Samstag, 21. Januar 2017

Sonnenkraft ....

... für heute ein paar Stunden heute hier.
Sie steigt wieder - die Sonne - und schafft es, die Minus 5 Grad von heute morgen in über 20 Plus zu wandeln. Schwitz - haha.

Was ich komisch finde: In der Nacht gegen dreie waren es nur Minus zwei Grad - wieso sind es dann morgens gegen neune Minus 5? Irgendwas verstehe ich da nicht ganz. 
Wie auch immer - die Säfte steigen - und es wird bald Frühling - ich kann´s schon wachsen hören.

Und nach einer vergangenen, bewegenden Woche denke ich mal wieder an diese Geschichte über Glück oder Unglück - die besagt, daß man es nie wissen kann, was es nun genau ist.  Scheint manches zunächst als Unglück - so kann es sich später auch eher als Glücksfall erweisen. Klug ist - wer gar nicht drüber "nachdenkt".

Apropos "nachdenken" - neulich dachte ich nochmal wieder über den Sinn des Lebens nach - und zügig kam die simple Antwort: Der Sinn des Lebens - ist es - zu leben.

Alles Andere - sind unzählige Geschichten und: Der eine sagt so - die Andere so.

Seit gestern ist endlich "mein Treppenaufgang" wieder frei - zwei Jungs haben drei umgebaute wuchtige Eichenfässer abgeholt, die seit Jüppchens Übergang bzw. dem Auszug seiner Liebsten dort standen ... und mir schon eine lange Weile auf den Senkel gingen. Uff!
Das hatte symbolischen Charakter - es fühlt sich eben schwer an - wenn die Toten noch im Weg stehen oder gar herumgeistern. In den ersten Monden - gingen auch noch immer die Türen von den Dingern auf. Jut - dat die endlich weg sind.

So - Sonne ist auch gleich wieder weg - dann wird´s kühler. Aber es war echt schon ein sehr warmer Segen eben.

Aus der Reihe: "Erstens kommt es anders ....

... und zweitens, als man denkt" - haha.
Die vom Mann verlassene Nachbarin trägt es mit Fassung und gesundem Realismus.
Sie hat Bilanz gezogen nach dem Schreck - und das Ergebnis ist in aller Kürze:
Ist wohl gut so - wie es ist.
War eh nix mehr - und noch realistischer:
Sie hat eh nur reingesteckt - und es kam nie was zurück.
Ich staunte nur - als wir uns gestern länger unterhielten.
Fast schon wieder erfreut - also für sie.

Nun steht also der nächste Auszug hier an - bzw. ihr Umzug in eine günstigere Wohnung.
Und für sie - ein neues Leben. Vermutlich weit erholsamer, als das bisherige.

Und unsere bisherige gute Nachbarschaft bewährt sich mal wieder - also was uns drei Frauen betrifft, wie wir noch im Frühjahr hier wohnten.

Vor den beiden feinen Frauen - kann ich echt nur den Hut ziehen - wie sie die plötzlichen Veränderungen meistern. 1 A. 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Na - das ist ja ein Ding! Eben zum zweiten Male über den Haufen gefahren worden auf dem Rädchen ....

... aber diesmal - konnte ich wenigstens wieder alleine aufstehen - und ist nichts gebrochen.

Das Rad ist allerdings Schrott - bzw. mindestens das völlig verbogene Hinterrad - habs eben etwas mühselig  nach Hause geschleppt.
Obwohl ich seit dem einstigen Unfall echt immer schön geduldig warte an diesen "Fußgängerinseln" - wo fast alle brachial dran vorbeibrettern - also solange warte, bis echt genug Raum ist - hat mich eben ein junger Spund mit seinem Moped übern Haufen gebrettert.

Als ich mich zum Glück wieder aufsammeln konnte vom Boden - kam eine Autofahrerin zu mir und schimpfte - der sei vorher schon wie ein Schwein gefahren. Ich solle unbedingt die Polizei rufen.

Ich - war erst mal nur HEILfroh - daß man mich nicht wieder vom Boden kratzt - und ich selbst aufstehen konnte.
Der junge Wilde war auch abgeschmiert mit seinem Moped -  und wir hatten uns ganz kurz zugerufen: Alles ok? Also - mit dem Körper .... Ja - alles ok.

Danach - hat ihn nur noch sein Moped interessiert - und ich ging nochmal hin und sprach ihn an - daß er mich soeben über den Haufen gefahren habe und mein Fahraad völlig hinüber sei.

Was - wieso sei er denn schuld?
Nun - weil er mich soeben über den Haufen gefahren habe - an einer Fußgängerinsel. Und soeben noch jede Menge aufgebrachte Menschen das bezeugt haben - und mir geraten haben, die Polizei zu rufen. Gab ja auch entsprechenden Rückstau.

Widerwillig - ging er also nochmal mit mir rüber auf  die andere Seite - wohin ich mein demoliertes Rad gebracht hatte - und schaute sich das an. Sah es sofort - und rief dann wenigstens Papi an.
Mit Papi hab ich dann telefoniert - und morgen sehen wir weiter. Papi sagte mir auch noch - wo ich ihn ggf. erreichen kann.
Schaumermal - ob der sich morgen meldet - und korrekt ist. Warum sollte er nicht?
Immerhin hat er noch gefragt - ob er vorbeikommen soll - und mich und das Rad nach Hause bringen.

Ich - sehe das jetzt mal schlicht -  als sowas wie Glück - weil man mich nicht vom Boden gekratzt hat. Und alles Weitere - ergibt sich.
Womöglich - war es sogar sowas - wie eine Lösung - vom ersten Unfall - wer weiß.
Eher ja- nochmal ein kräftiger Aufschlag halt - aber ganz anders
Die Seele eben. Die tickt so ganz anders - als jeder Verstand.   

Was vom Katerchen .....

... der sich immer mehr entfaltet:
Also - zum sogenannten Jahreswechsel habe ich nochmal spontan bei der Frau angerufen, von der ich ihn einst adoptierte im August - und mich bedankt. Das hatte ich ja damals völlig vergessen, als ich ihn da desolat vorfand - so war jedenfalls mein Empfinden.
Sie meinte gleich - sie hätte auch anrufen wollen - auch wegen einem neuen "Besuchstermin". Und da sagte ich ihr dann - daß wir das jetzt mal lassen. S´Katerchen hat sich bestens eingelebt und umgewöhnt - und so ein Besuch bringt jetzt gar nichts mehr.
Sie hat´s geschluckt - und ich war wieder erstaunt - daß ich komisch drauf war nach dem Gespräch.
Mußte das erst mal wieder abschütteln .... seltsame Energie also .... und dachte: Gut, daß Du es jetzt so klar gesagt hast. S´Katerchen war auch der Meinung - wie an seinen Blicken lesbar war..

Vor wenigen Tagen nun - staunte ich nochmal: Pfitzi - so nenne ich ihn - ist ja kastriert. Also beide Eier brutal weggeschnitten. Und plötzlich - entwickelt der erotische Gefühle.
Wie das "medizinisch" paßt - weiß ch noch nicht - aber s´Katerchen gurrte und vergnügte sich - und auch eine kleine Erektion war sichtbar bei aufgestelltem Schweif.
Ich gönne es ihm von Herzen - und dachte mir nur: Vielleicht ist er deshalb manchmal so wild?
Wer weiß.
Sachen gibt es .....

Jedenfalls - ist er ein wahrlich feiner Typ - und verdient das Beste überhaupt.

Mittwoch, 18. Januar 2017

S´Haus wird immer leerer ....

... nach 28 Jahren Beziehung bzw. Ehe - ist der Nachbar gestern ausgezogen.
Eben hab ich´s erfahren und war - völlig baff. Bin es immer noch, habe ich doch die beiden immer für ein richtig gutes Team gehalten. Und standen wir kürzlich noch zu dritt nach dem Schneeräumen vorm Haus und wollte er eine zweite Garage anmieten für seinen Fuhrpark.
Nu - isser wech - seit gestern.

Nichts Genaues ist bekannt - außer, daß er sich wohl anderweitig verliebt hat - und das angeblich seit zwei Wochen. Ja - da legts mi nieder .... das müssen wohl die Hormone sein.  Mittel-Lebenskrise zu deutsch. Der "Klassiker" quasi.

Dachte immer, wenn ich mal bei den beiden in ihrer Hütte war: Die haben es sich richtig gemütlich gemacht - und sind ein tolles Team.
Tja .... soweit der Schreck heute.
Da steckste eben nicht drin. 

Gestern nachmittag hat´s geklingelt und an der Tür geklopft - meine Nachbarin war´s - irgendwie völlig durch den Wind. Sie fragte, ob ich Tabak da hätte und ihr was abgeben könne?  Die beiden haben vor ein paar Monden das Rauchen aufgegeben und mit Dampfen angefangen. Ich frag sie noch: Wirklich? - und sie meint "Ja" - und ist schon fast wieder weg. Irgendwas war - und eben hab ich´s dann vernommen.

Diese Frau - ist unglaublich zäh - so zäh, wie klein und leicht.
Sie zieht heute ihr "normales Programm" durch - ich hätte wohl hingeschmissen in solcher Situation. Zumal sie nicht geschlafen hat diese Nachr. Stattdessen - hat sie geputzt (sowas müßte mal bei mir als Reaktion kommen - ich schlafe dann eher noch mehr ...).
Chapeau !!!

Hoffentlich kommt der Hormon-Irritierte schnell wieder zurück - sonst steht der nächste Auszug hier an. Hab ihr noch gesagt - sie soll ihn wieder aufnehmen - falls er sich besinnt. Das kann ja wohl nicht wahr sein (nach 14 Tagen?!!). Sie meint - es wird sich zeigen - und natürlich hat sie recht.

So ist das eben - das Leben - es ist eine Reise ohne Garantien. Dachte echt - die beiden werden zusammen alt.

Montag, 16. Januar 2017

Guckt Euch das mal an - Ertrinkende am Ufer !!!

Habe ja jetzt schon einige Videos gesehen - wo Kriegssituationen gestellt und gedreht werden. Will sagen - die belügen uns nach Strich und Faden mit hergestellten "TV-Bildern".

Aber das hier ist auch "gut": Arme ertrinkende Flüchtilanten - wat für´s Gutmenschen-Herz - gleich vor der Küste - und einer STEHT am Rande im Wasser wie Jesus.
Hier zu sehen unter dem schönen Titel "Einer hält sich nicht ans Drehbuch".

Freitag, 13. Januar 2017

Vom Seelentier ....

"Ich denke, Du kannst auch schweigen, weil Du vielleicht genug geredet hast. Nun weißt Du von vielen Leuten und hast jetzt Zeit für Dich und Dein Seelentier."
So schrieb es der gute Sternenbruder unter den letzten Beitrag - und da hat er genau richtig getroffen!

Vor ein paar Monden sinnierte ich gar drüber - ob es nun erst mal reicht - mit der einstigen zwillingssonnenhaften Ausrichtung und "Neugier" auf Menschen, die ja nun einmal mit den Sternen auch mitgegeben ist.  Mensch kann sich ja auch anderem Leben widmen - Pflanzen, Tiere, Steine. Oder den Musen.

Nun mag ich aber Menschen immer noch - nur nicht in zu hohen Dosierungen.
Eben im Supermarkt wieder eine entzückende Begegnung mit einer der vielen netten Mitarbeiterinnen, die ich noch nicht traf in 2017 an der Kasse. Sie aber erinnerte sich - wir haben uns doch schon einmal gesehen "dieses Jahr" - im Gang - und uns begrüßt. Huch - was für ein Gedächtnis!
Ich staune immer wieder - was da für nette Menschen arbeiten - und freue mich drüber.

Heute vormittag gemeinsames Schneeräumen vorm Haus mit den Nachbarn. Gestern noch war es hier fast frühlingshaft und 10 Grad warm - heute hatte es geschneit. Nicht viel - aber soviel, daß es doch nicht von selbst taute.  Mit drei Paar Händen war das schnell erledigt - und dann haben wir noch besprochen, was im Frühjahr so alles gemacht werden will rund ums Haus.
Ein paar Veränderungen, die das Rasenmähen erleichtern werden - sprich Abbau von einem Rondell, welches niemand mehr braucht - und vier "Buxsbäume" kommen auch weg - die nur nerven beim Mähen. Relikte aus der Zeit von Jüppchen und seiner lieben Frau, die ja nun beide nicht mehr hier sind.

Unsere "Neue" - ist auch fast nie hier - immer auf Achse - und die wird nicht mitarbeiten. Sie ist eine sehr Nette - aber fast nie hier - also werden wir es uns wenigstens etwas einfacher gestalten.
Mein feines Fahrrad steht seit heute in ihrer Garage - mensch, da hätte ich ja schon lange mal drauf kommen können! Kam aber erst heute drauf, weil der Nachbar mit ihr reden will - und die immer leere Garage noch für sich bzw. seinen großen Fuhrpark dazu anmieten möchte.

Ich habe nun - theoretisch und praktisch - freie Hand, was die beiden kleinen Beete betrifft und könnte mal was anpflanzen. Ein bischen eben. Interessiert hier sonst niemanden - nicht die Bohne.  Leider- fällt mir gerade (noch?) nicht viel dazu ein. Schaumermal - wenn´s Frühjahr kommt.

Ich könnte auch seit Monden schon hier viel Lärm machen - wenn ich wollte. Bin oft allein im Haus. Hatte aber noch kein Bedürfnis dazu. Siehe oben: Schaumermal. Und: So ändert sich eben Manches im Lebensverlauf.

S´feine Katerchen ist kompakter geworden in den vergangenen Monden. Mensch - das war aber auch ein echter Hungerhaken bei seiner Ankunft im August! Jetzt sieht er aus - wie ein richtiger Kater - halt bischen klein - aber sehr fein. In seine einstige sichere Höhle unter der Küchenspüle ist er schon ewig nicht mehr gekrochen - paßt auch vermutlich nicht mehr, haha.

Und sonst? Naja - siehe oben - hab ich viel sinniert über´s Menschsein und über Seele. Über alles, was man mir einst bei-brachte - und Vieles geprüft. Nicht zum ersten Male - aber es geht eben immer weiter und irgendwie tiefer in den "Kaninchenbau". Und immer mehr stellt sich alles als obsolet heraus.  
Anders formuliert: Fast alles beruht lediglich auf Annahmen - einst von Anderen angenommen also - die von den Wenigsten überprüft werden - und oft ein Leben lang derart = ungeprüft übernommen werden. Daraus ergeben sich dann solche "Lebensführungen", die sich an dem orientieren, was alle eben tun. Ob es sinnvoll ist - oder eben nicht. "Beziehungen" - gehören auch dazu. Ein weites Feld voller unüberprüfter Grundannahmen.

Oder mal so: Ich staune immer wieder über mich selbst - wie "verliebt" ich manchmal bin in Menschen, die ich gar nicht wirklich kenne und denen ich nur sporadisch oder gar nur einmal begegne. Wie eben - bei der supernetten jungen Frau im Supermarkt. Als ich rausging - war mein Herz froh - über ihre "innere Schönheit" - und die kurze freundliche Begegnung.  Manches Mal passiert mir das auch mit Fremden - mit denen ich immer noch leicht ins Gespräch komme. Auch die Schneeräumaktion heute morgen mit meinen feinen Nachbarn war sehr angenehm - bzw. das Gespräch im Anschluß.
Aber - alles bitte in homöopathischen Dosen - und ohne "Verpflichtungen/Erwartungen" irgendwelcher sonderbaren Art. Also: Alles - freiwillig. Und bitte auch keine ständigen Wiederholungen - von immergleichem Gerede.

Seit ein paar Monden ist mir was klarer geworden: Das war schon immer so bei mir. Daher bin ich auch nicht wirklich der "gesellige Typ".  Allzu schnell - geht mir immergleiches Gerede auf die Nerven - und wende ich mich ab, wenn es nicht wirklich etwas zu besprechen gibt. Und jetzt - bin ich in Frieden damit. Bzw. - hab´s mal (wieder anders) erkennen dürfen und finde es völlig in Ordnung so - grins.

Auch mein Sternenbild hat mir nochmal dabei zu denken gegeben, an welches ich sehr lange nicht dachte: Die "Beziehungshäuser" sind leer - da tummelt sich nichts.
Das kann sehr gut sein - für die Nerven. Und um mögliche Zeitdiebe erst gar nicht auftauchen zu lassen. Wenn es was Wichtiges gibt - bin ich aber immer (noch) gerne da. Und helfe auch gerne praktisch - so ich kann.
Das Wichtigste daran aber ist wohl dies - mag es auch leicht pathetisch anklingen: Ich liebe lieber - als nach "Gegenliebe" zu schmachten. 

Soweit mal heute - was vom Seelentier. Für mich notiert.

Mittwoch, 4. Januar 2017

So schweigsam ....

... war ich selten bis nie bisher - in diesem Leben.

Wollte eigentlich noch zwei Hinweise zu der Inszenierung von Berlin auf dem Weihnachtsmarkt hier posten - die sehr erhellend sind - aber frage mich nun immer: Wozu?
Kann sich ja jeder selbst schlau machen, der ein Interesse hat - und Viele tun das ja auch nun bzw. bereits - immer mehr.
Wenn auch - in gewisser Weise "gezwungenermaßen" - weil die vielen Zaunpfähle ja nicht mehr so recht zu übersehen sind.

Habe also wenig geschrieben und auch wenig gesprochen in den vergangenen Wochen - dafür habe ich mir einige sogenannte "Live Streams" im Netz angeschaut und -gehört - wo "ganz normale Menschen" sich mittels Webcam und Mikro unterhalten - so eine Art "Stammkneipenersatz / Projekttreffpunkt virtuell". Je nach Ausrichtung - die Palette ist vielfältig.

Was ich feststellte ist: Meistens drehen sich die Themen um "das System" - und wie man es ändern kann. Viele Ängste, manchmal auch Zorn - über die derzeitige Situation in Europa und natürlich im Land. Kaum Lösungsansätze - bis keine. Jedenfalls keine im "Kollektiv".  So kurz will ich das mal hier stehenlassen.

Gleichzeitig beschäftigt mich seit einigen Monden eine Frage - auf die der Sternenbruder hier gleich zu Beginn einen Text von C.G. Jung herüberreicht - der die Antwort im Grunde liefert.
Das subjektive Erleben und Schaffen ist - der entscheidende Beitrag für das - was sich im sogenannten Kollektiv daraus summiert.

In diesem Sinne - laßt uns in 2017 jeweils vor und hinter den eigenen Türen kehren - und ruhig "egozentrisch" auf ein gutes Sein hinarbeiten - welches natürlich das Wohlergehen für alles Lebendige  im eigenen Umfeld miteinbezieht.  Darüberhinaus wird es nämlich rein praktisch schwer mit dem (etwas Be-) Wirken.  Aber dort - wo ein jeder gerade IST - könnte es immer besser klappen.
 
Also - ich wünsche uns allen - bestes Gelingen in 2017 - und darüber hinaus.

Hier doch noch die beiden Hinweise zu der Inszenierung von Berlin am 19.12.2016 - auch, wenn wir in schnelllebigen und vergeßlichen Zeiten leben - lohnt es sich, ein paar Schüsse daraus zu ziehen. Nicht zuletzt - weil es auch die möglichen eigenen Ängste vor solchen "Attentaten" etwas relativiert.

Hier eine erneute Analyse von Gerhard Wisnewski - über die Unmöglichkeit des uns Dargebotenen

Und hier - eine erhellende Begehung des Weihnachtsmarktes  von einem, der in Berlin lebt. Übrigens - am 30.12.2016! Wußte gar nicht - daß diese Märkte inzwischen schon auch nach Weihnachten "weitermachen".  

Ein gutes 2017 und Katzenstreu für´s Auto .... ....

Ein gutes und gesundes 2017 wünsche ich Euch allen!

Und hier noch ein toller Tip für alle, die alte Autos fahren - bei denen es im Winter von innen feucht wird: Katzenstreu in alte Socken füllen und ins Auto legen - das Streu saugt die Feuchtigkeit auf.
Tip von meiner Nachbarin - hab ich sofort ausprobiert und staune - es funktioniert bestens.
Hab gleich vier Socken für vorne gefüllt und in den Fußraumgelegt - und einen kleinen Sack hinten rein reingestellt .... seither ist die Scheibe trocken.

Nachtrag für M.: Bei meinem Föppchen ist es auch pitschenass innen - und die Frontscheibe war bisher jedesmal auch von innen zugefroren. Meine Nachbarin meinte - dann sei was an der Scheibe kaputt - wäre bei Ihr auch so gewesen einst.

Während der Fahrt dann - taute es auch vom Dach her auf und tropfte mir auf den Kopf - haha. Ne - es nervt einfach.
Also - unbedingt ausprobieren - ist wahrlich hilfreich. Und sooo einfach. 

Freitag, 23. Dezember 2016

Immer mehr Menschen hellsichtig .....

... die Zahl der Hellsichtigen nimmt in den vergangenen Jahren rapide zu. Bislang glaubten Viele nicht an derartige Fähigkeiten - doch offenbar hat der Mensch diese Gabe doch noch nicht verloren im Laufe seiner Geschichte.

Seit Tagen konnte man in den Kommentarbereichen des großen Netzes jeweils lange vor der offiziellen Bekanntgabe dies lesen zum Ereignis vom 19.12.2016 in Berlin:

1. Vermutlich - wird bald ein Pass gefunden
2. Sicher wird der "Täter" verstorben

Beides traf genauso ein -
eben kam die offizielle Verlautbarung zu Teil 2.

Von Gerhard Wisnewski gibt es seit gestern übrigens eine sehr gute Bildanalyse  zu obigem Geschehen.

Freitag, 16. Dezember 2016

Das mit dem Wohnen ... und dem Leben ...

... hat sich verändert. Unter anderem.
Ob´s am Geld liegt - oder einfach an ein wenig Lebenserfahrung?
Jedenfalls ist es schon länger so bei mir - daß ich da fast spartanisch denke.
Oder so:
Ich habe ein gutes Bett - was schon mal wichtig ist.
Ich habe einen Tisch - ein Sofa - Stühle ....
keine eigenen Schränke, dafür aber phantastische Einbauschränke und sogar eine Geheimkammer dahinter - besser geht´s kaum. Die Küche gehört auch zum Inventar - und ist klein aber fein und sogar offen in den Flur integriert, wie ich es sehr gut finde.
Ansonsten hab ich nur ein paar Regale - die ich jederzeit hinter mir lassen könnte.
Zuvor aber - muß ich noch Zeug aussortieren.


Das klingt jetzt nach wenig - und ist immer noch sehr viel. Zeugs und manchmal fast wie Ballast.
Die andauernde Übung im Leben scheint zu sein - sich auf das Wesentliche zu besinnen - und auch zu beschränken. Jedenfalls - nachdem andere Zeiten ausgelebt sind.

Früher mal - habe ich mir ein "schöner Wohnen" gewünscht - und eines Tages war es sogar soweit, aber auch nicht von Dauer.  Als ich einst meine Wohnung aufgab und zu Buddhistens zog - habe ich alle richtig schönen Möbel wieder abgegeben, Bis aufs Bett. Und den gleichen Tisch wie einst - den man auch auf die Hälfte zusammenklappen kann - habe ich auch noch.

Davor gab es Zeiten - in denen ich ständig die Wohnungseinrichtung geändert und umgestellt habe.
Und noch weiter davor - hatte ich eine sehr häßliche und ebenso spartanische Bude - weil ich überhaupt kein Geld für Möbel und sowas hatte.  Ein geschenktes Sofa mit Sesseln von Freunden der Mutter mit grauslichem Muster - aber äußerst bequem.
Stühle auch von diesen feinen Menschen - noch mit echtem Polsterbezug und geflochtenen  Rückenlehnen - die einst die beiden Katzen ein wenig zerfetzten. Sah nicht schön aus - aber die Stühle taten ihren Dienst. 

Dann immer irgendwelche neuen Träume - und auch Aktivitäten.
Viel Investition in Dinge - die ich doch wieder beim nächsten Umzug komplett abgab - weil sie gelebt waren - und wieder was Neues anstand.
 
Sammel-Leidenschaften  auch gelebt - und dann irgendwann manchmal - alles auf einen Streich wieder hergegeben. Was fertig ist - ist fertig. Nie zurückgeblickt auf Dinge - wenn sie weg waren.
Im Gegenteil - Erleichterung.

Und jetzt ist das wieder so. Soviel will abgegeben werden. Überlebt - gelebt - fertig eben.
Immer, wenn es soweit ist - ziehen Dinge nur noch Energie - und daher die Erleichterung, wenn sie weg sind.

Nun - geht es mal wieder an die Bücher. Und dabei habe ich schon vor Jahren in Kölle kiloweise davon abgegeben - in ein Café gebracht zum Mitnehmen. Und die gingen immer weg wie warme Semmeln .... Wenige Menschen ließen gar mal ein bischen Geld da - und wenn ich wieder mal vorbeikam, gab´s Kaffee und Kuchen für lau.

Einmal - habe ich ca. 5 Ikea-Tüten zu einer feinen Frau mitgenommen und sie an diese weitergegeben. S´ Auto war also quasi vollgepackt mit Büchern. Und ich war froh - daß sie mir diese abgenommen hat auf einen Streich.

Und jetzt? Wo kommen bloß diese immer noch viel zu vielen Bücher her? Die ich nicht mehr brauche? Wieder mal - Überlebtes. Gelebtes. Fertig.

Und - noch nie war ich so "blank im Geiste" - wie jetzt.
Es fühlt sich so an - als hätte ich inzwischen eine Art Aversion dagegen - auch nur ein Buch noch zu lesen - "von fremdem Geiste" geschrieben. 
Und ich fühle mich dran erinnert - was ich einst schon oft hörte auf dieser Lebensreise: "Vergiß alle Bücher - sie können Dir nichts erzählen."

Ähnliches gilt - für einst scheinbar Gelerntes. Es gibt nichts daran festzuhalten.  Im Gegenteil.
Was war es denn - was ich wirklich gelernt habe?
Nur das - was Andere so dachten.
Und was das Leben betrifft - taugt es nichts - was Andere darüber denken.
Das klingt jetzt wohl hart - aber nach vielen Jahren des Reisens und Suchens - ist es so.
Etwas weicher ausgedrückt:
Alles, was war, war gut - und hat zu dem geführt - wie es gerade ist.
Und auch gilt:
Alles, was war - ist vorbei - und muß nicht weiter mitgenommen werden auf der Lebensreise.

Leider - macht das viel Feinarbeit jetzt ... mein Aussortieren.
Aber ich will mal sehen, wie ich mir vielleicht etwas leichter gestalten kann - indem ich das ein oder andere schlicht in die Tonne kloppe.
Materie ist langsam - der Geist und die Seele - haben längst losgelassen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mal andersrum diesmal ....

... statt hier irgendwelche Deko aufzubauen zum bevorstehenden Feste - ist heute was rausgeflogen.
So ein Ganzjahres-Dauerzweig mit kleinen Lichtern .... manche würden auch Staubfänger sagen.
Dem Kater gefällt´s - so hat er wieder eine Nische mehr - wo er immer mal wieder rumschnuppern kann.

Zweiter Versuch vorerst gescheitert- wollte endlich mal einen Wasserkessel mit Pfeife wegwerfen - den ich nie benutze. Und seit Jahren mitschleppe. Saaacht der Verstand - warte mal ab - vielleicht haste mal bald einen Gasofen - da ist der prima. (Morgen werf ich den weg - basta!)

So ist das - immer noch - mit den vielen Dingen.
Und es ist zu nichts gut.
Eine Konditionierung von einst - aufbewahren - horten - hüten ...
und sich selbst belasten mit zuviel Zeuchs.

Immerhin - habe ich dieses Jahr schon vier Congas abgegeben.
Also - de facto dreie - die vierte wartet noch auf ihre Reise nach Brasilien.
Ich hoffe, das klappt bald. Sie hat einen Liebhaber in Rio de Janeiro gefunden - und ich warte auf jemanden, der aus Irland kommen will - um sie dann weiterzuleiten ....
Ja - so ist das bei echten Schätzen.  Grins.

Außerdem - kam einer aus Berlin angefahren für zwei andere Congas - der eigentlich aus Kölle stammt und hier seine Mutter besuchte. Dachte erst - der will mich hops nehmen, weil er schrieb: Bin morgen da. Tatsächlich aber - war die Mutter ins Krankenhaus gekommen - und so hatte er gleich zwei Gründe für die Reise. Der nahm gleich noch ein paar andere Instrumente mit aus meiner Sammlung - und ich war sehr froh, als er abfuhr mit dem ganzen Zeugs. Hab nicht einmal was vermißt - im Gegenteil.

Der erste, der kam - reiste Sonntags gleich dreihundert Kilometer aus Richtung Süden an - für ein Sammlerteil aus den achtziger Jahren.  Und wieder zurück. Und er war sehr zufrieden.
Hatte ich gedacht - acht Congas seien schon reichlich, erfuhr ich, daß dieser etwa 25 Stücker hat.

Wie auch immer - ich habe jetzt noch vier - ein handgemaches Set - und die werde ich auch erstmal behalten. Morgen will ich mal zweie aus dem Keller wieder nach oben holen - es juckt ein bischen in den Händen und in den Knochen - der Körper liebt es, zu spielen. Außerdem - habe ich hier gerade freie Bahn und störe niemanden.

Jetzt habe ich auch nochmal ein paar einst gesammelte Papierberge entsorgt und wieder einmal festgestellt - wie erleichternd das ist, wenn mensch wieder weniger Zeugs hat. Jedes verlorene Kilo - eine Wohltat. Bin noch nicht fertig - also insgesamt - im Gegenteil.
Macht aber auch - viel Kleinarbeit .... wenn mensch nicht einfach alles wegwerfen will.

Was Bücher betrifft - da habe ich mittlerweile auch schon gelernt, das ein oder andere einfach in die Tonne zu werfen. Was mir selbst nicht mehr koscher vorkommt - muß ich auch nicht mehr weitergeben. 

Meine Steinsammlung - darf auch weg - mit viel Geduld.

Ich brauche sovieles nicht mehr.      

Montag, 12. Dezember 2016

Dezembergruß - zehnte Monade ....

... von uns - nur mal so - fast ohne Worte.
Nur soviel: Der Karton ist noch aus des Jüppchens Nachlass -
habe endlich die restlichen Unterlagen vom im Frühjahr
verstorbenen lieben Nachbarn  entsorgt.
Katerchen - findet den Karton aber ganz fein.


Mittwoch, 30. November 2016

Ein "gefühlt langer November" ....

.... obwohl die Tage oft sehr schnell herumzugehen scheinen. Was sicher auch daran liegt, daß es so lange dunkel ist.

Zu schreiben gibt es nicht viel ... meine Betrachtungen finden eher still statt - und drehen sich viel um Muster, Konditionierungen, einst gelerntem bzw. von Anderen beigebrachtem Unsinn. Meist von solchen - die im Leben nie oder nur sehr selten darüber nachdachten - was sie da so alles ungefragt weitergeben.

S´ feine Katerchen tut gut. Oft schaue ich ihn an und staune - der weiß von all dem nichts.
Er schaut oft zurück - und vielleicht denkt er ja sowas wie "Was macht sie sich unnötig Sorgen?" so Natürlich denkt er so nicht - aber er bekommt ja dennoch alle Empfindungen bestens mit - auf seine Weise eben.

Der November-Melancholie entsprechend sehne ich mich nach Freiheit - und sinniere drüber, was das ist - und wie das geht. Für mich ist diese auch immer mit Frieden im Inneren verbunden. Und so - hat jedes (Wesen) seine Vor-stellungen.

Statt auf Frieden - traf ich im großen "Weltnetz" namens Internet - auf jede Menge Gift und Galle. Streitereien vom Übelsten - die mich teils nochmal echt schockierten. Neid, Mißgunst, Gehässigkeit, Geläster - schlimmer als im richtigen Leben einst (habe direkt nur noch wenig Berührungspunkte mit sowas) -  daß es einem fast schlecht davon werden könnte.  So - wird das nichts mit dem Paradies auf Erden.

Außer in Kommentarspalten aller Art - in den vergangenen zwei Wochen gehört, gesichtet und mit Entsetzen gelesen in sogenannten "Live-Streams" - wo Menschen sich vor die Kamera setzen und ein Chat mitläuft.
Manchmal schalten sich mehrere Menschen per Kamera dazu und reden über irgendwas - es scheint mir so eine Art "Stammkneipen-Tresenersatz" zu sein.  Nur der Ton - ist noch erheblich übler als im richtigen Leben einst in solchen Kneipen.

Als Zwillingssonne -. und das ist nicht immer lustig - tauche ich in solche "neuen Welten" kürzer oder länger ein und beobachte sie. Will was über´s Menschsein dazulernen. In diesem Fall - war es fast schmerzhaft und sowas wie eine Zeitreise in längst vergangene Tage - in häßliche Gruppendynamiken.
Nur - daß es im Netz noch weit übler ist als einst im richtigen Leben - und die sich da tatsächlich gegenseitig denunzieren und sogar im richtigen Leben Anzeigen gegeneinander schalten.

Soweit - so kurz.  Unfaßbar eigentlich - und für mich abstoßend.
Allerdings - sehe ich ein sehr ähnliches Phänomen auch sonst überall im großen Netz - nur, daß die oben genannten häßlichen Eigenschaften und Absichten etwas moderater formuliert werden.  Besonders bei den Esos - läuft das ganz ähnlich - aber viel unterschwelliger, haha. Sind nur - verschiedene Mäntelchen.

Draußen im richtigen Leben - hat schon längst die Zeit begonnen, in der niemand mehr anhält, wenn ich mit dem Rädchen die Straße queren will an einer Fußgängerinsel. Das ist immer so im November und bis in den Dezember ... etwa eine Woche vor Weihnachten ändert sich das dann wieder. Beobachte ich nun schon über Jahre - und rechne mir immer in der Wartezeit aus, wieviel ich hätte abkassieren können - also 50 Euronen pro Fahrzeug, welches nicht anhält und durchbrettert. Manchmal kommt ein schneller Tausender zusammen. 
Ist schon erstaunlich - besonders, wenn das dann demnächst kurz vor "Heiligabend" wieder in plötzliche Freundlichkeit und Anhalten umschlägt.

Manchmal denke ich - ich werde doch noch Eremitin auf meine neuen, kommenden Tage.
Obwohl Zwillingssonnen nicht gerade von Haus aus dazu geeignet sind.  

Dann aber - treffe ich im Supermarkt wieder auf echte Schätze - und schon geht das Herz wieder auf - gibt es ein warmes wohliges Lächeln und was zu lachen - mit denen, die von Haus aus eher wohlwollend und guter Dinge sind. Neulich mit der "Süßen aus Sachsen" an der Kasse - quer durch den Laden rufend - ich stand zwei Kassen weiter an, aber wir haben dennoch ein bischen Spaß gemacht.
Die hat einen guten Humor - wenn auch ganz anders, als der hiesige bzw. "mein kölscher" - aber es paßt fein zusammen. Oft lautet die Devise auch: Humor ist - wenn man trotzdem lacht. Und sich nicht von den anderen Miesebuckeln vom Lachen abhalten läßt.

Soweit mal - bis hier - am letzten Novembertag.
Und: Es wird wieder wärmer - 1 Grad Plus draußen.
Fein!

Dienstag, 29. November 2016

Rauchmelder ....

... wurden eben hier in allen Wohnungen installiert.
Ich hatte gar nicht mehr an den angekündigten Termin gedacht - aber es paßte zeitlich alles bestens und die beiden jungen Männer waren sehr freundlich und schnell.

Ich hatte auch keine Ahnung, was hier überhaupt anstehen soll - denn auf dem Zettel mit dem Termin stand nichts drauf. Rauchmelder also .... und das erste, was ich dachte war: Jaja - is klar - vermutlich mit Kamera und Mikrofon.
Als ich den einen der beiden danach frage - weiß der gleich, was ich meine. Wurde womöglich schon öfter drauf angesprochen.  Und antwortet auch mit "Überwachungsstaat".
Ist ja schon mal was, wenn die Menschen gut wissen - was gemeint ist.

Ob der so ein Teil schon mal auseinandergenommen und nachgeschaut habe? Ja - hat er - aber hat wohl nichts gesichtet. Tja - meine ich nur - die Bauteile sind ja heute auch sehr klein geworden.

Nun - hilft nichts - die Dinger hängen jetzt. Und ich weiß nicht wirklich - was da so eingebaut ist. Zuzutrauen ist es heute den seltsamen Schnüfflern, daß tatsächlich irgendwelche Mikrochips mit drin sind in solchen Geräten. Und ich gehe jetzt einfach mal vom Gegenteil aus - obwohl mir die Dinger noch sehr komisch erscheinen.

S´Katerchen hat sich in seine Höhle unter der Küchenspüle verzogen - sehr klug. Immer noch ein feiner Platz, wenn mal was ist, was ihm nicht behagt. Allerdings - muß er sich ein bischen dünn machen, denn sie ist längst wieder eingeräumt. Er benutzt sie nur noch für Notfälle, der Feine.