Donnerstag, 28. Januar 2010

Pause

Manchmal braucht die Seele eine Pause von der Hölle. 
Dann nimmt sie sich diese.
Auch dafür - brauche ich nichts weiter tun,
es geschieht einfach.
Der Lärm der Welt
interessiert dann nicht weiter.

Vieles hat sich gelichtet.
Der Hof ist aufgeräumt,
sogar das Treppenhaus.
Doppelte und nie benutzte Felgen sind verkauft,
ein Paar Congas habe ich weniger,
vom ungenutzen Hifi-Radio, einem Videorekorder und dem
farbverwirrten Klein-Fernsehapparat habe ich mich gerne
getrennt und mich über die Reduktion
des Multimedia-Bereiches gefreut.
Heute - habe ich einen genialen und federleichten
Mega-Bildschirm mit TV-Option erstanden,
ganze 54 cm in der Diagonalen,
absolut bedienerinnenfreundlich, alles kinderleicht über
die Fernbedienung programmierbar und auffindbar.
So manche Technik macht mir eben doch Freude.
Der alte, klotzige Gasofen samt Rohr ist endlich raus,
zwar hat er immer gute Dienste geleistet, als er noch in Betrieb war,
doch ganz ohne Funktion hat er nur viel Platz in der kleinen Hütte weggenommen. Der neue schlanke Heizkörper unterm Fenster
schafft es mühelos, den kompletten Salon zu erwärmen.

Nun kann ich den Arbeitsbereich umbauen und mir mehr Platz verschaffen -
um weiter loszulassen von Dingen, die ich nicht mitnehmen will,
wenn ich endlich gehe, wohin der Wind mich weht.

So sehr ich mir Bewegung wünsche - so wenig kann ich sie erzwingen.
Erleichternd, das nun wenigstens begriffen zu haben.
Das scheinbare Festsitzen - hilft mir, mich endlich mit all meinen
"schlechten Eigenschaften" anzufreunden und sie wertzuschätzen,
statt sie weghaben und ein besserer Mensch werden zu wollen.

Die Vögel singen schon seit vielen Tagen den Frühling ein
und der meine hat bereits in der vergangenen Woche
am Rande der Kolonie bei einem Waldspaziergang begonnen -
bei satten 5 Grad im Plus und alle Ebenen wärmendem Sonnenschein.

Vom Rest der Welt - will ich zur Zeit nichts wissen.

Samstag, 23. Januar 2010

Geschenke

Dieser Film namens "Heimatklänge" ist bezaubernd und eines von vielen Geschenken, die mir das ALL so schickt, seit ich ihm mitgeteilt habe, daß ich auf der Suche nach meiner "ureigenen Musik" bin .... ich brauche auf dem Grund keine Texte, keine Worte zum Singen - ich finde, daß Klänge viel mehr sagen und es einfach keine Worte braucht. Oder maximal - sehr sehr wenige, wesentliche. Nicht nur in der Musik .... Ist noch ein paar Tage auf Arte TV zu sehen und zu hören. Danke auch dafür .... Hatte heute abend hier bereits ähnlich gesungen - bevor ich überhaupt auf den Film traf. Die zügige Ernte war: Klopfen an der Wand aus dem Nachbarhaus. Aber die können mich mal so richtig und ausführlich ... tage- und monatelang hören, denn ich habe von ihnen in den vergangenen Jahren genug öde Klavier- und Gesangstöne im üblichen 4/4 Popmatsch um die Ohren bekommen. Holdriööö .....

Im Auto gibt es übrigens hier in einer der großen Betonkolonien inmitten des ehemals schönen waldigen Deutschlande unter Menschengewimmel in Millionenhöhe eine Art Freiraum zum Tönen, den hatte ich heute auch schon genutzt ....  

Ein gerade gut passender und wunderbarer Satz zur Kraft von Tönen und Musik von Ida Kelarova auf ihrer Homepage lautet:

Ich glaube nicht, dass menschliche Gefühle Schwächen sind, sondern in Wirklichkeit der Ort, wo unsere Kraft ruht. Ein Roma braucht keine Therapie, er ist von klein auf damit vertraut, die grundlegenden Gefühle des Daseins auszudrücken. Die stärkste Waffe, über die die Roma dabei verfügen, ist die Musik.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Die Katastrophen Profiteure ...

... sind immer die gleichen. Hier ein Artikel der "welt-online" zu gutbezahlten Söldnern der uns ja inzwischen gut bekannten Firma "Blackwater", die ihre Dienste nun nach dem Irak und Afghanistan auch auf Haiti "anbieten". Sie sichern Konvois u.a. gegen die böse böse Bevölkerung, für 950 Dollar pro Tag und Mann. Will sagen: Das sind dann die Spendengelder, die da an Blackwater gehen - die Hilfe kommt also nicht von den vielen "Gutmenschen" beim US-Militär, sondern es handelt sich um Söldner. Inzwischen ist die Rede von 12.500 US-Soldaten und nochmal 12.500 der UNO - denk mal nur darüber nach!

Die USA behauptet, sie werde nun die Infratsruktur in Haiti "wieder aufbauen". Das "wieder" in dem Kontext ist schon mal ein Hohn an sich ... und am "Aufbau" nach dieser gründlichen Zerstörung werden die immer gleichen Konzerne kräftig verdienen- die Verträge sind schon gemacht.

Hier noch ein Artikel aus "welt-online" zur Situation auf dem Flughafen und zum Thema der Verweigerung von Landeerlaubnis für Hilfslieferungen. Die üblichen Rassisten fliegen erst einmal die "eigenen Leute" aus, bevor sie Überlebenswichtiges für die Haitianer ins Land hineinlassen.
Fluchtwillige Haitianer sollen in jedem Fall aufgegriffen und nach Guantanamo-Kuba ins Lager verbracht werden - es ist schon alles vorbereitet. Aha - das also sind die Tätigkeiten des US-Militärs vor Ort.


Wenn ich mal ein bischen weiterdenke, so aus Sicht eines potentiellen US-Militär-Strategen ... habe ich auf diese Weise auch in Kürze Kuba kleingekriegt, indem ich einfach dieses ebenfalls darbende und arme, jedoch immer noch widerständige Land mit möglichst vielen auf Guantanamo eingesammelten hungrigen Haitianern flute, denn das schafft das schwer angeschlagene Kuba nicht mehr ...

Kritische Beiträge in deutschen Medien sind wie immer sehr sehr rar, wenn man "Haiti" googelt, erhält man zwischen 1.000 und 1.500 gleichgeschaltete Artikel - weil eben alle bei "reuters-dpa" abschreiben. Also mal bei den anderen nach lesen und -hören, dort ergeben sich ganz andere Perspektiven, besonders bei solchen und anderen südamerikanischen Staaten, die ebenfalls arm und bereits unterdrückt sind.

"Ärzte ohne Grenzen" haben bereits zwei Pressemitteilungen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, daß sie in ihrer Arbeit vor Ort auf Haiti massiv behindert werden und Hilfsflüge mit lebensrettenden Materialien und ganzen mobilen Spitälern keine Landeerlaubnis erhalten sondern wieder weggeschickt werden Richtung Dominikanische Republik. Was ich vermisse (und ihnen auch mitgeteilt habe) in den Mitteilungen, ist eine klare Aussage, daß das US-MILITÄR die Landungen für Hilfsflüge verweigert - und nicht nur die Landungen von Ärzte ohne Grenzen, sondern jede Menge: "Haiti: Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen wiederholt von Landung abgehalten - Patienten sterben mangels dringend benötigter medizinischer Materialien (...)"

Ich empfehle wärmstens, hier auf dem ASR-Blog weitere Einzelheiten mitzulesen und auch immer wieder auf die Links in den Kommentaren zu achten. Freeman sammelt unermüdlich vielsagende Hintergrund-Informationen.

Und ein weiterer Blog für viele Hintergrundinfos aus verschiedenen Quellen - nicht nur zu Haiti - ist der "Womblog", wobei ich hier mal die Haiti betreffenden Artikel verlinke.

Dienstag, 19. Januar 2010

Haiti - kann uns vieles lehren - es ist nicht so weit weg, wie die meisten denken

Es ist offenbar so, wie von Vielen bereits vermutet: Die "USA" (und auch das ist nur ein Pseudonym für die dahinterstehenden Drahtzieher, die ein tödliches, gieriges, alles verschlingendes System installiert haben und dies nun zum Ende bringen) verbringen einen gigantischen "Militärapparat" mit massivem Kriegsgerät und zig-tausenden Soldaten nach Haiti - und verhindern vor Ort tatsächlich und ganz praktisch die echte Hilfe für die gequälten Menschen durch mitfühlende Artgenossen, die gerne echte, vitale, lebvensrettende und -erhaltende Hilfe leisten wollen !!! denn dem System USA geht es nicht um die Menschen auf Haiti - dem System USA geht es ja nicht einmal um die eigenen Landsleute, denen auch de facto nicht wirklich geholfen wird ... anderes aktuelles Thema.

Hier ein aussagekräftiger Auszug aus einem der vielen Artikel zur aktuellen Situation auf Haiti, der aufzeigt, daß das US-Militär Hilfsbemühungen vieler Menschen verschiedenster Nationalitäten zum Scheitern bringt und ganz andere Interessen an den Tag legt, als den Menschen vor Ort zu helfen:

"Hilfsorganisationen beklagen sich auch eine knappe Woche nach dem Beben über logistische Schwierigkeiten beim Versuch, Hilfsgüter nach Port-au-Prince zu verschieben. Die Verhältnisse auf dem internationalen Flughafen, der seit Freitag von der amerikanischen Luftwaffe verwaltet wird, sind unbefriedigend. Allein für den vergangenen Samstag wurden 60 Landegesuche für Flugzeuge von Hilfswerken gestellt, darunter auch eines für ein Flugzeug aus der Schweiz. Dieses Gesuch wurde nicht bewilligt, und die Fracht musste nach Santo Domingo umgeleitet werden.

Lediglich acht Hilfsflüge
Laut dem Chef des freiwilligen Einsatzteams der zur Deutschen Post gehörenden Speditionsfirma DHL, dem Panamaer Silvestre Castro, landen im Schnitt lediglich 45 Maschinen pro Tag, knapp die Hälfte davon sind amerikanische Militärtransportflugzeuge. Flüge in eigentlicher humanitärer Mission zählte er pro Tag lediglich 8. Der Rest sind Flugbewegungen kleiner Jets, die Sondermissionen wie Aussenministerin Clinton oder Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon nach Haiti fliegen. Keines der eintreffenden Flugzeuge habe seines Wissens Lebensmittel transportiert, sagt Castro. Öffentlich beklagt haben sich die Médecins sans frontières (MSF). Trotz Garantien der Uno und des amerikanischen Verteidigungsministeriums sei ein Frachtflugzeug der MSF mit einem ausfaltbaren Notfallspital an Bord am Samstag von der Landung in Port-au-Prince abgehalten und nach Samaná in der Dominikanischen Republik umgeleitet worden. Damit habe sich die Ankunft des Spitals um weitere 24 Stunden verzögert. Das Notspital besteht aus zwei Operationssälen, einer Intensivstation, 100 Betten, einer Notaufnahme und der Ausrüstung, die zur Sterilisation des Materials benötigt wird. Laut dem Leiter der Operationen von MSF in Haiti fehlt es nach wie vor an chirurgischen Einrichtungen. Das Deutsche Rote Kreuz will zusammen mit deutschen und schweizerischen Fachleuten am Dienstag mit dem Aufbau eines mobilen Spitals beginnen."

Ein von "Weißen" geplantes und "für richtig befundenes" Lager für 100.000 obdachlose Haitianer vor den Toren der Stadt? Klingt schwer nach KZ, finde ich! Und genauso fühlt es sich für mich auch an.

Völlig zu recht steht im Artikel auch, daß man da wohl die Mentalität dieser Menschen falsch einschätzt - und diese lieber auf den Trümmern ihrer Häuser sitzen bleiben, bis "neue Bananen wachsen" - also bis etwas Neues auf "natürliche Weise" entsteht. Genauso, wie wir es hier und andere Menschen es überall auf dem Planeten tun würden, wenn man sie denn liesse und sie nicht zu anderem zwingen würde!

Doch genau dies, genau diese Anbindung an natürlich-wachsende Prozesse und Gegebenheiten, an "Heimat", an einen Fleck Erde, an die eigene, ehemals gewachsene Kultur, an die Gemeinschaft, an mühsam geschlagene Wurzeln - soll der Menschheit mit viel Gewalt abgewöhnt werden bzw. per massivem Schock entrissen werden.

Ein Grund mehr, sich an nichts im Außen zu binden und die Wurzeln dort zu wissen, wo niemand dran reissen kann!

Haiti - steht für soviel Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit gegen vielfach ausgebeutete Menschen, für Sovieles, was endlich gelöst werden will auf diesem Planeten. Es ist widerlichster Rassismus und Herrenrassen-Gebaren - nicht nur von Weißen gegen Schwarze, vielmehr der krebsgeschwürartige Rassismus einer Handvoll selbsternannter "Eliten" gegen den restlichen "Abschaum", ganz global gesehen, also einer Handvoll Größenwahnsinniger gegen Milliarden von Menschen.
(Siehe im Gesamtzusammenhang auch Kinderarmut in D, Überwachung, Kontrolle, Sauereien auf dem Arbeitsmarkt, Hartz IV etc. - das Geschwür namens Krebs oder Aids wuchert überall) ... Haiti ist das Mahnmal für Ungerechtigkeit, Lüge, Elend, Mord, Sklaverei und Menschenverachtung wie eh und je ... Haiti ist ein Augenöffner par excellence für alle Höhleninsassen vor ihren Groß-Plasma-TV-Bildschirmen.

Haiti und das, was dort geschieht - treibt mir nicht nur viele Tränen in die Augen, sondern es macht mich auch sehr sehr wütend. Und immer wieder danke an alle, die dort sind und wirklich helfen (wollen).

Übrigens: Jeder 10. US-Bürger (!!) bezieht inzwischen Lebensmittel auf Lebensmittelkarten und viele Tausende Menschen haben ihre Häuser an die Blutsauger (zurück)verloren und leben in "Zeltstädten" vor den Toren ihrer Städte .... es werden aufklappbare Zelte vertickt von seiten der Industrie, die eine rasant wachsende Marktlücke entdeckt hat.

Und in D haben wir dank Roland Koch, einem der übelsten und am wenigsten von der Justiz behelligten Polit- und Finanzverbrecher unserer Zeit - siehe aktuell beim Schreiber-Prozess - bald wieder Einführung von Zwangsarbeit. Arbeit macht frei! und die Nazi-Ideologie lebt nicht nur in D sondern global weiter. Hoch lebe die Zivilisation - vor ihrem endgültigen Zusammenbruch ...

"Kann nicht sein was nicht sein darf"

Auf den sehr interessanten Seiten von
KONSUMPF.DE
fand ich u.a. den Hinweis auf einen

Film und die Website mit dem Titel
"Kann nicht sein was nicht sein darf".
Es geht u.a. drum, offene Fragen zu stellen
und somit selbst zu denken und sich selbst
im Zeitalter der Informationsflut zu
informieren = zu bilden ... u.v.m.

Haiti - Besetzung / Takeover durch US-Militär

Das Netz bringt auch mal ein paar andere Bilder als die durchzensierten und auf US-Tenor eingestimmten Nachrichten auf deutschen Fernsehkanälen. Hier eine Momentaufnahme aus Haiti, gebracht auf Al-Jazeera, bei der die momentane Perpektive der Haitianer auf ihren eigenen Strassen mal ansatzweise deutlich wird. Es ist - wie ich schon gestern schrieb - eine völlig unangebrachte Machtdemonstration des US-Militärs und die Bilder erinnern stark an solche aus Irak und Afghanistan der vergangenen Jahre, wo man auch nicht die Interessen der Einheimischen achtet sondern den Ländern und den Menschen etwas aufzwingt, was ihnen nicht hilft und ihre Kultur mißachtet (i.d.R: weit ältere Kulturen als die der englischen Besatzer des amerikanischen Kontinents)

Am Samstag wurde 8 Flugzeuge anderer Nationen mit Hilfslieferungen (Vital Life Saving Equipment - keine Waffen) die Landung durch das US-Militär, welches den Flughafen kontrolliert, untersagt und sie mußten zurück nach Mexiko fliegen .... zu hören im Clip . Da taucht doch die Frage auf, wozu das gut ist und was die da genau machen - bzw. beabsichtigen?

Übrigens habe ich grundsätzlich nichts gegen den Einsatz von Soldaten in der Katastrophenhilfe, ich sehe es sogar als sinnvoll an, gut trainierte Leute dort hinzuschicken. Auch der Einsatz von gut geschultem Polizei-Personal kann sinnvoll sein, sofern sie ihre Fähigkeiten zur Vermittlung/Mediation in angespannten Situationen einsetzen - vor all dem habe ich viel Respekt .... auch die vielen anderen Helfer vor Ort haben meine ausrückliche Wertschätzung.

Allein diese Militärdemonstration erweckt bei mir ganz andere Assoziationen. Haben die Überlebenden vielleicht etwas verbrochen? Wie der Haitianer zu Beginn sagt: Wir brauchen keine todbringenden Waffen - wir brauchen Hilfe.


PS: Mehr dazu auch bei ASR, wo erfahrungsgemäß auch viele weiterführende Links in den Kommentaren auftauchen ....

Montag, 18. Januar 2010

Haiti und die "lästigen Haitianer"

Wer ernsthaft dem Medienhype glaubt, es ginge um die HaitianerInnen auf Haiti, der hat sie für mich schon lange nicht mehr alle Sinne beisammen.
Wenn man jetzt "Haiti" googelt auf Google-News, erhält man aktuell
945 Meldungen ... vor ein paar Tagen wußte kaum jemand aus den dekadenten Regionen, wo Haiti überhaupt liegt.

Diese mediale Emotionalität erinnert mich an die vielen sich auf Knopfdruck öffnenden und schließenden Herzen der TV-Zuschauer für Tibet vor der Olympiade - das ging ja auch schnell vorbei. Wieso tun uns jetzt die Haitianer anders leid als die Afghanen oder die Menschen, die unter Einsatz von massiver Gewalt und mit Billigung der meisten westlichen Staaten im Ghaza-Streifen einkaserniert sind und unter Hunger, Durst u.v.m. leiden?
Natürlich ist nichts verkehrt am Mitgefühl - doch wie sind bitte genau die Kriterien für die Selektion desselben? Wer hat unser Mitgefühl verdient und wer nicht - und worum genau geht´s denn wirklich hier?

Eine "Haiti-Gala" bei Frau Will - die blondgefärbte Christiansen meint allen Ernstes, man höre ja gar nichts von den Kubanern, wo die wohl wären .... tja, da muß sie mal im Netz lesen, und zwar die nicht-zensierten Nachrichten aus Südamerika z.B. Den Kubanern geht es fast so dreckig wie den Haitianern vor dem Erdbeben ... die haben nicht mal Brot zum Fressen und leiden unter Kälte - die Häuser der meisten Kubaner stürzen übrigens auch ganz ohne Erdbeben ein, weil alles marode ist. Trotzdem hat Kuba sofort Ärzte und Helfer ins benachbarte Haiti geschickt, die arbeiten vermutlich einfach, ohne das hinderliche Medienspektakel, welches die USA und die Europäer veranstalten. Zugute halte ich ihr ihre Direktheit bezüglich der Themen Organ- und Kinderhandel auf Haiti, schon lange vor diesem Erdbeben. Diese Armen haben eben keine "Lobby" und sind völlig schutzlos - überall auf dem Planeten.


Die nach dem Erdbeben noch übrig gebliebene Bevölkerung Haitis wird von einem Großteil der arroganten westlich-"christlichen" Medien noch zusätzlich verraten und verbraten. Leute, die keinen Schimmer haben, wovon sie da überhaupt reden, bringen den Begriff "Voodoo" ins Spiel, als seien die Menschen auch noch selbst "schuld" an ihrem ewigen Elend, weil sie zuviel "gehext" haben ... Lernt erst einmal, was Voodoo überhaupt ist und wie es praktiziert wird - bevor Ihr euch ein Bild malt und über "schwarze Magie" redet. Letztere ist übrigens ganz sicher mit im Spiel seit Jahren, aber auf der anderen Seite der Medaille, dort, wo sie niemand vermutet.

Die überlebenden Menschen von Haiti werden in den Medien angeprangert zu plündern, zu rauben, zu lynchen, zu morden ..... die Sicherheitslage ... blablabla. Was würde ich wohl machen, wenn ich ohnehin nichts besitze und vor Hunger und Durst schwer traumatisiert zu sterben drohe? Hmmmh, laß mal raten ... vielleicht mit der letzten Kraft noch versuchen, etwas zu essen oder zu trinken zu erwischen?

Die HaitianerInnen werden als unfähig und unmündig präsentiert, als zu blöde, ungebildet und nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen - deshalb hat jetzt Amerika den Flughafen und gleich das ganze Land mal eben übernommen - und sie haben schon angekündigt, daß sie dort in den kommenden Jahren auch bleiben werden.
Das ist eine glatte Übernahme!

Nochmal: Das ist eine glatte Übernahme, innerhalb von wenigen Stunden und ohne die geringsten Einwände anderer Staaten - Haiti hat ja schon lange keine Kraft mehr aus sich heraus - und diese "Übernahmetechnik" ist ziemlich neu in der Geschichte der Menschheit.

Gerüchte kursieren im Netz, das Erdbeben sei ein künstlich erzeugtes, denn mit der Technik von "Haarp" ist das alles machbar. Es ist in der Tat viel mehr mit Einsatz von perfider Technik machbar und diese wird von den Militärs des Planeten fleissig weiterentwickelt und dann natürlich auch eingesetzt, denn wozu sonst ist sie da? Sicher werden wir in Kürze noch einiges mehr dazu erfahren. Beweisen - kann ich das nicht, habe auch gar nicht die Absicht, ich höre hier einfach auf mein Bauchgefühl und zwar unter gleichzeitiger Betrachtung vieler Ereignisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Militärs gerne die Unterstützung von "Hellfühligen" und anderen sonst als "esoterische Spinner" abgekanzelten Medien (also jetzt die anderen Medien - interessante Wortverwandschaft übrigens) in Anspruch nehmen.

Die Menschen in New Orleans sitzen übrigens bis heute zum größten Teil in ihren Trümmern und warten auf die versprochene Hilfe seitens der Regierung-Bush ... übrigens: Der überwiegende Anteil der Menschen in New Orleans ist dunkelhäutig. Und damit das nicht mehr so auffällt, gibt es jetzt diesen Obama.


Haiti gilt als erwünschter Standort der USA in Sachen Kriegsführung gegen Chavez und andere südamerikanische Rebellen-Naturen, die von jeher niedergewalzt wurden, auf verschiedenste Art. Auch als militärische Basis für andere Militärschläge, aktuell hört man viel von Iran und Jemen als Ziel, soll es sich hervorragend eignen. Und es liegt direkt rechts neben Guantamo, Kuba. Kuba zu übernehemen - wäre aufgefallen, da waren sie schon zu lange heiß drauf. Nun haben sie unter dem Vorwand humanitärer Hilfe erstaunlich schweres Kriegsgerät nach Haiti verbracht, es sah fast so aus, als wäre bereits alles am Start gewesen - und der Ruf nach noch mehr Militär und Polizei auf der Insel ertönt, angeblich wegen der bösen, plündernden Haitianer. Überlegt doch mal logisch: Wo es nichts gibt, also auf Haiti, da kann man auch nichts plündern!

Hier gibt es einen sehr aufschlußreichen Artikel dazu, wie in den vergangenen Jahren die Selbstbewirtschaftung der Menschen mit Grundnahrungs- und anderen Lebensmitteln in vielen armen und ärmsten Ländern des Planeten systematisch zerstört wurde, um sie einerseits unselbstständig und somit erpressbar bzw. aktuell sogar komplett besetzbar zu machen (unter dem Deckmäntelchen der chrtistlichen Nächstenliebe!) und natürlich, um fette Gewinne einzufahren. Die Lebensmittelpreise für die Grundnahrungsmittel der ohnehin Armen steigen in den vergangenen Jahren massiv an und verdienen tun die immer Gleichen an den Börsen.
Speziell zu Haiti gibt es mitten im Text einen Abschnitt mit dem Titel "Die Rolle der USA in den Hungerrevolten von Haiti" - Untertitel: "Vor dreissig Jahren produzierte Haiti allen Reis, den es brauchte. Was ist geschehen?"

Ich beziehe mich hier übrigens in meinen persönlichen Beobachtungen ausdrücklich auf die machtpolitischen Drahtzieher und meine nicht die wirklich engagierten, hilfsbereiten und -willigen Menschen vor Ort, die sich tatsächlich zu Gunsten ihrer Mitmenschen einbringen wollen unter schwersten körperlichen und psychischen Bedingungen.

Allerdings meine ich, daß wir hier alle mal unseren Verstand benutzen sollten, um die Motive für den "selbstlosen Einsatz der USA" und ihren Helfershelfern samt sofort durchgestarteter Medienindustrie zu durchschauen (momentan Versprechungen in Höhe von knapp 700 Millionen Dollar von den USA für Haiti und heute gut 300 Millionen Euro seitens der EU - wie bitte? für die Menschen auf Haiti? Wer´s glauben kann, der scheint mir gesegnet mit .............. (Doppelklammer: den Segen bitte selbst eintragen)).

Ein beherzter Radioreporter berichtete am Wochenende auf einem Sender von den Haitianern im Katastrohengebiet, die außergewöhnlich ruhig und solidarisch seien und einfach ihr Möglichstes tun, um Überlebende zu bergen. Diesem sei gedankt, daß er nicht nach Sensationen heischte sondern berichtete, daß die Einheimischen rund um die Uhr mit bloßen Händen in den Trümmern graben und tun, was sie können.

Ich frage mich seit Tagen, was das Zurückhalten und Organisieren von Hilfsgütern an zentralen Sammelstellen soll - wenn doch überall Hungrige und durstige Mäuler offenstehen und Nahrung zum Überleben brauchen? Wollen die das vielleicht solange vor Ort organisieren, sortieren, katalogisieren und für die Spender dokumentieren, bis die Ware verdorben ist? Die Leichen werden übrigens nicht katalogisiert und dokumentiert. So schnell es geht raus mit dem Zeug an die Menschen wäre doch angebracht, statt irgendetwas auf dem Flughafen festzuhalten zwecks "Perfektion und größerer Gerechtigkeit bei der Verteilung".
Und bitte, was heißt schon "Plündern" in solcher Lage? Dem zivilisierten, degenerierten Christen-Westler scheint selbst hier der "Schutz von Eigentum" über alles andere zu gehen.


Es ist so, wie es schon immer war: Die Herrenmenschen landen an, um eine Handvoll der minderen Rassen mit Brotkrumen zu bedenken - nachdem man sie vorher viele viele Jahre bis aufs Allerletzte ausgepresst hat. Haiti - zeigt so vieles über unsere kollektive Haltung auf.

Und Haiti - ist vielleicht eine Art Prototyp einer neuen Form von Kriegsführung mithilfe von "Haarp" und Co. - so perfide, daß es niemand glauben will. Die meisten bekommen es nicht einmal mit ...

Übrigens habe ich auch das Gefühl, "irgendwie ein Stück weit paralysiert zu sein", wenn ich diese Berichterstattung beobachte. Genauso paralysiert fühlte ich mich am 09.11.2001, als ich die ersten Bilder der einstürzenden Zwillingstürme im Fernsehen sah. Irgendwas stimmt nicht damit. Irgendwas steht nicht im Verhältnis zu dem, was sonst auch noch alles auf diesem Planeten geschieht und selten jemanden von uns berührt. Ich kann es nicht anders oder genauer sagen, als daß diese weltweite-medial-ausgelöste "Massenparalyse" ein ganz seltsames energetisches Feld kreiiert ... welches einen zu absorbieren versucht. Vorsicht und Obacht sind angebracht.

Mein Mitgefühl gilt den mehrfach geplünderten und zu Unrecht verschrienen Menschen auf Haiti ...

Mittwoch, 13. Januar 2010

Der Kampfhahn ...

Meister Tschi-Hsing-Tse richtete für den Fürsten einen Kampfhahn ab. Nach einem Monat fragte der Fürst, ob denn der Vogel bereit sei. "Noch nicht" antwortete Meister Tschi, "er ist noch voller Streitsucht und Übermut".
Nach einem weiteren Monat fragte der Fürst wieder. "Noch nicht" antwortete Meister Tschi, "noch erregt ihn der Anblick anderer Hähne."
Nach einem weiteren Monat fragte der Fürst wieder. "Noch nicht" antwortete Meister Tschi, "noch zittert ihm der Zorn in Leib und Augen."
Als aber der Fürst nach einem weiteren Monat wieder fragte, antwortete Meister Tschi ihm: "Ja, jetzt taugt er. Andere Hähne mögen vor ihm krähen, soviel wie wollen, er wird sie nicht beachten. Wenn Du ihn ansiehst, möchtest Du sagen, er sei aus Holz. Seine Tugend ist vollendet. Fremde Hähne werden nicht wagen, sich mit ihm zu messen. Sie werden davonlaufen." (Dschuang-Tse)

Dienstag, 12. Januar 2010

Die Wissenschaft hat jetzt herausgefunden ...

... wie man den Menschen in seine kleinsten Bestandteile zerlegt und welches die Träger von Erbgut und Information schlechthin sind ... blablabla .... und so weiter .... Professor Doktor BlaBla vom BlaBla-Institut .... sinngemäß so gehört in einer Wissenschaftssendung im Radio. Und dann am Ende das Entscheidende: Die Wissenschaftler können das jetzt alles rekonstruieren und sogar bis ins kleinste Detail nachbauen - aber sie wissen leider immer noch nicht, wie man dem Ganzen dann das Leben einhaucht.
Hahaha, köstlich!
Das Mysterium - wird also weiterhin eines bleiben.
Deshalb heißt es ja auch so.
Und Humor hat es.
Besonders Größenwahnsinnige verarscht es gerne mal -
vor der Bruchlandung.

Alles wird besser ...

... schönes Stück mit Xavier Naidoo,
er singt "Alles kann besser werden".
So isses !!!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Und jetzt noch die Werbung ....

"Focus-Money" berichtet über die 9/11-Lügen. Hier eine kurze Info und die Bitte, solcherart Berichterstattung in Mainstream-Medien zu unterstützen, indem wir die Ausgabe der Zeitung kaufen. Am besten mehrere Exemplare - z.B. zum Verschenken im Bekanntenkreis, für den Fall, daß man wieder mal als "paranoider Verschwörungsspinner" belächelt oder gar beschimpft wird. Da kommt so ein breitmassig-akzeptiertes Hochglanz-Printmedium doch ganz gut als "Mediator".

Der gläserne Mensch ist installiert

"Pizza bestellen im Polizeistaat" heißt dieses schöne Video - und es übertreibt nur ein klitzekleines bischen. Oder untertreibt es vielleicht sogar?

Mit der Einführung der Nacktscanner ist es soweit - alles wird möglich und wir restlos gläsern.
Wer glaubt, es beträfe ihn/sie nicht, weil die Dinger ja nur auf Flughäfen zum Einsatz kämen, irrt gewaltig. Der Flughafen ist nur die Plattform, um einen Großteil der Menschen schon mal an dieses neue und bald " völlig normale Procedere" zu gewöhnen. Und leider denkt kaum jemand von uns mal die Sache zuende, wie sie sich in kurzer Zeit darstellen wird, nach Weiterentwicklung der Technik und Vernetzung mit allen bereits bestehenden Datenbanken - inklusive der eben geborenen "Elena". Möglich sind dadurch: Biometrische Ganzkörper-Erfassung, komplette Datenspeicherung und -abruf und vor allem: Direkter Zugriff auf den Körper via Nanotechnik und Bestrahlung. "Ich hab´doch nichts zu verbergen" wird damit uninteressant, hier geht´s bereits darum, die Marionetten auf Wunsch zu programmieren.

Auf ASR steht mehr dazu - übrigens auch der Hinweis darauf, daß in den USA bereits im Sommer 2009 entsprechende Scanner in Millionenhöhe geordert wurden - das läuft immer so: Erst die Absprachen, dann die gefakte "Terror-Inszenierung"quer durch die Medien weltweit, dann ein paar Scheindiskussionen und -debatten - und fertig.

Ich empfehle hier auch allerwärmstens die Kommentare von "chris321", der die technische Entwicklung, die dadurch greift, weitergedacht hat. Das katapultiert uns in völlig neue Dimensionen - und erklärt mir nicht nur den gigantischen Apparat von Google und viele andere Puzzleteile völlig neu. Es paßt auch perfekt in die aktuelle "Zeitbeschleunigungs-Zentrifuge" - wie es auch im Maya-Kalender beschreiben wird. Also: Lehnt euch zurück, es geht schon noch ein bissel schneller ....


Ich bin wirklich froh, daß ich keine Kinder habe, die mir berechtigte Fragen stellen, wieso ich nichts dagegen tue - und die ich diesem Irrsinn ausliefern müßte.

Aha

... so langsam dämmert mir, wieso es immer heißt, es sei nicht ratsam und vielleicht gar gefährlich, das Okkulte (okkult heißt einfach "verborgen, geheim, übersinnlich" - und hat bedauerlicherweise für die meisten automatisch einen negativen Beiklang, so habe ich es auch als Programmierung mitbekommen) nur für eigennützige Zwecke zu studieren: In solchem Falle - geschieht keinerlei Transformation. Es eröffnen sich zwar neue Welten, Dimensionen und "Realitäten" - doch wozu soll das gut sein, wenn man nichts versteht! Das führt lediglich zu einer Überlastung des Systems.
Es ärgert mich halt nur, auf solcherlei Warnungen meist unbegründet und einfach so dahergesagt oder -geschrieben zu treffen.

Dienstag, 5. Januar 2010

so - jetzt aber mal schnell zurück nach hause .....

mit "adouma" - von angelique kidjo, hier mit carlos santana & amigos

Glück ist: Mariana Sadovska & Borderland ....

... spielen nächste Woche bei mir um die Ecke - und dazu nicht nur erstaunlicherweise ohne Eintritt gegen freiwilligen Obulus (unbezahlbar, diese Musik!), sondern auch noch im Kölner-Domforum, also in einem Nebengebäude der gegenüberliegenden erzkatholischen Hochburg, um dort dem Winter und den Wintergeistern mit magisch-kraftvollen heidnischen und Hexen-Gesängen, begleitet von einer genialen Jazz-Band, den Garaus zu machen.

Mariana Sadovska ist nicht nur eine begnadete Musikerin, die mir gerade sehr viel Laune bereitet, und sicher ein gutes Medium, sondern auch Jägerin und Sammlerin - nämlich von alten, mündlich überlieferten, wilden Frauen-Liedern in ihrer ukrainischen Heimat.

Die Ankündigung für die kommenden Konzerte hier in der Umgebung lautet daher auch wie folgt:
"Seit fünfzehn Jahren reist die ukrainische Sängerin, Komponistin und Schauspielerin Mariana Sadovska durch die entlegenen Landstriche der Ukraine und sammelt von den dort lebenden Frauen Lieder, Legenden, Reime – jahrhundertealtes Material, das in der Sowjet-Ära nur durch die lokale mündliche Überlieferung bewahrt werden konnte und heute selbst unter Ukrainern weitgehend unbekannt ist.
Gemeinsam mit ihrer Band Borderland stellt die impulsive Sängerin regelmässig bei Konzerten in Europa und den USA diese volkstümlichen Motive in einen musikalischen Kontext, der seine Wurzeln in der westlichen (Kunst-) Musik hat. Zwischen Folk und Avantgarde gelingt es ihr, einen eigentümlichen zeitgenössischen Ausdruck für das archaische Material zu finden und das Publikum mit heidnischen Gesängen, anrührend-altmodischen Hochzeitsliedern und verwegenen Karpaten-Songs zu begeistern.
Mitten im Winter machen die Koliada-Gesänge den Geistern der Dunkelheit den Garaus. Von Haus zu Haus gebracht, entfalten sie ihre geheimnisvolle Kraft: Gesprochenes wird Wirklichkeit – und der Frühling kann kommen!
Seit Urzeiten und bis in die heutige Zeit wird in der Ukraine die „Koliada“ gefeiert, ein Fest um die Wintersonnenwende, das mit den Weihnachtsfeierlichkeiten nach dem ukrainisch-orthodoxen Kalender vom 6. bis 19. Januar zusammenfällt. Mariana Sadovska haucht den magischen Koliada-Gesängen, die sie in der Zentral- und Westukraine gesammelt hat, neuen Atem ein."


Und wie! Und hier sieht man die Menschen,von denen die Lieder bewahrt werden. Ich habe auch ein paar Wurzeln dort, glaube ich, denn ich muß immer heulen vor lauter Rührung, wenn ich diese Gesänge höre, solche vom Leben durchfurchtete Gesichter sehe und den weiten blauen Himmel mit den fliegenden Wolken ... Noch ein wenig mehr "Kitka"und wunderbare, kraftvolle, freudige Frauen, die das Leben aus sich heraus singen.

Faschistoide Nacktscanner-Scheindiskussionen

Ein guter Vorsatz für 2010 ist für mich, nicht mehr soviel Zeit ins Bloggen über den Irrsinn zu investieren und mich dafür weit mehr auf das Studium von Wesentlichem zu konzentrieren.
Das Wesentliche ist mit lediglich auf die Erscheinungen der materiellen Welt gerichteten Augen nicht erkennbar. Und doch taucht es in jüngster Zeit gerade in der materiellen Welt immer spürbarer auf.


Daher hier nur ganz kurz und völlig subjektiv bemerkt:

Die Mär vom bösen terroristischen Unterhosen-Bomber ist natürlich kompletter Unsinn und inszeniert von den gleichen Drähteziehern und Ränkeschmieden, die 2001, im Jahre 0 der Neuen Zeitrechnung schon 3.000 Leute in Hochhäusern in die Luft gesprengt haben. Hier auf dem ASR-Blog hat Freeman eine schlüssige Rekonstruktion der Inszenierung ausgearbeitet und noch einiges mehr zum Thema "Al-CIAda" beleuchtet.

Die rasend schnell auftauchende Schein-Diskussion um die Installierung von Nachtscannern auf den Flughäfen weltweit (!!!) inklusive der medialen Beschwichtigungen, es liege keinerlei Menschenrechtsverletzung und/oder Gesundheitsgefährdung durch den Einsatz dieser Nacktscanner vor (wir werden "anonym nacktgescannt & verstrahlt" hahaha) - alles war perfekt vorbereitet und es wurde die ganze Hollywood-Maschinerie perfekt in Gang gesetzt. Wie kürzlich noch bei der Schweinegrippen-Inszenierung. Klare Gemeinsamkeit von Nacktscannern und Schweingrippe-Impfhysterie: Man will uns nicht mehr nur an die Wäsche - sondern so richtig unter die Haut.
Erstmal. Später wollen sie die Seelen haben.

Es ist im Grunde nur eine Frage der sich scheinbar immer schneller drehenden Zeit, wann herauskommt, daß die Verträge über Produktion und Kauf von Nacktscannern (weltweit !!!) bereits vor dem medial-zubereiteten "Attentat" eines "Unterhosen-Bombers" abgeschlossen waren. Irgendwo las ich bereits etwas von einer kleinen, dumm gelaufenen terminlichen Vorwegnahme bei der Terminierung des Spektakels.

Natürlich (selbstverständlich !!! mein Ehrenwort) ist die Strahlung in den Teilen völlig ungefährlich. Ebenso ungefährlich wie die Impfstoffe mit sehr geheimnisvollen Adjuvanzien.
Woher ich das alles weiß? Nun, in diesen Zeiten entwickeln sich hellseherische Fähigkeiten ebenso schnell wie das faschistische System. Erdlicher gesagt: Sie arbeiten immer mit den gleichen Mitteln und "Argumenten".

Übrigens hat man in der EU bereits im Herbst 2008 versucht, die Nacktscanner durchzubekommen, hier stehts noch nachvollziehbar im Netz .... da sagte doch der Herr Bosbach, der jetzt ganz vorne ist mit dem lauten Ruf nach dem schnellen Einsatz dieser Apparate, noch folgendes:
Der Innenexperte der Unions-Fraktion, Wolfgang Bosbach (CDU), forderte vor der Einführung von solchen Scannern erst einen Beleg, dass sie einen effektiven Sicherheitsgewinn aufweisen. „Man muss nicht alles machen, was technisch machbar ist“, sagte er „MORGENPOST ONLINE“.
Aber da standen schon die ersten Prototypen im Keller der EU bereit, wie man hier lesen kann, gekauft auf Steuerzahlerkosten. Praktisch, so eine EU, komplett ungreifbar und an allem schuld.

Hier einer der vielen Gründe für den Einsatz von Nacktscannern weltweit, zunächst noch als "Wirtschaftsposse" deklariert - es ist ein Milliardengeschäft, wie die gute Schweinegrippe. Aber lasst euch davon nicht darüber hinwegttäuschen, daß mit diesen Dingern noch viel mehr möglich ist im Zeitalter der Nano-Technologie.
Etwas weniger witzig stelle ich mir die Weiterentwicklung dieser Technik vor, wenn sie denn erst installiert ist. Vermutlich bekommen wir erst mal eine Art provisorisches "Balkencode-Branding" (Mark of the beast - 666), mit dem man uns dann überall komplett "auslesen" kann (ja, genau, im doppelten Wortsinn), wie bei den Warensystemen im Supermarkt - bevor die Nano-Chips soweit fertig und einsatzbereit sind.

"Elena" läuft gleich parallel dazu an .... mittels dieses feundlich-klingenden griechischen Frauennamens werden sämtliche Querulanten-Skaven auf dem Arbeitsmarkt ausge(merzt)macht.


Und was macht nun die gute alte Schweinegrippe? Schon vergessen? Nun, immerhin gibt es einige Versuche, doch noch die Verantwortlichen für das Desaster dranzukriegen. Zum Beispiel in Italien - polskaweb.eu bleibt dran. Danke auch dafür.

Eine sprudelnde Quelle ...

... mit hörbaren Texten von Rudolf Steiner tut sich hier auf. Ich bin immer wieder beeindruckt, wieviel passionierten Einsatz so viele Menschen für´s Netz aufbringen, um uns allen die alten Quellen wieder erschließbar zu machen.

Montag, 4. Januar 2010

Archaische Gesänge und Rhythmen ......

.... haben es mir schon immer angetan. Sie berühren die Seele und das Herz und noch viel mehr, alles, was verborgen liegt und soviel Kraft hat. Sie sind eben einfach magisch.
Und sie erinnern mich an früher, vor ein paar Tausend Jahren, als wir alle noch peppig drauf waren, was die Musik und die Rhythmen - für Mutter Erde und die Götter - betrifft. Göttermusik ist nämlich nie langweilig oder gar zurückhaltend, dafür aber sehr lebendig.

Ich wünsche uns also allen ein göttliches, lebendiges und glückliches Jahr 2010 mit viel archaischer Musik und ebensolchem Tanz zur Feier des Lebens und der Wunder unserer Existenz - mögen wir uns alle auf unsere kraftvollen Ursprünge be-sinnen und dem uns umgebenden Universum unsere Ehrehrbietung erweisen - durch Freude, Wohlwollen und Großzügigkeit.

Zur Einstimmung habe ich archaische Musik aus nördlichen Gefilden verlinkt ... und zu Beginn hier ein kleines Interview mit Mari Boine, die Interessantes zum Thema Kultur, Sprache & Gehirnwäsche, zu Musik & Wurzeln zu sagen hat.


Diese Weisen aus Finnland erinnern teils an (süd-) afrikanische Gesänge und Rhytmen wie hier, wo die drei jungen Frauen gut Power geben, obwohl sie doch eher "artig" und nicht eben wild aussehen.
Oder hier, Gjallarhorn heißen die und haben sehr harmonisch ein Didgeridoo sowie eine Mbira eingebaut in die zauberhaften Gesänge -auf schwedisch, für Suvetar die Göttin der Südwinde und des Sommers
Nochmal schöner, glasklarer finnischer bzw.lappländischer Sami-Gesang mit schönem Beat
Selbstgesungenes mit Elektronic-Sounds gemischt .....

"Eis-Percussion" gibt´s auch - was es alles gibt - ein norwegischer Perkussionist namens Terje Isungset und seine Kollegen vom "Icicle Orchestra" machen Musik auf aus Eis gefertigten Instrumenten (auch Blasinstrumente aus Eis) - die sie nach dem Wegschmelzen zwangsläufig wieder der Natur zurückgeben ... und mit dem Stimmen ist man von der Wetterlage abhängig, je wärmer desto mehr schmilzt es und entsprechend tiefer werden die Töne.
Noch mehr warme Eismusik-Töne "Moon Magic"- noch ein Beweis, daß Musik von den Göttern gemacht ist, daß es eine solche Sprache gibt, die uns mit den unsichtbaren Welten verbindet. Der Sound des Eises ist erstaunlich warm - und eine Verwandschaft mit anderen perkussiven Götterklängen wie Ballaphon, Mbira, Udu u.v.a. ist unüberhörbar.

Und hier noch die kraftvolle, wilde = archaische Musik von "Mariana Sadovska & Borderland" - die singt russisch & phantastisch - die touren gerade im Land - ist sicher mal ein anderes Konzerterlebnis.

Was all diesen alten Klängen gemein ist - sie sind zwar sehr alt, doch lassen sich alle wunderbar mit Jazzelementen bereichern. Die GötterInnen lieben den "archaischen Jazz" (nicht den kopflastigen, nein, den für den für Herz, Bauch, Unterleib und Beine ... ), sie haben ihn ganz sicher erfunden. Ja. Ganz sicher!

Gehört habe ich vieles auf WDR3 in der Sendung "Musikkulturen" in den vergangenen Wochen, auch schöne norwegische Gesänge, teils mit sehr rhythmisch gespielten Fideln - das klingt ganz anders als "gegeigt". Wie schon erwähnt: Lebendig eben. Und wild!
Die jeweiligen Musiklisten zu den Sendungen (immer Sonntags, 16 Uhr) sind abrufbar im Netz. Lohnt sich, dem nachzuhören ...