Montag, 21. April 2014

Recht so! - Ein Lob der "Naivität" .....

..... nur die - bringt die nötige "Unschuld" mit sich. Und traut sich - etwas in Bewegung zu versetzen.

Nehme ich hier mal die Aussagen vom Initiator der Montagsmahnwachen: Der sagt - sinngemäß - so Anfang des Jahres habe er erstmals seine Hausaufgaben gemacht - und hat sich Informationen eingeholt, die ihm bis dato nicht bekannt waren.
Und ausgerechnet solch ein Mensch - dem nach eigener Aussage all die Informationen, die er sich da plötzlich eingeholt hat - neu waren - traut sich, sich kurzerhand hinzustellen auf einen Platz in Berlin und vor noch wenigen Menschen die erste Rede seines Lebens zu halten.

Gott sei Dank - daß der gar nicht erst gewartet hat - bis er alles versteht!
(... was ich natürlich auch nicht tue.)
Hallelujah - daß er einfach seinem Impuls zum Handeln gefolgt ist.
Scheinbar "naiv". Aber halt: Scheinbar. Anders gesagt - mit Herzblut eben.
Tatsächlich hat sich in kurzer Zeit schon eine Menge Bewegung daraus ergeben - aus einem Impuls von einem, der lediglich ein paar Hausaufgaben gemacht hatte. Und der deshalb - noch gar keine Ahnung haben konnte - was das so nach sich ziehen mag. Übrigens - glaube ich ihm das einfach. Aus o.a. "Gründen". Und - weil ich mich dazu entscheide - es ihm genauso zu glauben. Rest-Intuition quasi ....

Und jetzt - treffen sich da Menschen aller Art. Solche - die noch nie Hausaufgaben gemacht haben - und solche, die dies schon seit Jahrzehnten tun. Recht so!

Die heftige und vermutlich für ihn überraschende "Gegenwelle" in den "ÖR-Privat-Medien" und vermutlich auch von anderen Seiten - nimmt der Herr Lars Mährholz offenbar - mit einer ihm von Haus mitgegebenen Leichtigkeit - soweit ich ihn als Charakter wahrnehme.  Verzeihung - das ist meine rein subjektive Betrachtung .... wenn einer das vorher wüßte, was da mit Sicherheit an Anfeindung auf ihn zurollen wird - hätte er/sie vermutlich schon vorher mal ganz kräftig zurück-gezögert.

Und das ist halt "naiv" - etwas einfach tun - ohne allzuviel zu "wissen" vorab. 
Also im durchweg positiven Sinne hier!
Alte Hasen - gehen so nicht vor - sie werden immer zu taktieren versuchen - sie wissen ja schon, daß sie sonst zügig auf einer Schlachtbank landen.  Oder sie werden etwas mit langem Atem und "intellektueller, vernunfthaltiger  Stichhaltigkeit" vorzubringen versuchen.

Hier also - versammelt sich alles Bunte - zwischen "naiv - und "unbedarft" (hahaha - mein neues Lieblingswort) - und längst "abgedroschen". Lauter "Spinner" - im positiven und einst konstruktivem Sinne! - die als Faden erstmal nur eines zur Hand haben: Den Wunsch nach Frieden. Und den Willen - sich für Frieden hinzustellen.

Niemand weiß - wohin das geht. Und das ist auch gar nicht nötig - also "programmatisch" .... das hatten wir ja alles schon allzu oft - das "Programmatische".

Die "alten Hasen" - springen der scheinbaren Naivität zur Seite - und das freut mich inzwischen.
Ebenso erquicklich aber auch all die völlig unbekannten Menschen - die da mutig ihre selbstreflektierten Beiträge bringen.

Besonderlich erfreulich für mich, zu vernehmen - daß die uniformierten Bediensteten der "eingetragenen Firma BRiD" bisher völlig friedlich und sogar zufrieden teilgenommen haben. Auch hilfreich waren - und hier und da mal bei technischen Problemen geholfen haben sollen. So -  soll es sein.

Heute - werde ich noch nur in Gedanken und mit segensreichen - friedliebenden - Wünschen dabei sein. Sogar beten - für einen gelungenen Tag.
Aber ich habe mir schon selbst versprochen - in den kommenden Wochen auch meinen Hintern nach einer Schicht - noch dahinzubringen.

Besonders - wenn ich endlich mal ohne Eintragung im blöden Fatzebuck - rauskriege - wo es stattfindet.
Und das - hat mich die ganze Woche geärgert - ich hab´s einfach nicht  rausgefunden - ohne einem "asozialen Netzwerk" beizutreten. Und ganz ohne "Sogarnicht-Smart-phone".  Aber - kommt schon noch.

Zwei Dinge noch hier - zwei "Sprüche":
"Hoffen und Harren - hält manchen zum Narren."
versus (den entleihe ich mir mal ...)
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."  (Vaclav Havel)

"Hoffnung" ist schon lange nicht mehr mein Pläsier.
Aber - dennoch - keimt sie immer wieder überall auf - und treibt aus -
besonders in der frühlingsblühenden und immer noch existierenden Pflanzenwelt. 

Danke an die Montags-Mahnwachen .... und: Frau Timoschenko möchte jetzt endlich Krieg und nimmt kein Blatt vor den Mund .... besonders keine Waffe in die eigene Hand - diese widerwärtige Systemhure !!

... sie fordert zum Krieg "gegen Russland" auf. Und "der Westen" soll bitte mitschießen - also die jungen Männer aller Zeiten und heute auch die "emanzipierten Töchter" - die von solchen Personen verheizt werden. Der Wortlaut ist wohl mittels automatisiertem Übersetungsprogramm ins Deutsche transferiert - aber kommt dennoch klar rüber.

Die Frau T. ist diese Dame - die neulich noch leugnete, in einem abgehörten und im Netz veröffentlichten Telefongespräch gerne mal bestimmte Leute abknallen zu wollen.

Mein persönliches "Sprach-Schmankerl" hier - ein Satz, der auch tatsächlich so hätte fallen können, von denen, die das Neusprech kreieren: "Die Epoche der Befriedung des Aggressors (sie meint "Russland" - bzw. eher einige Entscheidungsträger) ist zuende."

Frau T. ist natürlich nur ein Sprachrohr - im Club derer, die gerade so kräftig für Krieg trommeln und mal wieder die Kinder von anderen Menschen in eine sinnfreie ab-Schlacht-ung schicken wollen.
Und dieser Club könnte Krieg wohl gut brauchen gerade - wurde ja schon -zig Male so gelöst in der Geschichte: Wenn´s mit dem persönlichen Anreichern und Ausbeuten der Massen nicht mehr weitergeht - muß halt wieder ein durchschlagender Krieg her - und danach beginnt alles von vorne. Nachdem zahlreiche Menschen wieder mal "befriedet" worden sind - auf Friedhöfen.

Übrigens - die Frau T. und all ihre Freundinnen - also Frau Merkel und die immer gut geföhnte Frau von der Leyer als erste deutsche Kriegsministerin - die gerade vorschlägt, auch die siebzehnjährigen schon für´s Verheizen heranzuziehen - und viele andere einflußreiche Damen, die aktuell im großen Spiel aktiv sind - sind doch ein hübscher Beweis dafür, daß Frauen nicht von Haus aus die "besseren Menschen" sind. Nicht besser und nicht weniger skrupellos - als Männer halt. Und - alle Mütter, die sich erneut eventuell nicht vor ihre Kinder stellen werden - haben ebensowenig dazu gelernt. Die können ja dann wieder zuhause darauf warten - ob eines von drei Kindern doch nochmal irgendwann nach Hause kommt, zum nächsten Osterfest vielleicht. Und vielleicht mit ein paar Gliedmaßen weniger ....

Ein kleiner Keim der Hoffnung wächst aber auch gerade - immer mehr Menschen - Frauen wie Männer - scheinen zu begreifen. Das ist ja auch nicht so schwer - schließlich haben die Kriege auf dem Planeten nicht etwa aufgehört nach 1945 - sondern zugenommen. Und dazu kommen solche "geräuschlosen Vergiftungs-Kriege" - die scheinbar gar nicht sichtbar sind. Sag ich mal nur "Chemo-Therapie", "Pharma-Industrie", Fracking, Fukushima u.v.m. Haarp und Chemtrails - sag ich natürlich nicht - glaubt ja eh keiner. 

Frage mich schon die ganze Zeit - ob das wirklich ein "Zufall" sein soll, daß 100 Jahre nach Ausbruch des ersten Weltkrieges für den Beginn eines 3. Weltkrieges getrommelt wird. Bei der Vorliebe des Clubs für okkulte Zahlenspiele - eine rein rhetorische Frage.

Wie schon neulich geschruben: Im Grunde sollte man all diesen Kriegstreibern gar nicht mehr zuhören. Auch nicht den gut bezahlten SpalterInnen, die Menschen mit verbliebenem gesundem Hirn- und Bauchverstand diffamieren - als "neurechtsesoterischquerfrontig" etc.

Aber es ist wohl schon sehr aufschlußreich - mal 2 Minuten und 20 Sekunden so einer Dame zu lauschen - die ja nur den Plan eines selbsternannten "welt-elitären Clubs" wiedergibt - vom Teleprompter abgelesen, pfui Deivel - ncht mal mit echtem "Herzblut" vorgetragen.
Und bisher sind diese Pläne meistens aufgegangen im Laufe von Geschichte. Weil sich zuwenig Menschen dafür "interessiert" haben.

Früher mal war das wohl auch eher mit sehr viel Arbeit und Unerschrockenheit trotz möglicher Angst = Mut verbunden - an die rechte Information (kleines, vieldeutiges  Wortspiel) zu kommen. Heute - steht sie jedem zur Verfügung, der bereit ist, sie sich im Netz zu holen.
Ob´s was ändert am Weltenlauf - werden wir dann erleben - oder eben auch wieder nicht.

Anders: Wenn es heute sowas wie eine "Schuld" geben sollte - so würde ich das eine "Holschuld" nennen. Das aktive Einholen von vielschichtigen Informationen  also - und das Selberdenken.
Unterlassen - zulassen - seinlassen ..... anders machen - alles möglich. Aber erst mal: Hausaufgaben machen. 

Hier nochwas von einem - der viele Hausaufgaben gründlich macht - und der sagt in diesem sehr kurzen Video - das es auch die "westliche Denkart" ist, die dafür sorgt, daß Geschichte sich immer wiederholt.  Conrebbi - mit eigenem Kanal und sehr interessanten, durchdachten Beiträgen - besonders zu historischen Zusammenhängen. Danke dafür.

Und da hat er auch recht. Das Geschehen der Welt - immer nur einem selbst-auserlesenen Kreis von Immergleichen zu überlassen - bleibt halt Mitläufertum. Sag ich mal dazu. Und sag ich doch schon seit Jahren - aber auf mich hört ja niemand.  Und - ich kann ja nicht mal behaupten, daß ich es etwa besser machen würde. Ich kann höchstens sagen - daß ich eine Menge Hausaufgaben gemacht habe - nachdem ich endlich aus der Schule rauskam. Und vielleicht - daß ich seit 9/11 noch viel mehr gelernt habe - als in den Jahren zuvor.  Darüber - wie "Weltbilder" und "Meinungen" erschaffen und durchgepreßt werden (sollen).

Seit vielen Jahren - treffe ich auf alle möglichen Menschen im Alltag - die sich bis heute nichts einholen - an Information  und daraus resultierender Erkenntnis. Es ist manchmal schlicht schmerzhaft - auf die immergleichen blöden und unreflektierten Spürche zu treffen - zuvordert das Mantra "Was soll ich denn schon tun" und als Sahnehaube Eiterbeule: "Da kann man eh nichts machen".
Diese sinnfreien und immer wieder gerne heruntergebeteten Phrasen stimmen an manchem Tag ziemlich hoffnungslos - was die potentiell-mögliche Entwicklung  von menschlicher Intelligenz betrifft.

Und dann - habe ich eine Woche Urlaub - und stelle fest: Da ist jede Menge in Bewegung.
Alle die, die in den vergangenen Jahren viele Hausaufgaben gemacht haben - kommen jetzt aus ihren Häusern und vor ihren Rechnern hervor - und treffen sich wieder im richtigen Leben - auf Plätzen - in Städten. Auf neudeutsch  "Wow!"

Sieht doch ganz gut aus.
Sieht so aus - als könne sich im richtigen Leben vernetzen - was sich über viele Monde virtuell vernetzt hat - und so kann etwas Neues gesponnen werden.
Spinnen - ist übrigens ein uraltes Handwerk.
Wurde nur irgendwann aus dem eigentlichen Kontext herausgerissen - und für ver-rückt erklärt.
.....

Sonntag, 20. April 2014

Ken Jebsen über Medienmanipulation - umfangreicher, informativer Vortrag ....

... mit sehr vielen Informationen - die vielleicht bekannt sind bei vielen - aber in unseren "schnellen Zeiten" auch immer mal vergessen werden - also von mir z.B. auch. Besonders schön auch der Hinweis auf ein Buch von Brezinski (schreibt sich anders - muß ich mir aber nicht merken) aus den Achtzigern - in dem die ganze Agenda der Nato-Ost-Erweiterung hübsch aufgeschrieben wurde - deren "Herzstück" in die Ukraine münden soll. Ist der Autor etwa ein bekannter "Verschwörungstheoretiker"?

Eben vernehme ich noch - das auch "Attac" davor warnt - zu den Montagsmahnwachen zu gehen. Naja - "Greenpeace" hat ja schließlich ain vorderster Riege daran gearbeitet - daß die gute alte Glühbirne verboten und durch stark giftige "Energiesparlampen" ersetzt werden sollte.  Und die "Grünen" haben kräftig mit dafür gesorgt - daß Kriegseinsätze von deutschen Soldaten wieder möglich sind. Soviel - zu diversen "alternativen Organisationen".

Gestern abend wieder so ein armer Vogel vom Baum geschossen: In der "Tagesschau" kommt ein "Bericht" über die Ostermärsche - und soll wohl für alle "Unbedarften" die Kunde bringen: "Weniger als 1.000 Menschen waren in Berlin auf den Straßen". Übersetzt: Guckt doch mal - wir berichten hier über diese Bewegung - und es war gar nichts los. Eine Frau wird vor der Kamera befragt - was denn die Ziele der Demonstrierenden seien - und die antwortet erstaunlich langsam - sie muß die Antworten wohl erst noch zusammensuchen, wie ihr Blick nach links oben vermuten läßt sowas wie "Ja - also - wir sind für Friden - gegen Krieg - gegen Atomkraft - äh -  gegen zuviel Waffen ......"  Den "Unbedarften" sollte derart wohl vermittelt werden - daß da gar nichts in Bewegung ist in Berlin - oder sonstwo.

Aber - aufgemerkt - liebe "Unbedarften": Montagsmahnwache - ist immer am Montag. Hahaha ....

Samstag, 19. April 2014

Hausfrieden ....

... hat sich eingestellt. Nach etwa zwei beschwerlichen Jahren - mit solchen Menschen, die keinen Frieden ertragen in ihrem Leben. Jetzt - packen manchmal fünf Paar Hände im Garten zu - gemeinsam geht´s leichter. Bei Sonnenschein - ist friedvolles Zusammensitzen vorm Haus möglich. Und Lachen.
Die übel wollenden Geister schwirren immer noch gerne an der Peripherie herum - aber trauen sich natürlich nichts - wenn hier alle Bewohner zusammen sind.
Sollten sie sich nochmal was erfrechen - hagelt´s eine Anzeige - nicht mehr gegen "Unbekannt" - sondern gegen "Bekannt". Alle werden es gesehen haben.
Was das alles für eine Erleichterung ist - ist mit Worten kaum beschreibbar.

Was für ein wunderbares Eigentor

.... Volltreffer!

Nur acht Minuten Neusprechabsonderung der abstrusesten Art - und auch der letzte "Unbedarfte" im Land hat begriffen - was da mittels Sprache transportiert werden soll. Danke - für dieses Osterei!
(wie bereits geschruben: Nur mal auf die Technik achten .... die Person ist wurscht. Dieser Hinweis ist ein kommentierter von jemandem - der an anderen Stellen einhakt - als ich es tun würde - aber der sich immerhin schon viel Arbeit gemacht hat - und dem vielleicht Anderes auffällt als mir - in so einem komprimierten "Gespräch").

Der Herr Elsässer hat Klage eingereicht, lese ich - weil er u.a. als "glühender Antisemit und Schwulenfeind" bezeichnet wurde. Ist ja sein gutes Recht - und vermutlich kriegt er es hier sogar vor Gericht.

In schlappen acht Minuten - hat diese Dame unter Mithilfe der anderen, die ja "ihre Fragen" vorgegeben und neusprechangereichert vom Papier stellte -  soviele Grenzen des guten Geschmacks und einer gerade noch zumutbaren Wortwahl gesprengt - daß es fast wieder bewundernswert ist, die kurze Zeit derart komprimiert nutzen zu wollen. Aber - der "Schuß" geht halt gerade komplett nach hinten los. Statt erfolgreich im gewünschten Sinne zu manipulieren - ist es ein Augenöffner der besonderen Art - sogar für alle bislang mit von ihr so genannten "Codes"  nicht vertrauten "Unbedarften". Jetzt haben auch die wohl ganz gut verstanden - was da so alles genau gesagt wird.

Wer hat die eigentlich eingeladen - in diese "Sendung"? Einen Gefallen hat man ihr damit sicher nicht getan. Aber allen "Unbedarften" - die gemäß Frau J.v.D. nur nicht bereit sind - sich mit ihren Lebensschwierigkeiten "auseinanderzusetzen".
Ganz unbedarft könnte man vielleicht auch sagen - alle die, die noch nie für das Ausbringen von abstrusen Neusprech-Worthülsen honoriert wurden.
 
Vernehme noch am Rande - daß viele sich so bezeichnende "Qualitätsmedien" jetzt aber wirklich genug davon haben - daß der Großteil der Menschen ihnen nicht(s) mehr glauben will - was sie da so alles raushauen an ÖR-Wahrheiten. Besonders die vielen "Putinversteher" mögen sie gar nicht mehr leiden.  Und sind geradezu beleidigt - über die vielen anderslautenden Kommentare der Menschen.

Aber - vielleicht sind ja auch die vielen Menschen inzwischen beleidigt -  die sich ihren Menschenverstand trotz aller bemühter Versuche nicht haben nehmen lassen? Diese Legionen von "Unbedarften" -  die seit Äonen zu hören bekommen - sie seien eh nicht klug genug - um die vielen scheinbar komplizierten immergleichen Zusammenhänge zu verstehen?

Hier noch der Hinweis auf eine gut zusammenfassende Sendung im Netz - die noch viel mehr solcher diffamierenden "Schmankerl" zu bieten hat -  wie sie auf eine sehr frische Bewegung von Menschen im Lande einhageln sollen - offenbar dringlichst.

Es bröselt im Gebälk - der Wurm ist drin.  Vermutlich - ein "neurechtsesoterischquerfrontdrehender" ..... ganz neues Exemplar - gentechnikresistent.

Freitag, 18. April 2014

Ich lasse mich gerne als "Putinversteherin" bezeichnen ....

.... denn: Der Mann sagt was. Und drückt sich präzise aus. Ich verstehe gut - was er sagt, denn er versteht es, in freier Rede mit Sprache umzugehen. Das - können ja heute nur noch sehr wenige.  Sich verständlich ausdrücken.
Glauben muß ich ihm nicht alles, was er sagt - aber ich höre nichts von ihm, was da etwa "unverständlich" genannt werden könnte.

Der stellt sich sogar regelmäßig den Fragen von vielen Journalisten - auf die er nicht lediglich mit vorgefertigten  Worthülsen aus Telepromptern reagiert - sondern in Echtzeit und aus seinem eigenen Intellekt heraus.
Eine Art - Dinosaurier. Eine Erinnerung an hier längst vergangene Zeiten - als die Menschen ihren Kopf noch zum Selbstdenken gebraucht haben. Naja - tun sicher auch noch viele - nur, erwünscht ist das eher nicht. 

Übrigens gibt es da öfter mal so eine Floskel von Mitmenschen, die meine Ohren erreicht;: "Na - wir dürfen doch hier wirklich froh und glücklich sein - wir dürfen doch hier alles sagen. In anderen Ländern ist das ja viel schlimmer .....".
Ja - sicher. Aber ist das ein rechter Maßstab - sich an dem zu orientieren, was woanders noch übler ist?
Und ja - kannst alles sagen (solange es nicht von Relevanz ist) - aber es wird trotzdem anders geregelt. Interessiert nämlich nicht - was die nicht-relevanten Leut so sagen und wollen. Entschieden wird anders - und woanders.
Ist das also die "kleine Freiheit" - die uns schon genügt?
Ein paar Krümel vom Kuchen .... und niemand hat je den Kuchen selbst genossen?
Mir stößt es oft hart an die Schädeldecke, wenn ich sowas vernehme.
Sie möchte zerbersten  - und den menschlichen Kleingeist im Universum verpuffen lassen .....

Das schießt den Vogel vom Baum: "Kritiker vermuten ein verschwörungstheoretisches und rechtsesoterisches Denken" ....

... super gemacht, liebe Neusprech-Ministeriums-Mitarbeiter! - alle in einen Sack gepackt: "Rechts-esoterisches Denken".  Alles - was so gar nicht zusammengehört - in eine sinnfreie Grütze gerührt und über alle Köpfe ausgegossen. Und klar - natürlich sind alle, die sich da neuerdings Montags zu ihrem Wunsch nach  Frieden bekennen - "neurechts". Der Wunsch nach Frieden ist also "neurechts ??!!"? 
Oder sollte es nicht etwa eher "recht" heißen?

"Querfront" noch ein weiteres Schmankerl aus der Wortfindefabrik, die immer noch gerne Kriegsvokabular wie "Front" einflicht. Am allerbesten aber dieser Satz - " .... d.h., es rekrutiert (schon wieder Kriegsvokabular ....) weit rein in Bereiche der Gesellschaft, die sich noch nicht (?!!!) wiederspiegeln in den allgemeinen Medien".  Und alle, die sich dort nach den Worten dieser Frau noch nicht wiederspiegeln - werden zuvor als "unbedarft" dargestellt. "Unbedarft" - darf hier jeder gerne mal für sich selbst übersetzen - ich schlage vor - sie hält alle Anderen mal eben für strunzblöde. 

Ein echter Hammer - diese Worthülsen-Absonderung einer Jutta Ditfurth und die leeren Fragehülsen mit Grützebotschaften der "Fragestellerin". Knapp 8 Minuten - blendende Zusammenfassung dazu, wie die "Propaganda-Maschine" genau funktioniert. Mehrfach hörenswert. Auch die Verachtung gegenüber den Menschen kommt hier sehr schön raus - es heißt u.a. sinngemäß: "Die, die mit ihrer Situation unzufireden sind - sind nur zu faul, um was zu ändern."
Und wenn sie´s dann doch tun - sind sie alle "neurechtsesoterisch" ...

Also - nochmal - sehr hörenswert - und gleich mehrfach, denn hier steckt soviel schlechtest gemachte Manipulation drin, wie man mit einem Mal gar nicht erfassen kann. Besser noch - jedes Wort aufschreiben und sorgsam durchlesen, in den Hirnwindungen auseinandernehmen (PS: Der nachlesbare Wortlaut findet sich auf der Heimseite der Dame).
Paradox - weil man im Grunde solchen Leuten am besten gar nicht mehr zuhören sollte. Und wenn - nur noch - um die Technik von Propaganda-Mechanismen zu studieren.

Sämtliche schon länger bekannten verbalen Totschläger werden noch angereichert mit ganz neuen, völlig absurden Wortkreationen.
Und der Rest an verbliebener, an sich klarer und gehaltvoller deutscher Sprache wird hier von einer angeblichen "Intellektuellen" völlig verballhornt. Sie "entfreundet" und "entliked" (ich muß kurz brechen - über "entliken" ....) sich bei Fatzebuck von allen, die ihr nicht nach ihrem Maul reden, soso. Und sie rettet alle die, die es weiterhin tun - vor sich selbst - also vor einem selbst-reflektierten Standpunkt. 

Bin jetzt sicher auch rechts - weil ich die gute, alte deutsche Sprache schätze und manches mal kotzen könnte - was aus dieser gerade gemacht wird, gemacht worden ist.  Eine horrende Unkultur - die in einem angeblichen "Kulturmagazin"  verbreitet wird.

Ja - ich staune in den letzten Wochen nochmal zu meinem eigenen Erstaunen - wie die Propaganda so an Fahrt aufgenommen hat. Das kannte ich zwar vorher auch schon - inklusive der entsprechenden "Codes" - aber noch nie war es so schlecht gemacht wie heute. Und noch nie so massiv. Und dabei - habe ich mir noch nie sowenig von dem ganzen Sprechabfall angehört - wie in diesen Tagen. Diese acht Minuten - reichen auch erst mal wieder völlig.

Neulich fragte ich mich noch - wer sind eigentlich die "Intellektuellen" im Lande? Und - es fiel mir niemand ein.
Jedenfalls niemand von denen - die über die ÖR-Kanäle kommen.

Donnerstag, 17. April 2014

Gründonnerstagsmorgen und: Über Grundstückskäufe ....

.... der sich selbst ermächtigenden "Entscheidungsträger" vernehme ich etwas. Die "Mutti" soll sich schon mal was Hübsches in Paraguay gekauft haben. Falls es stimmt - spricht es wohl für sich. Und dafür - wie weit es inzwischen schon ist mit dem Zerbröseln von Rom.

Also - dieses viele Gerede von vielen "Spezialisten" aller Couleur in der vergangenen Jahren, die immer wieder "vom Untergang des Finanzsystems" verkünden, aber doch nichts Genaues wissen ....  hat eigentlich nicht soviel Aussagekraft - zumal ja jeder was Anderes sagt. Aber - wenn die Ratten schon mal Vorsorge treffen für den Tag, an dem sie das sinkende Schiff verlassen müssen - dann ist das wohl ein recht interessanter Hinweis

Und - was hat das alles mit meinem Leben zu tun?
Nach einem halben Jahrhundert - habe ich wohl zuviel fluoridiertes Zeug zu mir genommen - und hat sich allzu viel Gleichgültigkeit eingestellt - gegen das ewige Gelärme von KriegstreiberInnen und Pfründesicherern.
Etwas in mir - weigert sich, nach vielen Jahrtausenden immer wieder der gleichen Kriegshetze meine Aufmerksamkeit zu geben. Etwas - hat sich quasi ein Stück weit gelöst vom Erdboden - und betrachtet den Gang der Welt temporär aus der Vogelperspektive - alle Zeiten überblickend - weit über die Jetztzeit hinaus.
Seltsame Gedanken tauchen auf, wie: Dein Leben war immer gut. Niemals hat es Dich  wirklich berührt - was alles an Verrücktem in der Welt vor sich ging. Etwas - ist völlig unberührt davon. Und dieses Etwas - hat kein Interesse an den unzähligen Kriegen dieser Welt. An den Machenschaften von temporär Machthabenen.
Nicht einmal an den Machenschaften von seltsamen, haßerfüllten Menschen, die einst hier im Hause wohnten.
Etwas - ist völlig unberührt und herrlich naiv - quasi unschuldig.
Etwas sagte heute morgen: Mach Dir keine Sorgen - Du bist vollkommen - und hast noch nie jemandem etwas zuleide getan. Und - paradoxerweise? - gilt das Gleiche für alle - auch für "Muttis" und andere ko(s)mische Wesen.

An einem weiteren, üppigen Gründonnerstagsmorgen sagte es auch: "Bleib so! Völlig unbeschwert und frei vom Gang der Welt". Aber das - war schon wieder diese kosmische Witz - der sich über sich selbst wegwarf, im Wissen, das nichts bleiben kann. Und - vielleicht noch dies - daher auch nicht allzu ernst genommen werden will.

Die "Schattenwirtschaft" .....

.... das ist ein Witz, ja?
Nein - die meinen das schon ernst.
Aber - es ist doch ein Witz - und ich gestehe - da kann ich nur noch lachen.

Ab September 2014 sollen laut "EU-Beschluß" die Einnahmen der so niedlich betitelten "Schattenwirtschaft" jeweils in die "Bruttinlandsprodukte" (kurz BIP) eingerechnet werden.
Das sind die Einnahmen aus Waffenschmuggel, Drogenhandel, Prostitution und anderen dubiosen "Geschäften", wie Sklavenarbeit am Bau, die bisher als illegal galten. Übrigens - am meisten bringt hier "illegale Ölentsorgung". Das darf mensch sich auch mal im Hirn zerschmelzen lassen.

Die Zahlen müsen allerdings geschätzt werden, da die entsprechenden Geschäftsleute natürlich keine brauchbare Steuererklärung für diese Betriebszweige abgeben.

Ja, ich muß schon seit drei Tagen lachen, wenn ich daran denke.
Gehört habe ich es hier vom Herrn Dirk Müller neulich (gleich am Anfang)
und hier - unter vielem Anderen -
in den Tagesenergien 54 - in denen Alexander Wagandt noch dazu anmerkt, daß es eine "Wachstumsverpflichtung" von je drei Prozent per anno gibt - und da man es woanders nicht mehr rauspressen kann, wird nun also dieses Geld miteingerechnet. Dann stimmten die Zahlen wieder.

Ein Irrenhaus. Lauter Wahnsinnige.
Also nicht nur die selbsternannten "Leistungs- und EntscheidungsträgerInnen" - sondern wir alle, die wir bei sowas nicht mal mehr mit der Wimper zucken. Liegt es vielleicht an der Überflutung mit immer mehr Absurditäten? Ich weiß es nicht ... War ja schon absurd genung - daß die ihre kollosalen Flops mal eben in sogenannte "Bad Banks" verschoben haben -die auch mit ins BIP eingerechnet werden.

Alles in Allem - immer mehr Bankrotterklärungen.
Naja - es sind ja auch de facto schon lange alle vielschichtig bankrott.

Ich frage mich nur - was die Kinder noch so mitnehmen sollen für´s Leben - also an "Werten".
In einer Zeit des akuten Werteverfalls. Und das ist sicher nicht (nur) finanziell gemeint.

So langsam - fühle ich mich wie eine Art selten gewordener Dinosaurier .... in der "Gesellschaft".
Die paar recht einfachen Werte- die ich so schätze - scheinen stark überaltert zu sein.
Und die Menschenwelt - wie sie auf dem Kopf steht - stimmt mich doch häufig sehr befremdlich.
Die Erde selbst - nicht.
Vielleicht wird sie sich eines Tages einfach mal kräftig schütteln - und den schlimmsten Parasiten einfach abwerfen.
Dann - entsteht was Neues.
Hoffentlich - was Intelligentes.

Dienstag, 15. April 2014

Komisch manchmal .....

.... in diesem Job - über den es im Wesentlichen nichts Neues mehr zu berichten gibt.
Komisch - daß sich in manchen Phasen solche Menschen häufen, die sich - für mich völlig überraschend - bei mir bedanken für eine so schöne Fahrt und mir sogar die Hand freundlich zum Abschied reichen - obwohl ich oft nichts mehr oder nur noch wenig sage.

Sogar solche - die mich ungebeten mit ihrem Müll zuquasseln - entschuldigen sich manchmal dafür. Vermutlich ist es ihnen unangenehm - wenn sie es doch noch merken, daß es mich nicht die Bohne interessiert, was sie da um sich werfen wollen.
Gestern morgen entschuldigte sich eine Dame bei mir - die mir auf einer sehr kurzen Fahrt die Ohren zunüllen wollte mit solchem belanglosem Zeugs wie "Busfahrplänen". Ich erwiderte: Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen - es ist einfach nur so: Ich habe dazu nichts zu sagen.

Eine Andere am gleichen Tag: Ach - Entschuldigung - ich bin jetzt auch wieder still ......
Die hat wirklich ohne Unterlaß geredet - ohne Punkt und Komma - offenbar lange Angestautes - von lauter Dingen, die ich nicht wissen wollte. Als ich sie etwas fragte - was ich schon eher wissen wollte - bekam ich keinerlei konkrete Antwort und dafür quasi ihre Lebensgeschichte und - themen in drei Minuten um die Ohren gehauen. Ich meinte: Oh - Sie können gerne weitererzählen - es ist nur so - daß ich dazu nicht viel zu sagen habe. Sie erzählte weiter .... und ich mußte nichts dazu sagen. Geht auch. Am Ende - hatten wir sogar nochwas gefunden - bei dem wir uns kurz austauschen konnten.

Am Halteplatz fragt mich eine quirlige, lebendige Frau nach dem Fußweg in die Dingsgasse .... ich sage ihr - warten Sie mal kurz - es gibt die Dingsgasse, die Dingsstraße und den Dingswall ...... bevor ich da jetzt was durcheinanderwerfe und Ihnen was Falsches sage - gucke ich eben noch mal auf dem Navi nach.
Sie steht am Auto und schaut gebannt mit auf den Navi - der für mich völlig normal ist und wie eine Art Stadtplan funktioniert - aber für viele Andere ist er eher neu und faszinierend. Sie verkündet ebenfalls ihre Begeisterung über diese Technik.
Und - ihre Tante sei auch mal Taxi gefahren. Nachts ..... Sie selbst hat auch schon mal überlegt - Taxi zu fahren. Ich schaue sie an und gebe meine herzliche Standard-Empfehlung für solche Nostalgie-Anfälle: "Tun Sie´s nicht! Lassen Sie es einfach sein. Ich kann das weiterhin von ganzem Herzen nur Allen abraten."
(Oder so - sag ich aber gar nicht mehr: Wenn Du finanziell keine Nöte hast - dann tu´s halt ruhig - für den reinem Erfahrungswert. Und für eine Weile. Nebenher .... Aber - tu es nicht für Geld. Das - wird sich nicht rentieren.)

Sie läßt sich gerne überzeugen - und bedankt sich dann - für mich erstaunlich - herzlich - für so ein "gutes, nettes  Gespräch" ??? Naja - warum auch nicht - ist ja immer noch schön, sich in der großen Stadt freundlich zu begegnen. Nur - in jüngster Zeit bin ich manchmal überrascht - auf so erfreute Reaktionen zu treffen. Für eigentlich nichts.

Und: Auf immer weniger von diesen Arschengeln - wie ich sie früher mal erheblich öfter erlebte.

"Sind Sie frei?" ....

.... was für eine Frage!
"Ja - ich bin frei." lautet meine Antwort auf die oft gestellte Frage der Kundschaft.
Klare Sache - keine Fragen. Kann losgehen ....

Und schon - beginnt die Unfreiheit. Ich bin ja nicht die, die über das Fahrziel entscheidet. Und ich würde ja auch keinen weiteren Tag meines Lebens in einer elfenbeinfarbenen Limousine verbringen - würden sich andere, brauchbare Optionen auftun. Auch sonst bin ich manches Mal unfrei im Leben - was meine Wünsche betrifft.Der Alltag will "strukturiert" werden, Dinge wollen erledigt, der Körper will gewaschen und gefüttert sein usw.
Ich bin nicht einmal frei, darüber zu entscheiden, ob ich bestimmte Rechnungen tatsächlich begleichen will - oder halt nicht. Ich kann zwar aufbegehren gegen einen sinnfreien "Bußgeldbescheid" zum Beispiel einer Zentrale, die da behauptet, ich hätte einen Auftrag nicht ordentlich ausgeführt - aber was dabei rauskommt, vermag ich nicht vorherzusagen.  Ich kann auch weiterhin die Zahlungsaufforderungen zu einer Zwangsgebühren-Abgabe ignorieren - aber wie es ausgeht - weiß ich nicht vorher.
Selbst, wenn ich alles Geld der Welt hätte - wäre ich noch nicht unbedingt frei, die Welt zu bereisen, wie es mir gefällt. Es könnte mir durchaus die Einreise in manche Länder verweigert werden - einfach so.
Und so weiter ..... es gibt unzählige Beispiele für die Unfreiheit im Alltag.

Und doch - ist es eine gute Frage: "Sind Sie frei?"
Denn - inmitten aller Unfreiheiten - weiß ich: Ja - ich bin frei.
Frei von allen scheinbaren Zwängen.
Nur - ich vergesse es immer wieder mal.
Wenn ich lediglich auf der materiellen Ebene schaue - vergesse ich es schnell.
Es gibt aber noch eine andere, die mensch nicht so leicht sieht und oft übersieht.
Und auf dieser - bin ich und sind auch alle Anderen - frei.

Eine treffliche Erinnerung also - diese amüsante Frage, wenn ich da mit der Limousine an der Spitze stehe und die Leute freundlich die Floskel einwerfen "Sind Sie frei?"

Donnerstag, 10. April 2014

Über das Glück - Kuhfladen einzusammeln ....

... lese ich gerade bei der Nachbarin - und über die Option eines geglückten Sterbens. 
Wenige Minuten zuvor dachte ich noch: Wo sind eigentlich meine Kühe in diesem Frühjahr?
Wird´s nicht langsam Zeit - die Weide blüht und gedeiht schon mit köstlichstem Blumenfutter.

Glücklich und zufrieden, einverstanden sterben - beschäftigt mich schon eine ganze Weile.
Etwa seit fünfzig Jahren .... haha. Immer wieder - anders.
Und eben erschienen noch diese zwei blumigen Zeilen dazu:
"Sie hält nichts zurück vom Leben;
daher ist sie zum Sterben bereit."

Neinnein - ich möchte nicht unbedingt sterben. Kann gerne noch eine Weile reisen.
Jeden Morgen staune ich neu - wieder aufzuwachen - und immer wieder anders "gestimmt" - mit all diesen Sinnen.
Ich werde ja ohnehin nicht sterben. Was soll denn da auch sterben? Ich weiß ja nicht mal - wo es herkam.

Was mir vielmehr am Herzen liegt - ist, diese vielen unnützen Vor-stellungen vom Sterben loszulassen und den Tod einfach als eine weitere Station auf der Reise zu sehen.  Eine ungewisse Reise von Geburt an - nur der Tod scheint eine Art Gewißheit zu bleiben. Aber nicht etwa - das Ende der Reise.

Manchmal bekomme ich einen Gruß im Traum - von den vielen bereits Rübergegangenen - die nie gestorben sind.
Heute morgen noch - dachte ich an diese. Und daran - daß sie es alle bestens gemeistert haben.

Ratter, rappel, hämmer ...

.... Großbaustellenalarm. Ausgerechnet hier - wo ich so gar nicht damit gerechnet hätte, daß ich mal wieder von Baustellen umzingelt werden könnte. Wieder so ein komischer, kosmischer Witz.

Neben dem Haus, welches aufgestockt und ausgebaut wird - steht seit ein paar Tagen ein Typ mit einem Preßlufthammer auf einem "Stromhäuschen" und preßlufthämmert den ganzen Tag vor sich hin.
Was der wohl nachts träumt? .....

Gestern rückt dazu noch ein Bagger auf dem Spielplatz an - und baggert laut den Sand aus.
Ich bin kurz schockiert - wegen diesem Mädchen, welches dort jeden Tag viele Stunden schaukelt. Was wird sie wohl dazu sagen - wenn sie nach Hause kommt - und die ihre Schaukel weggebaggert haben?
Nach ein paar Stunden sehe ich - die scheinen nur neuen Sand einzubringen in Kürze. Und - die müssen diese Spielgeräte immer mal wieder überprüfen - ob diese ein gutes Fundament haben und fest stehen.

Sehe noch ein paar Kindernasen, die beobachten, was die Männer da mit ihrem Spielplatz anstellen. Hier gibt´s eine Familie mit 11 Kindern - heißt es. Und diese wird mit dem eher nicht netten Kosewort "Die Flodders" bedacht. So ändern sich die Zeiten - was früher mal normal war - große Familien mit vielen vielen Kindern - gilt heute in einer seltsamen Automatik gleich schon als "asozial", zumindest als außergewöhnlich.

Ich denke mal - die meisten der Kinder auf dem Spielplatz sind die Kinder der "Flodders" - die ich gar nicht kenne. Ich weiß nicht einmal - in welchem Haus die wohnen. Nur manchmal amüsiere ich mich köstlich über die ganz Kleinen und recht Wilden, die da auf ihren Rädchen durch die Siedlung zischen - völlig unerschrocken noch und wagemutig. Mit teils "ernsten" und entschlossenen Mienen. Noch zu jung - um schon mit sinnfreier Schuld beladen zu sein.

Einmal kamen sie hier zu fünfen hoch, an Helloween. Ich hatte nichts da - also gab ich ihnen jeweils einen Euro. Den Kleinsten hatte ich völlig übersehen .... und am meisten erstaunte mich, daß die sich richtig freuten und geradezu dankbar schienen - daß ihnen jemand geöffnet und was gegeben hat.

Neulich sprach ich sie an, weil sie mit ihren Rädern da standen - wo ich die Mülltonnen hinstellen wollte. Nette Kinder. Und kooperativ. Noch viel freier - als die von Mutti und Vati im "SUV" herumgekarrten Stadtkinder - die schon lange nicht mehr auf den Straßen spielen.

Manchmal kann ihr Geschrei auf dem Spielplatz auch ein wenig nerven. Allerdings - ist mir ihr "Lärm" doch erheblich lieber als der von den Maschinen gerade. Und manches Mal muß ich auch lachen über die Geräuschkulisse, die sie aufwirbeln - besonders, wenn sie sich über irgendwas totlachen.

Wäre ich Stadt-Gestalterin - würde ich Altenheime und Kinderspielplätze jeweils örtlich zusammenlegen. Das Gekicher der Kinder ist nämlich sehr heilsames, lebendiges Balsam. Die manchmal vorhandene Ruhe und Gelassenheit der Alten - ebenso. Außerdem könnten sich ja auch Freundschaften entwickeln - zwischen den Alten und den Jungen. Und vielleicht wäre fast immer jemand da - für die Kinder.

Als ich kurz den Schmerz verspüre über den scheinbaren Abbau der Schaukel, der ja dann doch nicht stattfand - erinnerte ich mich wieder an einstigen eigenen Kinderschmerz. Als ich aus der Schule kam - hatten die Erwachsenen meine Katze weggegeben. Sie hatten mir nichts davon gesagt - und diese einfach weggebracht - nach etwa einem halben Jahr. Brutal. Und wieso? Naja - die Mutter mochte es nicht, wenn die Katze an ihren Nylons kratzte .....
Ich rächte mich mit tiefer Verachtung für soviel Dummheit und Ignoranz.
Viel mehr Optionen gab´s nicht .... zum sofortigen, konsequenten Ausziehen war ich noch zu jung.
Aber - verdient hätten sie´s gehabt dafür - daß ich sie auf der Stelle verlasse.

Mit 18 war ich dann auch weg. Und wieder mal "betrogen" von der Mutter, die mir seit zwei Jahren verheimlichte, daß ich eine Halbwaisenrente bekam - 1.000 DM im Monat waren es - seit dem Tod des Vaters. Meine Schwester steckte es mir - und ratzfatz zog ich aus, nachdem ich es erfahren hatte. Sofort war meine eigene Wohnung da - und die Mutter erfuhr es erst, als sie von einem kurzen Urlaub zurückkam. Sie stand vor vollendeten Tatsachen - so wie ich einst, als sie meine Katze weggebracht hatten.

An sowas erinnerte ich mich also gestern - wegen einer Schaukel.
Vergeben ist das alles schon längst - aber "verstanden" habe ich es im Grunde nie.
Also - wieso Erwachsene den Kindern einfach ein Stück ihres Herzens herausreißen - ohne danach zu fragen.

Es gibt zwar eine Theorie dazu - die besagt - daß kompletter Unsinn nur selten als solcher erkannt wird und daher immer wieder fraglos weitergegeben wird an die Nachfolge-Generation - aber diese stellt mich nicht wirklich zufrieden.

Dann doch lieber - immer noch - diese köstliche Theorie - die mich seit vielen Jahren wenigstens höchst erheiternd begleitet:
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.“ Danke - an Douglas Adams.

Mittwoch, 9. April 2014

Katzenkampf am Morgen ...

.... als ich die Jalousie hochziehe - sichte ich eine sehr kräftige Katze auf dem Flachdach unten. Die - hatte ich noch nicht zuvor gesichtet. Viele andere schon. Die meisten von diesen sind recht wild und nicht etwa "Schmusekatzen".
Jetzt - ergibt sich ein faszinierender Revierkampf - ich stehe regungslos oben am Fenster und beobachte das über vielleicht 15 Minuten, die dieses Drama andauert.

Die Rote kommt herbei - es ist ihr Revier. Setzt zum Sprung an aufs Dach - und verharrt dort stocksteif zunächst im halben Sprung. Halb auf dem Flachdach gelandet - und sie hält sich dort mittels ihrer Vorderpfoten - stocksteif. Was für Muskeln!
Die Andere - macht sich ebenfalls steif wie ein Stock. Zwischen ihnen gibt es einen Abstand von etwa sieben Metern - und keine eilt etwa eilig auf die Andere zu - sie machen sehr kleine Schritte, immer mal gerade höchstens zehn Zentimeter.

Währenddessen geben sie seltsame Geräusche von sich - die nicht von dieser Welt scheinen. 
Knurren und jaulen sich an - aber aus einer seltsamen Tiefe heraus - ganz anders, als Menschenstimmen.
Die Rote - macht noch viel seltsamere Geräusche als der vitale Tiger, der sich da in ihr Revier getraut hat.
Eigentlich - so seltsame Geräusche, daß ich sie fast schon als Verlierer vermute im weitergehenden Geschehen. Abgehakt - fast stotternd. Klingt eher - wie ein alt gewordenes Wesen - bischen heiser und auch kraftlos geworden.
Die eindringende, sehr kraftvolle Getigerte - ist bei voller Stimme.

Ich schaue zu - fast so stocksteif wie die beiden Gegner da unten.  Und hoffe inbrünstig - daß sie sich nicht gleich offen bekämpfen werden - denn das würde zweifelsohne brutal werden.

Als die sich nach vielen Minuten - die eher wie eine kleine Ewigkeit scheinen - sehr nahe gegenüber stehen und sich unablässig während eines sehr langsamen Annäherungstanzes permanent gedroht haben - zieht der Tiger sich plötzlich mit kleinen, vorsichtigen Tatzenschritten zurück ... wandert einfach ab über´s Dach in den großen Garten nebenan .... und die Anspannung löst sich. Die zuvor aufgestellten Haare und buschigen Schwänze - entspannen sich wieder. Die Rote hat offenbar gewonnen - und ihr Revier erfolgreich verteidigt - trotz dünnerer Stimme.
Halleluhjah!

Auch mein Körper entspannt sich wieder - das war wirklich ein Ding!
So ganz anders - unter sich - die "süßen Kätzchen" - als wie wir sie so oft kennen. 
Gar nichts Ent-Spanntes - im Gegenteil -  eine Anspannung der extraordinären Art - jede Faser knallhart und bis zum Bersten angespannt. Dafür braucht es eine Menge bestens durchtrainierter Muskeln.
Solche haben sie ja - die Katzen - können sie zum Bersten anspannen - und andererseits so weich machen und loslassen .... trotztdem immer hellwach dabei.

Freue mich am Morgen - daß die sich nicht wirklich gefetzt haben - das wäre blutig und brutal geworden.
Ein erstaunliches Ritual - wie von einem anderen Planeten.

Arbeit ....

... und längst überlebte "Definitionen" von Arbeit  sind immer öfter mal Thema in der Limousine.
Heute fuhr ich kurz über Land und machte das Radio an - schon erschallt die ewig seinnfreie Litanei der Merklschen: Es ginge schließlich um "Arbeitsplätze" - hier im Zusammenhang mit der sogenannten "Energiewende". Und das - würden ja die Menschen im Lande sicher auch so sehen und einsehen wollen.

Frage ich mich: Was nützt mir denn ein "Arbeitsplatz" - der keine anständige Entlohnung mehr einbringt?
Was soll ich mit so einem Platz - wenn ich gegen die von mir eingebrachte Energie auf Dauer kaum noch meine laufenden Kosten begleichen kann - oder ohnehin schon "system-alimentiert" bin - wie einige Millionen "Aufstocker"? Die zu ihrer eingebrachten Energie auf einem dieser inzwischen wertlosen "Arbeitsplätze" gleich die Botschaft mitgeliefert bekommen - daß ihre Arbeit eh nicht viel Wert hat - sonst würde ja der Ausgleich in Form von Geld stimmen - und keinerlei Alimentierung wäre nötig.

Während also das "System" längst kollabiert ist - hält die Mehrheit der "Verstände" immer noch an längst antiquierten Vorstellungen von Arbeit fest. Und an absurden Theorien wie "Rente mit irgendwas .... - nach 150 Jahren Arbeit Buckelei  für lächerliches Salär".

Soll die Mutter nun 10 Euro im Monat mehr erhalten? Ist das denn gerecht? Blablabla ..... Natürlich ist nichts davon "gerecht" - und ja, sicher sollten Frauen, die jeden Tag viele Stunden mit der Hege und Pflege ihres Nachwuchses und mit dem Haushalten an sich beschäftigt sind - adäquat entlohnt werden. Wie alle Anderen auch. Schließlich arbeiten sie permanent, selbst und ständig. Während die Väter der Kinder den ganzen Tag draußen in der großen Welt unterwegs sind und "Karriere" spielen. Anerkennung ernten - jedenfalls einige.

Und auch für die - die gar nicht "arbeiten" können -  oder es einfach nicht wollen - wäre genug Kohle im Säckel - um sie alle locker mitzunehmen. Wären da nicht diese absurden Vorstellungen - was Arbeit sei. Und - wer da angeblich mehr verdienen soll - als der Mitmensch.

Früher mal gab´s ja fast in jedem Dorf einen "Deppen" - der ganze Arbeit leistete - indem er als Spiegelbild diente für alle die, die sich als "normal(er)" wähnten. Und sich vielleicht manches Mal beim Anblick des Dorfdeppens ein paar Fragen zu ihrer eigenen, daheim praktizierten Inzucht stellen durften.

Höfisches Pendant - der Narr. Ein wenig anders gelagert - aber auch ein formidabler Spiegel - innerhalb des scheinbar Normalen.

Jetzt also - leben wir in solchen Zeiten - in denen Milliarden von einst durchs Leben tragenden "Arbeitsplätzen" bereits brutal in alle die Länder verlagert wurden - in denen die Menschen fast nichts mehr an Lohn bekommen - für sehr harte Arbeit. Im Grunde - tun die nichts anderes, als nur noch zu buckeln - sieben Tage die Woche und locker zehn bis mehr Stunden am Tag. Sklaverei also - de facto.

Die noch verbliebenen hiesigen "Arbeitsplätze" - die noch nicht verlagert wurden an die Ärmsten der Armen - reichen längst nicht mehr für alle. Und dennoch - wird die alte und längst überholte Ideologie  von "Arbeit" weiter sinnlos propagiert. Und immer wieder wird versucht - mit der alten Keule zu winken - von wegen "Arbeitsplätze erhalten"
Also solche - die weit unter einem lächerlichen "Mindestlohn" liegen im Salär - und selbst die, die bei diesem verhöhnenden "Mindestlohn" liegen - reichen nicht wirklich zum Leben.

Kürzer: "Arbeit macht frei".
Das kennen wir doch ganz gut hierzulande.
Da steckt eigentlich - der ganze menschenverachtende Sarkasmus drin.

"Arbeitsplätze erhalten" - heißt übersetzt: Die Preise auf dem Sklavenmarkt weiter nach unten drücken. Zum Beispiel mittels "Zuwanderung von Fachkräften" aus den Ländern des wilden Ostens. 
Die dann vermehrt am Straßenrand stehen und viele Stunden lang verzweifelt das versprochene Paradies suchen - indem sie diese Obdachlosenzeitungen anpreisen. Hörte neulich in einer Dokumentation dazu - daß sie vielleicht am Abend nach vielen Stunden, wenn´s mal richtig gut gelaufen ist, zwanzig Euro in der Tasche haben. In der Regel beleiben sie weit unter zehn Euro - für viele Stunden Arbeit.
Und die dafür - auch noch dankbar sind - denn: Jetzt können sie sich immerhin was zu essen kaufen.

Ist das die Arbeit - die die Menschen brauchen?
Rhetorische Frage .... reine Fragehülse.

Kein mensch braucht überhaupt "Arbeit" - bei der er sich und seine wertvolle Lebenszeit sinnfrei verkauft.
Arbeit - kann was ganz Anderes sein. Und - es ist wirklich an der Zeit - all diese antiquierten Begriffe und Vorstellungen von Arbeit - zuvorderst von "Lohnarbeit" ganz neu zu denken. Der Jetztzeit und ihren Entwicklungen angemessen.

Zuallererst - gehören mal der ganze EU-Apparat und sämtliche "Regierungen" entlassen, ein paar Zehntausende - die den anderen das Leben zur Hölle machen wollen  - mit immer mehr sinnlosen "Vorschriften".  Und: Für alle von diesen gibt es dazu - ganz ohne Sanktionen, also mit dem "großzügigen, vollen Satz" - ein feines Echtlebenspraktikum auf Hartz-IV-Basis für die kommenden drei Jahre.
Die derart eingesparten und bisher sinnfrei verschleuderten Gelder - können sofort wieder in die Entlohnung all der Leistungsträger einfließen - die jeden Tag von neuem dafür sorgen - daß alles fein zusammenläuft.

Natürlich gibt es auch noch ganz andere Lösungen.
Sie müssen nur - gewollt sein.
Dafür wieder braucht es - neue Synapsen und andere Verschaltungen in den Hirnen. 
Der Hirnbereich "Gönnen" muß wieder aktiviert werden.

Wer heute noch an den ganzen Unsinn glaubt - an diese mantra-artig heruntergebeteten Drohungen eines längst kollabierten "Systems" - es könnten womöglich "Arbeitsplätze" wegfallen ..... dem ist nicht zu helfen.