Dienstag, 24. März 2015

Was mich heute am meisten freute ....

... und noch freut ist dies: Die rote Katze aus dem Parterre - hat sich endlich ihre Freiheit erkämpft. Etwa ein Jahr hat sie dafür benötigt - also war sie recht schnell. Sie ging solange die Tapeten hoch - bis die Menschen es nicht mehr ertragen haben. Und - daß sie rauswollte - hat sie eigentlich schon letztes Jahr als kleines Würmchen kundgetan.

Heute hörte ich gegen Mittag ein lautes Katzenmaunzen der verwunderlicheren Art. Hier maunzt sonst nichts weiter - obwohl es viele Streuner gibt. Es klang etwas "jämmerlich" - und so ging ich zügig runter, um nachzusehen, ob sich vielleicht ein Tierchen irgendwo verklemmt hat oder Ähnliches.

Als ich überall mal nachgesehen habe - auch im Umkreis - traf ich auf die Miezen-Fütterin und die erzählte mir, daß sie gestern endlich weich geworden sind und das nach Freilauf drängende Katzenwesen seit gestern nachmittag rauslassen.

Wenig später durfte ich der hübschen und wilden Roten dabei zusehen, wie sie auf dem Garagendach die neue Welt erkundete - von oben. Und eine Begegnung mit dem Schwarzen - auf Entfernung - durfte ich auch begutachten. Die verlief sehr unspektakulär, sie haben sich lediglich gesichtet.
Denke - da wird´s nicht allzuviel Ärger geben, denn sie ist ja eine Katze - und kein Kater. Eher noch - wird es Freundschaft oder Verliebtheit geben, der Schwarze hat eh schon oft ihre Nähe gesucht, als sie noch auf dem Balkon hinter Gittern weilte. Katzenkinder wird´s keine geben.

Übrigens - wo die meisten Menschen ihre Tierchen völlig unbedacht sterilisieren, kastrieren, impfen und chippen lassen: Kürzlich las ich erstmals davon - daß es da Ausweichmöglichkeiten gibt - und manche Tierhalter diese auch wahrnehmen - weil sie nicht zulassen wollen, daß ihre Tiere derart "verwurstet" werden - und später zwangsläufig krank durch Impfung und Chippen. Soweit - ganz am Rande.

In Zeiten - wo die "Welt" völlig auf dem Kopf steht - freue ich mich also gerne an scheinbaren Banalitäten. Und heute eben - über diese neue Freiheit, die die Rote sich heftig erkämpft hat im Laufe ihrer Monde. Sie wird sie geniessen - soviel war schon zu sehen heute.

Übrigens fühle ich mich quasi geehrt - ich bekam mal ein paar Katzen-Kopfküsse von ihr, als ich bei den Nachbarn unten war - und sie ließ sich streicheln. Die Frau, die täglich die Dosen öffnet, sagte noch: "Komisch - daß die sich überhaupt anfassen läßt." Sie haben eine Wilde erwischt - und gar keine Schmusekatze. Ach ja - Katzen sind auch telepathisch ....deshalb kam ich wohl zu der Ehre - ich hatte ihr von Anfang die Pfoten gedrückt.

Symbolisches Ereignis dazu - zur gleichen Zeit:
Ein anderer Nachbar hatte an diesem Tag ein paar Forellen geangelt - Verspeisung geradezu zeitgleich mit dem erstmaligen Herausgehen in die Welt - dieser roten Wilden.

Zwillingssonne staunend schweigsam und: Tagesenergien 71 ....

.... hier der Hinweis auf die neuesten Tagesenergien.
Immer hörenswert. 
Das sind zwar noch "Vorschußlorbeeren" -
aber da habe ich keinerlei Bedenken. 

Im Gegenteil.

Zur "Welt" gerade - nichts weiter berichtenswert von meiner Seite, was nicht eh jeder wissen kann.
Sortieren darf jedes sortierende Wesen - eh für sich selbst.

Hier nur noch ein Hinweis - auf ein weiteres "Deja-Vu" ... ohne Worte.

Ansonsten - bin ich gerade in stiller Zwiesprache mit einem der Planetengötter befindlich, den ich in den vergangenen Jahren allzusehr vernachlässigt hatte. Aber - sie haben es so an sich - daß sie sich schon deutlich melden, wenn es an der Zeit ist.

Samstag, 21. März 2015

Deja-Vu im Kleinformat hier ....

... was die gemeinsamen Garten- bzw. Rundumshaus-Aktionen betrifft:
So - bin ich einst aufgewachsen. Bzw. habe es als Kind erfahren, beobachtet - bei den Eltern ...
alles geht viel einfacher - wenn man sich gegenseitig hilft.

Früher mal hieß das: Nachbarschaftshilfe. Und war weit verbreitet.
Aber es war noch viel mehr als das - denn von meinen Eltern und den Nachbarn erinnere ich, daß die wirklich sehr gut befreundet waren über viele Jahrzehnte. Und sogar bis zum jeweiligen Ableben.

Und hier meine ich wirklich literal Nachbarn im eigenen (Miets-) haus - und auch solche, die gleich ums Eck wohnten oder ein paar Meter weiter.

Am besten wurde das für mich sichtbar - im Schrebergarten meiner Eltern. Da kamen an den Wochenenden fast alle mal vorbei und packten erst kräftig mit an in den üppig blühenden Beeten - bevor sie es sich alle zusammen gemütlich machten und gesellig wurden. Mit viel "Sitzfleisch".

Übrigens - kannten sich damals ohnehin sehr viele Menschen im Viertel. 

Keine schlechte Zeit - sage ich heute dazu.
Aber auch damals schon - denn ich hatte immer meine Inseln - sicher mit viel weniger "Kontrolle" als heute de armen Kinderchen, die unbedingt ein "Tracking-Phone" haben wollen.

Und im Schrebergarten - ein eigenes Beet - nur für Blumen.
Außerdem habe ich gerne mitgeholfen - wenn es darum ging, zur alten Wasserpumpe zu gehen und Wasser aus dieser heraufzuholen. Warum - weiß ich gar nicht. Ich habe einfach gerne diesen Pumpenhebel "geschleudert" - und mir nichts weiter dazu gedacht. Außer - daß ich die Pumpe in ihrer Form sehr mochte. Grün angestrichen war sie - aus massivem Metall und mit filigranen Intarsien verziert. Vor etwa drei Jahren traf ich sie wieder - und lachte sehr. Hatte mir damals einen Schrebergarten angesehen in der Kolonie - und ein sehr angenehm-originelles urkölsches Künstler-Ehepaar, welches ich kurz zuvor mit dem Taxi fuhr und von dem ich den Tip hatte, hatte genau diese Pumpe abmontiert und in ihren Garten herübergerettet.

Ach ne - siehste - wieder was vergessen: Sie war auch ein Treffpunkt von allen Menschen drumherum.  Die kamen ja alle - zum Wasserpumpen dahin. Und wohin geht Merkur? Eben .... zur Pumpe.

Übrigens - die hätten mich seinerzeit glatt in ihren sehr kleinen Kleingärtnerverein aufgenommen. Ein wahrlich für die Kolonie wunderschönes und komplett selbst aufgebautes Areal - von vielen Eigenbrötlern. Ich war Bewerberin Nummer Hundertundsoundsoviel - und hätte dennoch gleich den Zuschlag bekommen. So ist das Leben - es läßt sich nicht "erklären". Vermutlich spielten meine "Referenzen" seitens der Taxi-Kundschaft eine Rolle.
Außerdem - so klein ist eine scheinbare Großstadt - kannte ich den Präses von früher.
Alles - ganz feine Menschen.
Und dennoch - als ich den Zuschlag schon hatte - samt Geräteschuppen und pipapo - wurde mir plötzlich übel und ich sagte ab. War schon klar - daß ich nicht in der Kolonie bleiben will.
Kurz darauf - kam der Zuschlag für meine jetzige Behausung. Wieder sehr überraschend - da ich ja als Letzte und viel später hier aufgeschlagen war. Aber - was sein soll - soll eben sein.

Und - damals hat mir ja auch niemand vorausgesagt - daß ich hier erst mal eineinhalb Jahre der sehr verwunderlichen Hölle erleben würde ....  bevor endlich ein angenehmer Hausfrieden einkehrt.

Neulich las ich nochwas - zu einst selbstverständlichen Zeiten im Netze - da schrub einer sinngemäß: Sieh zu - daß Du Deine Nachbarn kennst. Das ist wichtiger - als ein Internet.
Und: Wenn Du nur eine Handvoll Nachbarn um Dich herum hast - mit denen Du gut auskommst - kannst Du schon ganze Häuser mit denen bauen. Denn jeder - kann was.
Recht hat er.

Als nächstes also - werde ich mir ein gutes Dorf suchen.
Eines - wo es Menschen solcher Art gibt - die aber dennoch freie Vögel sind und bleiben wollen.    

Die vorletzte Glühbirne ....

... knallte eben durch. Damit habe ich nun fast die Serie abgeschlossen. Will heißen: Sie knallten alle  sehr zeitnah durch - und das bedeutet: Sie haben alle eine bestimmte Lebensdauer einprogrammiert bekommen. Denn ein Zufall wird es wohl kaum sein - diese Zeitnähe des Verendens aller im Hause befindlicher bzw. betriebener Glühbirnen. Eine - fehlt noch. Das aber liegt nur daran - daß die Lampe seltenst eingeschaltet war.

Einst gab es mal Glühbirnen, die nie durchknallten - heißt es. Bis die Hersteller auf die Idee kamen - deren Lebensdauer zu begrenzen - um besser zu verdienen.

Nun - ich bin zufrieden mit den Diensten der nun Rundum-Durchgeknallten. Und ich habe noch einen beträchtlichen Vorrat an solchen hier - der womöglich sogar länger hält, als ich lebe. Das weiß mensch ja nie so genau.

Es fiel mir einfach nur extrem auf in den vergangenen vier Wochen - Zack! - eine nach der anderen durchgeknallt.

Wie sähe es die Welt aus - wenn es keine "geplante Obsoleszenz" mehr gäbe? Nicht bei Glühbirnen,  nicht bei Druckern etc. pp. Und keinen künstlich erzeugten Bedarf - also sowas wie alle paar Monde ein neues "Tracking-Phone".

Vielleicht - ein klein wenig wie früher mal - bei der Großmutter - wo es noch nicht soviel "Zeugs" gab (Eierkocher, Waffeleisen, seltsame "Schokoladenrieseltürme-elektronisch", Muffin-Maker, Unsinn-Baker .... und anderes Haushaltszeugs, welches sich mir glücklicherweise nicht wirklich erschließt - ganz zu schweigen von den martialischen Samstags-Gartengeräten der Herren rundum) - dafür aber ein Leben lang hielt und auch verwendet wurde.

Heute - bemerkte ich auch noch dies zu längst vergangenen Zeiten mit der Großmutter und der einst großen Mischpoke:  Je länger sie alle rübergegangen sind - desto schöner werden manche Erinnerungen für mich - die damals, als sie stattfanden, eher ein rechter Gräuel waren als jüngster Vogel im großen Gehege., der nichts lieber als raus-, aus- und herumfliegen wollte.
Und keinerlei "Sitzfleisch" hatte - für die einst vielen Familienzusammenkünfte.
Meinen einstigen Leuten darf ich hier zugute halten - daß sie mir nie mehr abverlangten, als machbar war. Also immer - so eine Weile - mußte ich schon dableiben - bevor ich endlich wegmachte .... und dann ggf. freiwillig wiederkam.

Solches "Sitzfleisch" habe ich bis heute nicht sehr lange - aber immerhin Wertschätzung für die, die es haben und sich einfach viel Zeit nehmen - für geselliges Geschnatter. 

Also - genießt Eure "Pflichtbesuche" (Gruß an M. heute ....) - könnte sein, daß Ihr Euch eines Tages sehr liebevoll an diese womöglich stressig anmutenden Zusammenkünfte erinnert.

Oder so: Ich hab´s ja sehr leicht mittlerweile - so völlig mischpokenfrei. Aber - manches Mal und immer öfter - erinnere ich mich sehr gerne an diese Menschen - die da so völlig verquer zusammenkamen - nur, weil sie irgendwie miteinander "verwandt" waren. Und all diese Treffen wacker miteinander gefeiert und bestritten haben.

Wirken und "Arbeit" nochmal ....

... wird Thema bleiben ab jetzt hier.
Weils existenziell ist - aber lange nicht nur im Hinblick auf Moneten!

"Arbeit" - ist auch so ein seltsamer Begriff. Der erst mal nicht viel besagt - außer daß jemand irgendetwas tut. Und das - muß ja lange nichts heißen - ob´s sinnvoll oder sinnlos ist zum zum Beispiel. Oder womöglich sogar destruktiv.

"Wirken" dagegen - ist schon besser. Wenn jeder Mensch sich mal fragen würde:
"Was wirke ich - mit meiner Arbeit. Was be-wirke ich?" - könnte es durchaus mal unangenehm werden in den vorhandenen Strukturen.

Das Taxifahren war für mich über Jahre lang insofern ganz in Ordnung - als daß ich Menschen in der Regel gut von A nach B gebracht habe - was ja ihr Wunsch an mich war. Eher sowas wie eine erstmal "wertneutrale Tätigkeit" - gegen Aufwandsentschädigung. Wobei bedauerlicherweise der Aufwand in keinerlei Verhältnis zu dem stand - was an "Wert" rauskam.  Eine Art Seiltanz also - von Monade zu Monade. Vom einen Mondlauf - zum nächsten.

Viele Jahre habe ich es mir schönreden können - weil ich ja auch was dazugelernt habe. Im Zusammensein mit Menschen. An Empathie und Geduld mit den Menschen. In "relativer Freiheit" - sich auch ggf. Zeit nehmen zu können, wenn der Moment es mit sich bringt.
 
In einer Art eigener Ruhe zu bleiben. Das ist schon viel wert, wenn mensch sich nicht mehr oder nur noch selten aus der Ruhe bringen läßt von Kleinigkeiten - bzw. den Überraschungsgästen, die da kommen. Oder von solchen - die eigenblutleer gierig darauf bedacht sind - sich ihre benötigten Energien von anderen zu stehlen.
Spezialübung  manchmal - besonders freundlich oder geduldig mit denen zu sein - die besonders unfreundlich sind. Usw.

Entlohnung oft - Ausnahmebegegnungen mit Menschen, die mensch wohl nicht mehr vergessen wird - weil sie so "licht" waren. Selbst in ihren eigenen, dunkelsten Stunden. Ein einziger von denen - läßt Hunderte von notorischen Nörglern wie Sternenstaub hinter sich verblassen. 

Soweit - meine nachträgliche Liebeserklärung an diese Zeit. Und ich denke - ich habe manches Mal auch täglich davon berichtet.

Aber - nun ist es erschöpft. Ausgeschöpft. Macht nur noch müde. Und ehrlich gesagt - ist es auch eine recht "schwach-sinnige" Tätigkeit auf Dauer. Nichts Tiefsinniges also - auf Dauer. Nichts mehr, was die Sinne lebendig hält. Das hat Routine wohl so an sich - von Haus aus.

Was ich ausdrücken wollte, ist einfach: Ich denke - ich habe oft viel zuviel Aufwand für viel zuwenig Entlohnung betrieben - aber es war solange in Ordnung, wie ich das Gefühl hatte - ich lerne was für mich. Für´s Leben also.
Und - als ich seinerzeit damit anfing - hatte ich ja auch so eine Idee dazu - mal wieder zurück auf die Straße und ins "richtige Leben" zu wollen - mit allem, was kommt und kommen mag.

Nach einer - eigentlich zeitlich eher kurzen - Reise in sogenannte "spirituelle Gefilde".
Dort waberte ich also eine Weile herum - im kurzen Glauben, jetzt was Anderes gefunden zu haben.

Was ich tatsächlich fand - ware die gleichen Muster und Spiele wie auf der Straße - nur ein wenig subtiler gehalten. Konflikte - gab´s da auch jede Menge. Und auch jede Menge Hierarchien. Aber - es wurde alles nicht beim Namen genannt.
Also dachte ich mir irgendwann: Da kannst Du genausogut wieder zurück auf die Straße gehen - und dort mal im richtigen Leben sehen, ob Du jetzt wirklich was dazugelernt hast. Denn: In der Höhle der scheinbar Glückseligen - kann ja jeder viel erzählen.

Hatte ich nicht. Aber im Laufe der Zeit dann schon.
Übung war also: Alles - was so bei den Spirituellen einst geredet wurde - aber gar nicht so war - auf der Straße umzusetzen. Ein-Frau-Schule quasi. Geht natürlich weiter damit - mit dem Lernen - ausgelernt ist nie.

Also: Bewirkt habe ich - daß die Menschen von A nach B gekommen sind. Das ist soweit - für mich vertretbar. Und eher "wertneutral".

Jetzt - frage ich mich - was ich bewirken möchte.
Das - ist nicht ganz so einfach wie die Antwort darauf - was ich keinesfalls bewirken möchte.
Oder vielleicht - einfach noch nicht ganz klar - als Formgebung.
In Inhalten schon.   

Ich sinniere derzeit viel über Vorstellungen von "Arbeit" ....

... und die Strukturen von Arbeit.
Ein sehr weites Feld - eher ein Kosmos.
Was ich aber bereits ent-deckt habe:
Es ist mehr als erschreckend, was so alles für "Arbeit" gehalten und entlohnt wird. Was gar keine Arbeit ist - sondern Verwaltung eines mehr als maroden Systems.

Habe bereits beim Universum angemeldet - ggf. nur noch als Handwerkerin - im weiteren Sinne, Kunst und Musik gehören mit rein, aber zuvorderst die Bauern!  - kurz: Alles, was erhaltend, pflegend, liebevoll sorgsam ist, Freude und Früchte bringt - wiedergeboren werden zu wollen.

In den vergangenen Jahren in der Limousine hörte ich mich selbst oft sagen:
"Mein Eindruck ist dieser - 50 % der Menschen auf diesem Planten scheinen nur zu dem Zweck hier erschienen - um den anderen 50 % das Leben schwer zu machen." - wenn die Fahrgäste mir wieder mal von Abstrusitäten berichteten - die ihnen von ihren Mitmenschen im Rahmen einer scheinbaren "Arbeit" präsentiert wurden.

Und das Perverse ist: Sie werden dafür bezahlt. Und glauben selbst daran - daß sie einer Arbeit nachgehen. Seltsames Wort übrigens.
Also - die glauben, eine solche zu verrichten.

Mal ganz abgesehen davon, daß immer noch völlig un-hinterfragt bei der Mehrheit der Mitmenschen gilt: Wer keiner Lohnarbeit nachgeht (? - muß auch nochmal überdacht werden, das "nach-gehen" ....)  - ist nichts wert.
Und natürlich faul. Und vieles mehr .....

Vielleicht sollte ich ein "kompaktes Arbeiterdenkmal" zum Aufstellen für die Wohnzimmervitrine kreiieren und verkaufen. Das müßte doch einen reißenden Absatz finden - wo sich hierzulande doch fast jeder für einen arbeitenden Helden hält. Oder für einen unverzichtbaren "Leistungsträger".

Ja - es gibt viel zu sinnerien und sortieren zu dem Thema. Vor allem auch eigene Konditionierungen zu betrachten, überhaupt mal gut zu erkennen.  Vorher - kann mensch diese ja nicht auflösen bzw. ändern.

Soviel weiß ich aber schon jetzt: Wenn die Menschen eine andere Idee von Arbeit und Wertigkeit hätten - sähe es gleich ganz anders aus auf der Welt.

Donnerstag, 19. März 2015

Heute morgen zwischen Träumen und Wachen dachte ich an die Goldplättchen-Hüter ......

... die vorgesorgt haben für einen kommenden "Ernstfall". Sie haben ihr Bares in Goldplättchen angelegt - von denen man stückchenweise immer so ein kleines Stückchen abzwacken kann - für den Schwarzmarkt, der da kommen könnte.

Und dann fiel mir wieder ein - was für geniale Goldfälschungen es inzwischen gibt - ganze Tonnen davon sind nur außen vergoldet - und innen drin ist Wolfram oder was Anderes.

Der gewiefte Straßenhändler, auf den ich mal reingefallen war vor ein paar Monden fiel mir wieder ein, der mir tatsächlich diesen schönen, massiven Ring geschickt zu verkaufen wußte, indem er mit meiner Gier spielte - für dreißig Euronen - der natürlich auch eine Fälschung war. Aber eine gute halt. Keine Sau hätte angezweifelt, daß ich da einen fetten, schweren Goldring am Finger tragen täte.  Hätte ich ihn nicht überprüfen lassen. Hab ihn glaube ich verschenkt .... obwohl er wahrlich schön war.

Und ja - da fiel mir heute morgen auch gleich diese ganze Relativität und Sinnfreiheit zu den scheinbar "raren" Werten ein. Ehrlich - wem ist denn sowas wirklich wichtig im Leben - also für die Lebendigkeit - ob es nun etwa massives Gold ist - oder pefekt gemachtes Nachgemachtes?

Neulich hörte ich noch dies - und lauschte sehr spitz:
Diamanten gibt es auf diesem Planeten - wie Sand am Meer. Weiß nur niemand, da sie künstlich für rar erklärt werden. Und deshalb - weil der Mensch halt blöd ist und selten was selber überprüft - so hoch gehandelt werden.

Eine gute Frage fiel mir auch noch ein - im Dämmerzustand des morgendlichen Sinnierens: Da hatte mal jemand sowas gefragt wie - was würdest Du kaufen, wenn Du viel Geld hättest: Gold - oder Pflanzensamen? Als ich das gehört hatte - fiel sofort die Entscheidung. 

Sonnenfinsternis und Handmixer ....

... solche Ankündigungen wie gerade mit einer Sonnenfnsternis für morgen - die nur alle paar Hundert Jahre mal vorkommen soll - laufen immer irgendwie an mir vorbei. Habe jetzt mindestens fünfmal am Rande was davon vernommen - und nichts ist "angesprungen" bei mir.

Für mich - ist eine Sonnenfinsternis - halt eine Sonnenfinsternis. Von der ich meist eh nichts mitkriege. Morgen wohl auch eher nicht - weil hier dichte Suppe am Himmel hängt. Nachdem gestern wieder befleißigt die Sonne hinter diese weggesprüht wurde.

Der Herr Alexander Wagandt hat der kommenden Sonnenfinsternis sogar einen Extra-Beitrag gewidmet. Ich vernehme u.a.:  Das sei ein sehr archaisches Ereignis. Und denke mir: Ich bin archaisch von Haus aus. Jeden Tag. Natürlich - werde ich gerne mal in den Himmel schauen morgen - wie ich es ja auch jeden Tag tue. Aber - das ist für mich sowas von selbstverständlich - in den Himmel zu schauen - über Tag - daß ich es eh wieder verpassen werde. Wie beim letzten Mal .... vor ein paar Hundert Jahren.

Denke mir - wir sollten besser mehrmals täglich auf "unsere Bauern" als unsere Werte-Erhalter schauen - statt alle paar Hundert Jahre nur - auf ein Sonnenereignis der scheinbar spektulären Art. Auf die Menschen - die die Erde beackern und gut für sie sorgen können sollten - bei bestem Auskommen - und denen es immer schwerer bis unmöglich gemacht wird.

Jetzt ist viel die Rede von Stromausfall im Vorfeld. Jut - dann gibt et eben keinen Strom für eine Weile. Für mich als einzelner Mensch - ist das relativ unspektakulär.

Und für alle, die Strom wirklich benötigen, gilt wohl, daß sie ein paar Notaggregate am Start haben werden. Krankenhäuser zum Beispiel.Oder "AKW´s" (obwohl - bei denen weiß man´s nicht so recht).

Neben Kerzen und ein paar Batterien für eine Taschenlampe vielleicht - habe ich hier einen Handmixer. Und dieser ist schon seit Jahren ein Symbol - welches mich oft belustigt hat.

Der Handmixer funktioniert ja ohne Strom.
Er ist also - mein "Notvorrat" - für die schlimmsten Zeiten, die kommen könnten.
Stell Dir den Worst-Case vor - und dann denk dran: Hey - ich hab doch diesen Handmixer!
Was soll mir da noch passieren?

Dieser Handmixer - ist quasi ebenso hilfreich - wie das Handtuch des Protagonisten in "Per Anhalter durch das Universum". Da hatte ich nie auch nur den geringsten Zweifel dran.

Die vielen "Katastrophenwarnungen" vor einer ganz normalen Sonnenfinsternis veranlaßten mich heute nochmal spontan - nach einem Ex-Chef zu guhugeln. Ich war ja mal vor vielen vielen Monden beruflich im Bereich "Katastrophenschutz" tätg.  Ich sehe - er hat seinen Doktor gemacht und eine schöne Karriere. Immer noch - im gleichen Metier - aber schon wieder woanders. Aktuell genau dort - wo er eigentlich nie hinwollte - wegen allzu verkrusteten Strukturen.

Für mich also die morgige Sonnenfinsternis - im unendlichen Lauf des Universums - ein kurzer Anlaß - mich mal wieder nach langer Zeit an jemandem zu erinnern - mit dem ich einst wirklich gerne zusammengearbeitet habe. War recht lebendig und beweglich (bis eventuell wieder ein Bremsklotz gegen Innovationen "von oben"  daherkam) - so unter zwei Zwillingssonnen.

Übrigens - auch der "griechische Mittelfinger" ist bislang glücklicherweise komplett a mir vorbeigegangen. Der angeblich seit Tagen schon die "Medienwelt" und ganz Deutschland bewegen soll.

Was für ein Segen - daß sovieles an einem Menschen einfach vorbeigehen kann - völlig unbemerkt.   

Neueste "Netzpassion" .... Zählerabgleich

Gestern abend vorgefunden beim Besuch einer Seite:

533 Aufrufe ausgewiesen - und dazu - hoppla! -
850 Kommentare.

Das ist doch mal interessant.
Man könnte sagen:
Über 130 % - haben kommentiert.
Also - mindestens schon mal jeder - der auf der Seite war.
Was natürlich völlig realistisch daherkommt. 
Und dann noch - wie von Zauberhand - viele mehr.

Das ist dann wohl die neuerdings vielzitierte "Cyber-Armee", auch als Trolls bekannt.
Und die haben teils Programme, die vollautomatisch laufen - um mit bestimmten "Meinungsbildern" und/oder Verunglimpfungen - nur noch Verwirrung zu stiften.

Irgendwie erinnert mich sowas auch - an "Wahlergebnisse".

Verwirrung ist ohnehin ein gutes Stichwort und Thema gerade ....
also: Nicht verwirren lassen. Was Du fühlst - ist genau richtig.

Das war ja ein interessantes Spektakel gestern vormittag ...

... in Frankfurt.
Pünktlichst und diszipliniert tritt also um sechs Uhr die "Antifanten-Garde" auf den Plan, um angeblich Frankfurt in Brand zu setzen. Die Presse ist auch mit am Start - und sammelt fleißig die immergleichen Bilder.

Die Polizei ist wohl noch zu müde - obwohl zahlreich vor Ort - um die Brandstifter einzufangen und festzunehmen? Sie läuft ein bischen um diese herum und hinterher, aber irgendwie scheint kein rechtes Interesse daran vorhanden - diese bei ihren Verwüstungs-Aktionen ernstlich aufzuhalten.
Ach ja - später heißt es ja auch: Sie war mal wieder völlig überrascht, die Polizei. 

Eine Video Aufnahme erinnerte mich an die Fensterplätze, die manche Leut´ sich zu Karneval besorgen: Aus dem ersten Stock einer Wohnung heraus gefilmt und - huch, was für ein Zufall - genau vor den Fenstern dieser Wohnung gehen gleich vier Polizeifahrzeuge in Flammen auf - und laufen auch viele "Randalierer" durch die Linse. Das nenne ich mal Glück - für die Reporter! Aber auch alle anderen Nachrichter haben soviel Glück an diesem Morgen - sie sind alle ganz zufällig immer genau dort - wo wieder was in die Luft geht, geworfen oder in Brand gesetzt wird.

Von sechs Uhr morgens bis 12 Uhr mittags heißt es also auf allen Kanälen "Frankfurt brennt" oder "Bürgerkrieg" .... dann ist wohl Mittagspause für die Brandstifter und Gewalttätigen.

Die Nachmittagskundgebung auf dem Römerberg verläuft friedlich und ungestört, mit etwa 20.000 Menschen laut Veranstalter. Laut Polizei 17.000. Also auf jeden Fall - schon ein paar Besucher,
Und auch der anschließende Zug zur EZB - bleibt bis zum Schluß ruhig.
Ganz am Ende der Veranstaltung - wieder ein paar Böllerschüsse - aber kein Vergleich zu den wüsten Bildern vom Vormittag.

Ich hätte ja ein paar Fragen zu solchem Ablauf.  Eine Art "Traumtiming" für alle Medien. Morgens schon - alle Bilder im Kasten. Und zur besten zeit - wenn alle zur Arbeit gehen oder fahren und gleich das Neueste erfahren - vom "Bürgerkrieg in der Mainmetropole".

Den ganzen Tag können sich jetzt alle aufregen über die Gewalt vom Vormittag - die zweifelsohne völlig unangebracht und überflüssig war.

Aber - da stimmt was nicht. Mit den vielen Bildern und Videos. Ich schaute mir gestern -zigmale eine Sequenz an, wo ein Polizei-Mannschaftswagen angefackelt war und brannte - unterm Heck, wo der Tank angebracht ist und unter den Reifen, die sicher "unplattbar" sind - und drinnen sitzt ein Polizist und schnallt sich in aller Seelenruhe noch den Kinngurt von seinem Kampfhelm zu, während er aus dem geöffneten Seitenfenster schaut.

Ich wundere mich - denn ich hätte wohl eher mal die Schiebetür vom Transporter geöffnet und wäre zügig ausgestiegen aus dem brennenden Fahrzeug. Naja - jeder Jeck ist anders.

In den kommenden Tagen und Wochen werde ich sicher mehr hören - von den "Cracks", die solche Bilder inzwischen in Windeseile analysieren, auseinandernehmen, prüfen .... ich hab ja nicht mal eine Zeitlupenfunktion hier.

Einer war sehr schnell gestern mit einer "Kurzanalyse" - den verlinke ich mal an dieser Stelle. 
Bin sonst keine erklärte Freundin von seinen Beiträgen - aber gestern dachte ich: 
Sehr gut erkannt auf die Schnelle. Chapeau!

Auch einige Leserkommentare waren sehr aufmerksam - allerdings nur etwa eine Handvoll und vielen Hunderten. Zunächst.

Ich denke mal - alle, die hier immer noch von links, rechts, oben, unten etc. schwadronieren - haben noch nicht gesichtet, daß es immer sehr ähnliche Strickmuster gibt. Das gestern war eines.

Nicht nur - daß derart gleich etwa 20.000 firiedliche Teilnehmer einer berechtigten Demonstration verunglimpft werden konnten als "zu den Gewaltbereiten gehörend". Sondern auch - weil die meisten Menschen nur ihren aufgewühlten Emotionen nachgingen - wie es ja die gezeigten Bilder beabsichtigen.

Und darüber - über den ganzen, straff durchorganisierten Zinnober von sechse am Morgen bis zwölfe mittags - kam kaum noch eine kritische Stimme zu den feisten Typen im neuen 43. stöckigen Palast des Größenwahnsinns und deren tiefer, zynischer Verachtung der vielen Ameisen da unten auf den Straßen durch.

Es gibt noch mehr sehr interessante Aspekte zum gestrigen Tage - auch, was "offizielle Verlautbarungen" und "Bewertungen" betrifft - mit welcherlei verschiedenen Maßen in diesem Lande gemessen wird u.v.m. ... aber wie geschruben - davon werden wir schon noch eine Menge hören.

Für mich persönlich - war das gestern wieder so ein trauriger "Charlie-Tag".
Aktion erfolgreich und nach Plan gelungen - alle hysterisch emotionalisiert in immer noch tiefem "Medien-Bilderglauben".
Und - am eigentlichen Thema komplett vorbei.    

PS: Ich habe mich auch emotionalisieren lassen. Hatte den ganzen Tag ziemlich üble Laune - angesichts eines weiteren Schmierentheaters. 

Dienstag, 17. März 2015

Sinnieren über die "Dreiheit" ....

.... am Morgen ging´s schon los:
Tod und Geburt - machen das Dritte, welches sich Leben nennt.
Wer nicht bereit ist, an jedem Tag ein Stück zu sterben - der blockiert das Dritte - weil er schon das Zweite blockieren will: Neugeburt. Denke - das ist es, was einst auch ein Herr Goethe meinte mit dem "Stirb und werde".

Hier nochmal danke an den Srernenbruder - der mich neulich nochmal explizit auf die Dreiheit hinwies.
Und damit auf den Merkur - der einst so luftig in mein Menschenerscheinen nach Geburt hineingeflattert kam - um mich bis heute nichts als "gegeben" hinnehmen zu lassen. Jedenfalls nicht solange - bis mindestens Dreierlei statt nur Zweierlei betrachtet wurde. Meistens wird eher Neunerlei betrachtet. Wobei die Neun hier eher für unendlich viele Optionen steht.

Und nur seltenst - kommt ein Merkur-Mensch auf eine "echte Eins".
Aber wenn - dann gilt die.
Zweien - mag er eh nicht sonderlich - die teilen immer nur in enge und in der Regel verfeindete Lager.

So auch heute auf banalste Weise - bei der weiteren Frühjahrs-Gartenarbeit.
Zu dritt (aaaahhh - das ist schon mal gut!) - brachten wir ein Stück Grund in Ordnung, welches nicht wirklich zu diesem Haus hier gehört.

Aber die beiden sehr akuraten Damen - wünschten es ja so. Also - stieg ich gerne ins Gemeinschaftsprojekt ein, wir waren ja eh verabredet, und tat einfach nur - was zu tun war. Viel kräftigen, starken Efeu haben wir also rausgeholt aus dem Boden. Aus dem Grund - eines Nachbarn - der "eh nie was tut - und noch nie getan hat".

So - sprach de Zweiheit - und teilte es auch jedem mit, der des Weges kam: "Ist ja gar nicht meine Aufgabe hier - eigentlich müßte dies der Dings tun!"
Einer sagte sogar  öfter: "Ich würde das ja - gar nicht erst tun."
Derweil "kämpfte" Merkur mit sehr starken Efeuwurzeln - zu seiner Freude! - die eh in Windeseile nachkommen.

Heute also nochmal sehr moderate eineinhalb Stunden "Frühjahrspflege" -  in erstaunlich kraftvoller Sonne! - und ein feines, gut sichtbares  Ergebnis. Dann waren die Tonnen voll - auch die noch halbleere, die ich noch von woanders herzog. Morgen - geht´s nochmal weiter - wenn wieder Platz ist in der Biotonne.

Im Nachhinein - wunderte ich mich immer wieder über diese Hartnäckigkeit meiner "Kolleginnen" im Erzählen darüber - daß das ja eigentlich der Dings hätte machen müssen. Und der - hat das noch nie gemacht. Blablabla ..... und?

Ist doch alles weg - ist alles fein - und?
Warte doch mal drauf - bis alle machen - was sie angeblich machen sollen.
Bis es soweit ist - bist Du längst verstorben!
Und - nichts ist geschehen.

Übrigens - meine Idee war es ja gar nicht - die ebenfalls lange Zufahrt von der anderen Seite auch zu säubern und so an einen guten Start zu bringen - für´s Frühjahr.
Aber - wenn ich mich schon auf sowas einlasse, dann tue ich das einfach - und muß auch nichts sinnfrei aufrechnen - sondern sehe zu, daß ich Spaß dran habe an dem, was da geschieht. Und wie es anschließend ausschaut.

Gefühlte Tausende Mal hörte ich wieder was von "Unkraut" - welches mitnichten solches ist. Das, was da "Unkraut" genannt wurde - war feinste Vogelmiere. Ein Heilkraut also. Und ein Lebensmittel dazu - ein gutes Salatkraut. So sind se halt - die "Zweier".

Nur ab und an tat ich meine Freude über den kraftstrotzenden Efeu kund - den wir da beseitigten  - erst mal - für eine Weile ... hahaha. Der Efeu lacht drüber. Und kommt wieder. Hallelujah!
Einmal dachte ich noch laut und in Worten:
"Für mich ist das alles kein Unkraut - sondern Kraft.
Stell Dir nur mal vor - der Mensch würde für eine schlappe Weile nicht mehr eingreifen in die Natur - zack - hätten wir wieder einen Urwald! Und genau das - ist für mich ein sehr beruhigender Gedanke!"

Und - nein, ich erwarte nicht von meinen Mitmenschen, daß sie verstehen, was ich sagen möchte.
Tun sie ja auch nicht. Reicht aber - wenn ich weiß - was ich meine.

Seit ich - seit heute morgen bzw. schon gestern - über die luftige Merkur-Dreiheit sinniere ... fallen mir noch soviele andere Dinge dazu ein und auf.
Auch gestern schon - im Gespräch - spürte ich wieder, was das eigentlich Schwerste ist für´s Luftelement: Menschen mit scheinbar festen, fast einzementierten Vorstellungen - wie was zu sein hat.

Heute morgen dann - habe ich mich bei all diesen vielen "Zweien" bedankt.
Die mich immer wieder - an die Drei erinnern.

Montag, 16. März 2015

Scheinbar völlig ver-rückte Gedanken ....

... kommen mir in jüngster Zeit immer öfter - auf manchen "Gebieten".
Ver-rückt - weil sie so gar nicht in die offiziell-verlautbarten Meinungs-macher-bilder passen.

Und hier - geht´s mir um das, was uns seit Jahrzehnten über eine "milliardenschwere Rüstungsindustrie" erzählt wird. Wer wieder angeblich neue Panzer entwickelt habe soll - und an wen verkauft haben soll - blablabla.

Komischerweise - kann ich das alles nicht mehr recht glauben und glaube vielmehr - die schieben sich solche Verkäufe wohl eher virtuell = in Zahlen zu. Aber nicht in Form von echten Panzern.

Beweisen kann ich kein Wort von dem - was ich hier tippe. Ich kann nur staunen, was ich in den letzten Monden von einer "Bundeswehr" vernommen habe - und darüber, was bei dieser alles nicht funktioniert. Nicht mal gewartet wird - wie es scheint.  Sonst - würde es ja funktionieren, oder?!

So sagt mir also mein Gefühl inzwischen - die verarschen uns doch nach Strich und Faden.
Auch die eher wenigen Infos im Detail - die ich bislang zur Verschiebung von Kriegsgerät innerhalb der Ukraine und gen Ukraine vernahm - lassen mich zweifeln an allem, was ich bisher so glaubte.
Für bare Münze nahm.

Kann es nur schwerlich  auf den Punkt bringen, was ich genau denke - aber ich denke sowas hier:
Nie im Leben gibt es eine Rüstungsindustrie - die sich derart beliefert, wie es uns immer vorgegaukelt wird. Sicher gibt´s eine "Grundausstattung" weltweit - das würde ich nicht bezweifeln.
Aber es würde mich auch in keiner Weise wundern - wenn gerade mal ein Bruchteil von alledem tatsächlich produziert würde - was da an Geschäften und Summen verschoben wird.

Und: Wozu sollte der Teufel solches schweres Kriegsgerät erst mal nach Saudi-Arabien auf seine Messe verbringen? Klingt für mich - völlig abwegig.

Ich will keineswegs damit sagen - daß es nicht eine brutale, menschenverachtende Rüstungsindustrie gibt - die auch auf Hochtouren läuft und Tag für Tag unschuldige Menschen abschachtet.
Aber - sie ist sicher anders gestaltet - als uns noch erzählt wird.

Dabei belasse ich es mal - vorerst. Muß ja selbst noch drüber sinnieren.

Erstes kleines Gartenintermezzo ...

... heute. Zwei Beete sind fertig - dann haben wir erst mal abgebrochen. Die Nachbarin ist etwas unglücklich gestürzt auf der Treppe vorm Haus und hat sich eine dicke Lippe und ein paar andere Schrammen im Gesicht geholt. Sah schon recht gefährlich aus. Brille ist heil geblieben - war die gute Nachricht.

Morgen geht´s weiter - zu dritt, wie heute auch schon. So geht´s alles leicht von der Hand und macht sogar Spaß. 

Ich hab heute erst mal wieder erstaunlich starke und tief-lang-wachsende Minzewurzeln rausgeholt aus "meinem Wildbeet" vom Vorjahr. Minze sollte mensch echt nur auf einem Beet ausbringen - wenn genug Raum dafür da ist und nichts anderes mehr Platz braucht - die macht sich sowas von breit und braucht keinerlei "Betreuung" dabei. Jut - wieder was gelernt.

Rosmarin und Oregano - bleiben. Der Rosmarin ist schon ein recht starker Bursche geworden - quasi schon ein richtiger Busch. Der braucht auch keinerlei "Betreuung". Regelt alles mit sich selbst, der Erde, der Sonne und dem Regen.

Viele Regenwürmer traf ich an heute - in guter, lehmiger Erde auf dem kleinen Beet. Erstaunlich feine, lehmige Erde. Selbstverständlich begrüßte ich jeden kurz und setzte ihn einfach woanders hin für die zeit - wo Menschenhände die Ruhe störten.
Als Kind fand ich die wohl mal eher eklig. Heute fasse ich sie sanft an, damit sie nicht auseinanderbrechen - und spreche mit ihnen. Wenn ich sie doch  mal aus Versehen mit einem Werkzeug zerteile - weiß ich inzwischen, daß die einfach nachwachsen. Erstaunlich, was manche Tiere so drauf haben.  Es gibt mehrere, bei denen abgetrennte Körperteile komplett nachwachsen. Ich denke ja - der Mensch ist nur zu ungläubig, zu zaghaft und allzu verblendet von dem ganzen Unsinn, den er für Wissen hält - sonst könnte er das womöglich auch.

Zähne zum Beispiel ein drittes Mal einfach nachwachsen lassen. Aber - weil uns ja oft genug erzählt wurde, das ginge nicht - schaffen es nur wenige. Dafür braucht es einen wirklich freien Geist.

Morgen geht´s weiter ... mir ist es recht, nicht unbedingt alles an einem Stück zu erledigen.
Gelernt habe ich nochwas: Grub heute den Lavendel mit dem Spaten aus und verabschiedete ihn in die Biotonne. Letztes Jahr noch - habe ich hier um jedes Gänseblümchen gekämpft.  So - geht´s aber auch nicht.

Manchmal brauche ich eine Weile - um mich dann doch gerne belehren zu lassen von Menschen, die  erheblich mehr Erfahrung haben, als ich. Wenn der Widerstand dann erst mal geschmolzen ist - kann ich durchaus einsichtig und lernbereit sein. Aber nur, wenn auch noch genug Raum für ein paar Eigenexperimente bleibt.

Samstag, 14. März 2015

Nur mal eben für mich ....

..... memoriert.
Die ist ja - so köstlich. 
Wie immer - verstehe ich zwar kein einziges Wort -
also außer "Hop hop hop hop hop" - 
aber wie immer -
zaubert sie -
mir ein sehr breites Grinsen bis Lachen daher.
Sie ist - "schlicht" -  absolute Präsenz.

Mein heilsamer Poet wieder ....


Einer mit starken Wurzeln - dessen Worte ich trinken, singen und in jede Zelle sickern lassen kann.

Der Mann spricht als Mensch.
Das ist hierzulande sehr selten geworden.