Samstag, 25. April 2015

Nach acht oder neun Tagen mit Sonne ....

... heute der erste Regentag.

Die feine kleine Katze kam nach vier Stunden draußen im Nassen heim auf ihren Balkon - heute morgen funktionierte die "Katzen-Fürsorge-Türklingelkommunikation" - und ich schaute nochmal nach, um sie rein zu lassen. Eine Stunde zuvor war sie noch nicht zu sehen trotz ungemütlichen Regens. So ist das, wenn man sich als Teilzeitpate zur Verfügung stellt - schon laufe ich rauf und runter, damit die Pelzige es sich im Trockenen gemütlich machen kann.

Nach dem Verwöhnprogramm mit Kaiserwetter und davon sogar zwei Drittel der Tage chemtrailfrei - heute also erstmals so ein Tag, an dem Mensch und Katze lieber nicht draußen sind.
Und dazu die Frage - wie habe ich eigentlich jemals einen Winter überstanden?
Kann mich nicht erinnern.

Eben erneutes Angebot - als temporäre Betreuerin der Gepelzten - an sie, doch nochmal rauszugehen. Sie setzt sich in den Haustürrahmen und macht keinen Schritt weiter - ist alles zu nass draußen.
Also - Programmänderung. Katzen-Entertainment. Haustür zu - und nach oben zu mir.

Die kommt einfach mit - die hat vor gar nichts Angst - jedenfalls nicht, wenn sie einen schon ein bischen kennt. Bis ganz oben war sie noch nicht - aber sie zögert keinen Moment. Dreht eine Runde hier oben in der Himmelshütte und untersucht alles, was auf vier Pfoten zugänglich und zu beriechen ist. Wackelt dann wieder elegant in den Hausflur - und ich denke - das ist doch schon mal ein guter Anfang - und genügt für´s erste.

Hatte mir nämlich heute als "Teilzeitpatin" überlegt - daß sie bei erneutem Sauwetter einfach mal zu Besuch kommen kann, wenn sie denn möchte.  Statt den ganzen Tag alleine in der Wohnung rumzuliegen. Wir werden sehen. Ist auf jeden Fall ein Ausnahmeexemplar - sie gibt recht klare, gut verständliche Signale, was sie will.
Das - schaffen ja viele Menschen nicht mal mittels Sprachbegabung.

Was mir übrigens extrem auffällt und mich quasi "anspringt", seit ich diesem bezaubernden Wesen hier und da mal die Wohunngs- oder Balkontür  öffne - ist dieser "alles durchdringende Dampf" vom Katzenstreu in der Wohnung der Dosenöffner, der sich mir sofort auf die Atemwege und auf die Zunge legt. War mir früher, als ich selbst noch viel mit den Tierchen gelebt habe, nie so extrem aufgefallen. Aufgefallen war´s mir auch schon seinerzeit. Scheint eine Menge seltsamer Chemie drin zu sein.

Erinnere mich an eine junge Frau, die ich vor wenigen Monden von einer großen Tierhandlung abholte - die erzählte mir, daß ihre Katzen unter Ausschlag leiden von dem Zeugs. Sie hatte etwas Neues besorgt, was besser sein soll laut Tierarzt.
Und so - sehe ich das inwzischen mit dem ganzen Futter  für die feinen Tierchen - da ist eine Menge Müll drin, der diese krank werden läßt. Hab ich früher noch nicht so drüber nachgedacht in jüngeren Jahren. Abgesehen davon - haben wir öft sogenanntes "Kopffleisch" beim Schlachthof besorgt für fünf Katzen .... weil das schon mal weit besser sein sollte. Und dann war auch immer die begierige Hölle los in der "Fütterungsstation".

Irgendwann später hatte ich zwei Katzen - ganz wunderbare "Typen". Und zelebrierte mit ihnen ein sehr feierliches Ritual, als ich vom Urlaub aus dem Norden wiederkam - mit vielleicht zwei Kilo frischer Krabben im Gepäck: Wir saßen zu dritt auf dem Sofa, ich in der Mitte als "Krabbenpulende" - und genossen das ganz besondere Festmahl ganz ohne Hektik - zu dritt. Krabbe für Krabbe.

Heute - würde ich dadrüber nochmal ganz neu sinnieren - über Futter und "Streuzeugs" etc. - wenn ich mir ein Tier zulegen würde.
Und kürzlich hab ich nochwas gelernt über Hunde - solche, die großenteils vegetarisch ernährt werden und damit sehr zufrieden sind. Nicht etwa von irgendwelchen "Exoten" - sondern von sehr bodenständigen Menschen.  

Freitag, 24. April 2015

Wilde Katze im Beet ...

... gestern bei der Gartenmeditation.

Die ist - einfach so lustig.
Und unerschrocken - hüpfte mir sogar in die große, lange Hacke - zwecks Spielens.
Außerdem hat sie ein rundum sehr freundliches Wesen.
Liebt Geselligkeit und Begegnung - jedenfalls mit denen, die ihr "bekannt" sind - ebenso, wie lange Alleingänge.

Mit unseren Katzen-Klingel-Versorgungssignalen - klappt´s noch nicht so ganz.
Gestern hat´s erstmals funktioniert - die Nachbarn trauen sich nicht, bei mir im Morgengrauen zu klingeln - obwohl ich schon sagte, daß ich eh mit den Vögeln wach werde.
Macht aber nichts - ich geh halt ggf. einfach mal gucken unten - wie heute - und dann kommt sie sowieso zügig angelaufen, wenn sie mal rein will für ein Fresschen oder ein Schläfchen auf dem Bett.
Sie ist klug.
Und - wie auch immer das funktionieren mag - sie scheint sehr genau zu wissen, wann ihre Leute nach Hause kommen - also vorab.

Für mich als Wurzel- und Heimatlose - eine echte Optimallösung, dieses temporäre Vergnügen mit der hübschen, lustigen und freundlichen Roten. Habe Tiere schon lange vermißt - jetzt gibt es eines hier, welches mein Herz erfreut - ohne, daß ich mich gleich für fünfzehn Jahre Dosen öffnen verpflichtet habe. Wobei - das würde ich schon auch gerne tun - aber nur, wenn das Tier raus kann - und das geht bei mir gerade nicht.

Die kleine, hübsche, freche Rote aus dem Parterre - blüht so sichtlich auf, seit es endlich raus kann - und ihrer natürlicheren Wege gehen kann. Draußen - läßt die sich auch sehr gerne kraulen und schmeißt sich sogar auf den Rücken - was lange nicht jede Katze tut. In der Wohnung könne man mit ihr kaum etwas anfangen - sagen die Dosenöffnner. Und dort - hätte sie sich auch nicht berühren lassen. Wie geschruben - ein kluges Ter, welches sich den not-wendigen Freigang hartnäckig erkämpft hat - gegen alle Ängste der Dosenöffner.
Wie so manches Menschenkind.

Irgendwann dann - hatte sie mir genug ins Gartenwerkzeug hineingespielt und mich zum Lachen gebracht - und zog erst mal für ein paar Stunden von dannen. Kurz, bevor einer der beiden Dosenöffner nach Hause kam - war sie wieder da - oder sichtbar.

Sati hat dann gestern wacker alleine den Garten bestellt - das einstige Minzebeet weiter von Minzewurzeldurchwebung und frischen Trieben gesäubert - und zwar möglichst immer alle tief  und lang wachsenden Wurzeln - vier von den "Kleinen" in einen schönen Topf gesetzt, wo sie prima in Maßen wuchern kann - und den Rasenmäher bedient - was im Prinzip eine leichte Übung wäre, wären da nicht zwanzig dreißig Meter Kabel dran, die immer wieder sortiert und aufgehoben werden müssen, damit sie nicht unters Messer kommen. So dauert ein an sich schlichter Vorgang etwa dreimal solange, wie nötig.  Und erfordert wirklich viel Geduld.
Demnächst haben wir einen Benziner hier - ohne Kabel- und dann kann ich da endlich einfach durchpowern ......

Nach etwa viereinhalb Stunden im Garten - und in der schon heißen Sonne - war ich einfach fertig.
Hatte keine Ahnung - wieso.  Hat ja sogar Freude gemacht - denn in der ganzen Zeit habe ich fast nichts "gedacht" - außer hier und da mal "Scheiß-Kabel....". Was mir erst hinterher auffiel - als das sinnfreie Denken wieder langsam einsetzte..

Morgen mach ich noch ein letztes Beet - ist beste Meditation - in Bewegung.
Und werde weiter die Himbeeren besprechen .... still. Damit sie so schön kommen, wie die Minze neulich ....
Die nun blühenden, sehr alten Obstbäume des alten Nachbarn bespreche ich immer morgens und abends vom Fenster aus - und freu mich schon wieder auf die Kirschen von Methusalem.
Und auf frische, saftige Haselnüsse - samt geduldigem Knacken - in der Herbstsonne.

Wo im vergangenen Jahr die Minze alles überwucherte - werde ich Feuerbohnen setzen, sobald kein Frost mehr kommt. Woran man das sehen kann? Am Baum oben im Bild - wenn der grünt -  kommt kein Frost mehr. 

Möbel umstellen - Umziehen - zwei alte, leere Koffer - Reisen .....

.... habe ein paar Möbel umgestellt. Und heute morgen drüber sinniert - ob ich mir neue kaufen wollte, wenn ich´s könnte. Die Antwort war schon recht erstaunich und lautete - wohl eher nicht. Jedenfalls lange nicht zuvorderst.
Nach sovielen Jahren endlich gelernt - s´Glück liegt wohl kaum in Möbeln.
Sieht mensch auch manchmal - wenn jemand gestorben ist und seine ganze Habe als Sperrmüll auf der Straße steht. Oder - wenn Angehörige eine Wohnung aufzulösen haben mit den einst geliebten Sammlungen, Schätzen und Kleinod eines Verstorbenen: Plötzlich ist das ganze Zeugs - so gut wie wertlos geworden, weil niemand mehr da ist, der es liebt.

Glück liegt auch nicht - in einem tollen Haus. Traf mal auf eine, die wohnte in so einem - und jammerte lediglich darüber, wieviel Putzarbeit das sei, die 200 qm sauberzuhalten - sie war völlig verzweifelt (erstaunlich, über was Mensch so verzweifeln kann ....). 

Nächste Frage war - will ich umziehen? Ja - sicher, irgendwann schon wieder.Allerdings - auch in diesem Falle werde ich mich selbst wieder mitnehmen. Kein Entkommen - auch nicht im denkbar schönsten Paradiese.

In der Nacht zuvor träumte ich - von einem riesigen Keller dort, wo ich als letztes gehaust habe. Den habe ich nun schon in mehreren Traum-Teilen aussortiert und aufgeräumt - ausgeräumt, seit ich hier lebe. Anfangs war es noch sehr viel Zeugs - sogar eine große Halle voll, wo auch gerade Flohmarkt stattfand mit dem ganzen Zeugs (welches ich realiter einst einfach auf die Straße der großen Kolonie gestellt hatte - damit nach einer halben Stunde alles weggeputzt war - oder sogar wieder im Treppenhaus gelandet - von unbekanntenNachbarn wieder mit reingenommen).
In späteren ähnlichen (Alb-)Träumen wurde es weniger, übersichtlicher.
War aber immer noch sehr viel.
Ein ganzes Haus bzw. dessen Kelleräume voll - mit vielen Zimmern - alles Durchgangszimmer übrigens.
Während oben schon  fleissig an ganz anderen Räumen gearbeitet wurde ... und auch im Garten. Sogar im Wald drumherum.
 
Heute Nacht also - dieser Wiederholungstraum - schon wieder.
Aber - wieder bereinigt. Über viele viele Jahre - immer wieder. In allen einstigen Wohnungen - und  Kellern. Stück für Stück.
Was ich aber immer wieder mitnahm - waren meine edlen Steine  ..... die von Anderen so verächtlich "Halb-Edelsteine" genannt werden.

Und in den gleichen Wiederholungsträumen - fand parallel Auf- und Ausbau statt.
Meistens - für sehr viele Menschen. Sogar lichthelle "Fabriken" sind schon entstanden - für Innovatives. Mit glücklichen Menschen - in schöner Umgebung. Nur das Alte - will immer wieder entsorgt werden.

Diesmal - auf meinem Gang zu den alten Wohnstätten (so sagte der Traum) blieben nur noch - ein endlich umbenannter Briefkasten im Treppenhaus (in den Treppenhäusern ....)! Keine Post mehr für mich dort. Hallelujah!

Am endlich umfunktionierten Briefkasten treffe ich eine Bewohnerin, die meint: "Sie haben da noch die beiden leeren Koffer im Keller. Wann wollen Sie die denn mal abholen?"
Ich meine: "Ach - wissen Sie - nach allem, was ich bisher geschafft habe - wird das wohl auch noch klappen."

Wir gehen runter - in eine Art Kellerhalle. Sehr groß alles. Für die vielen Stadtbewohner eben .....
Ist ein schönes Haus geworden .... und solche Leute wohnen drin, die sich dort wohlfühlen.

Die sich freundlich gebende Frau (sie ist es nicht wirklich) schlägt mir vor - aus diesen beiden sehr alten und leeren Koffern - doch einfach einen zu machen? Ich werd mal sehen ..... weiß es noch nicht, sag ich kurz.

Über oder auf  den Koffern - im Regal - viel interessanter für mich - eine getigerte Katze, die ich mal kurz auf den Arm nehme und ein bischen herumtrage. Sie scheint äußerst trächtig. Ist es in der Tat - mit prall gefüllten Zitzen.

Ich setze sie zurück - auf ihr lauschiges Plätzchen ... und gehe.
Ohne die Koffer. Die interessieren mich gar nicht mehr.
Habe soviel aufgeräumt und sortiert .... die beiden Koffer können die auch auf die Straße stellen.
Oder mitnehmen - ist ja wieder "hip" bei den Städtern - so echtes, altes Zeugs. 

Früher mal - da habe ich mir diese beiden Koffer gewünscht - aber noch voll mit Zeugs - um mit diesen durch die Welt zu reisen. Hat sich auch erledigt.

Heute nachmittag - schaute ich nach sehr langer Zeit mal wieder bei "Jetzt-TV" vorbei - nur mal so schauen, was die vielen Menschen von einst aus den Satsangs machen. Ob sie noch unterwegs sind.
Ein paar Erinnerungen kamen - zügig an einen ganz feinen Kerl, den ich einst bei Budhhistens traf und später auch beim Satsang in der Kolonie. Er ist vor vielen Jahren sehr überraschend  rübergegangen - mit Anfang fünfzig.

Und eben - nach wenigen "Schritten mit der Maus" in die Vergangenheit - sehe und höre ich, daß noch jemand rübergegangen ist, den ich sehr geschätzt habe - also schätze. Da ändert sich ja nichts dran - ebensowenig wie an der sehr lebendgien Erinnerung und Präsenz der anderen, die schon ihre "größte Reise" gemacht haben. 

Hier ein "stilles", sehr berührendes Gespräch mit ihm und seiner Frau - beides ganz feine Menschen - zehn Wochen, bevor er seinen letzten Atemzug tat - vor zwei Jahren.

Und dann passierte was Komisches, als ich den beiden gelauscht hatte: Ich mußte erst mal eine ganze Weile sortieren - war ja einst viel unterwegs - wußte nicht mehr, ob ich ihn mal tatsächlich zu Lebzeiten im Satsang besucht und erlebt hatte - oder "nur virtuell" - via Jetzt-TV. Und da schau her - es war "nur virtuell" - aber es spielt überhaupt keine Rolle.

"Erklären" kann mensch sowas nicht. Man kann´s es zwar für sich selbst wissen - aber Anderen nicht "erklären".

Noch einer fällt mir wieder ein - einer meiner ersten und liebsten = klarsten Lehrer auf dem Weg. 
Bis heute der einzige Mensch, den ich je (im "echten Leben" - aber wie geschruben - macht nicht wirklich einen Unterschied) traf, der sagte: Er freut sich schon auf seinen Übergang - den will er unbedingt total erleben, wenn es denn soweit ist.  Der Einzige bisher, den ich traf, der sich auf seine größte Reise überhaupt freute.  Schnell mal nachschauen - er ist noch hier und in Top-Form - nicht gealtert quasi.         

Ver-mut-lich  braucht das etwas Mut - also für jeden und sich selbst. Allerdings weiß ich von allen, die schon gereist sind, daß es ihnen bestens geht.

Dienstag, 21. April 2015

Rund um dieses kleine Schein-Paradies ....

... gibt´s eine Menge schräge Vögel.

Menschen - die nicht grüßen.
Also nicht nur mich nicht - sondern auch alle and´ren nicht - und sich nicht mal untereinander.
Anfangs dachte ich noch kurz - vielleicht grüßen die nur keine "Fremden" - "Zugereiste" wie mich - aber sie grüßen auch keine schon ewig Einheimischen. Sie grüßen gar nicht - und grummeln vor sich hin.

Schaffen sich kleine Schein-Paradiese auf ihren teils großen Grundstücken. Aber irgendwie - eifersüchtig. Nur für sich selbst. Auf diesen ackern sie herum und wollen alles möglichst akurat haben - aber eigentlich - sag ich - gibt´s ja kaum jemanden dort, der das auch (mit-) geniessen kann.

Wenn unsere "Rentner" hier sind - soll auch immer alles sehr akurat sein. "Ach, wie schön ordentlich doch jetzt wieder alles ist" - höre ich dann -zig Mal nach einem gemeinsamen Gartenpflegen - und denke mir still, nachdem ich mir mal wieder den Mund fusselig geredet habe zuvor  - ach, wie schön wäre es doch für mich, hätte ein wenig mehr Wildkraut Platz.
Was ja dann neulich sogar eintraf - als mir zur Freude die zugeflogene Brennessel im Garten explizit  stehenblieb- extra für mich stehengelassen wurde von der Überakuraten.

Jetzt sind sie erstmals wieder ausgflogen - die allzu Akuraten - und der Rasen spriesst wie wild.

Die anderen beiden haben viel um die Ohren gerade - und interessieren sich wohl eher weniger für die aktuelle Grashalm-Länge. Mich interessiert die an sich auch wenig - außer, daß ich halt mal wieder draußen was zu tun habe. Rumsitzen draußen - ist mir meistens zu langweilig - wenn´s sich nicht in geselliger Runde ergibt. Und dafür braucht es meist die quirligen Rentner - als Zugpferde.
Die sitzen und/oder brasseln immer in der Sonne - morgens auf ihrem Balkon - und ab mittags dann vorm Haus. 
Hat alles was - zu jeder Zeit.

Brasseln - find ich auch gut.
Der andere Nachbar brasselt vorzugsweise an Motoren in der Garage.
Kenn ich noch mehr als zu  Genüge - von früher mal.
Jetzt hat er was gewonnen - einen ganz tollen Werkzeugwagen mit lauter Zeugs drin.
Sowas - was sich sonst keiner kaufen würde - der nicht eine Profi-Werkstatt einrichten will.
Eben wollte ich nochnal was fragen - da war aber nur ein Freund von ihm in der Garage - und der saß wie ein Kind mit großen, glänzenden Augen an diesem tollen Werkzeugwagen - den ich neulich auch schon ehrlich bewunderte - und meinte immer wieder "Hammer!" .... Zum Piepen.
Wie die Schubladen alleine schon laufen würden - auf Kugellagern .... Hammer!

Ja - sag ich - hab das neulich auch schon ausprobiert - und es hat mir sehr gut gefallen.
Das sei ja sowas wie ein phantastisches Spielzeug für Männer - meint er noch.
Ja - meine ich - und so trefflich gelandet - genau beim Richtigen.
Ein bischen Werkzeug-Philosophie quasi.
Ich kenn das - von Instrumenten her.
Eine Friseuse - kennt das auch - weiß ebenso, daß eine gute Schere Gold wert ist.

Ich brassel viel zuwenig ... für mich.
Fällt mir auf - wenn ich diese glücklichen Brassler beobachte - und mich an mein eigenes Gebrassel einst erinnere - über den ganzen Tag glücklichstes Gebrassel. Völlig ins Gebrassel vertieft - und an nichts weiter denkend als ans Brasseln. Im Brasseln - Zeit und Raum vergessend.
Neuerdings - brassel ich wenigstens wieder morgens auf dem Küchentisch - an Rhythmen herum, die mir in die Hände fallen. Einfach so. Ganz mit ohne Denken.

Und heute - habe ich mal ein bischen Zeug bestellt - zum vertieften Reparatur-Brasseln in Kürze. Könnte mich also einfach - sehr meditativ - drauf freuen.  Und mir dann alle Zeit der Welt nehmen.
Bin dennoch sehr aufgeregt - weil´s ganz neu ist - und ich nicht den geringsten Schimmer geschweige denn Erfahrung habe. Nur - die nötige Naivität - ums einfach auszuprobieren. Immerhin - die hab ich noch. Und die brauchts auch dringend dafür - und für alles Neue.

Falls es gelingt - mach ich mal ein Foto vom Resultat. Falls nicht - vielleicht auch. Uahaha ....

Immerhin - überläßt der Brassler mir ein Werkzeug - um mich ans Werk zu wagen.
Und - traut es mir einfach so zu - mit einer Ruhe, die mich sehr verwundert.
Garagengespräch eben zur Sachlage mit dem zufällig anwesenden Kollegen:
Und - wer soll das machen? - Sie macht das selbst.

Uhahaha .... und hat die Hosen voll - aber das hat sie nicht gesagt.
Würde sie auch nie.
Wäre nicht - Ist einfach nicht konstruktiv - für die Sache an sich.

Für keine.
Jetzt - ist es schon wieder amüsant.

Eine Frage des Abwägens ....

... sechs mal sechs Eier im Karton - sind eben doch noch in der Tonne gelandet. 
Besser isses.
Wenn mensch Verrückte in der Nähe und schon genügend Erfahrung mit denen in der Vergangenheit gemacht hat, ist es wohl besser, seltsame Geschenke mal wegzuwerfen, bevor ich mir nachher noch eine überraschende Vergiftung zuziehe.

Hab mir auch nochmal unsere einst prächtigen Tannen angesehen eben - da wird wohl auch keine gute Jauche mehr helfen, die sterben traurig und sehr zügig vor sich hin.

Heute morgen waren de Sprüher mal wieder hier - aber "in Maßen". Zwar deutlich sichtbar für eine Weile, aber jetzt ist der Himmel wieder frei. Ob die das System gewechselt haben - ich weiß es nicht, was da los ist. Weiß wohl niemand so recht - was alles genau los ist gerade - auf diesem Planeten.

Ich - halte Ausschau nach einer sinnhaltigen, größeren Aufgabe - und finde keine (Inspiration).
An "kleinen Aufgaben" bin ich gestern und heute gründlich gescheitert bzw. eben nach längerem Suchen - nach speziellem Reparatur-Zeugs, von dem ich so gar keine Ahnung habe.Klärt sich aber gerade im Nachgang - hatte mich einfach verwirren lassen in der festen Vorannahme - zuwenig = gar nichts davon zu verstehen. Verstehe zwar immer noch nichts davon - aber das ist ja gerade das "Abenteuer" .... erfordert ein bischen Mut und vor allem Lachen über sich selbst und seltsame Berührungsängste - bisher hatte ich immer das Glück, das Andere es für mich taten.

Oder so: Manchmal staune ich heute - wie zögerlich ich bin. Selbst dort - wo es nichts mehr kaputtzumachen gibt - sondern bestensfalls etwas zu verbessern und zu lernen. Dann kommt wieder Mut und Frechheit - für einen Moment. Gleich im nächsten - Verzagtheit.Wechselbäder also. Als Erklärung - dürfen hier gerne mal die Wechseljahre herhalten. So ist es nämlich - einfach - mit den Erklärungen. Basta!

Was mir auch auffällt in diesen Jahren des Wechsels: Ich war auch früher nie wirklich mutig. Bin halt einfach drauflosgegangen und vorgeprescht - trotzig über sämtliche Ängste drübergegangen, bevor ich sie überhaupt bemerken konnte - sonst hätte ich Manches nicht meistern können.

Jetzt - nehme ich wohl mehr wahr. Innerlich. Muß  nicht mehr soviel verdrängen - um in irgendwelche Rollen zu passen - in die ich gar nicht mehr passen will.

Wenn mir der Arsch auf Grundeis geht - dann ist es eben so.
Dann wird das eben auch gefühlt - und irgendwann kann ich vielleicht wieder über mich selbst lachen und bin wieder besser gestimmt.

Früher mal - habe ich recht harte Attacken abgewehrt - auch auf Leib und Leben - und habe mir gar nicht die Zeit dazu gelassen, meine Angst zu spüren. Heute - pasiert manchmal rein gar nichts - und meldet sich die einst unterdrückte Angst plötzlich - will mal gesehen werden.

Früher mal - habe ich als Frau immer meinen Mann stehen müssen. Und heute - habe ich keine Lust mehr dazu. Wie geschruben - Wechseljahre eben. Gar nicht so übel. Zumindest - facettenreich.

Und nochmal zurück zu den vor die Tür gelegten Eiern- die ja heute in die Tonne wanderten:
Das ist auch gut so - nicht mehr alle vor die Tür gelegten Eier von Fremden ausbrüten zu müssen. Hegen. pflegen, bewahren zu sollen.

Montag, 20. April 2015

Sechs mal sechs Eier im Treppenhaus ....

... dachte, die sind den Nachbarn - hatte sie Samstag erstmals unten auf der Treppe gesichtet und sie derem Einkauf zugeordnet. Eben hör ich - die gehören da nicht zu. Und unsere Rentner - sind ausgeflogen.

Nehme sie also mit rauf - und frage mich - was mache ich jetzt mit soviel Eiern?
Die Nachbarin hat schon welche gekauft - braucht keine mehr - und hat auch gar keine Zeit diese Woche - was draus zu machen.
 
Freue mich erst - über ein unerwartetes Geschenk.

Dann - fällt mir plötzlich der Irre hier wieder ein - der nicht nur unsere Autoreifen mehrfach zerstochen hatte. Es heißt - jedenfalls von meinen Nachbarn aus - er hätte sicher auch die Tannen vorm Haus vergiftet - die wahrlich elend darben.

Und dann fiel mir endlich ein - mach doch mal eine gute Jauche für die Tannen, Sati - aus der Brennessel in Kürze - die die Nachbarin extra Dir zu Ehren und zur Freude hat stehen lassen - also die, die sonst alles  als "Unkraut" und oft sogar als Dreck bezeichnet - und gnadenlos niedermäht - wegen der schönen Ordnung. 

Letzte Woche noch - fanden wir unser Gartentörchen abmontiert und verschwunden.

Hmmmhhh .... gucke nochmal die Eier durch - im Überschlag - sehen aber gut aus,

Dann fällt mir ein - heute mittag - als ich rausging - war die Haustür unten sperrangelweit offen - und Sati allein im Haus. Außer der hübschen, gepelzten Roten draußen ....

Gehe also nochmal kurz runter - und frage die Nachbarin, ob sie sich erinnern kann - die Tür vielleicht vergessen zu haben heute, als sie wegfuhr?

Sie weiß es nicht mehr hundert Prozent - ja, könnte schon gut sein, daß sie das einfach vergessen hat.
Ich sage - ich frage wegen dem Irren - bin wieder etwas wacher geworden wegen dem Gartentor.
Und frage mich - ob die uns nicht auch noch giftige Eier in den Hausflur stellen täten.

Darauf meint sie - sie hätte vergangene Woche auch Eier vorm Nachbarhaus gesehen - und Toastbrote.
Stimmt - jetzt, wo sie es sagt - erinnere ich mich auch. Jedenfalls an die vielen Toastbrote ......

Habe eben beim Traumdeuter nachgeschlagen - zu dem unverhofften Eiersegen.
Verheisst viel Gutes. War auch mein allererster Gedanke dazu.
Allerdings - wenn Du so einen Irren in der Nähe hast - ist ein bischen Umsicht schon ab und an geboten.

Und - wat mach ich jetzt - mit sechs mal sechs Eiern? ....
Fällt mir schon was Gutes ein.

Womöglich auch - für die Katz ....  die nahm ich heute erstmals auf den Arm und trug sie wieder runter ..... hatte mit Widerstand gerechnet - aber die fing an zu schnurren. Bis wir unten waren - da wollte sie wieder ganz frei sein.

Hat schon einen platonischen Geliebten - der Schwarze. Platonisch - weil sie ja leider von der Natur "abgeschnitten" wurden - beide. Haben sich trotzdem zügig verliebt, die beiden. Er ist ihr sehr friedlich und freundlich gesinnt - und stand neulich schon mit im Salon der Dosenöffner .....

Kann man vielleicht aus sechs mal sechs zugelaufenen Eiern - eine Heiljauche für Tannen machen? Werde mal nachsehen .....

Freier Himmel - sechster Tag ....

... in Folge.
Wo sind die hin?

Gestern ruft ein Kind: Guck mal Mama, ein Flugzeug!
Ja, man sieht sie bestens und der Kondenstreifen löst sich zügig auf - ist übrigens gerade, bei wolkenlosem, blauem Himmel äußerst kurz und hinterläßt - wieder blauen Himmel..

Neinnein - ich vermisse die überhaupt nicht, im Gegenteil. Bin nur baff erstaunt. Das letzte Mal gab es ein solches "Zeitfenster", als es hieß, der Flugverkehr würde wegen einem Vulkan mit komischem Namen eingestellt. Ansonsten gab´s mal hin und wieder vielleicht zwei Tage am Stück, wo der Himmel frei war. Jedenfalls einigermaßen.
Dies hier - habe ich einfach ewig nicht mehr erlebt.

Und deswegen nochmal heute: Möge es so bleiben. Wie es natürlich ist.

Samstag, 18. April 2015

Die ist so naturschön .....

.... sanft und stark zugleich - so lebendig -
schon wieder mal die Beata Palya .....
kommt noch öfter - auf jeden Fall.
Und all diese wunderbaren Musikanten dazu.
Danke danke danke!

Katzenschlüsseldienste ....

... was die gute M. mir mal vorgeschlagen hatte einst - für den Fall, daß ich mir hier eine Katze zulegen wolle - ist jetzt eingetroffen. Aber nicht etwa für "meine potentielle Katze" - sondern für die der Nachbarn unten und ihre wunderhübsche, feine Rote.

Seit sie ihr "Rausrecht" durchgesetzt hat, indem sie an den Tapeten hochging vor lauter "Rausdrang" - was mich ja mehr als freut für sie -  dürfen wir also mitbetreuen. Jeder bekommt einen Schlüssel - um sie ggf. wieder reinzulassen, wenn die Futtergeber nicht da sind.

Und mit mir - gibt es sogar ein Klingelsignal - wegen der Katz - und noch eins - wegen mir - solange die Rentner wieder ausgeflogen sind:
Einmal klingeln heißt: Du kannst jetzt Krach machen (trommeln ...) - wir sind nicht da.
Zweimal klingeln heißt: Wir sind nicht da - und die Katze ist draußen.
Muß sich noch einklingeln - heute war Premiere.

Ex-Airforce-Pilot mit 23.000 Stunden Flugerfahrung ....

.... und über 37.000 Stunden "of commanding an Airbus" in 39 Jahren sagt:
"Ich könnte es nicht tun - dieses Flugzeug derart im Handbetrieb fliegen".
(wie es uns erzählt wird via offizieller Version).

Er  ist jetzt 65 - Andreas Lubitz war 27 Jahre alt und hatte 630 Stunden Flugerfahrung.

Hier das Video zum Gespräch:

Auch in den Tagesenergien 72 war die Katastrophe der Germanwings Thema - erstunlich lang. Gut so - ist nicht das erste Ereignis dieser ungeklärten Art, welches so schnell wieder in Vergessenheit geraten wird..
Natürlich weiß kaum jemand auf diesem Planeten genau, was da passiert ist. Aber es gibt sehr viele offene Fragen - hier nur diese, inhaltlich aus dem Gedächtnis zitiert:
"Wie konnte es sein, daß der französische Präser schon 11 Minuten nach dem "Crash" (hier finde ich kein passenderes deutsches Wort) ganz offiziell via synchron anlaufender Medienmaschine verkündete, es gebe keine Überlebenden?" 

Nachdem ihc mir das ganze Gespräch anhörte mit diesem Ex-Piloten - verstehe ich auch gut, warum manche Flugzeugbesatzungen gut, die inzwischen zumindest temporär ihre Dienste verweigern.

Auf den Boden gebracht - wer würde schon ein Auto lenken wollen - von dem er weiß, daß es jederzeit per Technik/Elektronik  übernommen und ferngesteuert werden kann?
Und dazu noch - diese "FTI-Angelegenheit" - also: Man könnte Dich und Deine Mitfahrenden locker zum "Einschlummern" bringen .....wenn jemand eine Gefahr vermeldet (beschließt).

Klingt irgendwie  auch nach jahrelang praktizierten  "Geoengineering-Methoden" - dieses Einschläfern und "Beruhigen der Passagiere".

Und wer das alles nicht glaubt - also die heute schon vorhandene Technik um viele Jahrzehnte unterschätzt - weil´s uns ja nicht mitgeteilt wird - der lebe seligst - solange es geht.

Nur eine Bitte habe ich - aus meinem eigenen "Pietätsempfinden" heraus:
Haltet Euch zurück - mit Euren Urteilen über all die Toten, von denen Ihr nichts weiter wißt.
Der mehr als reichlich leichen-gefledderte junge Co-Pilot - gehört mit dazu.

Tag vier - ohne "Geoengineering" = Chemtrails ....

.... das gab´s hier schon ewig nicht mehr.
Komplett freier und blauer Himmel.

Der einzelne Flieger, der eben zu sehen war, hinterließ einen sehr kurzen Kondensstreifen, der sich sofort wieder auflöste. So - wie es sein soll. Und wie es vor vielen Jahren noch immer war. Gestern ein paar echte Wolken - hinter diesen der Himmel klar und durchlässig. Nichts Metallisches weit und breit. Fast schon irritierend.

Möge es so bleiben. Also - giftfrei.
Und vor allem - allerorten.
Wünschen darf mensch ja noch.

Mittwoch, 15. April 2015

Gibts nochmehr - kaputtzumachen und zu zerstören?

Ich glaubs ja - fast - nicht mehr.
Weil ich nicht mehr will.

Geht natürlich immer noch - keine Frage - fragt sich nur - wieviel Energie dafür aufgewendet werden mu0.

Neulich hörte ich dies: Solche - die konzentriert an der Zerstörung arbeiten - von was immer - hier gings um Kinder - verwenden acht Stunden am Tag darauf - auf Zerstörung und erforderliche "Konzentration"

Als ich´s venahm - dachte ich nur dies: Gut - Leute. Wenn ich mir nur eine Stunde nehme am Tage - oder in der Nacht - spielt keine echte Rolle -  könnt Ihr schon einpacken mit Euren künstlichen Bemühungen.

Eine halbe Stunde .... genügt.
Womöglich auch schlappe fünf Minuten.
Geht ja nicht um Zeit ..... aber um Kraft.

Ehrlich - wer soviel Zeit ver-braucht - acht Stunden am Tag - ohne jedwedes Lernerlebnis - nur, um tödliche Strukturen aufrecht erhalten zu wollen - derart zu fixieren via sinnfreier Konzentration  - die lebensfern sind - setzt seine Energie für pure Scheiße ein.

Also -  locker, Leute - eine Stunde am Tag - irgendwo im Lichten - oder auch keine, wenn es so ist - bringt viel Licht ins Dunkel - auch mitten in der Schein-Hölle.der Scheiße-Anbeter.

Hop! 
Hoppa .. wer sich von dieser Frau nicht anheben läßt -
dem kann - gar nichts Lebendiges mehr helfen.

Sonntag, 12. April 2015

Willkommenskultur ....

... jut, ich bin einverstanden - mit einer komplett offenen, freundlichen "Willkommenskultur".

Sogar sehr gerne - allerdings unter folgender, absolut alternativloser Grundvoraussetzung:
Beendigung aller Kriegshandlungen sofort - weltweit.
 
Einsammeln und Einschmelzen aller Kriegswaffen und Umschmelzen dieser - für produktive und konstruktive Zwecke wie zuvorderst:
Als Minenräumgerät in den Ländern, in denen meine Mitmenschen Gefahr laufen, auf solche zu treten. Alle paar Meter übrigens -  je nach Region - und über Jahre hinweg. Auch die bereits verschossene Uranmunition wird derart geortet - und erstmal gehortet - derweil alle "Wissenschaftler" gemeinsam an einer guten Lösung arbeiten - wie man mit diesem Ballast naturfreundlichst verfahren kann.

Sämtliche U-Boote werden umfunktioniert - um die Ozeane zu reinigen - von Atommüll und von Plastik etc.

Nahrungs- und Lebensmittel werden ab sofort so verteilt, daß niemand mehr darben muß. Holz, Steine, Lehm u.a. Baumaterial wird dafür verwendet - jedem Lebewesen ein gutes Dach zu geben.

Energie wird kostenfrei allen zur Verfügung gestellt, in dem Maße, wie sie gebraucht wird. Für Heizung überall dort, wo es nötig ist.
Sauberes bzw. gereinigtes Wasser - selbstverständlich dito.

Alle "persönlichen Ideologien" - ob religiös oder politisch - bleiben auch solche und jegliches Missionieren wird eingestellt. Glaubensfreiheit ja - aber nur für jeden Einzelnen.

Priester- und Politikerkasten werden unverzüglich aufgelöst.

Ein neues Verteilungssystem wird eingeführt - Zins- und Zinseszins sofort abgeschafft.
Die neue Währung wird eine Umlaufwährung sein, mit der niemand mehr sinnfrei horten kann.
Könnte in Form von Münzen aus dem eingeschmolzenen Kriegsgerät geprägt werden - ist aber nicht so wichtig - um welches Material es sich handelt. Hauptsache - es bleibt im Umlauf und im regen Austausch und ist gut verteilt - auf alle.

Die Auflistung meiner Prämissen muß hier unvollständig bleiben - in allen Einzelheiten.
Kurz gefasst lauten sie so:
Die tatsächlich vorhandenen Güter und Werte - werden so aufgeteilt und auch erwirtschaftet - daß jedes Lebewesen auf diesem Planeten in Frieden leben kann - mit allem, was es braucht.
Dort - wo es gerade befindlich ist.

Und dann - können wir jederzeit an jedem Ort eine echte Willkommenskultur pflegen. Gegenüber den Wenigen, die da noch kommen werden wollen - wenn es ihnen überall dort wieder gut geht - wo sie sich am wohlsten fühlen.

Vorher - wird´s nicht funktionieren.

So, wie es jetzt ist - wird es nie funktionieren: 
Mit Kriegen, Vergewaltigung und Zwang.

Jeder - der in diesen Zusammenhängen so ein an sich freundliches Wort wie "Willkommenskultur" auch nur in den Mund nimmt - ist ein zutiefst idiotischer Zyniker vorm Leben selbst.
Und ein Menschen-Verächter.

Im Traum fand ich mich ....

... in einem sehr großen, uralten Haus wieder - eher ein Anwesen, verwinkelt und mit sehr alten Steinen gebaut. Alles - terrassenförmig auf vielen Ebenen gebaut - und auch jede Menge Terrassen draußen. Soviele, daß man sich alle paar Meter eine andere aussuchen konnte. Auf einer großen, oben, schlief ich im Freien, unterm Sternenhimmel. Besser kann mensch kaum schlafen.
Am Tage dann - wechselten wir die Terrassen einige Male - ganz nach Gusto - gab ja mehr als reichlich davon im alten Gemäuer.
Könnte ein altes französisches Dorf  gewesen sein - in den Bergen. Aber auch vieles andere.
Jedenfalls - war´s ein guter Traum - mit sehr viel Raum.
Und eben habe ich mal nachgesehen beim Traumdeuter - da steht´s auch nochmal - erquicklich gedeutet.

Samstag, 11. April 2015

Dieser Junge spricht mir auch aus der Seele ....

... er sagt  nur das - was ich einst als Kind auch bestens wußte.

Und mehr "Brauchbares" - habe ich auch über die Jahrzehnte nicht wirklich dazugelernt.
Im Gegenteil - das, was echt war - ist - wurde lediglich zugenüllt - mit unbrauchbarem Zeugs.
.
Immerhin - habe ich es nie vergessen.
Umso geisteskranker die "Kommentare" unter dem - was der Junge hier noch sehr selbst-verständlich von sich gibt. Also stellvertretend  - für jeden noch reinen, ballastfreien Kindergeist.
Haben die das nur vergessen - oder wirklich nie selbst so erlebt?
Hmmhhh ....

In meinem Geist hat sich nur dies geändert seither:
Er scheint mittlerweile zu schwer - vollgeladen mit Zeugs halt - zugemüllt über die Jahrzehnte - um noch auf so leichte Weise offen zu sein, wie einst.Temporär .....
Der Körper antwortet auf die gleiche Weise - ist auch nicht mehr so beweglich wie einst. Leichthändig Radschlagend, Kopfstände machend, Überschläge übend ...... einst noch völlig angstfrei. Bevor ich hörte - daß ich ja alt werden würde - und weniger beweglich .....

Was der Junge da sagt - ist eigentlich alles, was ein Mensch wissen muß - im Leben.
Und was mich betrifft - wie oben schon geschruben - hab ich eh nichts von echtem Wert und schon gar nichts "Unverrückbares" dazugelernt.

Nur eines wundert mich heute, immer wieder:
Ich glaube kaum noch an "Außerirdische".
Das wird aber wohl daran liegen - daß das Leben auf desem Planeten schon so sehr nach Lösungen ruft - daß ich denke, wir sollten mal als Menschheit dran wirken und nicht auf "Erlöser" von außen hoffen.

Natürlich gibt es die - die anderen Bewohner im Universum - das weiß ja jedes Kind.
Aber - ob sie helfen können, sollen, wollen bei dem, was wir selbst zu bewerkstelligen haben -
das wußte ich auch als Kind nicht. Und heute denke ich - wer auf Hilfe von außen wartet - ist eh schon verloren.

Die "Ameisentheorie" aber - ist mir bestens bekannt.
Das alte "Innen wie Außen - Oben we unten".
Moderner: Das Hologramm.