Samstag, 4. Juli 2015

Die laut lärmende, hysterische mediale Griechenland-Inszenierung ...

... wird sich als trojanisches Pferd herausstellen - wie ein Mensch trefflich wie folgt kommentiert hat im Netze:
"Wenn die USA mithilfe des IWF >einmal< zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zumindest die halbe Wahrheit mittels ihrer Medien kommunizieren, dann ist dies
einem wahnsinnigen Ziel geschuldet. Dabei geht es nur vordergründig um GR.
Die Schwächung des Euro zum Dollar versetzt die USA bei den Verhandlungen zu TTIP, CETA etc. in eine viel bessere Verhandlungsposition und macht die EU endgültig zur 5.Kolonne Washingtons, damit die Erweiterung Richtung Osten (Russland) bezahlt werden kann. Direkt über Sanktionen durch die EU, indirekt über das Absaugen der Erlöse aus den Zockergeschäften der Wallstreet und CoL auf dem Kontinent.
GR spielt dabei die Rolle des Trojanischen Pferds, verkörpert durch Varoufakis, der seit langem Australier ist und in den USA lehrt.
Den Griechen nützt es nicht."

Und wer wissen will, wie die "Abstimmung" am Sonntag ausgehen wird -  der braucht wahrlich keine Glaskugel. ARD und ZDF haben es schon verkündet: Es wird ein knappes "Ja" zur weiteren Zementierung der Versklavung unter der Führung einer nicht gewählten und illegitimen, fest verschworenen Clique in Brüssel herauskommen - die allesamt dem gleichen Führer folgen.
Damit meine ich keine USA - die im Grunde ebenso unwchtig ist wie eine nominelle EU.
Die, die da orchestrieren, zeigen sich nie öffentlich - höchstens mal bei einer belanglosen Charity-Gala.

Die Herren Tsipras und Varoufakis brauchen sich auch keine Sorgen machen, da bin ich sicher, die haben schon ihre neuen Job-Optionen. Möge ich mich gerne irren!

Übrigens: Die "Auszählung" am Sonntag wird durch ein amerikanisches Unternehmen stattfinden. Ist hier zu lesen - soviel nochmals zur Überflüssigkeit einer Glaskugel.

Und nochmal übrigens: Das ganze Theaterstück - wieso jetzt? - nun, im Juno haben die Bilderberger getagt und den Marschplan besprochen - äh, vorgelegt bekommen. Das von der Leyen war ja auch da - sie wird dann wohl Merkel im Theater ersetzen, denn die ist ja nicht mehr lange haltbar.

Nun hoffe ich - dennoch auf ein Wunder. Obwohl bisher niemand von den Verbechern aus dem Zwangsverbund herausgelassen wurde. Die schottische Abstimmung wurde skrupellos gefälscht - es gibt sogar Videos mit gefälschten Auszählungen dazu im Netz, ganz offensichtlich. Und die Iren mußten ja einst solange "abstimmen" - bis das Ergebnis ins Konzept paßte. Nur Island hat´s geschafft - hört man nix von in den hysterischen Medien - vermutlich, weil die Isländer das richtig gut hinkriegen.

Da ist soviel Dreck und weit mehr aufgeblasenes Geld als schlappe 360 Milliarden im schlechten Spiel der menschenblutsaugenden Junkies - das ein normaler Mensch kaum noch einen Überblick behalten kann .... kein Wunder, kein normaler, gesunder Mensch kommt ja überhaupt auf derart perfide Gedanken.

Also, Ihr griechischen Menschen - ich drücke Euch die Daumen für die beste Entscheidung - und daß diese mit Hilfe Eurer formidablen Götter auch durchkommt -  ein kleiner Zauberstreich bleibt immer noch eine gute Option - beim Zeus !!!


Ich werde bei Thor und Odin eine Bitte einreichen .... für "uns alle" - gleich nach dem für heute versprochenen Gewitter.

Gleich um die Ecke ....

... nur einmal über die Strasse gehen und dann noch ein paar Schritte - dann bin ich am kleinen, hübschen Fluß. Noch ein paar Schritte weiter um die Kurve eröffnet sich ein paradiesischer Anblick. Auf mener Seite ein kleiner Pfad mit viel Grün am Ufer und auf der anderen Seite des Flusses ein weites Feld - jedenfalls für hiesige Verhältnisse. Angrenzend daran ein paradiesischer Ort zum Leben - mit sehr großem Grundstück und einem feinen Holzhaus drauf. Rund ums Haus hat sich jemand einen wunderschönen Garten angelegt und um diesen ist viel Wiese.
Auf der Grenze zwischen Feld und Grundstück steht eine prachtvolle, üppig blühende Angelika. Einige Male habe ich dort nun gestanden und diese ehrfürchtig angestaunt.
Das ist das Mysterium der Pflanzen:
Ich schau sie nur an - und vergesse alles Andere.

Natürlich habe ich gleich im Nachgang mal was gelesen zur Angelika-Kraft. Und mir feine Globuli geschenkt.
Es ist genau so, wie der Herr Storl es sagt: Die Pflanzen finden uns - nicht umgekehrt.

"Kannst Du denn auch bald wieder Auto fahren?"

... war die wohl wichtigste Frage für eines der Kinder vor ein paar Wochen, als sie mich an Krücken üben sahen und fragten, wieso ich denn solche hätte?

Ja - kann ich. Seit gestern wieder.
Hatte es noch zwei, drei Tage vor mir hergeschoben wegen der Hitze und Entzündungen. Und auch, weil ich ein Stück weit raus bin aus dem "hektischen Normalbetrieb", der mir oft absurd erscheint. Das Autofahren gehört dazu, es ist eine seltsame Angelegenheit - mit Abstand betrachtet.

Hatte aber einen Weg zu machen.
Und dann war es also soweit - der rechte Impuls kam und die erforderliche Energie, der Hitze keine Beachtung zu schenken.
Ging gut - wie geölt.
Keine Probleme mit der Motorik. Viel besser, als erwartet.
Sonst hätte ich es auch gelassen - zu meinem eigenen Wohle und dem der Anderen.
Mir ist erst seit kurzer Zeit klar - wer so alles mit Autos auf den Strassen unterwegs ist. Seit dem Tollhaus quasi. Früher habe ich über sowas nicht sinniert.
Und dafür - läuft es ja alles meistens sehr gut.

Ich habe mich also gefreut gestern, auch dies wieder meistern zu dürfen!
Allerdings gehört es nicht mehr zu meinen Pläsieren.
Und so werde ich es keinesfalls überstrapazieren.
Nächste Woche nochmal einen Weg, den ich zu machen habe.
Und nochwas für´s Kätzchen einholen.

Im Laufe der Zeit wird es wohl wieder mehr werden - und ich kann auch mal die Umgebung wechseln, wenn ich das Bedürfnis habe.
Ein Segen - daß dieses nicht allzu groß ist gerade.

Gemeistert habe ich eben noch etwas: Das Kätzchen war schmusebedürftig heute morgen. Das ist eher selten bei ihr. Sie kam mit einem Kletschauge - rot und entzündet - und ist ausnahmsweise ins Bett gegangen statt gleich wieder raus. Was noch seltener vorkommt.

Also - alles für die Katz - dachte ich mir: Mach mal den Test - und geh in die Knie, damit das Tierchen seine verdienten Streicheleinheiten bekommt. Mit Bücken ist es nicht lange machbar. Zweimal gleich hat es prima geklappt.

Das sind die "täglichen Wunder" nach dem großen Schreck im Mai.
Und es ist eine Gratwanderung zwischen "Schongang" und wieder in die Beweglichkeit kommen.
Vermutlich würden mir die Ärzte erzählen - ich solle dies und das und jenes noch nicht machen.
Mich schonen. Nicht belasten.
Und der Körper - sagt mir manches Mal etwas ganz anderes dazu. Er bleibt der Tonangeber.
Auch, wenn manches noch langsam geht und etwas mühselig - wie am Abend in der Hitze das Blumengiessen bzw. Schleppen der Gießkannen - so ist es doch eine Freude, daß es überhaupt geht.
Und jeder Schritt, den ich machen darf, bleibt eine Freude.

Freitag, 3. Juli 2015

Gewittergebet ...

... auf vielen Ebenen.
Die Götter mögen die Erde segnen- mit kühlendem Regen.
Mit einem reinigen Gewitter, welches die Atmosphäre und die Menschengeister klärt.

Meine Klausur hatte ich mir angenehmer vorgestellt. Tatsächlich gilt es gerade nur noch, den Tag zu überstehen, wegen solcher Hitze, die einen kaum noch atmen läßt.
Im Himmelsgeschoß um 3 Uhr morgens auf 28 Grad "abgekühlt" von 32 am Abend - gestern draußen in der Sonne über 45 und im Schatten nicht viel weniger.

Dazu eine Erkältung gefangen im Durchzug - die aber nicht so schlimm wurde. Und Mittwoch ein Albtraum: Das Kätzchen zeigt sich nicht. Mein Verstand dreht durch und ich mache mir schwere Sorgen. Sonst kommt sie viermal am Tag herbeigesprungen, sie ist nur noch draußen und ich staune, wie gut gelaunt sie die Temperaturen meistert.

Um halb sieben abends rufe ich zermürbt die Stamm-Fütterin im Urlaub an. Ob das schon mal vorgekommen sei, daß die Rote sich so lange nicht blicken läßt? Die - beruhigt mich. "Jaja, mach Dir keine Sorgen, die kommt schon wieder nach Hause, wenn sie Hunger hat."

Ich warte seit über vier Stunden auf´s Kätzchen. Und befinde mich in einem schlmmen Albtraum - den ich lieber gar nicht aufschreibe. Er hat sich - den Göttern sei Dank - auch nicht bewahrheitet. Kurz nach dem Telefonat kommt die kleine, wilde Rote gut gelaunt durch die Tür und maunzt mich an.

Gestern war sie freundlicher mit mir - sie kam viermal gleich rein, wenn ich die Balkontür geöffnet hatte, und aß dann auch.

Die Hitze macht mich mürbe. Bin schon wieder komplett "ausgebremst" - und es war ja nicht so, daß ich zuvor schon Dauerlauf machen konnte. Ist also gerade Thema - nichts weiter tun können und dies zu akzeptieren. Bin ja schon froh, wenn ich irgendwie die Tage überstehe und das Kätzchen versorgt bekomme. Und abends dann draußen die Blumen mit Wasser erfrische. Das klingt erstmal nicht nach viel - ist aber gerade viel Arbeit für mich.

Der sonst prachtvolle und kräftig wirkende Hortensienbusch  ist ein Leidensgenosse gerade - er fällt regelmäßig in der Hitze zusammen, trotz Extra-Bewässerung morgens und abends. 

Ich bete also heute für ein reinigendes Gewitter.
Hier - und auch sonst auf der Weltenbühne.
Letztere hat es bitterst nötig - nicht nur zum Wohle der Menschen.
In Einzelheiten kann ich mich kaum noch artikulieren gerade - es sind zuviele Baustellen.

Und das "soll" ich ganz offensichtlich auch gar nicht gerade - als vom Leben und den Göttern "Stillgelegte", der sämtliche Knochen wehtun. Gruß von Saturn - mit der Frage:
Was ist das Wesentliche?

Montag, 29. Juni 2015

So sind se ....

... hilfsbereit.
Heute morgen wollte ich die Mülltonnen rausbringen zur  Straße - aber sie standen schon dort.
Der Feinripp-Mann hatte sie für mich vorgerollt.
Die haben mich halt an den Krücken draußen üben sehen in den vergangenen Wochen - und jetzt haben sie beschlossen, daß ich das noch nicht machen soll mit den Tonnen. Süß .....

Ich hatte mich zwar schon drauf gefreut, das erstmals wieder selbst zu machen - und hätte es locker hingekriegt. Aber nein - sie wollen gerne helfen. Also laß ich sie. Kommt alles von Herzen - und war mir deshalb eine überraschende Freude heute.

Der Feinripp-Mann ist aufrecht-widerständig. Neulich hat er sein Hemd gleich wieder ganz ausgezogen und mit blankem Oberkörper gearbeitet draußen. So muß es sein.
Als ich mich mal kurz mit ihm über die Lachnummer unterhalten habe, trug er eines mit "Highway to hell"- Aufschrift (uahaha ....) und war fest entschlossen, den Denunzianten im Wiederholungsfalle die Hölle heiß zu machen. Und mit Feuer kennt er sich gut aus -  war früher bei der Berufsfeuerwehr.

Zeckenschreck ....

... am Abend mit der wlden Roten. Auf ihrem Kopf hat sich ein Zeck festgesetzt und parasitär auf etwa  zwei Zentimeter Köperlänge vollgesogen. Es steht also eine "OP"  an, soviel ist klar. Habe ich aber noch nie gemacht. Hilft aber nix - da müssen wir jetzt beide durch.

Nachdem ich die Zeckenzange in einer der Küchenschubladen gefunden habe, muß die Rote auf den "OP-Tisch", also auf die Küchenarbeitsfläche.
Einzige Chance für mich, sie zu halten, ist der berühmte Nackengriff - da werden sie ja als Babies von der Mutter gepackt. Klappt soweit - sogar besser als erwartet. Jetzt nur noch die fette Zecke mit der Zeckenzange greifen ..... hahaha, sehr witzig. Das Teil taugt absolut nichts. So geht´s also nicht. Brauche einen dünnen Gummihandschuh ..... und finde einen.
Jetzt das arme, erstaunlich geduldige Geschöpf nochmal auf den "OP-Tisch" - und beherzt die fette Zecke rausgezogen mit einem Anlauf.

Heute schaue im Nachgang nochmal kurz im Netze, was da zu Zecken und Katzensteht - und da schau her: Wie immer im Leben - der Eine sagt so, die Andere so. Die Einen sagen, unbedingt mit der Zeckenzange hantieren und links rausdrehen den Parasiten. Die Anderen sagen - beherzt packen, aber keinesfalls dabei zerquetschen - und mit einem Zug gerade nach oben raus. Letzteres haben wir gestern gemeistert und als ich mir den fetten Zeck nochmal anschaute im Gegenlicht sah ich auch den "Kopf", der gar keiner ist, aber verwirrenderweise so genannt wird. Es waren die Zeckensaugnäpfe, mit denen sich der fette Zeck ins arme Kätzchen gebohrt hatte. Und ich war schon gestern erleichtert, zu sehen, daß wohl alles mit rausgekommen ist.

Besonders gefreut habe ich mich, daß sie mir nichts nachtrug und gleich wieder munter und gut gelaunt nach draußen abwanderte. Jetzt habe ich sie erstmals für zwei Stündchen drinnen gelassen - für ein Schläfchen. Sie war einverstanden. Sonst verwildert sie mir in der Zeit, wo die Stammfütterer weg sind, völlig. Immerhin war sie jetzt gut 36 Stunden nicht mehr in der Hütte, außer für einen Imbiß zwischendurch.

Ich darf meinen Kontrollwahn beobachten und loslassen. Kontrollier mal eine wilde Katze .... Hatte mir "gedacht" - ich lasse sie ganz früh morgens raus und hole sie abends wieder rein. Denke allerdings, sie wird keine Lust haben, da mitzuspielen.

Immerhin - kann mensch sich mit ihr verabreden. Gestern hatte ich fast eine Stunde auf sie gewartet, bis sie auftauchte. Dann schlug ich vor, daß wir uns für den nächsten Fress-Termin  doch besser verabreden. Vier Uhr? Und man glaubt es nicht - um Punkt Vier war sie da. Das glaubt mir kein Mensch .... abends nochmal das Gleiche, eine gelungene Verabredung. Heute habe ich es vergessen - und mußte eine halbe Stunde vergeblich warten. Dann kam sie doch noch, als ich ein Schwätzchen mit der Dame aus dem Nachbarhaus hielt. Hatte wohl unterm schattigen Busch gepennt ....

Menschen, die keinen Bezug zu Tieren haben, wissen gar nicht, was ihnen fehlt. Und welche Freude sie verpassen.

Sonntag, 28. Juni 2015

Wieso eigentlich GENAU findet gerade eine ganz offensichtliche Invasion statt?

"Ihr habt mich gerufen" - ist der Schlüsselsatz, über den "wir" mal nachdenken - und Journalisten recherchieren sollten !!! 

M.E. liegt es auf der Hand, daß diese Menschen vor Ort rekrutiert =  ihnen das Paradies in Europa und D von wem auch immer versprochen und dazu noch das Handgeld für die Reise gegeben wird.

Beweisen kann ich es nicht - aber "riechen" - was nicht schwer ist, wenn mensch sich mit diversen Agendas der Schein-Elite (doppelter Wortsinn beabsichtigt) befaßt. Es ist ihnen also nicht zu verübeln, wenn sie hier ihr Glück suchen - aber ebensowenig ist es jedem zu verübeln, der seine Heimat und seine Kultur = sein eigenes Leben nicht verscherbelt sehen will.

Woher kommt also das Übel - bzw. wer rekrutiert die Menschen in Afrika und macht sie plötzlich in Scharen heiß darauf, den Kontinent zu wechseln?

Ich war mal zur Jahrtausendwende in Afrika - und damals habe ich keinen einzigen Afrikaner getroffen, der sich nach einem Leben in Europa gesehnt hätte. Die, die für ein paar Wochen im Jahr in Deutschland gearbeitet haben, waren froh, wenn sie wieder daheim waren und priesen "Mama Afrika" und den Lebensstil.

Übrigens halte ich die Dame im Video für bezahlt - ich mache das mal ganz geschmeidig an der ewigen "Nazi-Beschimpfungs-Litanei" fest. Da kann mensch inzwischen locker von ausgehen, daß alle, die diese Nazinummer endlos wiederholen und sich genüßlich im Maule schäumen lassen, eingekauft sind.

Bis auf wenige "Gutmenschen", die tatsächlich überhaupt nichts schnallen - und schon gar nicht, daß die "Flutung" System und Methode hat. Diese guten Menschen, die sich via Neusprech und politischer Korrektheitsverordnung das Resthirn verwaschen und sich mühelos jeweils entsprechend der Zielvorgaben emotionalisieren lassen. Die sind einfach "Charlie" - und fühlen sich dabei so guuut.

Ihr "Mitgefühl"jedoch ist nichts wert und nicht echt - sonst hätten sie solches auch mit ihren Landsleuten,  die systematisch vergewaltigt werden, indem immer mehr Menschen nach Europa und vorzugsweise nach Deutschland geholt werden, die hier völlig fremd sind und von denen der Großteil vermutlich nicht mal dran denkt, sich "integrieren" zu wollen.
Letzteren kann ich nicht mal einen Vorwurf machen, außer den einer unfaßbaren Ignoranz - aber denen, die sehen können aber nicht hinschauen sehr wohl.
Den "emotionalisierten Sozialromantikern", die Lichtjahre von der sich zügig ändernden Realität entfernt sind und die heraufziehenden Gewitterwolken auch noch begrüßen.

Ich entferne mich jetzt auch wieder von der Realität der Welt - sie ist es nicht wert, sich einen bisher wunderschönen Klausurtag zu verderben.

Klausur mit Katze

Ab heute bin ich mit der wilden, roten Katze alleine im Haus, alle Anderen sind in den Urlaub ausgeflogen.

"Wir brauchen Dich in vier Wochen" sagte die Katzenmitbewohnerin noch im Tollhaus einst - einer von den Zaubersätzen, die einen auch wieder schnell heil werden lassen.

Nu ist also alles ruhig hier. Und mein Schlüsselbund etwas schwerer als sonst. Die Katze ist pflegeleicht, sie benötigt keinerlei Fremdbespaßung, bespaßt sich formidabel selbst und hat sich als sehr wilder Charakter herausgestellt, seit sie fast nur noch draußen ist. Geht mal eben sechs Meter einen Baum rauf, um einem Vogel hinterherzustellen  - und kommt vor allem gut wieder runter im Rückwärtsgang.

Mein Körper heilt sich selbst und kräftigt sich. Die Krücken stehen schon seit gut einer Woche in der Ecke und ich brauche sie nicht mehr.  Zweimal wollte ich, also der Körper, schon loslaufen - sich bischen austoben. Ein paar Tänzchen haben wir auch schon eingelegt.
Meine Aufgabe als Blumengiesserin habe ich seit heute auch wieder zurückerhalten. Geht alles schon wieder. Und ist ein Genuss. Besonders geniesse ich es auch, ab und zu auch mal wieder auf der Seite liegen zu können im Brettbett.

Von heute an - bin ich also in "Klausur mit Katze". 
Drei- viermal am Tag darf ich das wilde, rote Kind (die ist ja noch jung ...) fragen, ob sie eine Mahlzeit zu sich zu nehmen gedenkt oder eventuell ein Ruhepäuschen einlegen möchte auf ihrem Doppelbett. Derart hält sie mich in Bewegung.

Ich bekomme schon noch mit in meinem "kleinen Paradies-Radius", was so alles in der "großen Welt" vor sich geht. Es gibt ja ein Internet. Allein - es scheint nicht allzu viel Erquickliches vor sich zu gehen, jedenfalls vordergründig. Das Beste an den vielen Nachrichten aus Absurdistan sind noch die Kommentare der Leser. Und da wundere ich mich dennoch, daß die Mehrzahl immer noch nicht recht begreift, daß das "Finanzsystem" ein sich selbst vernichtendes ist. Sie denken immer noch, man könne einen längst verrostesten, aus allen Ecken und Enden leckenden Eimer weiter nutzen, der längst entsorgt gehört. Ob das alte Muster erneut greifen wird, die Massen zum offenen Krieg zu bringen, wird sich zeigen. Das liegt an uns Menschen selbst. An jedem Einzelnen - wie er sich dazu verhält.
Und ein "verdeckter Krieg" - der eigentlich komplett offenliegt, wenn mensch sich entsprechend  mit dem Gegebenen auseinandergesetzt hat, findet ja schon seit Jahren statt - global. Neben den zahlreichen, die bereits geführt wurden und werden. Soweit mein Beitrag zum uralten Spiel - der soll genügen.

Ich werde nun die "Klausur mit Katze" geniessen. Und mich weiterhin freuen am guten Geiste hier im Hause.  Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Vertrauen. Und jetzt - darf ich auch mal wieder was beitragen.    

Montag, 22. Juni 2015

"86/14" ....

... nach Einschätzung von Leonard Coldwell ist das die "Gewichtung" bei einer Heilung. Also 86 % geschieht von innen nach außen - "Heilung geschieht immer von innen nach außen" - und 14 % macht die richtige Lebensweise aus, also Zufuhr von Nahrung, Hilfsmitteln, Bewegung, Übungen etc.
Ich würde sagen - der Mann hat völlig recht, auch, wenn die Ziffern etwas seltsam erscheinen.

Auch Bruno Gröning hat völlig recht - lauschte ihm gestern mal wieder, nach langer Zeit. Er sagte den Menschen, sie sollten wieder aufstehen - und diese taten es. Er bezeichnete sich selbst als "kleinen Transformator für den Heilstrom, der von Gott kommt und immer reichlich vorhanden ist." Mittel braucht es dabei keine.

Vom Heilströmen - spricht auch das Jin Shin Jyutsu, mit dem mensch sich mittels sanften Auflegens der Hände - als einziges Mittel also - an diese immer vorhandene Energie anschließen kann.

Zu "Energie" las ich neulich: Es käme aus dem Griechischen und setze sich aus En = Innen und Ergon = Wirken zusammen.

Alle haben recht - und doch weiß niemand wirklich alles. 
Das macht aber nichts. Die Dinge geschehen dennoch.

Was die "14 %" betrifft, habe ich einiges getan.  Alles, was mir so dazu begegnete und/oder wieder einfiel. Auch, wenn es nicht das Wichtigste ist. Das Wichtigste geschieht woanders.
Dennoch - sind alle hilfreichen Mittel und Bewegung ebenfalls Gold wert.

Seit fünf Tagen nehme ich "Mumijo", welches die Knochenheilung unterstützt und beschleunigt. Neben anderen guten Egenschaften. Mumijo und Beinwell sind meine guten Helfer - für die Knochen.

Und ich sehe es so: Es gibt nichts, was nicht beseelt ist - und alles verfügt über "Signaturen". Also Zeiger, Zeichen, die von Menschen jahrtausendelang gelesen wurden, lange, bevor es Bücher gab.

Die "Schulmedizin" geht natürlich hin und nimmt einen Mumijo-Brocken auseinander, zerlegt ihn in alle einzelnen Bestandteile, wiegt die vordergründig meßbaren enthaltenen Anteile an Mineralien ab und kommt dann zu ihrem üblichen Schluß, daß dies zuwenig sei für eine große Wirkung.

Aber Natur funktioniert bekanntlich anders - und setzt sich nicht zufällig zusammen.
Der ganze "Bauplan" wird seinen guten Grund haben.
Und so ist es ja auch mit uns Menschen. Alles spielt zusammen im Orchester.
Körper, Seele und Geist - wenn mensch es irgendwie benennen will.

Ein guter Helfer war auch der kleine Junge neulich mit seiner klaren, unschuldigen Kinderfrage - wieso ich denn die Krücken noch bei mir habe, wenn ich wieder laufen kann. Seither stehen oder liegen sie die meiste Zeit unbenutzt irgendwo und die Zwillingssonne geht wieder freihändig.

Das Leben geht so manchen seltsamen Weg - aber jeder ist gut, um zu lernen. Ich lerne: Dieses Leben ist viel zu kurz, um es nicht in jedem Moment zu preisen und sich dran zu erfreuen.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Polizeibesuch im Nachbarhaus - wegen Tragens von Feinrippunterhemden .....

... ein Mann im Nachbarhaus berichtete heute meiner Nachbarin vom Besuch der Polizei  bei ihm - er wurde angezeigt wegen Tragens von Feinripp-Unterhemden beim Arbeiten vorm Hause.

Wir wissen, von wem das kommt. Jedenfalls aus langjähriger Erfahrung hier und zu 99,99999 Prozent. Bis heute war es immer derselbe Clan - der nichts Anderes tut im Leben, als friedliebenden Menschen in der weiträumigen Umgebung das Leben mit sowas zu vergällen.

Was mich aber am meisten verwundert bis erzürnt heute, ist, daß die Polizei - die ja immer von der gleichen Wache kommt - sich das seit Jahren täglich mehrmals gefallen läßt, obwohl sie doch schon lange wissen, wer da anruft und Menschen denunziert. "Die müssen dem nachgehen." höre ich dann immer dazu. Und begreife es dennoch nicht. Stelle mir vor, daß die Polizeimenschen doch nach Jahren ebenfalls die Faxen mehr als gestrichen voll haben müssen.

Vor wenigen Wochen wurde ein einziges Grab auf dem Dorffriedhof mutwillig verwüstet - es war das, welche meine Nachbarin pflegt. Und es gibt hier einen Clan, der sehr gut weiß, daß sie dieses pflegt.

Ein Getränkehändler im Ort bekam Besuch von der Polizei wegen verbotenem Ausschanks - manchmal kommen die Feuerwehrmäner von nebenan und kaufen sich etwas zu trinken bei ihm - und trinken es dann gleich auf seinem Hof.

Usw. usw. Seit Jahren geht das hier so - auf die allerabsurdeste Weise - und nichts passiert den Denunzianten. Ich begreife es nicht, denn es ist ja mehr als offensichtlich - auch für die Polizei selbst. Verstehe überhaupt nicht, warum die auf derartige, tägliche telefonische Denunziationen der geisteskranken Art noch reagieren.

Der Unterhemdträger, der manchmal auch mit unterhemdfreiem Oberkörper draußen das Gelände pflegt, hat´s auch nicht kapiert heute. Und da er wohl noch keine Bekanntschaft mit den Wahnsinnigen gemacht hat, fiel seine Vermutung gleich auf ganz andere Leute - in seinem eigenen Haus. So wird böses Blut geschürt.

Wir sind ja hier aus reichlich gemachter Erfahrung eher hart im Nehmen - aber das hat uns heute auch nochmal alle von den Socken gehauen.   
Und was noch dazukommt, neben dieser völlig unverständlichen Bosheit: Seit wann ist es in diesem Lande eine "Straftat", in einem Feinripp-Unterhemd vorm Haus herumzulaufen und arbeiten?
Ich dachte bis heute, das sei Privatsache - und selbst, wenn er nur eine Badehose tragen täte im Sommer, so dachte ich bis heute, das ginge niemanden etwas an und falle in jedem Falle in die Privatsphäre eines jeden "Bürgers" in diesem schönen Lande.

Sofort fielen mir alte Strassenbilder aus den Siebzigern ein - Männer mit freiem Oberkörper, oft auch nur in Badehosen die gemeinsam ihre Autos reparieren draußen .... oder Bauarbeiter, die mit nacktem Oberkörper schaffen in der Sommerhitze. Für mich ein völlig normaler Anblick - bzw., wenn es nicht hübsch aussieht, kann mensch ja woanders hingucken.

Die Zeiten seien schon lange vorbei - wurde mir erzählt. Bauarbeiter dürften schon seit vielen Jahren nicht mehr ohne Hemd arbeiten. Aha? War mir gar nicht aufgefallen.
Und bleibt völlig absurd.

Ob die Leute in ihren einsehbaren Gärten denn dann auch nicht mehr in Badehose und/oder Bikini rumlaufen dürften, wenn es einem Denunzianten nicht beliebt?
Und was ist bitte mit den "bunten Vögeln" auf dem CSD, die höchsten noch ein Stückchen Stoff um die Lenden tragen und nicht selten in aller Öffentlichkeit kopulieren? Letzteres käme auch zur Anzeige, wenn sich jemand beschwert. Soso ...
Und wie war das vor wenigen Jahren, als fast alle bauchnabelfrei und mit Arschgeweih herumliefen auf den Straßen?  Und und und .... wen geht das was an!

Mein rein praktischer Vorschlag heute nach dieser unfaßbaren Geschichte - und einem massiven Übergriff ins Privateste dieses Mannes im Nachbarhaus - war: Wir gründen eine "religiöse Gemeinschaft", die Nachbarn waren sofort dabei, dann können wir machen, was wir wollen - im Namen des Glaubens, der ja noch recht unantastbar ist.

Gute Kinderfrage ...

... am frühen Abend auf mener "Laufbahn" vorm Haus, auf der ich seit geraumer Zeit hin und her gehe, wie ein Tiger. Gestern abend lange, ohne die Krücken sonderlich zur Hilfe zu nehmen, aber ich habe sie bei mir.
"Kannst Du denn jetzt wieder ein bischen laufen?" fragt der kleine Junge.
"Ja" antworte ich "Guck! Geht schon prima."
"Und warum hast Du dann die Krücken noch dabei?" fragt der.
"Wenn ich müde werde, weißt Du ...."
"Ach so."

Recht hat er. Ist an der Zeit, die Krücken mal ganz abzulegen.
Die physischen - und die mentalen.

Dienstag, 16. Juni 2015

Und es geht doch ....

... banales Beispiel gestern: Anruf in der Praxis der formidablen chinesischen Ärztin. Eine Dame ist dran, die ich nicht kenne. Ich frage an, ob die mir demnächst eine Krankmeldung zusenden können, ohne daß ich vorbeikomme, ich sei noch nicht mobil. Der guten chinesischen Ärztin läge der Arztbrief dazu vor und sie hätte mich auch schon mal gesehen neulich.
Nein - das ginge nicht. Ich müßte "persönlich vorstellig" werden für eine Krankmeldung. Öff öff ...
Schade, daß die Andere nicht dran ist - die hätte es sofort begriffen. Immerhin - sie will das später klären, wenn die gute Frau Doktor im Hause ist.
Natürlich geht das - ist gar kein Problem. Ich kriege dann meinen Schein und zwar gleich für vier Wochen. Aha! Geht doch.

Aber so sind se halt - jedenfalls viele. "Nein, das geht nicht" - ist ein höchst beliebter, viel verwendeter Satz in der Menschheitsgeschichte - und in allen Lebenslagen.

Kürzlich lauschte ich einem kurzen Videobeitrag mit Dr. Leonard Coldwell, er eröffnete seinen Vortrag auf dem "Spirit of Health Kongress" mit einer Statistik - wie auch immer eine solche erstellt wird.

Demnach hört jeder von uns bis zum 18. Lebensjahr etwa 184.000 Mal: "Das geht nicht. Das kannst Du nicht. Dafür bist Du nicht soundso genug." und vieles mehr aus dieser Kategorie.
Die meisten von uns sind dann wohl mit 18 erfolgreich zermürbt ob dieser endlosen Wiederholungen.
Und im engen Vorstellungs-Kästchen angekommen.
Schließlich sagen es ja alle - und immer wieder. Also muß es ja wohl stimmen.
So werden Welten geschaffen.

"Sie schaffen das! - Sie sind zäh und kriegen das hin" sagte ich zum Abschied im Tollhaus zu der Dame, die von den Ärzten mit Leberkrebs diagnostiziert ist und der sie die Leber rausschneiden werden. Und die von einem jungen Arzt zusätzlich noch die völlig falschen Medikamente bekam.
Ihr wollte ich das pralle Buch vom Herrn Coldwell mitbringen, welches ich nun selber lese, es war noch nicht eingetroffen. Schon die ersten 35 Seiten gestern waren gute "Medizin".
Wer sich nicht abspeisen lassen will mit "Das geht nicht." - ist gut beraten, sich an solche Menschen zu halten, die diesem betrübenden Mantra keinen Glauben schenken und unermüdlich das angeblich Nicht-Machbare versuchen, mit Erfolg.

Und dabei nicht selten massiv angefeindet werden von denen, die ihr kleingeistiges "System" mt allen Mitteln verteidigen. Zahlreiche Pioniere hat man für ihre Erfolge in den Knast gebracht oder gleich ganz  "beseitigt" und  deren Erkenntnisse konfisziert. Alles, um das eigene System zu zementieren, mit dem sich trefflich Geld machen läßt. Doch inzwischen spricht sich das ja herum.

Während selbst Coldwell an eine Art Grenze glaubt - wenn ein Mensch schon zu sehr eingefallen ist, seiner Kräfte beraubt und ausgeschlachtet wurde - gibt es noch andere "Systeme", die darüber hinausgehen und es auch für möglich halten, bereits entfernte Körperteile mitzubehandeln.

Im Jin Shin Jyutsu ist es zum Beispiel keine Frage, daß Mensch auch Organe oder Gliedmaßen strömen kann, die nicht mehr materiell vorhanden sind. Die sogenannte "russische Informationsmedizin" geht noch darüber hinaus und behauptet, der Mensch sei gar fähig, Fehlendes nachwachsen zu lassen, da alle Informationen weiterhin vollständig vorhanden seien.
Wie beim Salamander, der seinen Schwanz ggf. nachwachsen lassen kann - sag ich. 
Das wäre doch mal eine feine Forschung wert!

Nun - ich höre schon die lauten Rufe aus dem kleinen Kästchen: "Nein, das geht nicht!" Deshalb würde ich sowas auch nie behaupten - gegenüber den Kästcheninsassen.

Allerdings nehme ich die aktuelle Situation zum Anlass, mal zu sehen, was geht. Und ströme selbstverständlich auch den materiell gerade nicht mehr vorhandenen Wirbel.  Ansonsten arbeite ich gerade fast nur noch mit Beinwell-Balsam - immer schön einreiben und staunen, wie das hilft. Dazu noch hochdosiertes Vitamin D3 (Sonne) und OPC - was ich aber auch sonst zu mir nehme -  und Beinwell-Globuli.

Mit der Lieferung von "Mumijo" gab´s Probleme mit einem launischen Lieferanten - habe es woanders neu bestellt und warte noch drauf.

Meine Steine fielen mir wieder ein neulich. Habe ja einen großen Fundus bei mir. Suchte mir also solche raus, die Knochenheilung unterstützen und lege sie mir auf. Blauer Apatit, Tigerauge und Fluorit ... immer schön in die Leiste für´s Becken und in den Rücken.

Gestern den Fluorit auf´s Steißbein - dieser unterstützt die natürlichen Ordnungskräfte - als Information für´s komplette Rückgrat. Nach wenigen Minuten schon befand ich mich in einem wohltuenden Heilschlaf. Und dieser hielt fast bis heute morgen an - bis auf ein paar Trainingseinheiten zwischendurch.

War gestern morgen bereits um halb vier wach geworden, weil es sich nicht mehr liegen ließ auf der Rückenklammer. Das war zuviel! Also beschloß ich - den in letzter Zeit öfter fehlenden Schlaf nun ausgiebig nachzuholen - ohne Schmerzen. Und siehe da - es ging.
Es geht immer viel mehr, als mensch innerhalb seltsam-beschränkten Konditionierungen zu glauben und zu denken geneigt ist.

Samstag, 13. Juni 2015

Nach viereinhalb Wochen ....

... meldet der Körper, daß er jetzt keine Schmerzmittel mehr benötigt. Seit vorgestern abend geht´s ohne weiter. Gestern noch zweimal kurz über die "Gewohnheitsschwelle" gegangen - der Punkt, wo es scheinbar einfach gewesen wäre, sich mal eben was einzuwerfen. Scheinbar - denn tatsächlich hat es nichts gebraucht, außer Bewegung und gutes Beinwell-Balsam auf Knochen und Gelenke.

Ich freue mich, daß ich das nun sein lassen kann. War wichtig, gut und hilfreich - solange es nötig war. Aber hat auch Nebenwirkungen, wie ich gestern feststellte, als ich nicht in den Komaschlaf über Tag fiel. Diese Schmerzmittel scheinen auch wie Schlafmittel zu wirken, sie machen müde. Und das, obwohl ich ja nicht mehr viel davon eingeworfen hatte, nur das Nötigste. Betäuben halt.

Seit gestern übe ich auch wieder, die Treppen "normal" zu gehen. Geht gut. Mit Stütze, klar, aber es läuft schon prima. Und beschleunigt den Vorgang enorm. Bisher mußte ich es machen, wie die Kinder es tun, solange ihnen die Treppenstufen zu hoch sind - immer schön ein Bein und dann das andere auf die gleiche Stufe.

Habe mal meine Privatlimousine angeworfen - wollte wissen, ob sie es tut nach der langen Standzeit. Schnurrt wie ein Kätzchen.

Beim Runtergehen habe ich drei Müllbeutel mitgenommen - auch das geht längst. Kommt die Nachbarin und nimmt sie mir ab auf dem Weg .... "Sag doch was" meint sie und schüttelt mit dem Kopf. "Ich kann das schon." sag ich nur "hab ich neulich schon mal gemacht".

Das sind die "kleinen Schritte", die es zu gehen gilt. Und mensch tut am besten daran, sich einen Spaß aus den Experimenten zu machen. Mit einer Art Neugier dranzugehen: "Wie mach ich dat jetzt?".
Tatsächlich kann ich schon sehr viel wieder selbst tun. Ich spanne die beiden feinen Frauen hier nur ein, wenn ich etwas wrklich nicht hinkriege. Und das ist nicht mehr viel.

Nur die schwere Wäschebütt und den Bioeimer - krieg ich noch nicht runter. Zu sperrig. Fiel mir aber gestern schon eine andere Lösung zu ein ... für demnächst, da bin ich nämlich allein hier. Und habe Katzenfütter- und -türdienst. Aber bis dahin - geht eh nochwas.

In den vergangenen Tagen gucke ich oft erstaunt die Krücken an. "Brauchst Du die überhaupt noch?" lautet die Frage, die erscheint. Ja - ab und an. Zur Sicherheit .... die es ja bekanntlich gar nicht gibt.
Wenn ich müde bin bzw. die Knochen.

So ein Genesungsprozess ist und bleibt zuvorderst auch eine mentale Angelegenheit. Der Körper tut das Seinige - ohne mich.
Er ist ein echtes Wunder!
Was er aber gut von mir brauchen kann, ist die mentale Unterstützung.
Er kann niemanden brauchen, der sich hängen läßt und sich womöglich selbst bemitleidet. 
Viel besser geht´s zusammen.
Wie gestern - als ich mich über jeden Schritt ohne Schmezmittel freute. Lalala .... immer ein Liecdhen dazu. Und immer dankbar, wieder laufen zu dürfen.

Die meisten Menschen "draußen in der Welt" sind sehr freundlich und hilfsbereit. "Warten Sie - ich mache Ihnen die Tür auf" ... und Anderes, gut Gemeintes höre ich, wenn ich mal - noch selten - auf Ausflug bin. "Danke sehr - aber ich kann das schon selbst." ist meine Antwort. "Ah, ich verstehe - viel Üben ist gut." sagt eine gleich. Genau so ist es. Ich bin ja nicht krank -  ich bin genesend.

Bei Manchen mußt Du aber auch gut aufpassen, daß sie Dich nicht über den Haufen rennen, wie neulich im Supermarkt. Die merken nichts und haben´s erstaunlich eilig.

"Natur, Zeit und Geduld sind die besten Ärzte" - fiel mir gestern wieder ein. Chinesisches Sprichwort. Und so wahr.

Manchmal werde ich etwas unruhig - weiß noch nicht, wie es weitergehen wird. Habe ja noch die Klammer im Rücken als Langzeitprojekt und eine nicht sonderlich beruhigende Botschaft neulich von dieser jungen, ehrgeizigen Ärztin, die mir ja schon eine "große OP" herbeireden wollte und eine Wirbelabsenkung - allerdings sprach sie von "höchstens ein bis zwei Millimetern", die sie mit bloßem Auge entdeckt haben wollte. Hmmhh .... lasse ich mal offen. Tatsächlich ärgert es mich bis heute, wie sie fast schwärmerisch vorschnell in Einzelheiten eine potentiell-nötige OP in neun Monaten beschrub. Es hätte ja auch eine sanftere Mitteilung gereicht - daß sie sich das in vier Wochen  nochmal ansehen möchte. Und mir reicht gerade die Erinnerung daran - was da im Tollhaus so alles los ist und auf dem Kopf steht - und wie viele falsche Diagnosen dort gestellt werden.

Da hilft also nur: Zuversicht und fester Glaube an die Heilkräfte des Körpers.
Und: Wer weiß schon - wie was weitergeht? Kein Mensch.
Im Moment - geht´s jedenfalls sehr gut.

Vier- bis fünfmal am Tag reibe ich das komplette Rückgrat mit Beinwell ein - und warte noch auf "Mumijo" ... die Post streikt. Letzteres soll erwiesenermaßen die Heilung von Knochen um das Vierfache beschleunigen bzw. verstärken.

"Ob das alles so stimmt?" sagt die Nachbarin und ich antworte "Wer weiß? Die gleiche Frage kann mensch auch bei dem Pharmazeugs stellen."  "Stimmt".

Wer weiß schon - wie und woher Heilung geschieht?       

Freitag, 12. Juni 2015

Vaterkraft ....

... fällt mir ein heute morgen.
Habe lange kaum noch an meinen Vater gedacht - aber heute morgen schickt er mir ein Bild aus Kindertagen. Gestern hätte er Geburtstag gehabt, der Vater mit der Zwilingssonne.
Und gestern habe ich mein Fahrrad abgeholt, zusammen mit einer Nachbarin, die es für mich nach Hause geschoben hat. Das stand seit dem Unfall in der Firma der Dame, die mich über den Haufen fuhr. Die war nicht da und es war mir sehr recht, denn ich hatte keine Lust auf "Smalltalk".

Gestern bin ich auch viel draußen ohne Krücken gelaufen. In der Wohnung ohnehin.
Der Schmerz läßt nach - spürbar. Nur mit dem Schlafen gibt´s noch Malesten - daher habe ich heute den Rekord aufgestellt und bin schon um Viertel vor vier aufgestanden.
Macht aber nichts - denn so kann ich morgens die Stille hier geniessen und werde mit den Vögeln wach, die aus allen Richtungen den neuen Tag einsingen.

Vaterkraft - sagt es gleich am Morgen - stärkt den Rücken.
Der hatte mir einst das Fahrradfahren beigebracht. Und mich losgelassen, ohne daß ich´s gemerkt hatte. Als ich anhielt und mich umschaute, war er weit hinter mir. Hatte mich einfach alleine weiterfahren lassen. Damals habe ich´s nicht gleich begriffen - wie wertvoll das war. Heute weiß ich´s.  Er hat mir das zugetraut - und noch Vieles mehr. Hat einfach losgelassen.

Ich staune heute - daß ich mir gestern den denkbar besten Tag ausgesucht habe - um das Fahrrad nach Hause zu holen. Als "Sinnbild". 

Manchmal ist es gut, an die vielen Ahnen zu denken und an all die Wege, die diese gemeistert haben.
Und die Vaterkraft tut mir gut heute morgen. Der hat auch viele Wege gemeistert zu Lebzeiten. Nicht-vorhersehbare, verrückte Wege.  

Mit der Zeit ....

... ist es manchmal eine komische Angelegenheit - gefühlt.
Die Rücken-OP ist gerade mal zweieinhalb Wochen her, kommt mir aber viel länger vor.

Anfangs hatte ich so meine Schwerigkeiten, mich an den Gedanken zu gewöhnen, ein Ersatzteil im Rücken verschraubt zu haben. Auch der Körper hatte so seine Hürden damit. Tatsächlich hat es mir nach dem Liegen den Brustkorb verschnürt und ich hatte erst mal Not, durchzuatmen, wenn ich aufstand. Mag auch dran liegen, daß ich einen sehr tiefen, langen Atem habe, der quasi durch den ganzen Körper geht - und der sich erst mal Raum verschaffen mußte, vorbei an dem neuen "Fremdkörper".
Jetzt geht´s wieder. jeden Tag spürbar besser.

Und noch besser war die Kunde der Ärztin neulich, daß die Klammer nicht ewig dadrin bleiben soll. Bei gutem Verlauf soll die also irgendwann wieder entfernt werden. Und ich gehe mal trotz ihrer fürchterlichen Unkerei neulich von einem guten Verlauf aus, obwohl mir das kurz einen Dämpfer verpaßte. Mensch darf aber nicht vergessen: Sie erzählte geradezu begeistert von einer potentiellen "großen OP" - und ich sagte noch im Gespräch mit den Nachbarn später dazu - vermutlich würde sie so eine gerne mal meistern. Sie ist jung und sehr ehrgeizig, hat noch viel vor.

Ich bin ja jetzt schon etwas "gereifter" - und werde also weiter mit Liebe, Geduld, Ruhe und Zuversicht arbeiten. Vor allem mit Beinwell und "Mumijo", wenn Letzteres eingetroffen ist.

Seit ich weiß, daß die Klammer nicht für die Ewigkeit gedacht ist, habe ich mich gut mit ihr befreundet und weiß sie noch mehr zu schätzen. Jeden Morgen geht das Aufstehen besser und die Schmerzen werden weniger. Jeden Tag laufe ich mehr und mehr ohne die Gehhilfen. Und das alles - nach schlappen zweieinhalb Wochen.

Gestern war in der großen, weiten Welt - im Nachbardorf. Mit den Nachbarinnen einkaufen. Einige Mal rein ins und raus aus dem Auto und viele Schritte. Klappt prima. Danach allerdings erst mal ein wenig Komaschlaf auf dem Sofa. Ist auch kein Wunder - stehe meistens schon vor fünf auf.

Heute steht Brennessel sammeln an, für gute Rosen-Jauche. Immer ein paar Schritte mehr ... und heute werde ich dann mal am Ort des Unfalls  vorbeikommen - da wollte ich neulich schon langgehen und den Punkt des Geschehens überschreiten. Als eine Art "Heilungsritual".
Auf dem Rückweg will ich mein Fahrrad abholen, das steht moch in der Firma der Dame, die unachtsam aus der Einfahrt fuhr seinerzeit.

Jeden Tag darf ich mich über eine goldene Nachbarschaft freuen. Und das alles in einer schönen Umgebung. Sehr oft dachte ich in den vergangenen Wochen, was für ein Segen das ist, daß ich hier weile und nicht mehr in der großen, häßichen Stadt. Den Anderen gehts ebenso.  Selbst das Tollhaus ist außergewöhnlich schön gelegen. Und kürzlich hörte ich es auch noch irgendwo, was ich die ganze Zeit dachte: Auch eine schöne Umgebung trägt einen gut Teil bei zu einer Genesung.

Potentielle schlechte Scherze habe ich mir gestern verbeten. Die aus dem Urkaub zurückgekehrte Nachbarin machte einen, als eine ältere Dame im elektrischen Rollstuhl vorbeifuhr: "Das wär doch was für Dich." sagte sie.  Ich merkte, daß ich da überhaupt keinen Funken "Humor" habe und sagte es auch. Mit sowas mache ich keine Scherze, da bin ich überhaupt nicht "indolent". Das ist auch wichtig - das gleich mal klarzustellen, daß auf meine Kosten keine schlechten Witzchen gemacht werden, selbst, wenn es nicht arg gemeint ist.

Ansonsten kann ich es kaum besser treffen, als hier: Jeder hat von jedem einen Schlüssel und nachmittags stehen oft alle Türen offen, wenn alle draußen sind. Wer will, gesellt sich dazu - wer nicht will, zieht sich zurück. 

Habe mich nochmal bedankt be den beiden Frauen, daß sie mir so wunderbar helfen. Das machen wir doch gerne, sagten sie gleich. Ja - das weiß ich, sag ich - ist spürbar.

PS: Habe meinen Humor wiedergefunden und selbst einen makabren Scherz gemacht heute.