daß die sogenannte "Politik" lediglich aus gekauften Statisten besteht, die alle aus gleicher Tasche finanziert werden. Egal, wie eine Partei sich nennt - es regiert immer die Hochfinanz im Hintergrund und diese kauft sich die Leute, die sie braucht, um das durchzuziehen, was sie wünscht.  Etc. pp. ..... Erwähne u.a. noch die letzte "Bilderberger-Versammlung" - und das seither der vermeintlich "grüne Trittin" systematisch medial aufgebaut wird - er war ja eingeladen neulich bei dieser "Schattenkonferenz" - von der zwar inzwischen durchaus etwas mehr durchsickert - aber die eigentlichen "Einladenden" immer noch nicht - die werden auch den Teufel tun. sich in irgendeine Öffentlichkeit zu begeben. Sie sind nämlich - sehr klug, was das betrifft. Jemand - der aus dem unsichtbaren Hintergrund die Fäden zieht - wird auch nicht erkannt werden - solange sein Spiel derart funktioniert. Dieses Spiel - funktioniert schon seit Äonen. Und jeder - der sich bemüht, es in irgendeiner Form öffentlich zu machen - wird - im besten Fall - als "Verschwörungstheoretiker" an den Pranger gestellt. Die harmlose Variante -  mit Überlebenschance. Wer sich gar an derart eingesetzter Stelle tatsächlich für Menschen engagiert hat -  wurde kurzerhand entfernt aus dem weltlichen Dasein. Auch das alles - schon lange kein echtes Geheimnis mehr ..... Aber zurück:
Das jeweils nächste Wahlergebnis - kann also bereits im Vorfeld mühelos erschlossen werden anhand der Liste der jeweils geladenen Polit-Darsteller - und leider sind immer noch die meisten Leute zu blöde und "uninformiert", um derat Simples zu begreifen - nämlich, daß ihre so "rechtschaffene Wahl als demokratische Bürger" - im großen Spiel niemanden interessiert - und das die Wahlen keine sind - sondern die Akteure/Statisten aus dem Unsichtbaren eingesetzt werden.
Der Mann - erfreut mich sehr - mit seiner Antwort. Ja - er beschäftige sich schon seit einigen Jahren mit dieser "Bilderberger-Geschichte" .... er ist gut informiert. Allerdings - hat er bisher dennoch immer "gewählt" - bzw. glaubte wohl, eine Wahl zu haben. Nächstes Mal - wird es er es wohl lassen. Ja - es sei wohl an der Zeit, niemandem mehr seine Stimme zu geben.
Ja - so ist es. Jedes von uns - sollte seine eigene Stimme - behalten - und ggf. benutzen - um mit den anderen Menschen zu sprechen - über die eigentlichen Modalitäten von sogenannter "Politik".
Bin während der Fahrt ziemlich in Fahrt gekommen - und meine beim Ankommen sowas wie  - "Nichts für ungut, aber es ist gerade mal wieder mit mir durchgegangen. Es macht mich eben immer noch zornig - wie blöde und unreflektiert soviele Menschen Dinge fressen - die absurd und völlig unbekömmlich sind." Auch und vor allem - diese völlig absurde und abstruse "Co2-Religion" - alles - völlig ungeprüft übernommen von den vorgeblichen Hohepriestern.  Nichts - wird selbst recherchiert und/oder das eigene, gottgegebene Hirn eingeschaltet und benutzt - um eine der größten Absurditäten unserer Zeitgeschichte zu hinterfragen. Trotz Bekanntwerden der fetten Klimawandel-Lügen in den vergangenen Jahren (Climategate .... schon vergessen?!). Trotz immer kälteren Wintern. Usw. etc. pp. ....
Dennoch - vermutlich der Segen inmitten des Wahnsinns - kommt soviel ans Licht - wie selten zuvor. Auch und endlich und aktuell - was die allseits gefressene "Schulmedizin" betrifft.
Ich bitte also diesen mit meinem - nach Minuten des Schweigens - Temperamentsausbruch überschütteten Fahrgast um Nachsicht - daß es gerade mit mir durchgegangen ist - und der erwidert nur "Nein nein - Sie waren wirklich super!" Das - finde ich wieder ganz amüsant. 
Passiert mir übrigens öfter in letzter Zeit - daß ich für viele Minuten nicht reagiere - und dann auf Gesagtes zurückkomme. Kann sich ganz Interessantes ergeben auf diese Weise.

Unterhaltungswert und "finale Entmüllung" ....

.... schaue mit derzeit eine sogenannte "spirituelle Sendung" in Folgen an - die zur "finalen Entmüllung" von allem einst Gehörtem führt.  Allabendlich sitzen da nun bis zum bereits jetzt legendären 21.12.2012 ein Mann und ein Frau vor einer Kamera und reden über "den Aufstieg" und über sowas wie "Weiter- und Höherentwicklung". Werde das hier nicht verlinken, weil ich nicht "persönlich" werden möchte - außer, was mich selbst und ehemalige Karotten betrifft, nach denen ich einige Jahre geschielt habe.
Die Frau behauptet von sich selbst, eine "Lehrerin" zu sein. Und spricht über ihre Klientel als "Schülerinnen". Schon der erste Faux-Pas: Manische Selbsterhöhung. Die Menschen, denen ich begegnet bin und von denen ich einst annahm, ich könnte etwas von ihnen lernen - haben sich nie als "Lehrer" oder "Meister" oder gar als "höher entwickelt" bezeichnet. Das wäre für mich das sichere Zeichen gewesen - zu gehen. Manchmal ging ich auch zügig wieder aus der Tür - wenn jemand, dem ich aus Neugier mal zuhören wollte, so etwas von sich gab. Wie immer ein Mensch dieses dickumwaberte Wort "Spiritualität" auch für sich definieren oder empfinden mag - mit Anmaßung und Überheblichkeit sollte es m.E. nichts zu tun haben. Und auch nicht mir "Hierarchien".
Die Dame, die da nun allabendlich in die Kamera spricht, schafft es - alle möglichen "spirituellen Ideen", die so in den letzten Jahrzehnten den Markt überflutet haben, in völligem Chaos anzubringen. Da ist vom "Erzengel Michael" die Rede und von biblischen Stellen, von der Großen Göttin und Mutter Erde, von negativen Energien, von der richtigen Ernährung u.v.m. Chaos pur. Wer bisher noch nicht verwirrt war - der ist es sicher jetzt.
Sie betreibt auch ein Geschäft mit "wertvollen Substanzen", erlesenen Nahrungsmitteln und solchem Zeug. Empfiehlt den Zuhörenden beispielweise den Verzehr von schwarzen Granatäpfeln aus fernen Ländern - um mittels deren Verzehr in "höhere Schwingungen" zu kommen. Ich bin baff - über soviel Exotik, wo wir doch das Beste direkt und umsonst vor unseren Türen finden, z.B. Brennesseln oder Löwenzahn, Schafgarbe, Wegerich u.v.m. Und Äpfel natürlich - ganz ohne Granat davor.
Wenn mir einer mit der Engel-Hierarchie - oder auch nur mit den Engeln kommt - ist bei mir schon der Ofen aus. Nichts gegen Engel - im Gegenteil - aber wer an Engel glaubt, der sollte auch damit rechnen, auf Dämonen und vieles mehr zu treffen.
Gestern schoß sie den Vogel ab - und ich fand mich zwischen Lachen und Kopfschütteln wieder: Sie beschimpfte aufs Ärgste ihr via TV-Sendung aquiriertes Seminar-Publikum vom Wochenende. Ungewaschen und schlampig seien die dahergekommen. Das wäre doch das Mindeste, sich für ein Erleuchtungs-Seminar mal hübsch anzuziehen. Das finde ich schon wieder fast faszinierend - wenn jemand die Chuzpe hat, seine spirituellen Wirrungen für teures Geld zu verkaufen - und dann noch die Zahlenden beschimpft.
Es geht sehr viel um das Thema Geld bei dieser Dame. Nicht etwa, daß es grundlegend falsch wäre, sich möglichst teuer zu verkaufen, da kann ich nochwas lernen für mich - und viele "Spirituelle" für sich - aber wenn das Thema Geld immer wieder derart in den Vordergrund gerät, dann kann wohl kaum ein echter geistiger Gehalt dahinter stehen.
Der noch größere Vogel, den sie abschoß war dieser: Sie gehöre zu nur vier lebenden Meistern auf dem Planeten überhaupt, die über das Wissen verfügen, über welches sie zu verfügen behauptet. Hui! Ich staune. Jedesmal wieder - über spirituellen Größenwahn der unerhörten Art. Besonders auch, weil sie für mich so farblos und zutiefst kleingeistig daherkommt, indem sie sich über jegliche Kritik an ihren kostbaren "Lehren" echauffiert.
Was mich diese unterhaltsame und erstaunliche Sendung nochmals lehrt: Die spinnen, die Spiritiuellen.
Und meine einstige Suche in solchen Zirkeln - war erfolglos.
Ich finde noch viel aufgeblasenere Egos als bei den "Normalen".
Immer wieder lustig - die Reingungsrituale. Krankhafter Reinigungswahn - von "negativen Energien". Fängt beim Straßendreck an, der mit den Schuhen in einen Raum getragen wird. Ganz gefährlich. Erinnert mich an eine Ausbildung, die ich mal in Sachen Massage machte in einem "spirituellen Verein" - auch dort wurde täglich die Raumatmosphäre von den niederen Straßenenergien gereinigt. Mitten in der großen Stadt. Für mich - eine Qual allmorgendlich - das "spirituelle Rezitieren" von fremdländischen Wörtern, die eh kaum einer in ihrer "Schwingung" versteht - und besonders das Mantrensingen und Musizieren von schlechten MuskerInnen ....
Erinnere mich mittels dieser Dame - an all meine eigenen kruden Ideen einst. An diese Arroganz, etwas Besseres sein zu wollen als der Rest der Menschheit. Mich reinigen und schützen zu wollen vor "negativer Energie". Der Witz dabei ist - meine Erfahrung - umso mehr ich mich gegen das vermeintlich Niedere schützen will, desto mehr Dämonen lade ich ein. Ich ließ also den Schutz-Hokus-Pokus wieder sein in der Erkenntnis - daß ich früher mal besser geschützt war - in ungeschützter Offenheit für alles, was das Leben mir so präsentiert.
Heute - braucht sich auch niemand mehr die Schuhe ausziehen, wenn er meine Gemächer betritt - es sei denn, es ist gewünscht. Das Zauberwort heißt "Putzen".
Eine gute Sendung - die mir den eigenen, einstigen "spirituellen Irrsinn" widerspiegelt. In vielen Facetten.
Abgrenzung - ist gut und wichtig in bestimmten Situationen, keine Frage.
Aber die eigenen "niederen Energien" auf Andere zu projizieren - ist sicher eine Form von Geisteskrankheit. Mal mehr, mal weniger fortgeschritten.
Alles in Allem - habe ich eine Menge über uns Menschen gelernt in abgeschotteten, vermeintlichen "Exklusivzirkeln" - wo "die Anderen da draußen" immer für die "Niederen und Unwissenden"  herhalten müssen. Es war also eine intensive Erfahrung wert. Möchte es auch nicht missen. Aber jetzt ist es Zeit, mit allem Schrott "final" aufzuräumen. Der selbsterklärten großen TV-Meisterin zu lauschen - ist hier eine sehr effiziente Müllverbrennungsanlage.
Interessant auch der Hinweis neulich - daß sie sich in die Sendung eingekauft hat mit vielen Tausend Euronen. Der Moderator hatte vor einiger Zeit angekündigt, daß er nun dringend eine große Summe bräuchte, um fortzufahren.  Entsprechend unkritisch verhält er sich nun. Und weist die Vermutung seiner bisherigen Zuhörerschaft vehement zurück, er habe sich wohl kaufen lassen. Erinnert mich alles - ans richtige Leben.
Je mehr ich versuche, die Welt und ihre Zehntausend Erscheinungen von mir wegzuhalten - desto mehr wird sie mich überrollen. Ist mein persönliches Erleben .... Nach anfänglichen Höhenflügen - erfolgt doch wieder die Landung auf der Schnauze. So nicht nur bei mir selbst, sondern auch schon bei Anderen gesehen. "Spirituelle Glückseligkeit" und die Illusion von Erkenntnis - sind eben auch nur vorübergehende Zustände.
Ich erinnere - wie ich auf einem " temporären Höhenflug" bei  Buddhistens in einem sehr pragmatischen Buch von einer Frau las - einstmals "erleuchtete Buddhistin" - die sich nach einigen Jahren als Kartoffelschälerin wiederfand. Und gar nicht mehr spirituell. Sie hatte alles verworfen. Ich war entsetzt und fragte mich, wie sowas sein könnte?! Wie immer - bekam ich Antwort auf meine Fragen vom Leben selbst.
Danke also - für nochmaliges Reflektieren und den hohen Unterhaltungswert.

Foto: Alltagstauglicher, gesichtsloser "Schmuddelengel" (auch das mit dem "Schmuddel" "gesichtslos" wird er mir verzeihen ...) mit Pferdefüßen, Drachenflügeln und ins Dunkle leuchtender Aura ....

Sonntag, 9. Dezember 2012

Fahre nachts im Traum regelmäßig weiter .....

... träume von Aufträgen, die ich nicht rechtzeitig erreiche, von irgendwelchen Fahrgästen, von Pannen und anderen Schwierigkeiten. Freue mich immer - wenn ich keine Taxi-Träume hatte über Nacht. Auch die Umzugsträume - halten an. In immer neuen Variationen. Immerhin - früher waren es immer die gleichen Albträume und diese führten mich regelmäßig zurück in ehemalige Wohnungen. Heute sind es neue Wohnungen - und oft kommt als Fazit raus - daß ich hier richtig bin und nicht mehr weg will. Auch nicht muß - denn diese Wohnung bleibt mir glücklicherweise auch im Traum immer erhalten. Immerhin! Neulich bescherte mir ein Traum plötzlich eine "Zweitwohnung" in der Kolonie. Grauslich - und völlig überflüssig - ich bin völlig fehl am Platz dort. Wundere mich immer noch, wie gut es funktioniert, die Träume auch zu erinnern. Neuerdings erscheint mir sogar die Schwester im Traum - die mir im richtigen Leben schon lange nicht mehr erscheint - und ihr Zorn wird offensichtlich. Besonders in einem Traum neulich, bei dem ich ihr das Spiel verdorben habe - indem ich einfach laut und für alle deutlich hörbar eine Wahrheit aussprach. Ihre ganze Show - brach zusammen. Löste sich einfach auf - in Sinnlosigkeit. Nur, weil ich die Antwort viel zu früh gegeben hatte. Welche das genau war - konnte ich nicht erinnern am Morgen. Aber es könnte auch "42" gewesen sein. Sie ist stinksauer auf  mich - ihre ganze geladene Gesellschaft ist desillusioniert und die "schillernde Party" ist vorbei, wandelt sich in lauter ernüchterte Gesichter. 
Ich mag sie zwar nicht wirklich - aber immerhin habe ich keinen Zorn gegen sie. Und ich sehe - daß ich allzu lange mitgespielt habe - meine Rolle innerhalb des einstigen Clans. Die Großmutter erscheint ebenfalls, auch eine Tante .... wo die plötzlich alle herkommen? Niemand ist zornig - außer der Schwester, die ist es immer - und der Mutter, die aber nur kurz erscheint und sich wieder wandelt - in ihre eigene Mutter. Sie scheinen einen Schlüssel festzuhalten - festhalten zu wollen. Werde noch ein wenig weiterträumen - möchte wissen, was sie "zurückzuhalten" versuchen mit diesem Schlüssel. Im Traum gehe ich mit der Großmutter durch Felder und Wälder - und wir treffen plötzlich auf ein sehr großes Areal mit gigantischen Pilzen. Sehen aus - wie Champignons, aber wir wissen beide nicht genug Bescheid - ob es auch wirklich bekömmliche oder doch giftige sind. Das Feld verwandelt sich in einen offenen Hofladen .... bestes Gemüse gibt es dort neben den riesigen Pilzen - und eine freundliche, fachkundige Bäuerin. Im Laden plötzlich - die Schwester und die Mutter. Beide - "sauertöpfisch". Und etwas vor mir verbergen wollend ....Merke - daß ich von diesen beiden nichts Freundliches zu erwarten habe. Sie bilden eine Union, die ihr Geheimnis ist. Und ich - soll es auf keinen Fall erfahren. Ich soll aber - weiter dienstbar sein, denn das ist sehr praktisch für die Damen. Fühle mich wie ein Narr - und das befreit. Sollen sie doch ihren Schlüssel behalten - und ihre Geheimnisse. Ich werde jetzt - weitergehen. Alleine. Die Gegend ist sehr schön. Wälder und Felder ....

Schweres Ringen ....

.... heute morgen - mit mir selbst. Widerstand bis zum Anschlag - heute wieder mit dem Blechkoloss durch die Straßen zu rutschen. Es hat wieder geschneit und schneit immer noch. Obwohl mir das Autofahren nun schon länger nicht mehr wirklich "Spaß" macht - habe ich doch normalerweise wenigstens eine Menge Routine. Aber das Gerutsche - ist mein Albtraum. Und ich frage mich - ob ich heute wirklich einen Albtraum haben will - oder ob ich es nicht lieber sein lasse. Ich lasse es sein. Lohnt sich jetzt eh nicht mehr .... auf einer Schneedecke kommt man nicht vorwärts und die Kriecherei bringt nichts ein - außer für mich Anspannung. Werde heute einen "Ebay-Tag" einlegen - und den Schnee aus sicherer Perspektive genießen - mich über die schöne Winterlandschaft freuen, über ein warmes Zuhause und ein warmes Bad.  So gut es geht. Habe immer noch - ein ungeheuer schlechtes Gewissen, wenn ich mal "blau" mache. Das ärgert mich. Verdirbt den Genuß einer solchen Entscheidung. Tiefes Programm. Schließlich - hängen Andere da mit drin - bzw. der Unternehmer. Werde mich ggf. "freikaufen", muß ich noch überdenken - leide auch unter "Fairnesswahn". Jedenfalls - werde ich heute nicht den Tag in einer Blechkiste auf rutschigen Straßen verbringen. Reichliche Albträume in der Nacht - taten das ihre dazu zu dem Entschluß. Wie wird mensch so ein tiefsitzendes "Schlechtes-Gewissen-Programm" los?
Lese einen Satz von Schiller als Kalenderspruch-Orakel "Hab mich nie mit Kleinigkeiten abgegeben." Beneidenswert! Ich vergeude gerade - wertvolle Lebenszeit mit solchen. Heute also - von Schiller lernen. Und auf 50 Euronen verzichten. Vielleicht 60 oder 70 - egal .... Gestern lief´s gut. Und morgen ist ein neuer Tag. Heute ist es eben mal so, wie es ist. Heute - kann ich nicht. Und auch das - ist ein tiefsitzendes Programm "Immer können müssen". Und wenn es mal nicht funktioniert - zutiefst zerknirscht darüber sein. Preußisch-protestantisches-Korrektheitsprogramm. Von den Ahnen schon im Mutterleib übernommen. Oder gar - vorher.
Höre schon den Unternehmer sagen: "Ach was - das war doch nicht glatt gestern." Werde jedenfalls - keinen Schmarrn erzählen, sondern sagen, wie´s heute ist, war: Winterlicher Nervenzusammenbruch. Punkt.
Auch sowas - was mich in der Vergangenheit oft geärgert hat - die Relativierung des eigenen Empfindens, Wahrnehmens durch "markige Sprüche"  der Mitmenschen. "Stell Dich doch nicht so an ...." und "Ich weiß gar nicht, was Du hast." - zwei Mantren aus längst vergangenen Kindheitstagen. Ich weiß, was ich habe heute: Ein ungutes Bauchgefühl.  Und ein lautes "Nein" - in die Kolonie zu schliddern. Bzw. ein lautes "Ja" - auf mich zu hören. Der Rest - läßt sich regeln.
Danke, Herr Schiller, für den Satz.
Die Siedlungsbewohner treffen sich zum geselligen Schneeschaufeln am Morgen - Große und Kleine ... Lautes Kratzen und fröhliches Plaudern für eine halbe Stunde - jetzt wieder Stille. Und der freigeschaufelte Boden - schon wieder weiß.