Mittwoch, 20. August 2014

Wir bekommen, was wir glauben ...

.... was der Mensch sich heutzutage nicht erklären kann - tut er gerne als irrelevant ab.
Nur, was - scheinbar - vermessen werden kann, gilt als "real" und existent.
Wir leben in äußerst ver-messenen Zeiten.
Das aber - ist mehr als vermessen.

Das meiste im Leben - ist weder greifbar noch beweisbar noch kann es in irgendeiner Weise genormt oder verallgemeinert werden. Anders: Was wir scheinbar "bewußt wahrnehmen" - ist nur ein kleiner Bruchteil dessen - was ist. Andere sagen es so: Etwa 98 Prozent  unseres Lebens - verbringen wir unbewußt.  Wieder Andere so: Der Mensch nutzt lediglich maximal 10 % seiner geistigen Kapazitäten.

In diesen maximal 10 % - spielt sich also alles ab, was wir auf diesem Planeten sehen.
Den weit größeren Teil  - und auch solche Rechnungen sind völlig vermessen in einem "unendlichen Universum" (wieder nur ein unzureichender "Begriff")   - bekommen wir also nicht einmal ansatzweise mit.

Gestern hörte ich: "Gottes Haus hat viele Räume" - und das war nicht "religiös" gemeint.  Ist nur eine andere Art - das Unermeßliche in Worte zu gießen.

Wer sich lediglich mit der "sichtbaren Welt" befaßt - und in heute installierten Begriffen wie "Globalisierung" denkt - dessen Welt wird immer kleiner und weniger vielfältig. Über Medien und Konsum wird uns eine "Gleichschaltung" suggeriert. Die Artenvielfalt nimmt ab, heißt es. Alle sind vernetzt - und Alle werden überwacht.
Das kleine Kästchen des scheinbar "realen Lebens" und die Welt - werden immer kleiner und enger. Was uns ja auch die Mär einer "Überbevölkerung" suggerieren soll.

Sogenannte Natur-Wissenschaftler - haben keinen Schimmer mehr, was Natur eigentlich ist. Eine "Erforschung" und "Zerlegung" dieser in immer mehr Einzelteile - bringt keinerlei echte Erkenntnis - sondern lediglich neue Begrifflichkeiten hervor, die zu nichts führen. Früher gab´s Atome - heute gibt´s Quantenteilchen und Nanopartikel. Was ändert das? Sämtliche Begriffe - sind temporär und bald werden sie wieder anders benannt - eine echte Erkenntnis - ein Einblick in Gottes Räume - wird aber weiterhin ausbleiben. 


"Am Anfang war das Wort" - ist zu spät begonnen. Zuvor gab´s Gefühle, Bilder und Gedanken. Daraus werden neue Wörter geformt - die dann scheinbar "Realität" werden. Für eine kurze Weile, einen Wimpernschlag der Schöpfung. Die kurz darauf - wieder etwas Neues, bislang Unvorstellbares hervorbringen wird.

Wer sich an den "Medien" orientiert, die wie eine Seuche heute die Realität formen wollen mit den oftmals künstlich erzeugten und mittels Technik erlogenen Bildern, zumindest aber solchen Bildern, die weit weniger als einen Bruchteil der eigentlichen Welt darstellen - dessen Geist und damit die Welt wird, wie oben geschruben, immer kleiner und enger. Vor allem auch: Häßlicher (kommt von Haß ...).

Ob Du die Zeitung, das Fernsehen oder das Internet nimmst - überall wirst Du auf Kriege und Gewalt treffen. Mehr denn je - überall. Offensichtlich - oder scheinbar subtiler. Der Geist wird auf Ängste programmiert. Und auf absonderliche Bedürfnisse - wie Konsum von Dingen, die kein mensch wirklich braucht - oder immer absurdere Sexualpraktiken, die ebenfalls kein mensch wirklich braucht und die heute schon zwangsweise den kleinen Kindern in den sinnfreien Verwahranstalten  nahegebracht werden sollen.Kindern - die noch jahrelang keinerlei Gedanken an eine "Erwachsenen-Sexualität" verschwenden wollen .... und derart zutiefst verstrört werden von Verstörten.

Aber ist das wirklich die Welt?
Was erlebe ich denn jeden Tag - in der Begegnung mit der Welt und ihren Bewohnern?
Und was ist mir denn wichtig - in meinem Leben?
Wer entscheidet das?

Ein sehr banales Beispiel für den gestrigen Tag: Ich ging in die Wohnung der ausgeflogenen Nachbarn und versorgte dort die Pflanzen mit Wasser. Danach - war ich sehr zufrieden. Einfach so. Den Pflanzen geht es gut - und den Nachbarn offenbar auch - sie sind schon seit Monaten ausgeflogen.
Das - ist real.
Mehr braucht es nicht - für diesen Moment.
Danach - kommt der nächste.

Die "mediale Realität" - man könnte auch sagen, die "manipulativ-bildhaft-selektierte" - ist eine, die zutiefst vergiftet ist.  
Sie spiegelt eine Menschenwelt vor - in der es nur noch Gier, Gewalt, Mord und Totschlag gibt. Das mag in vielen Regionen auch so sein zur Zeit - ganz real für die, die dort vor Ort sind - doch wo bleiben die guten Nachrichten? Ich will es lieber "Berichte" nennen.

Wo sind die Berichte über die 95 % der Menschen, die an diesem Tage gewillt sind, einen friedlichen Tag zu gestalten und ihren Mitwesen in Freundlichkeit zu begegnen? Berichte darüber - wo überall gelacht und geweint wird - wo etwas gesät, gepflanzt und geerntet wurde - wo es etwas zu feiern gab?
Wo etwas gut gelungen ist. Wo Menschen sich wieder einmal unterstützt haben? Wo Kinder gelacht haben? Wo jemand von Krankheit genesen ist? Wo sich Streitende wieder versöhnt haben? Wo sich Fremde in der Stille des Morgens einfach freundlich gegrüßt haben?

Solche Berichte gibt es in den "Medien" nicht - die von Wenigen gesteuert werden und dennoch ihre Botschaften über den ganzen Planeten aussenden - und die täglich eingesogen werden von den Menschengeistern - doch machen sie einen großen Teil des täglichen Lebens sehr vieler Menschen aus. Wie sähe es wohl auf dem Planeten aus - würden wir uns solche Berichte überbringen? Gäbe es dann noch soviel (angstbesetzte) Gier und inszenierte Kriege der Immergleichen Minoritäten?

Oder so: Der Geist -  funktioniert über Informationen. Im Huna der Hawaiianer heißt das: "Energie folgt der Aufmerksamkeit". So einfach ist das.

Andersrum: Informationen - sind Geist. Kann mensch nicht anfassen. Nicht messen, nicht ver-messen, nicht greifen.
Nichts - was mit dem Dogma der heutigen fehlbenannten "Naturwissenschaften" beweisbar wäre.
Und dennoch - beschäftigt sich kaum noch ein Mensch auf diesem Planeten mit den - nur mal so benannten - "Geisteswissenschaften".  Und wenn - so wird er vermutlich arg belächelt - weil er ja nur mit "nicht-sichtbaren Hirngespinsten" daherkommt - und heute doch "harte Fakten" zählen.

Tatsächlich ist es aber so - daß die Welt immer noch aus Hirngespinsten gesponnen wird.
Trotz scheinbar vordergründiger Materie.
Neulich erhielt ich diese Botschaft nochmal recht klar:
Wir bekommen - was wir glauben.
Alles - entsteht im Geist.

Und niemand bringt uns das bei.
Das muß mensch bis heute - selbst rauskriegen.
Und üben.
Keine leichte Übung bei dem ganzen Scheiß,
der einem erst eingeimpft wird - und den man sich dann wieder mühsam abtrainieren darf.
Aber auch nicht aussichtslos.
Ich glaube sogar - wenn man´s erst mal wirklich raushat -
ist es sehr einfach.

Schmerzfrei und entspannt im Schlaf....

.... gestern besorgte ich ein Stück Kunstrasen in Lattenrost-Größe und legte diesen unter meine Matratze, also zwischen meinen Körper und den Lattenrost - als "Isolator" zu diesem.

Gehört habe ich das her - in einem Gespräch mit dem Titel "Quo vadis Gesundheit" - wo der Heilpraktiker Jürgen Stockmann bei Michael Vogt u.a. über feinstoffliche Energien beirchtet. 

In diesem Falle von solchen, die von den Holzplanken eines Lattenrostes ausgehen und die nächtliche Regeneration des Körpers stören. Meiner hat dazu noch Metall .....
Eine einfache und wirksame Methode, diese störenden Energien "auszuschalten" sei , ein Stück Kunstrasen auf den Lattenrost zu legen, der die Übertragung auf den Körper während des Schlafes unterbricht.

Das - sprach mich sofort an, erschien mir plausibel - und ich besorgte mir gestern eine solche Unterlage für weniger als 10 Euro. 
Heute morgen wachte ich auf - mit einem neuen Rücken.
Schmerzfrei, entspannt, kein Zipperlein weit und breit .... nicht mal im Nackenbereich. Arme und Beine dito - alles "frei".

Jut - es ist womöglich etwas früh für Schlußfolgerungen .... oder?
Der kollektive Verstand - möchte ja immer gerne sowas wie "Beweise" und "belegte Langzeitstudien" (von einer "Pharma-Industrie" - haha ....)

Mir reicht gerade - völlig - das erstaunliche Sofort-Resultat dieses kostrengünstigen Experimentes.
Und meinem Körper ebenfalls.
Um kurz nach vier standen wir auf - wacher als sonst.
Bin gespannt - wie es weitergeht.

Dienstag, 19. August 2014

Der nächtliche Vogel ....

... auf Wurmfang? Oder was ist das - was mich seit einigen Tagen quasi noch mitten in der Nacht schon wieder hellwach dem Bette entsteigen läßt?
Isch abe keine Ahnung - was es ist.
Suche nicht mal nach morgendlichen Würmern.

Es ist kurz nach acht - und ich bin seit vier Stunden auf - obwohl ich frei habe heute.
Zu solchen Nachtzeiten bin ich höchstens mal bei Buddhistens - und dazu unfreiwillig - aufgestanden, wenn die Zen-Leute zu ihrem Seminar kamen und gegen vier ein Frühstück wollten.

Ich leide auch nicht unter schlechtem Schlaf - im  Gegenteil - er ist bestens.
Hingelegt - und eingeschlafen.

Vielleicht ist es eine unterbewußte "Zeitknappheits-Vorstellung"? 
Der Wunsch - nach mehr Leben - vor dem Sterben?
Oder - ist mir einfach eine Aussortierung von falschen Glaubenssätzen durch die Bewußtseinslappen gegangen - 
einer lautete mal: "Ich will acht Stunden Schlaf - sonst bin ich müde".

Womöglich ist es die Zugabe von Apis - ja, das könnte wohl sein.
Homöopathisch zugeführtes Bienengift in Kugelform, hübsch verdünnt.
Vermutlich ist es das .... inklusive einiger leichter sogenannter "Erstverschlimmerungen" in den ersten Tagen.
U.a. heißt es zu Apis - es helfe bei Schlafstörungen.
Und solche können ja auch sein - daß mensch schlicht zu lange schläft.

Apis heilt auch nebenbei ein altes Kindheitstrauma gerade - obwohl ich es zu ganz anderen Zwecken ansetzte:
Bei jedem Killerbienen- bzw. -wespenangriff, gab´s eine heftige allergische Reaktion.
Und tatsächlich flogen die manchmal in ganzen Schwärmen ausgerechnet auf mich zu - und ließen alle anderen am Tisch in Ruhe. Beim letzten Mal gab einen in Windeseile komplett dick angeschwollenen Arm ....
Apis also - höchstwahrscheinlich ....
Und da sagen die  vielen Leut´- das wirke nichts.


Was es auch sei - es ist jedenfalls neu.
Und "einfach so" gekommen.
Neulich waren es erst 3.30 Uhr -
als sofort der Satz auftauchte:
Steh mal auf - Du bist wach.
Schlaf Dich nicht wieder müde ....

Apropos "Zeitknappheit" -
welche ich manchmal mit Älterwerden verband -
also dem scheinbaren Schwinden der Lebensjahre:

Hier ein Gespräch mit dem Titel "Quo vadis Gesundheit?" - unter Anderem über gesundes Älterwerden - und überhaupt Älterwerden.  Ganz interessante Schlußfolgerungen zu Statistiken über eine angeblich gestiegene Lebenserwartung von uns Menschen .... so gesehen ist dies nämlich überhaupt nicht der Fall - müßten wir bereits gut über die Hundert werden.

Außerdem geht´s um Feinstoffliches .... und heute werde ich gleich mit dem "kunstrasenbelegten Lattenrost-Experiment" beginnen - welches im Gespräch erwähnt wird. Der Baumarkt hat immer noch nicht auf - es braucht Geduld, wenn mensch mitten in der Nacht aufsteht .....         

Dritte Zentrale ....

..... nun arbeite ich also zweigleisig - mit zwei Fahrtenvermittlungen. Die alte Innung - und die neue Handy-App. Ab Oktober - macht noch eine neue Zentrale in der Kolonie auf. Ein paar Unternehmer haben sich zusammengetan und werden es mit einer eigenen Fahrtenvermittlung versuchen.Sie haben die Nase voll - von Schwerfälligkeit, Unbeweglichkeit und anderem Ärger im eigenen Laden. Sie haben die Absicht - mittels gutem Service endlich wieder gute Kundschaft an Land zu ziehen.

Die Idee ist nicht neu - im Gegenteil - und manche sind bereits daran gescheitert in der Vergangenheit. Auch die Idee eines "Service-Taxi" seitens der Innung einst - lief ins Leere. Fahrer mit Anzügen und ein sauberes Auto, gute Manieren und gute Sprachkenntnisse .... immer wieder das gleiche Konzept, das nicht aufging.
Ob´s diesmal klappt - wer weiß?

Mein Unternehmer schreibt mich elektronisch an - er habe sich überlegt, mich für die neue Zentrale anzumelden - und für die vorgeschriebene "Schulung", die jeder Fahrer absolvieren muß, der da mitmachen möchte. Ob ich das wolle? Gestern besprechen wir das nochmal ....
Grundsätzlich - spricht nichts dagegen. Allerdings - wäre ich nicht bereit, eine solche Schulung zu finanzieren. Die kostet nämlich über zweihundert Euronen .... und dafür habe ich kein Geld übrig.
Die würde er bezahlen.
Ja dann .....

Auch die Unternehmer - müssen auf die "Schulungsbank" der neuen Zentrale. Er selbst - wird nächste Woche dorthin gehen. Ich meine: "Fein! Dann kannst Du mir ja schon mal erzählen - was Du alles dazulernst - nach dreißig Jahren Praxis im Gewerbe. Und - ob es sehr schwer ist .... hahaha."

Ich merke wieder - daß ich irgendwie älter geworden bin. Früher hätte ich mich gegen solchen Schulungs-Unsinn gesträubt .... hätte verachtungsvoll abgelehnt.
Heute denke ich nur: "Aha. Wieder mal - die alte Idee - vom Service. Und eventuell 4 x 5 Stunden .... Belustigung."
Frage meine Kollegin - ob wir da zusammen hingehen sollen - dann könnten wir wenigstens ein bischen lästern. Und uns gegenseitig unterstützen, "wenn der Stoff zu schwierig" wird.

Und - man weiß ja nie - vielleicht gibt es tatsächlich was zu lernen (???) - naja, wenigstens ein paar Erhellungen ....

Solange mich das nichts weiter kostet - als guten Willen, den ich eh habe, schon aus ureigenem Interesse heraus ....  Womöglich - müssen wir da noch über "Kleidergeld" verhandeln demnächst. Mit Kostümchen fahren. Uahaha.
Ne - dat mache ich aber nicht. Und die Kollegin auch nicht. Obwohl - wir könnten uns ja auch ein schickes Kleid schneidern lassen - in taxi-schwarz-gelb .... findet sie aber nicht so gut, die Idee.
        
Jedenfalls - kann das wohl nicht schaden, eine dritte Fahrtenvermittlung zu haben.  Und im Gewerbe - ist einiges in Bewegung - was auch kein Schaden ist - im Gegenteil. Die "alteingesessene Innung" hat ja nicht nur mich, sondern auch viele viele Andere zu Genüge geärgert. Nicht zuletzt mit Klüngel ... Vetternwirtschaft also.

Und "Maßregelung" der Fahrenden wie im Kindergarten.
"Sofort alle Autos waschen - die Aufsicht!" und "Ab sofort sind Brett- und Glücksspiele an den Halteplätzen verboten!" - für sowas haben die Energie.
Ich aber nicht.

Neulich hörte ich erstmals - daß es in anderen größeren Städten keine bzw. nur sehr wenige Mietwagenunternehmen gibt - in der Kolonie gibt es mehr als dreitausend Mietwagen, die uns fleißig Konkurrenz machen. Und ich erfahre - daß ein einstiger Vorstandsmensch damals dafür gesorgt hatte - Klüngel eben - und immer schön die eigene Tasche vollmachen. Auf Kosten vieler Anderer. Wie im richtigen Leiben ....

Gestern erzählt mir jemand - daß in Hamburg die Konzessions-Beschränkung aufgehoben worden sei?  Nun - so es stimmt - wird sich auch das regeln. Über Abzocker wie "Uber" - die greifen 20 % für eine Fahrtenvermittlung ab, was einfach nur gierig und im Gewerbe eh unmöglich ist - und "Wondercar" braucht unsereiner sich eher keine Gedanken machen - die Fahrgäste, mit denen ich bislang darüber sprach, würden solche Dienste nicht nutzen wollen - in jüngster Zeit werde ich oft von ihnen daraufhin angesprochen.

Also: Einfach gut - daß sich - endlich - wieder was bewegt!

Nach wenigen Tagen ...

.... des Arbeitens mit der neuen Fahrtenvermittlung via "App" - bin ich doch sehr überrascht, was da schon so alles drüber läuft. Ein zweites "Taxiversum" hat sich da aufgetan.
Eine zweite Taxiwelt - mit vielen "Business-Kunden".
Vorzugsweise jünger bis mittleren Alters - die viel geschäftlich unterwegs sind und gerne einen bargeldlosen Zahlungsservice in Anspruch nehmen. Mir ist das wurscht - für mich ändert sich da nichts bei der Abrechnung mit den Limousinenbesitzern. Vielleicht ein bischen mehr rechnen - aber das schaffe ich wohl.

Gestern vormittag ging es nach D´dorf .... einige Male ging es schon zum Kolonie-Flughafen. Eine 5-Euro-Fahrt war noch nicht dabei .... ich stelle fest: Die Geschäfts-Klientel - ist befleißigt dabei, auf die "App" umzusteigen.

Die Kunden, die ich mit der App bekam - erzählten mir, daß sie einfach keine Lust mehr haben, am Bahnhof vorne in einen schmutzigen Wagen einzusteigen und auf mißgelaunte FahrerInnen zu treffen, von denen man womöglich auch noch angeranzt wird.
Die Vermittlung durch die "App" garantiere in der Regel einen besseren Service und eine angenehmere Fahrt - da die Fahrer von der Kundschaft "bewertet" werden können mittels eines Punktesystems. Nach der Fahrt kann der Kunde jeden Fahrer und das Fahrzeug bewerten. Es gibt maximal 5 Punkte. Also - hat jeder Fahrer von sich aus ein vitales Interesse daran, nicht etwa seine schlechte Laune am Kunden auszulassen.
Gut - daß ich das eh nicht mehr mache seit ein paar Jahren. Aber - es hat einige Jahre gebraucht ... nach drei Stunden Wartezeit und einer möglichen Kurzfahrt nach soviel Geduldsaufwand - nicht mehr die eigene schlechte Stimmung auf das Gegenüber zu projizieren.

Jeder fahrende "App-Taxist" hat ein Profil, daß der Kunde zuvor einsehen kann. Darin ist u.a. das Fahrzeug aufgeführt und  über welche Sprachkenntnisse der Taximensch verfügt.

Immer wieder habe ich von der Kundschaft vernommen - daß sie keine Lust mehr haben auf solche Fahrer, die kaum ein Wort deutsch sprechen würden und/oder sich nicht auskennen. Die wenigsten erwarten, daß man jede kleine Seitenstraße kennt - aber die grobe Richtung sollte doch bitte stimmen. Zig Male hörte ich sowas wie ein erleichtertes "Ach - endlich mal jemand, der sich auskennt." Und neulich noch von Messegästen nach der Ankunft "Da schau her - das wird ja immer billiger."

All das - drückt das "Image" von uns allen runter. Die junge Frau werde ich nicht vergessen - die mir berichtete, daß der Fahrer, bei dem sie neulich am Bahnof einstieg, einen Hardcore-Prono auf seinem Bildschirm vorne laufen ließ - und den auch nicht ausstellte, als sie bereits eingestiegen war. Da - fällt einem ja nichts mehr zu ein.

Tatsächlich bekam ich neulich einen Auftrag zum Bahnhofsvorplatz - dort warteten Dutzende von Kollegen geduldig auf Einsteigende. Und ich bekam über die "App" einen Auftrag und fuhr an denen vorbei, um einen Geschäftsmann am Bahnhof abzuholen - der ebenfalls nicht mehr auf gut Glück fahren wollte.

Auch interessant: Einige Hotels bestellen inzwischen nur noch Wagen über die "App" für ihre Gäste. Aha! Nun weiß ich also auch - warum ich diese Hotels nie über die Innung bekomme.

Kurzum - das taugt was!
Zwar haben sich mir kurz die Haare gesträubt über das "Bewertungsmodell" - denn da kannst Du auch einer unangenemen Willkür ausgesetzt sein. Aber insgesamt - kommt mir das nur zugute. Und gestern war ich dann ganz zufrieden, als mir eine nette junge Frau  nochmal den Schubs auf die volle Punktzahl gab. Der erste Kunde hatte nämlich seltsamerweise nur eine 4 für meine Limousine eingetippt - was mich sehr wunderte. Hätte eher gedacht - er hätte mir "als Mensch weniger Punkte" gegeben ... da wir doch sehr konträre Typen waren.

Außerdem - können die Kunden einen als "Stammfahrer" vermerken. Tun sie auch.
Für mich - im Grunde eine feine Angelegenheit - denn die Spielregeln sind klar und ich muß mich nicht "anbiedern" für eine "Stammklientel" - was ich noch nie tat - die Gäste entscheiden das selbst in diesem Spiel. 

Ein ausgesprochen netter (Business-) Mensch berichtet mir neulich von einem "App-Fahrer" in München - der sich richtig ins Zeug legte: Ob er vielleicht etwas trinken wolle? Er hätte eine kleine Bordbar im Kofferraum.
Und auch eine Massagematte - ob er vielleicht eine Masagematte auf seinem Platz hinten wünsche? Hahaha ..... zum Piepen.

Für die Auftragsvermittlung bekommt die Fahrtenvermittlung einen Salär zwischen 3 und 15 Prozent. Nur Verrückte - aber die gibt es - geben da mehr als höchstens 5 oder 6 Prozent ein. Ich habe bisher 95 der Fahrten für 3 Prozent bekommen - mehr gebe ich in der Regel gar nicht ein, außer vielleicht mal in der mauen Mittagszeit. Mein "Anschlag" liegt hier bei maximal 5 Prozent - mensch sollte sich nicht selbst bestehlen. Außerdem - übernehmen freundlicherweise meine Unternehmer die Gebühren - was eine rar gewordene Ausnahmeerscheinung ist.

Ein weiterer positiver Aspekt: Ich kann überall "laden". Neulich landete ich morgens in Leverkusen - und bekam dort eine gute Fahrt. Fuhr also durch "Fremdgebiet" mit Kundschaft - normalerweise hätte ich leer zurückfahren müssen. Theoretisch - könnte es derart passieren, daß ich mal weit aus der Kolonie rauskomme und abends ganz woanders lande - um ein Haar habe ich gestern einen Folgeauftrag in Düsseldorf verpaßt ....

Alles in Allem also eine sehr gute Sache!
(Mal abgesehen davon - daß ich mich nun freiwillig verwanzt habe - mit einem Smartphone.)

Und - ich staune - welches Auftragsvolumen der Innung bereits abhanden kommt.
Ohne, daß die sich etwa ernstlich bemühen würde - dem etwas entgegenzusetzen.
Ein Licht ging mir auf - wo wohl die guten Fahrten alle hingehen .... außer, daß sie oft unter der Hand vergeben werden und gar nicht erst auf den Displays erscheinen - landen sie also inzwischen per "App" bei unsereiner.

Hätte der eigene Laden mich nicht zehn Jahre lang nur sinnfrei geärgert, statt mich (also alle) tatkräftig zu unterstützen - ich hätte immer noch nicht das neue Arbeitsgerät ..... danke also nochmal - für den letzten Anstoß der absurden Art!

Wer billig kauft - erlebt Überraschungen ....

... der beutellose Billig-Staubsauger für 70 Euronen, vergangenen Herbst erstanden, ist so freundlich, zum rechten Zeitpunkt seinen kurzlebigen Geist aufzugeben. Der Motor kokelt plötzlich und zügig ist es mit ihm vorbei.
Hmhh .... seltsamerweise ärgert mich das gar nicht, sondern es ist wohl gut so. Hat eh nichts getaugt.
Also - eingepackt und in den großen Laden der Kolonie zwecks Reklamation.

Ein freundlicher, älterer Herr an der Umtausch-Theke stellt mir gerne sofort einen Gutschein aus - und ich gehe in die Staubsaugerabteilung - um wieder nach einem mit Beutel zu schauen, der es auch tut.

Als ich mir die Geräte erst mal so im Vorbeigehen ansehe, spricht mich einer an, ob er mir helfen könne. Das ist ja nichts Außergewöhnliches. Aber der hier - schon. Einer "von meinem Stamm" .... und die sind ja eher rar geworden. Jedenfalls in der Kolonie.

Für einen Verkäufer in so einem Laden - eher sehr leger - und lebendig. Lustig isser - wir lachen eine Weile über Geschichten von "Staubsaugerkunden", die er zum Besten gibt.  Freundlich - nicht gehässig. Eine Dame suchte neulich einen Samtbezug für die "Haltestange" .... passend zu ihren Möbelfarbtönen. Sowas gibt es tatsächlich - wie einst bei Loriot gezeigt - aber nur bei der "Edelmarke", die bis heute nur an der Haustür verkauft wird.

Ich erfahre noch etwas über verschiedene Käufermentalitäten - und worauf anders kultivierte Käufer Wert legen. Von einem Inder neulich weiß er noch Amüsantes zu berichten.

Mit den Geräten und deren Technik kennt er sich gut aus - und ich finde ein feines. Werde nochmal zwanzig Euro drauflegen - und dann keinen Ärger mehr haben - wie mit dem kürzlich freundlicherweise in der Garantiezeit  abgebrannten Teil. Soweit - wären wir also fertig - mit dem Kauf- und Verkaufsanliegen. Es ist Samstag vormittag und im Laden noch recht ruhig, niemand drängelt mit Fragen.

Wir unterhalten uns also einfach noch eine Weile ....wie geschruben, der ist von "meinem Stamm" und solche treffe ich nicht mehr alllzu oft an. Wie das Gespräch auf Tiere umschwenkte - habe ich vergessen - aber plötzlich erzählt der mir, das er einen Luchs zuhause hat. Ich denke erst - er vewendet eine solche Bezeichnung für eine Katze .... aber er spricht von einem echten Luchs. Der sei einst in der Tschechei bei seiner Freundin ins Auto eingestiegen und habe sich nicht mehr abwimmeln lassen. Das gäbe es ja oft - dasTiere sich ihre Menschen aussuchen.
So selten wie die Geschichten vom Luchs, die er mir nun erzählt - sind auch die vielen anderen Einzelheiten über Tiere, die er mir noch berichtet. Ich staune und höre gerne zu. Die Limousine steht im Parkhaus und die Reklamationsabteilung hat mir ein Freiticket zukommen lassen.

Mit dem lebendigen Menschen stehe ich also noch eine gute halbe Stunde im Gespräch in der Staubsaugerabteilung - laut redend und lachend, den Rest des Ladens ausgeblendet -  und staunend, was so ein scheinbarer Staubsaugerverkäufer sonst noch so alles macht und erlebt hat im Leben. Tiertrainer unter anderem .... und ein Vielgereister - durch noch verbliebene "wilde Gegenden" des Planeten.

Dann ziehen wir um - Richtung Kasse. Er würde mir das Gerät noch dorthin tragen. Ein paar seiner Kollegen haben etwas "geäugt" beim Vorbeikommen - als dächten sie sowas wie "Will der nicht mal wieder arbeiten ....".

Vor den Kassen stehen wir nochmal eine gute halbe Stunde im Gang .... es ist wirklich zu interessant - und amüsant.
Ein paar Mal frage ich mich - ob das wohl alles wahr ist, was der so erzählt - es klingt wirklich abenteuerlich.  Aber soviele Details - kann ein mensch sich wohl kaum aus den Fingern saugen. Und - welche Rolle spielt es - wenn mensch sich so gut amüsiert und noch was lernt dabei?

Irgendwann verabschieden wir uns dann - wir sind ja gerade eigntlich beide bei der Arbeit. Aber die - muß mensch unbedingt mal eine Weile sein lassen, wenn man einen vom Stamm trifft.

Ich habe jetzt einen Staubsauger zuhause - in dem ein eigenwilliger Luchs, viele Katzen und Hunde, ein paar Wölfe und ein Bär drin stecken. Sogar Meeresbewohner - Kraken, Wale und Delfine. Und hatte eine feine, überraschende Auszeit mit einem, der sich in der Wildnis auskennt - und eigentlich so gar nicht in den neonbeleuchteten Laden paßt. Oder gerade doch?

Samstag, 16. August 2014

Da bin ich damals auch drauf reingefallen - das Märchen von "HIV/Aids" .....

.... erhellender Vortrag einer erfahrenen Ärztin auf der 10. AZK-Konferenz.
Aids ist eine rentable Erfindung - bei der über Leichen gegangen wird.
Sämtliche "Statistiken" - haben keinerlei Fundament und werden via abstruser "Diagnosen" und geisteskranker Hochrechnungen generiert.
Gut - daß es sich endlich herumspricht!
Und - mensch denke beim Lauschen auch gleich mal über die "Krebsdiagnosen" nach.
Und über vieles andere mehr .....
Die vortragende Ärztin ist übrigens eine mit Auszeichnungen hocdekorierte - kann also nicht einfach mal als "Spinnerin" abgetan werden.
 
Zum Beispiel über die aktuelle "Ebola-Geschichte" - danke hier an den Herrn Michael Leitner, der in Windseile ein paar interessante Fakten dazu in einem  kurzen und übersichtlichen Video gesammelt hat. Die hinreichend bekannten "Schein-Pandemien" der jüngsten Vergangenheit lassen nochmal grüßen.

Seltsame Nachwirkung von einer Woche im Paradies .....

.... die Zwillingssonne steht nach einem 15-Stunden-Arbeitstag frisch und freiwillig um halb vier auf. Und das - trotz Dunkelheit draußen. Huch! Mal sehen - ob sich gleich was "einsammeln" läßt am frühen Limousinen-Morgen ....
"Senile Bettflucht" fiel mir ein - aber die ist es nicht.

Dienstag, 12. August 2014

Wenn der Hund im Wald ist ....

... tanzen die Schnecken auf seiner Langlaufleine ...














und/oder veranstalten ein Morgen-Wettrennen
auf der Gerätetruhe vorm Haus -
unbemerkt von der Patronin, die ja auch weg ist ....











Manchmal - wächst die Liebe einfach mit der Zeit ....









.... immerhin gilt hier - jedenfalls die meiste Zeit - schon mal:
Duldung ist ein guter Anfang.
Zum Piepen die beiden!

Beim Anklicken einer der Bildhälften - erscheint die ganze Momentaufnahme.

Übrigens - dieser formidable und kluge Kater ist einer der wenigen glücklichen seiner Spezies - der tatsächlich - noch - Eier hat! Und - manchmal benimmt er sich auch so ..... kennt aber seine Grenzen dennoch ganz gut ... wie mensch beobachten konnte, als ein sehr großer und quasi nur aus Muskeln bestehender Dobermann kurz zu Besuch kam. Er machte sich vorsorglich in Windeseile aus dem Staub - gute Entscheidung!

Die bezaubernde Hundedame - lernt peut-a-peut - ihr Revier zu beanspruchen und adäquat zu verteidigen. Sie ist ebenfalls sehr klug - besonders auch darin - sich nicht mehr als nötig mit ihr fremden Menschen zu beschäftigen. Eine alte, erfahrene Seele .....

Balla-balla?

Die Nachbarin berichtet mir, daß es hier vergangene Woche sehr viel geregnet hat - mit Unwettern. Ich freue mich - nochmal "extra"- über eine wunderbare Sommerwoche im Paradies neulich. Bischen komisch zwar auch dort oft der Himmel - morgens sah man deutlich, daß gesprüht und gewellt worden war  - aber Glück gehabt mit dem Rest-Sommer-Wettter.

Da wir eh gerade in einem längeren Schwätzchen befindlich sind, tue ich es diesmal - und erzähle ihr, was abgeht am Himmel. Unter der Prämisse - daß sie mich vermutlich für völlig balla-balla hält - aber es sei leider kein Unsinn, was ich ihr berichte. Habe selbst lange geschaut und kann es bis heute kaum fassen - wenn es wieder losgeht.

Sie entscheidet sich dafür - mich nicht einfach für balla-balla zu halten, denn als ich es ihr schildere, wie erst gesprüht wird und am nächsten Tag gewellt - nickt sie und meint - da sei was dran. Besonders daran, daß man ab mittag die Sonne nicht mehr sieht hinter dem Metallschleier.
Und auch daran, daß es seit etwa Mitte bis Ende Juni hier regelmäßig abgeht mit Unwettern. Im März und April und auch noch im Mai sei es nicht so gewesen. Stimmt.

Erstaunlich finde ich die "Reaktion" der wenigen Menschen, denen ich es bislang im Gespräch mitteilte. Irgendwie - haben sie wohl keine echten Schwierigkeiten, sich das sofort vorzustellen - womöglich liegt es daran, daß auch andere Sauerein inzwischen gut genug bekannt sind.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist nach meiner Rückkehr - die Dunkelheit am Morgen und am Abend - die Sonne hat halt den Jahres-Zenit hier wieder merklich überschritten.

Montag, 11. August 2014

Was die Fee meinte .....

... hat mich schon ein bischen erstaunt - und auch sehr gefreut.

Immerhin - ist sie es ja - die im Paradies lebt - und sich von daher um rein gar nichts mehr sorgen oder ärgern bräuchte.

Ich - dummer Thor - habe ja immer noch nicht begriffen - daß ich die gesamte Menschenwelt auch einfach - ganz außen vor lassen kann. Oder? Vielleicht doch?

Jedenfalls - war es meine Übung - für lange Zeit - mittendrin zu weilen - das macht nämlich widerstandsfähig und mensch lernt viel über sich selbst.

Das "ich" - "Ruhe" ausstrahle - war mir bisher nicht bewußt - obwohl ich zugebe - daß ich genau das - über die Jahre geübt habe - und weiter übe. Umso schöner - wenn´s  "auffällt" - also: fruchtet.. Humor schon - ohne den geht´s ja  gar nicht.

Naja - es wird wohl so sein:
In einer derart wohltuenden, satten und noch naturbelassenen Umgebung - kommt meine Übung eher völlig mühelos ins Fruchten - ein Witz halt - mit sowenigen Menschen -  im Kontrast zur Kolonie.
Ja - die Ruhe ist einfach von der satten Natur und von den  lustigen Tieren - auf mich übergesprungen. Und von der guten Gesellschaft der Fee, die ein großzügiges, weites Herz hat.

Kein Grund weit und breit im Paradies - sich nicht anstecken zu lassen von der Schönheit.
Und schon gar nicht, wenn mensch noch einigermaßen bei guter Gesundheit ist und all das genießen kann.

Oder nochmal ganz anders:
Meine Übung war diese - nichts weiter von den Menschen zu erwarten.
Mich überraschen und "werfen" zu lassen.
Zu schauen - wie ich damit umgehe.
Ob ich einfach - trotzdem - bei mir bleiben kann.
Bis heute - und immer wieder neu - an jedem Tag.

Also - so war es - bis jetzt.
Jetzt aber -
beginne ich -
mir ein gutes Leben auch ganz ohne fremde und allzuviel Menschen-Gesellschaft zu kreiieren ......

Das - muß mensch sich selbst von Herzen gönnen.
Und das - ist gar nicht so leicht, wie es scheint.
Aber - lernbar.

Von verschiedenen Seiten  her will ich es angehen:
Zum einen muß mensch nachsehen - welche Träume und Bilder noch da sind, auftauchen.
Immerhin gab es eine lange Zeit, in der ich meine Träume und Bilder recht klar gesehen hatte.
Bevor etwas ganz anderes geschah ... erstmal.
Und zum Anderen gilt es - alle Hindernisse abzubauen, die mensch sich selbst in den Weg legt.
Zuvorderst - mental.

Sich selbst das Träumen wieder zu erlauben - ist der erste Schritt.
Und wenn es noch so "irreal" erscheint.
Ohne Träume - kann halt auch nichts in die Wirklichkeit kommen. 

Eine Woche in Seelenruhe - die nicht von unbedingt mir ausging, sondern vom Paradies selbst - ist ein guter Anfang.

Gestern nachmittag war ich auf dem Sofa eingeschlafen und als ich aufwachte, war mein klarer Impuls, sofort in den Garten rauszugehen  und nach der Fee und den Tieren zu schauen.
Als ich merkte - ich bin ganz woanders - habe ich mich erschrocken.
Ein Stück Seele - ist noch dort. 
Und will auch nirgendwo anders sein.

Zweie zu Dreie .....

Zwei "Sprüche" -
nochmal wiederholt an dieser Stelle und jetzt:

Die beste "Rache"
(darf gerne anders formuliert werden - aber mir gefällt´s so ....)
ist ein gutes Leben.

und:

"Stell Dir vor - es ist Krieg - und keiner geht hin."
(weil plözlich alle mit Menschsein beschäftigt sind .....)

gäbe

zusammen

eine feine Trinität.

Dreiheit.

Lösung.

Alles vergessen - was war - und
jetzt
ein gutes Leben
gestalten.

Ist das schwer?
Nein -
überhaupt nicht.
Im Gegenteil.

Es ist so leicht -
das es vielen schwer fällt -
es zu glauben.

Aber:
Die Sterne stehen gut.

Werde heute abend mal schauen -
was der astromanische Bruder dazu vermelden wird -
an Neuigkeiten..

Mit ein bischen Abstand vom "Eigenen" ....

.... jedenfalls, wenn man es zuvor allzu lange immer aus dem gleichen Blickwinkel betrachtet hatte - sieht es doch ganz in Ordnung aus.

Noch im Paradiese weilend - hatte ich es quasi völlig vergessen - und mußte es mir willentlich ins Gedächtnis zurückrufen, als ich mal kurz dran dachte. So geht´s mir oft, wenn ich woanders bin - ich "vergesse" einfach - wo ich gerade wohl eigentlich "hause".  Und brauche eine kurze Weile - um mir die Bilder zurückzurufen.

Als ich also gestern abend zurückkam in meine Himmelshütte - erschien mir diese erstaunlich aufgeräumt und groß. Groß - mit genügend "Leerraum" inzwischen. Will heißen - das Aussortieren fruchtet doch - langsam und allmählich.

So ein paar Tage mit räumlichem und zeitlichem Abstand - ließen mich gestern abend nach einer langen Autofahrt quasi nochmal "neu" in mein Himmelsgeschoß zurückkommen. Schon beim Reinkommen - wußte ich wieder, was mir einst bei meinem Erstbesuch sofort zusagte hier oben.

Die hübsche "Herzküche" beim Reinkommen -  und zwei große Salons. Einer davon - zum Schlafen.  Nunmehr gut geräumt von immer noch zuviel Bücher-Ballast einst .... kam er mir gleich noch größer vor.

Staunte - über die vielen vielen bunten Steine ..... die vorerst immer noch bei mir bleiben. Nicht etwa als Ballast - sie sind ja größtenteils klein - sondern als "Botschafter" - aus Mutter Erde quasi.  Geschichten erzählend. Ruhe und ein Stück sehr lange Weile ausstrahlend. Stoische Unerschütterlichkeit - vom täglichen Weltengelärme.

Alles in Allem - eine schon recht sanfte Landung nach einer Rückkehr - aus dem eigentlichen Paradiese.
Erheblich sanfter als einst - wo ich in eine verrückte und allzu hektische Kolonie zurückkehrte von Reisen.
Den Göttern sei Dank - durfte ich jetzt wenigstens im Vorland anlanden.

Auch hier - ringsum alles umgeben von Wäldern und Bäumen - von weitem Himmel.
Wenn auch - alles weit mehr "erschlossen" durch ruhelosen Menschengeist - und die Menschendichte ist ja die dichteste überhaupt im ganzen Lande. Was aber - in der kleinen Siedlung und in diesem Hause mit der langen Zufahrt - glücklicherweise nicht allzusehr auffällt.

Das Paradies und die Füße immer gleich auf dem Boden - haben meine Batterie aufgeladen. Trotz neun Stunden anstrengender Autofahrt gestern und obwohl ich hundemüde war - war ich schon wieder hellwach und gut erholt vor  sechse. Wunderte mich nur - daß es noch dämmerte. Oder andersrum: Das es noch nicht hell war.

Es herbstelt hier. Spürbar und sichtbar.

Habe mal wieder  "gemerkt":
"Wurzellosigkeit" - also sowas wie "Luftwurzeln" - ist kein Fehler. Immerhin - kann mensch sich mühelos auch ganz woanders - mehr als wohlfühlen. Also immer gerade dort - wo mensch gerade ist.

Wurzeln schlagen - ist was für Bäume.
Und der Mensch war die meiste Zeit - ein Wanderer.

Manchmal - denke ich: Ich würde auch gerne mal ankommen (???).
Aber nur - wenn ich weiß - ich muß keinesfalls bleiben.

Hier - werde ich auch nicht bleiben.
Das liegt nicht in meinen Genen .....
wie bei Anderen - die 40 Jahre in der gleichen Wohnung leben.
Aber:
Es war eine recht sanfte Rückkehr am Abend -
und eine Erinnerung - daß ich es hier schon mal
gut angetroffen habe.
Kann also - immer besser werden.                                                   

Mein liebster Spruch noch -
mit einem Lachen:

"Die beste "Rache" ist:
Ein gutes Leben!"

Auf bestimmte Faszinationen im Leben ....

... darf man nicht warten.
Man muß sie sich schaffen,
in ihnen leben,
sie gestalten
( ... und: Unter weisem Vorbehalt hier -
mein persönlicher Einwurf also ....)
und anderen zugänglich machen.

Für drei kluge, feine Seelen -
die das schon praktizieren.

Gefunden in einem skulpturen-bebilderten Büchlein - 
von einem Menschen, der das auch bereits getan hat
und weiterhin tut.

Passend dazu noch dieser hier - gleiche Fundstelle:

Fordere viel von Dir selbst
und erwarte wenig von anderen.
So wird Dir Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius)