Samstag, 30. April 2016

"Wenn ich wach geworden bin ....

... erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze."
Genialer Satz von Walter Häge - hier ein erbauliches Gespräch mit ihm auf "querdenken-tv".

Gibt noch viele mehr - dieser z.B. : "Ich muß alle ´Fachleute´ abschütteln ..." So isses.

Und dennoch - selbst wenn mensch dies längst erkannt hat - stellt sich immer wieder die Frage: Wie mach ich das am Besten? Siehe - den ersten Satz oben.

Anders: Freiheit - bzw. Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung - ist nicht immer eine leichte Angelegenheit. Manchmal braucht es schon sowas wie "eisernen Willen" - und auch Mut.
Weil der Mensch halt eben auch ein Rudeltier ist - und das Rudel jault immer noch sehr oft ganz anders.
Es ist diese "Gesellschaftspolizei" - die sich schon innerwärts selbst kleinhaut - und den anderen Schergen damit Vorschuub leistet. 

"Wenn ich wach geworden bin - erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze" - ist schon wahr.
Früher mal, als ich dachte, ich übe jetzt mal ein bischen - meditiere - und dann werde ich sicher erleuchtet - hahaha - gab es noch viele Karrotten abzuernten.
Aber - wenn mensch wacher wird - ist nix mehr mit Karrotten.
Letzte Hoffnungen - greifen womöglich noch manchmal nach solchen - aber nicht sonderlich lang,
Meist stellt sich zügigst eine Ernüchterung ein. Je mehr Karrotten schon angenagt wurden einst - ohne satt zu werden - desto schneller.

Manchmal bin ich nur baff - wie lange das so dauert - endlich wach zu sein.
Und manchmal auch - daß es gar nicht so lustig ist, wie ich früher mal dachte.
Das aber - ist schon wieder auf eine ganz andere Art lustig.

Bis heute - und bis herhin - bin ich übrigens immer sehr gut durchs Leben gekommen - indem ich auf mein Herz gehört habe. Und auf meine Intuition. Vielleicht auch - auf ... darf jeder selbst für sich lauschen.

Donnerstag, 28. April 2016

Fünf Söhne hat sie ....

... "ach Du Scheiße - 45 Monate Schwangerschaft ...." - fällt mir nur dazu ein. Bzw. dazu noch die "Aufzucht" - die ja weit mehr Mondläufe gebraucht hat.

Vor der Supermarkttür treffe ich die alte Dame - und ihren alten Hund - als ich mein Fahrrad abstelle.
Beide sind eigentlich krank - aber dafür wirklich gut drauf.
"Humor ist - wenn man trotzdem lacht" - heißt es ja.
Und da ist auch was dran.

Seit halb einse heute mittag - sind sie unterwegs.
Vom Nachbardorf - welches mal eben schlappe zwei Kilometer entfernt ist. Zu Fuß.
Als ich die beiden antreffe - ist es gute halb vier. Und sie haben noch den Rückweg vor sich ... die Rente reicht nicht für ein Taxi - und nicht mal für eine Busfahrkarte. Eingekauft wurde - mit abgezähltem Gelde.

Ich räume mal den Einkaufsroller ein ... bis auf die Eier - die faß ich lieber mal nicht an.
Die liebe Frau erzählt mir was - und ich registriere, daß sie quasi keine Zähne im Mund hat.
Aber: Lachen kann sie! Sogar über sich selbst.
Das ist - Gold wert.

Als ich mit meinem Fahrrad auf dem Rückweg bin - treffe ich die beiden an der nächsten "Fußgängerinsel" - wo gerade hier fast alle eh immer grundsätzlich vorbeibrettern mit einem Affenzahn.

Und frage mal an - ob ich sie nicht mal eben lieber mit dem Auto nach Hause fahren soll?
Das kann sich ja niemand angucken - fast ein Tagesmarsch für die alte Frau und den alten Hund ... beide außer Atem.
Zeige ihr den Treffpunkt .... macht noch etwa 200 Meter zu Fuß.
Bringe mein Zeug schnell hoch - und komme ihnen mit dem Auto entgegen.

Auf zwei Kilometern ins nächste Dorf - erfahre ich noch so einiges aus ihrem Leben.
U.a. die oben beschrubenen fünf Söhne ... die aber wohl eher nicht hilfreich sind aktuell.

Muß bei mir so eine Art "Taxifahrer-Gen" sein ... haha.
Ne - mal ernsthaft - das kann sich doch keiner anschauen - die waren ja schon ewig unterwegs - beide krank und quasi humpelnd .... nu sind se gut und zügig zuhause angekommen.

Was ich - nu wieder ganz vergessen hatte war dies: Ihr anzubieten - ab und an mal vorbeizukommen - für eine kleine Spritztour - und einmal den Kofferraum voll laden. Alle zwei Wochen zum Beispiel - würde mir ganz sicher nicht weh tun. Fiel mir aber erst wieder ein - als ich schon wieder hier war - in Windeseile.
Schau ich mal - ich weiß ja, wo sie wohnt.

Gerade gestern im Bette - fielen mir soviele Situationen aus meinem eigenen Leben ein - wo mir Menschen mehr als geholfen haben - und nie was dafür "haben" wollten. Es vehement ablehnten - obwohl ich ihnen locker und geschmeidig einst was hätte geben können - also finanzieller Art.

Daher - darf ich mich heute echt bedanken - für diese nette Begegnung - wo ich auch mal wieder was geben durfte. Mit Freude.
Und immer - wenn sowas ist - ist auch plötzlich jede Menge Elan da.   

Mittwoch, 27. April 2016

Zwei Wochen und einen Tag ...

... nachdem der Temperamentsbolzen namens Jupp - längst übergegangen war - wurde seine Urne beigesetzt. Und traf sich hier im Hause die "Trauergemeinschaft".

Obwohl  ich solche Rituale - schon mehr als zu Genüge erlebt habe - war ich doch froh - daß es nun endlich vorbei ist.

Eine Zeit - in der plötzlich Menschen hier einklappten - die ich zuvor nie gesichtet habe.
Zu des Jüppchens Lebzeiten.
Wo waren die bloß?

Nu - ist also das Ritual durch.
Und - ich bin schon ein wenig erleichtert.

Kann sogar sein - daß mich das noch mehr "hops" genommen hat diesmal - als einst bei meinen Leuten - wo ja jeder denkt - er würde quasi drinstecken - in der Clan-Geschichte .

Diesmal - steckte ich da nicht drin - und die Clan-Streitigkeiten des Jüppchens - sind nun Gott sei Dank - jedenfalls vordergründig - vorbei.

Was ich sehe - ist der oben schon genannte Temperamentsbolzen.
Mit dem ich auch schon mal aneinander geraten hätte können - Zwilling und Schütze - zwei Klugscheißer treffen aufeinander.

Haben wir aber - bestens hinbekommen.
Und uns immer wieder - auf das besonnen - was uns gemeinsam war.
Charakteristisch waren Sprüche uns gegenüber wie "Seid doch nicht so laut!"
Haha ... ham die nix zu lachen?

Doch - sind wir eben - manchmal gerne.
Gibt ja genug Tote - schon zu Lebzeiten.

Et Jüppchen - bleibt eh lebendig - für mich.
Nur die Trauergemeinde - war nicht immer leicht hier. 

Und auch nicht - die Unverzeihlichkeit - mancher Menschen.
Naja - is ja nicht meins ...
Bin nur manchmal ein Sensibelchen - und bekomme mehr Zeugs mit, als mir so lieb ist.  

Hurra - der letzte Zahn heute ....

.... und dazu noch der schlimmste.
Also der - der mich wahrlich gezwiebelt hat.
Nach etwa vier Stunden - läßt nun auch die Betäubung nach - wie wohltuend.
Beim letzten Male - ging es schneller - war aber auch nicht ganz schmerzfrei - alerdings gut auszuhalten.

Heute hat sie mich derart betäubt - daß ich mir zwischendurch wohl auf die Zunge biß - ohne es zu merken - und ich wunderte mich noch über das Blut beim Ausspülen. Bisher hat sie immer so gearbeitet - daß kein Blut kam - und ich mich noch drüber wunderte.

Einmal - hat sie danebengestochen bei der Betäubung. Und ich fand das ganz amüsant - daß auch alte Hasen sich schon mal vertun können. Hat sie die Seite gewechselt - und alles war fein.
Mir ging´s gut - aber ich sollte dochmal am nächsten Tag kurz kommen - damit sie nochmal nachsehen kann, ob alles gut ist.

Neulich - als meine Tagesform bestens war - wurde ich ja mal nicht "gelobt" - obwohl ich wirklich alles "bestens machte". Heute - wo ich wieder zarter besaitet war - kam wieder diese Meldung - "Sie machen das alles richtig gut". Ist schon recht amüsant.

Jetzt - hab ich erst mal Pause.
Und im Mai - geht´s weiter.
Mit einer Zahnfleischbehandlung.
Ich habe keine Ahnung -. was mich da erwartet.
Alles - läuft anders ab - als ich es gewohnt war - von zuvor.
Habe heute mal kurz nach der Zeit gefragt - also - wie lange ich da genau gezwiebelt werde?
Klingt moderat.

Mein Gefühl und mein Gebiss sagen mir - es läuft sehr gut dort.
Und - äußerst sorgfältig.
Ja - ich darf sagen: Da wird mit Liebe gearbeitet. 
Die Frau macht diese Arbeit - mit ganzem Herzen - und tatsächlich aus Passion.
Zuvorderst.
Natürlich wird sie es auch für ihr eigenes Wohlergehen in dieser materiellen Welt tun -  keine Frage - aber mensch kann mühelos merken - daß sie an ihrem Platz ist.

Heute wieder spürbar - .die Dissonanz zwischen Team 1 und Team 2 ... läuft ganz anders ab.
Wat willste da machen - als Cheffin?

Bei Team 1 - läuft es immer völlig optimal.
Und bei Team 2 - gibt es immer wieder Disharmonie in der Zusammenarbeit.
Wird wohl jeder gut kennen - der mit Menschen zusammenarbeitet.
Ist sicher auch keine schlechte Absicht - bei Team 2 - aber ich krieg´s halt immer mit.

Team 1 - arbeitet im Rhythmus und wunderbar = harmonisch zusammen.
Bei Team 2 - gibt es immer wieder Anweisungen ... weil eine eher zu pennen scheint.
Und heute - legte die Cheffin selbst Hand an - ich staunte nur, wie schnell sie die Instrumente wechselte - die eigentlich von der Helferin (quasi im Schlafe) bedient werden sollten.  Hätte sie wohl auch alleine geschafft.

So - hatte ich wieder Gelegenheit - über Vieles mehr als meine kleine Zahnbehandlung -. zu sinnieren.
Ich kann da leider nicht wirklich was dran ändern - daß ich soviele Feinheiten immer mitbekomme ... außer - gute Wünsche zu schicken.

Tagesenergie 88 - und: Finger weg von "Magie" ...

... sehr interessant mal wieder - besonders, weil ich mich ja selbst auf eine weitgehende "Nachrichtenabstinenz" gesetzt habe.
Aus reiner Selbstliebe. Wer will schon jeden Tag kotzen .... über manipulierte und oft schwer geisteskranke "Informationen".

Nun sind die "Tagesenergien" immer etwa im Vierwochen-Rhythmus getaktet. Und von Vielen mit Spannung erwartet. Wären diese auf zwei Wochen getaktet - es würde mir wahrlich genügen an "Information" - aus der geistesgestörten Welt.

Und wieder einmal - geht es auch immer wieder um das Mantra - aus der "Kinderwelt" auszusteigen.
Diesmal aber - ging es mir nicht so auf die Nerven wie bei der letzten Ausgabe.
Tatsächlich -  ist viel dran.
Und habe auch ich immer wieder neue Erfahrungen zu machen und zu betrachten - die damit zu tun haben. Darf meine eigene Verblendung über viele Jahrzehnte - registrieren. Immer mehr - und in immer mehr Feinheiten.
Die ich allerdings einst - nicht erkannt habe. Was vermutlich auch nur sehr Wenigen so gelang - heute gibt es eine ganz andere "Zeitqualität" - um es mal irgendwie zu benennen.

Früher mal schien es etwa so: Es gab vorherrschende Strukturen - aber auch scheinbar viele "Nischen", Freiräume (Oasen, Inseln ...) - in denen Mensch sich bewegen konnte, sofern er nicht in der Masse unterwegs sein wollte. Also - weit mehr Möglichkeiten und Vielfalt - sicher auch mehr  "gefühlte Freiheit" als heute in einer mit aller Härte angestrebten "Gleichschaltung". 

Da will ich aber gar nicht hin ...
wollte was von heute morgen aufschreiben - was wunderbar war.
Und gut getan hat.
Als ich aufwachte - und mich schon wieder "einnorden" wollte- auf die Fortsetzung von gestern - kam plötzlich von irgendwoher ein Licht und sagte:
Laß das sein!
Mach Deinen Becher leer - und vergiß alles, was war.
Fang - neu an.

Das sagt mir der Verstand zwar an jedem Tage - aber diesmal kam es nicht von diesem.

Wie macht Mensch sowas?
Ich habe keine Ahnung - bis heute nicht.
Kann auch nur - die Momente erleben - und die Geschenke entgegennehmen.

Mich erinnern - wie sehr ich schon gestrampelt habe im Leben - ohne Erfolg.
Mich erinnern - was ich schon alles ausprobiert und gesucht habe - ohne fündig zu werden.
Oder so - zwar hier und da mal fündig - aber am Ende war es alles nichts.
Wo habe ich die meiste Zeit gesucht?
Im Außen eben.
Aber - viele Jahre in der Illusion - in einem "Innen" zu suchen und zu forschen.
Womöglich - macht das nicht mal einen Unterschied - und bis heute weiß ich nichts Genaues.
Wer immer mir erzählt - er wüßte was Genaues - ist mir von Haus aus suspekt.
Oder - befindet sich gerade in einer zu-fälligen Glückssträhne - und bezieht dies auf sich.
Was für ein Witz.

Zur "Magie" und zu Ritualen nochwas - weil in den Tagesenergien viel die Rede davon ist:
Ich habe vor Kurzem noch eine Sache gelöst - die ich viele Jahre mit mir trug.
Und - es war bestens so.
Hat mich allerdings ein wenig Mut gekostet - mich frei zu machen.
Gilt für alle scheinbaren "Helferlein" und/oder "Schutzsymbole" - denen mensch einst Glauben schenkte.

Alles zu seiner Zeit - heißt es ja.
War also alles - eine Erfahrung.
Ist eh alles eine Erfahrung.
Aber - Magie ist nochmal eine andere Nummer - weil sie im Geiste geschieht.
Und sich dann zu trennen - kann schon mal mit seltsamem Geunke verbunden sein.
Ebenfalls im Geiste.
Sowas wie: "Hoffentlich bringt das kein Unglück - wenn ich davon loslasse".
Nein - bringt es nicht.
Vielleicht - war´s ja vorher andersrum?
Wer weiß ...

Also so etwa: Magie ist schon in Ordnung - aber nur - wenn es die eigene ist.
Aus dem eigenen Leben heraus.
Nur nicht - bitte nicht - irgendwelche alten und über Jahrtausende mißbrauchten Symbole o.ä. nutzen. (Selbstgespräch ... aber vielleicht auch ein Hinweis für jemanden, der dies lesen mag.)

Keine "kollektiven Termine" nutzen - und auch keine "kollektiven Symbole".

Das alles - stützt nur die Geisteskrankheit - auf diesem Planeten.
Sog I.

Ich hab´s alles ausprobiert - und jetzt freue ich mich - daß alles auch wieder loszulassen.
Losgelassen zu haben.

Apropos "Termine" - heute las ich im Werbeblättchen wieder was - vom "Muttertag". Und dachte nur - die spinnen doch alle.
Seit der Kater am Abend vor Heiligabend verschwand - ist mir kein solcher "kollektiver Termin" mehr heilig .... war er vorher auch nicht - nur oft angenehm wegen der Stille in der lärmenden Welt  - aber es löst sich nochmal wieder viel.
An Vor-stellungen.

Dienstag, 26. April 2016

KFZ-Philosophie und Schnellbilanz: Mein kleines neues altes rotes Auto ....

... hat mich eben zu einer kurzen "KFZ-Bilanz" veranlaßt - also seit meinem 18. Geburtstag - da habe ich mit dem Autofahren begonnen.
Habe eben mal alle Fahrzeuge schnell aufgelistet - die ich bislang fuhr für meine Zwecke.
Sind weniger, als ich dachte - also zusammen mit dem kleinen neuen alten Roten jetzt Neune....
(Und immer denke ich - Du hast einen vergessen - komme aber nicht drauf ....)
In etwa 34 Jahren.
Rechne ich also mal 36 Jahre - weil es sich durch neune teilen läßt - macht das 4 Jahre pro Gebrauchtem.
Stimmt so nicht - manche hielten nur zwei - andere acht Jahre.
Aber - wegen der Schnelle halt ....

Rechne ich alle Anschaffungskosten zusammen - komme ich auf etwa 8.000 Euronen für 9 Fahrzeuge.
Nur die letzten dreie waren in Eruonen-Zeiten erworben - und die liefen jeweils lange. 
Der gute "Lance" - der neulich seine Dienste tat - hatte sich übrigens zügig refinanziert, weil irgendwelche Blinde immer auf ihn drauffuhren, als er ordentlich geparkt in der großen Stadt stand.
Und er war quasi der "Teuerste" von den Neunen. Seine verwunderliche Ammortisation ist hier aber nicht abgezogen - sondern mit drin in der Rechnung.

Mein erstes Auto einst - "R5" mit Handschaltung - ist ebenfalls mit drin in der Rechnung - hatte ich aber einst von meiner Erzeugerin geschenkt bekommen. Das zweite - schenkte mir mein Geliebter, der war KFZ-Fachmann und hatte den irgendwo noch stehen .... und brachte ihn mit mittels Schraubenziehern festgeklemmten Fenstern für mich nochmal durch den TÜV.

Nach den beiden ersten, die klein waren - wurden die Kisten immer größer. Bis hin zu einem Granada-Kombi. Später noch ein VW-Bus-Wohnmobil. Und der Vorletzte - war ein Mittelklasse-Kombi, der mir aber schon eher klein erschien. Davor war´s ein Lieferwagen.

Jetzt - ist es wieder ein kleiner.
Und ich finde den wunderbar so.

Lustig fast - zumal ich ja auch jahrelang dicke Mercedes-Limousinen fuhr - allerdings immer im Wissen, daß ich sowas für mich nie haben will. Sind mir viel zu unpraktisch.

Alle neun Gebrauchten - hatten verhältnismäßig wenig Reparaturkosten - die letzten dreie fast keine - jedenfalls keine nennenswerten. Einmal 400 Euronen .... vor vier Jahren oder sowas - für die TÜV-Abnahme, Auspuffreparatur und was sonst zu tun war an dem, der sich einst zügig selbst refinanziert hatte.

Bei den anderen - saß ich meist an der Quelle - also war in Kontakt mit Freunden, die eine eigene Werkstatt hatten - und die Dinger freundlicherweise immer am Laufen hielten für sehr wenig Geld.
Das war noch zu solchen Zeiten, als die Menschen fast alles selbst reparieren konnten.

Kurz und bündig - die Bilanz ist doch bestens.
Etwa 8.000 Euronen Anschaffungskosten - für 34 Jahre Mobilität.
Dazu "Pi mal Daumen" - maximal 5.000 Euronen an Reparaturen bzw. Ersatzteilen.
Eher deutlich weniger .... 
Abgesehen von den Kosten für Steuer und Versicherung - die mehr gefressen haben.

In einer Zeit - in der ich mir einst auch mal eben einen Neuwagen hätte schenken können - kam ich gar nicht erst auf so eine Idee - und fuhr meinen feinen großen Peugeot-Kombi in Italien an sein "natürliches Ende" und mit dem Zug nach Hause.  Das war einfach der Zeitpunkt, wo eine sehr teure Reparatur sich nicht mehr gelohnt hätte. Vermute, der ist noch zehn Jahre in Afrika weitergelaufen.

Und jetzt - freue ich mich über das kleine rote Föppchen - welches ein echtes "Schnäppchen" ist - und hoffe, es hat noch Lust, ein paar Jahre zu laufen.
Mit moderaten 45 PS - mit denen mensch aber auch fein fahren kann - statt 130 nie bemerkten zuvor - und entsprechend moderaten Unterhaltskosten.

Ohne jeglichen überflüssigen Schnickschnack - besonders der elektronischen Art. Doch - einen Schnickschnack hat es - ein Schiebedach mit Handkurbel. Welches ich höchstvermutlich nur äußerst selten nutzen werde.

Das kleine rote Föppchen amüsiert mich immer, wenn ich drauf zugehe auf "öffentlichen Parkplätzen" bzw. es manchmal erst wieder sichten muß zwischen zwei Panzerfahrzeugen ....  zwischen denen es nicht erkennbar ist.

Und - es läßt mich schwer "philosophieren" - über dies und das - was mensch braucht und was nicht - und wie verrückt das ganze Spiel mit den Autos und mit vielen anderen "Dinglichkeiten" so ist.
Wie sehr Fahrzeuge als "Statussymbol" herhalten - sollen. 

Na jut - wenn einer ein schlechter Fahrer ist = permanent unsicher - kauft er sich sowas für seine eigene Panzerung und Sicherheit. Und zur Unsicherheit der Anderen, die er dann danit zerquetschen kann im Rückwärtsgang - falls die Kamera mal ausfällt ... oder die elektronische "Einparkhilfe".

Ah Wahnsinn alles! Also mal - energetisch bzw. symbolisch betrachtet.
Ah Wahnsinn auch - daß das kleine Föppchen nicht mehr Sprit verbraucht - als nagelneue Fahrzeuge seiner "Klasse".

Und ah Wahnsinn - daß immer von "Entwicklung" gesprochen wird - aber de facto noch lange keine stattfindet. Jedenfalls nicht in eine gesunde und erhaltende Richtung.

Nachtrag: Zehne sind´s. 
Heute morgen fiel mir der ein - den ich gestern vergessen hatte - aber immerhin war mir so - als fehle einer. Ein kleiner Kombi .... in dem ich an einem Sylvester-Abend gut acht, neun Leute sitzen hatte - also inklusive Ladefläche. Lange her - und "verrückte Zeiten". Jugendlicher Leichtsinn halt.
In Afrika - geht sowas - hier ist es ja "verboten".

Samstag, 23. April 2016

Das Gold im Munde ....

... ist nun weniger geworden seit meiner "Grundrestauration".
Und seither - stört mich das noch verbliebene öfter mal.
Denke drüber nach - inwieweit Glaubenssätze für Wohl- bzw. Unwohlbefinden sorgen - und wie weit das tatsächlich mit der jeweiligen "Substanz" zu tun hat.
Tatsächlich - fühlt es sich eben an wie Metall.
Und "schmeckt" auch so.
Also eher fremd an den betreffenden Stellen.

Zwei Backenzähne hat die Zahnkünstlerin mir jetzt mit irgendwelcher Füllung wieder aufgebaut.
Und das Metall rausgenommen.
Vorgestern staunte ich noch - wie schwer das Goldzeugs ist im Vergleich zu echten Zähnen bzw. hier zur Füllung - sie hat es mir mitgegeben.

Ich habe erst gar nicht gefragt, was da genau in der Füllung drin ist - und sonst frage ich fast immer alles nach. Nun frage ich mich also - ob da nicht sehr viel "mental" isr - bei alldem und bei Vielem mehr.

Frage mich auch schon seit längerem - wie die Menschen drauf kommen, daß Gold so wertvoll sei?
Die Antwort auf diese Frage ist ja nicht wirklich schwer zu finden: Glaubenssätze eben.
Kollektive "Wertigkeiten" - festgelegt im Geiste der Masse.
Womöglich - weil es eben am ehesten an die Sonne erinnert, wer weiß. 

Ich erinnere mich, daß ich als junge Frau Gold nicht sonderlich "mochte".
Mir war Silber lieber - also als ich noch Schmuck trug.
Mutterspruch einst - für mich immer zum Piepen: Es wird aber mal Zeit jetzt, daß Du Gold trägst.
??? ....

Heute bin ich eher froh - wenn ich sowas alles nicht zu tragen habe.
Weder als Schmuck - ist komplett abgelegt - noch im Mund.
Naja gut - so ein paar Barren im Küchenschrank wären womöglich nicht von Übel.
Zuvorderst - um sie in das Gold der Erde umzutauschen. Also Land mit glücklichen Pflanzen  und Behausung drauf.
Weil´s eben Gold wert ist.  

Freitag, 22. April 2016

Gute Entscheidung!

Der mit "Knochenkrebs" diagnostizierte Nachbar - war heute zum Gespräch beim Arzt. Der war wohl wenigstens ehrlich und meinte etwa - eine OP wäre wohl zu gefährlich, weil sie dazu Zement von der Innenseite der HWS reingeben müßten an der betreffenden Stelle - und das könne das Knochenmark beschädigen.

Nun ist er also - nicht schlauer als zuvor. Und soll noch zu einem anderen "Fachmenschen" zum Gespräch.

Er scharrt schon seit Wochen mit den Hufen - weil er endlich wieder arbeiten will.
Es geht ihm gut - er hat keine Beschwerden.
Und will sich keinesfalls "ruhigstellen lassen".
Brasselt eh jeden Tag - an irgendwas rum.

Nun - hat er für sich entschieden:  Er geht nochmal zu dem Gespräch mit dem anderen "Facharzt" und hört sich das an. Und wenn da auch nichts "Brauchbares" rauskommt - läßt er sich nach weiteren zwei Wochen wieder gesundschreiben - und geht arbeiten.

Wir sprachen auch nochmal drüber heute - wie einen solche "Diagnosen" verunsichern bzw. schwer ängstigen können. Obwohl es einem soweit - gut geht.
Und ich meinte noch: Vermutlich gibt es jede Menge Menschen, die auch mit sowas durch die Gegend laufen - es aber im Leben nie erfahren - zum eigenen Glücke.

Er hat also für sich entschieden - in zwei Wochen aus der Nummer auszusteigen - und sein Leben weiterzuleben. Hat mich gefreut - es zu vernehmen

Und ich darf mir auch nochmal auf die Schulter klopfen - daß ich mich nicht habe "besprechen" lassen vergangenes Jahr für eine weitere "große OP". Trotz Beschwerden.
Ab und zu kommen nochmal Unsicherheiten auf - aber nicht mehr so oft. Ich schaue immer mehr darauf - wie oft ich es auch zwischendurch einfach vergesse.

Donnerstag, 21. April 2016

Wie im Zwischenraum ...

... fühlt es sich hier gerade an.
Meine Zeit hier - geht gefühlt zuende.
Und noch ist nichts Neues da.
Gerne würde ich jetzt bzw. in den kommenden Mondläufen gehen - dann könnte meine liebe Nachbarin sogar meine Wohnung übernehmen - und hierbleiben.  Wäre perfekt!

Sie kann die große Wohnung nicht mehr halten ohne das "Jüppchen" - und muß sich etwas Neues suchen. Hatte sowas zwar schon fast vermutet - hat mich aber doch nochmal betrübt gestern, als sie es aussprach. Und alle anderen hier ebenso.
So eine Hausgemeinschaft wie hier gerade - ist schon was sehr Wertvolles - wie ich ja schon mehrfach schrub.

Ich fragte sie also gestern mal rein theoretisch - ob sie denn überhaupt diese Wohnung hier haben wollte - im Zweifelsfall? Ich habe ja keinen Balkon - und die Aufteilung und Fenster sind auch ganz anders als in den Wohnungen unter mir.  Die Wohnung selbst - ist perfekt für eine Person. Und wirklich gut durchdacht einst beim Ausbau.
Ja - würde sie sofort nehmen.

Schaun wir also mal - ob das Leben da was orchestrieren will.

Heute bekommt sie erst mal Besuch von den Vermietern - die waren in Urlaub.
Vermute mal - sie werden ihr vielleicht entgegenkommen wollen - so sie können.
Wenigstens temporär. Die beiden haben ja hier schon über 40 Jahre zusammen gelebt - und er hat alles perfekt in Schuß gehalten als Malermeister. 

Gestern  saßen wir nochmal alle zwei Stunden in der Sonne draußen - und danach war ich völlig platt. So gerne ich die alle mag bzw. wertschätze - so fürchterlich waren die Gespräche - denen ich quasi schweigend beiwohnte.
Lauter olle Kamellen - aber der nicht erfreulichen Art.
Wozu ist das gut - fragte ich mich - immer wieder die ollen Kamellen aufzuwärmen?
Besonders die - die einen einst Nerven gekostet haben?
Streitereien aus der Vergangenheit - die längst vorbei sind - wozu sollte mensch diese wiederbeleben im Wiederholen?
Immer wieder auch die Horror-Geschichten vom Durchgeknallten, der einst hier wohnte - und an die ich fast nie denke - es sei denn, sie werden wieder hervorgeholt von Anderen.
Und so bekommt der Durchgeknallte - immer frisches Blut der Anderen.
Naja - ich seh den hier kaum. Und denke auch nicht an ihn.
Die Anderen sehen ihn täglich - weil ihre Fenster und Balkone anders ausgerichtet sind ...

Dennoch dachte ich: Leute - laßt es doch einfach sein.
Gesagt habe ich nichts mehr dazu - habe es schon tausende Male einst - als es noch akut war - daß der die gute Energie nicht verdient, die an ihn verschwendet wird.

Noch eine andere uralte und längst schon vergangene Geschichte kam wieder auf - mit einstigen Freunden, mit denen man sich dann heftig zerstritten hatte - und bis heute keine Spur von "Vergeben und Vergessen".

Und dann erfuhr ich noch - daß der Sohn zwar nach des Vater´s Tod gleich kam - um der Mutter beizustehen - besonders in organisatorischen Dingen, auch sehr wichtig! - aber:
Er wird am Montag nicht mitgehen auf die Beerdigung des Vaters.

Und wieder einmal dachte ich - und sagte es an dieser Stelle auch:
Das ist ja schlimmer als im Kindergarten!
Muß zwar jeder für sich selbst entscheiden - aber der junge Mann - naja, 46 auch schon - weiß vermutlich gar nicht, daß er sich damit nur selbst Leid antut.
Da waren wir uns dann wieder alle einig.

Kurz darauf fiel mir nach Jahren wieder ein - es muß halt irgendwie "getriggert" werden, ansonsten ist es gelaufen  - daß ich einst ja auch nicht mehr mitging zur "Kaffeetafel" nach der Beerdigungsfeier für meine Mutter - und ich erzählte es. Hat sich auch nicht sonderlich gut angefühlt - war aber eine Entscheidung für den Frieden der Trauergesellschaft.
Ich war ja nicht einmal eingeladen noch informiert worden von meiner buckeligen Schwester und meinem Neffen, die das alles organisiert hatten. "Zu mir geschickt" wurde dann nach der Trauerfeier der Mann der Schwester - der übrigens ihr Vater hätte sein können, aber anderes Trauma - und diesen hatten sie mir schon während der Trauerfeier an meine Seite gesetzt - als "Puffer" sozusagen, was mir ganz recht war. Naja - der kann ja auch nichts dafür .... haha.

Ich kannte mich ganz gut und wußte - daß ich die vordergründige Heuchelei meiner Schwester - eine Weltmeisterin vorm Herrn, nur kenne ich da auch ganz andere Saiten - nur sehr schwer schweigend ertragen hätte - also dachte ich mir: Geh mal besser nicht mit - sonst knallt es noch.

Habe mich also bei allen guten Freunden meiner Mutter mit Handschlag verabschiedet - und auch keinen Hehl daraus gemacht, warum ich die Veranstaltung verlasse. Sehr schönes Erlebnis: Viel Verständnis war da von den Menschen. Besonders bei denen - die über viele Jahre hinweg die "Familiengeschichte" mitbekommen hatten.
Und vermutlich waren sie auch erleichtert ... haha.

So läuft das halt manchmal - mit den "Rollenspielen" innerhalb von Clans - mal wieder hatte ich zumindest vordergründig - die Arschkarte erteilt bekommen. Darauf hatte meine buckelige Schwester sich schon spezialisiert - seit meiner Ankunft.

Aber sie hat nicht mit mir gerechnet: Später - viel später - habe ich das alles gründlich bereinigt mit den Menschen. Als es mir reichte - immer die Arschkarte zugeteilt zu bekommen - von der nach außen immer schillernden menschlichen Niete (möge sie glücklich, gesund, zufrieden und endlich wohlwollend sein!) -  und ich keine Lust mehr hatte, das schlechte Spiel weiterhin mitzuspielen. Da habe ich dann mal mit den Menschen, die ich ja nun auch schon jahrzehntelang kannte - ein wenig Tacheles geredet.

Bis dahin - war es mir recht wurscht gewesen - wer was über mich dachte. Ich hatte genug andere Dinge zu tun. Habe mir immer wieder meine Nischen gesucht - wo ich so frei wie möglich war. Und dies - hatte man mir sehr oft als eine "Arroganz" ausgelegt. Fand ich ja wieder hochinteressant. Alle - haben sie es zurückgenommen ...

Und da schau her - sie waren sogar betroffen - und meinten - sie hätten sich schon hier und da mal sowas gedacht. Anders gesagt: Es dauert manchmal wahrlich lange - bis mir mein Geduldsfaden reißt - aber dann auch gründlich. War eh oft eine harte Nummer - den "erwünschten Schein" der Damen aufrechtzuerhalten - und nicht einfach die Wahrheit (also die meine - etwas andere) aussprechen zu sollen - "ihnen zuliebe". Das kann auf Dauer nicht gut gehen - und es entsprach nie meinem Naturell.

Dennoch - wo immer es geht - meine ich - ist es schon gut, Frieden zu schließen.
Und wenn es nicht von Angesicht zu Angesicht geht - was mir mit beiden Erzeugern vergönnt und auch sehr wohltuend war - so kann mensch es wenigstens für sich beschließen.
So hab ich es mit meiner fürchterlichen Schwester gehalten ... die "dreizehnte Fee" an meinem Kinderbettchen - neulich nochmal wieder - damit es "sauber" ist und bleibt.

Und  - wenn es nicht zu Lebzeiten geht - kann auch vorkommen - so ist es sicher nicht gesund, also für einen selbst, den Groll noch über den Übergang eines Menschen hinaus weiter zu hegen. Eher - komplett sinnfrei.

Ich mochte das Jüppchen gerne - und sehe wieder einmal - wie unterschiedlich Wahrnehmungen und Erlebnisse sind - von Mensch zu Mensch.
Und wenn ich dem Jüppchen mal kurz gegrollt habe - weil er meinen Kater angeschrien hat und der sich echt erschrak - dann habe ich es mit ihm bereinigt.

Sogar mit dem einstigen Irren hier - habe ich einige Male "Bereinigungsversuche" unternommen - bis ich die Faxen dicke hatte. Weil er halt immer lügt, haha. Fehlschaltung eben.

Auch einst häßliche Geschichten mit anderen Menschen - die längst vorbei sind - kann mensch "bereinigen". Immerhin war ich ja mit dabei - werde also wohl meinen Teil dazu beigetragen haben.
Und sei es nur - aus Blödheit, Unwissenheit, Naivität, überzogener Geduld oder was auch immer.

Zwar weiß ich manchmal "wirklich nicht wirklich"- wozu genau ich auf diesem Planeten gestrandet bin - aber ich weiß ganz sicher, daß ich es nicht tat - um sinnfrei Krieg und Haß zu schüren. Das ist doch schon mal was. 

Sehr zufrieden bin ich mit der Zahn-Künstlerin ....

... und jetzt sind wir mit den Zähnen fast durch. Noch einer, nächste Woche.
Wie so oft früher - habe ich das ein wenig unterschätzt bzw. erst gar nicht sonderlich drüber nachgedacht - daß das schon eine Prozedur ist für den Körper - und der sich quasi neu sortiert mit den "neuen Zähnen". Aber paßt schon ....

Und so ist das im Leben:
Unverhofft - erfahre ich nun also eine Rundum-Grundsanierung. Hingegangen bin ich, weil ich dachte - die können einfach mal eben alles saubermachen - und dann ist es gut. Haha ....

Aber schon die feine Ärztin in Köln sagte mir immer mal wieder - da müßte mal was neu gemacht werden. Ich hab es wohl nicht ernst genommen ....

Jetzt bin ich froh - wie es ist - und auf einen ganz feinen, versierten und fürsorglichen Menschen getroffen zu sein. Dazu alles - auf dem Dorf bzw. im kleinen Ort ein paar Kilometer weiter - ganz anders als im Großstadtstress. Mehr - wie ein kleiner Ausflug.
Keinerlei irrwitzige Parkplatzsuche - alles ganz entspannt und "gemütlich". Neuerdings stelle ich mich auf einen Parkplatz am kleinen Fluss - und gehe noch ein bischen - ist alles sehr hübsch dort.

Als ich heute mal wieder meiner Rundum-Zufriedenheit Ausdruck gab - freute ich mich erneut, denn es sind lauter Menschen - die das gerne und mit einem Lächeln annehmen.

Ich vermute ja - daß zufriedene und/oder glückliche Menschen weit besser etwas "freundlich Gesagtes" annehmen können, als solche - die sich selbst nicht wirklich mögen.
Zu lachen gab´s auch wieder was - und das ist doch eine feine Sache beim Zahnklempner.

Heute haben sie ganz vergessen, mir immer wieder zu sagen, wie "toll ich das mache" - dabei habe ich es heute besonders toll gemacht. Grins.

Dienstag, 19. April 2016

Tiere ...

... sind oft klüger als Menschen - besonders, wenn es um Annehmen von Komplimenten geht.
Sie würden nie sagen - wenn sie hören: Du bist aber ein(e) ganz Feine(r) - "Nein nein - blablabla ....".

Heute hier - Besuch von der alten, freundlichen Zwerg-Collie-Dame.
Die nimmt gerne Komplimente und Streicheleinheiten entgegen.
Und versteht auch Spaß.

Sag ich zu ihr: Feeiiiiinnn - mach mal "Männchen".
Macht sie "Sitz".
Immerhin.
Also - wieder Lob - was auch sonst?

Wenn ich es so mit meinen Mitmenschen halte - also irgendwas mit "Lob" bzw. Anerkennung - fangen die meisten gleich zu bellen an - und protestieren.
Würde Hund und Katz so nie einfallen.

Was läuft da verkehrt?

Mein neues altes Auto ...

... riecht anders - als andere, neuere.
Es riecht - wie früher eben Autos gerochen haben.
Ganz anders halt.

Das kann mensch nicht beschreiben - er kann es nur kennen - und unterscheiden von den Gerüchen, die heute die Autos so ausstrahlen.

Anders eben - und irgendwie sehr vertraut - sicher auch, weil ich seinerzeit über Jahre mit KFZ-Mechanikern liiert war - und sehr viel "Frei-Zeit" in Werkstätten verbrachte.

Süß isses - das neue alte Föppchen - und: Paßt! Wurde sogleich von Herzen "adoptiert" - und macht mir Spaß. Wenn es zwischen zwei SUV´s steht - mußt Du es erst mal suchen ..... aber da es ja quasi knallrot ist - geht´s.

Am Sonntag kam ein junger Mann und holte meinen treuen, formidablen "Lancelot" ab. Und - es war einer aus dem arabisch-stämmigen Raum, der mir gleich sehr symphatisch war.  Eine feine Seele - mit besten "Manieren" (von Mutti gelernt ...) und natürlicher Freundlichkeit.
Ich "vergab" ihm gerne zügig - daß er sich zuvor bei etwa drei Vorab- Telefonaten geweigert hatte - sich eine Wegbeschreibung von mir geben zu lassen. So sind se manchmal. Stur.
Diesem hier - ging es aber wohl mehr um etwas Anderes - also um Praktikabilität und Unkompliziertheit.

Kurz bevor er hier war - rief er mich nochmal an wie besprochen - und ließ sich dann doch gerne und bereitwillig  herlotsen. Also nix - von wegen "Stolz" und dem ganzen Scheiß - was es leider auch oft gibt - sondern einfach -  eine einfache Lösung für beide. Er - mußte sich schlicht nichts merken oder notieren - fährt eh die ganze Woche Abschleppe und hatte einfach keine Lust, sich vorab was merken zu sollen. Hat mich gefreut - seine Bekanntschaft zu machen. In diesen Zeiten - ganz besonders.

"Bis 70 arbeiten ..."

... sollen "die Deutschen". Und die Anderen ja auch.

Ich denke dann immer sowas wie:
Ja - warum denn auch nicht?
Solange es geht - will der Mensch ja was schaffen.

Aber - die Frage ist eben - welche Arbeit das sein soll.
Und aus welcher Motivation heraus diese stattfindet.
Aus Not - oder aus innerem Drang heraus - etwas tun = erschaffen zu wollen?
Eben. 

Nach einer sehr schweren Woche neulich ...

... in der Zeit noch verdichtet - nachdem das "Jüppchen" überging, obwohl wir doch alle dachten, er hätte seine schwere OP gut überstanden - und es ginge nun wieder bergauf - nach dieser Woche, die sich eigentlich mehr außerhalb von Zeit anfühlte - kommt langsam wieder Lichteres.

Letzte Woche war mir echt das Herz schwer - also körperlich.

Heute morgen plötzlich - kam wieder mal dieser Gedanke:
Was Menschen wohl eines Tages auf ihrem potenitellen Sterbebett so denken?
Das ist mehr ein "Ausschluß-Rätsel" - d.h. mir fallen immer gleich viele Dinge ein - die wir wohl eher nicht denken werden.

Z.B. wird wohl kaum jemand denken:
Ach - hätte ich doch nur mehr für Andere gearbeitet - und Reiche noch reicher gemacht.

Und heute morgen dann per Ausschlußverfahren dies:
Ach - hätte ich doch nur mehr Geld (v)erdient.

Nein - sowas wird kaum jemand denken.
Viele werden eher denken:
Hätte ich doch nur mehr gelebt. Erlebt. Mehr Abenteuer gewagt. Scheinbare Verrücktheiten begangen. Weniger sinnfrei gestritten - und mehr das Gute, Wertvolle in Allem ent-deckt. Usw.

Der Nachbar sagte es - als wir uns erstmals trafen nach der Nachricht zu Jüppchens Übergang:
Ist doch Scheiße - da malochste das ganze Leben lang - und für was?!

Sag ich: Gut erkannt!
Und schon wieder er: Ja - aber was willste denn machen?

Zack - aus solchen Sätzen muß mensch sich zügig ausklinken. 
Die führen alle - zu nichts Gutem.
Und sind wie eine Achterbahn:
Erst - eine Erkenntnis - und dann Resignation.
Meistens endet solche Fahrt - in Resignation.
Und davon habe ich nun auch schon viel hier gehört - immer wieder in den gleichen und vielzitierten Rahmen. Ich lasse es so gut es geht immer durchrauschen - und sag nix weiter dazu.
Nur einmal warf ich ein in langem Gespräch über sehr Vieles:
Verschrei´s net - sogt der Bayer dazu.

Das Meiste von dem - was man uns eintrichtern wollte, eingetrichtert hat - ist einfach nur dumm - und quasi pure Scheiße - die die Hirne verklebt mit der Zeit.

Und - Hut ab dafür, ehrlich: Hier wird alles geputzt, was das Zeug hält - aber nur im Außen. Nicht der Geist - nicht das eigene Denken. Wär aber auch mal eine Option.

Bin mal wieder dabei - es hört nie auf.                                             

Freitag, 15. April 2016

Auch unsereiner hier wurde ja einst zum Gutmenschentum erzogen ....

... und wir haben es lange so gehalten - versucht - ob es klappt.
Hat es aber nicht.
Immer wieder - geduldig - Versuch und Irrtum. 
Und je geduldiger - desto mehr Forderungen kamen von denen - die keinerlei Absicht haben und hatten - sich hier zu integrieren.

Wer ehrlich zu sich selbst ist - und Zeugnis ablegt - der wird ganz Anderes erleben/erlebt haben.
Hier zuvorderst: Rassismus gegen die Einheimischen - schon seit Jahrzehnten.

Langes Gespräch neulich - mit jemandem, der etwa das gleiche "Bauujahr" wie ich hat - und es auch ewig lang versuchte - bis es ihm reichte. So wie mir auch.
Anders gesagt: Einseitiges Entgegenkommen - und immer wieder seltsame "Befindllichkeiten" von denen, die hier nicht heimisch sind - es auch nie werden wollen - und erwarten, daß man sich an sie anpaßt. Und die sich schon immer nur beschweren - und heulen - obwohl ihnen der Arsch quasi pemanent nachgetragen wird - seit Jahrzehnten.

Im sehr langen und ausgiebigen Gespräch - über sehr Vieles, sagen wir mal - den Planeten - ergab sich dann recht spät diese Nuance:
Naja - die "Ossies" seien ja tatsächlich oft rechtsextrem.
Ein Beispiel folgte ....
Ich lauschte - und es war sicher ein gutes Beispiel.
Hätte aber auch irgendwo hier in der Schnee-Eifel spielen können.

Ich ergänzte also:
Weißt Du - wenn jemand Deine heutigen Aussprüche hören würde - von wegen "xxx...Schimpfwort...xxx" und so - dann bist auch Du ein Nazi - und sehr weit rechts.
Und ich ergänzte noch - Sarkasmus in aktueller Realität:
Sowieso ist jeder Deutsche - eh von Haus aus Nazi - sobald er den Mund ehrlich aufmacht.

War´n wir uns schon wieder einig.

Jou - wir haben es echt lange versucht - friedlich und freundlich,
Was uns dafür entgegenkam - war sehr oft was Anderes.
Und nu - hamma die Faxen halt dicke.
Es reicht.

Soviel Geduld wie hierzulande - gibt es m.E. nirgedwo anders auf desem Planeten .... jedenfalls nicht bei den Degenerierten.